Manna

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Großputzaktion auf Arbeit

06. Juli 2012, Alexander - Mannablog

Heute kommt der Beitrag von Anie. Vielen Dank! 

Ich hatte heute Großputzaktion bei der Arbeit. Beim Ausräumen der obersten Regale ist mir eine Krippe auf den Kopf gefallen und hat leichte Spuren auf meiner Stirn hinterlassen. Sie war Gott sei Dank nicht schwer und ich konnte an Ort und Stelle  darüber lachen.
 Jetzt kommen mir aber noch andere Gedanken zu diesem Vorfall. Gottes Geschenk an uns - sein Sohn Jesus - ist auch heruntergefallen auf diese Erde und hat als Kreuz bis heute, ja bis in unser Leben hinein Spuren hinterlassen.
 Zuerst mal bei Gott selber - krasse Spuren von Leid und Schmerz - die seine Liebe zu uns auszeichnen. Aber auch Spuren in meinem Leben und ich wünsche mir, sichtbar nach außen für andere. Ich wünsche mir Spuren auf meinem Gesicht, die von der Liebe, dem Werk Jesu und der Hoffnung zeugen, so dass sie anderen Mut machen, sodass sie auch ihr Gesicht Gott zuwenden.

Ich wünsche uns allen, dass wir Gottes Spuren sehen in seinem Wort, in dieser Welt, in unserem Leben, in diesem Tag - und dass wir Ihm vertrauen, dass die Spuren Seinem guten Plan folgen.

Anie


Die Parkuhr

25. Mai 2012, Alexander - Mannablog

Ich war heute wieder mit den abonnierten Zeitschriften unterwegs. Als ich in die kleine Seitenstraße der Ansbacher Straße einbog, hörte ich bereits das Mähen der Schafe und das Gaggern der Hühner und Gänse. Ich blieb für einen Augenblick stehen und schaute über den Zaun. Da sah ich kleine Meerschweinchen. Die erblickte ich heute zum ersten Mal. Ich liebe diesen kleinen Zoo. Ein paar Schritte weiter am Gartentor stand die Frau, die hier wohnte. Ich sprach sie an und erzählte ihr, dass ich mich jede Woche freue, hier mit dem Rad vorbeizufahren. Wir redeten über die Tiere, die Meerschweinchen, die Gänse. Sie erzählte von ihren Kindern, die sich auch an den Tieren erfreuen. Da fiel mein Blick auf eine alte Parkuhr, die sie im Hof stehen hatte. Freudig sagte ich ihr, dass ich dies genial finde. Sie meinte, die Parkuhr haben sie aus dem Schuppen geräumt und nun neben die Bank gestellt. Und jeder der sich hinsetzen will, muss was reinwerfen. Das war natürlich nur im Spaß gemeint. Ich kam ins Nachdenken. Eine Parkuhr an einer Bank. Bezahlen fürs Ausruhen? Um seine Haushaltskasse aufzubessern ist dies eine lustige Idee. Viel schöner ist es aber, wenn man umsonst einen Ruheplatz bekommt, auftanken kann, verschnaufen darf. 
In der Bibel lesen wir in Matthäus 11,28: „Kommt her zu mir, alle, die ihr mühselig und beladen seid; ich will euch erquicken.“ Wie schön ist doch dieses Angebot. Gott stellt uns eine Bank zur Verfügung, auf der wir Platz nehmen dürfen.
Haben auch wir in unserem Garten, vor unserem Haus eine Bank auf der sich unsere müden und erschöpften Nachbarn ausruhen dürfen?

sw


Ich geh zu Fuß zur Schul´

23. Mai 2012, Alexander - Mannablog

Sie ist wieder gestartet: Die alljährliche „Zu Fuß zur Schule“-Woche. Die Kinder lernen schon eine Woche vorher die Lieder und bekommen DEN Ausweis mit.
Für jedes Mal, das sie zu Fuß in die Schule laufen oder wieder nach Hause, bekommen sie einen Stempel. Ein richtiges Wetteifern ist im Gange: „schau ich hab schon 4 Stempel“.
Am Montag in der Früh gab es ein Fest im Schulhof. Die Lieder wurden gesungen, die Kinder bekamen ihre Buttons und alle stürmten danach ins Schulgebäude, hochmotiviert.
Am Freitag ist dann Abschluss-Feier, mit Singen, mit ….
Ja, ihr kennt ja die „coolen“ Lieder gar nicht. :)
Hier mein Favorit: „Und alle Kinder singen laut“, das Lied wird zur Melodie von „die Affen rasen durch den Wald“ gesungen.
(kursiv = Refrain)
1.) Die Schüler rasen in die Schul‘
auf flinken Füßen, oh wie cool,
und alle Kinder singen laut:
„Wir geh’n zu Fuß zur Schul‘,
wir geh’n zu Fuß zur Schul‘,
denn wer zu Fuß geht, der ist supercool,
wir geh’n zu Fuß zur Schul‘,
wir geh’n zu Fuß zur Schul‘,
denn wer zu Fuß geht, der ist cool“.
2.) Schon morgens sind wir super drauf,
wir stehen extra früher auf,
und alle Kinder singen laut: (Refrain)
3.) Links, rechts, links, schau’n wir uns um,
dann macht es niemals rums und bum. …
4.) Die Erstklässler sind zwar noch klein,
sie schaffen’s trotzdem schon allein. …

Wie sieht das eigentlich mit uns aus?
Können wir auch zu uns sagen: Wer zu Fuß geht, der ist supercool? Ich glaube, bei diesen Spritpreisen sollten wir das mal ausprobieren:
Ich geh zu Fuß und lass mein Auto stehn,
das kann man dann auch am Kontostand sehn!
kd


EM 2012 Teil 1

21. Mai 2012, Alexander - Mannablog

Bald ist es wieder so weit. Am 8. Juni um 18 Uhr geht es los: die EM 2012.
Bei jedem Spiel: 1 Ball, 11 Spieler pro Mannschaft, 2 Teams, und eine Unmenge an Fans am Spielfeldrand und am Bildschirm.
16 Teams kämpfen um den Titel.

Was ist aber die beste Gewinnchance?
*Dass zig Millionen für die Spieler ausgegeben wurde?
*Dass der Altersdurchschnitt unter 25 Jahre liegt?

Für mich ist es eine Eigenschaft, die auch Ehepaare, Familien, Firmen, Abteilungen, …. haben sollten.
EINS-SEIN!
Es ist von Vorteil den Anderen ganz genau zu kennen: mit seinen Schwächen, seinen Stärken, seinen Eigenheiten. Ihn dann bestmöglich in das Team einzufügen und gezielt zu fördern. Auch sollten sich die einzelnen Teammitglieder/Ehepartner/Mitarbeiter schleifen lassen vom anderen. Jeder hat Kanten und Ecken und nur bei gegenseitigem Schleifen, passen die zwei (Elf) immer besser zusammen.  Aber nur schleifen, keine „Rumpser“ wie beim Boxauto. Denn damit macht man mehr kaputt als dass man eine Einheit schafft.
Als Einheit hat man die besten Chancen auf Erfolg. Sei es als Fußballmannschaft, in der Ehe oder in der Firma.

Was ist für dich das Element, das die bestmöglichste Gewinnchance gewährt?

kd


Noch ein Ü-Ei - na toll!

19. Mai 2012, Alexander - Mannablog

„Don't take for granted anything...“ kommt mir aus dem Radio entgegen. Nimm nichts für selbstverständlich.

Mir ist diese Woche aufgefallen, dass Rücksicht nehmen eine wichtige Sache ist.

Ich war mit meinem Freund einkaufen und wollte mir einfach nur ein Ü-Ei an der Kasse leisten. „Schau maaaal, mal wieder ein Ü-Ei wär doch super, ne?!“

Kettenreaktion. Mein Freund war eher abgeneigt, ich hab's mir trotzdem geschnappt. Neben uns in der Schlange höre ich eine Mutter sagen „Na, das war jetzt aber echt nicht die beste Idee...!“, mit einem leicht gequälten Lächeln im Gesicht. Ihr Kind ist nämlich mit den Worten „ICH WILL AUCH!!“ begeistert zu dem kindhohen Eierturm gerannt und hat bereits die ersten Paletten angehoben.

Das hab ich ja super hingekriegt, denke ich.

Das ist keine große Sache, aber sie hat mir trotzdem gezeigt, dass wir nicht ohne Blick nach rechts und links durch die Welt spazieren sollten. Manchmal besonders nicht in Bezug auf das, was Gott uns anvertraut hat an Finanzen, Gaben und anderem. 

Zu schnell bin ich dabei, mich aufzuregen, dass ich mir ja wieder eine Schokolade gekauft habe, obwohl ich doch eigentlich sparen wollte- an Geld und Kalorien. Oder jemand protzt allzu sehr mit seinem Talent – was auch immer das sei. Vielleicht unbewusst!

Der Punkt ist, dass es immer Menschen gibt, die weniger haben. Und sei es nur in den bestimmten Bereichen. Ich jedenfalls möchte mehr Verantwortung für mich selbst und für andere übernehmen, durch das, was ich sage und tu. Mehr darauf achten.

Vielleicht kann ich dann auch endlich dem Obdachlosen an der Bushaltestelle etwas Geld geben und nicht zehn Minuten lang mit mir selbst hadern.

Kommt dir so was bekannt vor?

ak


Ich gehe auf eine einsame Insel und nehme mit ...

16. Mai 2012, Alexander - Mannablog

Ich gehe auf eine einsame Insel und nehme mit?

Kennst du dieses Spiel noch?
Das erste Kind musste diesen Satz sagen und dann etwas dran hängen, das es mitnehmen würde. Also z. B. ?Ich gehe auf eine einsame Insel und nehme mit ein Kissen.?
Dann kommt das nächste Kind dran. Dieses Kind wiederholt den Vorsatz und hängt seine Idee dran, was es mitnehmen würde. So z. B.: ?Ich gehe auf eine einsame Insel und nehme mit ein Kissen und eine Chipspackung.? Und so geht es reihum. Bis sich ein Kind in der Reihenfolge irrt, dann hört diese Runde auf und eine nächste beginnt.

Dieses Spiel ist mit vor paar Tagen wieder in den Sinn gekommen, nicht weil ich es geliebt hab (hab es eher gehasst, weil ich echt mies darin war), sondern weil ich mich fragte, auf was man heut zu Tage nicht mehr verzichten kann. Und wenn man dann eine Reise auf eine einsame / unbewohnte Insel macht, ob man diese Dinge überhaupt braucht + benutzen kann.

Z. B. ein Handy: Unverzichtbar, geht einfach nicht mehr ohne. Aber auf der Insel, völlig nutzlos. Kein Empfang!!! Und keine Steckdose zum Aufladen.

Z. B. ein Laptop: Es gibt eigentlich kaum mehr jemand in Deutschland, der nicht online ist! Aber auf der Insel, völlig nutzlos. Kein WLAN in der Nähe!!! Und der Akku hält auch nicht ewig!

Was würdest du mitnehmen?

Spielstart:

?Ich gehe auf eine einsame Insel und nehme mit?EIN FEUERZEUG !?

kd


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