Manna

Gefiltert nach claudia Filter zurücksetzen

Empfehlung - Die neuen Abenteuer eines Taugenichts

07. Januar 2018, claudia -

von einem, der auszog

Die neuen Abenteuer eines Taufenichts oder von einem, der auszog, das Glück zu suchen. Einmal Deutschland - Indien und wieder zurück. Warum ich euch dieses Buch von Dirk Oskar Hellmann empfehlen möchte, lest selbst:

Bei uns in Landshut treffen sich einmal im Monat Christen aus den unterschiedlichen Kirchen um gemeinsam Gott anzubeten. Dabei gestaltet jedesmal eine andere Gruppe diese gemeinsame Zeit. Beim Lobpreis im Dezember waren Dirk Hellmann und seine Frau verantwortlich. Bis zu besagtem Buch kannte ich ihn nur als den Leiter vom "guten Land" in der Nähe von Landshut. 

In einer Wohngemeinschaft werden suchtkranke Männer im Alter von 18-45 Jahren, die entschlossen sind, aus ihrer Sucht auszusteigen und eine ausreichende Motivation für ein christliches Betreuungsangebot haben aufgenommen. Dazu gehören Probleme mit Drogen-, Alkohol-, Medikamenten-, Mehrfachabhängige und Spielsüchtige. 

„Wir haben es uns vor 35 Jahren zur Aufgabe gemacht, für Menschen da zu sein, die von der Gesellschaft längst aufgegeben worden sind. Denn für uns gibt es keine hoffnungslosen Fälle“ sagte Dirk Hellmann anläßlich einer Spendenübergabe

Nach einer wunderbaren gemeinsamen Zeit des Lobes und des Gebetes entdeckte ich am Ausgang ein Buch und fing an zu lesen. Dabei raffte ich am Anfang gar nicht, dass es sein eigenes Leben war, dass dort ganz einfach und ohne schriftstellerische Schnörkel beschrieben wurde.

Hellmann kommt aus schwierigen Familienverhältnissen. Beide Eltern alkoholkrank, mit den fünf Kindern überfordert, wird er auf der Suche nach Freiheit, Unabhängigkeit und Sinn am Ende zum Junkie. Damit war das Leben mit Anfang zwanzig eigentlich schon zu Ende. 

Seine Lebensgeschichte quer durch Europa, Indien, Pakistan und wieder zurück auf 178 Seiten ist schnell gelesen. Nachdem ersten lesen, lohnt es sich das Buch nach einigen Tagen ein zweites Mal zur Hand zu nehmen. Vieles steht zwischen den Zeilen und wird nicht explizit ausformuliert. Gerade deswegen fallen die Kleinigkeiten und Details auf den ersten Blick nicht auf.

Wer bereit ist, sich auf das Buch einzulassen, wird nicht nur eine spannende Lebensgeschichte lesen sondern einen Gott der kleinen Dinge kennen lernen, der in Fürsorge seine Hände über Dirk und damit auch über uns Menschen hält, ohne das wir es merken.

Am Ende des Buches " Die neuen Abenteuer eines Taufenichts" gibt es weitere Buchempfehlungen rund um die Themen Sucht und Abhängigkeit. Erschienen ist das Buch im Blaukreuz Verlag und kostet im Onlineshop 13,50 EUR

Ich persönlich habe mit diesem Buch einen Blick in eine für mich komplett fremde Welt erfahren und neue Einblick geschenkt bekommen. Vielen Dank für diesen offenen Lebensbericht.


mein persönlicher modobonum Jahresrückblick

31. Dezember 2017, claudia -

Chaos und Struktur

Blicke ich in dieses Jahr zurück, dann sieht es auf dem ersten Blick nach einer leichten Orientierungslosigkeit, gepaart mit Chaos aus. Bei modobonum, nein besser gesagt, im Leben von uns allen ging es etwas drunter und drüber.

Vor langer Zeit habe ich die Chaostheorie kennen gelernt. Diese besagt, dass auch hinter einem scheinbaren Chaos ein Ordnungssystem steht. Diese Theorie wurde damals getestet, um das Phänomen des plötzlichen Herztodes zu erforschen. Ich kann mich noch gut an die graphischen Darstellungen des Herzschlages in einem 3D Modell erinnern. Obwohl etwas scheinbar chaotisch und damit willkürlich ist, gibt es dahinter doch ein mathematisches Modell und damit klare Strukturen.

Schaue ich auf unseren Planeten und die Geschehnisse in diesem Jahr zurück, dann fühlt es sich so an, als ob unser Planet im Chaos versinkt.

Da gibt es die diversen Herrscher dieser Welt, die ihre Macht erhalten und ausbauen wollen. Es gibt eine Natur, die immer weniger berechenbar ist. Unternehmen bauen ihre eigenen Regeln und Gesetze, die Ungleichverteilung von Vermögen und Besitz nehmen zu, … .

Alles das macht die Welt nicht zu gerade zu einem sympathischen und lebenswerten Ort.

Doch mitten in diesem ganzen Chaos, gibt es Menschen die sich für andere einsetzen. Sie unterstützen Menschen die sie nicht kennen. Während wir im Alltag oft einen scheinbaren Rückgang von Fürsorge wahrnehmen bin ich mir nicht sicher ob das Objektiv betrachtet wirklich stimmt.

Seit den 90iger Jahren werden jedes Jahr neue Rekorde aufgestellt, beim Packen und Versenden von Kinderpaketen an Weihnachten. Die Sternstunden auf Bayern 3 haben in diesem Jahr an einem Tag über 7 Millionen Euro gesammelt. Eine syrische Flüchtlingsfrau hilft anderen Frauen dabei, Deutschland zu verstehen. Menschen laden Fremde zu einem gemeinsamen Weihnachtsessen ein, nur um ihnen eine Freude zu machen. Und so könnte ich die Liste weiterführen.

Brauchen wir Chaos damit Neues entstehen kann? Entdecken wir erst in Zeiten des Chaos, was wirklich wichtig ist. Dass wir einander brauchen und nur im Für- und Miteinander wirklich leben können? Jetzt wird es Zeit das scheinbare Chaos in diesem Jahr neu bewerten. Bei manchem Geschehen entdecken wir dann wohl doch mehr als nur Chaos. Wir entdecken neue Freunde und Menschen, die zu uns stehen. Wir entdecken, wie Verluste neu gefüllt werden. Ja, ich gebe zu, nicht immer wie ich es mir gewünscht habe. Aber ist es nicht meine Entscheidung, ob ein Glas halb voll oder halb leer ist?

Dankbarkeit und Neugier

Am letzten Tag dieses Jahres, blicken wir voller Dankbarkeit zurück. Dankbar, weil wir erlebten, wie ein persönlicher Vater seine Hand über unsere Familien gehalten hat. Dass wir leben, ist ein Geschenk, nein, es ist ein Wunder.

Blicke ich aus dem Fenster sehe ich bereits heute am Jahresende wie die Forsythie grüne Blätter bekommt. Bleiben die Temperaturen so frühlingshaft, wird die Forsythie bereits im Januar blühen. Auch wenn unsere Forsythie damit wohl 6 Wochen zu früh sein wird, freue ich mich an den austreibenden Blüten, an dem Neuen, das entstehen wird.

Und so blicken wir mit Zuversicht und einer großen Portion Neugier in das neue Jahr. Wann wird die Forsythie blühen? 


Unspoken - Higher

08. Juli 2017, claudia -

Höher

Alex und ich suchen regelmäßig nach Lobpreismusik im Internet. Hierbei fallen uns immer wieder einzelne Videos auf, die uns zum Nachdenken bringen.

Hier haben wir ein Video gefunden, dass uns beiden sehr gefällt. Deshalb wollen wir es mit dir teilen.

Falls du Musikvideos kennst, die dir gefallen, dann schreib doch einen Kommentar mit Link dazu. Vielen Dank!


Was die Natur, die Wilhelma und das Kreuz miteinander zu tun haben

18. Juni 2017, claudia -

Rob Bell - Everything is spiritual

Vor einigen Jahren waren Alex und ich in den USA unterwegs. In einem Buchladen fanden wir eine DVD mit einem Vortrag von Rob Bell "Everything is spiritual" und nahmen diese mit nach Deutschland. Immer wieder haben wir den Vortrag fasziniert gelauscht.

Darin erzählt er von der Größe und Vielfalt dieser Erde. Er setzt ganz große Dinge wie unser Sonnensystem ins Verhältnis zu kleinen Dingen wie dem Quarks

Dabei ist sein Redestil unterhaltsam und anschaulich. Für uns als naturwissenschaftliche Laien ist mit dem Vortrag dann auch noch gleiche eine Nachhilfestunde in Bezug auf unsere Natur verbunden.

Gegen Ende dieses Vortrags kommt er auf das Geschenk vom Kreuz zu sprechen. Er redet von dem erstaunlichen Opfer Jesus am Kreuz.

Entweder ist dort mein Englisch ausgestiegen, hm ich weiß es nicht. Denn wie er zu Jesus kommt, konnte ich nicht genau erklären was die Natur und der Tod Jesus miteinander zu tun haben. 

Er redet von der Liebe Gottes, aber für mich war sein Vortrag an dieser Stelle unbefriedigend. Für mich fehlte ein Bindeglied, zwischen den Wundern der Erde und Jesus.

... und so vergingen die Jahre

Die Wunder und die Liebe

Die Familie von Alex lebt in der Nähe von Stuttgart. Immer wieder erzählte Alex von der Wilhelma und wie schön es dort sei

Doch am Wochenende, wenn das Parkhaus bereits vor Öffnungsbeginn überfüllt ist, wollten wir nie hin. So hat es 15 Jahre gedauert bis ich das erste Mal in die Wilhelma hinein kam. Aus Anlass eines runden Geburtstages gab es Urlaub und die Wilhelma war dran. 

Obwohl wir nicht bei den Erdmännchen waren, was einen neuerlichen Besuch innerhalb der nächsten 15 Jahre rechtfertigt, war es ein sehr schöner kurzweiliger Nachmittag.

Die Anlage mit der Mischung von zoologischem und botanischem Garten läßt jeden Besucher seine persönlichen Favoriten finden.

Während wir so von den Pflanzen zu den Vögeln, Fischen, Insekten zu den Seepferden und großen Raubkatzen gingen, erstaunte mich die unendliche Vielfalt auf unserer Erde.

Wenn wir uns von unserem Alltag gefangen nehmen lassen, dann fällt jegliche Vielfalt unserer Natur schnell hinten runter. Da geht es nur um eine schnelle Internetleitung, reibungslose Prozesse und wenig Verkehr auf der Straße. Doch Natur, die Vielfalt um uns herum fällt dabei komplett aus unserer Wahrnehmung.

So stand ich staunend im Zoo und fragt mich, was sich Gott wohl dabei gedacht hat. Hat er lachend da gestanden, als der Elefant seinen langen Rüssel bekam. Was hat er sich überlegt als er die Hummel schuf, ein Tier was aus menschlicher Sicht nicht fliegen können sollte. 

Während wir so von Tier zu Tier gingen, wurden mir zwei Dinge neu bewußt:

1. Gott liebt! Sonst wären die Tiere nicht so kreativ. Nur Liebe läßt Kreativität wachsen und gibt Raum zum Entfalten.

2. Gott kann Dinge tun von denen wir weniger als keine Ahnung haben. YHWH der Gott der Bibel läßt sich von uns Menschen nicht in unser Denkschema pressen. Er ist anders, weil er liebt.

3. Die Natur dieser Erde besteht auch heute noch aus einer Unmenge an nicht erklärbaren Wundern. Egal wie sehr wir Menschen uns auch bemühen und wie viel wir auch versuchen zu erklären und zu bestehen, Wunder werden bleiben und neue Wunder werden dazu kommen.

Riesenschmetterling
 

Das Wunder am Kreuz

Kannst du jemanden in einfachen Worten erzählen, wieso der Tod Jesus am Kreuz alles gut macht?

Wir verstehen, dass wir jemanden brauchen der den ganzen Schmutz und alles Versagen heilt. Wir können beschreiben, das Jesus das am Kreuz getan hat. Wir können aus unserem eigenen Leben erzählen, wie er Neues schafft. Doch ganz am Ende geht es darum, dass was die Bibel über Jesus schreibt zu glauben oder nicht. Ganz am Ende ist es einfach eine Entscheidung: JA oder NEIN.

In der Bibel wird immer wieder davon geschrieben, dass wir Menschen Gott durch die Natur erkennen können. Und damit sind genau die Wunder in der Natur gemeint. Lassen wir uns auf die Vielfalt und die Kreativität Gottes ein, dann können wir ihm begegnen. 

Sehen wir seine Größe, dann fällt es uns leichter JA zu sagen zu dem was wir nicht verstehen können.

Doch es gibt noch mehr, aber das ist ein anderer Blog.


Danke - unser Rückblick auf das Jahr 2016

15. Juni 2017, claudia - Mannablog

Hallo, geht es dir gut?

Hast du dich auch schon mal gefragt, warum Zeit nicht linear läuft sondern manchmal schneller und manchmal langsamer?

Uns bei modobonum geht es auch so. Gerade erst ist das Sylvesterfeuerwerk verklungen und schon ist Juni und man reibt sich erstaunt die Augen und fragt wo die Zeit geblieben ist.  

Nein, nein! Es ist nicht so als ob wir nicht wüssten, was wir alles in den Wochen getan hätten. Und doch, irgendwie bleibt trotzdem ein ganz leicht eigenartiges Gefühl. Was wollten wir doch alles machen ...

Doch wie auch immer. Hier ist unser Rückblick auf das Jahr 2016 bei und mit modobonum. 

Wir sagen DANKE!

Obwohl wir im letzten Jahr nur wenige Artikel im Internet veröffentlichten, waren die Zugriffszahlen der Leser mit 4.558 aufgerufenen Seiten, aus unserer Sicht, hoch. Durchschnittlich hat jeder Besucher zwei Artikel gelesen.

Anhand der Lesezeit können wir darauf schließen, dass Ihr euch intensiv mit Manna und dem was wir geschrieben haben auseinander setzt. Der Anteil der Leser, die über Smartphone und Tablet auf der modobonum Seite lesen ist steigend.

Wir gehen davon aus, dass immer mehr Leser auf diese Weise im Internet unterwegs sind. Darum machen wir uns Gedanken, wie wir unseren Manna-Blog dafür besser ausrüsten können und welche Anforderungen an einen mobilen Blog gestellt werden.  

(c) CC0 Public Domain, pixabay
mobile Geräte

Beziehungen verändern

Im letzten Sommer war in Friedensau wieder ein G'Camp und modobonum war eingeladen dort das Gebetszelt zu managen. 

Also hieß es als erstes Planen. Nach einem gemeinsamen Call entschieden wir uns für das Thema: „Beziehung leben“.

Dieses wurde in zwei Bereichen umgesetzt. Zum einen gab es einen persönlichen Rückzugsbereich für das Gespräch mit Gott. Wer wollte konnte ihm auf einer Schreibmaschine einen Brief schreiben.

Zum anderen wurde die Möglichkeit zum gemeinsamen Gebet angeboten und diese von den Teilnehmern auch angenommen. Persönliche Sorgen und Anliegen wurden so vor Gott gebracht und um sein Eingreifen gerungen.

Wer wollte, konnte uns seine Anliegen auch mit nach Hause geben. So bete ich seit letztem Sommer für eine Familie in der Schweiz und das jeden Tag. Und soll ich dir was sagen: Ich merke wie trotz der Entfernung eine Beziehung entstanden ist. Eigentlich ist es doch verrückt. Da gibt es Menschen die mir wichtig geworden sind und das obwohl sie weit weg sind und wir ganz wenig Kontakt mit einander haben.

 

 

Backend Update

Nach einer langen Zeit der Mühe ist ein neues Backend aktiv geschaltet worden.

Das ist ein großer Grund um Alex danke zu sagen. Viele, unzählig viele Stunden sind in dieses Update, mit Datenumzug investiert worden.

Wenn alles funktioniert wie es soll, dann merkt es niemand. Nur für uns als Autoren ist einiges anders geworden.

Um die modobonum Seite erhalten und erweitern zu können, war das Update wichtig geworden. Nun ist eine Basis für die Zukunft geschaffen auf der wir aufbauen können.

Ich muss gestehen, zwischendurch war der Frust schon ziemlich groß. Umso mehr freuen wir uns das der Umzug gelungen ist. Nur manchmal höre ich noch Alex sagen: "er (gemeint ist Typo3) macht genau das was er nicht soll".


Herzlich willkommen - Wie Deutsche leben und glauben

28. Februar 2016, claudia - Mannablog

Gestern waren Alex und ich auf einem Seminar mit dem Titel "Interkulturelle Kompetenz - Fremde Menschen verstehen".

Die Idee hinter diesem Seminar ist recht einfach: " Eine Person mit interkultureller Kompetenz kennt die Gemeinsamkeiten und die Unterschiede zwischen Kulturen und kann mit Offenheit, Empathie und Toleranz darauf reagieren. Jeder von uns denkt ein bischen, dass alle Menschen so sind wie wir selbst. Irgendwann in unserem Leben, erfahren wir den Irrtum hinter unserem denken. Doch wie können wir es besser machen?

Die Erziehung bis zum 6.-8. Lebensjahr legt die Strukturen des Gewissens fest. Dieses bildet die Basis für unsere Werte und unser Verhalten, meistens für den Rest unseres Lebens. Wir hörten von den großen Unterschieden im kulturellen Denken. Dabei ging es im Vergleich oft um westliche und östliche Kulturen. 

Während wir Deutschen eine klare und direkte Sprache wählen, ist der Sprachaufbau in östlichen Kulturen in der Regel indirekt. Zeit ist Geld, ein gerne zitierter Spruch, findet weder in der arabischen Kultur noch bei Japanern einen Wiederhall. Beziehungen sind wertvoller als Qualität und ein Kompromiss hat eine höhere Bedeutung als Wettbewerb.

Deutschland ist nicht erst seit 2015 ein Land in dem viele Kulturen zusammen treffen. Das wurde mir gestern sehr deutlich bewußt. Mir gingen an einigen Stellen kleine Lichter auf, warum unsere Mitchristen aus Russland oft so anders reagieren. Das fordert heraus und läßt mich nach neuen Ansätzen suchen.

Bob verwies auf zwei weiterführende Bücher:

  1. Würde - Respekt - Ehre: Werte als Schlüssel zum Verständnis anderer Kulturen von Karin Schreiner
  2. Scham, die tabusierte Emotion von Stephan Marks

Materialien und weitere Informationen

Herzlich Willkommen ist eine Broschüre die bei der Stiftung christlicher Medien erhältlich ist. Das Heft erklärt in unterschiedlichen Sprachen und sehr einfach wie Deutsche leben und glauben. Die Broschüre ist sehr gut zur Weitergabe geeignet und kann kostenlos (gegen Spende) bestellt werden. http://bundes-verlag.net/aktion/welcome/

Auch der Deutschland Begleiter gibt Informationen über Deutschland und stellt Material zur Verfügung. Damit möchte die Seite die Arbeit der Vereine und Gemeinden lokal unterstützen. http://deutschland-begleiter.de/start.html

Eine Veröffentlichung von Stephan Marks über Scham und Ehre. http://www.wissenschaft-und-frieden.de/seite.php?artikelID=1486


Bericht vom Lobpreis in der Christuskirche

01. Dezember 2015, claudia - Mannablog

Einmal im Monat treffen sich viele Christen aus unterschiedlichen Kirchen zum gemeinsamen Lobpreis in der Christuskirche in Landshut. An jedem der Termine ist ein Anderer für die Leitung verantwortlich. Letzten Sabbat war es das erste Mal modobonum.

Da unser Team über ganz Deutschland verstreut ist, war die Idee eines digitalen Lobpreises schnell geboren. Als das Programm fertig war, bildeten 7 Lieder den Rahmen um Gebet, Erfahrungsaustausch und einem Mut machenden Wort. 

Wir wissen nicht genau, wie viele Teilnehmer da waren. Ich schätze so um die 50. Es war sehr schön, hinter sich den Chor der Christen zu hören, die trotz aller Unterschiede, miteinander Gott anbeten und Jesus die Ehre geben. 

Immer wieder wird von der Einheit der Christen gesprochen und mancher meint, dass damit ein "Parteibuch"  verbunden ist. Der Wunsch vieler spiegelt sich darin alle Christen in einer Kirche zu vereinen.

Wenn ich das Wort von Jesus richtig verstehe, dann bildet er diese Einheit. Wir verspüren das Bedürfnis nach Einheit und doch streben wir immer wieder nur danach unsere Vorstellung von Einheit durchsetzen zu wollen.

Auf unserer Erde, so wie sie jetzt ist, kann Einheit immer nur zeitlich begrenzt und mit Gewalt anderen gegenüber durchgesetzt werden. Das Bedürfnis von uns Menschen über andere zu herrschen zerstört alles. 

Jesus ist anders. In der Bibel wird ein Bild verwendet vom Körper. Dort werden seine Nachfolger als Glieder eines Körpers beschrieben und Jesus ist der Kopf dieses Körpers. 

Dann wird dazu aufgefordert, auf den Kopf zu hören und sich auf ihn auszurichten und nicht auf die anderen Glieder. Nachdem Motto, Hand und Fuß ihr habt beide unterschiedliche Aufgaben kümmert euch darum. 

Wenn jeder von uns, die wir uns zu Jesus bekennen, mit ihm gemeinsam lebt, dann ist Einheit hergestellt. 


Einladung zum Lobpreis in der Christuskirche

23. November 2015, claudia - Mannablog

Am kommenden Sabbat findet in der Christuskirche in Landshut wieder ein Lobpreisgottesdienst statt. Dieses Mal mit einer Premiere, modobonum ist für den Lobpreis verantwortlich.

Seit vielen Jahren schon, findet jeden letzten Sabbat im Monat ein gemeinsamer Lobpreis Gottesdienst der Kirchen von Landshut statt. Immer um 9.30 Uhr, eine Stunde lang, treffen sich Christen aus den unterschiedlichen Kirchen um miteinander Gott anzubeten und Jesus die Ehre zu geben.

Das schöne ist, dass jeden Monat eine andere Gruppe oder Kirche für den Lobpreis zuständig ist. So gibt es Lebendigkeit, Abwechslung und immer wieder neue Lieder. Wir genießen die Zeit, in der es nicht um Unterschiede und Streit geht, sondern gemeinsame Anbetung. Wie genießen die Zeit des gemeinsamen Gebetes und der Begegnung.

Mancher meint, dass dies doch gar nicht möglich ist. Die Unterschiede werden als das Markante und Entscheidende angesehen. Doch wer bin ich, dass ich die Beziehung meines Bruders oder meiner Schwerster werte? Ich bin nur für mich und mein Leben verantwortlich. (wie wunderbar!)

Im Vorfeld haben wir uns viele Gedanken gemacht, wie wir den Lobpreis gestalten könnten. Langsam nimmt unser Programm Gestalt an. Immer wieder purzeln neue Ideen in unseren Kopf und Freude darauf macht sich in unseren Zellen breit.

Auch du bist herzlich eingeladen, am kommenden Samstag um 9.30 Uhr in die Christuskirche nach Landshut zu kommen. Wir freuen uns auf ein wunderbares miteinander, zur Ehre unseres Königs Jesus Christus.


Weihnachtsbriefmarken 2015 - Porto 2.0

01. November 2015, claudia - Mannablog

Ganz unscheinbar hing das Plakat in der Kirche am Informationsbrett. Wie jedes Jahr im Herbst wurde dort für die Weihnachtsmarken der Paritätischen Wohlfahrtverbände geworden. Fast war ich schon dran vorbei, als mein Blick hängen blieb.

Die Briefmarken sind normale Briefmarken mit einer Sonderspende von 30 ct pro Briefmarke. Empfänger der Pluserlöse der Weihnachtsmarken ist seit über 40 Jahren die Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege e. V. Die in ihr zusammen arbeitenden Organisationen helfen überall dort, wo staatliche Hilfe nicht ausreicht.

Ich blieb stehen und schaute mir das Plakat mit der darauf abgebildeten Kirche an. "Wohlfahrtsmarke mit Musik" war darauf zu lesen. 

Auf dem Plakat ganz unten in der Ecke, konnte ich folgendes lesen:

  1. Post mobil App runter laden
  2. Weihnachtsmarke mit Smartphone oder Tablet scannen
  3. Frohe Weihnachten mit "Stille Nacht,heilige Nacht!"

Zu Hause ging ich ins Internet um nach der Aktion zu suchen und mehr Informationen zu finden. Als Erstes kam ich zum Onlineshop und erfuhr, dass die Briefmarken ab 2.11.2015 verfügbar sind. Doch etwas über die Musikapp erfuhr ich nicht.

Nach einigem Suchen fand ich auch eine Seite mit weiteren Informationen zur Briefmarke und zum Motiv. Allerdings stand auch dort nichts von einer App und Musik. 

So bleibt nur auf die Briefmarken zu warten und das dann auszuprobieren. Schade!

Ausprobieren werden wir es auf jeden Fall, denn ich finde die Idee gut.

 

 

 

 


Wochenrückblick - oh happy day

09. Oktober 2015, claudia - Mannablog

oh happy day - der Blick nach vorne

Letzte Woche bekamen wir einen langersehnten Bescheid. Doch der Reihe nach, will ich die ganze Geschichte erzählen.

Im Frühjahr lernten wir eine junge syrische Christin kennen die in Schweden gestrandet war und nun versuchte nach Deutschland zu kommen. Eines Tages hieß es, dass sie gelandet sei. Doch gemäß Dublin Abkommen wurde der Antrag auf Asyl abgelehnt.

An das Telefonat mit ihr kann ich mich noch gut erinnern. Wir waren auf dem Weg in den Urlaub. Eine tiefe Machtlosigkeit machte sich breit. Sie erreichte uns noch viele hunderte Kilometer entfernt.

Beti stellte einen Antrag auf Prüfung ihrer Ablehnung und das Warten begann. Viele Wochen, einfach nur warten. Warten auf Antwort. In der letzten Woche nun kam endlich Antwort. 

Oh happy day. Was für eine Freude und Begeisterung, dass sie bleiben darf. Es war richtig zu spüren, wie die Entspannung über die Nervenbahnen durch den Körper zog. Was für eine gute Nachricht. Eine Nachricht, die den Blick nach vorne richtet und Neues entstehen läßt.

oh happy day - Ordination heißt Neues beginnt

Ein paar Tage später waren wir zur Ordination eines neuen Pastors in die Kreuzkirche der Baptisten eingeladen. Für mich war es das erste Mal, dass ich an einer Ordination teilnahm und ich war schon sehr gespannt.

Da ich in einem anderen Projekt derzeit viele Räume und Gebäude besichtige, war ich auf das Gebäude gespannt. Wir fanden große und helle Räume vor, die Offenheit ausstrahlen, eine Vielzahl von Kinderräumen, die schön gestaltet und dekoriert waren. Ein großer Mittelraum der eine Art Verbindungsglied zwischen den einzelnen Bereichen bildet und gleichzeitig auch den Treffpunkt bildet, ist sicher auch ein symbolischer Knotenpunkt, der junge und alte miteinander vereint.

Ordiniert und damit für den Dienst als Pastor eingesegnet wurde Johnatan Walzer. Er hat in München Theologie studiert und lebt bereits seit 6 Jahren mit seiner Familie in der Gemeinde. Mit seiner Einsegnung beginnt für die Familie ein neuer Lebensabschnitt, Neues beginnt. Er ist nun der offizielle Pastor der Baptisten in Landshut geworden. 

In der Predigt ging es um vier Elemente die für einen Pastor im Dienst wichtig sind. Das erste Element stellt den Blick auf Jesus in den Mittelpunkt. Die Feierstunde wurde von viel Musik und Gesang zur Ehre Jesus umrahmt. Im Nachgang gab es gutes Essen und selbstgebackenen Kuchen, oh happy day.

oh happy day - ein neuer Fußbodenbelag

Es gibt noch ein sehr persönliches oh happy day. In der kommenden Woche beginnen in unserer Kirche die Arbeiten am Fußboden. Über 25 Jahre ist der Fußboden nun schon in Benutzung. Nach einer langen Vorbereitungszeit, beginnen in der kommenden Woche die Arbeiten daran.


To top

Nach oben