Manna

Gefiltert nach claudia Filter zurücksetzen

die Amsel und ihr Lied

28. Februar 2014, claudia - Mannablog

Nicht weit von uns entfernt, gibt es eine Kleingartenkolonie. Dort entlang führt mich mein Fahrradweg gen Innenstadt. Eine Stelle an diesem Weg mag ich nicht so besonders. Es gibt eine 90 Grad Linkskurve die nicht einsehbar ist. So kommt es immer Mal wieder zu unliebsamen Begegnungen, zwischen den unterschiedlichen Nutzerarten, wie Radfahrern und Fußgängern. 

Doch gestern wurde dieser Kreis um eine weitere Gefahrensituation erweitert. Während ich, auf meine Kurve konzentriert, zum lenken ansetzte, kam aus dem Gebüsch von links in geradem Konfrontationskurs eine Amsel geflogen. Sie und ich mussten uns treffen, das war sofort klar. Also machten wir uns beide an ein Ausweichmanöver, was auch gelang. 

Schimpfend und laut vor sich hin krach machend flog die Amsel weiter. Zu meinem Bedauern konnte ich nicht verstehen, was sie von sich gab. Es könnte ungefährt so gewesen sein: "Kann dieser Mensch nicht besser aufpassen. Warum fliegt der denn nicht, ist doch viel einfacher."

Während ich die Amsel immer noch in meinem Rücken hörte musste ich, weiter fahrend, vor mich hinlächeln. Ja, ich bedauerte das Sprachproblem zwischen uns beiden schon sehr. Oh, so gerne hätte ich sie verstehen wollen.

Heute morgen nun sang unsere Hausamsel ihr erstes Lied in diesen Frühling hinein und wieder wünschte ich mir ihre Sprache zu verstehen. Was wird sie zur Begrüßung des Tages wohl singen?

Doch während ich noch, im Halbschlaf, ihrem Lied lauschte gingen meine Gedanken in die Zukunft. Irgendwann, wenn es diesen neuen Planeten Erde gibt und wir Menschen alle unsere Fähigkeiten haben die wir haben sollten, dann kann ich bestimmt auch das Lied der Amsel verstehen. Das finde ich klasse!


modobooks beim sonnen

27. Februar 2014, claudia - Mannablog

Es war herrliches Frühlingswetter. Die Sonne schien an die Hauswand und wärmte die Terrasse. Wer wollte da noch arbeiten? So zog es mich weg vom Schreibtisch, weg in die Sonne, zur Bank auf der Terrasse. 

Doch als ich zur Tür hinaus trat und um die Ecke blickte, sah ich das unsere Bank bereits belegt war. Drei modobooks saßen miteinander auf der Bank und sonnten sich. 

Obwohl die modobooks nicht sehr groß an körperlicher Größe sind, nehmen sie doch viel Raum ein. Nicht immer sieht man an der körperlichen Statur den Inhalt und doch füllt er das Umfeld aus. 

Bereitwillig machten die drei Platz und so saßen wir kurze Zeit später gemeinsam in der Sonne und genossen diesen herrlichen Frühlingstag.


Hornissenwaben, was für eine beeindruckende Struktur

26. Februar 2014, claudia - Mannablog

In unserem Garten haben wir einen Meisenkasten hängen. Im letzten Jahr allerdings wurde dieser Zweckentfremdet. Die Zweckentfremdung geschah wohl schon im Frühjahr, nur fiel sie uns nicht so auf. 

Doch eines Tages kam Mama und berichtete von einer anderen Art fliegender Mieter. Hornissen hatten unseren Meisenkasten für sich entdeckt und bauten darin fleißig an einer neue Wohnung. Eine Recherche im Internet beruhigte uns. Hornissen leben nur eine Saison an einem Ort und ziehen im nächsten Jahr weiter.

Die Hornissen und wir gingen einander aus dem Weg. Sie schienen uns zu erkennen und störten sich nicht an uns. Doch als im Spätsommer ihnen der Rasenmäher in die Flugbahn kam, war leider doch eine Verteidigungsattake nötig. Da erlebte ich am eigenen Körper, dass der Bericht in Bezug auf die Stiche wohl unrecht hat. Für mich waren die drei Stiche vor Hornissen sehr schmerzhaft und unangenehm. 

Jetzt im Winter nahmen wir unseren Meisenkasten zum reinigen ab. Dabei entstand dieses Foto von der Wabenstruktur der Hornissen. Ist das nicht beeindruckend? 

Innerhalb von wenigen Wochen entsteht diese wunderbare und sehr stabile Verwabung. Was für eine Struktur, diese Ebenen. Wir haben nur so viele Tiere darin Platz gefunden. Immerhin sollen es wohl um die 100 Tiere sein. 

Wie ich heute auf die Hornissen komme? Nun, manchmal sind so kleine Dinge nötig um uns die Sorgen im Alltag leichter zu machen. Mich hat die Wabstruktur im Hornissenkasten daran erinnert, los zu lassen. Gott YHWH sagt, dass wir Menschen ihm extrem wichtig sind. Wir dürfen ihm vertrauen, er wird sich um uns kümmern, so wie er sich um die Tiere kümmert.


Die Bibel ist Gottes Wort

12. Februar 2014, claudia - Mannablog

Ist die Bibel Gottes Wort? War der Titel eines Vortrages, den wir vor einiger Zeit hörten.

Bei der Überschrift musste ich sofort an die mühevollen Versuche der "Väter" denken, die mit Bibeltexten dieses argumentieren wollten. Um so mehr war ich dann von einer anderen Argumentationsreihe überrascht.

Als erster Grund für die Wahrheit der Bibel wurde ihre Verbreitung angeführt. Sie ist in 400 Sprachen komplett übersetzt.  Nur alleine der Gideonbund hat in 12 Monaten 56 Millionen Bibeln verteilt.

Obwohl immer wieder versucht wird die Bibel zu zerstören und schon alleine die langen Zeitabstände ein Überleben dieses Buches unmöglich machen, ist sie heute noch genau so vorhanden wir vor (fast) 2000 Jahren. Weiter ging es mit einer Begründung der Bibel als Gottes Wort in der Archäologie. Ist es nicht erstaunlich, dass die Bibel von 40 Autoren in einem Zeitabschnitt von 1500 Jahren geschrieben wurde und trotzdem in sich logisch und stimmig ist? Dabei haben wir schon Schwierigkeiten uns während unseres Lebens nicht zu widersprechen.

Weiter ging es in die Vorhersagen der Bibel (oft auch Prophetie genannt). Schon die 61 Vorhersagen, die  auf das Leben Jesus eingetroffen sind, stellen die Statistik vor nicht ausdrückbare Zahlenkolonnen.

Als letztes Argument, dass die Bibel wirklich Gottes Wort ist kam das persönliche Erleben. Alles andere sind Daten, Zahlen und logisch klingende Informationen. Doch das persönliche Erleben der Bibel als Gottes Wort lässt es zu etwas Emotionalem werden. In diesem Moment beginnt die Bibel zu leben.

Ich muss gestehen, es ist ein Leben der Herausforderung und es ist ein wahnsinnig buntes Leben. Deshalb ist die Bibel nicht nur ein tolles Buch, sondern wirklich Gottes Wort.


Die Polizei, dein Freund und Vater

11. Februar 2014, claudia - Mannablog

Manchmal haben wir das Gefühl der negativen Ohnmacht. Wir hören in den Nachrichten von Gewalt, lesen im Internet die schlechten Nachrichten. Gutes, Mutmachendes finden wir eher selten. 

Heute ist einer dieser wenigen Tage. Gerade habe ich einen langen Artikel über einen Münchner Kriminalhauptmeister gelesen. Es ist ein Bericht über Carlos Benede und wie er als Single Vater von zwei Jungen wurde. Die Mütter waren von ihren Vätern ermordet worden.

Ich möchte keine langen Worte machen. Lies einfach selbst in der Süddeutschen nach.

 


Liebe in einer Idealbeschreibung

07. Februar 2014, claudia - Mannablog

Am Wochenende haben wir gemeinsam mit Freunden einen Text in der Bibel auseinander genommen. Allen Christen ist dieser Text in Lukas 10,27 gut bekannt. Dort heißt es »Liebe den Herrn, deinen Gott, von ganzem Herzen, mit ganzem Willen und mit aller deiner Kraft und deinem ganzen Verstand! Und: Liebe deinen Mitmenschen wie dich selbst!«

Obwohl das unser gemeinsamer Ausgangspunkt war, gelangte jeder zu einem anderen Gedankenstrang.

Ist das nicht eine interessante Antwort auf die Frage: "Was muß ich tun um das ewige Leben zu erben?" Erstaunlich ist auch, dass diese Antwort nicht erst von Jesus erfunden wurde. Sie taucht bereits ganz am Anfang der Geschichte dieser Erde auf. Uns viel weiter auf, das schon vor langer Zeit diese Aussage als die Kurzfassung aller Gesetze angesehen wurde.

Schon alleine, dass der Gott  des Universums sich die Liebe der Menschen wünscht ist im Grunde genommen unvorstellbar. Er hat alles, er kann alles, ohne ihn lebt nichts. Und trotzdem wirbt er um die Liebe und Anerkennung seiner Geschöpfe der Menschen.

Dabei ist er in seiner Beschreibung zur Liebe ganzheitlich und damit sehr modern unterwegs. Er beschreibt den Menschen in seiner Gesamtheit. Kein Bereich ist ausgelassen. So ist diese Aufzählung auch eine Motivation und Anleitung zur Liebe zwischen uns Menschen.

Suchst du eine Erklärung wie Liebe sein sollte, dann hast du mit diesem Satz die Idealbeschreibung und wenn du willst eine Orientierung für dich. 


Ein paar persönliche Gedanken zur Freiheit

15. Januar 2014, claudia - Mannablog

Freiheit ist eine gefährliche Sache. Diese Erkenntnis kam nicht nur mir alleine, irgendein kluger Mann vor mir hat das wohl auch schon mal formuliert. Warum aber ist das so?

Wir alle sehnen uns nach Freiheit. Freiheit wird besungen, in Filmen, Romanen und Geschichten beworben und erträumt. Das Wort Freiheit scheint eine magische Anziehungskraft zu besitzen. Überall wo Freiheit beworben wird, gibt es eine Anzahl Menschen die diesem Angebot folgen wollen. 

Ich habe für Freiheit folgende Definition gefunden: Freiheit ist die Möglichkeit, durch persönliche Entscheidungen sein Leben selbst zu gestalten, mit allen Konsequenzen, die diese nach sich ziehen. Anders ausgedrückt: Freiheit bedeutet, dass ich die freie Wahl habe zwischen mehreren Möglichkeiten zu entscheiden. 

Wir leben in einer Welt mit vielen Abhängigkeiten. Manches Mal scheint es, als ob es immer einen (oder mehrere) andere Menschen gibt, die einem die Entscheidung abnehmen (wollen) oder die andere nach ihrem eigenen Willen beeinflussen wollen. Manches Mal scheint es als ob wir alle Möglichkeiten der Entscheidung selbst tragen - das kann die Familie sein, die Gesellschaft um einen herum, der Arbeitgeber. 

Da gibt es die großen Entscheidungen unseres Lebens mit Beruf und Partnerwahl und es gibt die kleinen Entscheidungen: Was kaufe ich und auf wen höre ich? In der Regel haben wir die Freiheit der persönlichen Entscheidung. Wir können wählen, welchen Weg wir gehen.

Manchmal passiert es, dass der Berg, auf den wir schauen, so groß ist, dass er unbezwingbar scheint. Die Freiheit gibt uns die Möglichkeit den Berg zu umgehen, davor stehen zu bleiben, darüber zu steigen oder eine Schaufel zu nehmen und ihn in kleinere Berge zu zerteilen. Welche Variante wir wählen, ist unsere persönliche Entscheidung. Wir alleine sind dafür verantwortlich. Wir können auch niemanden anders dafür verantwortlich machen. 

Ja, ich weiß, dass manchmal Dinge geschehen, in denen wir nicht die Freiheit einer Entscheidung hatten. Doch bereits beim Umgang mit dem Erlebten greift unsere persönliche Freiheit. Um beim Bild mit dem Berg zu bleiben, stellt sich die Frage: Beherrsche ich den Berg oder der Berg mich?

Freiheit heißt die Wahl zu haben. Diese Wahlmöglichkeit ist das große Geschenk Gottes YHWH an uns Menschen. Immer wieder bin ich erstaunt, wie hoch er diese Entscheidungsfreiheit von uns Menschen einstuft. Er akzeptiert auch die Entscheidungen, die aus seiner Sicht nicht gut für uns sind. Manche Entscheidung in meinem Leben lassen mich heute beschämt zu Boden blicken. Als ich diese Entscheidung damals traf, hat er mich gewarnt, aber er hat mir die Freiheit meiner Entscheidung gelassen.

Freiheit heißt die Wahl zu haben. Denn nur wer die Wahl hat, kann selbständig handeln und ist damit für sein Handeln auch selbst verantwortlich. Wer selbst verantwortlich ist, kann dafür auch selbst zur Verantwortung gezogen werden. Als Christen sind sie der Überzeugung, dass Gott Gerechtigkeit schaffen wird. Dafür ist die persönliche Freiheit zur Entscheidung zwingende Grundlage.

Wir sind nicht gezwungen einen Berg, eine Situation über uns herrschen zu lassen. YHWH sagt uns zu, dass uns nichts bezwingen kann. Es sei denn, wir wollen das. So steht unsere Entscheidung am Anfang allen Handelns.  

Manchmal müssen Berge scheinbar alleine bezwungen werden und manchmal braucht man Freunde, die mit einem gemeinsam die Schaufel in die Hand nehmen und den Berg bezwingen wollen.

Du sagst, du schaffst das nicht? Nur Mut, du schaffst das! Ich bin mir sicher! Willst du dich dem Berg stellen und ihn bezwingen, dann hast du alle Unterstützung von YHWH, die du brauchst. Er hilft dir dabei erfolgreich zu sein. Am Beginn aber steht deine Freiheit, die Freiheit deiner Entscheidung. Ist diese Entscheidung getroffen, wird vielleicht noch manche Träne fließen, doch du wirst Sieger sein.

So gesehen ist Freiheit etwas sehr Bemerkenswertes. Freiheit gibt uns die Möglichkeit unser Leben in die Hand zu nehmen und selbst zu gestalten.


Wenn ich nur noch einen Tag zu leben hätte

14. Januar 2014, claudia - Mannablog

Wenn ich noch einen Tag zum Leben hätte, dann würde ich mich mit meinem Mann auf die Bank setzen und mich einfach an ihn anlehnen. Luther soll darauf geantwortete haben: ich würde noch ein Apfelbäumchen pflanzen. Anselm Grün und einige andere haben zu dem Thema ganze Bücher und Abhandlungen geschrieben. Doch am Ende bleibt es eine persönliche Antwort auf die Frage: Wenn ich noch einen Tag zu leben hätte.

Wir alle werden mehr oder weniger von unserem Alltag bestimmt. In der Regel ist Arbeit das zentrale Element unseres Alltags. Je nach Alter, ist das dann Schule, Uni, Beruf, Haushalt,... aber jeder empfindet es als Arbeit.

Wenn ich noch einen Tag zu leben hätte... Was würdest du dann tun? Deiner Arbeit sagen, lass mich in Ruhe? Würdest du mit deiner Familie anders umgehen. Gibt es noch Themen, die unbedingt angesprochen werden müssen oder sollte Versöhnung geschehen?

Meistens leben wir in unserem Alltag ein Leben auf Kosten Anderer. Auf Kosten unserer Beziehungen, Kraft, Ruhe, Freiheit. Uns wurde es irgendwann bewusst, dass es Zeit wird diesen Punkt zu ändern. Seitdem arbeiten wir an einer Verschiebung unserer Prioritäten. Das ist nicht einfach, aber es lohnt sich.

Greife dir auch einen Punkt in deinem Leben und verschiebe nicht auf morgen. Gehe heute anders mit den Menschen um dich herum um. Nimm dir heute Zeit nicht morgen. Du musst ja nicht gleich einen halben Tag auf der Bank sitzen, auch eine halbe Stunde kann eine Ewigkeit sein... Und glaub mir, das geht und ist ein Gewinn für dich persönlich.

Den Gedanken, wenn ich noch einen Tag zu leben hätte, formuliert das Buch auch. Dort heißt es: und erinnere uns daran, das wir sterben müssen, auf das wir klug werden.

Ich wünsche dir und mir diese Klugheit heute und jeden weiteren Tag.


To top

Nach oben