Manna

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Erotik und Phantasie

27. Oktober 2014, claudia - Mannablog

Michael Gindner, CC0 Public Domain

"Du bist gewachsen wie ein Lustgarten", " Deine Brüste gleichen den Weintrauben", "Da will ich dir meine Liebe schenken", " Wende deine Augen von mir, denn sie verwirren mich"

Mitten in der Bibel gibt es ein sehr erotisches und rätselhaft Liebeslied. Bezeichnet wird es als das Hohelied (der Liebe). Mitten drinnen steht es und dokumentiert seinen festen Platz. Die Liebeserklärung von zwei Menschen. Ich finde es erstaunlich. Hättest du diese Vers im Buch der Bücher vermutet, geschweige denn aufgenommen? 

Unsere Väter vor mehr als Zweitausend Jahren waren wohl offener als mancher in heutiges Zeit. Wie sonst kann es sein, dass sie diese Erotik und Phantasie im Hohenlied aufnahmen in die Bücher der Bibel. Im Bibelkommentar der Wuppertaler Studienbibel wird die Besonderheit folgendermaßen erklärt.: "Gerade die Kombination wissenschaftlich hochgebildeter Welterfassung mit der herrlichsten Poesie trägt zum Reiz des Hohenliedes bei." 

Suchst du Anregungen und Gedanken für deine Liebeserklärung, dann schaue dort im Hohenlied nach. Auch wenn es in deutscher Sprache nicht so kunstvoll formuliert ist, wie im Original, so ist dies Liebeslied auch heute noch eine Herausforderung an uns. Es fordert uns in unseren persönlichen Beziehungen heraus, auf dass auch wir uns auf die Suche danach begeben. Zu finden ist Erotik und Phantasie, benötigt wird Kreativität und Zeit zum darauf einlassen.

Doch das Hohelied ist noch mehr. Es fordert unseren Blick auf den Herrn der Bibel heraus. Kann es sein, dass wir in unserer Vorstellung von ihm keinen Platz für erotische Liebeserklärungen haben?

Alex und ich haben uns darüber hergemacht und lesen es gemeinsam. Schon alleine die Verse des Liebesliedes zu lesen, sorgt für lächelnde Lippen und blühende Phantasie.


Klatsch und Tratsch, Interpretation und Gerücht, Lüge und Wahrheit

21. Oktober 2014, claudia - Mannablog

Nichts ist so schön wie über andere herzuziehen. (Solange sie es nicht mitbekommen.) Gestern Abend saßen wir in einem Restaurant, als am Nebentisch der Klatsch und Tratsch des Ortes analysiert und umgerührt wurde.

Gerade habe ich in Bild.de vorbeigeschaut und musste mal wieder feststellen, dass sich das Gespräch vom Nachbartisch und die Qualität bei Bild nicht wirklich unterschieden. Etwas Ebola und Pistorius, die Pilotengewerkschaft Cockpit und eine Prise Royal Soap. Etwas Wahrheit und Lüge miteinander vermischt und fertig ist das Gerücht.

Wehe dir, wenn du das Objekt der Begierde bist. Es ist völlig egal welches Verhalten du zeigst, du bist dran. Deshalb hatte Christian Wulff damals auch recht, als er sagte "es geht vorbei". Nur wie es vorbei geht und mit welchem Ergebnis, weiß man erst hinterher.

Ist es die Lust der Eigenpositionierung, die uns zu dem Spiel um Klatsch und Tratsch treibt? Prüfen wir unser Verhalten ob es der Sache um die es geht, angemessen ist. Nicht immer können wir mit ruhigem Gewissen unser Handeln für gut befinden. Fragen wir unseren eigenen Bauch mahnt er uns meistens zur Verbesserung.

Nicht umsonst heißt es: Reden ist Silber, Schweigen ist Gold. Die große Kunst ist es zu erkennen, wann was dran ist. Wir sind nicht perfekt, wir werden also aneinander schuldig, auch in der Art wie wir miteinander und über einander reden. Deshalb wünsche ich mir von mir und dir, dass wir lieber schweigend zusammen sitzen, als Klatsch und Tratsch mit Lüge und Wahrheit umzurühren.


Miteinander reden, Grenzen erweitern

16. Oktober 2014, claudia - Mannablog

Miteinander reden ist einfach. Miteinander reden, so dass beide das Gleiche hören und meinen ist eine Kunst. Wir Menschen reden jeden Tag viele Worte und manche davon sollten wir uns lieber schenken. Es gibt aber auch Worte, die nicht gesprochen werden, obwohl sie so dringend nötig wären.

Mein Denken ist von meinem Erleben und meiner Weltsicht geprägt. Genau so geht es jedem Menschen. Weil wir wissen, dass Reden unsere innersten Empfindungen preisgibt, verstummen wir zu oft. Unser Bedürfnis nehmen wir wahr und suchen Hilfe bei Menschen von denen wir ausgehen, dass sie es besser können.

Auch ich in meiner Kommunikation bin Lernender. Immer wieder stoße ich an meine Grenzen.

Am Wochenende habe ich eine Lernhilfe entdeckt, die immer funktioniert, immer verfügbar ist und nichts kostet. Meine Freundin nimmt diese Lernhilfe auch in Anspruch. Welche das ist?

Ich frage Jesus, was ich sagen soll. In meinem Fall hatte ich 10 Minuten Zeit zur Vorbereitung. Meine Freundin hatte nur ein paar Sekunden. Wir beide können diese Lernhilfe sehr empfehlen. Wenn du nicht weißt, was du reden sollst oder wie, dann frage doch bei Jesus nach. Er wird dir die richtigen Worte geben, du musst sie "nur" aussprechen.

Viel Freude beim Reden!


meine perfekte Erde

13. Oktober 2014, claudia - Mannablog

Schaue ich zum Fenster raus, sehe ich einen leicht trüben Herbstnachmittag vor mir. Keine Sonne ist zu sehen. Der Himmel hat eine Mischung von blau und grau. Alles in allem, keine sehr hohe Motivation nach draußen zu gehen. 

Auf dem Weg zum Gewächshaus entdecke ich das Licht am Horizont. Hinten, am Ende, dort leuchtet es hell und freundlich. Es ist eine Verheißung auf bessere Zeiten. 

Direkt neben unserem Gewächshaus wachsen ein paar Erdbeerpflanzen. Obwohl Herbst ist, blüht diese Pflanze und hat zeitgleich Früchte. 

Alles zusammen regt meine Phantasie an. Ich stelle mir die Frage, wie ich mir eine perfekte Erde vorstelle und ich fange an zu träumen.

Ausgehend vom abgeernteten Gewächshaus und den blühenden Erdbeeren wünsche ich mir das ganze Jahr über blühen und ernte. Ach wäre das cool, da gäbe es frische Erdbeeren und Spargel auch im November. Was für eine leckere Vorstellung!

Erbeeren und daneben Zitronenbäume? Auch dieses Bild könnte mir gut gefallen. In einem bin ich mir sicher, graue und trübe Tage sind in meiner Vorstellung von einer perfekten Erde abgewählt. 

Während es mich leicht fröstelt, drehe ich in Gedanken das Thermometer auf 25 Grad Celsius. Ja, das ist eine angenehme und Nutzer freundliche Temperatur die mir gut gefällt. Diese Temperatur baue ich in mein Bild von einer perfekten Erde mit ein.

Welche Vorstellungen hast du von einer perfekten Erde? Vielleicht sind dir ja ganz andere Dinge wichtig. Doch bestimmt hast auch du eine Vorstellung davon, wie deine perfekte Erde aussieht. Davon zu träumen lohnt sich auf jeden Fall. 


Selbstverwirklichung - entdecke deine Fähigkeiten

10. Oktober 2014, claudia - Mannablog

Liebe Freundin, noch einmal will ich dir schreiben, hast du doch gefragt wie du dein Potential zur Entfaltung bringen kannst.

Oft klingt es so als sei Selbstverwirklichung eine Erfindung der westlichen Welt der letzten Jahre. Dabei ist das total falsch. Wer im Buch Bibel liest, stellt fest, dass es in diesem Buch immer wieder um die Selbstverwirklichung von uns Menschen geht. Sich selbst zu verwirklichen heißt der zu werden der wir sein könnten/ sollten. Dort wird beschrieben, wie Jesus uns Menschen dabei hilft. Er tut das weil wir in Gott einen gemeinsamen Vater haben.

Wenn du ihm vertraust, dann sind deiner Selbstverwirklichung keine Grenzen gesetzt. Je mehr du die Beziehung zu ihnen pflegst und dich mit ihnen beschäftigst um so mehr wirst du wachsen. Du bekommst Fähigkeiten die du vorher nicht hattest. Du siehst Dinge in anderen Menschen die dir vorher nie aufgefallen sind und negative Eigenschaften von dir werden weniger.

Bist du erst einmal auf unserer neuen Erde, wirst du in diesem Wachstum nicht aufhören. Du hast einen neuen so tollen Körper, das du wie ein Adler sehen kannst und hören wie ein Hase . Bis wir einmal alles im Universum erkundet haben, inklusive unseres Körpers wird eine Ewigkeit vergangen sein. Stell dir mal vor, du gehst über Gras und spürst an deiner Fußsohle jeden einzelnen Halm.

Liebe Freundin, Gott will das du wächst und die Gaben und Fähigkeiten die er dir gegeben hat auch verwendest. Wenn du ihm vertraust, dann gibt es für dich von jetzt an bis in Ewigkeit neues zu entdecken und auszuprobieren. Warum ich davon überzeugt bin? Gott ist ein großer Gott der Vielfalt. Beschränktheit passt einfach nicht zu ihm.


Strategien für ein Leben in Frieden

09. Oktober 2014, claudia - Mannablog

Liebe Freundin ja du hast recht, Christen verhalten sich nicht immer wie Nachfolger Jesu. Weil wir aber alle eine Vorstellung davon haben, wie Christen sich verhalten sollten, fällt ein Negativverhalten besonders auf und verletzt oft noch viel mehr.

Weißt du, auch an mir geht das nicht spurlos vorbei. Auch ich bin enttäuscht wenn Christen sich nicht so verhalten wie ich mir einen Nachfolger Jesu vorstelle. Manchmal kann ich damit besser umgehen und manchesmal fällt es mir wirklich schwer.

Inzwischen habe ich mehrere Schritte entwickelt um damit besser umgehen zu können. Hier will ich sie dir gerne weiter geben:

  1. Bei Jesus um Liebe zu dieser Person oder Personengruppe bitten (Habe ein großes Herz und denke nicht immer gleich das Schlechteste von ihnen.)
  2. Bitte für diese Personen für Sorgen und Anliegen und vor allem das Jesus ihnen gutes schenkt
  3. Sprich Vergebung aus, für das Fehlverhalten der anderen Christen
  4. Adressiere geschehenes Fehlverhalten in liebevoller Weise (das geht aber nicht immer und ist nicht immer passend. Weil es auch an dir und deiner Wahrnehmung liegen kann. Mit anderen Worten, du liegst falsch) Deshalb bitte Jesus um Klarheit, ob ein Gespräch richtig ist und wann. Denn: ein Gespräch mag richtig sein, der Zeitpunkt aber falsch, dann ist das Gespräch nicht sinnvoll.
  5. Bleibt in dir die Bitterkeit bestehen, wird es Zeit die Bitterkeit aus deinem Herzen zu schütteln. Schüttele alles wie Staub von dir. Du bist nicht für den anderen Menschen verantwortlich. Sein Fehlverhalten zu dir  ist von diesem Zeitpunkt an seine Sache.
  6. Bitte Jesus darum dir ein immer ehrliches freundliches Herz zu geben im Umgang mit dem anderen Menschen.
  7. Es funktioniert, Hauptsache du willst wirklich! Willst du nicht, kannst du dir sogar das wollen schenken lassen.

Denke immer daran, wir versagen alle in unserem Verhalten anderen gegenüber. Deshalb ist es wichtig, einander zu vergeben und miteinander in Liebe umzugehen.

Stell dir mal vor, wie das Jesus geht, wenn er auf unseren Planeten schaut und nur unbarmherzige Christen sieht die einander nicht vergeben wollen. Jesus Christus sagte auf dieser Erde folgendes: Wenn seine Nachfolger, also wir, einander nicht vergeben wollen, sieht er auch keinen Grund warum er ihnen vergeben soll. Und das wäre doch übel, oder?


Autoren gesucht für Manna

08. Oktober 2014, claudia - Mannablog

Modobonum ist "nur das Gute", daran wird sich auch in Zukunft nichts ändern. Im "Manna-Blog" werden wir weiterhin über unser Leben mit Gott und andere Themen, die uns bewegen, schreiben.

Unser Ziel für die nächsten Monate ist, dass noch mehr Menschen mitbekommen, dass es uns gibt. Die Welt braucht mehr "Gutes". Mehr gute Gedanken, mehr gute Texte. Mehr aufmunternde Worte, mehr Unterstützung. Mehr helfende Hände und letztendlich - mehr Gott.

Seit wir mit modobonum zurückdenken können, schreiben mehrere Leute, jeden Tag, einen Blog, den wir Manna nennen. Der Begriff Manna kommt aus der Bibel und bezeichnet das Brot, welches das Volk Gottes, während seiner Zeit in der kargen Wüstenlandschaft der Sinai-Halbinsel, auf übernatürliche Weise zu essen bekam.

Unsere Welt ist für uns in manchen Lebenssituation ebenso eine Art Wüstenlandschaft, die uns an die Grenzen unserer Existenz bringen kann. Manna nennen wir unseren Blog deshalb, weil wir jedem Menschen etwas mitgeben möchten, was ihn stärken und durch den Tag begleiten kann. Egal ob jemand gerade eine Durststrecke durchmacht oder das Leben in vollen Zügen genießt.

Um Manna lebendig zu gestalten suchen wir Autoren. Wir suchen Menschen die eine Beziehung zu Jesus haben und bereit sind von dieser Beziehung zu erzählen. Aus den Manna- Blogs soll das eigene Erleben spürbar sein. Als Autor ist jeder willkommen der Spaß daran hat. 

Wir freuen uns, dass Du auch mit dabei bist und uns durch dein Lesen, deine Gebete, deine Spenden oder deine Berichte unterstützt.


über 1000 modobooks sind auf der Reise

07. Oktober 2014, claudia - Mannablog

Am vergangenen Wochenende waren wir in Kassel auf dem #E1NSAJ. Die gemeinsame Zeit war sehr schön, das Programm super und die Nächte kurz.

Unter dem Hashtag E1NSAJ wurden Fotos geteilt, Stimmungen und Statements weiter gegeben. Viele Fotos zum Kongress sind unter folgendem Link bei flickr zu finden. Die Vorträge liegen bei Youtube. 

Am Sonntag Nacht waren wir wieder zu Hause. Gestern ging es uns nicht besser als den meisten Anderen. Wir waren platt, da ging nicht so sehr viel. 

Denke ich an den E1NS Kongress zurück, werde ich mich immer an die Begeisterung und Freude über unsere modobooks erinnern. Am Sonntag zur Verabschiedung gingen mit den Teilnehmern fast 1500 modobooks, verbunden mit vielen guten Wünschen, auf die Reise.

Ein lächelndes Gesicht zu sehen, dass einen Moment vorher noch nicht so aussah, ist cool. Die modobooks haben damit den ersten Teil ihres Auftrages erfolgreich erfüllt. Wir wünschen uns, dass sie ihren zweiten Teil genau so gut erfüllen und so zum nachdenken anregen. Wer sein modobook dann wieder auf die Reise schickt und weiter verschenkt, kann die erlebte Freude weiter verschenken. 

So sind nicht nur unsere modobooks auf der Reise, sondern wir mit ihnen. 

PS: Falls du auf ein modobook triffst, dann schick uns doch ein Foto. Wir freuen uns darüber.


Ich bin nicht perfekt

04. Oktober 2014, claudia - Mannablog

Schaue ich von meinem Stuhl aus nach rechts, sehe ich einen Monitor auf dem die Anzahl der Menschen die an Hunger sterben hoch gezählt werden. Wie helfen? Soll ich mich auf dem Weg zum Essen angesprochen fühlen? Ich fühle mich hilflos. Gehe ich in Facebook erfahre ich die neusten Gerüchte über die politische Situation in Nordkorea. Die Kommentare dazu machen mich ratlos.

Die Welt ist komplex geworden. Mit der Komplexität haben die schlechten Nachrichten (die uns erreichen) zugenommen. Es scheint so, als ob es nur noch schlechte Nachrichten und Kritik gibt. An allem und überall gibt es etwas zu kritisieren.

Der Erwartungsdruck perfekt zu sein und perfekt zu handeln wird immer größer. Doch gleichzeitig erlebe ich an mir selbst, dass ich nicht perfekt bin. Und ich muss sogar gestehen, ich will auch nicht perfekt sein. Kenne ich doch genug Menschen die dabei krank wurden. Der Wunsch nach Perfektheit brachte sie ins Grab.

Je mehr ich versuche perfekt zu sein, um so mehr geht meine Stimmung und Freude verloren. Das ist ein Problem, weil ich der Überzeugung bin, dass wir dazu bestimmt sind Freude an unserem Leben zu haben.

Mancher löst dieses Problem und geht in eine innere Migration. Auch bei mir gibt es solche Tage, an denen es scheint als ob das der Einzige gangbare Weg ist. Doch STOP nein! Ich will leben und das mit Freude am Leben. 


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