Manna

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Geld = Zeit + Talent, stimmt die Formel wirklich?

30. Juli 2014, claudia - Mannablog

Vor einiger Zeit habe ich folgende Aussage gelesen: Geld = Zeit + Talent. 

Auf den ersten Blick empfinde ich diese Aussage als logisch. Wir arbeiten, d.h. wir geben unser Talent und Zeit einem Arbeitgeber und erhalten dafür Geld. Doch wenn ich länger darüber nachdenke entsteht ein schaler Beigeschmack.

Wenn der Spruch stimmt, dann haben die Menschen in Asien wohl weniger Talent. Denn wie ließe es sich sonst erklären das Menschen 10-12 Stunden für einen Hungerlohn arbeiten?

Doch wir brauchen gar nicht bis nach Asien zu gehen. Was ist mit den Erntehelfern oder den Fahrern der Paketdienste. Haben diese Menschen kein Talent?

Ich bezweifle das!

So stelle ich mir die Frage, was ich persönlich anders machen kann. Was habe ich in der Hand? So ganz sicher bin ich mir nicht, welche realen und durchgreifenden Möglichkeiten es für mich gibt.

Doch da fällt mir was sein. Zumindest bei meinem Paketdienst und der Postfrau kann ich das machen. Ich gebe zu, es ist ganz profan, aber wenigstens etwas. Ich bemühe mich freundlich zu sein und ihnen ein paar freundliche Sätze in den Tag hinein zu geben. 

Und

Ich möchte mich hier bei denen bedanken, die ihre Zeit und ihr Talent für wenig Geld zur Verfügung stellen. Vielen Dank bei den vielen Dienstleistern und Unterstützern, ohne die unser Leben nicht funktionieren würde. DANKE!


Was zum Leben nötig ist

23. Juli 2014, claudia - Mannablog

Alles begann mit der Frage was wir zum Leben wirklich brauchen. Einige Antworten waren: Freunde und Familie, Gesundheit und inneren Frieden, ...

Ungefähr 25 Freunde machten mit. Am Ende kamen wir zu einer interessanten Zusammenfassung. Oft werden uns Dinge erst wichtig, wenn sie uns verloren gegangen sind.

Ist dir auch etwas verloren gegangen?

Es gibt eine gute Fabel dazu: Eine Frau verlor ihr Geld, was sie zum Leben für die Woche braucht. Überall suchte sie danach, doch das Geld blieb weg. Am Ende kehrte sie in ihrer Verzweiflung die ganze Wohnung durch, auch unter den Schränken. Sie sucht an allen Stellen, Ecken und Enden. Egal ob die scheinbar sinnvoll waren oder nicht. Und tatsächlich, es war nicht logisch wie das Geld an diesn Platz kam. Immer wieder hatte sie dort im Schubkasten nachgeschaut und es nicht gesehen. Nun lag das Geld da und lachte sie unschuldig an.

Manchmal kommt es uns ja so vor, als ob dieses Suchen sinnlos wäre. Doch die Fabel zeigt, dass sich suchen lohnt.


Neuigkeiten: unser 1. FSJ`ler

17. Juli 2014, claudia - Mannablog

Schon seit zwei Jahren gibt es die Möglichkeit bei modobonum ein freiwilliges soziales Jahr zu machen. Doch bis jetzt konnte die Stelle nicht besetzt werden. Gestern war es soweit, die Unterschriften wurden unter den ersten FSJ Vertrag gesetzt.

In der Regel sind es soziale Einrichtungen die ein FSJ anbieten, wie Krankenhäuser, Altenheime und Sozialstationen. Um so größer war unsere Freude, als wir den Vertrag mit netzwerk- M in den Händen hielten. Er gibt uns die Möglichkeit ein FSJ anzubieten. Netzwerk- M ist der Träger und wir die Einrichtung vor Ort. 

Da wir derzeit dem FSJ`ler kein Zimmer zur Verfügung stellen können, erwies sich die Suche nach einem geeigneten Jugendlichen als recht schwierig. Um so größer war unsere Freude, als wir eine Bewerbung vom Nachbarort erhielten. 

Nach zwei Gesprächen und einem Kennen-lern-tag war es nun gestern so weit, die Verträge wurden unterschrieben. Unser Neuzugang heißt Lukas und wird unser kleines Team ab September tatkräftig unterstützen.

Wir freuen uns sehr über diese Unterstützung. Bestimmt wird er sich im September selbst vorstellen. Von unserer Seite erst einmal: herzlich willkommen bei modobonum!


FSJ Stelle bei modobonum

04. Juli 2014, claudia - Mannablog

Für alle Kurzentschlossenen mit erfolgreichem Schulabschluss in der Tasche:

Bei modobonum ist ein FSJ möglich!

Hier noch ein paar Eckdaten:

Ein FSJ läuft mindestens 6 Monate, bis maximal 1,5 Jahre.

Es gibt drei Seminare mit insgesamt 25 Seminartagen.

Das FSJ ist ganz normal sozialversicherungspflichtig, also mit Kranken-, Pflege-, Renten-, Arbeitslosen- und Unfallversicherung.

Sofern du keine anderen größeren Einkünfte erzielst, wird das Kindergeld weiter bewilligt.

Wir bieten dieses gemeinsam mit dem Netzwerk- M an. Netzwerk- M übernimmt die Betreuung der FSJ-ler und auch die Durchführung der Seminare.

Urlaub nicht zu vergessen: 26 Tage.

Am Ende der Zeit stellen wir ein Zertifikat bzw. Zeugnis aus.

 

Hier findest du noch mehr Informationen zum FSJ:

http://deinjahr.org/2010/front_content.php?idcat=429


Der perfekte Ort

27. Juni 2014, claudia - Mannablog

Es ist Freitag Abend 19 Uhr. Gefühlt habe ich einen grauenvollen Tag hinter mich gebracht. Meine Ratio bemüht sich dem zu widersprechen, doch die Ratio kann den Emotionen nicht stand halten. 

Als ich auf der Suche nach einem passenden Bild war um diese meine Abendverfassung zu beschreiben, fiel ich über diese Aufnahme von Manila. Es war ein herrlicher lauer Frühabend, doch kein Strand sondern nur Kaimauer. In der Ferne war wunderschönes blaues, angenehm warmes Wasser vor einem herrlich blauem Himmel, doch bei näherer Betrachtung war das Wasser nicht besonders sauber. 

Ich wünsche mir ein neues Leben, mit sauberem Wasser und herrlich blauem Himmel, mit einem sauberen feinen Sandstrand wo meine Füsse sich im Sand eingraben können. Nur weiß ich, dass meinem Wunsch auf dieser Erde nicht entsprochen werden kann, weil es dieses perfekte Paradies hier nicht gibt. 

Ich aber bin der Überzeugung, dass es so einen Ort gibt. Nach dieser neuen Erde sehne ich mich.


Wandern bedeutet Anstrengung und Erfolg

25. Juni 2014, claudia - Mannablog

Es sollten nur etwas mehr als 300 Höhenmeter Unterschied sein. Im Nachhinein betrachtet, war das auch alles ganz entspannt. 

Als wir aber auf dem Schneefeld standen und der Trampelpfad scheinbar senkrecht nach oben wollte, streckten sich die Schritte in die Länge. Die zwei untersten Gestalten gehören jedenfalls auch noch zu uns. 

Oben an der Hütte in der Sonne im Windschatten des Hauses, war alles ganz schnell vergessen und einfach nur gut.


Aufblicken auf ...

13. Juni 2014, claudia - Mannablog

Aufblicken auf ... In der Regel blicken wir aufwärts, wenn wir aufblicken.

Wir blicken auf Menschen, Ziele, Wünsche, die Zukunft und die Vergangenheit. In welche Richtung blicken wir? Aufblicken auf, kann nach unten oder oben gehen.

Worauf blickst du?

Das Foto entstand in Dresden, als wir gemeinsam mit dem modobook auf Entdeckungsreise waren.


zu warm zum schlafen - Tips um sich Abkühlung zu verschaffen

12. Juni 2014, claudia - Mannablog

Der Süden Deutschlands leidet immer noch unter südländischen Temperaturen. Gestern Abend wollte ich es nicht glauben, 28 Grad Celsius waren um 20 Uhr noch auf dem Thermometer zu lesen. Wahnsinn!

Und so waren nicht nur wir, sondern auch die Nachbarn noch bis 22 Uhr im Garten. Ans schlafen gehen war gar nicht zu denken. Was also tun um selbst abzukühlen und das Schlafzimmer, bzw. Bett auch.

So fingen wir an kreativ zu spinnen. Was läßt sich tun? Hier unsere Sammlung möglicher und unmöglicher Ideen zur Abkühlung:

1. Tiefkühlung

Unsere Tiefkühlung ist nicht so groß, dass ein ganzes Bett hinein paßt. Da unsere Bettdecken derzeit aber nur aus dem Bettbezug bestehen, ist es gar kein Problem die Bettdecken in einer Tüte in die Tiefkühlung zu stecken. Frisch heraus genommen, ist das ein herrliches Gefühl.

2. der Profane - die Lüftung

Wenn es am Abend kühler wird, Fenster auf und Durchzug. Am Besten ohne Licht, dass keine Mücken oder ähnliche Plagegeister den Weg herein finden. Wenn es am morgen kühler ist, lüften wir alle Räume intensiv und machen es dann den Italienern nach. Es werden alle Fenster geschlossen, inkl. Rolladen. Das gibt dann untertags eine ganz witzige Stimmung.

3. Wasser marsch

Ein Freund von uns duscht immer kalt. Derzeit machen wir es ihm nach. Am Abend vor dem Bett gehen duschen wir kalt. Das ist eine herrliche Erfrischung nach Wärme und Staub des Tages. Wer sich dann nicht ganz abtrocknet, sondern durch die Luft trocknen läßt, erlebt dadurch noch einen zusätzlichen Kühleffekt.

4. Körnerspeicher

Vom Primelchen kam der Tipp das Körnerkissen oder Kühlaccus in die Tiefkühlung zu legen und am Abend mit ins Bett zu nehmen.

5. Genießen

Wenn immer möglich, sollten wir die Zeit am Abend genießen. Gemeinsam mit der Familie oder Freunden auf der Terrasse oder im Biergarten sitzen, Zeit miteinander verbringen und die lauen Abende und Nächte bewusst erleben. Viel zu schnell geht die Zeit vorbei und es wird wieder kalt. 

Noch mehr Empfehlungen gibt es im Netz zu finden. Was auch immer du von diesen Tipps übernimmst, wir wünschen dir eine gute Nacht!


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