Manna

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Wissen wollen was abgeht

21. November 2014, claudia - Mannablog

Lieber Freund des Guten,

Liebe Freundin des Guten,

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Liebe Grüße,

Dein modobonum-Team


Der unsichtbare Feind

19. November 2014, claudia - Mannablog

Quelle Foto: CC0 Public Domain, WikiImages

Gestern Abend habe ich angefangen meinen Rechner aufzuräumen. Dabei habe ich diesen Blog von mir gefunden. Ich kann mich nicht wirklich daran erinnern wo und wann ich ihn geschrieben habe, aber der Inhalt hat mir gefallen. Deshalb gibt es heute Abend einen Sommerblog zum lesen.

Bei wunderbaren angenehmen Temperaturen fallen die Hüllen schnell und geben Platz für diverse kleine stechende Tierchen.

Vor mich hin träumend auf einer blühenden Wiese merkte ich die unsichtbaren Feinde nicht. Sie kündigten sich weder durch einen kleinen Luftzug noch durch Flügelschlag an. Noch im Anflug wurden die Stechwerkzeuge ausgefahren. So schnell wie der Stich saß konnte ich gar nicht reagieren und schon war es zu spät.

Eilige zog ich den Rückzug an, fleißig mit den Armen um mich herum wedelnd. Wahrscheinlich sah ich dabei so aus, wie mein unsichtbarer Feind auf dem Trockenen.

Es waren keine großen philosophischen Gedankengänge nötig, um eine parallele zu unserem Alltag zu finden. Wie viele unsichtbaren Feinde haben wir doch jeden Tag um uns herum. Auch sie stechen uns und verursachen damit vielfältige Beschwerden.

Manche dieser Feinde können wir noch rechtzeitig tot schlagen oder wenigstens vertreiben. Leider gibt es aber immer wieder viel zu viele die schneller stechen als wir mit den Armen wedeln können.

Einmal gibt es die unsichtbaren Feinde in uns selbst. Neid und Angst, Frust und Faulheit. Dazu kommen die externen unsichtbaren Feinde. Da gibt es den falschen Rat von falschen Freunden oder Kollegen oder die scheinbar glückbringenden Vorstellungen unserer Gesellschaft.

Doch am Ende ist es der Stachel der Sticht und uns zu Rückzug oder Angriff treibt.

Hoffentlich haben wir immer die Weisheit zur richtigen Entscheidung.  Einen unsichtbaren Feind zu bekämpfen gelingt erst, wenn der Feind erkannt ist.

Bei meinen Bremsen in der Wiese war es recht einfach und in unserem Alltag?


Laß uns in Kontakt bleiben

18. November 2014, claudia - Mannablog

Quelle Foto: CC0 Public Domain, OpenClips

Beziehungen entstehen unbewusst. Wir können unser Zuneigung nicht steuern. Nicht im Moment der Kontaktaufnahme. Noch bevor das erste Wort gewechselt ist, hat unser Körper bereits entschieden.

Fangen wir dann an mit dem anderen Menschen zu reden, dann drücken wir aus, was wir bereits entschieden haben. Die Entscheidung für Zuwendung oder Ablehnung geschieht nicht in diesem Moment, sondern ist bereits entschieden.

Ist dieses erste Band der Kontaktaufnahme geknüpft, zeigt sich wie hoch der Wunsch und das Interesse am Anderen ist. Wir bleiben in Kontakt.

Manches Mal ist der erste Moment länger, es entstehen intensive Gespräche. Doch manchmal sind es ein paar Sekunden. Der Verlust wird beim darüber nachdenken deutlich, doch es ist zu spät. Man steht da und bedauert.

Denke ich an das Wochenende auf der Esoterik Messe zurück, dann geht es mir irgendwie wohl so ähnlich. In mir beginnen sich zwei Gefühle zeitgleich zu regen.

Auf der einen Seite ist es stolz, denn immerhin sind wir dort gewesen um für das Gute zu werden und das war erfolgreich.

Auf der anderen Seite zeigt es aber auch, dass wir überhaupt nicht auf die Idee gekommen sind, Kontaktdaten zu erbitten.

So bleibt auch am Tag  zwei unser Wunsch noch gültig: 

Laß uns in Kontakt bleiben!


Kontaktsuche - Nachlese von der Esoterikmesse

17. November 2014, claudia - Mannablog

Am letzten Wochenende waren wir in München auf der Esoterikmesse. Es war für Marcus und mich der erste Event solcher Art. Wenn wir die Mittel für die nächste Messe zusammen bekommen, dann wird es nicht die letzte gewesen sein.

Manchmal dauert es ja etwas länger, bis der berühmte Groschen fällt. So ging es, leider, auch mir. Erst nach dem Abbau, auf dem Weg nach Hause merkte ich, dass wir keinen unserer Gesprächspartner um Daten gebeten hatten. Und ich habe mich darüber geärgert, spürte ich doch den Wunsch mit ihnen in Kontakt zu bleiben. 

Beziehungen wurden geknüpft und kleine Freundschaftspflanzen gesetzt und ich habe nicht nach einer Mailadresse gefragt. Denke ich jetzt darüber nach, ärgert es mich gleich noch einmal. 

Viele Gesichter, viele Menschen und ihr Leben sind uns begegnet. Es waren kurze und lange Begegnungen, ein Austausch von Gedanken. Da war ein älterer Herr auf einem Stuhl, so gerne hätte ich mich mehr mit ihm unterhalten. Oder zwei Arme verbunden zum Gebet, Umarmungen und die Suche nach Annahme. 

Erinnere ich mich zurück, spüre ich die Dankbarkeit für unser "Buch der Entscheidung" und immer wieder Freude und Lachen. 

Ich, nein wir würden uns sehr freuen, wenn diese Beziehungen bestehen bleiben und die Kontakte fortgeführt werden können. Darauf müssen wir jetzt warten und warten kann schwer sein.

Für das nächste Mal werden wir ein Kontaktformular mitnehmen, um auf diese Weise miteinander in Kontakt bleiben zu können. Vielleicht sehen wir ja dann den einen oder anderen wieder. Wir würden uns darüber freuen!


Esoterikmesse 2014

16. November 2014, marcus - Mannablog

Wir sind dieses Wochenende auf der Esoterikmesse in München um den Menschen dort etwas Gutes zu schenken. Deshalb haben wir das modobook, unser "Buch der Entscheidung" dabei. 

Darüberhinaus haben wir neben guten Gesprächen auch mit Menschen für ihre Anliegen, Liebe und gute Entscheidungen gebetet. 

Wir freuen uns über die Kontakte mit den Ausstellern und Besuchern der Messe und wünschen Ihnen gute Entscheidungen für ihren weiteren Lebensweg. 


Wer dran bleibt wird Erfolg haben!

15. November 2014, Mannablog

ErfolgDiese Aussage begleitet mich nun schon etwas länger.

Und wenn so darüber nach denkt, dann muss man dieser Aussage recht geben.

Von Nichts – kommt Nichts.

Ich bin momentan dabei, dass ich lerne, wie man eine Gitarre spielt.

Dabei sind mir die Mittel gegeben, ich habe eine Gitarre, ich habe jemanden, der mir beim Lernen hilft, also muss ich nur noch dran bleiben.

Oft war es bei mir so, dass mich etwas sehr inspiriert hat, dann habe ich damit angefangen und nach einer oder zwei Wochen war meine Motivation über alle Berge. Das bringt dann natürlich nichts. Vieles braucht einfach seine Zeit!

Wenn ich mal überlege, dann gibt es auch ein paar Sachen, bei denen ich dran geblieben bin.

Zum Beispiel wäre da die Veranstaltungstechnik.

Vor ca. 2-3 Jahren habe ich mal ganz Klein damit angefangen. Damals hat mir der Lichttechniker bei mir im Verein, alles von der Lichttechnik erklärt, was er weiß. Das war die Grundbasis. So habe ich dann Gottesdienst für Gottesdienst und Event für Event die Lichttechnik gemacht. (Nicht immer habe ich die Lichttechnik gemacht, der 2. Lichttechniker wollte ja auch noch was tun ;) )

Als ich das mit der Lichttechnik drauf hatte, war dann die Tontechnik dran. Hier hat mir dann unser Tontechniker alles erklärt, was er weiß. Bis jetzt mache ich aber immer noch mehr Licht-, als Tontechnik. Und vor einem Monat bekam ich dann von unserer Songbeamerbedienerin (Songbeamer ist ein Programm, mit dem man Lyrics über den Beamer zeigen kann) eine Schulung, wodurch ich nun auch den Songbeamer bedienen kann. Mittlerweile kann ich bei mir im Verein / in der Gemeinde jeden Technikdienst übernehmen.

Das ist natürlich schon ein großer Erfolg!

Jedoch habe ich es auch geschafft, dass ich der Techniker vom 2. größten Star-Wars Event Deutschland bin. (Dieses findet einmal im Jahr im Bayernpark statt). Zudem mache ich die Technik auch noch an der Grundschule Altdorf, wenn ein Event ansteht.

Das Alles erfüllt mich mit Freude und Stolz. (Ich weiß Eigenlob stinkt, aber man darf sich trotzdem mal selber loben und sagen, dass man etwas gut kann.

ABER:

Ich hätte das nicht erreichen können, wenn ich nicht geduldig eins nach dem anderen gemacht hätte und nicht dran geblieben wäre. Wäre ich nicht dran geblieben, dann könnte ich jetzt nicht meinen Dienst in der Gemeinde ausüben, dann wäre die Technik an der Grundschule Altdorf immer noch nicht konfiguriert und ich wäre ein einfacher Besucher des Star-Wars Events.

Und wer weiß, wenn ich auch an der Gitarre dran bleibe, werde ich vielleicht eines Tages so gut wie dieses Mädchen sein ;)

Quelle des Bildes: http://pixabay.com/de/users/geralt-9301/


Unsere Empfehlung zur Kurzfilmserie Blickwürdig

13. November 2014, Mannablog

Nachrichten bilden deine Meinung jeden Tag. 

Bist du bereit für einen Perspektivenwechsel?

Kein Pro, kein Kontra. Einfach nur Liebe.

In der Kurzfilmserie Blickwürdig erzählen 7+1 Künstler ihre Herzensgeschichte.

Dabei wird auch darauf aufmerksam gemacht, dass jeder Mensch einem Anderen helfen kann und dass man seine eigenen Grenzen überwinden soll.

Du fragst dich jetzt warum ich dir sage, dass es 7+1 Künstler sind? Nun 7 Künstler sind bekannt, doch Künstler Nr. 8 wurde geheim gehalten.

Du möchtest wissen wer Künstler Nr. 8 ist? Dann schau dir die Serie doch am besten selbst an. Mittlerweile sind alle acht Folgen erschienen, du kannst sie dir auf Vimeo anschauen.


Gebetszelte und „Socialwall“: modobonum zum anfassen!

11. November 2014, marcus - Mannablog

Du kennst modobonum nur von Facebook oder unserem Manna-Blog? Du bekommst ansonsten eher weniger von uns mit? Vor dem Mediaday waren wir auf zwei Veranstaltungen unterwegs.

Unser Ziel ist es Brücken zwischen den Menschen zu bauen. Dabei gehören die digitale und die reale Welt zusammen und ergänzen einander. Umso mehr haben wir uns gefreut, auf dem "G´Camp 2014" und dem gesamtdeutschen Kongress "E1NS!" der Adventjugend genau das tun zu können.

Gebetszelte auf dem "G'Camp 2014"

Nichts ist im Stande, bessere Brücken zwischen Gott und den Menschen untereinander zu bauen, als das Gebet. Dabei ist es unerheblich ob man gemeinsam betet oder alleine für jemanden anders betet - das Gebet verändert die Einstellung und öffnet das Herz für Gott und andere.

Um Menschen die Möglichkeit zu geben, das Gebet gezielt nutzen zu können, unterstützten wir das G'Camp mit zwei Gebetszelten. Eines davon befasste sich mit dem Fürbitte-Gebet, das andere mit der eigenen Gebetserfahrung. Beide Zelte befanden sich gut sichtbar in unmittelbarer Nähe zum Veranstaltungszelt und konnten somit bequem von den Besuchern genutzt werden.

Die persönliche Begegnung mit Jesus neu zu knüpfen und nicht nur darüber zu reden, dass war unser Anliegen bei der Gestaltung des Zeltes "Für mich". Hinter dem Namen "Für dich" war der Bereich der Fürbitte verborgen. Jesus zu bitten, im Leben eines anderen Menschen zu handeln, gibt dieser Bitte nicht nur eine besondere Kraft, es gibt auch einen besonderen Segen in das eigene Leben zurück.

Die Zeit auf dem G'Camp war für uns gefüllt mit Gesprächen und Fürbitte. Wir erlebten die Macht Jesus und seine Zusicherung bei uns zu sein sehr real.

 

Das digitale in der realen Welt - unsere "Socialwall" auf dem "E1NS!-Jugendkongress"

Wie verknüpft man die Einsen und Nullen der digitalen Smartphone-Welt mit Ohren, Augen und der Sprache von Menschen aus Fleisch und Blut? Um das herauszufinden war modobonum vom 2.-5. Oktober auf dem "E1NS!-Jugendkongress". Wir errichteten dort eine von zwei Seiten belichtete Leinwand, die in Echtzeit von den Teilnehmern "beschrieben" werden konnte, ganz einfach z.B. über ihr Smartphone. Mit dem Hashtag "#e1nsaj" gekennzeichnete Nachrichten und Bilder wurden direkt auf unserer Socialwall dargestellt und konnten darüber von den Teilnehmern live verfolgt werden.

Die "Socialwall" wurde sowohl von den Teilnehmern als auch den Verantwortlichen des Kongresses äußerst positiv aufgenommen.

 

das modobook wird viral

Als Erinnerung zum anfassen bekamen die Teilnehmer unser modobook mit auf die Reise, was bei den Jugendlichen großen Anklang fand. Auch Mitarbeiter des Adventverlags zeigten sich vom einzigartigen Konzept des modobooks begeistert! Einen ganzen Karton der kleinen Taschenbücher übergaben wir dem Team von "1 Year 4 Jesus", die es auf der Straße weiter verschenken wollen. Wer am "Virus" des modobooks teilhaben und auch andere damit anstecken möchte, kann es auf unserer Internetseite bestellen.

 

Wir danken allen Verantwortlichen des "G´Camp" und des "E1NS!-Jugendkongresses" für die sehr gute Zusammenarbeit. Weiterhin möchten wir uns auch bei den Verantwortlichen der Adventjugend für ihre Unterstützung bei der Teilnahme als Aussteller am Jugendkongress bedanken.

Bis bald,
euer modobonum-Team

PS: Für deine Anmeldungen zum Newsletter geht es hier lang: Bestellung Newsletter


"#E1NSAJ"-Hashtag-Auswertung: Unser Beitrag auf dem Mediaday

10. November 2014, claudia - Mannablog

Gestern waren Holger, Alex und Claudia auf dem Mediaday und stellten unsere Auswertung der Social-Media-Aktivitäten zum Jugendkongress vor. Unser Fazit im Zusammenhang mit "#E1NSAJ" und "Hashtags" im allgemeinen überraschte sogar uns.

Wie letzte Woche bereits berichtet, ging es um die Möglichkeiten der Kommunikation in den sozialen Netzen. In der Auswertung beschränkten wir uns rein auf die Daten von Facebook. Ausgewertet wurden die Seiten der Adventjugend Deutschland und der Vereinigungen. Die Daten der Adventjugend Deutschland wurden uns zur Verfügung gestellt. Die Regionalorganisationen wurden überwiegend mit der Hand ausgezählt. 

Sichtbar wurde, dass die Verwendung des "#", also des sogenannten "Hashtags" nur bei wenigen bekannt ist. Erst eine aktive Bewerbung des "#E1NSAJ"-Hashtags während des Kongresses sorgte für einen leichten Anstieg in der Verwendung. Zwei Regionalorganisationen erwähnten den Jugendkongress auf Facebook überhaupt nicht.

Warum ist das relevant?

Das "#" sorgt dafür, dass Beiträge gleichen Inhaltes gefunden werden können. Wird es vor ein beliebiges Wort gestellt, bekommt dieses Wort die Funktion einer Markierung. Auf diese Weise lassen sich Beiträge anhand eines bestimmten Wortes filtern. So erhält man viele Berichte und Fotos und ist quasi dabei ohne vor Ort sein zu müssen. 

Darüber hinaus sorgt ein "#" dafür, dass ein bestimmtes Thema Relevanz in der Öffentlichkeit erreicht. Zum Beispiel verfolgen viele Journalisten damit die Nachrichten-Trends und gehen darauf ein. Wer in der Öffentlichkeit wahrgenommen werden will, hat mit dem "#", also "Hashtag", ein einfaches und wichtiges Mittel in der Hand.

Fazit und Selbstkritik

Auch wir sind wohl betriebsblind. Wir sind bisher einfach davon ausgegangen, dass dieses Wissen allgemein bekannt ist und nicht erklärt werden muss. Inzwischen haben wir erkannt, dass der Grund für die Verwendung eines "#" und seine Möglichkeiten bei vielen Nutzern von sozialen Netzwerken noch völlig unbekannt sind.


Die neue Unabhängigkeit

09. November 2014, marcus - Mannablog

Freiheit und Unabhängigkeit
Freiheit und Unabhängigkeit

Dieses Wochenende habe ich bemerkt, von wie vielen Sachen man sich abhängig machen kann. Dabei ist Unabhängigkeit und die damit verbundene Freiheit viel besser.

Unabhängigkeit ist ein Zustand der in unserer Gesellschaft einen hohen Stellenwert besitzt. Wir wollen unser Leben gerne selbst bestimmen, und in den Bereichen, in denen wir das Sagen haben, tun wir das auch. Unabhängigkeit bedeutet Freiheit. Abhängigkeit verbinden wir mit angekettet sein, süchtig nach etwas sein, eingesperrt und fremdbestimmt. So möchte mit Sicherheit freiwillig niemand leben.

Man, sind wir froh.

Wir schauen sie an und sind froh, dass wir nicht so sind wie sie, die Süchtigen. Abhängig. Die Raucher mit ihren Glimmstengeln im Mund und den gelben Nikotinfingern. Die Fixer, die auf dem Straßenstrich anschaffen um sich ihre Sucht zu finanzieren. Die Saufbrüder in der Bahnhofsspelunke mit der roten Nase und dem glasigen Blick. Mensch sind wir froh, dass wir nicht so sind wie sie, die von der Abhängigkeit gezeichneten.

Frei und doch nicht.

Wenn Du denkst, dass Du frei bist und dich nicht von irgendetwas abhängig gemacht hast, dann muss ich dich wahrscheinlich enttäuschen. Obwohl wir denken, dass wir total unabhängig sind, machen wir uns jeden Tag freiwillig abhängig. Um da drauf zu kommen, brauchte es bei mir allerdings erst ein zweitägiges Seminar über Beziehungen. Nicht dass man darauf nicht selber kommen könnte, aber wie es im Leben oft so ist, braucht es manchmal jemanden, der einem die Nase in die richtige Richtung drückt.

Wir machen uns abhängig von Gegenständen, Meinungen, anderen Personen, Gedanken, Stimmungen und vielen anderen Dingen. Wir messen unseren Selbstwert an Autos, Klamotten und Aussehen. Wenn die Stimmung in der Arbeit schlecht ist, machen wir beim allgemeinen murren mit, denn wir wollen ja nicht aus der Reihe tanzen. Wenn jemand grantig ist und uns schlecht behandelt, handeln wir genauso zurück. Wenn die Kinder bockig sind, zucken wir aus und begegnen ihnen entsprechend. Die Liste könnten wir ewig fortsetzen und bestimmt fällt dir die ein oder andere Begebenheit ein, wo ein Umstand dein Denken über dich oder dein Handeln beeinflusst oder sogar bestimmt hat.

Wahre Unabhängigkeit.

Wie wäre es, wenn Dein Selbstwert nicht von unzuverlässigen Quellen kommen muss wie Dingen oder anderen Menschen? Wenn du gut drauf sein kannst, auch wenn alle anderen miese Stimmung haben und deine fröhliche Visage schon nicht mehr sehen können? Wenn deine Kinder oder Eltern gerade unausstehlich sind und du sie trotzdem lieb haben und in den Arm nehmen kannst, weil sie eigentlich eine Umarmung brauchen? 

Wahre Unabhängigkeit und Freiheit muss sich nicht von Gefühlen, Umständen oder Dingen abhängig machen. Vielleicht geht es dir jetzt wie mir und du denkst dir: Eigentlich will ich das auch, hört sich voll super an. Aber wie soll ich das denn bitte schaffen?!?

Die einzige Lösung, die auf Dauer ansatzweise eine Chance hat zu funktionieren ist, dir die nötige Kraft und Liebe schenken zu lassen, wo du selbst keine (mehr) hast. Gott hat Kraft und Liebe im Überfluss. Er bietet dir tatsächlich an, dir so viel von seiner Kraft und Liebe zu geben, dass du genug hast für den ganzen Tag. Du musst ihm lediglich dein Herz öffnen.


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