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meine und deine Kindheitsträume

30. September 2014, gastbeitrag - Mannablog

Ich möchte dir von einem Thema erzählen was mir witziger Weise, vor ein paar Tagen in den Sinn gekommen ist. Kindheitsträume, wer hatte die nicht?

Als ich grad mein Bundesfreiwilligendienst in einer christlichen Kinderkrippe beendet hatte, habe ich mir rückblickend ein paar Gedanken drüber gemacht wie das wohl war als ich noch so klein war. Mittlerweile bin ich schon 18 Jahre alt, ist also schon eine Weile her als ich in diesem Alter war.

An vieles kann man sich ja leider nicht mehr erinnern aber eines werde ich bis heute nicht vergessen, nämlich was mein größter Kindheitstraum war. Aber bevor ich den verrate erzähl ich kurz wie es überhaupt dazu kam.

Ich bin in einem christlichen Elternhaus aufgewachsen und bin mit Abstand die jüngste von 3 Kindern, ich habe 2 ältere Schwestern die für mich damals die größten Vorbilder waren. Wie das aber eben häufig bei den jüngsten Geschwistern nun mal so ist,  darf man oft bei vielen Sachen die die Großen machen, nicht mitmachen! Ich hab mich immer schnell ziemlich alleine gefühlt.

Was dann zu meiner Lieblings Beschäftigung wurde weiß bis heute noch, ich schaute gerne Kinderfilme bei denen es immer einen Superhelden gab. Der Superheld war für mich immer der aller coolste, und ich denke das ich nicht das einzige Kind war das so dachte.

Und nach und nach entstand daraus mein ganz persönlicher Kindheitstraum. Für mich stand fest, ich wollte auch so ein Superheld werden, einer der cool ist, der dazu gehört und dem alle Aufmerksamkeit geschenkt wird. Mal abgesehen davon das dies so ein typischer bekannter Kindheitstraum ist, den wahrscheinlich viele selber hatten, ging es für mich besonders darum dazu zugehören und endlich auch so cool wie meine Schwestern sein zu können.

Natürlich hatte auch ich sehr viel Fantasie und habe mir die größten Abenteuer ausgemalt, die man unbedingt als Superheld erleben wollte. So kam es zu meinem Kindheitstraum und ich muss sagen heute belächle ich diesen Traum und bin ehrlich gesagt froh das es eben nur ein "Kindheitstraum" war.

Heute lässt man die Fantasie weg und denkt viel zu realistisch. Heutzutage hätte ich gar nicht mehr den Mut ein Superheld sein zu wollen. Trotzdem denk ich noch gern daran zurück, als mir das alles noch so möglich erschien.

Vielleicht hat dich meine Geschichte angeregt auch mal an deinen Kindheitstraum zurück zu denken. Vielleicht ist es bei dir auch schon viel länger her als bei mir, aber ich kann sagen egal wie alt  man ist und egal wie lange diese Zeit schon her ist, ist es trotzdem sehr spannend sich mal zurück zu versetzen und über seinen Kindheitstraum nachzudenken, das gehört zu deiner ganz eigenen Lebensgeschichte.

Es grüßt dich Alena 


Mein FSJ - Einführungsseminar in München

29. September 2014, Mannablog

Letzte Woche war ich bei meinem FSJ-Einführungsseminar in München. Es war sehr interessant dort und ich konnte auch viel lernen.

Beispielsweise habe ich etwas über das Thema "Gesunde Ernährung" gelernt, oder was in eine Hausapotheke gehört. An einem Tag war das Thema "Nationalsozialismus" dran, mit dem Film Sophie Scholl als Abschluss.

Die meisten Teilnehmer von dem Seminar waren vom CVJM München. Dieser hat zusammen mit der Heide (meine Regionalreferentin) das Einführungsseminar organisiert und durchgeführt. Geschlafen haben wir in einem Studentenwohnheim vom CVJM München, dort gibt es unter anderem die so genannte "Lions WG", die Wohngemeinschaft der Jungs des CVJM München. Mit den Jungs haben wir jeden Abend viel Spaß gehabt, mal waren wir in der Turnhalle und haben bis 24 Uhr Fußball gespielt, ein anderes Mal haben wir einen Film angeschaut.

Da in München derzeit das Oktoberfest läuft, dachten wir uns ein Besuch kann nicht schaden. Wenn man schon mal in München ist, kann man sich auch gleich mal die Wies'n anschauen. Wir waren insgesamt 8 Personen die zusammen auf der Wies'n waren. Wir alle waren das erste Mal da und wollten uns einfach mal umschauen, wie es dort so ab geht. Es war ein kunterbuntes Schauspiel von Fahrgeschäften, wobei man an keinem Schlange stand. Wir sind einmal mit einer Achterbahn gefahren (für 7 Euro) und das reichte uns auch. Wahrscheinlich ging es anderen Besuchern auch so.

Das Skurrilste was ich in den Tagen gesehen habe, war der verrückte Eismacher. Dort habe ich ein Eis mit Hendl-Geschmack gegessen und die Keule gleich dazu bekommen.

Mir hat das Seminar sau viel Spaß gemacht und ich konnte viel lernen. Ich freue mich schon auf das Winterseminar, bei dem ich die ganzen Leute wieder sehen werde.

 

 


Mein Zeitwunder

28. September 2014, Mannablog

Es soll ja so kopflastige Menschen geben, und ja – ominöserweise denke ich da an mich, die ihre Woche in To-Do-Listen vor sich hertragen. Wie ein kleiner Computerbildschirm im Gehirn spult sich vor dem inneren Auge ab, was ich - für die Uni zu tun hab, was regelmäßig gemacht werden muss, was spontan reingekommen ist und natürlich, was für schöne Vorhaben ich habe.

Und – das kommt noch hinzu – ich liebe es normalerweise, diese Dinge alle aufzuschreiben. Listenweise, weil das Abhaken so schön ist. Ich dachte jedenfalls, dass dieses Listenschreiben mich entlastet. Sozusagen den Druck von innen nach außen aufs Papier oder den Desktop-Notizzettel abzuleiten.

Es hat nicht geholfen. Im Nachhinein und nach vielen Monaten oder wahrscheinlich Jahren der Übung weiß ich – es hat mich nur noch mehr unter Druck gesetzt, vor mir eine Liste zu haben, die unerfüllt darauf wartet, geleert zu werden. Und das ist nicht das Einzige: es kommt dazu, dass ich mich mehr und mehr wie eine aufgabenerfüllende Maschine gefühlt habe und das nicht nur bei den Verpflichtungen, sondern auch die Verabredungen und schönen Vorhaben kamen und gingen und kamen und gingen und alles ging irgendwie durch den Fleischwolf der Planung und Erfüllung.

 

Mir hat das in letzter Zeit sehr zu schaffen gemacht und ich habe Gott gebeten, mir diesen Druck zu nehmen. Gott ist keine Maschine, genauso wenig wie wir, und er hat sich – und mir- Zeit gelassen, genug Zeit, um mir klar zu machen, dass ich wirklich nicht mehr alleine kann.

 

Und dann, ohne Vorwarnung, war ich ruhig. Ich kann es nicht anders beschreiben! Ich war diese Woche im Gottesdienst und der Pastor hat für Gottes Frieden für uns gebetet und hat den Himmel sich öffnen gesehen und die Gedanken beruhigten sich. Und es hält immer noch an.

 

Mein Gott, der alle Zeit in seinen Händen hält und der weiß, was morgen ist – im Gegensatz zu mir, der lässt mich jetzt in kleineren Schritten denken. Er hat mir die Last der Pflichten im Hinterkopf genommen, sodass ich ganz entspannt sogar mehr schaffe als vorher. Ich tu einfach, was ich tun muss, wenn ich Zeit habe – und die Zeit ist irgendwie plötzlich einfach mal hier, mal da, vorhanden. Dadurch, dass ich nicht mehr dokumentiere, was ich alles tun muss oder will, hat sich eine Leichtigkeit breit gemacht, die manches vergisst, was ich erfüllt habe, aber genau so auch in genau diesem Moment lebt und glücklich ist, dass Gott die Zeit hält und für mich bereit hält.

Ich bin dafür echt total dankbar und wünsche allen von euch, die auch ihre Probleme mit der Zeit und dem damit verbundenen Druck haben, ein Zeitwunder. Übrigens hatten wir in unserer Hochschulgruppe vor Kurzem einen Abend dazu und ich habe Gott um genau dieses Zeitwunder gebeten – schon als mir das Problem noch gar nicht so bewusst war. Gott kennt uns und unsere Schwächen, schon lange bevor wir selbst uns und sie wirklich kennen. 


Was der Mohrenkopf und der #E1NSAJ Kongress vereint

26. September 2014, claudia - Mannablog

Warten kann etwas schweres sein, vor allem wenn wir uns auf etwas freuen. Nicht umsonst gibt es immer wieder attraktive Angebote im Bereich der Sofortfinanzierung. 

Auch wenn es scheint als gäbe es immer alles sofort, manchmal hilft es nicht wir warten. Wir warten auf Weihnachten, den Urlaub und einen neuen Job. Und es gibt auch den einen oder anderen der darauf wartet einen Mohrenkopf essen zu können oder auch zwei.

Wir warten derzeit auch. Wir warten auf den Jugendkongress in Kassel, noch 6 Tage, dann geht es los. 


Es ist dein Tag

25. September 2014, claudia - Mannablog

Es gibt Tage, die irgendwie nicht so laufen wollen, wie mann/frau selbst es will. Kennst du das auch? Du hast eine Vorstellung und schon am morgen läuft alles anders.

Bei mir ist heute so ein Tag. Eigentlich, ja eigentlich ist ein schönes Wort. Heute nützte es mir nur wenig. Mein Tag begann mit einem klingelnden Telefon und Menschen, die von meinem Tag etwas abhaben wollten. So ist es bis jetzt geblieben. Viele Menschen haben sich in eine Reihe gestellt und jetzt ist Abend.

Nun gibt es zwei Varianten, ich kann frustriert davon ziehen und über diesen Tag jammern. Die Option gefällt mir nicht, was kann der Tag denn dafür. Ich habe mich für die das Akzeptieren entschieden. Ich könnte das auch so nennen: Ich habe mich entschieden diesen Tag zu lieben. Mein Tag läuft also anders, als geplant. Deshalb werde ich einige Themen nach morgen schieben und eine neue Tagesplanung in Angriff nehmen. Mal sehen was daraus werden wird.

Ich wünsche dir (auch morgen) einen guten Tag, mit Freude im Herzen und dem Willen sich diese nicht rauben zu lassen. Auch, und vor allem dann, wenn es nicht so läuft wie gewollt.

Atme tief durch, mache einen Moment Pause und dann entscheide dich dafür den Tag zu lieben.


Trifft die Ebola Epidemie auf Barmherzigkeit?

24. September 2014, claudia - Mannablog

In den 90iger Jahren gab es einen Spielfilm mit Dustin Hoffman in der Hautprolle: "Outbreak". Als wir den Film damals in der Spätvorstellung anschauten, habe ich das erste Mal von Ebola gehört. Nach dem Film habe ich einige Stunden gebraucht um das Szenario zu verdauen. An große Teile der Handlung kann ich mich nicht mehr erinnern. Hängengeblieben ist die Absperrung einer Stadt durch das Militär, ohne Kontakte zur Außenwelt und ein Ärzteteam das eher an eine Mondlandung erinnert. 

Als im Frühjahr dieses Jahres in der Fachpresse die ersten Berichte aus Westafrika über eine größere Anzahl Ebola Toter zu lesen waren, kam die Erinnerung sofort wieder zurück. Seitdem verfolge ich die Berichte mit einem leichten Unbehagen.

So wie die Zahl der Infizierten und Toten zunimmt, so steigt langsam die Wahrnehmung durch die Presse und die Öffentlichkeit. 

In einer aktuellen Publikation hat das "WHO Ebola Response Team" sämtliche verfügbaren Daten zu dem Ausbruch gesammelt und ausgewertet (NEJM 2014, online 23. September). In den Hochrechnungen geht die WHO davon aus, dass mehr als 20.000 Menschen daran sterben könnten, wenn es nicht gelingt die Epidemie einzudämmen. 

Warum ich darüber schreibe? Ich kann nicht so tun, als ob es mein Herz nicht berührt. Dabei geht es weniger um Angst, als um die Dramatik der Menschen vor Ort. Es betrifft die  an Ebola Erkrankten, ihre Angehörigen oder die Helfer, doch nicht nur sie. Es betrifft die Infrastruktur und das Leben ganzer Landstriche.

In dem Artikel von Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier kommt das besonders zum Ausdruck.

Ich fühle meine Hilflosigkeit, doch nicht nur meine. Es scheint so, als ob es auch vielen anderen Menschen so geht. Doch wegschauen besiegt die Ebola Epidemie nicht.

Benötigt werden nicht nur Freiwillige, Ärzte und Schwestern, sondern auch finanzielle Mittel für Material, Behandlungsmöglichkeiten und Aufklärung vor Ort.

In unserer Ortsgemeinde in Landshut veranstalten wir an diesem Samstag 27.09.2014 um 14.30 Uhr ein "Hauskonzert". Alle Spenden zu diesem Konzert gehen an die Hilfsorganisation ADRA um den Betroffenen der Ebola Epidemie helfen zu können.

In einer Geschichte der Bibel wird von einem Mann berichtet, der unter die Räuber kam und fast erschlagen wurde. In der Schlussfolgerung heißt es, Barmherzigkeit ist einem Menschen zu helfen, obwohl man nichts davon hat. 

 

 


Sonnenuntergang ein Moment zum chillen

23. September 2014, claudia - Mannablog

Diese Woche ist Lukas auf seinem Einführungsseminar zum FSJ und ich merke, wie schnell man sich doch an Abläufe gewöhnen kann. Eine der Aufgaben von Lukas ist es, die Blogs vorzubereiten. 

Da Manuela krankheitsbedingt noch einige Zeit ausfallen wird, ist Manna eine seiner Aufgaben geworden. 

Über den Grund für die Wahl des Sonnenunterganges als Mannabild kann ich nicht sehr viel sagen, aber ich kann etwas spekulieren. Entweder wollte er gerne nach Hause oder er fand das rot so schön. Auf jeden Fall lockt es etwas zum spekulieren. Vielleicht ist es auch einfach ein Moment zum chillen.

Das ist es jedenfalls, was ich dir wünsche. Ich wünsche dir einen Moment zum abhängen und träumen.


Eustress bei modobonum vorm Jugendkongress

22. September 2014, claudia - Mannablog

Immer wieder merke ich, dass es sich lohnt Dinge los zu lassen. Nachdem wir uns gedanklich von einer Teilnahme am Jugendkongress verabschiedet hatten, geschah das Wunder und ein Sponsor war bereit einen großen Teil der Kosten zu übernehmen.

Nun sind wir also auf dem Jugendkongress. Seit der Zusage letzten Donnerstag Abend, sind alle unsere Zellen auf die Organisation und Logistik ausgerichtet. 

Welcher Beamer hat welche Leistung und wie groß ist das Bild was er erzeugt? Das ist im Moment die erste und wichtigste Frage! 

Alex hat sich mit den Leinwänden beschäftigt. Erst wollten wir Traversen verwenden, doch die Anzahl die benötigt würde ist so hoch, dass wir dafür einen LKW benötigen. So haben wir für die Leinwände eine andere Lösung gesucht und gefunden. 

Meine Aufgabe ist es heute, mich um die Bespannung zu kümmern. Welcher Stoff ist leicht und semitransparent um das Bild von der Rückseite aufbringen zu können.

Holger hat die Aufgabe sich um die Inhalte zu kümmern. Er wählt Themen aus und bereitet einen Plan vor. Diese Inhalte müssen mit dem Programmablauf während des Kongresses übereinstimmen und einander ergänzen. 

Chris unterstützt und bei der Vorbereitung der Computer und der Verknüpfung mit den Beamern. 

Unser Ziel ist es, dass die Teilnehmer auch im Internet miteinander über die Inhalte der Veranstaltung sprechen. So können nicht nur die Anwesenden am Kongress teilnehmen, sondern auch die zu Hause gebliebenen. Auf diese Weise kann eine viel größere Gruppe von Menschen erreicht werden.

PS: Wenn es nach Monika und unserem Konto geht, dann benötigen wir weiterhin finanzielle Unterstützung für den Kongress.

 

 


die verschlossene Tür

19. September 2014, claudia - Mannablog

Als wir vor einigen Jahren mit Manna anfingen, entschieden wir uns für Typo 3 als Backend. Zum damaligen Zeitpunkt war Wordpress noch nicht so weit entwickelt. Zu unserem Leidwesen, war diese Entscheidung mit vielen Dornen und Steinen gesät und ist es bis heute. 

Es gibt eine Menge Dinge die wir einfach nicht erklären können. Es wirkt als seien die Nullen und Einsen der digitalen Welt eigenständige Wesen, die es zu besänftigen gilt damit sie tun was sie sollen. Anders können wir es nicht erklären, dass Lukas nicht auf unser Typo 3 zugreifen kann. Wir finden den Fehler einfach nicht. 

Immer wieder probieren wir was Neues aus. Dann scheint es als würde alles klappen, um beim nächsten einloggen wieder vor verschlossener Tür zu stehen.

Um philosophisch zu werden, könnte ich jetzt einfach auf das Leben im Ganzen abgleiten. Doch das will ich gar nicht tun. Es ist einfach ein Frustblog!


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