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Schöne Verpackung für unschöne Dinge

21. Juni 2014, marcus - Mannablog

Geschenktorte!
Geschenktorte

Eine schöne Verpackung kann es schaffen, ganz alltägliche und unschöne Dinge oder Geschenke ansehnlich zu machen. Manchmal kommt es eben auf die Verpackung an. 

Gestern galt es wieder einmal ein Geburtstagsgeschenk zu verpacken, allerdings wussten die Beschenkten bereits, was sie bekommen werden. Dies erhöhte natürlich den Druck, eine einfallsreiche Verpackung zu präsentieren, damit das Geschenk wenigstens äußerlich einen Aha-Effekt verursacht. Wie ich finde, und man auf dem Foto auch erkennen kann, ist uns das auch durchaus gelungen. 

Unschönes schön verpackt

Unser Geschenk war in diesem Fall nicht unschön, aber es gibt manchmal andere Dinge, die unschön sind und trotzdem an den Mann gebracht werden müssen. Das nagende Problem mit dem Arbeitskollegen, der sich so unschön verhalten hat; die verletzenden Worte des Partners; die schlechte Eigenschaft des Freundes, die bereits alle nervt, aber niemand traut sich was sagen. Es gibt viele unschöne Dinge, die einfach einmal gesagt werden müssen, damit etwas wieder ins Lot kommen oder sich die Situation ändern bzw. bessern kann. 

Allerdings kommt es natürlich ganz darauf an, wie man das Gesagte verpackt. Denn mit einer schönen Verpackung und langsam geöffnet, lässt sich so ziemlich alles, was eigentlich nicht gut ankommt, besser ertragen und annehmen. Oft haben die Betroffenen ja ohnehin schon eine gewisse Vorahnung, um was es denn in etwa geht, und die gelungene Verpackung kann dabei helfen, den richtigen Einstieg zu finden. 

Wie kann eine schöne Verpackung aussehen?

Wie kann aber jetzt eine schöne Verpackung aussehen? Das kommt natürlich als erstes ganz drauf an, was man für eine Beziehung zum Betroffenen hat. Wichtig ist schon einmal ein Gespräch unter vier Augen, also alleine mit dem anderen. Von Vorteil ist es, einen ruhigen Moment zu planen und das am Besten auch in vertrauter oder angenehmer Umgebung. Gut sind auch gleiche Augenhöhe, eine Körperhaltung ohne Konfrontation und eine Sprache, die nicht beschuldigt sondern auf das subjektive Empfinden eingeht, wie es einem selbst mit dem Verhalten des anderen geht. Von Vorteil ist es natürlich auch, wenn man sich gut mit seinem Gesprächspartner versteht, aber auch wenn dies nicht der Fall ist, kann ein solches Konfliktgespräch erfolgreich geführt werden. 

Natürlich klingt das alles auf dem Papier recht einfach, strategisch und geordnet. In Wirklichkeit sind solche Gespräche immer unangenehm zu beginnen. Und egal wie gut man die Theorie beherrscht, ist jedes Gespräch doch wieder ein Unikat. 

Egal, was Du in nächster Zeit verpacken musst, ich wünsche Dir gute Einfälle, viel Mut und viel Geduld beim "wieder auspacken"!


Wo kann ich Gott treffen?

18. Juni 2014, gastbeitrag - Mannablog

Hast du dir jemals Gedanken gemacht über Fragen wie diese: Warum sagst du Amen nach dem Beten? Ist Gott so wie dein leiblicher Vater und er hat nie Zeit? Wo kann ich Gott treffen?

All diese Fragen und viele weitere stellt Schlunz. Eigentlich ist es ein Kinderbuch und Schlunz ist ein Junge, den die Familie im Wald findet. Doch bezeichnender Weise ist es eine christliche Familie und Schlunz mischt die Familie mit seinen Fragen auf.

Der Schlunz erzählt eine sehr schöne und liebevolle Familiengeschichte und ganz nebenbei gibt es eine leichte Einführung in den christlichen Glauben.

Der Schlunz ist nicht nur ein Buch für Kinder. Es ist geschrieben für uns alle. Es ist leicht zu lesen und sorgt für eine gesunde Bewegung der Lachmuskulatur. Eine Freundin hatte mir das Buch geliehen, als wir über die Frage diskutierten, wie ich Christsein schreibe. Am liebsten würde ich ganze Passagen daraus einfach zitieren.

Leider tun wir viel zu viel in unserem Leben ohne unser Handeln zu hinterfragen. Mit Schlunz in der Familie geht das nicht. Er hinterfragt unsere Handlungen und christlichen Verhaltensmuster. Im Buch von Harry Voß gelingt dieses Hinterfragen erfolgreich. 


Dein Talent für andere Menschen

15. Juni 2014, marcus - Mannablog

Mein Twitter-Avatar. (c) Michael Rose
Mein Twitter-Avatar. (c) Michael Rose

Jeder Mensch hat Talente und Dinge, die er besonders gut kann, mit auf seinen Lebensweg bekommen. Talente machen an sich schon Spaß, werden aber erst so richtig gut, wenn man sie für andere einsetzt.

 

 

Wenn jemand etwas besonders gut kann, was sich meistens sogar schon in jungen Jahren abzeichnet, dann sagen wir: der hat ein Talent dafür. Und tatsächlich gibt es für Talente sogar familiäre Häufungen. Nicht umsonst ist es, dass Kinder von berühmten Musikern oder Schauspielern oft in deren Fußtapfen treten und ebenso in diesem Bereich tätig werden.

 

Dein Talent

Egal welches Talent Du hast, es ist etwas besonderes. Vielleicht bist Du gut in Mathematik, tust Dich superleicht dabei die verschiedensten Sprachen zu lernen, bist musikalisch oder künstlerisch veranlagt oder hast akrobatische Fähigkeiten. Möglicherweise liegen Deine Gaben aber auch auf kulinarischer Ebene und Du verstehst es wie kein anderer, leckeres Essen zuzubereiten. Was auch immer Deine Begabung ist, ich gehe mal davon aus, dass Du sie gerne tust, denn alles was einem leicht von der Hand geht macht von Haus aus schon mehr Spaß als Dinge wie nicht wirklich gut können. Wobei das jetzt nicht heißt, dass es auch immens viel Spaß macht neue Dinge zu lernen.

 

Für andere Menschen

Mit Sicherheit geht es Dir aber auch so wie mir: Ein Talent macht an sich zwar schon Spaß, so richtig gut wird es allerdings erst, wenn man es mit anderen teilt. Oft möchte man einfach, dass die anderen mitbekommen wie gut man etwas kann, eigentlich liegt es einfach an der Tatsache, dass es Spaß macht Dinge mit anderen zu teilen. Und wenn jeder etwas anderes gut kann, kommt sehr oft sogar eine richtig gute Mischung dabei heraus – ich denke nur mal einige dieser richtig guten Bandmusiker, die unser Leben mit ihren Talenten wirklich bereichern.

 

Macht Freude

Vor ein paar Tagen habe ich morgens meine Twitter-Timeline gelesen und bin auf einmal fast erfroren: Hat doch glatt jemand einfach meinen Twitter-Avatar (also das Bild meines Accounts) „gezeichnet“. Ich dachte mir sofort, was das jetzt wieder für ein Spinner ist, bestimmt wieder irgendein Spam. Beim genaueren betrachten des Bildes und des Twitter-Nutzers, der mir das Bild gesendet hatte, viel es mir wieder ein. Ich hatte bestimmt schon vor einem halben Jahr zufällig von einem Künstler erfahren, der fremde Menschen zeichnet, wenn man ihm einen Tweet mit einem bestimmten Hashtag sendet. Das hatte ich dann damals wohl getan, und ein halbes Jahr später hatte ich nun meine persönliche Zeichnung erhalten. 

 

Paperfaces

Der Künstler hinter dem Projekt „Paperfaces“ heißt Michael Rose und zeichnet jeden Tag ein bis zwei Fremde. Ich finde es toll, dass dieser Mensch sich neben seiner Familie die Zeit nimmt, etwas was er gut kann mit anderen zu teilen und ihnen eine Freude zu machen. Wer lieb nachträgt, bekommt sein Bild auch in der Originaldatei und darf diese frei verwenden. Ich habe mich bei Michael Rose bedankt und ihm versprochen, dass ich seine Arbeit in einem Blogbeitrag würdigen werde. Das habe ich hiermit gern getan! Auf seiner Webseite mademistakes.com könnt ihr euch die bisherigen Portraits ansehen und selbst eines in Auftrag geben, wobei ich mir nicht sicher bin, ob dies immer noch kostenlos ist, da er vor Anfrage wohl kaum retten konnte.

Hier könnt ihr euch den Entstehungsprozess meines Portraits ansehen.

 

Vielleicht hast Du ja bereits die ein oder andere Idee, wie Du dein Talent mit anderen teilen kannst. Übrigens, falls Dein Talent das Schreiben ist, dann melde Dich doch einfach bei uns und teile Dein Talent mit anderen!


Aufblicken auf ...

13. Juni 2014, claudia - Mannablog

Aufblicken auf ... In der Regel blicken wir aufwärts, wenn wir aufblicken.

Wir blicken auf Menschen, Ziele, Wünsche, die Zukunft und die Vergangenheit. In welche Richtung blicken wir? Aufblicken auf, kann nach unten oder oben gehen.

Worauf blickst du?

Das Foto entstand in Dresden, als wir gemeinsam mit dem modobook auf Entdeckungsreise waren.


zu warm zum schlafen - Tips um sich Abkühlung zu verschaffen

12. Juni 2014, claudia - Mannablog

Der Süden Deutschlands leidet immer noch unter südländischen Temperaturen. Gestern Abend wollte ich es nicht glauben, 28 Grad Celsius waren um 20 Uhr noch auf dem Thermometer zu lesen. Wahnsinn!

Und so waren nicht nur wir, sondern auch die Nachbarn noch bis 22 Uhr im Garten. Ans schlafen gehen war gar nicht zu denken. Was also tun um selbst abzukühlen und das Schlafzimmer, bzw. Bett auch.

So fingen wir an kreativ zu spinnen. Was läßt sich tun? Hier unsere Sammlung möglicher und unmöglicher Ideen zur Abkühlung:

1. Tiefkühlung

Unsere Tiefkühlung ist nicht so groß, dass ein ganzes Bett hinein paßt. Da unsere Bettdecken derzeit aber nur aus dem Bettbezug bestehen, ist es gar kein Problem die Bettdecken in einer Tüte in die Tiefkühlung zu stecken. Frisch heraus genommen, ist das ein herrliches Gefühl.

2. der Profane - die Lüftung

Wenn es am Abend kühler wird, Fenster auf und Durchzug. Am Besten ohne Licht, dass keine Mücken oder ähnliche Plagegeister den Weg herein finden. Wenn es am morgen kühler ist, lüften wir alle Räume intensiv und machen es dann den Italienern nach. Es werden alle Fenster geschlossen, inkl. Rolladen. Das gibt dann untertags eine ganz witzige Stimmung.

3. Wasser marsch

Ein Freund von uns duscht immer kalt. Derzeit machen wir es ihm nach. Am Abend vor dem Bett gehen duschen wir kalt. Das ist eine herrliche Erfrischung nach Wärme und Staub des Tages. Wer sich dann nicht ganz abtrocknet, sondern durch die Luft trocknen läßt, erlebt dadurch noch einen zusätzlichen Kühleffekt.

4. Körnerspeicher

Vom Primelchen kam der Tipp das Körnerkissen oder Kühlaccus in die Tiefkühlung zu legen und am Abend mit ins Bett zu nehmen.

5. Genießen

Wenn immer möglich, sollten wir die Zeit am Abend genießen. Gemeinsam mit der Familie oder Freunden auf der Terrasse oder im Biergarten sitzen, Zeit miteinander verbringen und die lauen Abende und Nächte bewusst erleben. Viel zu schnell geht die Zeit vorbei und es wird wieder kalt. 

Noch mehr Empfehlungen gibt es im Netz zu finden. Was auch immer du von diesen Tipps übernimmst, wir wünschen dir eine gute Nacht!


Zu gut für dich

09. Juni 2014, Mannablog

Ist dir schon mal aufgefallen, dass wir andere Leute an den Stellen kritisieren, die uns selbst am leichtesten fallen? An den Stellen, die bei uns ganz gut aussehen?

 

Mir ist heute ein Mädchen aufgefallen, das mit einer sehr grellen Haarfarbe durch die Stadt lief. Dazu passte auch das gleichfarbige Outfit, das schon etwas extravagant wirkte. Jedenfalls würde man das so nicht in einem Katalog finden. Die Trägerin schien sich aber doch ganz wohl damit zu fühlen, zumindest lief sie recht selbstbewusst herum. Mir fiel aber auf, dass sie sich gleichzeitig mit einem Blick umsah, der eher nach Krawall als nach Sonnenschein aussah. Und das, obwohl das Wetter wunderschön war. Ihr Blick graste also ihr Umfeld ab, wohl in dem Bewusstsein, dass sie mit ihrem Aussehen irgendwelche abschätzigen Blicke auffangen und sofort zurückgeben müsste.

 

Die Version der Situation ist meine eigene Interpretation. Ich weiß natürlich nicht, was wirklich in ihr vorging oder was in so einigen Menschen vorgeht, die sich schnell wegen ihrer Andersartigkeit verletzlich machen und zurück pieksen, sobald ein Gedanke darauf kommen könnte. Ich weiß von meinen eigenen Schwachstellen, dass man nicht mit jedem Aspekt seiner selbst so resistent umgeht und mit sich selbst im Reinen ist. Modische Abweichungen von der Norm oder Übergewicht – so etwas kann nicht jeder mit echtem Selbstbewusstsein tragen. Irgendwie habe ich den Eindruck, dass es da doch viele Unsicherheiten gibt, weil der Betroffene sich zu viel aus dem Vergleich mit anderen macht. Dann werden die, die anders als er sind, schnell als böse abgestempelt, obwohl da kein Signal kam oder dieses missverstanden wurde.

 

Da gibt es also zum Einen die Unsicherheit, die uns dazu bringen kann, dass wir über andere Menschen negativ urteilen, die uns anzweifeln (könnten). Zum Anderen ist da aber auch ein Stolz in den vermutlich meisten Menschen verankert, der sich auf ganz bestimmte Lebensaspekte bezieht. Da gibt es eine Frau, die ihren Haushalt immer tiptop führt und gastfreundlich ist. Der Student, der sehr extravertiert und niemals um ein Wort verlegen ist. Ein Mann, der super einparkt und sein Auto in und auswendig kennt. Das Mädchen in der Grundschule, das immer für seine künstlerischen Fähigkeiten gelobt wird. Die Frau, die auf jeder Feier ihren Gesang zum Besten gibt. Ein Mensch, der zu jedem nett und hilfsbereit ist.

 

Vielleicht findest du dich in der Aufzählung wieder oder kannst dir mal einen Moment Zeit nehmen, um diese bestimmte Stelle in deinem Leben zu identifizieren, die du selten bis nie anzweifelst. Vielleicht siehst du sie ja sogar als gottgegeben und freust dich darüber. Vielleicht steckst du sehr viel Ehrgeiz und Anspruch an dich selbst dort hinein und weißt genau, dass man es mit dem nötigen Ehrgeiz schaffen kann. Trotzdem kann es, denke ich, dazu kommen, dass wir uns unsere Steckenpferde zu sehr zu Herzen nehmen und sie wie eine vergoldete Medaille hinter die Glaswand unseres Herzens stellen.

 

Die erste Folge von solch einem Verhalten ist, dass wir kritikresistent werden und meinen, in unserer Disziplin nur uns selbst als Berater zu brauchen. Wir haben das und das erreicht, das sollen uns die anderen erst mal nachmachen. Kritikunfähigkeit macht einsam, weil andere natürlich ungern mit uns zusammen sein und arbeiten wollen, wenn wir meinen, unsere Meinung wäre die einzig wahre.

 

Die zweite Folge ist weniger traurig für uns selbst als für die anderen: wir nehmen uns heraus, in unserer Königsdisziplin Richter über jeden beliebig anderen zu sein, der darin schlechter ist oder einen Fehler macht, den wir selbst (noch) nicht gemacht haben. Wie immer ist das nicht zu verallgemeinern und sicherlich gibt es bei vielen Leuten, die eine Expertise über Jahre erworben haben, auch eine große Toleranzschwelle für Fehler von anderen und Respekt gegenüber der vielleicht weniger guten Leistung von anderen. Ich würde diese zweite Folge vor allem auf Charakterzüge und „das Gute im Menschen“ beziehen. Die Anteile meiner Persönlichkeit und meines Verhaltens, die ich im Griff habe.

 

Und da kriegt die sonst so runde Sache ihren Knick – wenn ich mir herausnehme in meinem „Gutsein“ andere beurteilen und abschätzend betrachten zu müssen, dann ist das „Gutsein“ vielmehr eine Selbstrechtfertigung und basiert mehr auf persönlichem Stolz als auf wirklicher Herzensgüte. Nichts gegen einen Rat unter Freunden, aber ich denke, das ist ein Punkt, an dem man schnell mal eine Grenze, wenn auch nur gedanklich, überschreiten kann. Ich wünsche mir und euch gute Erfahrungen damit, alles Gute, was wir empfangen haben und weitergeben dürfen, alles Gute, was wir im Laufe des Lebens entwickeln und was wir auf dem Herzen haben, in Dankbarkeit anzunehmen und damit treu umzugehen. Und das ohne, dass es wieder zum Werkzeug wird, das andere degradiert. 


Das gute Gefühl des Erfolgs

08. Juni 2014, marcus - Mannablog

Wechsel der Bremsblöcke.
Wechsel der Bremsblöcke.
Die neuen Bremsblöcke sind gut zu erkennen.
Die neuen Bremsblöcke sind gut zu erkennen.

Erfolg ist ein gutes Gefühl, und die meisten von uns haben es hoffentlich schon wenigstens einmal gehabt. Aber was macht Erfolg aus, was ist das eigentlich?

Wenn Du an Erfolg denkst, dann kommt Dir wahrscheinlich etwas anderes in den Sinn als deinen Freunden oder mir. Manche sehen den Erfolg im prallgefüllten Bankkonto eines Businnessmans, andere in den vollgefüllten Konzerthallen eines Superstars und manche in der abgeschiedenen, einsamen Bezwingung des eigenen Körpers auf einem der höchsten Berge der Erde. Bedeutet das jetzt aber wiederum, dass wir kleinen Normalos keinen Erfolg haben können? Ist uns das gute Gefühl des Erfolgs nicht vergönnt?

Ich wachse über mich hinaus

"Soll ich es machen? Ach, ich weiß nicht. Ich habe so etwas noch nie gemacht. Ich traue mich nicht." So oder ähnlich klingt es, wenn ein Mensch es nicht wagt, etwas zu tun, was er vorher noch nie getan hat. Die Angst vor dem Ungewissen, vor dem Versagen und vor den spottenden Blicken anderer ist ein großer Faktor in dieser Unsicherheit. Ebenso mit von der Partie sind mangelndes Selbstvertrauen und manchmal auch Bequemlichkeit. 

Ich weiß nicht, wie es Dir geht, aber ich habe noch keinen Menschen mit dieser Einstellung gesehen, der das Gefühl von Erfolg annähernd sichtbar an sich trägt. Wer auch immer Erfolg erlebt hat, konnte diesen mit Sicherheit nicht vor dem Abendprogramm des Fernsehers mit einer Tüte Chips in der Hand erreichen. Wer Erfolg hat, wächst über sich hinaus, wagt etwas und gewinnt dabei. 

Das Ziel vor Augen erreichen

Erfolg haben heißt laut Definition, selbst gesteckte Ziele zu erreichen. Jetzt kommen wir der Sache also schon näher. Echter Erfolg hat also primär nichts mit Geld oder Berühmtheit zu tun. Denn es gab auch reiche Leute die sich das Leben genommen haben oder berühmte Leute, die lediglich durch zweifelhaftes Betragen auffielen. Erfolg haben kann also nur, wer sich selbst Ziele steckt und dann alles daran setzt diese zu erreichen. Das müssen auch gar keine weit entfernten Ziele sein. Es reicht ja schon, wenn Du vornimmst, heute fünf Kilometer zu laufen und dies dann auch schaffst. Natürlich kann es auch sein, dass Du Dir ein größeres Ziel vornimmst, für das Du dann Zwischenerfolge verbuchen kannst. Kein Marathonläufer wird anfangs daran gedacht haben, sofort     die ganze Strecke auf einmal zu laufen. Aber eines hat mit Sicherheit keiner von Ihnen: Das Ziel vor den Augen verloren. 

Mut, etwas zu schaffen

Es stimmt, es kostet Mut etwas neues schaffen zu wollen. Aber ich kann Dir nur Mut zusprechen. Fang mit kleinen Dingen an. Kleine Erfolge machen Lust auf mehr und öffnen Potenziale in Dir, die Du Dir vorher niemals hättest erträumen können! Mein letztes Erfolgserlebnis, war z.B. die Reparatur meines Autos, welche Wechsel der Scheinwerferanlage inklusive Frontblinker und Wechsel der Bremsblöcke umfasste. Für manch andere ist so etwas vielleicht alltägliche Arbeit, aber für mich erhielt für diesen "Mut" das tolle und lang andauernde Gefühl des Erfolgs. 

Egal was es ist, was Du eigentlich schon lange gerne machen würdest, was hält Dich zurück? Zeig deinem inneren Schweinehund, dem ewigen Angsthasen und Couchpotato die Zähne! Ich wünsche Dir alles was Du vielleicht dazu brauchen könntest: Mut, Begeisterung, Durchhaltevermögen und Kraft. Und natürlich wünsche ich Dir dabei letztendlich viel Erfolg! 


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