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Komplimente an Gott YHWH

07. Oktober 2013, claudia - Mannablog

Wenn wir als Christen YHWH, unseren Vater, loben und ehren wollen, dann merke ich, wie wir immer wieder auf Wort und Phrasen zurückgreifen, die uns überliefert worden.

Die meisten davon verwenden wir im Alltag nicht, da der Bezug in unser Leben fehlt. Ich persönlich empfinde es immer wieder als einen Mangel. Wenn ich meinem Vater ein Kompliment machen möchte, dann sollen es Worte sein, die ich im Alltag auch verwende und zu denen ich einen persönlichen Bezug habe.

Immer wenn ich in meiner Sprache nicht weiter komme, weil mir die Worte fehlen, weiche ich aus und singe. Beim Singen werden die Defizite der Sprache durch den Gesang und die damit verbundenen Emotionen ausgeglichen.

Singen für YHWH hat noch einen weiteren Vorteil. Unser Herz ist meistens stärker bei der Sache. Und das ist auch logisch, denn wer ein Kompliment machen will, sollte das von ganzem Herzen tun.

Meine Erkenntnis: YHWH, Gott, unseren Vater, zu loben und ehren heißt, ihm Komplimente zu machen. Wie Komplimente gemacht werden,  wissen wir alle.


Beziehungspflege geht nur mit Ruhe und nicht auf der Überholspur

06. Oktober 2013, claudia - Mannablog

Wir war deine Woche? Kannst du dich noch daran erinnern oder musst du deinen Kalender zur Hand nehmen um zu überlegen was alles gewesen ist? Unser beider Woche war nur halb gut. Halb weil wir nicht zusammen waren und nur wenig Zeit hatten miteinander zu telefonieren. Wenn wir miteinander sprachen, merkte ich, dass wir unzufrieden waren. Erst als ich Ruhe hatte um darüber nachzudenken, was mir fehlt, wurde mir bewusst, dass es mein Mann war. Wir alle leben in Beziehungen zueinander. Manche sind enger und manche lockerer, doch alle zeichnet ein Band aus, was uns Menschen miteinander verbindet. Wenn unser Leben nur auf der Überholspur ist, kann es passieren, dass wir die Menschen um uns herum verlieren (vielleicht fahren sie in einer anderen Lebensgeschwindigkeit). Deshalb ist es wichtig, dass wir uns nicht nur Zeit nehmen für die Beziehungspflege, sondern auch in Ruhe über die Menschen, mit denen wir verbunden sind, (nach)denken. Ohne diese Ruhe wird uns nicht bewusst, was wir aneinander haben. Dann sind wir viel schneller bereit diese aufs Spiel zu setzen. Wenn du und ich uns Zeit nehmen, über unsere Familie und Freunde nachzudenken und an sie zu denken, merken wir wieder, was für wunderbare Menschen in unserem Umfeld leben. Dabei ist der Blick auf den anderen das, was wichtig ist, wenn wir zur Ruhe kommen. Wann bist du das letze Mal zur Ruhe gekommen und hast von deinem Partner oder einem engen Familienmitglied geträumt? Wenn das schon lange her ist, dann wäre heute ein guter Tag um das zu ändern und in Ruhe zu träumen. PS: Für alle auf der Überholspur: Es gibt auch Parkplätze wo mann sich treffen kann.


Gib nicht auf, denn du wirst geliebt

05. Oktober 2013, claudia - Mannablog

Christen heißen deshalb Christen, weil sie Fans von Jesus Christus sind. Fan sein heißt seinem Idol nacheifern. Christen wollen also also (ein bischen) so wie Jesus sein. Der Anspruch ist hoch und immer wieder erleben wir, wie wir selbst an unserem Anspruch scheitern. Wir wollen gerne lieben und würgen dem anderen eine rein. Der Wunsch zu Vergebung bleibt auf unseren Lippen kleben und findet keine hörbaren Worte. Wir werden schuldig an uns selbst und können uns nicht davon lösen. So vergehen die Jahre.

Mein Freund, gib nicht auf. Jesus liebt dich sehr! Er hat bereits bei Gott für dich bezahlt. Es gibt keinen Grund aufzugeben. Laß Jesus nicht los, halte ihn fest. Du hast nur dieses eine Leben zum aufbauen einer Beziehung zu ihm.

Mach einen Neuanfang mit ihm persönlich. Es geht dabei nicht um andere Menschen und ihre Meinung dazu. Es geht nur um dich und Jesus Christus. Was die anderen machen und sagen, spielt keine Rolle. Sie sind für ihr Leben verantwortlich, du für das deine. 

Vergiss nie, Jesus liebt dich wahnsinng sehr. Diese Liebe ist real und belastbar.

 


Die Bedeutung von "Ich liebe dich!"

04. Oktober 2013, claudia - Mannablog

Ich liebe dich! Ich kann dich gut riechen, schmecken und fühlen. Was heißt aber „Ich liebe dich!“?

Jede Beziehung kommt irgendwann an einen Punkt in der beide Partner eine Antwort darauf finden müssen, wenn sie in dieser Beziehung bleiben wollen. Diese Frage für sich selbst beantworten zu können, bedeutet eine große stabile Mauer um die eigene Beziehung zu bauen.

Ich liebe dich! Es sind nur drei Worte. Doch diese Worte sind stärker und haben größere Macht als alle Armeen und Bankhäuser dieser Erde zusammen. Menschen sind bereit alles zu tun, nur um diesen Satz zu hören. 

„Ich liebe dich!“ Beginnt Realität zu werden, wenn das Handeln des Partners diesen Satz bestätigt. Diese Worte sind leicht ausgesprochen. Das persönliche Handeln dazu ist oft eine Herausforderung an sich selbst. Doch genau darum geht es, wenn dieser Satz verwendet wird.

„Ich liebe dich!“ rechtfertigt keinen Besitzanspruch und dient keinem Selbstzweck. Ich liebe mich, wäre in diesem Fall die bessere Formulierung. Ich liebe dich, heißt dem Partner das Beste zu geben was ich kann und habe.

 „Ich liebe Dich!“ heißt, seine eigenen Wünsche zurück zu stecken und bereit zu sein seinem Partner zu folgen. Diese Worte ausgesprochen, geben meinem Partner Macht über mich und mein Leben. Sie drücken Vertrauen aus und das ohne Bedingungen zu stellen. „Ich liebe dich!“ heißt, ich verstehe dein Handeln nicht, aber ich stehe zu dir.


Die perfekte Kirchengemeinde ist möglich

30. September 2013, claudia - Mannablog

Viele Christen in vielen Kirchen haben den Anspruch an eine perfekte Gemeinde. Alles soll ganz toll und wunderbar sein. Gleichzeitig sehen sie die vielen Schwierigkeiten, welche das Miteinanderleben bereit hält. Da gibt es unterschiedliche Meinungen und Vorstellungen, über fast alle Themen des Gemeindelebens lässt sich streiten und diskutieren. Manchmal scheinen die unterschiedlichen Positionen unversöhnlich aufeinander zu prallen.

Dieser Tage nun hat es bei mir endlich mal klick gemacht und ich beginne den Konflikt besser zu verstehen. Unser Wunsch, eine perfekte Gemeinde zu haben, ist im Grunde doch vergleichbar mit einer perfekten Familie. Wir wollen zeigen, dass wir perfekt sind.

Damit wollen wir bereits auf dieser Erde etwas erkämpfen was, laut Bibel, gar nicht geht. Wir wollen uns selbst beweisen, dass wir ein Stück neue Erde bereits jetzt selbst erlangen können. Unser Sehnen nach einer perfekten Kirchengemeinde kann nicht gehen. Dafür ist sie auch nicht da.

Die Aufforderung an die Nachfolger Jesu heißt nicht für eine perfekte Gemeinde zu kämpfen, sondern einander mit der gleichen selbstaufopfernden Liebe zu lieben wie Jesus uns liebte. Und dieses Selbstaufopfern geht nur, wenn es nicht perfekt ist um uns herum.

Deshalb ist und wird eine Kirchengemeinde auf dieser Erde nie perfekt werden können. Aber sie kann ein Ort sein, an dem Menschen geliebt werden. Wenn Christen in ihren Kirchengemeinden in dieser Weise miteinander umgehen, dann ist es nach Jesu Vorstellungen eine perfekte Kirchengemeinde.


5 Worte die glücklich machen

29. September 2013, claudia - Mannablog

Marcus befindet sich in Italien, daher gibt es heute einen alten Blog.

Gestern habe ich eine sehr schöne Geschichte gehört, über 5 Worte die glücklich machen. Weil sie so einfach zu merken ist, sei sie hier in Kurzform wieder gegeben.

Es war Ende des 19. Jh. im Norden der USA, als ein Prediger aufgefordert wurde in einem Hotel eine Andacht zu halten. Er tat dies unter der Bedingung, dass auch das Hauspersonal an der Andacht teilnehmen sollte. So geschah es. Danach gingen alle Zuhörer ihrer Wege, nur eine leicht schmuddelig aussehende Frau blieb und sprach den Prediger an. Sie bat ihn ihr zu helfen, weil sie immer so traurig sei. "Haben Sie bitte ein einfaches Gebet für mich, was leicht zu merken ist? Ich bin eine wenig gebildete Frau!" Seine Antwort waren 5 Worte, die sie jeden Tag zu Gott beten sollte.

"Zeige mir, wie ich bin."  

Nach einer Woche traf der Mann die Frau wieder und fragte sie nach ihrem Ergehen. Darauf antwortete die Frau: "Ach Prediger, diese Woche war ich noch trauriger. Immer mehr viel mir auf, wo ich überall Fehler mache und Schuld auf mich lade." - "Okay. Vergiss das Gebet, ich gebe dir ein anderes" Und er sagte ihr wieder ein Gebet: 

"Zeige mir, wie du bist." Sie sollte diese 5 Worte jeden Tag beten. Danach reiste der Prediger ab.

Einige Jahre später wurde der Prediger eingeladen eine neue Kirchengemeinde in dieser Region zu eröffnen. Dabei wurde er einem attraktiven Ehepaar vorgestellt, doch er erkannte die Frau nicht. Erst als die Frau sich bei ihm für dieses Gebet bedankte, erinnerte er sich. Sie dankte ihm, dass sein Gebet der 5 Worte sie zu einer glücklichen und attraktiven Frau gemacht hatte. "Noch heute", so die Frau, "bete ich diese 5 Worte jeden Tag und ich danke Gott, dass er dieses Gebet der 5 Worte erfüllt hat."


Mein Gott, ich hab dich gar nicht erkannt

27. September 2013, Mannablog

Fragst du dich auch manchmal, wie Gott ist? Voraussetzung dafür ist wahrscheinlich, dass du dich dazu aufgerafft hast, ihm deinen Glauben zu schenken. Aber auch wenn du das nicht getan hast, spielt es eine große Rolle, als wen du ihn dir vorstellst.

Mit den Jahren kommen mir auch mehr Fragen darüber, wem ich da mein Leben und mein Vertrauen gegeben habe. Die Frage, ob ich Gott kenne, wirft in mir Zweifel auf, ob der Gott, den ich meine zu kennen, der Gott ist, der diese Welt geschaffen hat.

Es gibt im Leben eines Christen unterschiedliche Zeiten und sie sind sicherlich bei jedem anders. Soweit kann ich nur von mir reden. Ich habe Gott in meiner Kindheit erklärt bekommen. Ich habe seinen Charakter vorgelebt bekommen und oftmals auch nicht – und in diesen Situationen aber seine Gnade und Vergebung erlebt. Mit den Jahren wächst ein Bild heran, in der Jugendzeit wird es in Frage gestellt. Man stellt einfach mehr Fragen an das Leben, an sich, an den Schöpfer. Oder man ist so sehr abgespeist mit einem Bild, dass man keine Fragen stellt. Der Glaube ist dann mehr oder weniger bewegungslos, vielleicht sogar tot?

Ich merke, dass es Fragen gibt, die ich wahrscheinlich nicht gestellt habe, weil ich meinte, Gott ist so, wie ich ihn die letzten zwanzig Jahre erlebt und erzählt bekommen habe. Alles, was ich über ihn schreibe, ist nur ein Abbild von meiner eigenen Erfahrung, von dem, was ich aus der Bibel seinem Charakter zuschreibe und dem, was andere mir über ihn erzählen. Diese Woche ist mir etwas bewusster geworden: dass Gott meine engstirnige Sicht nicht nötig hat. Und dass ich es nötig habe, über den Erfahrungsrand zu sehen.

Warum? Das Bild, das wir von Gott haben, prägt in starker Weise, ob und wie wir mit ihm in Kontakt treten, welche Beziehung sich zwischen ihm und uns entwickelt und ob wir Liebe weitergeben oder Dogmen. Ich beneide manchmal die Menschen, die Gott erst in der Mitte ihres Lebens kennenlernen und dann aber wirklich als den Gott, der er ist. Ich glaube, weil sie vorher ganze Sache mit sich und ihrer Weltanschauung ohne Gott gemacht haben, lassen sie sich dann auch so richtig auf Gott ein.

Manchmal habe ich den Eindruck, dass langjährige Christen etwas zaghaft sind und bloß nichts falsch machen wollen. Eben genau das Bild widerspiegeln, das man von verstaubten Kirchenbänken bekommen kann. Ein festes Bild von Gott und als Lebensaufgabe, dieses starre und womöglich kranke Bild von ihm weiterzugeben? Sind wir uns zu fein oder zu ängstlich, um uns die Hände „schmutzig“ zu machen und ignorieren dabei Stagnation und Staub? Bequem? Vielleicht, aber unfrei und dumm.

Schauen wir uns doch mal an, wie Gott ist – neugierig und nicht besserwisserisch. Er hat ein Universum geschaffen von unglaublicher Größe und ausbalancierter Genauigkeit. Er hat die Erde geschaffen, auf welchem in liebevoller Detailverliebtheit lebendige Wesen denken, kommunizieren, Generation für Generation ihren Planeten mitgestalten. Eine Natur, die gewaltig und bunt ist, vielseitig und in ihrer unberührtesten Form den Menschen in seinem Innersten berührt. Die großen Canyons oder eine blühende Wüste, ein Wasserfall – das ist beeindruckend, oder nicht?

Und jetzt die Frage: Kann ein Gott, der so etwas geschaffen hat, ein böser grauer Schlucker sein, der es nötig hat, mit dem Hammer auf seinen selbst errichteten Richtertisch zu schlagen, um sein Selbstwertgefühl zu pushen? Diese Frage schreit quasi zum Himmel – und die Antwort müsste vielmehr laut lachend zurück schreien: Der Gott, der das alles geschaffen hat und zudem Mensch wurde, um den Menschen in seine ursprüngliche Verbindung mit ihm zu bringen, der muss wahnsinnig kreativ, vielschichtig, bunt, humorvoll, intelligent und unbegreiflich sein. So unbegreiflich, dass wir wohl die Ewigkeit damit verbringen werden, seine Schönheit zu erfassen. Fangen wir doch jetzt schon an.


Meine Freiheit, deine Freiheit oder was Freiheit wirklich ist

26. September 2013, claudia - Mannablog

Jeder Mensch ist frei, doch seine Freiheit endet bei seinem Nächsten. So sagte irgendein großer Philosoph vor einiger Zeit.

Jeder Mensch möchte frei sein und hat gleichzeitig damit seine ganz persönliche Vorstellung. Für manche ist Freiheit mit der Möglichkeit verbunden, ins Bett zu gehen wann ich will oder zu essen was ich will. Bei anderen geht es um Arbeit oder die Abhängigikeit zu einer Bank oder Institution.

Es gibt sogar einige die Freiheit noch weiter definieren wollen. Sie wollen frei sein von jeglichen Bindungen. In diesen Freiheitsbegriff fällt die Möglichkeit jegliche Bindungen zu lösen oder zu knüpfen, auch die zu Gott.

Dabei ist Freiheit etwas ganz anderes: Freiheit ist die Möglichkeit Entscheidungen zu treffen für oder gegen etwas, in die eine oder andere Richtung.

Als Gott den Menschen schuf, gab er uns Menschen die Freiheit der persönlichen Entscheidung. Freiheit ist also nicht etwas zu tun oder nicht zu tun, das ist nur die Auswirkung. Überhaupt eine Entscheidungsmöglichkeit zu haben und nicht fest gebunden zu sein, dass ist Freiheit.

So ist es auch Freiheit, sich für oder gegen Gott zu entscheiden. Alles Nachfolgende was daraus resultiert sind die Konsequenzen dieser Entscheidung.

Und wie lebst du Freiheit? Vielleicht ist es an der Zeit, neu mit Freiheit zu beginnen.


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