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Sommergruß

09. August 2013, claudia - Mannablog

Am Mittwoch war in Bayern der erste kühlere Tag. Heute zwei Tage später hat es 20 Grad Celsius und regnet. Obwohl wir 6 Wochen Hochsommer hatten, ist die Zeit schnell vergangen und auch ein Stück vergessen.

Schade! Weil wir aber so schnell vergessen hier ein kleiner Sommergruß. 


Die Pflaume in unserem Garten und ihre Botschaft

08. August 2013, claudia - Mannablog

Die Pflaume in unserem Garten lehrt uns Geduld und Vertrauen.

Vor nunmehr sieben Jahren bekamen wir für unseren Garten eine Pflaume geschenkt. Es war ein schöner kleine Pflaumenbaum, den wir in unseren Garten eingruben. Das erste Jahr verging, die Blätter kamen, Blüten und dann wurde Herbst und die Blätter fielen. Eine Pflaume war aber nicht am Baum gewesen. Die Enttäuschung war groß.

Im nächsten Jahr erging es uns und unserer Pflaume nicht anders. So verging ein Jahr ums andere. Irgendwann wurden wir ungeduldig. Es wurde über die Pflaume eine Art Gericht gehalten. Wir stellten uns um die Pflaume und diskutierten über ihre Zukunft. Pflaume, wenn du keine Früchte bringst, dann mußt du aus unseren Garten gehen, wir hacken dich ab. So die eine Argumentation. Dann kam Mama und sagte, nein noch nicht. Ich will die Pflaume düngen und gießen und vielleicht bringt sie ja doch noch Früchte.

Als hätte uns unsere Pflaume verstanden. Im Jahr darauf hatte sie die ersten 4 Früchte. Ganze vier Stück! Trotzdem haben wir uns riesig gefreut. Darauf hin entschieden wir uns unserer Pflaume noch ein weiteres Jahr zu geben und ihr zu vertrauen. Sie wurde wieder viel gegoßen und gedüngt.

Investieren lohnt sich

In diesem Jahr nun zeigt sich der Erfolg der Mühe. Es ist der Dank für die viele Mühe und Fürsorge die unsere Pflaume in den Jahren bekommen hat. Unsere Pflaume hat eine reiche Last zu tragen. Noch sind sie grün, aber sie wachsen und werden wunderbare, saftige Pflaumen werden. 

Manchmal kommt es mir so vor, als ob wir viel zu schnell aufgeben. Sei es bei uns selbst oder bei anderen. Wir geben keine weitere Chance, sondern hacken den Baum Vertrauen/Beziehung einfach raus. Schade drum!

Dabei lehrt gerade unsere Pflaume, dass düngen und investieren Sinn machen. Auch wenn der Erfolg lange auf sich warten läßt, manchmal sehr lange, so lohnt sich der Einsatz.


Wind, Regen und der Weltuntergang in Landshut

06. August 2013, claudia - Mannablog

In Landshut geht gerade die Welt unter. Dabei begann alles ganz harmlos. Am frühen Abend zog ganz langsam der Himmel zu und die Sonne verschwand unter einem Schleier. Durch die Wolken hindurch schaute ihre Helligkeit, doch die Macht der Strahlen war gebrochen. Wie angenehm, ein laues Windchen zog über die Wiese und versprach einen angenehmen Abend.

Zwei Stunden später war aus dem lauen Windchen ein böenartiger Sturm geworden, der für einen schlagartigen Abbruch des lauen Abends sorgte. Während alles hastig weggeräumt wurde, konnte ich sehen wie der Wind das Bohnengerüst in den Wind bog. Es war ein schauriges Bild, unsere schönen Bohnen. 

Während ich ein Stoßgebet zum Himmel schickte, kam die Antwort: abspannen. Also trabte ich in den Keller und holte Zelthaken, eine Leiter und dicken Strick. Die Windböen und ich kämpften gegeneinander, doch am Ende war das Bohnengerüst verzurrt. (Ich muß gestehen, dass ich schon etwas stolz darauf bin, dass alleine hinbekommen zu haben. Mal sehen was Alex zu meinem Werk sagen wird.) Wie auf Kommando kam der Regen, gerade war ich im Haus angekommen und hatte die Fenster geschlossen, als Regen und Hagel gleichzeitig um die Wette zur Erde fielen.

Es war ein bizarres Bilder, der rot brennende Himmel und die Windböen. Nun kurze Zeit später, das Gewitter ist noch nicht abgezogen, ist der Himmel schwarz wie tiefe Nacht. Im Grunde bin ich froh um den Regen, braucht die Natur doch dringend Erholung. 

Vielleicht hätte ich schon früher anfangen sollen für Regen zu beten. Danke, jedenfalls das er da ist.

Wie wäre es eigentlich, wenn wirklich die Welt mal einfach so untergeht, so mitten aus dem Alltag heraus? Wir erwarten spektakuläre Dinge und Ereignisse. Kann es sein, dass wir uns irren? Ich jedenfalls, will lieber noch meine Bohnen verzurrt haben, auch wenn ja vielleicht doch noch die Welt heute untergeht. 


Prüfungsstress vorbei, jetzt sind Ferien.

05. August 2013, marcus - Mannablog

Was in anderen Bundesländern schon länger Realität ist, hat nun auch in Bayern begonnen, die Ferien. Die Schule ist nun vorbei und viel Freizeit wartet auf die Schüler. Allerdings ist das nicht alles, was im Leben zu Ende geht.
Wenn die Schule endlich vorbei ist und die langersehnten Ferien begonnen haben, können wir überall in fröhliche und erleichterte Gesichter blicken. Dabei ist jedes Mal Schulende nur ein Teil von Dingen im Leben, die irgendwann einmal vorbei gehen. Irgendwann kommen die letzten Ferien, dann geht es weiter mit Berufswahl oder Studium. Der erste Job steht an, man findet die Frau oder den Mann fürs Leben und heiratet. Jedes Mal, wenn du eines dieser Ereignisse hinter dich gebracht hast, tritt Erleichterung ein. Ein Gefühl des „etwas-geschafft-Habens“. Du kennst dieses Gefühl, je nach Größe des Berges, den du überwunden hast, ist es ebenso größer oder kleiner. Du nimmst außerdem nicht nur das Gefühl des Erfolgs mit, sondern wirst auch reich an Erfahrung. Mit jeder Herausforderung lernst du neue Dinge, die du mit bereits Erlerntem verknüpfen  und so deine Fähigkeiten stetig ausbauen kannst.
Ich zum Beispiel habe endlich ein Projekt so gut wie abgeschlossen, das ich seit mehreren Wochen mit mir herum schleppe: Mein Dachausbau ist endlich fertig und ich habe den Raum sogar schon größtenteils bezogen. Nicht dass ich schon mit allem fertig wäre, es fehlen noch Möbel und auch noch etwas weiteres Equipment. Aber der anstrengendste Teil ist überwunden. Ich fühle mich jetzt richtig gut, habe eine Menge Handwerkliches gelernt und kann das Ergebnis meiner Arbeit genießen.
Bei allem was wir Menschen im Leben einmal geschafft haben werden, ist das Leben dennoch leider viel zu kurz. Wenn die paar Jahre hier auf der Erde einmal fast vorbei sein werden, dann fürchte ich, dass wir zurückblicken und uns fragen werden, was eigentlich von all dem noch da ist. Was hat einen Wert und Bestand über dieses Leben hinaus? Es wundert mich nicht, dass in der Bibel steht, dass das Größte, was am Ende noch bleiben wird, die Liebe ist. Wie schön ist es, zu wissen, dass Gott uns liebt. Dich und mich. Egal, was du im Leben geschafft hast. Und wenn diese Welt einmal vorbei ist, dann lädt uns Gott zu den richtigen Ferien ein. Ferien für immer.


Schattiger Kiefer

03. August 2013, Mannablog

Ich habe mich von gestern bis heute Abend mal zu einem größeren Malprojekt herausgefordert – ein Porträt eines Schauspielers der Serie 24 sollte es werden. In Photoshop und farbig. Das bedeutet zahlreiche Ebenen, Unmengen an Farbschattierungen, denn der gute Kiefer Sutherland hat eben auch die eine oder andere Falte und Schattierung im Gesicht. Wie seine Figur Jack Bauer ist auch der echte Mensch dahinter vom Leben gezeichnet und die Charakterfalten werfen ihre Schatten.

Früher, als Vierzehnjährige in Schulzeiten, konnte ich nicht nachvollziehen, warum man so etwas schön finden könnte. Inzwischen weiß ich, dass dahinter eben mehr steckt als nur bloße makellose Schönheit und dass ein unebenes Gesicht mehr über einen Menschen aussagt als ein glatt gebügeltes Hautbild.

Beim Malen, acht Stunden waren es dieses Mal wahrscheinlich insgesamt, muss man natürlich auf alle möglichen Dinge achten. Und mir fällt dabei auch das Negative auf. Einen Schauspieler und andere Personen des öffentlichen Lebens hebt man gerne mal auf ein Podest. Aber allein die Aussage „Schauspieler sind auch bloß Menschen.“ rollt mir teilweise die Fußnägel hoch. Brauchen wir dafür extra eine Erinnerung?

Wenn ich mir das einfache Foto ansehe, dann sehe ich einen talentierten Menschen, der wohl auch von seiner Arbeit, aber auch von seinem Privatleben gezeichnet ist. Er hat gut daran getan, sein Talent zu nutzen und nicht zu vergraben. Oder er wurde entdeckt und hat die Chance ergriffen, die ihm gegeben wurde. Leider gibt es dennoch einige Schattenseiten im Leben der Berühmtheiten.

 Das Foto, das ich zur Malvorlage neben mir liegen habe, zeigt mir jedoch viel mehr den Macher des Menschen. So wie ich jemanden im Bild darstelle, so hat Gott einmal diesen Menschen dar- bzw. hergestellt und ihm eine „menschliche Hülle“ gegeben. Er hat seinen Kopf, seine Augen, Nase und Lippen geformt. Er gab ihm Schönheit und ließ zu, dass er Charakter entwickelt. Ja, der Mensch hat damit gearbeitet, was sein Schöpfer ihm gegeben hat. Und dennoch, und das ist etwas Wertvolles, das mir das Malen zeigt, dennoch zeugt die Leibhaftigkeit und Schönheit eines Menschen von seinem Schöpfer, ohne welchen er diese nicht hätte. Kein Mensch kann sich selbst erschaffen, nur im Nachhinein verändern. Das Material ist schon da.

Wenn ich male, sehe ich die Fehler, aber auch das Schöne. Und so verliert der Mensch nicht wortwörtlich sein Gesicht, sondern er bewegt mein Gesicht und meinen Blick vielmehr bewundernd zu Gott.


Grillen und Chillen

02. August 2013, claudia - Mannablog

Ist es nicht schön, wieder einmal sind 6 Tage vergangen und ein neues Wochenende beginnt. Hochsommerliche Temperaturen laden zum grillen und chillen ein. 

Autan sorgt für Mückenfreiheit und einen langen Abend auf der Terrasse. Wie wunderbar!

Wir wünschen dir eine schöne Zeit im Wochenende. Viele Freunde, um mit ihnen dieses Wetter genießen zu können. Eine gute Erholung und Entspannung beim grillen und chillen.


Versprochen ist versprochen

31. Juli 2013, marcus - Mannablog

Jeder von uns hat jemand anderem schon einmal etwas versprochen. Manchmal haben wir uns dabei auch versprochen, weil wir es zwar gesagt, aber eigentlich gar nicht so gemeint haben. Allein unser Schamgefühl oder unser Ehrenkodex hat uns dann dazu gebracht, das ganze doch noch einzuhalten. Und manchmal war sogar der Kodex zu wenig, und wir haben unser Versprechen einfach gebrochen.

Leider hat so etwas Folgen, die wir meist nur sehr schwer abschätzen können. Wir haben keine Ahnung, wie viel Leid und Schmerz dieser Bruch verursacht hat. Denn Versprechen hat auch sehr viel mit Vertrauen zu tun. Und das ist nach so einem Bruch meist erstmal weg. 

Kannst du dir vorstellen, hinter jedem versprechen, das du gibst, auch wirklich einhundertprozentig zu stehen? Es einzuhalten, koste es was es wolle? Um jeden Preis? Auch wenn es weh tut und schmerzt? Kannst du dir vorstellen, es auch noch gerne zu tun, der Person zu liebe, der du es versprochen hast?

Gott ist so jemand, der das Beste und Schönste versprochen hat, was wir uns nur vorstellen können: ein nicht endendes Leben in einer perfekten, wundervollen, neuen Welt. Aber nicht nur das. Bis du dort endlich angekommen bist, liegt noch ein Weg mit Gott vor dir, und auch für diesen hat er viele Versprechen gegeben.


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