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Picknick - Woher kommt das eigentlich?

14. Juli 2013, marcus - Mannablog

Traditioneller Picknick-Korb

Jeder kennt es, das Picknick. Aber seit wann gibt es das eigentlich und wieso heißt es so?

Gestern war in Bayern bei uns Bilderbuch-Wetter und jemand kam auf die Idee, ein Picknick zu machen. Wir haben also sämtliche nötigen Sachen eingepackt: Decken, Stühle, Essen und Trinken und haben uns auf den Weg zum See gemacht. 

Da ich von Natur aus den Dingen meist auf den Grund gehen will, lag es nahe den Begriff mal genauer zu untersuchen. Der Name Picknick kommt angeblich aus dem Französischen und beinhaltet die Worte "pique" und "nique", was soll viel bedeutet wie: "Pick eine Kleinigkeit". Allerdings beanspruchen die Engländer ebenfalls die Namensgebung für sich. Da die Erfindung des "Picnic" wie wir es heute kennen wohl auf die Engländer zurückgeht, könnte das genauso gut möglich sein. Besonders populär wurde es dort im 19. Jahrhundert, weil Queen Victoria ihre Speisen gerne im Grünen einnahm. Die Engländer etablierten auch den klassischen Picknick-Korb mit Teller, Geschirr und Decke.

Wie auch immer der Ursprung des Picknicks ist, überall auf der Welt essen Menschen gerne gemeinsam im Freien. Dieser Umstand hat sich seit Jahrtausenden nicht geändert und wird wohl auch immer so bleiben. Gemeinsames Essen lockert die Atmosphäre, regt das Gespräch an, bildet Brücken und erleichtert das Miteinander. Nicht umsonst werden Geschäftsessen zwischen Handelspartnern abgehalten.

Auch Gott weiß um diesen Umstand. Jesus hat, als er lebte, keine Gelegenheit ausgelassen, am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen und dazu gehörte auch Essen. Dieses Verhalten wurde von den ersten Christen fortgesetzt, sie aßen teilweise täglich miteinander. Wie oft sie das im Freien machten, ist mir allerdings nicht bekannt. 

Uns hat das Picknick am See auf jeden Fall gut getan, das Essen schmeckt in der Natur in Gemeinschaft einfach doppelt so gut!


Vergeben und verzeihen

13. Juli 2013, claudia - Mannablog

Immer wieder erleben wir, wie Menschen an uns schuldig werden und wir an ihnen.

Immer wieder werden wir verletzt. Meistens geschieht dies ohne Absicht. Der andere sagt oder tut etwas und schon ist es geschehen, Verletzungen sind entstanden. Dass Worte verletzten können, wissen wir alle. Ist es einmal geschehen, ziehen wir uns zurück. Doch irgendwann merken wir, dass es so nicht weiter geht und begeben uns auf die Suche nach Hilfe.

Letzte Woche hielt ich einen Vortrag über das Thema Vergebung und habe zugesagt, dass der Inhalt hier zu finden ist. Deshalb gibt es heute die Folien dazu hier bei Manna.

 

 

 
 

Zeit zum Aufstehen

12. Juli 2013, Mannablog

Wir haben eine Menge Zeit geschenkt bekommen. Was machen wir damit?

Viel Zeit geht für körperliche Bedürfnisse wie schlafen und essen drauf. Und dann gibt es noch die Arbeit, das Studium oder den Haushalt. Im Vergleich zur Ewigkeit ist unser Leben so kurz und geradezu bedeutungslos. Trotzdem kann uns der Blick auf die Ewigkeit lehren, dass das Leben in der Vergänglichkeit eben gerade deshalb so wertvoll ist, weil uns davon nicht unendlich viel zur Verfügung steht.

Daher lohnt sich die Frage an uns selbst: Fangen wir etwas mit unserem Leben an?

Und das Wort „anfangen“ ist dabei gar nicht mal so falsch gewählt. Oft geht es gerade darum, mit etwas anzufangen. Ich bin hoffentlich demnächst mit meiner Abschlussarbeit fertig und dann liegen vor mir mal wieder die langen Semesterferien. Diese Zeit ist sehr wertvoll und ich kann mir gut vorstellen, dass der eine oder andere Berufstätige neidisch auf die Studenten schaut, die zwei Monate selbst entscheiden können, was sie machen und wann sie aufstehen.

Ich denke aber, egal welches Zeitmaß dir zur Verfügung steht, Zeit bedeutet immer auch Verantwortung. Als ich diese Woche mal versucht habe, ungewohnt früh aufzustehen, war das für mich eine sehr positive Erfahrung. Schlaf am Morgen kann man überbewerten und die späten Nachtstunden überreizen. Morgens ist die Stadt noch etwas stiller oder gerade am Aufwachen, die Sonne geht auf und mit dieser Ruhe kann man eigentlich ganz effektiv in den Tag starten. Man kann sich Ziele für den Tag setzen und überlegen, wie man seine Träume in die Tat umsetzt.

Was kann man in zwei freien Monaten nicht alles machen, wenn man nur anfängt? Wenn man anfängt, früh aufzustehen. Wenn man anfängt, jeden Tag kontinuierlich zu schreiben, ein Hobby zu trainieren, zu lernen, Sport zu machen, mit Gott zu reden?

Lass dir doch nicht deine Träume und Zukunftspläne von deiner eigenen Faulheit verbauen! Wir sehen manchmal eher die große Distanz, die wir zurücklegen müssen, anstatt die Schritte zu gehen, die diese Distanz verringern. Ein kluger Spruch, den ich heute gelesen habe, möchte ich dazu noch teilen: „Starte dort, wo du stehst. Benutze das, was du hast. Tu das, was du kannst.“ Und ich bin mir sicher, dass sich das, was einem zur Verfügung steht, durch das Nutzen der Zeit und dem, was man hat, vermehrt. 


modobonum bietet: FSJ-Stelle

11. Juli 2013, claudia - Mannablog

Für alle Kurzentschlossenen mit erfolgreichem Schulabschluss in der Tasche:

Bei modobonum ist ein FSJ möglich.

 

Hier noch ein paar Eckdaten:

Ein FSJ läuft mindestens 6 Monate, bis maximal 1,5 Jahre.

Es gibt drei Seminare mit insgesamt 25 Seminartagen.

Das FSJ ist ganz normal sozialversicherungspflichtig, also mit Kranken-, Pflege-, Renten-, Arbeitslosen- und Unfallversicherung.

Sofern du keine anderen größeren Einkünfte erzielst, wird das Kindergeld weiter bewilligt.

Wir bieten dieses gemeinsam mit dem Netzwerk- M an. Netzwerk- M übernimmt die Betreuung der FSJ-ler und auch die Durchführung der Seminare.

Urlaub nicht zu vergessen: 26 Tage.

Am Ende der Zeit stellen wir ein Zertifikat bzw. Zeugnis aus.

 

Hier findest du noch mehr Informationen zum FSJ:

http://deinjahr.org/2010/front_content.php?idcat=429


Umfrage: was ist "nur das Gute"? Antworten gesucht

10. Juli 2013, claudia - Mannablog

Nur das Gute, was heißt das eigentlich? Was stellen wir uns darunter vor, wenn jemand nur das Gute verspricht? Wir wollen deshalb eine kleine Umfrage starten.

Ein paar Antworten, als eine Art Appetizer vorne weg.

Nur das Gute tun (zu wollen) ist ein heftiger Anspruch. Gibt es überhaupt einen Menschen, der diesem Anspruch gerecht werden kann? Jeder Mensch mit diesem Anspruch, an sich und seine Umwelt, kann nur daran scheitern.

Nur das Gute, also Empfehlungen. Kann eine Plattform wirklich nur das Gute empfehlen? Können Produkte überhaupt gut sein? Und da gibt es dann ja auch noch den Handabdruck für unsere Erde? Die Produktionskette ist inzwischen so komplex und über die ganze Erde verteilt, dass dies schier aussichtslos erscheint.

Nur das Gute. Das "nur" lässt keinen Raum, es ist so ausschließlich. Auf dominante Weise, wird das Gute zu einer zwingenden Ausschließlichkeit gebracht.

Nur das Gute. Warum so kompliziert? Wenn ich eine Party mit Freunden mache, dann gibt es ein Buffet, auf dem sich nur das Gute befindet.

Was verbirgt sich deiner Meinung nach hinter: nur das Gute? Woran denkst du? Was würdest du dir wünschen, wenn du diese drei Worte hörst?

Schreibe uns über deine Gedanken, Wünsche, Meinungen und Träume zu "Nur das Gute".

 

 


eMails die im Postfach liegen bleiben oder Prozesse sind auch nur Routine

08. Juli 2013, claudia - Mannablog

Neulich entdeckten wir, dass unsere info eMail Adresse seine  Aufgabe zwar ordentlich erfüllt, nur leider die Post im virtuellen Briefkasten nicht abgeholt wurde. Keinem fiel auf, dass auf diesem Weg keine Post bei uns ankam. Sie landeten in unserem Postfach und blieben ungelesen. Als mein Mann die info eMail Adresse bei mir im Posteingang eingerichtet hatte, erreichten mich viele Mails, Anfragen und Grüße. Plötzlich wußte ich auch, warum mancher per Telefon um Antwort bat für eine Post die uns nie erreicht hatte. Ich fragte mich, warum uns dies nie aufgefallen war.

Erwarteten wir keine Post? Waren wir zu sehr mit uns selbst beschäftigt? Prozesstechnisch würde ich sagen, der Prozess war nicht definiert. Zuständigkeiten hatten sich geändert, aber der Prozess war dabei nicht neu definiert worden, sondern ins Leere gelaufen. Die Zuständigkeit hätte neu entschieden werden müssen. Dumm gelaufen.

Nun jedenfalls kommen alle Mails die an info gehen auch bei uns an, werden gelesen und beantwortet. Nachdem der erste Schock verdaut ist, lernen wir von modobonum, dass Prozesse eine feine Sache sind und auch bei kleinen Organisationen wichtig.

Prozesse sind im Grunde genommen definierte Arbeitsschritte. Durch diese definierten Arbeitsschritte  entsteht Struktur und damit Ordnung in unserer Arbeit, sowohl Privat als auch beruflich. In der Medizin hat sich gezeigt, dass diese Prozesse, auch definierte Routine genannt, für weniger Fehler und höhere Sicherheit sorgen. Dieses kommt dem Patienten zu Gute, weil die Komplikationsquote dadurch sinkt. Die Mitarbeiter haben mehr Routine und der Behandlungsablauf geht schneller, in der Zusammenarbeit sinken die Konflikte. So sind definierte Arbeitsschritt für alle Beteiligten eine gute Sache.

Bei modobonum gibt es in Bezug auf eigelaufene Prozesse derzeit eine weitere Herausforderung. Manuela ist für das veröffentlichen der Blogs zuständig. Vielen Dank an dieser Stelle, von uns allen. Doch sie hat eine neue Arbeit angefangen, mit ungewöhnlichen Arbeitszeiten. So heißt es jetzt einen neuen Prozess zu definieren und eine neue Routine finden.


Klassik am Odeonsplatz - mitten im Wohnzimmer

07. Juli 2013, marcus - Mannablog

Seit dem Jahr 2000 findet am Odeonsplatz in München das Festival „Klassik am Odeonsplatz“ statt. Umrahmt von einem tollen Ambiente können Besucher den Klängen klassischer Musik lauschen.

Der Odeonsplatz, der seinen Namen im Jahr 1827 von einem beliebten Konzertsaal, dem Odeon, bekommen hat, ist jedes Jahr aufs Neue Schauplatz eines ganz besonderen Konzerts. Umgeben von Feldherrnhalle, Residenz und Theatinerkirche erleben jedes Jahr etwa 16.000 Besucher an zwei Tagen die „Klassik am Odeonsplatz“. Bis heute war mir diese Veranstaltung nicht bekannt, es war eher Zufall, dass wir darauf gekommen sind. Da ich guten Konzerten nie abgeneigt bin, stand gestern Abend ab 22 Uhr das Fernsehprogramm fest. Glücklicherweise sendet das Bayerische Fernsehen auch im Livestream, sogar in überraschend guter Qualität.
Mit Hilfe des MacBooks und den Boxen von Bose schufen wir bei uns im Wohnzimmer einen würdigen Konzertsaal. Ich gehe davon aus, dass unsere Sitzplätze auf der Couch mit zu den bequemsten des Abends zählten und die Sicht auf Dirigent, Konzertmeister, Musiker und Chor war einfach phänomenal. Die Qualität des Konzerts war schlichtweg super. Sowohl die Musiker des Philharmonieorchesters und Chors des bayerischen Rundfunks als auch die Gastsänger waren wirklich sehr gut. Die Audio-Techniker haben auch ganze Arbeit geleistet, unzählige Mikrofone waren für meine Begriffe perfekt abgemischt und transportierten den tollen Klang direkt zu uns nach Hause. Nachdem sich die Nacht über München legte, wurde zusätzlich ein passendes, durch Licht inszeniertes, visuelles Ambiente geschaffen.

Ich bin begeistert, was Menschen auf die Beine stellen können. Verschiedenste Gaben wurden an einem Abend vereint, um den Zuhörern etwas außergewöhnliches zu bieten. Musik ist wirklich eine Bereicherung für unser Leben und ein Geschenk Gottes für unsere Ohren. Falls ich dir nun Lust auf das Konzert gemacht habe, keine Sorge: Du findest es in der BR-Mediathek unter dem nachstehenden Link. Allerdings solltest du zum Abspielen den Computer verwenden, da es mittels eines Plugins abgespielt wird, welches auf Smartphones und Tablets wahrscheinlich nicht funktioniert.

http://mediathek-video.br.de/B7Mediathek.html?bc=_202147665&bccode=bfs


Liebe ist … ein Erklärungsversuch

06. Juli 2013, claudia - Mannablog

Liebe ist … ein Erklärungsversuch

Liebe

Viele Erklärungsversuche gibt es für und über die  Liebe. Es gib Comics mit kleinen Bildchen, es gibt Geschichten und Filme. Alle versuchen das Geheimnis Liebe zu erschließen um es zu verstehen.

Jede Zeit hat ihre Versuche Liebe zu erklären. Wir alle wollen verstehen was Liebe ist, doch mehr noch wir wollen Liebe erfahren. Wir wünschen uns Menschen die uns lieben. Wir sehnen uns nach einem Gegenüber dem wir unsere Liebe schenken können.

Durch Erziehung, Kultur und Gesellschaft haben wir Vorstellungen von dem was Liebe unsere Meinung nach ist. Und wir haben eine Sehnsucht in uns, die über diese Prägung unseres Umfeldes hinaus geht. 

Wir bemühen uns Liebe zu beschreiben und den Umgang miteinander durch Regeln zu definieren. Geprägt ist dieses Vorgehen vom naturwissenschaftlich mathematischen denke n der Neuzeit. Wir wünschen uns Klarheit, auch in der Liebe. Umso mehr merken wir wie sich die Liebe dem entzieht. Sie läßt sich nicht einfach in ein Schema pressen und mittels Algorithmus definieren.

Bei all diesen  Versuchen wird klar Liebe ist und bleibt Liebe ein Geheimnis. Ich kann beschreiben, was ich an meinem Mann mag. Ich kann erzählen was ich gut an ihm finde und warum ich seine Nähe schätze, aber etztenendes erklärt es nicht warum ich ihn liebe.

Liebe gibt alles und ist bereit zu verzeihen, liebe nimmt den anderen bedingungslos an und respektiert ihn. Liebe hat Sehnsucht nach dem anderen und will immer mit ihm zusammen sein. Liebe ist immer auf den anderen Menschen gerichtet.

In meinen Augen ist Liebe ein Geschenk, denn Liebe entsteht, ohne das wir wirklich etwas dafür tun können. Plötzlich ist sie einfach da. Manchmal entsteht Liebe, wenn Menschen viel Zeit miteinander verbringen. Sie lernen sich kennen und entdecken immer mehr Verhaltensweisen die sie mögen. Doch warum Liebe daraus wird und wann, ich weiß es nicht.

Besonders bemerkenswert ist, dass Liebe immer ein persönliches erleben ist. Doch die Ausübung ist immer auf den gerichtet der geliebt wird. So ist Liebe immer an zwei Menschen gebunden, an den der liebt und den der geliebt wird. 

Um Liebe zu verstehen, ist es wichtig selbst zu lieben (oder geliebt zu haben). Nur wer dieses tiefe Gefühl selbst erfahren hat, weiß wenn andere über ihre Liebe reden. Menschen können Liebe beschreiben, doch wirklich verstehen kann nur der selbst geliebt hat.

Erstaunlich finde ich immer wieder dass Liebe mehr ist als ein Gefühl. Liebe ist eine Entscheidung zum Partner und damit zur Treue. So wird Liebe zu einer Sache des Vertrauens. Liebe  ich, dann vertraue ich meinem Partner. Das ist es was hinter jeder Liebeserklärung steht. Deshalb ist jede Aussage über die Liebe auch ein Bekenntnis an den Geliebten. Es ist der Ausdruck der Zusammengehörigkeit, die hinter einer Liebeserklärung steckt. Ich liebe dich, heißt ich gehöre zu dir.


Herzsprungqualitäten

05. Juli 2013, Mannablog

Es gibt etwas, das mich ins Schwärmen bringt. Zeit, eine Aufgabe und genug Materialien – und die Ideen und das Konzept, das sich langsam spinnt.

Zuerst wird ein Plan gemacht, eine Mindmap oder einfach wilde Ideen aufgeschrieben, skizziert. Vielleicht frage ich jemanden, was am besten nachvollziehbar oder am schönsten ist. Dann folgt die Skizze auf einem gewöhnlichen Papier. Grobe Striche, wo soll was stehen, wo soll sich welche Illustration befinden? Die lockeren Bleistiftstriche werden mit festerem Druck nachgezeichnet, die Abbildung bekommt eine definierte Gestalt.

Steht erst mal das Konzept, kommt der Moment, in dem sich entscheidet, inwiefern sich das Bild bzw. die Komposition von anderen unterscheidet. Ich entscheide, welche Papier ich wähle, wie dick es ist, welche Oberflächenbeschaffung es hat, welche Färbung. Auf welches Format soll sich das Bild erstrecken? Abhängig ist diese Entscheidung auch von der Wahl der Technik: Aquarell und Wasser, Pastell, klassische Bleistiftzeichung, Tusche, Marker oder vielleicht mal etwas mit schwarzem Liner? Die Vielfalt ist fast erschlagend und jede einzelne Technik hat ihre einzigartige Art und Weise das Bild in meinem Kopf wiederzugeben.

Nach der zarten Vorzeichnung, der exakten Verteilung der wichtigen Merkmale eines Gesichtes, einer Schrift usw., kann endlich losgelegt werden. Dieser Teil ist am entspanntesten. Vorher musste ich noch genau zusehen, dass das herauskommt, was ich geplant habe. Jetzt kann ich das Gerüst colorieren, schattieren, umranden. Das Bild bekommt Charakter, Schärfe, Farbe.

Vielleicht scanne ich es anschließend noch ein und bearbeite im Computer die Farben und Kontraste nach, füge zusätzliche Elemente ein und bringe das Motiv noch etwas mehr zum Strahlen. Oder ich rahme das fertige analoge Bild ein und verschenke es.

Dieser Prozess ist für mich so etwas Wertvolles, dass ich richtig merke, wie mein kleines Herz einen kleinen Satz macht, wenn ich daran denke. Sinnvoll und schöpferisch leben zu wollen, das ist ein Geschenk von Gott an jeden Menschen. Gott hat jedem von uns unterschiedliche „Herzwärmer“ gegeben, Themen und Dinge, die uns begeistern. Lass dich von der Vielseitigkeit der Menschen und ihrer Begeisterungen inspirieren. Wir leben in einer Welt, in der es nicht – den – Besten oder – die – Beste gibt, wir können uns gegenseitig inspirieren und ergänzen und anstecken von der Freude am Schaffen von Neuem.


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