Manna

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Schmiere für´s Ego

18. April 2013, Mannablog

Unsere Gesellschaft lebt und liebt das Selbstmarketing. Wir sehen es auf Facebook, wir sehen es auf der Straße. Mit Photoshop wird das Profilbild nachbearbeitet, der Student kommt frisch aus dem Fitnessstudio, das Mädchen im McDonalds zieht sich in der Toilette ihren Lippenstift nach. Und ich - ich bin mittendrin. Ich habe sogar gerade eine Hausarbeit darüber geschrieben, dass es auf YouTube so viele Tutorials gibt, die sich mit Äußerlichkeiten beschäftigen. Und das nicht, weil mir das Thema aufgedrückt wurde, sondern weil es mich interessiert.

In letzter Zeit ist mir mehr und mehr klar geworden, dass es Dinge im Leben gibt, die nicht so viel Zeit und Elan verdienen, wie ich ihnen zuteile. Ausgiebige Essenseinkäufe, Kochen, jeder Morgen vor dem Badspiegel, mein Fitnessprogramm. Das alles ist schön und gut, es trägt durchaus zu einer besseren Lebensqualität bei und wenn ich ehrlich bin, kann ich dem viel abgewinnen. Für den Moment. Ich liebe es etwas aufzuhübschen, Entwicklungen zu sehen, wenn ich den Sport jeden Tag wiederhole, meinem Freund etwas Ungewohntes zu kochen, was etwas aufwendiger ist. Aber bei diesen Dingen, die quasi das Öl für unseren Lebensmotor sind, dürfen wir nicht die eigentliche Straße aus dem Blick verlieren. Jugendliche Schönheit vergeht mit den Jahren und Hunger habe ich am nächsten Tag erneut.

"Ich will dich unterweisen und dir den Weg zeigen, den du wandeln sollst; ich will dich mit meinen Augen leiten." (Psalm 32, 8) In diesem Vers wird klar: Wir müssen Gott anschauen, um seinen Weg für uns zu entdecken und uns darauf zurecht zu finden. Gottes Weg mit uns geht Tag für Tag, Stunde für Stunde weiter. Deshalb ist es wichtig, dass wir unsere Belange, die uns einen angenehmen Alltag verschaffen sollen, dem unterordnen, was an der Tagesordnung Platz Eins einnehmen soll. Wenn wir eine Ahnung davon bekommen haben, wie sehr Gott uns liebt und was er für uns tut und getan hat, dann können wir ihm vertrauen, dass er sich wie um die Vögel auch um unsere Alltagssorgen kümmert. Und dass unser Tag nicht im Eimer ist, nur weil wir unser strenges Sportworkout ausfallen lassen mussten, weil jemand Hilfe brauchte, weil wir Zeit in der Bibel oder im Gebet verbracht haben oder zu was Gott uns sonst hin geführt hat. Augen auf also für Gottes Augen.


Aus welcher Quelle trinke ich?

17. April 2013, Mannablog

Bei uns in der Nähe gibt es eine Gesundheitsquelle, frisches Wasser vom Berg. Dorthin kommen viele Menschen mit leeren Flaschen und füllen sich das Wasser ab. Sogar die Ärzte schicken ihre Patienten zu dieser Quelle. Dieses Wasser dient als Heilquelle für verschiedene Krankheiten. Auch wir trinken dieses Heilwasser. Es schmeckt erfrischend.

Es gibt viele Quellen, aus denen wir schöpfen um Kraft und Freude für den Tag zu bekommen. Manch einer meint, auf jeder Hochzeit tanzen zu müssen. Man verausgabt sich, versucht jeden Termin wahrzunehmen, der sich bietet. Aber auch hier muss eine Quelle des Kraftschöpfens geboten werden. Ein anderer kann nicht „nein“ sagen. Immer für andere da zu sein, sich selbst hinten anstellen, kann für den einen oder anderen Lebenssinn sein. Kraft schöpfen? Man muss lernen, auch mal an sich selbst zu denken. Aber auch Ehrgeiz, sich zu profilieren um Applaus zu bekommen, kann eine Lebensquelle sein, im Zeitalter der Technik sieht man immer wieder, dass die guten Noten der Kinder auf facebook gepostet werden. Ansehen, immer im Mittelpunkt stehen, das laugt die Kraft aus.

Wie sieht es mit dem Erwartungsdruck im Beruf aus? Perfektionismus? Nur sechs Wochen Urlaub im Jahr. Und die werden hergenommen um im Haus und Garten zu arbeiten? Wo bleibt da die Quelle zum Kraft schöpfen?

Jesus sagt: „Ich bin gekommen, damit sie das Leben und volle Genüge haben sollen.“ (Johannes 10,10b)

Wir dürfen dankbar sein: Für Termine, die wir wahrnehmen können, für Nachbarn, die uns brauchen, für Auftritte auf der Bühne, gute Noten in der Schule und Vorankommen im Beruf.

Bei all den Tätigkeiten, die es jeden Tag zu meistern gilt, dürfen wir Gottes Angebot nicht vergessen: „Du selbst bist die Quelle, die uns Leben schenkt. Deine Liebe ist die Sonne, von der wir leben.“ (Psalm 36,10)


Karl Marx und Lenin, Opium für das Volk und warum er irrt

16. April 2013, claudia - Mannablog

Karl Marx schrieb: Religion ist das Opium des Volkes. Das war 1844. Einige Jahrzehnte später griff Lenin diesen Ausspruch auf mit einer kleinen Veränderung: Religion ist Opium für das Volk. Beides klingt nicht besonders schön und einladend. Setzt es doch den persönlichen Bezug zu Religion mit Drogen und damit Drogenabhängigkeit gleich.

Religion in meiner Umgebung ist ein bunter Baukasten zum selbst zusammen bauen. Etwas Christliches und etwas Asiatisches, das ganze vermischt mit etwas Mythologie. Ziel ist dabei ein persönliches Wohlgefühl zu erreichen.

Interessanterweise erfüllt es damit genau diese Definition von Karl Marx und Lenin. Es ist Opium um von etwas anderem abzulenken.

Was ist aber, wenn das, was am meisten weggeschoben wird, das Christentum, wahr ist? Was ist wenn es diesen Gott gibt und er diese Erde wirklich geschaffen hat und was ist wenn er von dir und mir Rechenschaft verlangt für unser Leben? Wie ist das, wenn du plötzlich Bericht geben musst, warum du nicht gehandelt hast, als es möglich war?

Religion mag Opium für das Volk sein. Aber in einem irrt Karl Marx gewaltig. Bloß weil er diesen Gott aus seinem Leben geschoben hat, hat er nicht aufgehört zu existieren. Von daher ist das Handeln von Marx sein goldener Schuss gewesen.


Ein Gefühl für das Schöne

15. April 2013, marcus - Mannablog

Es gibt Menschen, die haben einfach einen Blick für Schönes. Manch einer kann sich anstrengen, Kurse besuchen und sein Bestes geben, dann schafft er es vielleicht irgendwann, das, was er gelernt hat, umzusetzen. Ob er dadurch tatsächlich einen Blick für das Schöne bekommen hat, ist allerdings fraglich, vielleicht hat er nur Werkzeug an die Hand bekommen, nach bestimmten „Schönheits-Prinzipien“ zu handeln. Wiederum ist ja sowieso die Frage, was eigentlich „Schönheit“ überhaupt ist, denn die liegt ja sprichwörtlich ohnehin im Auge des Betrachters. Man selbst sollte sich halt wenigstens wohlfühlen, mit den „schönen“ Sachen mit denen man sich umgibt.

Ich habe in meinen Augen das große Los gezogen. Denn es gibt einen Menschen in meinem Leben, der sich ständig mit schönen Dingen umgibt und der das mit einer absoluten Leichtigkeit tut, ohne es jemals gelernt zu haben. Das wundervolle ist, dass ich mit diesem Menschen in einem Haus wohne und dadurch auch ständig von schönen Dingen umgeben bin. Wahrscheinlich kannst du dir schon denken, wer dieser Mensch ist: Meine Frau.
Egal was man ihr in die Hand gibt, sie macht es zu etwas Schönem. Eine Handvoll Natur, ein paar Blumen und ein paar Meter Stoff, Bänder und sonstige ähnliche Dinge und schon erkennt man die einzelnen Bestandteile kaum wieder. Die Inspiration dazu war dann wohl dieser gestrige erste Frühlingstag. 

Unser Schöpfer hat Dinge geschaffen, die an sich schon schön sind. Und er hat uns die Möglichkeit gegeben, diese zu verändern und zu etwas Neuem zu kombinieren. Es ist einfach toll, wie viel Kreativität uns unser Schöpfer mitgegeben hat. Wir sollten die Ergebnisse dieser jeden Tag genießen. 


Zeit und Ruhe verändern ....

13. April 2013, claudia - Mannablog

Letzte Nacht war ganz klar. Seit langem haben Mond und Sterne nicht so schön geleuchtet. Es war einfach toll. Während Alex und ich so in die Nacht schauten, bemerkten wir, wie die Menschen konzentriert unterhaltend und diskutierend vorbei gingen. Sie nahmen ihre Umwelt nicht wahr, geschweige denn die Nacht und den herrlichen Himmel.

Es ist für mich immer wieder erstaunlich, dass wir Ruhe brauchen um unsere Umwelt wahrnehmen zu können. Je weniger Ruhe wir haben, um so weniger nehmen wir von unserer Umwelt wahr. Von der Natur ganz zu schweigen.

Glaubst du, du kannst nicht runter fahren und zur Ruhe kommen? Lass dich trösten, es geht. Abgesehen vom Willen dazu, ist etwas Zeit nötig. Der Zeiteinsatz dafür lohnt sich allerdings.

Ich finde es beeindruckend, wie sich die Wahrnehmung verändert, wenn der eigene Körper anfängt zur Ruhe zu kommen. Was würden wir wohl wahrnehmen, wenn wir Westeuropäer entspannt und in Ruhe leben würden?

Vielleicht ist es an der Zeit, dass wir uns mal auf die Suche danach machen sollten.


(S)Ein Zeitplan

12. April 2013, Mannablog

Ich muss Ende Mai meine letzte Hausarbeit abgeben und dafür brauche ich unbedingt etwas Motivation, damit ich auch noch meine Bachelorarbeit im vorgesehenen Zeitraum gut über die Runden bringe. Mit meinem Freund habe ich abgemacht, dass ich bis in einer Woche fertig sein muss, sonst passiert das eine oder das andere bleibt aus.

Nach unserer Abmachung habe ich mich gleich an die ersten Seiten gesetzt. Das grobe Gerüst und die Überschriften standen, das provisorische Inhaltsverzeichnis, die Seitenzahlen. Am nächsten Tag ging es weiter, es kamen etwa fünfzehn Seiten dazu plus einige noch unausgefüllte Tabellen und Leerseiten. Das Literaturverzeichnis hat sich gefüllt. Der Samstag sah für mich nicht mal sehr stressig aus, ich hab gelesen, geschrieben trotz Zahnschmerzen, war mit einem Kumpel unterwegs und hatte zwischendurch richtig Zeit. Nun war ich so im Schreibfieber, dass ich am liebsten den Sonntag auch noch dazu genutzt hätte. Aber nein, mir wurde klar, dass Gott den Ruhetag für mich und für ihn und uns beide reserviert hatte. Also musste ich mich zusammenreißen und die Hausarbeit weitgehend von mir wegschieben. Der Tag war im Endeffekt auch echt schön, zumal meine Zahnschmerzen einfach verschwunden waren.

Am Montag konnte ich dann wieder weiterschreiben und abends meinem Freund das Zwischenergebnis zeigen. Als er sah, dass die Arbeit schon über 20 Seiten hatte, hat er erst mal gefragt, ob ich vielleicht so ein Zeitwunder gehabt hätte, wie bei Jesus und der Vermehrung von Brot und Fischen. Im Nachhinein glaube ich, dass er gar nicht so Unrecht hatte.

Ich glaube, Gott gibt uns manchmal einen ganz persönlichen Motor, um Aufgaben, die uns zwar wichtig scheinen, aber für ihn nur zweitrangig sind, gut und schnell über die Bühne zu bringen. Dafür bin ich ihm sehr dankbar, denn hätte ich nicht diese Motivation und den Einfall mit dem Zeitplan gehabt, würde ich wahrscheinlich noch unnötige Zeit vor den leeren Seiten sitzen. Stattdessen habe ich jetzt genug Zeit, die Feinarbeit zu machen und bin gleichzeitig offen für das, was Gott für die nächste Zeit womöglich als wichtiger ansieht. Zum Beispiel die Zeit mit ihm. Und wofür noch, da lasse ich mich überraschen.

Gott hat für uns alle seinen „wunder“-baren Zeitplan und ich wünsche dir, dass du ihn erlebst.


Wir suchen ...

11. April 2013, marcus - Mannablog

Zu allen Zeiten haben Menschen Dinge gesucht. Egal ob etwas verloren gegangen ist, ob das Pferd abgehauen oder ein Matrose ins Wasser gefallen ist - gesucht wurde schon immer. Der erste Suchende war übrigens Gott, als er im Garten Eden nach Adam suchte. Wenn auch nur spielerisch, aber immerhin. Übrigens: er sucht immer noch. Dich und mich. Aber das ist eine andere Suche. Die Suche hat sich, wenn man sie mal global betrachtet, im Laufe der Jahrhunderte exponentiell entwickelt. Je mehr Antworten man z. B. auf naturwissenschaftliche Phänomene bekommen hat, desto mehr Fragen wurden aufgeworfen und - richtig erkannt: Man suchte wieder. Aber nicht nur Wissenschaftler suchen. Ottonormalverbraucher sucht auch, z. B. nach Schnäppchen, Infos, Fahrplänen, Stars, wissenschaftlichen Artikeln und vielem mehr.Mit der Erfindung des Internets wurde die Suche nochmals um einiges leichter, und seit Google der Platzhirsch im Suchgewerbe ist, kann wirklich jeder noch so suchfaule Mensch keine Ausreden mehr hervorbringen. Es sei denn, er hat keinen Internetzugang mit entsprechendem Endgerät. Eines allerdings fehlte dem Vorgang der Suche noch: Man brauchte immer einen festen Internetanschluss, einen PC und einen Stuhl zum Hinsetzen. Es blieb also nichts als zu hoffen, dass man sich seine Fragen bis zum nächsten Rechner gut merken konnte. Oder man schrieb sie halt auf. Ein paar ganz Mutige haben jedoch, äußerst umständlich, auf klobigen Mobiltelefonen ein Vermögen ausgegeben, um in den Genuss der sofortigen Befriedigung ihres Wissensdurstes zu kommen. Da war mobiles Internet noch richtig teuer, und ordentliche Telefone Mangelware. Und nein - ich war keiner von denen, falls du das jetzt denkst :) Aber die Suchenden konnten wirklich sehr froh sein, als eine Wendung eintrat. Im Jahr 2007 wird das erste iPhone auf den Markt gebracht und hat die Suche das erste mal wirklich mobil gemacht. Und das auch noch so, dass man ohne Krampf an das Wissen gelangen konnte. Zugegeben war das alles immer noch etwas teuerer als jetzt, aber es war ein erster Schritt. Heute sind so gut wie alle Mobiltelefonhersteller nachgezogen, und haben ihrerseits Massen an sogenannten „Smartphones“ im Angebot, was soviel heisst wie „Intelligentes Telefon“. Jetzt kann endlich richtig gesucht werden! Nichts und niemand ist zu keiner Zeit vor den Suchenden sicher! Die Suche entwickelt schon fast ein Sucht-Potential (wer Lust hat kann ja mal nach der Anzahl des Wortes „Such“ in diesem Newsletter suchen *grins*), so einen enormen Vorteil kann sie dem ins Internet Eingeweihten bieten. Jetzt stellt sich natürlich für uns die Frage: nach was suchen denn die Menschen eigentlich? Nichts leichter, als das herauszufinden. Wikipedia z. B. bietet einen Dienst an, auf dem genau diese Informationen herausfinden kann.Dieser Dienst heisst wiki-watch.de er bringt wirklich sehr interessante Dinge ans Licht. Wusstest du z. B., dass Wikipedia in den letzten 2 Wochen 289,96 Millionen Mal benutzt wurde, und das allein im deutschsprachigen Raum? Das ist schon eine beeindruckende Zahl oder? Und es sind nur Suchen, die auf Wikipedia stattgefunden haben. Gar nicht auszudenken, wie diese Zahl z. B. für Google aussieht....

Warum schreibe ich das alles? Ganz klar, durch diese Instrumente haben wir es heutzutage relativ leicht, herauszufinden, was die Menschen beschäftigt. 
Die Kunst ist es jetzt nur noch, mögliche Antworten anzubieten, und das ist ja eine der Daseinsberechtigungen für modobonum. Um dieser Aufgabe nachkommen zu können, suchen wir (ach nein, auch wir suchen!) Tagesblogger, damit an jedem Tag ein neuer Gedanke zum Tag erscheinen kann. Wir suchen Blogger, also Schreiberlinge, die über Themen schreiben, die sie selbst und andere bewegen, z. B. Umgang mit Krankheit, Leid, Trauer, Hoffnung geben und Freude, Motivieren, und Karriere fördern, Zukunft und Wiedersehen, Liebe, Gesundheit,…..
Natürlich sollen das keine theoretischen Abhandlungen sein, denn wir wollen ja unsere Plattform mit LEBEN füllen. 
Vielleicht fühlst du dich jetzt ja angesprochen, aber du weißt nicht, ob du das kannst. Keine Angst, denn wir haben einen kleinen Leitfaden zusammengebastelt, der dir dabei helfen soll, den richtigen Start zu bekommen.

Wenn du es jetzt gar nicht mehr erwarten kannst, dass dein erster Blog live gehen wird, dann melde dich einfach bei einem vom Team, auf der Webseite oder poste uns auf Facebook! Wir werden uns bei dir melden und dir alles Notwendige zukommen lassen

Wenn du also eine kreative Aufgabe in einem tollen Team suchst (ja auch du suchst!), dann bist du bei uns goldrichtig. Gott segne dich bei deiner Entscheidung!


Während der Prüfungen ...

10. April 2013, gastbeitrag - Mannablog

Heute gibt es was Besonderes und ich freue mich sehr darüber: Wir haben einen Gastbeitrag von Philipp. Er ist Informatikstudent in Paderborn und möchte gern hin und wieder über seine Erlebnisse mit und seine Gedanken über Gott und Jesus schreiben. Aber nun lest selber:

Erstes Semester Informatikstudium. Prüfungsphase. Ich betete: „Wenn du willst, dass ich weiter Informatik studiere, dann lass mich die Prüfungen gut überstehen [du bist mein Vater], wenn nicht, lass mich in allen 3 Modulen durchfallen!“

Ich bestand 2 (selbst das schwere Modul) und trotz Gebetes, auch von anderen Seiten, fiel ich als Programmierer in „Grundlagen der Programmierung 1“ durch, welch „Ironie des Schicksals“. Ich bereitete mich mehr praktisch und breitgefächert vor, abgefragt wurde jedoch nur speziell erweiterte Übungsaufgaben, der Schwierigkeitsgrad war überzogen, das stellte nicht nur ich fest. Selbst einer sehr Guter aus meiner Gruppe erreichte „nur“ eine 1.7. Ich entschied mich, direkt einen zweiten Anlauf zu nehmen, aber auch Gott zu fragen, warum ich gerade in dem Modul so unterwartet durchgefallen bin.

Für den 2. Prüfungstermin musste ich extra eine Woche in meine Studienstadt. Das war aber im Nachhinein betrachtet ganz gut, denn, mit dem Heiligen Geist getauft, konnte ich am Mitarbeitergespräch des Studentenbibelkreises teilnehmen.

Und dann war die Prüfung, nun sehr viel leichter als letztes Mal. Und dann kam das Ergebnis: beste Arbeit, 1.0! Man muss wissen, eine bestandene Prüfung darf nicht wiederholt werden. In der ersten Prüfung wäre höchstens eine 3 drin gewesen. Danke Herr! 

Wenn wir uns darauf einlassen, werden wir von Gott geleitet- und seine Wege sind immer die Besten. In seiner Gnade hat er sich uns angenommen und möchte uns den Weg zeigen. Nicht immer wirst du alles auf einmal verstehen, vielleicht kommt manchmal der Gedanke hoch, dass Gott unmoralisch oder ungerecht ist. Was ich aber gelernt habe: Gott ist unser Vater, auch im Alltäglichen, dem ich vollkommen vertrauen kann. „Wie groß sind deine Werke, HERR! Sehr  tief sind deine Gedanken. […] Er ist mein Fels, und kein Unrecht ist an ihm.“ Auszug Ps. 92


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