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Internationaler Frauentag - Sinn und Ziel oder warum es ihn überhaupt gibt

08. März 2013, claudia - Mannablog

Heute ist internationaler Frauentag. Doch wie entstand der Tag, der heute mit Blumen und Geschenken begangen wird?

Als vor gut einhundert Jahren der Frauentag entstand, war er kein Tag zum Feiern und Gratulieren. Es war ein Tag des Kampfes der Frauen für Gleichberechtigung und Wahlrecht. Frauen zogen auf die Straße, weil sie als gleichwertige Partner in der Gesellschaft gesehen werden wollten.

1908 gründeten amerikanische Frauen eine Bewegung mit dem Ziel, das Wahlrecht auch für Frauen zu erreichen. Der Termin 8.3. als jährlicher Feiertag wurde erst 1921 festgelegt. Es geschah als Erinnerung an die Frauen von St. Petersburg. Die armen Frauen dort waren es, die an diesem Tag ihrer Not und Verzweiflung mit Protesten Luft machten. Der Ruf nach Brot und Feuerholz brachte die Frauen auf die Straße.

Keine romantischen Gedanken, sondern der Wunsch nach Gerechtigkeit ließ den internationalen Frauentag entstehen. Inzwischen ist der internationale Frauentag in vielen Ländern nationaler Feiertag. Indem der Tag gefeiert wird, täuscht er über viele Nöte und Missstände von Frauen in aller Welt hinweg.

Dabei geht es vielen einfach nur um gleiche Rechte. Es gibt um die Anerkennung als gleichwertiger Teil der Gesellschaft. Um Anerkennung der Arbeitskraft von Frauen und um Anerkennung ihrer Persönlichkeit. Deshalb sollte der Tag lieber wieder das sein, als was er einmal begann. Ein Tag des Kampfes für die Anerkennung von Frauen.


Sonnige Herzjustierung

06. März 2013, Mannablog

Und ich schreibe schon wieder über das Wetter … nicht, dass es gerade so langweilig um mich herum ist, aber Gott spricht manchmal durch seine Schöpfung recht laut, wenn wir zuhören. Und außerdem geht es heute auch noch um was anderes. Wie schon angedeutet – das Wetter beeindruckt mich momentan. Die Sonne weckt mich, sie strahlt in ihren schönsten Gelbtönen durch die Jalousien auf der Arbeit, auf der Zugfahrt wärmt sie mich durch das Fenster, die Vögel zwitschern. Wow! Da kann man schon mal die Augen schließen und muss nichts anderes tun.

Mir ist aufgefallen, dass ich am ersten Sonnentag gute Laune hatte und ich mich an der Sonne gefreut habe. Als am zweiten dann irgendwas blöd war, war die Sonne plötzlich nicht mehr so hell. Ja, diese Ansprüche - dabei könnten wir es uns so viel leichter machen, und gerade das fällt uns so schwer.

Mein Freund meinte gestern zu mir, dass so vieles von der Einstellung abhängt. Erstens: Gott sieht unsere Motive und unser Herz. Zweitens: sie beeinflussen unser Verhalten und unser Empfinden vom Tag.

Wenn Einstellungen also so viel beeinflussen, dürfen wir ruhig den Mut haben, sie öfter mal zu hinterfragen. Sie zu ändern, das bedeutet meist ungewohnt und anders als sonst zu handeln. Aber es bedeutet auch, dass man neues Terrain betritt, das die eigene Welt größer werden lässt und uns frei macht für Denken und Erleben außerhalb der Blockaden von negativen Einstellungen.

Die Wahrheit macht uns frei. Denn die Wahrheit ist die Einstellung, die Gott hat. Die er voll und ganz ist. Die Wahrheit ist, dass Gott jede Situation in seiner Hand hält und uns anleiten möchte, wie wir mit seiner Hilfe aus negativen Einstellungen und Verhalten herauskommen können. Wie wir weise werden. Manchmal verhalte ich mich so unweise, nur weil eine Einstellung sich eingeschlichen hat, die ich nicht wieder verbanne. Das muss nicht sein, dafür ist Jesus nicht extra gekommen.

In vielen Situation ist Liebe die Wahrheit und auch die wahre Einstellung. Liebe bewirkt, dass wir geduldig mit jemandem umgehen, der unsere Geduld stark strapaziert. Sie bewirkt, dass wir etwas mit Hingabe tun, was nicht uns selbst dient. Dass wir aus Liebe etwas nicht tun, weil der, den wir lieben, das nicht gut findet.

So können wir in vielen Situationen anders reagieren, als wir es eigentlich tun würden – nicht ungeduldig oder egoistisch. Wollen wir das überhaupt? Wenn du das möchtest, dann bitte Gott um seine Weisheit, die er gerne weitergibt und um seine Liebe, die dir hilft, Einstellungen an den Nagel zu hängen, die es nicht wert sind.


Unser ökologischer Handabdruck

04. März 2013, claudia - Mannablog

Gestern habe ich das erste Mal von unserem ökologischen Handabdruck gelesen und musste Google zum Unterschied zwischen ökologischen Hand- und Fußabdruck befragen.

Bis dahin kannte ich nur unseren ökologischen Fußabdruck, also das was wir verbrauchen. Nach der bei wikipedia stehenden Definition gehört alles zum ökologischen Fußabdruck was benötigt wird um Lebensstil und Standard eines Menschen (unter Fortführung heutiger Produktionsbedingungen) dauerhaft zu ermöglichen. Dazu gehören auch die Flächen, die für Nahrung, Kleidung, Energie, Entsorgung, Recycling, etc. benötigt werden.

Der ökologische Handabdruck ist die Folge aus den Erkenntnissen zum Fußabdruck. Nur wenn wir mit unseren Händen handeln, können wir an dem Fußabdruck etwas ändern. Alex Steffen schreibt dazu: "Unser Ziel ist es, unsere negative Beeinflussung der Erde innerhalb der uns gegebenen Lebensspanne auf Null herunterzufahren."

Als Alex und ich so zusammen saßen, fragten wir uns, was wohl unser ökologischer Handabdruck ist. Wie sieht es mit dir aus? Im Grunde ist der Ansatz: verbrauche nicht mehr als du hast, logisch. Doch immer wieder hören wir in unserem Alltag, dass Kredite einfach zu bekommen sind. Warum soll das also in der Ökologie nicht auch gelten?

Die Vorderung nach einem Hinterfragen unseres Handelns ist berechtigt. Ich möchte sogar weitergehen und sagen, es ist an der Zeit. Erst wenn wir selbst bei uns anfangen und einen ökologischen Handabdruck anstreben, können wir von Anderen das gleiche erwarten.

 


Und warum ist das nicht einfacher?

04. März 2013, gastbeitrag - Mannablog

Manchmal oder besser oftmals frage ich mich, warum alles so kompliziert ist. Könnte mir jemand erklären warum? Nur warum!
Warum ist es so schwierig, das zu tun, was richtig ist, wenn wir es doch wissen? Lass mich dir ein Beispiel geben: Fernsehen... Ja, wir wissen alle, dass es nicht wirklich gut ist, dass es uns in keinster Weise vorwärts bringt, dass es uns nicht die Dinge lehrt , die wir wirklich für unser Leben brauchen - Dennoch tun wir es und verschwenden unsere Zeit... Jap und dann finden wir eine Ausrede: Es entspannt uns und letztlich fühlt es sich besser an, in eine unrealistische Welt abzutauchen, weil unser persönliches Leben ja zu langweilig ist!
Lass uns ehrlich sein: So ist es nicht vorgesehen und wir alle wissen das, ob wir es zum ersten Mal oder zum tausendundersten Mal hören... Aber wissen wir auch wie es sein sollte? Wie würde sich das anfühlen? Wie würde es aussehen?
Gott fordert uns auf, in ständigem Kontakt mit ihm durch Gebet und Bibelstudium zu stehen, um ihn und uns selbst dabei besser kennen zu lernen... Dabei verändert sich alles, unser Denken, unser Handeln, unser Reden... Stell dir mal kurz vor: Wir sprechen nicht mehr über den neuesten Film oder die letzte Talkshow, sondern darüber, was wir an diesem Tag in unserm Bibelstudium rausgefunden haben. Über unsere Erfahrung mit Gott. EINE BESSERE WELT - das ist, was es sein soll.
STOPP! Es ist nicht so einfach wie es hier geschrieben wurde... Es ist ein Kampf, du musst dich dafür Tag für Tag entscheiden , oder besser Stunde für Stunde oder besser Minute für Minute oder besser jede Sekunde, jeden Moment deines Lebens, dass du nahe bei Gott bleiben möchtest und nicht wieder anfängst deine eigenen Wege zu gehen... Ja es ist nicht einfach, aber ich möchte das trotzdem! Möchtest du mich begleiten?!


Verständigungsschwierigkeiten

02. März 2013, gastbeitrag - Mannablog

Da kommt man schon mal an die Grenzen der Kommunikation mit unserer Sprache. Das ist irgendwie immer wieder ein Thema, das mir im Alltag begegnet. Ich sage etwas oder bekomme etwas gesagt, aber verstanden wird was anderes als beabsichtigt ist. Haben wir nicht genügend Worte in unserer Sprache um uns eineindeutig auszudrücken? Es scheint nicht so.

Aber woran ganz genau liegt das? Liegt es vielleicht daran, dass wir Stück für Stück nicht mehr direkt miteinander kommunizieren, sondern nur noch über ein Medium und wir uns dabei Dinge wie Mimik, Gestik, Stimmlage und dergleichen mitunter nur vorstellen? Oder liegt es vielleicht auch daran, dass wir immer nur verstehen, was wir verstehen wollen? Bevor unser Gegenüber den Mund aufgemacht hat, wissen wir schon, was er sagen will oder was nicht. Hat er somit noch eine Chance, etwas Unerwartetes zu tun? Weil die Kommunikation von Mensch zu Mensch schon so schwierig ist, wagen wir es auch gar nicht erst, mit Gott zu kommunizieren. Aber hier ist die gute Nachricht: Gott wird dich niemals falsch verstehen, weil er dich kennt und dich gemacht hat. Die Frage ist nur, ob du ihn richtig verstehst... Gott möchte aber, dass wir ihn richtig verstehen und hat uns auch dafür viele Hilfsmittel gegeben, er hat uns eine "Anleitung" gegeben, die Bibel und wenn diese auch manchmal nicht die Worte hat, die wir verstehen, können wir ihn fragen und er wird uns antworten! Probier es doch aus!

Worte können heilen, aber auch verletzen, so sagt man. Was für einen Einfluss möchtest du ausüben mit deinen Worten? Versuche doch jeden Tag einer anderen Person schöne Worte zu schenken, ihm oder ihr zu sagen, was du an ihr magst. Wir freuen uns, wenn du deine Erfahrungen hier postest!


Schuld sind immer die anderen

01. März 2013, claudia - Mannablog

Seit gestern läuft der Film "Schuld sind immer die anderen" in den deutschen Kinos.

Darin geht es um Ben, einen jugendlichen Straftäter. In "Schuld sind immer die anderen" bekommt Ben im idyllisch gelegenen „Waldhaus“ die einmalige Chance auf einen Neuanfang. Als einer von sieben jugendlichen Straftätern soll er in der familiären Gemeinschaft soziale Kompetenz erlernen und Geborgenheit erfahren. Doch als er auf seine Hausmutter Eva trifft, ist er geschockt: Sie ist eines seiner Opfer. Sein brutaler Überfall auf sie wurde nie aufgeklärt. Während Ben alles versucht, um in der Gruppe nicht aufzufallen, wächst in Eva der Verdacht. 

Nicht nur der Tagesspiegel ist voll des Lobes über "Schuld sind immer die anderen": „Mit fast schon Shakespearescher Wucht und differenziertem Blick konfrontiert Lars-Gunnar Lotz in "Schuld sind immer die Anderen" einen jugendlichen Straftäter in einem Projekt des offenen Strafvollzuges mit dem Opfer seiner Gewalttaten. Die Komplexität von Schuld und Vergebung wird hier sorgfältig ausgelotet und gleichzeitig der allzu oft mit Stereotypen belegte Berufsstand des Sozialarbeiters gründlich rehabilitiert.“

 "Schuld sind immer die anderen" ist sicher keine leichte Kost. Der Film des 30- jährigen Lars-Gunnar Lotz über Schuld und Vergebung ist auf jeden Fall ansehenswert.


Mein Schnee von gestern

28. Februar 2013, Mannablog

Deutschland, ein Wintermärchen. Für viele wird dieses Märchen inzwischen schon eindeutig zu lange dauern, wenn sich der Schneematsch in die Schuhe schleicht und die Kälte sich dazu gesellt. Auch die Straßen sind bei uns nicht gerade schneefrei, ganz abgesehen von den Fußwegen.

Als ich diese Woche gerade dabei war, einen recht steilen Fußweg hoch zu stolpern, sah ich gegenüber eine Fußgängerin, die trotz Absatzschuhen und Gepäck schneller war als ich. Das hat mich motiviert, doch noch einen Zahn zuzulegen, da ich sowieso schon spät dran war.

Als ich nach einer Weile wieder hinüber sah, konnte ich erkennen, dass das ein hoffnungsloses Unterfangen werden würde. Auf der anderen Straßenseite war der Fußweg geräumt, auf meiner Seite ist mein Fuß mit jedem Schritt im Matsch gelandet und ein Stück zurück gerutscht.

Schnee von gestern. Hast du noch Schnee von gestern in deinem Herzen rumliegen, der dich daran hindert voranzukommen?

Schnee von gestern, das kann Verschiedenes sein: veraltete Vorstellungen über dich selbst, Vorurteile gegenüber anderen und Gott oder das Nachtragen und Nichtvergessenwollen von Fehlern deiner Mitmenschen und dir.

Wenn sich darüber noch eine Eisschicht bildet, wird es nicht nur für dich, sondern auch für andere gefährlich, die dir über deinen Schneeweg laufen. Bitterkeit ist dafür die beste Voraussetzung.

„Lass die Sonne nicht über deinem Zorn untergehen.“, hat Jesus gesagt und er wusste scheinbar, dass sich aufgeschobenes Schneeschieben nicht besonders positiv auf unser Vorankommen und unser Gestalten von Beziehungen auswirkt.

Er bietet dir seine Hilfe an beim Schneeschieben. Jetzt ist es an dir, die Schippe zu schnappen und bald wird dort, wo der Schnee den Weg versperrt hatte, nur noch eine austrocknende Pfütze übrig sein.


Der Blick im Tunnel oder wo auf der Treppe stehst du

27. Februar 2013, claudia - Mannablog

In den letzten Tagen sind Alex und ich viele Tunnel gefahren. Es ging rein in den Tunnel und war schlagartig dunkel. An der Seite waren ein paar Positionierungslichter für die Orientierung und wir fuhren. Die Straße ging um die Kurve, sie ging nach unten oder stieg an, aber was auch war wir fuhren weiterhin im Tunnel. Doch dann irgendwann wurde es wieder hell, wir sahen das Ende des Tunnels und plötzlich waren wir draußen.

Genau so ist unser Leben auch. Es gibt immer irgendeinen Tunnel. Sei es die Arbeit, eine Situation in der Familie, die Finanzen. Als bei mir mein ganzes Leben in Scherben schien, bekam ich ein Bild von einem befreundeten Maler gemalt. Dieses Bild hängt bei uns an einer zentralen Stelle und erinnert uns an die Vergänglichkeit von "Glück".

Damals galt für mich nur das Prinzip Hoffnung. Doch wie das aussehen sollte hätte ich nicht beantworten können. Je nach Situation definierte ich für mich eine Position auf der Treppe. Mal bin ich ganz oben und schaue auf das was kommt und manchmal stehe ich ganz unten und habe die Treppe noch vor mir.

Was wir in unserem Leben gelegentlich vergessen ist die kleine schwarze Tür der persönlichen Entscheidung. Während wir die Treppe nach oben steigen, kommen wir nicht nur der Perspektive näher, sondern auch dieser Tür. Immer wieder habe ich festgestellt, dass Menschen am Ende nicht die Perspektive wählten, sondern die Tür.

Wo stehst du? Wie entscheidest du?


Schön, dass jemand an dich denkt

26. Februar 2013, gastbeitrag - Mannablog

Völlig unerwartet erhielt ich heute einen Anruf von einem Freund. Ich nahm den Anruf entgegen, ohne die Telefonnummer des Anrufers zu erkennen. Ein Mann mit einer angenehmen Stimme meldete sich: "Hallo, hier ist Tim. Wie geht es dir?"

Ich hatte lange nicht mehr mit Tim gesprochen. Es schien gefühlt mehrere Jahre, seit dem ich das letzte Mal mit ihm sprach. Ich erwiderte: "Danke, mir geht es gut."

Wir sprachen einige Minuten und er sagte mir einfach, dass er in der letzten Zeit öfter an mich dachte. Erst jetzt hatte er die Zeit gefunden mich anzurufen.

Das sind mir fast die liebsten Anrufe. Welche, die sich einfach ergeben und ein lieber Mensch mal "Hallo" sagen will. Ich bin dankbar dafür, dass es Menschen gibt, die einen selbst nach langer Zeit nicht vergessen.

Fast genauso ist es auch mit Gott. Der Unterschied ist, dass Gott uns jeden Tag erneut versucht zu erreichen. Das Problem: Unsere (Telefon-) Leitung ist besetzt oder wir gehen nicht ran.

Nimm dir heute Zeit, für deinen ganz persönlichen "Anruf" von Gott! Gute Verbindung!


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