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Versteckte Talente

02. Dezember 2012, marcus - Mannablog

Am letzten Donnerstag hatten wir die Jahresabschlussfeier unseres Krankenhauses. Diese Abende sind immer sehr entspannt. Es sind viele Leute da, es gibt gutes Essen und auch die Stimmung ist sehr gut. Was mich an diesen Abenden immer ganz besonders beeindruckt ist die ?Verwandlung?, die die Menschen durchmachen. In der Klinik hat jeder Berufskleidung, alle sind mehr oder weniger in ?Säcke? gekleidet, und somit sieht auch jeder irgendwie gleich und sehr alltäglich aus. 
Was für eine Wandlung findet jedoch mit den Menschen statt, wenn man sie mal in einem feierlichen Ambiente im privaten Leben erleben kann! Die Frauen und Mädels haben sich richtig herausgeputzt und auch die Männer sieht man endlich mal mit Frisur, Jackett und schicken Schuhen. Ein erlebter Unterschied wie Tag und Nacht. Vor allem ist es auch interessant, wie sich die unterschiedlichen Persönlichkeiten auch unterschiedlich kleiden und geben. Die einen kommen in Tracht, die anderen sportlich - elegant und wieder andere richtig edel. 
Als wäre dieses Vorher - Nachher - Erlebnis nicht schon genug gewesen, sind an diesem Abend auch noch einige versteckte Talente zu Tage gefördert worden. Mitarbeiter aus dem Sozialdienst haben einen Bauchtanz zu orientalischer Musik vorgeführt, ein Mitarbeiter im Lager schmetterte kroatische Volksmusik. Wie sich herausstellte, hat er eigentlich Musik studiert und arbeitete in seiner Heimat als Musiklehrer. Hier empfindet er jedoch seine Sprachkenntnisse als nicht ausreichend, um auf diesem Gebiet weiter zu arbeiten. Eine weitere Mitarbeiterin klinkte sich in die anwesende Band ein und sang mit ihnen ein Lied mit.

Es erstaunt mich einfach, wie solche Talente im Alltag untergehen. Obwohl ich täglich mit diesen Leuten zu tun habe, erkenne ich nur das, was mir vor Augen ist. All diese wunderbaren Dinge sind mir bisher verborgen geblieben. So ist es doch immer mit uns Menschen. Wir sehen nur das, was unsere Augen auch wirklich physisch sehen können. Das was einen anderen, der uns begegnet, wirklich ausmacht, ist schwer für uns zu ergründen. Mit Gott ist es anders. Er sieht nicht das was wir sehen. Er blickt tief in dein und mein Herz. Er weiss genau was uns bewegt und welche Talente und Fähigkeiten in uns schlummern. Für mich ist das ein tolles Gefühl, zu wissen, dass Gott alles über mich weiß. Er möchte all diese tollen Dinge fördern und voll zur Geltung bringen. 


Führen und Leiten

25. November 2012, marcus - Mannablog

Diese Woche war bei mir irgendwie das Thema Führen und Leiten angesagt. Eigentlich ist es das schon länger, da ich dahingehend eine Weiterbildung mache, aber die letzen Tage hat es mich auch in einigen privaten Bereichen ereilt. 
Was ich dabei extrem gemerkt habe ist, dass es ganz erheblich vom Leiter abhängt, wie es den Menschen - seinem Team - geht. Leiten funktioniert nämlich auf verschiedene Arten, verschiedene „Führungsstile“. 
Im Laissez-faire Stil hat der Leiter nicht genug Biss sich durchzusetzen, und lässt deshalb alles einfach geschehen. Dort setzen sich dann meist willensstarke Mitarbeiter an die Spitze und werden somit zum „heimlichen Chef“. 
Im autoritären Stil behandelt der Leiter seine Mitarbeiter von oben herab und diktiert seine Vorstellungen ohne Rücksprache und Gespräch auf seine „Lakaien“ herab. Es gibt kaum Kooperation, kaum Raum für Entfaltung.
Erst heute war eine sehr gute Freundin bei uns und hat uns ihr Herz ausgeschüttet. Mitarbeiter scheinen seit geraumer Zeit im stillen gegen sie gehetzt zu haben. Ihr Chef hat sie zum Gespräch zitiert, und liess ihr den Termin erst am selben Tag ausrichten. Erfahren hat sie es dann fünf Minuten zu spät - von der Reinigungskraft. Das Verhalten des Leiters selbst im Gespräch widersprach allen Regeln der Kommunikation, die ich momentan auch lerne, und kann mit gutem Gewissen als Mobbing bezeichnet werden.
Es ist traurig, wie viele Leiter jegliche Menschlichkeit abgelegt haben, und ihre Mitmenschen wie ein wertloses Stück Fleisch behandeln. Sie haben das wahre Führen und Leiten schon lange verlassen. Es geht ihnen nicht um den Menschen, sondern allein um Geld, Einfluss und Macht.
Ich muss unweigerlich daran denken, wie Jesus seinen Jüngern erzählt hat, was Leiten und Führen eigentlich wirklich bedeutet. Jemand der über Andere Chef sein will, soll eigentlich ihr Diener oder Angestellter sein. Er soll seine Macht also zum Besten einsetzen, für die Menschen, die ihm anvertraut sind. Er macht uns sogar selbst vor, wie er das meint. Er kam auf diese Welt, um den Menschen zu dienen, um sie zu heilen und an ihrer Seite zu stehen. Alles was er tat, geschah aus Liebe, bei Gott gibt es keinen Zwang. Sein Herz voller Liebe zu den Menschen drängte ihn zu dem Leben, das er lebte. Obwohl er sich nie als Chef aufführte, niemandem Geld zahlte, damit er mit ihm mit ginge, und niemanden zu etwas zwang, taten die Menschen bereitwillig worum er sie bat. Er brauchte kein autoritäres Verhalten, denn er hatte Autorität. Er zeigte uns Menschen damit einen anderen Führungsstil. Man würde heute wahrscheinlich „Kooperativer Führungsstil“ dazu sagen.
Gott bezieht dich in seine Führung mit ein. Er möchte dass du verstehst worum es im Leben geht. Er möchte dich fördern und das Beste aus dir herausholen, ganz ohne Druck und ohne Zwang, allein durch seine Liebe große Liebe zu dir.
Wie hast du seine Führung in deinem Leben erlebt? Wie führst du andere? 


Jetzt - gesegnet und in Farbe

22. November 2012, Mannablog

Ich habe vor vier Jahren begonnen in Übermaß an Mitteilungsbedürfnis und gemeinsam mit einer Freundin einen Blog zu schreiben. Nach zwei Jahren und hunderten Einträgen war Schluss damit. Zum Einen wegen meinem Umzug und zum Anderen, weil das Ganze mehr oder weniger einer Witzesammlung von alltäglichen Begebenheiten zu gleichen schien und für Außenstehende weniger interessant war.

Jetzt habe ich mir das Ding mal wieder angeschaut und musste an vielen Stellen ziemlich über mich selbst lachen. Aber nicht nur über mich und meinen Schreibstil damals, auch über die Erinnerungen, die hochkamen. Die Leichtigkeit, mit der ich die 16 bis 18 genommen habe, und gleichzeitig die Ernsthaftigkeit und die Sorgen, die sich immer mal Bahn brechen wollten.

Es kann leicht passieren, dass wir die Vergangenheit als einen Block von Unverstand, trivialer Kindheit oder schweren Zeiten hinter uns stellen. Doch diese Sicht ist überhaupt nicht ausgewogen. Unser Vater im Himmel hat uns Tag für Tag begleitet, er hat Türen geöffnet und uns Freude an kleinen wie größeren Dingen gegeben.

Mir wird immer mehr klar, wie schnell alles vergeht. Meine letzten Wochen waren voll von schönen Erlebnissen, aber auch Arbeit. Und es geht weiter und weiter. Wir können und sollen die Vergangenheit gerne ruhen lassen und nach vorn schauen, denn dort liegt die Ewigkeit. Aber wir dürfen Gott auch dankbar sein für das Erlebte und vor allem aus der Freude an den Erinnerungen lernen, dass wir unser Leben auch jetzt so wertschätzen sollten, wie es ist. In einem Jahr können uns wichtige Menschen weggezogen sein, unser Beruf anders aussehen, unser Status in unserer Gesellschaft und Familie. Dann ist es doch schade zurück sehen zu müssen und festzustellen, dass diese Zeit nur in der Retrospektive einzigartig und lebenswert war, ja sogar von Gott einzigartig gesegnet.

Halte danach doch mal bewusst in dieser Woche Ausschau. 

anne


Gib mir deine Zeit

18. November 2012, marcus - Mannablog

Hast du schonmal jemanden gehabt in deinem Leben, der deine Zeit wollte? 
Ich seh dich schon mit mir schmunzeln. Blöde Frage, was? Natürlich hast du jemanden gehabt, der deine Zeit wollte, und nicht nur einen; und wenn es nur deine Katze war, die dir fordernd um die Beine strich (Disclaimer: Dies ist keine Aufforderung für weiteren #catcontent auf Youtube *grins*). Und um ehrlich zu sein, kannst du dich nicht einmal aus der Gruppe der ?Zeitforderer? ausnehmen. Du bist doch selber einer von  ihnen. Du brauchst die Zeit deiner Eltern, deiner Kinder, deiner Lehrer, deines Chefs, deiner Arbeitnehmer, deiner Großeltern, deiner??..
Es gibt die verschiedensten Gründe, warum du diese Zeit der anderen brauchst. Dir fehlt Wissen, Möglichkeiten, Geld, Können und vor allem  Liebe, Zuneigung und Anerkennung. Solange die Menschen dir dabei helfen können, deine Defizite auszugleichen, ist deine Welt weitestgehend in Ordnung. Du kannst deine Bedürfnisse stillen und die Ziele erreichen, die du dir gesetzt hast. Problematisch wird es dann, wenn du es mit Menschen zu tun hast, die dir aus verschiedensten Gründen ihre Hilfe verweigern oder dich sogar im schlimmsten Falle boykottieren. Besonders schlimm wird es, wenn dir Menschen Liebe, Zuneigung und Anerkennung verwehren. Es tut weh. 
Zeit für jemanden haben bedeutet also jemandem Gutes zu tun. 
Wenn ich daran denke, wie viel Gutes mir mein Gott tut, und wie viel Zeit er für mich hat, dann wird mir erst wirklich bewusst, wie wenig Zeit ich oft im Gegenzug für ihn habe. Ich glaube es tut ihm weh. 
Wie gut, dass er wegen genau dieser Problematik einen Tag in der Woche dafür ausgewählt hat, an dem ich mir diese Zeit ganz bewusst nehmen kann. Dieser Tag tut einfach gut, und ich glaube nicht nur mir, sondern auch Gott. Ich wünsche dir auch so einen Tag, an dem du einfach einmal Zeit hast, noch mehr als sonst, für alle Wesen, die dir wichtig sind. Katze, Mensch und Gott. 


Eisig kalt und hoch motiviert

16. November 2012, Mannablog

Es ist toll zu sehen, wie Gott uns Menschen so sozial geschaffen hat, dass wir uns gegenseitig ermutigen, stärken und aufhelfen können. Gemeinschaft tut nicht nur gut, sie kann auch durch den gegenseitigen Austausch von Zielen und Gedanken gesunde Grundsteine für die Zukunft legen. 

Ich hab es endlich geschafft, mal zum Fitness zu gehen. Alleine könnte ich mich kaum dazu motivieren, erst recht nicht bei den kalten Temperaturen. Man kommt aus dem Studio, wo es warm war – nicht nur wegen der Heizung- und dann ist es eisig kalt. Wie soll das erst im richtigen Winter werden?! Aber mit jemandem, der diese Entscheidung auch trägt, ist das alles viel leichter. Auch die anstrengenden, ewig lang wirkenden Minuten auf dem Hometrainer und die Gewichte, die die Beine stemmen müssen, ja auch das.

Gemeinsame Ziele, Ermutigung. Ich bin Gott sehr dankbar, dass er uns nicht als Eremiten geschaffen hat, die immer aus eigener Kraft alles – im wahrsten Sinne - stemmen müssen. Die Powermen und -women, die sich selbst motivieren und alles schaffen können. Gott hat uns Menschen gegeben, die unsere Freunde werden können, die unser Gutes wollen, es hervorkehren und denen wir genauso begegnen können. Und sollen. Erst das gegenseitige Hineingeben in ein Ziel, Investieren in eine Vision und in Freundschaften bewirkt eine Ausgeglichenheit in der Beziehung und auch in Projekten und Ähnlichem. 

Nur in unserer Freundschaft zu Gott ist es etwas anders – ihm können wir niemals das zurückgeben, was er uns gibt. Er ist nicht unser Kumpel, den wir motivieren müssen, die Welt zu retten. Nein. Er ist der Schöpfer und er schenkt uns Kraft für unseren Tag und Kraft, um den des Anderen ebenfalls zu erleichtern. Was wir Gott zurückgeben können, ist unser ehrliches, offenes Herz, das sich von ihm führen lassen möchte und den Dank für das Vorrecht, motiviert zu werden und motivieren zu dürfen.

Wozu fehlt dir momentan die Motivation? Beginne doch damit, jemand Anderen zu motivieren – er tut es dir bestimmt gerne nach. 


Religion ist Beziehung oder Erfüllungsgehilfe

15. November 2012, claudia - Mannablog

Ich las neulich folgenden Satz: "In manchen Teilen der Welt ist die Religion im Grunde eine Kraftquelle, die nur dazu dienen soll, die Herausforderungen des Alltags zu meistern."  Spontan wollte ich das Wort "manchen Teilen" streichen. Während ich darüber nachdachte, setzte sich dieser Satz in meinem Kopf fest und fing an immer wieder einmal in mein Bewusstsein zu hüpfen. Nachfolgend kannst du mein Ergebnis lesen:

Es gibt für uns Menschen tatsächlich nur zwei Arten, mit Religion und dem dazu gehörenden Gott umzugehen. Entweder starten wir in eine ganz normale Beziehung oder aber wir betrachten Religion als Erfüllungsgehilfen. Dabei ist diese Einstellung bei allen Arten von Religion anzutreffen. Ob Atheismus, Heldenverehrung oder Esoterik - immer dient die Ausübung der Religion dazu, sich selbst wohl zu fühlen.

Wie dieses Denken im Christentum Einzug hielt, vermag ich nicht zu sagen, aber angekommen ist es. Dabei ist das Christentum (und auch das Judentum) auf Beziehung ausgelegt. Eine Beziehung funktioniert aber nur, wenn zwei Wesen Interesse daran haben.  Jeder, der eine Beziehung zu YHWH sucht, wird ihm begegnen.  

Der Gott YHWH existiert und das ohne uns. Er braucht uns nicht, um seine Existenz nachzuweisen. Er hat alle Macht im Universum, aber (für mich immer wieder erstaunlich) er mag uns Menschen auf der Erde. Deshalb will er mit ihnen in Beziehung leben. In dem Moment, wo das geschieht geht es nicht um YHWH als Erfüllungsgehilfe, sondern um Freundschaft und Vertrauen.

YHWH hilft uns, weil wir mit ihm in Beziehung leben. Es ist kein Erfüllungsgehilfe für uns, diese Reihenfolge ist ihm sehr wichtig. Das merke ich immer wieder im Alltag. Je mehr ich ihn persönlich suche und Zeit mit ihm verbringe, um so stärker sind die positiven Auswirkungen im Alltag zu merken. (Danke YHWH, Hab dich auch lieb!) 


Weiterbildung in das Medien- und Presserecht

14. November 2012, claudia - Mannablog

Nicht jeder, der im Internet unterwegs ist, ist selbst Journalist. Doch trotzdem lohnt es sich, dem Medien- und Presserecht eine gewisse Aufmerksamkeit zu widmen.

Themen wie das Persönlichkeitsrecht, publizistische Sorgfalt, Recherche über das Thema, Recht am eigenen Wort und Namen, das Recht am eigenen Bild und der Bereich der Haftung im Medienrecht sind Themen, die nicht nur Journalisten aus Zeitung, Funk und Fernsehen betreffen.

Sobald ein Beitrag im Internet veröffentlich ist, sind diese Fragen auch für einen persönlich relevant. Dabei spielt es oft keine große Rolle ob es ein privater Blog ist. Deshalb macht eine Weiterbildung zum Thema Medien- und Presserecht nicht nur für Blogger, sondern auch für die Verantwortlichen einer gemeinnützigen Webseite Sinn.

Die christliche Medienakademie bietet so eine Schulung am 23.-24.11. in Wezlar an. Kurzentschlossene sind herzlich willkommen.


Umstellung der Webseite

12. November 2012, claudia - Mannablog

Gestern begann bei uns die heiße Phase der Umstellung auf das neue Design.

Ende November kannst du dich nicht nur auf ein neues Design freuen, auch im Inhalt wird es Veränderungen geben. Mit dem neuen Design fangen wir an, die Bandbreite der modobonum-Webseite zu erweitern. So wird es nicht mehr nur den Manna-Blog geben, sondern eine Menge mehr.

Am Anfang des gestrigen Tages stand ein großes Fragezeichen, gefolgt von einer Phase des Schwitzens. Als klar wurde, dass die Aktivierung einiger Funktionalitäten klappt, setzte eine gewisse Entspannung ein. Nun beginnen wir die neuen Inhalte in die Datenbank einzupflegen. Aus Ressourcengründen geschieht dies im laufenden Betrieb der Datenbank.

Deshalb könnten Veränderungen sichtbar sein oder die Seite komisch aussehen. Es sind nur Kleinigkeiten, doch sie lassen sich nicht immer verhindern. Also nicht wundern, wenn etwas anders ist als bisher, dann liegt es daran, dass wir in unsere Datenbank viel Neues einfüllen. Wenn alles optimal läuft, dann ist aber gar nicht sichtbar und alles bleibt wie gewohnt.

Willst du uns unterstützen, dann kannst du das tun, indem du uns Fotos schickst und Bibeltexte, die dir gefallen.

Und vor allem kannst du Support leisten, indem du unseren Auftraggeber bittest uns zu helfen. Danke für deine Fürbitte.


Gib mir die Welt

11. November 2012, marcus - Mannablog, Empfehlung Link

Schon vor einiger Zeit - ich glaub es sind schon etwa zwei Jahre - hat mir ein Freund von einem Film erzählt, den ich mir seither unbedingt mal ansehen wollte. Darauf gekommen waren wir, als ich ihm im Gespräch eröffnete, dass ich eigentlich überhaupt keine Ahnung habe, wie eigentlich das Finanzsystem dieser Welt funktioniert.
Ich behaupte jetzt einfach einmal ins blaue hinein, dass du davon auch nicht wirklich viel Ahnung hast. Vielleicht täusche ich mich jetzt auch und tue dir Unrecht, aber das nehme ich in Kauf. Wenn du oder ich nämlich mehr Ahnung hätten, dann hätten wir und alle anderen schon vor langer Zeit beginnen können, diesem System ordentlich Probleme zu bereiten. Da sich nun aber weder ich noch du bisher genauer dafür interessiert haben, leben wir weitgehend unbedarft in unserer kuscheligen kleinen Welt weiter. Mehr oder weniger. Denn gestern Abend habe ich es dann endlich mal geschafft, mir den Film - sogar mit meinem Freund zusammen - anzusehen. Ich muss sagen, ich bin wirklich erstaunt, ernüchtert und ausgekuschelt. Der Film hat mich wirklich beeindruckt, erklärt er doch auf einfache und anschauliche Weise das Leid mit dem lieben Geld, die Schulden der Menschen und die Krise in der wir uns als Menschen auf dieser Welt, in diesem System befinden. Er zeigt ganz klar, wieso die einen immer reicher und die anderen immer ärmer werden. Wieso die einen nicht wissen wohin mit ihrem Geld, und die anderen nicht wissen, woher sie das nächste Essen bekommen sollen.
Es ist wirklich ernüchternd, so klar vor Augen geführt zu bekommen, wo die Gier und Machtgeilheit eines Menschen ihn hinführen kann.

Ich muss dir wirklich sagen, ich bin froh, dass ich in Gott jemanden habe, der mir Hoffnung und Perspektive gibt über dieses Leben hinaus. Egal was mit dieser Welt in den nächsten Jahren noch passieren wird, ich weiss, dass Gott da ist, und dass er bereits eine neue Welt im Sinn hat, in der es wertvollere Dinge gibt als Geld.

Wenn ich dich neugierig gemacht habe, dann schau doch selber mal in den Film rein. Du brauchst nur nach dem Titel „Fabian Gib Mir Die Welt Plus 5 Prozent“ googlen. Oder du nimmst einfach den unten stehenden Link auf Youtube (auch wenn du ihn anderswo vielleicht in besser Qualität findest).

http://www.youtube.com/watch?v=ctHV8B5IJrI 


Feiertag, feiern, Ruhe und was das alles mit Linsen zu tun hat

09. November 2012, claudia - Mannablog

Morgen ist ein besonderer Tag, wir wollen feiern. Deshalb habe ich rote Linsen eingeweicht, um morgen daraus einen Linsensalat zu machen. Dabei las ich auf der Verpackung einen ganz interessanten Satz: Meistens wird in der arabischen Küche am Abend ein Linsengericht gereicht. Damit ist es das erste Gericht des neuen Tages.

Für mich war das neu. Es wird also nicht nur in der jüdischen Kultur der Tag am Abend begonnen. Ich persönlich bin ja ein ganz großer Fan dieses Prinzipes, auch wenn das konsequente Umsetzen in der westlichen Welt nicht so einfach ist. Auch der Feiertag Gottes, der Sabbat, beginnt am Freitag Abend. Gott hat diesen siebten Tag als Feiertag geplant. Was ja eigentlich total klasse ist. Jede Woche einen serienmäßigen Feiertag. Nicht erst nach einem Grund suchen müssen um zur Ruhe zu kommen, sondern einfach in Anspruch nehmen.

Nur das mit dem Anfang des Feiertages gelingt uns nicht immer richtig gut. Gestern war wieder so ein Tag, an dem wir länger im Freitag hängen geblieben sind als gewollt. Dabei haben wir schon vor Längerem festgestellt, dass es sich lohnt den Sabbat bereits am Freitag abend mit einer kleinen Party willkommen zu heißen. Je besser uns das gelingt um so besser wird der Tag als Ganzes.

Wir wünschen dir einen schönen Feiertag. Eine Feiertag mit Ruhe und Freude, mit Gemeinschaft und Lachen. ... und ohne Alltag.


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