Manna

"#E1NSAJ"-Hashtag-Auswertung: Unser Beitrag auf dem Mediaday

10. November 2014, claudia - Mannablog

Gestern waren Holger, Alex und Claudia auf dem Mediaday und stellten unsere Auswertung der Social-Media-Aktivitäten zum Jugendkongress vor. Unser Fazit im Zusammenhang mit "#E1NSAJ" und "Hashtags" im allgemeinen überraschte sogar uns.

Wie letzte Woche bereits berichtet, ging es um die Möglichkeiten der Kommunikation in den sozialen Netzen. In der Auswertung beschränkten wir uns rein auf die Daten von Facebook. Ausgewertet wurden die Seiten der Adventjugend Deutschland und der Vereinigungen. Die Daten der Adventjugend Deutschland wurden uns zur Verfügung gestellt. Die Regionalorganisationen wurden überwiegend mit der Hand ausgezählt. 

Sichtbar wurde, dass die Verwendung des "#", also des sogenannten "Hashtags" nur bei wenigen bekannt ist. Erst eine aktive Bewerbung des "#E1NSAJ"-Hashtags während des Kongresses sorgte für einen leichten Anstieg in der Verwendung. Zwei Regionalorganisationen erwähnten den Jugendkongress auf Facebook überhaupt nicht.

Warum ist das relevant?

Das "#" sorgt dafür, dass Beiträge gleichen Inhaltes gefunden werden können. Wird es vor ein beliebiges Wort gestellt, bekommt dieses Wort die Funktion einer Markierung. Auf diese Weise lassen sich Beiträge anhand eines bestimmten Wortes filtern. So erhält man viele Berichte und Fotos und ist quasi dabei ohne vor Ort sein zu müssen. 

Darüber hinaus sorgt ein "#" dafür, dass ein bestimmtes Thema Relevanz in der Öffentlichkeit erreicht. Zum Beispiel verfolgen viele Journalisten damit die Nachrichten-Trends und gehen darauf ein. Wer in der Öffentlichkeit wahrgenommen werden will, hat mit dem "#", also "Hashtag", ein einfaches und wichtiges Mittel in der Hand.

Fazit und Selbstkritik

Auch wir sind wohl betriebsblind. Wir sind bisher einfach davon ausgegangen, dass dieses Wissen allgemein bekannt ist und nicht erklärt werden muss. Inzwischen haben wir erkannt, dass der Grund für die Verwendung eines "#" und seine Möglichkeiten bei vielen Nutzern von sozialen Netzwerken noch völlig unbekannt sind.


Die neue Unabhängigkeit

09. November 2014, marcus - Mannablog

Freiheit und Unabhängigkeit
Freiheit und Unabhängigkeit

Dieses Wochenende habe ich bemerkt, von wie vielen Sachen man sich abhängig machen kann. Dabei ist Unabhängigkeit und die damit verbundene Freiheit viel besser.

Unabhängigkeit ist ein Zustand der in unserer Gesellschaft einen hohen Stellenwert besitzt. Wir wollen unser Leben gerne selbst bestimmen, und in den Bereichen, in denen wir das Sagen haben, tun wir das auch. Unabhängigkeit bedeutet Freiheit. Abhängigkeit verbinden wir mit angekettet sein, süchtig nach etwas sein, eingesperrt und fremdbestimmt. So möchte mit Sicherheit freiwillig niemand leben.

Man, sind wir froh.

Wir schauen sie an und sind froh, dass wir nicht so sind wie sie, die Süchtigen. Abhängig. Die Raucher mit ihren Glimmstengeln im Mund und den gelben Nikotinfingern. Die Fixer, die auf dem Straßenstrich anschaffen um sich ihre Sucht zu finanzieren. Die Saufbrüder in der Bahnhofsspelunke mit der roten Nase und dem glasigen Blick. Mensch sind wir froh, dass wir nicht so sind wie sie, die von der Abhängigkeit gezeichneten.

Frei und doch nicht.

Wenn Du denkst, dass Du frei bist und dich nicht von irgendetwas abhängig gemacht hast, dann muss ich dich wahrscheinlich enttäuschen. Obwohl wir denken, dass wir total unabhängig sind, machen wir uns jeden Tag freiwillig abhängig. Um da drauf zu kommen, brauchte es bei mir allerdings erst ein zweitägiges Seminar über Beziehungen. Nicht dass man darauf nicht selber kommen könnte, aber wie es im Leben oft so ist, braucht es manchmal jemanden, der einem die Nase in die richtige Richtung drückt.

Wir machen uns abhängig von Gegenständen, Meinungen, anderen Personen, Gedanken, Stimmungen und vielen anderen Dingen. Wir messen unseren Selbstwert an Autos, Klamotten und Aussehen. Wenn die Stimmung in der Arbeit schlecht ist, machen wir beim allgemeinen murren mit, denn wir wollen ja nicht aus der Reihe tanzen. Wenn jemand grantig ist und uns schlecht behandelt, handeln wir genauso zurück. Wenn die Kinder bockig sind, zucken wir aus und begegnen ihnen entsprechend. Die Liste könnten wir ewig fortsetzen und bestimmt fällt dir die ein oder andere Begebenheit ein, wo ein Umstand dein Denken über dich oder dein Handeln beeinflusst oder sogar bestimmt hat.

Wahre Unabhängigkeit.

Wie wäre es, wenn Dein Selbstwert nicht von unzuverlässigen Quellen kommen muss wie Dingen oder anderen Menschen? Wenn du gut drauf sein kannst, auch wenn alle anderen miese Stimmung haben und deine fröhliche Visage schon nicht mehr sehen können? Wenn deine Kinder oder Eltern gerade unausstehlich sind und du sie trotzdem lieb haben und in den Arm nehmen kannst, weil sie eigentlich eine Umarmung brauchen? 

Wahre Unabhängigkeit und Freiheit muss sich nicht von Gefühlen, Umständen oder Dingen abhängig machen. Vielleicht geht es dir jetzt wie mir und du denkst dir: Eigentlich will ich das auch, hört sich voll super an. Aber wie soll ich das denn bitte schaffen?!?

Die einzige Lösung, die auf Dauer ansatzweise eine Chance hat zu funktionieren ist, dir die nötige Kraft und Liebe schenken zu lassen, wo du selbst keine (mehr) hast. Gott hat Kraft und Liebe im Überfluss. Er bietet dir tatsächlich an, dir so viel von seiner Kraft und Liebe zu geben, dass du genug hast für den ganzen Tag. Du musst ihm lediglich dein Herz öffnen.


Hinter unsere Kulissen

07. November 2014, claudia - Mannablog

Foto: Gerd Altmann, CC0 Public Domain

Gestern haben wir unseren Mannablog komplett vergessen. Erst in der Nacht, beim ins Bett gehen, erinnerte ich mich an meine Zusage  den Blog zu machen. Upps! 

Hier nun der klassische Versuch, das fehlen des Blogs auf einen anderen zu schieben. 

Am Sonntag werden wir beim Mediaday sein. Dort war eigentlich die Vorstellung einer Studie geplant, an der wir nun schon viele Monate arbeiten. Als wir anfingen das Datenmaterial zu sichten, wurde uns recht schnell bewußt, dass wir noch mehr Daten benötigen werden. Sonst können keine qualifizierten Aussagen getroffen werden. 

Dazu kam unser Erleben im Rahmen des Jugendkongresses. Hinterher diskutierten wir, ob wir nicht das vorhandene Material auswerten sollten. Und wir entschieden uns dafür. So werden wir am Sonntag keine Daten für unsere christliche Blogstudie präsentieren, sondern einen kleinen Einblick geben zur Kommunikation in sozialen Netzwerken. Unser Beispiel wird der Jugendkongress sein.

Bis dahin gibt es noch einiges zu tun....


12 Spielfiguren voller Hoffnung (Spielmännel Kalender 2015)

05. November 2014, Mannablog

Heute möchte ich dir gerne meinen Kalender vorstellen. Vor etwa zwei Jahren saß ich in meinen Vorlesungen in der Uni und habe in meine Aufzeichnungen gekritzelt. Dabei kam mir die Idee, die Spielfiguren von Mensch-ärgere-dich-nicht als menschliche Wesen zu abstrahieren. Der Mensch ist manchmal offener für Abstraktionen seiner eigenen Probleme als für ganz offensichtliche Predigten, in denen er an seinen wunden Punkten getroffen wird.

Aus einer Laune heraus entschied ich mich, ein paar Entwürfe zu den Ideen zu zeichnen, die mir dann nur so aus dem Kopf sprudelten. Das Leben als Spiel, die Form der Figuren und die Lebensweisheiten, die mir wichtig sind, haben mich zu immer mehr Gedanken- und Wortspielen geführt, die schließlich in zwölf Motiven endeten. Eine Bekannte hatte mir gesagt, dass sie Potential darin sieht und mich gefragt, ob ich nicht privat einen Kalender herausgeben möchte. Also habe ich mich dran gesetzt und den Figuren mit etwas Farbe und den hoffentlich richtigen Worten Leben eingehaucht.

Herausgekommen ist ein sowohl schlichter als auch mit farbigen Akzenten aufgelockerter Kalender, der seine Botschaft oft implizit ausdrückt: dieses Leben ist ein Geschenk und zu wertvoll, um es unaufrichtig, verbittert und perspektivlos zu verbringen. Der Kalender soll Hoffnung geben und er soll seine Betrachter zum Nachdenken bringen. Eine schnelllebige Welt lässt nicht für jeden die Zeit übrig, sich wirklich intensiv mit den eigentlich wichtigen Lebensfragen auseinander zu setzen. Ich denke daher, dass ein Kalender durch Bilder und kurze Sprüche jeden Tag auf ganz einfache Weise sprechen kann. Bilder bleiben im Kopf, Wortspiele verankern sich leichter in den Gedanken als lange Romane. Farben sprechen Emotionen an. Ein Kalender wird im Alltag gebraucht.

Außerdem habe ich selbst schon erlebt, wie die Sprüche und Themen des diesjährigen Kalenders in mein persönliches Leben gesprochen haben. Das zeigt mir, dass Gott mit mir zusammengearbeitet hat, dass es eigentlich sein Projekt ist – das wünsche ich mir. Und ich bin davon überzeugt, dass egal wie klein die Impulse sind, die die Spielfiguren weitergeben, sie doch für jeden individuell interpretiert werden und so in die ganz persönlichen Lebenssituationen sprechen können. Im Oktober diesen Jahres hat der Kalender mich vor einem geteilten Herzen gewarnt, welches mich zu der Zeit tatsächlich beschäftigt hat. Jetzt im November sagt mir das lila gefärbte Bild, dass für Hoffnung immer ein Fenster offen bleiben muss, damit sie zu uns durchdringen kann. Solange ich das nicht als eine leere Phrase von mir selbst verstehe, sondern als Gottes aufrichtige Ermutigung, solange bin ich auch offen, darauf einzugehen.

Auch für das Jahr 2015 durfte ich einen Kalender gestalten und die Nachfrage in meinem Freundes- und Bekanntenkreis hat mich sehr gefreut und ermutigt. Wenn du auch Interesse an den Spielfiguren mit einfachen englischsprachigen Sprüchen hast, dann schreibe mir bis zum 15. November eine Mail an annetine0206[at]yahoo[dot]de. Der Kalender kostet aktuell 9 Euro plus Versand. Je mehr Bestellungen ich bekomme, desto günstiger kann ich ihn anbieten. Vielleicht bist du ja noch auf der Suche nach einem Weihnachtsgeschenk, ich würde mich freuen und hoffe, du und der Beschenkte ebenfalls!


Blog schreiben?

04. November 2014, claudia - Mannablog

Gerade denke ich an den Blog von heute. Worüber soll ich schreiben? Irgendwie ist mir alles zu platt, die Antworten zu einfach und plakativ. Liegt es an diesem Tag oder habe ich mich verändert?

In Landshut hatten wir heute wunderschönes Wetter. Wir waren im Garten und sind unserer Herbstarbeit nachgegangen. Umgraben stand auf dem Programm. Recht ungern habe ich dem Garten den Rücken gekehrt. Es war einfach so schön ... und die Wärme der Sonne erst.

Ich könnte es ja einfach auf den Herbst schieben. Oh, das ist eine Begründung die mir gefällt! Obwohl, denke ich länger darüber nach, dann ist es ungerecht dem Herbst gegenüber. Noch dazu bei so herrlichem Wetter.

Vielleicht sollte ich einfach aufhören mit Blog schreiben, bevor ich mich hier noch um Kopf und Kragen philosophiere. 


Unbeschwert leben

03. November 2014, claudia - Mannablog

Am Wochenende waren Freunde bei uns zu Besuch und wir schauten "Die Chroniken von Narnia an". Danach diskutierten wir über den Film, seinen Inhalt und vor allem über den Autor C.S. Lewis. Es ging um Vertrauen. 

Im Film kommt rüber, dass Vertrauen sehr viel mit Beziehungen zu tun hat. Je enger eine Beziehung ist, umso eher bin ich bereit zu vertrauen, bzw. es neu zu wagen.

Für uns Erwachsene beginnt Vertrauen oft mit einer Entscheidung, die in einem ja oder nein endet. Die Datenlage im Erinnerungsspeicher hat dabei einen sehr großen Einfluss darauf. Manchmal will ich ja so gerne vertrauen, doch es fehlt mir die emotionale Beziehung die das Vertrauen in der Realität erlebbar macht.

Und so saß ich da und versuchte dieses Wissen in meine Emotionen zu überführen. Dabei wurde mir eines klar. Es ist die Unbeschwertheit des Kindes. Ein Kind macht sich keinen Kopf, ob es seinen Eltern vertrauen kann. Es testet nicht ob und inwieweit es vertrauen kann und analysiert auch nicht die Entscheidungen der Eltern. Die Wissenschaft nennt das Urvertrauen. Sie haben herausgefunden, dass dieses Urvertrauen eine wichtige Basis für ein gutes Leben ist.

Unbekümmert leben bedeutet, nicht immer zu Sorgen haben müssen, sondern zu wissen, dass Jesus sich um mich kümmert. Ist es nicht genau das, was wir wollen? Ich schon, ich will mir nicht immer über alles Gedanken machen müssen und in Angst vor der Zukunft leben. Auch so ist es schon anspruchsvoll genug. Unbeschwert leben, das Lebensmodell gefällt mir.


Sonnige Grüße vom Thiersee bei Kufstein

02. November 2014, marcus - Mannablog

Ruderboot am Thiersee. (c) Marcus Eitzenberger
Ruderboot am Thiersee. (c) Marcus Eitzenberger
Spiegelung am Thiersee. (c) Marcus Eitzenberger
Spiegelung am Thiersee. (c) Marcus Eitzenberger

Wer bei Bilderbuchwetter nach einem schönen Panorama sucht, der muss meistens gar nicht weit fahren. Bei mir um die Ecke befindet sich der Thiersee, in der Nähe von Kufstein an der Deutsch-Österreichischen Grenze. 

Das Thierssetal ist ein wirklich malerischer Ort und lädt zu einem kleinen Spaziergang rund um den Thiersee ein. Als kleinen "Appetitmacher" habe ich euch hier zwei Bilder mitgebracht.


immer noch lieben

01. November 2014, claudia - Mannablog

Bei mir in der Kirchengemeinde gibt es ein Ehepaar was letzte Woche diamantene Hochzeit hatte. Das haben wir jetzt erst erfahren und wollen ihnen morgen eine Überraschung bereiten.

Daraufhin haben wir unseren Gottesdienstablauf umgestaltet. 60 Jahre Ehe mit dem gleichen Partner, für manchen unvorstellbar, für mich ein begehrenswertes Ziel.

Für mich heißt das einander kennen lernen. Die Eigenheiten, den Charakter und auch die Veränderungen die das Altern mit sich bringt miteinander erleben. Gemeinsam alt werden, ist selbst wachsen. Den eigenen Charakter verbessern und nicht den des Partner. Ich glaube, das ist Liebe.

Die Beiden, um die es morgen geht, haben genau das getan. Sie sind miteinander und aneinander gewachsen. Darin sind sie mir ein großes Vorbild. 

Als ich so beim Vorbereiten war, fand ich ein Video was, meiner Meinung nach, sehr gut die Liebe und Sehnsucht nach Gemeinschaft beschreibt.


Lukas schreibt Blog an Claudia

30. Oktober 2014, Mannablog

Es gibt Leute, die wollen es einfach nicht kapieren! 

Sie haben Kopfschmerzen, Bauchschmerzen brauchen am Tag 10 Packungen Taschentücher, und sollten damit eigentlich im Bett liegen. Trotzdem arbeiten sie.

Meiner Meinung nach sollte man sich auch mal eine Auszeit nehmen. Vor allem dann, wenn man krank ist.

Wenn ich krank bin, gehe ich zum Arzt, lass mir was verschreiben, wenn es notwendig ist und dann liege ich mich daheim ins Bett, mit einem leckeren Kamille-Tee.

Wenn schon das nicht verlockend ist, dann hilft vielleicht das Argument: Zudem wird man durch eine Runde Schlaf und Ruhe schneller wieder fit und kann so wieder konzentrierter arbeiten.


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