Manna

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immer noch lieben

01. November 2014

Bei mir in der Kirchengemeinde gibt es ein Ehepaar was letzte Woche diamantene Hochzeit hatte. Das haben wir jetzt erst erfahren und wollen ihnen morgen eine Überraschung bereiten.

Daraufhin haben wir unseren Gottesdienstablauf umgestaltet. 60 Jahre Ehe mit dem gleichen Partner, für manchen unvorstellbar, für mich ein begehrenswertes Ziel.

Für mich heißt das einander kennen lernen. Die Eigenheiten, den Charakter und auch die Veränderungen die das Altern mit sich bringt miteinander erleben. Gemeinsam alt werden, ist selbst wachsen. Den eigenen Charakter verbessern und nicht den des Partner. Ich glaube, das ist Liebe.

Die Beiden, um die es morgen geht, haben genau das getan. Sie sind miteinander und aneinander gewachsen. Darin sind sie mir ein großes Vorbild. 

Als ich so beim Vorbereiten war, fand ich ein Video was, meiner Meinung nach, sehr gut die Liebe und Sehnsucht nach Gemeinschaft beschreibt.

claudia

Lukas schreibt Blog an Claudia

30. Oktober 2014

Es gibt Leute, die wollen es einfach nicht kapieren! 

Sie haben Kopfschmerzen, Bauchschmerzen brauchen am Tag 10 Packungen Taschentücher, und sollten damit eigentlich im Bett liegen. Trotzdem arbeiten sie.

Meiner Meinung nach sollte man sich auch mal eine Auszeit nehmen. Vor allem dann, wenn man krank ist.

Wenn ich krank bin, gehe ich zum Arzt, lass mir was verschreiben, wenn es notwendig ist und dann liege ich mich daheim ins Bett, mit einem leckeren Kamille-Tee.

Wenn schon das nicht verlockend ist, dann hilft vielleicht das Argument: Zudem wird man durch eine Runde Schlaf und Ruhe schneller wieder fit und kann so wieder konzentrierter arbeiten.

Der Colaautomat

27. Oktober 2014

Philip Pena, CC0 Public Domain

Ich möchte dir heute etwas über meinen Lieblingsspruch aus der Bibel erzählen, nämlich über den Psalm 50,15 "Rufe mich an in der Not, so werde ich dich erretten und du wirst mich preisen". Dieser Psalm ist mein Konfirmationsspruch, da ich ein Mensch bin, der sehr viel Hilfe benötigt.

Diesen Spruch kenne ich schon, seitdem ich Klein war, damals gab es immer ein Lied mit dem Text: "5015 ist die Nummer für den ganz den großen Kummer". Damals verstand ich nicht für was 5015 steht, doch als ich dann den Psalm zum ersten mal hörte, war es mir klar. Und seit dem, ist der Psalm 50,15 mein Lieblingsspruch aus der Bibel.

Doch was bedeutet der Psalm eigentlich? Lass mich den Psalm mal in drei Teile teilen: "Rufe mich an in der Not" - für mich bedeutet das, dass ich immer zu Gott beten kann. Auch in der größten Not, kann ich "anrufen" also mit ihm reden. "so werde ich dich erretten" - wenn ich Gott anrufe, dann wird er auch ran gehen und mir helfen. "und du wirst mich preisen" - das gehört meiner Meinung nach zum Anstand, wenn mir jemand geholfen hat, dann danke ich ihm auch.

So weit so gut, aber wie sieht nun diese Hilfe aus, wenn ich mir sicher sein kann, dass mir Gott helfen wird? Jesus hat ja viele Gleichnisse erzählt, damit die Menschen von damals die Bibel verstehen und genau zu diesem Psalm hat mir Gott auch mal ein Gleichnis erzählt, welches ich dir hier erzählen will:

Das Gleichnis vom Colaautomat: Stell dir vor, du hast Durst, du gehst zu einem Getränkeautomat, wirfst dein Geld rein und drückst auf die Cola-Taste und unten kommt dann auch die Cola-Flasche raus. Das ist der Normalfall. Doch jetzt stell dir vor, du hast Durst, du gehst zu einem Getränkeautomat, wirfst dein Geld rein und drückst auf die Cola-Taste und unten kommt auf einmal Wasser raus.

Natürlich regst du dich auf, warum kommt da Wasser, du wolltest doch Cola. Doch überleg mal, ist Wasser nicht besser zum Durstlöschen geeignet als Cola? In diesem Gleichnis ist Gott der Cola-Automat und Du bist Du. Wenn du Gott also um Hilfe bittest, dann muss es diese Hilfe nicht unbedingt so aussehen, wie du es dir vorstellst. Meistens ist die Hilfe von Gott besser, als die bestellte Cola!

Erotik und Phantasie

27. Oktober 2014

Michael Gindner, CC0 Public Domain

"Du bist gewachsen wie ein Lustgarten", " Deine Brüste gleichen den Weintrauben", "Da will ich dir meine Liebe schenken", " Wende deine Augen von mir, denn sie verwirren mich"

Mitten in der Bibel gibt es ein sehr erotisches und rätselhaft Liebeslied. Bezeichnet wird es als das Hohelied (der Liebe). Mitten drinnen steht es und dokumentiert seinen festen Platz. Die Liebeserklärung von zwei Menschen. Ich finde es erstaunlich. Hättest du diese Vers im Buch der Bücher vermutet, geschweige denn aufgenommen? 

Unsere Väter vor mehr als Zweitausend Jahren waren wohl offener als mancher in heutiges Zeit. Wie sonst kann es sein, dass sie diese Erotik und Phantasie im Hohenlied aufnahmen in die Bücher der Bibel. Im Bibelkommentar der Wuppertaler Studienbibel wird die Besonderheit folgendermaßen erklärt.: "Gerade die Kombination wissenschaftlich hochgebildeter Welterfassung mit der herrlichsten Poesie trägt zum Reiz des Hohenliedes bei." 

Suchst du Anregungen und Gedanken für deine Liebeserklärung, dann schaue dort im Hohenlied nach. Auch wenn es in deutscher Sprache nicht so kunstvoll formuliert ist, wie im Original, so ist dies Liebeslied auch heute noch eine Herausforderung an uns. Es fordert uns in unseren persönlichen Beziehungen heraus, auf dass auch wir uns auf die Suche danach begeben. Zu finden ist Erotik und Phantasie, benötigt wird Kreativität und Zeit zum darauf einlassen.

Doch das Hohelied ist noch mehr. Es fordert unseren Blick auf den Herrn der Bibel heraus. Kann es sein, dass wir in unserer Vorstellung von ihm keinen Platz für erotische Liebeserklärungen haben?

Alex und ich haben uns darüber hergemacht und lesen es gemeinsam. Schon alleine die Verse des Liebesliedes zu lesen, sorgt für lächelnde Lippen und blühende Phantasie.

claudia

Google-Update und die Chrome-Kiste explodiert!

26. Oktober 2014

Google-Update-Fehler.
Google-Update-Fehler.

Gestern hatte ich das Gefühl, der Lüfter meines Macbook Air bringt dieses zum Abheben – Schuld war ein kaputtes, sich wiederholendes Google-Update-Programm. Eine Wehklage über defekte Programme, Prozesse und sonstige Gedanken.

 

Eigentlich wollte ich mein Macbook lediglich nutzen um ein paar Dinge im Internet nachzusehen. Keine große Anstrengung also für das Gerät, möchte man meinen. Die gegen zu hohe Temperaturen eingebauten Lüfter sangen mir allerdings ein anderes Lied – kaum zu glauben wie laut 6800 Umdrehungen die Minute sind. Hört sich fast an wie die Turbine eines Düsenjets auf Dauerbetriebsleistung. Beim Überprüfen stellte ich dann fest, dass sich ein Prozess fast die komplette Systemleistung ergriff, um ein und die selbe Tätigkeit ständig auszuführen aber doch nicht zu Ende zu bringen: Ein Google-Update. Installiert wurde der Übeltäter wahrscheinlich über den Google-Webbrowser „Chrome“, funktioniert hat er wohl leider nie richtig. Nach einigem Suchen und einem wertvollen Tipp aus dem Internet konnte ich den betreffenden Ordner in den eigentlich unzugänglichen tiefen meines Mac löschen und den „Teufelskreis“ endlich beenden.

 Computer sind ja an sich schon beeindruckende Geräte. Sie schaffen es tatsächlich, wahnsinnig viele Aufgaben gleichzeitig zu erledigen. Wenn es allerdings zu viele werden, dann beginnen sie langsam zu werden, stocken oder frieren gar ganz ein. Erst wann man dann den Übeltäter gefunden und beseitigt hat, der im Hintergrund das System überlastet, kann sich das Gerät wieder auf seine eigentlichen Aufgaben konzentrieren.

 Es ist faszinierend, wie ähnlich wir Menschen den Computern in dieser Hinsicht doch sind. Manchmal gibt es Dinge, die beschäftigen uns dauerhaft. Selbst wenn wir es schaffen, sie in den Hintergrund zu befördern, sind sie trotzdem noch da und verbrauchen konstant wertvolle Ressourcen und Energie. Laufen sie lange genug, nehmen sie meist immer mehr Platz in unseren Gedanken ein und verlangsamen uns, saugen unsere Energie aus und können uns letztlich sogar vollständig blockieren und einfrieren. Abhilfe schafft da nur konsequentes aufräumen und entmüllen. Und wenn man den Fehler selbst nicht findet, dann sollte der Gang zum Experten der nächste Schritt sein. Allerdings nennt man den beim Menschen nicht IT-Fachmann sondern Psychologe, nur so nebenbei.

Alllerdings gibt es einiges, was man tun kann, um den Müll und die schweren Gedanken im Kopf gar nicht erst so überhand nehmen zu lassen:

 

  1. Jeden Tag dankbar sein für alle guten Dinge, die man hat
  2. Probleme sofort oder zumindest sehr bald lösen und nicht ewig vor sich herschieben
  3. Ängste und Sorgen mit jemandem teilen, der den Überblick und die Macht hat, einem zu helfen – gut geeignet hierfür wäre z.B. Gott.
  4. Nicht nur auf die eigene Kraft verlassen, sondern sich von Gott Kraft erbitten – das funktioniert wirklich.
  5. Sei dir bewusst: Gott liebt Dich und er möchte Dein Leben mit Dir zusammen bestreiten und mit Dir durch dick und dünn gehen. Und die ganz schweren Strecken wird er dich sogar tragen, ich hab es selbst erlebt.

Natürlich ist die Liste mit den oben genannten Punkten nicht erschöpft. Was sind Deine Maßnahmen oder Techniken, wie Du mit festgesetzten, unliebsamen Gedanken im Kopf umgehst?

 

marcus

Aggressionsabbau einmal anders

24. Oktober 2014

Das ist doch mal eine gute Idee. Anstatt, dass die Situation in einer Schlägerei ausartet, lässt man seine Aggressionen doch lieber an einem Boxsack aus. 

Da muss ich spontan an eine Freundin denken, die besitzt auch einen Boxsack. Es hat ihr geholfen ihre eigenen Aggressionen abzubauen. 

Exodus: Götter und Könige

23. Oktober 2014

Erst Noah, dann Moses. Die Reihenfolge in der die Bibel derzeit neu verfilmt wird ist schon merkwürdig. Als erstes wurde die Geschichte von Noah verfilmt.

Ich fand den Film nicht schlecht, jedoch hat Hollywood meiner Meinung nach etwas übertrieben. Zum Beispiel ist in der Bibel nichts von irgendwelchen gefallen Engeln zu finden. Dennoch der Grundgedanke kam gut zur Geltung!

Jetzt warte ich gespannt auf die Verfilmung der Geschichte von Moses. Der Titel „Exodus: Götter und Könige“ lässt schon vermuten, dass hier wieder viel dazu erfunden wird.

„Exodus: Götter und Könige“ kommt im Dezember in die deutschen Kinos und ich werde schauen, dass ich ihn mir anschauen werde, jedoch kommt im Dezember auch der dritte Teil von „Der Hobbit“ in die Kinos und zweimal in einem Monat ins Kino zu gehen und dann noch die Geschenke für Weihnachten besorgen, das wird ein bisschen viel.

Es geht um Erwählung und die Verantwortung seine Welt verändern zu wollen. Was ist das Wichtigste in deinem Leben? Wofür bist du bereit zu kämpfen? 

„Exodus: Götter und Könige“ bringt die innere Auseinandersetzung: wer ist Gott? ich oder doch ein anderer? auf den Höhepunkt. Ob das Absicht war? Wie werden die Zuschauer diese Frage für sich selbst beantworten? Das finde ich ist eine spannenden Frage.

Ich habe mal ein paar Informationen über den Film gesucht, die ich euch nicht vorbehalten möchte:

Der Regisseur heißt Ridley Scott. Ridley  war unter  Andrem der Regisseur von Alien, Königreich der Himmel und Robin Hood.

Wer für die Kamera verantwortlich ist, hat mich etwas überrascht: Sein Name ist Dariusz Wolski. Darius hat schon bei Ein perfekter Mord, Fluch der Karibik und Pirats oft he Caribbean – Am Ende der Welt mitgewirkt.

Moses  wird von Christian Bale gespielt. Christian ist ein sehr beliebter Schauspieler und hat schon in Filmen wie Batman Begins, Terminator – Die Erlösung und Auge um Auge mit gespielt.

Aaron wird von  Joshua Paul gespielt. Aaron konnte man schon in Hoffnungslos verliebt, Smashed und Need for Speed sehen.

Zusätzlich wirken noch Joel Edgerton, Sigourney Weaver als Tuya, Emun Elliott, Sir Ben Kinsley, John Turturro als Seti und Indira Varma als Miriam als Darsteller mit.

Bisher kannte ich nur „Die zehn Gebote“ als Verfilmung der Geschichte von Moses, welchen ich jedes Jahr um Ostern im Fernsehen anschaue. Deshalb bin ich schon auf die Neuverfilmung  gespannt .

Ich werde mir den Film auf jeden Fall anschauen, ob im Kino oder auf DVD bleibt sich ja im Endeffekt egal.

 

Dein Licht im Internet

22. Oktober 2014

Es gibt ja mittlerweile sehr viel im Internet zu entdecken, doch was ich letztens bei meiner Bloganalyse entdeckt habe, das ist meiner Meinung nach eine coole Idee!

Es gibt eine Internetseite namens Greatfulness.org. Diese Seite hat einen virtuellen Raum eingerichtet, in dem man eine Kerze anzünden kann.

Geatfulness - dein Licht im Internet

Einige von euch werden sich jetzt bestimmt denken, wozu man so einen virtuellen Raum braucht, wenn man doch auch im realen Leben ganz einfach eine Kerze anzünden kann?

Ich muss ganz ehrlich sagen, ich habe am Anfang auch so gedacht, dennoch habe ich es einfach mal ausprobiert und ich muss sagen, es hat schon was an sich.

Bevor du deine virtuelle Kerze anzündest, wirst du dazu aufgefordert tief durch zu atmen und zur Ruhe zu kommen.

Dann sollst du dir überlegen, warum du eine Kerze anzündest. Zu guter Letzt kannst du dann noch ein paar Widmungsworte schreiben deine Kerze kennzeichnen und wenn du möchtest, dann kannst du die Kerze einer Gruppe hinzufügen. In diesem Fall musst du dann nur die Initiale der Gruppe dazu schreiben. Im letzten Schritt wird noch nach dem Land und deinem Namen gefragt, diese Felder kannst du aber auch frei lassen. So wie du generell jedes Feld frei lassen kannst.

Deine Kerze wird 48 Stunden brennen. Viel länger also als eine reale Kerze!

Der große Vorteil meiner Meinung nach ist, dass du einen Wunsch, einen Gruß oder ein Anliegen veröffentlichen kannst!

Ich habe mir mal ein paar Kerzen angeschaut, und bin auf eine Gruppe gestoßen, in der eine Person viele Kerzen angezündet hat und er hat dazu was geschrieben. Es ging um einen guten Freund vom ihm, der einen Kampf gewinnen soll. Als ich das gelesen habe, habe ich erst einmal gebetet und ich denke, dass das bei vielen Kerzen der Fall ist.

Also:

Du hast Recht, auf den ersten Blick erscheint so ein Raum sinnlos, doch ich empfehle dir, probier es doch einfach mal selber aus.

Und wenn du möchtest, dann kannst du deine Kerze in die Gruppe hinzufügen, die ich gemacht habe.

Die Initiale lautet „odo“ – alles kleingeschrieben. 

Klatsch und Tratsch, Interpretation und Gerücht, Lüge und Wahrheit

21. Oktober 2014

Nichts ist so schön wie über andere herzuziehen. (Solange sie es nicht mitbekommen.) Gestern Abend saßen wir in einem Restaurant, als am Nebentisch der Klatsch und Tratsch des Ortes analysiert und umgerührt wurde.

Gerade habe ich in Bild.de vorbeigeschaut und musste mal wieder feststellen, dass sich das Gespräch vom Nachbartisch und die Qualität bei Bild nicht wirklich unterschieden. Etwas Ebola und Pistorius, die Pilotengewerkschaft Cockpit und eine Prise Royal Soap. Etwas Wahrheit und Lüge miteinander vermischt und fertig ist das Gerücht.

Wehe dir, wenn du das Objekt der Begierde bist. Es ist völlig egal welches Verhalten du zeigst, du bist dran. Deshalb hatte Christian Wulff damals auch recht, als er sagte "es geht vorbei". Nur wie es vorbei geht und mit welchem Ergebnis, weiß man erst hinterher.

Ist es die Lust der Eigenpositionierung, die uns zu dem Spiel um Klatsch und Tratsch treibt? Prüfen wir unser Verhalten ob es der Sache um die es geht, angemessen ist. Nicht immer können wir mit ruhigem Gewissen unser Handeln für gut befinden. Fragen wir unseren eigenen Bauch mahnt er uns meistens zur Verbesserung.

Nicht umsonst heißt es: Reden ist Silber, Schweigen ist Gold. Die große Kunst ist es zu erkennen, wann was dran ist. Wir sind nicht perfekt, wir werden also aneinander schuldig, auch in der Art wie wir miteinander und über einander reden. Deshalb wünsche ich mir von mir und dir, dass wir lieber schweigend zusammen sitzen, als Klatsch und Tratsch mit Lüge und Wahrheit umzurühren.

claudia