Manna

Blog schreiben?

04. November 2014, claudia - Mannablog

Gerade denke ich an den Blog von heute. Worüber soll ich schreiben? Irgendwie ist mir alles zu platt, die Antworten zu einfach und plakativ. Liegt es an diesem Tag oder habe ich mich verändert?

In Landshut hatten wir heute wunderschönes Wetter. Wir waren im Garten und sind unserer Herbstarbeit nachgegangen. Umgraben stand auf dem Programm. Recht ungern habe ich dem Garten den Rücken gekehrt. Es war einfach so schön ... und die Wärme der Sonne erst.

Ich könnte es ja einfach auf den Herbst schieben. Oh, das ist eine Begründung die mir gefällt! Obwohl, denke ich länger darüber nach, dann ist es ungerecht dem Herbst gegenüber. Noch dazu bei so herrlichem Wetter.

Vielleicht sollte ich einfach aufhören mit Blog schreiben, bevor ich mich hier noch um Kopf und Kragen philosophiere. 


Unbeschwert leben

03. November 2014, claudia - Mannablog

Am Wochenende waren Freunde bei uns zu Besuch und wir schauten "Die Chroniken von Narnia an". Danach diskutierten wir über den Film, seinen Inhalt und vor allem über den Autor C.S. Lewis. Es ging um Vertrauen. 

Im Film kommt rüber, dass Vertrauen sehr viel mit Beziehungen zu tun hat. Je enger eine Beziehung ist, umso eher bin ich bereit zu vertrauen, bzw. es neu zu wagen.

Für uns Erwachsene beginnt Vertrauen oft mit einer Entscheidung, die in einem ja oder nein endet. Die Datenlage im Erinnerungsspeicher hat dabei einen sehr großen Einfluss darauf. Manchmal will ich ja so gerne vertrauen, doch es fehlt mir die emotionale Beziehung die das Vertrauen in der Realität erlebbar macht.

Und so saß ich da und versuchte dieses Wissen in meine Emotionen zu überführen. Dabei wurde mir eines klar. Es ist die Unbeschwertheit des Kindes. Ein Kind macht sich keinen Kopf, ob es seinen Eltern vertrauen kann. Es testet nicht ob und inwieweit es vertrauen kann und analysiert auch nicht die Entscheidungen der Eltern. Die Wissenschaft nennt das Urvertrauen. Sie haben herausgefunden, dass dieses Urvertrauen eine wichtige Basis für ein gutes Leben ist.

Unbekümmert leben bedeutet, nicht immer zu Sorgen haben müssen, sondern zu wissen, dass Jesus sich um mich kümmert. Ist es nicht genau das, was wir wollen? Ich schon, ich will mir nicht immer über alles Gedanken machen müssen und in Angst vor der Zukunft leben. Auch so ist es schon anspruchsvoll genug. Unbeschwert leben, das Lebensmodell gefällt mir.


Sonnige Grüße vom Thiersee bei Kufstein

02. November 2014, marcus - Mannablog

Ruderboot am Thiersee. (c) Marcus Eitzenberger
Ruderboot am Thiersee. (c) Marcus Eitzenberger
Spiegelung am Thiersee. (c) Marcus Eitzenberger
Spiegelung am Thiersee. (c) Marcus Eitzenberger

Wer bei Bilderbuchwetter nach einem schönen Panorama sucht, der muss meistens gar nicht weit fahren. Bei mir um die Ecke befindet sich der Thiersee, in der Nähe von Kufstein an der Deutsch-Österreichischen Grenze. 

Das Thierssetal ist ein wirklich malerischer Ort und lädt zu einem kleinen Spaziergang rund um den Thiersee ein. Als kleinen "Appetitmacher" habe ich euch hier zwei Bilder mitgebracht.


immer noch lieben

01. November 2014, claudia - Mannablog

Bei mir in der Kirchengemeinde gibt es ein Ehepaar was letzte Woche diamantene Hochzeit hatte. Das haben wir jetzt erst erfahren und wollen ihnen morgen eine Überraschung bereiten.

Daraufhin haben wir unseren Gottesdienstablauf umgestaltet. 60 Jahre Ehe mit dem gleichen Partner, für manchen unvorstellbar, für mich ein begehrenswertes Ziel.

Für mich heißt das einander kennen lernen. Die Eigenheiten, den Charakter und auch die Veränderungen die das Altern mit sich bringt miteinander erleben. Gemeinsam alt werden, ist selbst wachsen. Den eigenen Charakter verbessern und nicht den des Partner. Ich glaube, das ist Liebe.

Die Beiden, um die es morgen geht, haben genau das getan. Sie sind miteinander und aneinander gewachsen. Darin sind sie mir ein großes Vorbild. 

Als ich so beim Vorbereiten war, fand ich ein Video was, meiner Meinung nach, sehr gut die Liebe und Sehnsucht nach Gemeinschaft beschreibt.


Lukas schreibt Blog an Claudia

30. Oktober 2014, Mannablog

Es gibt Leute, die wollen es einfach nicht kapieren! 

Sie haben Kopfschmerzen, Bauchschmerzen brauchen am Tag 10 Packungen Taschentücher, und sollten damit eigentlich im Bett liegen. Trotzdem arbeiten sie.

Meiner Meinung nach sollte man sich auch mal eine Auszeit nehmen. Vor allem dann, wenn man krank ist.

Wenn ich krank bin, gehe ich zum Arzt, lass mir was verschreiben, wenn es notwendig ist und dann liege ich mich daheim ins Bett, mit einem leckeren Kamille-Tee.

Wenn schon das nicht verlockend ist, dann hilft vielleicht das Argument: Zudem wird man durch eine Runde Schlaf und Ruhe schneller wieder fit und kann so wieder konzentrierter arbeiten.


Der Colaautomat

27. Oktober 2014, Mannablog

Philip Pena, CC0 Public Domain

Ich möchte dir heute etwas über meinen Lieblingsspruch aus der Bibel erzählen, nämlich über den Psalm 50,15 "Rufe mich an in der Not, so werde ich dich erretten und du wirst mich preisen". Dieser Psalm ist mein Konfirmationsspruch, da ich ein Mensch bin, der sehr viel Hilfe benötigt.

Diesen Spruch kenne ich schon, seitdem ich Klein war, damals gab es immer ein Lied mit dem Text: "5015 ist die Nummer für den ganz den großen Kummer". Damals verstand ich nicht für was 5015 steht, doch als ich dann den Psalm zum ersten mal hörte, war es mir klar. Und seit dem, ist der Psalm 50,15 mein Lieblingsspruch aus der Bibel.

Doch was bedeutet der Psalm eigentlich? Lass mich den Psalm mal in drei Teile teilen: "Rufe mich an in der Not" - für mich bedeutet das, dass ich immer zu Gott beten kann. Auch in der größten Not, kann ich "anrufen" also mit ihm reden. "so werde ich dich erretten" - wenn ich Gott anrufe, dann wird er auch ran gehen und mir helfen. "und du wirst mich preisen" - das gehört meiner Meinung nach zum Anstand, wenn mir jemand geholfen hat, dann danke ich ihm auch.

So weit so gut, aber wie sieht nun diese Hilfe aus, wenn ich mir sicher sein kann, dass mir Gott helfen wird? Jesus hat ja viele Gleichnisse erzählt, damit die Menschen von damals die Bibel verstehen und genau zu diesem Psalm hat mir Gott auch mal ein Gleichnis erzählt, welches ich dir hier erzählen will:

Das Gleichnis vom Colaautomat: Stell dir vor, du hast Durst, du gehst zu einem Getränkeautomat, wirfst dein Geld rein und drückst auf die Cola-Taste und unten kommt dann auch die Cola-Flasche raus. Das ist der Normalfall. Doch jetzt stell dir vor, du hast Durst, du gehst zu einem Getränkeautomat, wirfst dein Geld rein und drückst auf die Cola-Taste und unten kommt auf einmal Wasser raus.

Natürlich regst du dich auf, warum kommt da Wasser, du wolltest doch Cola. Doch überleg mal, ist Wasser nicht besser zum Durstlöschen geeignet als Cola? In diesem Gleichnis ist Gott der Cola-Automat und Du bist Du. Wenn du Gott also um Hilfe bittest, dann muss es diese Hilfe nicht unbedingt so aussehen, wie du es dir vorstellst. Meistens ist die Hilfe von Gott besser, als die bestellte Cola!


Erotik und Phantasie

27. Oktober 2014, claudia - Mannablog

Michael Gindner, CC0 Public Domain

"Du bist gewachsen wie ein Lustgarten", " Deine Brüste gleichen den Weintrauben", "Da will ich dir meine Liebe schenken", " Wende deine Augen von mir, denn sie verwirren mich"

Mitten in der Bibel gibt es ein sehr erotisches und rätselhaft Liebeslied. Bezeichnet wird es als das Hohelied (der Liebe). Mitten drinnen steht es und dokumentiert seinen festen Platz. Die Liebeserklärung von zwei Menschen. Ich finde es erstaunlich. Hättest du diese Vers im Buch der Bücher vermutet, geschweige denn aufgenommen? 

Unsere Väter vor mehr als Zweitausend Jahren waren wohl offener als mancher in heutiges Zeit. Wie sonst kann es sein, dass sie diese Erotik und Phantasie im Hohenlied aufnahmen in die Bücher der Bibel. Im Bibelkommentar der Wuppertaler Studienbibel wird die Besonderheit folgendermaßen erklärt.: "Gerade die Kombination wissenschaftlich hochgebildeter Welterfassung mit der herrlichsten Poesie trägt zum Reiz des Hohenliedes bei." 

Suchst du Anregungen und Gedanken für deine Liebeserklärung, dann schaue dort im Hohenlied nach. Auch wenn es in deutscher Sprache nicht so kunstvoll formuliert ist, wie im Original, so ist dies Liebeslied auch heute noch eine Herausforderung an uns. Es fordert uns in unseren persönlichen Beziehungen heraus, auf dass auch wir uns auf die Suche danach begeben. Zu finden ist Erotik und Phantasie, benötigt wird Kreativität und Zeit zum darauf einlassen.

Doch das Hohelied ist noch mehr. Es fordert unseren Blick auf den Herrn der Bibel heraus. Kann es sein, dass wir in unserer Vorstellung von ihm keinen Platz für erotische Liebeserklärungen haben?

Alex und ich haben uns darüber hergemacht und lesen es gemeinsam. Schon alleine die Verse des Liebesliedes zu lesen, sorgt für lächelnde Lippen und blühende Phantasie.


Google-Update und die Chrome-Kiste explodiert!

26. Oktober 2014, marcus - Mannablog

Google-Update-Fehler.
Google-Update-Fehler.

Gestern hatte ich das Gefühl, der Lüfter meines Macbook Air bringt dieses zum Abheben – Schuld war ein kaputtes, sich wiederholendes Google-Update-Programm. Eine Wehklage über defekte Programme, Prozesse und sonstige Gedanken.

 

Eigentlich wollte ich mein Macbook lediglich nutzen um ein paar Dinge im Internet nachzusehen. Keine große Anstrengung also für das Gerät, möchte man meinen. Die gegen zu hohe Temperaturen eingebauten Lüfter sangen mir allerdings ein anderes Lied – kaum zu glauben wie laut 6800 Umdrehungen die Minute sind. Hört sich fast an wie die Turbine eines Düsenjets auf Dauerbetriebsleistung. Beim Überprüfen stellte ich dann fest, dass sich ein Prozess fast die komplette Systemleistung ergriff, um ein und die selbe Tätigkeit ständig auszuführen aber doch nicht zu Ende zu bringen: Ein Google-Update. Installiert wurde der Übeltäter wahrscheinlich über den Google-Webbrowser „Chrome“, funktioniert hat er wohl leider nie richtig. Nach einigem Suchen und einem wertvollen Tipp aus dem Internet konnte ich den betreffenden Ordner in den eigentlich unzugänglichen tiefen meines Mac löschen und den „Teufelskreis“ endlich beenden.

 Computer sind ja an sich schon beeindruckende Geräte. Sie schaffen es tatsächlich, wahnsinnig viele Aufgaben gleichzeitig zu erledigen. Wenn es allerdings zu viele werden, dann beginnen sie langsam zu werden, stocken oder frieren gar ganz ein. Erst wann man dann den Übeltäter gefunden und beseitigt hat, der im Hintergrund das System überlastet, kann sich das Gerät wieder auf seine eigentlichen Aufgaben konzentrieren.

 Es ist faszinierend, wie ähnlich wir Menschen den Computern in dieser Hinsicht doch sind. Manchmal gibt es Dinge, die beschäftigen uns dauerhaft. Selbst wenn wir es schaffen, sie in den Hintergrund zu befördern, sind sie trotzdem noch da und verbrauchen konstant wertvolle Ressourcen und Energie. Laufen sie lange genug, nehmen sie meist immer mehr Platz in unseren Gedanken ein und verlangsamen uns, saugen unsere Energie aus und können uns letztlich sogar vollständig blockieren und einfrieren. Abhilfe schafft da nur konsequentes aufräumen und entmüllen. Und wenn man den Fehler selbst nicht findet, dann sollte der Gang zum Experten der nächste Schritt sein. Allerdings nennt man den beim Menschen nicht IT-Fachmann sondern Psychologe, nur so nebenbei.

Alllerdings gibt es einiges, was man tun kann, um den Müll und die schweren Gedanken im Kopf gar nicht erst so überhand nehmen zu lassen:

 

  1. Jeden Tag dankbar sein für alle guten Dinge, die man hat
  2. Probleme sofort oder zumindest sehr bald lösen und nicht ewig vor sich herschieben
  3. Ängste und Sorgen mit jemandem teilen, der den Überblick und die Macht hat, einem zu helfen – gut geeignet hierfür wäre z.B. Gott.
  4. Nicht nur auf die eigene Kraft verlassen, sondern sich von Gott Kraft erbitten – das funktioniert wirklich.
  5. Sei dir bewusst: Gott liebt Dich und er möchte Dein Leben mit Dir zusammen bestreiten und mit Dir durch dick und dünn gehen. Und die ganz schweren Strecken wird er dich sogar tragen, ich hab es selbst erlebt.

Natürlich ist die Liste mit den oben genannten Punkten nicht erschöpft. Was sind Deine Maßnahmen oder Techniken, wie Du mit festgesetzten, unliebsamen Gedanken im Kopf umgehst?

 


Aggressionsabbau einmal anders

24. Oktober 2014, Mannablog

Das ist doch mal eine gute Idee. Anstatt, dass die Situation in einer Schlägerei ausartet, lässt man seine Aggressionen doch lieber an einem Boxsack aus. 

Da muss ich spontan an eine Freundin denken, die besitzt auch einen Boxsack. Es hat ihr geholfen ihre eigenen Aggressionen abzubauen. 


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