Manna

Exodus: Götter und Könige

23. Oktober 2014, Mannablog

Erst Noah, dann Moses. Die Reihenfolge in der die Bibel derzeit neu verfilmt wird ist schon merkwürdig. Als erstes wurde die Geschichte von Noah verfilmt.

Ich fand den Film nicht schlecht, jedoch hat Hollywood meiner Meinung nach etwas übertrieben. Zum Beispiel ist in der Bibel nichts von irgendwelchen gefallen Engeln zu finden. Dennoch der Grundgedanke kam gut zur Geltung!

Jetzt warte ich gespannt auf die Verfilmung der Geschichte von Moses. Der Titel „Exodus: Götter und Könige“ lässt schon vermuten, dass hier wieder viel dazu erfunden wird.

„Exodus: Götter und Könige“ kommt im Dezember in die deutschen Kinos und ich werde schauen, dass ich ihn mir anschauen werde, jedoch kommt im Dezember auch der dritte Teil von „Der Hobbit“ in die Kinos und zweimal in einem Monat ins Kino zu gehen und dann noch die Geschenke für Weihnachten besorgen, das wird ein bisschen viel.

Es geht um Erwählung und die Verantwortung seine Welt verändern zu wollen. Was ist das Wichtigste in deinem Leben? Wofür bist du bereit zu kämpfen? 

„Exodus: Götter und Könige“ bringt die innere Auseinandersetzung: wer ist Gott? ich oder doch ein anderer? auf den Höhepunkt. Ob das Absicht war? Wie werden die Zuschauer diese Frage für sich selbst beantworten? Das finde ich ist eine spannenden Frage.

Ich habe mal ein paar Informationen über den Film gesucht, die ich euch nicht vorbehalten möchte:

Der Regisseur heißt Ridley Scott. Ridley  war unter  Andrem der Regisseur von Alien, Königreich der Himmel und Robin Hood.

Wer für die Kamera verantwortlich ist, hat mich etwas überrascht: Sein Name ist Dariusz Wolski. Darius hat schon bei Ein perfekter Mord, Fluch der Karibik und Pirats oft he Caribbean – Am Ende der Welt mitgewirkt.

Moses  wird von Christian Bale gespielt. Christian ist ein sehr beliebter Schauspieler und hat schon in Filmen wie Batman Begins, Terminator – Die Erlösung und Auge um Auge mit gespielt.

Aaron wird von  Joshua Paul gespielt. Aaron konnte man schon in Hoffnungslos verliebt, Smashed und Need for Speed sehen.

Zusätzlich wirken noch Joel Edgerton, Sigourney Weaver als Tuya, Emun Elliott, Sir Ben Kinsley, John Turturro als Seti und Indira Varma als Miriam als Darsteller mit.

Bisher kannte ich nur „Die zehn Gebote“ als Verfilmung der Geschichte von Moses, welchen ich jedes Jahr um Ostern im Fernsehen anschaue. Deshalb bin ich schon auf die Neuverfilmung  gespannt .

Ich werde mir den Film auf jeden Fall anschauen, ob im Kino oder auf DVD bleibt sich ja im Endeffekt egal.

 


Dein Licht im Internet

22. Oktober 2014, Mannablog

Es gibt ja mittlerweile sehr viel im Internet zu entdecken, doch was ich letztens bei meiner Bloganalyse entdeckt habe, das ist meiner Meinung nach eine coole Idee!

Es gibt eine Internetseite namens Greatfulness.org. Diese Seite hat einen virtuellen Raum eingerichtet, in dem man eine Kerze anzünden kann.

Geatfulness - dein Licht im Internet

Einige von euch werden sich jetzt bestimmt denken, wozu man so einen virtuellen Raum braucht, wenn man doch auch im realen Leben ganz einfach eine Kerze anzünden kann?

Ich muss ganz ehrlich sagen, ich habe am Anfang auch so gedacht, dennoch habe ich es einfach mal ausprobiert und ich muss sagen, es hat schon was an sich.

Bevor du deine virtuelle Kerze anzündest, wirst du dazu aufgefordert tief durch zu atmen und zur Ruhe zu kommen.

Dann sollst du dir überlegen, warum du eine Kerze anzündest. Zu guter Letzt kannst du dann noch ein paar Widmungsworte schreiben deine Kerze kennzeichnen und wenn du möchtest, dann kannst du die Kerze einer Gruppe hinzufügen. In diesem Fall musst du dann nur die Initiale der Gruppe dazu schreiben. Im letzten Schritt wird noch nach dem Land und deinem Namen gefragt, diese Felder kannst du aber auch frei lassen. So wie du generell jedes Feld frei lassen kannst.

Deine Kerze wird 48 Stunden brennen. Viel länger also als eine reale Kerze!

Der große Vorteil meiner Meinung nach ist, dass du einen Wunsch, einen Gruß oder ein Anliegen veröffentlichen kannst!

Ich habe mir mal ein paar Kerzen angeschaut, und bin auf eine Gruppe gestoßen, in der eine Person viele Kerzen angezündet hat und er hat dazu was geschrieben. Es ging um einen guten Freund vom ihm, der einen Kampf gewinnen soll. Als ich das gelesen habe, habe ich erst einmal gebetet und ich denke, dass das bei vielen Kerzen der Fall ist.

Also:

Du hast Recht, auf den ersten Blick erscheint so ein Raum sinnlos, doch ich empfehle dir, probier es doch einfach mal selber aus.

Und wenn du möchtest, dann kannst du deine Kerze in die Gruppe hinzufügen, die ich gemacht habe.

Die Initiale lautet „odo“ – alles kleingeschrieben. 


Klatsch und Tratsch, Interpretation und Gerücht, Lüge und Wahrheit

21. Oktober 2014, claudia - Mannablog

Nichts ist so schön wie über andere herzuziehen. (Solange sie es nicht mitbekommen.) Gestern Abend saßen wir in einem Restaurant, als am Nebentisch der Klatsch und Tratsch des Ortes analysiert und umgerührt wurde.

Gerade habe ich in Bild.de vorbeigeschaut und musste mal wieder feststellen, dass sich das Gespräch vom Nachbartisch und die Qualität bei Bild nicht wirklich unterschieden. Etwas Ebola und Pistorius, die Pilotengewerkschaft Cockpit und eine Prise Royal Soap. Etwas Wahrheit und Lüge miteinander vermischt und fertig ist das Gerücht.

Wehe dir, wenn du das Objekt der Begierde bist. Es ist völlig egal welches Verhalten du zeigst, du bist dran. Deshalb hatte Christian Wulff damals auch recht, als er sagte "es geht vorbei". Nur wie es vorbei geht und mit welchem Ergebnis, weiß man erst hinterher.

Ist es die Lust der Eigenpositionierung, die uns zu dem Spiel um Klatsch und Tratsch treibt? Prüfen wir unser Verhalten ob es der Sache um die es geht, angemessen ist. Nicht immer können wir mit ruhigem Gewissen unser Handeln für gut befinden. Fragen wir unseren eigenen Bauch mahnt er uns meistens zur Verbesserung.

Nicht umsonst heißt es: Reden ist Silber, Schweigen ist Gold. Die große Kunst ist es zu erkennen, wann was dran ist. Wir sind nicht perfekt, wir werden also aneinander schuldig, auch in der Art wie wir miteinander und über einander reden. Deshalb wünsche ich mir von mir und dir, dass wir lieber schweigend zusammen sitzen, als Klatsch und Tratsch mit Lüge und Wahrheit umzurühren.


Mein Tipp für die richtige Abbiegung

20. Oktober 2014, Mannablog

Letztens habe ich einen neuen Abschnitt auf dem Weg meines Lebens erreicht, einen Abschnitt, auf den mich Claudia in gewisser Weise gebracht hat.

Ich weiß, dass ich erst am Anfang meines Lebens- Weges bin. Wobei, nein nicht ganz, denn die Schule habe ich ja schon hinter mir. Und ich bin mir sicher, dass das auch ein ganzes Stück Weg war.

Wenn ich so über meinen Weg nachdenke, finde ich das schon ziemlich krass, was ich so erlebt habe und wer mich auf meinen Weg schon begleitet hat. Jesus ist eigentlich erst seit kurzem dabei.

Ich bin jetzt 16 ½ Jahre alt, und kannte Jesus eigentlich schon länger, dennoch begleitet er mich erst seit fast zwei Monaten aktiv auf meinen Weg, und das obwohl ich mich seit 3 ½ Jahren als Christ bezeichne, bzw. Nachfolger Jesu seit neuestem. Und auch wenn Jesus mich bisher noch nicht aktive auf meinen Weg begleitet hatte, so habe ich ihn doch immer wieder gespürt und einen Tipp bekommen welche Abbiegung ich nehmen soll.

Ob ich dann darauf gehört habe, das steht wieder auf einem anderen Blatt. Mittlerweile weiß ich, dass Jesus mir immer das Beste vorschlägt.

Das alles habe ich versucht in diese Kurzform hinein zulegen:

Der Weg unseres Lebens ist lang.

Manchmal gehen wir Kurven,

Manchmal gehen wir gerade.

Manchmal sind Steine im Weg,

Manchmal ist der Weg frei.

Manchmal sehen wir wie es weiter geht,

Manchmal führt der Weg hinter einen Hügel.

Manchmal gehen wir Berg auf,

Manchmal gehen wir Bergab,

Manchmal gehen wir eben.

Doch eines ist immer gleich: Jesus möchte mit uns den Weg gemeinsam gehen, und uns zeigen, wo lang wir gehen sollten.

Ich möchte dir eine Geschichte erzählen, welche ich von einem Pastor bei meinem Abschlussgottesdienst in der Schule gehört habe:

"Eines Tages starb ein Mann, er ging mit Jesu an einem Strand, welcher sein Leben wieder spiegelt.

Er kommt an die schönen Zeiten vorbei und auch an Zeiten, bei denen es dem Mann nicht so gut ging. Überall sieht er zwei Spuren.

Doch dann kommt der Mann an seinen schlimmsten Zeiten vorbei und sieht nur eine Spur, da fragt er Jesus: „Warum hast du mich in meinen schlimmsten Zeiten alleine gelassen? In den Zeiten, in denen ich dich am meisten gebraucht hätte!“

Doch Jesus lächelt den Mann und meinte: „Mein Freund, ich habe dich niemals alleine gelassen. In deine schlimmsten Zeiten, bei denen du nur eine Spur siehst, da habe ich dich getragen.“

Diese Geschichte finde ich sehr schön da sie sagt, dass wenn der Weg eines Tages zu schwer für dich sein sollte, dann wird Jesus dich auch mal tragen.

Und nun frage ich dich: Willst du deinen Weg des Lebens nicht auch mit Jesus gemeinsam gehen?


Sogar meine Heimat Bayern zieht den Kürzeren.

19. Oktober 2014, marcus - Mannablog

Malerisches Bayern. Bei mir um die Ecke.
Malerisches Bayern. Bei mir um die Ecke.

Kaum zu glauben, dass es ein Land gibt, gegen das sogar Bayern im vergleich den kürzeren zieht. Wer hätte das gedacht.

Man sagt, daheim sei es am schönsten. Wir fahren zwar alle gerne Weg in den Urlaub und manchmal sogar richtig weit, aber wenn es dann nach zwei bis drei Wochen wieder nach Hause geht, stellt sich so ein bestimmtes Gefühl ein. Wahrscheinlich kennst Du dieses Gefühl auch: Tief durchatmen, endlich wieder daheim!

Warum das so ist, weiß ich nicht. Ich gehe mal davon aus, dass es einfach mit Vertrautheit, Sicherheit und auch Geborgenheit zu tun hat. Wir fühlen uns einfach dort wohl, wo wir es gewohnt sind. Manche zieht es dann später an andere Orte, sei es wegen Beruf, Liebe oder freier Wahl. Und doch wird der erste Flecken Land, auf dem wir unser Leben begonnen haben, für die meisten immer etwas besonderes bleiben.

 Vor zwei Wochen sind meine Frau und ich aus einer USA-Reise zurückgekommen. Es war überall wunderschön, an manchen Orten sogar ganz besonders. Als wir zurückgekommen sind, haben wir ein paar schöne Herbsttage für Spaziergänge in der Sonne und im Wald genutzt. Dabei ist mir wieder einmal aufgefallen, wie schön es in meiner Heimat Bayern ist.

Kaum zu fassen, dass Gott in seinem Wort versprochen hat, dass wir einmal an einem Ort sein werden, wo wir keinen Gedanken mehr an diese alte Welt verschwenden werden, so schön sei es dort. Dass muss schon wirklich schön dort sein, wenn sogar mein schönes Bayern dagegen den kürzeren zieht! 


Stöhn, was für ein Tag oder doch nicht?

17. Oktober 2014, alex - Mannablog

Irgendwie ist die unausgesprochene Erwartungshaltung, dass immer alles gut und wunderbar läuft. Wenn das mal nicht der Fall ist, dann redet man nicht darüber, steckt den Kopf in den Sand und wartet bis es vorbei ist.

Als es heute Abend 19 Uhr wurde war ich ganz erstaunt, dass dieser Tag tatsächlich zu Ende zu gehen schien. Was für ein Tag! Er war im Grund bereits um 11 Uhr heute morgen gelaufen. Ich hatte eine Erwartungshaltung an diesen Tag. Meine Vorstellung war dabei gar nicht so exotisch. Am Morgen wollte ich noch an einer Präsentation arbeiten. Der modobonum Blog sollte auch seinen Weg ins Netz finden. Ja sollte, das trifft es ganz gut.

Nun ist es Abend, meine Präsentation kommt erst am Sonntag wieder dran und der Blog hat einen veränderten Inhalt. 

Doch was ist nun schlimm daran? Bei näherem Nachdenken finde ich andere Dinge die an diesem Tag stattdessen gelaufen sind. So merke ich, dass meine Erwartungshaltung mir einen Streich spielt. Ich bewerte den vergangenen Tag nicht nach dem wie er gelaufen ist, sondern nach meiner Vorstellung wie er hätte laufen sollten.

Zu den Dingen die gelaufen sind gehören ganz simple wie Gardinen aufhängen und Wäsche weg räumen. Das sind die scheinbaren Kleinigkeiten die das Leben doch immer wieder ausmachen. Mein persönliches Highlight ist etwas anderes. Weil nicht ging was die Gedanken in meinem Kopf hätte gefangen nehmen sollen, sinnierte ich über die Frage nach, wie man zu Menschen die man nicht kennt eine Beziehung aufbauen kann.

Es gibt da etwas von dem sie unbedingt wissen müssen und ich persönlich möchte sie davon überzeugen. Wie also muss die Werbung aussehen? Theoretische Antworten habe ich gefunden, doch diese Antworten in reale Worte und Folien zu bauen empfinde ich als die eigentliche Herausforderung. (für die nächste Woche)

Jetzt ist doch tatsächlich Abend geworden und ich habe meinen Frieden mit dem vergangenen Tag geschlossen. 

Schönes Wochenende!


Miteinander reden, Grenzen erweitern

16. Oktober 2014, claudia - Mannablog

Miteinander reden ist einfach. Miteinander reden, so dass beide das Gleiche hören und meinen ist eine Kunst. Wir Menschen reden jeden Tag viele Worte und manche davon sollten wir uns lieber schenken. Es gibt aber auch Worte, die nicht gesprochen werden, obwohl sie so dringend nötig wären.

Mein Denken ist von meinem Erleben und meiner Weltsicht geprägt. Genau so geht es jedem Menschen. Weil wir wissen, dass Reden unsere innersten Empfindungen preisgibt, verstummen wir zu oft. Unser Bedürfnis nehmen wir wahr und suchen Hilfe bei Menschen von denen wir ausgehen, dass sie es besser können.

Auch ich in meiner Kommunikation bin Lernender. Immer wieder stoße ich an meine Grenzen.

Am Wochenende habe ich eine Lernhilfe entdeckt, die immer funktioniert, immer verfügbar ist und nichts kostet. Meine Freundin nimmt diese Lernhilfe auch in Anspruch. Welche das ist?

Ich frage Jesus, was ich sagen soll. In meinem Fall hatte ich 10 Minuten Zeit zur Vorbereitung. Meine Freundin hatte nur ein paar Sekunden. Wir beide können diese Lernhilfe sehr empfehlen. Wenn du nicht weißt, was du reden sollst oder wie, dann frage doch bei Jesus nach. Er wird dir die richtigen Worte geben, du musst sie "nur" aussprechen.

Viel Freude beim Reden!


Das Hamsterrad als Karriereleiter

14. Oktober 2014, Mannablog

Mary, did you know ... that the Dishes don't wash themselves?

Was unterscheidet einen Ersti von einem Studenten, der kurz vor seinem Abschluss steht? Mh, ich schätze, in meinem Fall war es so, dass ich am Anfang ziemlich sorglos in das Studium hinein gelebt habe, als ich ungefähr wusste, wie der Hase läuft. In dieser Woche haben die Erstis an meiner Uni wieder jede Menge Party und Spaß mitgenommen, ich kann ihnen das nicht wirklich übel nehmen.

Ich fühle mich aber irgendwie auch etwas alt, wenn ich merke, dass ich Studium, Job und Karriere immer mehr Wichtigkeit zugemessen habe, je mehr Semester es wurden. Die Unerfahrenheit der ersten Semester war spannend und spaßig. Mit den Jahren habe ich freiwillige Aufgaben übernommen und berufliche Aufträge bekommen - beides hat Zeit und Elan gekostet. Ich möchte damit nicht sagen, dass es schlecht ist, gut zu arbeiten.

Aber seit ich diese Woche in einem Blog den Satz "Das Hamsterrad kann von innen betrachtet wie eine Karriereleiter aussehen." gelesen habe, hat er mich immer wieder heimgesucht und ich hinterfrage meine Motive hinter der ganzen Geschäftigkeit. Ich drehe mich, ständig, um die Dinge, die zu tun sind. Ein paar freie Tage sind Balsam für die Seele, aber auch irgendwie eine Tortur, weil ich es nicht gewöhnt bin, mal etwas nicht wirklich 'Sinnvolles' zu tun.

Da muss ich unweigerlich an den Satz denken, den Jesus zu Martha gesagt hat, als er bei ihr und ihrer Schwester Maria zu Besuch war: "Nur eines aber ist wirklich wichtig und gut! Maria hat sich für dieses eine entschieden, und das kann ihr niemand mehr nehmen." (Lukas 10, 42) Maria hat sich zu Jesus gesetzt und er hat ihr jede Menge erzählt. Ja, eine Frau kann scheinbar auch gebannt zuhören, ohne zu quatschen - wenn da der Sohn Gottes vor ihr sitzt. Martha dagegen hat sich darum gekümmert, dass der Haushalt rund läuft. Was soll ich sagen.

Ich bin wohl die geborene Martha. Wenn man sich mal deutsche Klischees anschaut, dann sind da Planen und Organisieren (Bürokratie!) ganz weit oben. Ich bin gerne zielstrebig und zuverlässig. Wenn ich von einer Sache überzeugt bin, mach ich dafür auch mal etwas mehr als nötig. Die Frage ist nur: Wie lang hält so was an? Eine YouTuberin hat neulich in einem ihrer Videos gemeint, dass man so etwas nicht könnte, wenn man nichts zurückbekommt. Burnout ahoi und so.

Ich verstehe das, weil ich auch schon manchmal gedacht habe, dass dieses ständige Auf-Abruf-Da-Sein einen Standard erhebt, der mir irgendwann auch das Genick brechen kann. Man muss klar seine Meinung, auch diesbezüglich, vertreten. Das ist ein gutes Recht eines Menschen. Dieses Zurückbekommen hat für mich aber auch einen Haken. Es hat nicht jeder, dem ich helfe, die Möglichkeit, mir etwas zurückzugeben. Jegliche Form von Selbstlosigkeit und Hilfsbereitschaft ohne Hintergedanken wird hier ja von vornherein angeknackst.

In der Bibel ist gerade die selbstlose Liebe, die Agape, die Liebe, mit der wir Gottes Wesen am besten widerspiegeln können. So eine Liebe gibt. Ich kann mir ganz viel Anerkennung von meinem Chef erhoffen (siehe diese Werbung: www.youtube.com/watch, von meinen ehrenamtlichen Mitarbeitern, von den Menschen, die mir nicht mehr zurückgeben können als ein Dankeschön oder ein Lob. Aber das kann doch kein gesunder Ausgangszustand sein, wenn ich mit einem leeren Tank losfahre, in der Hoffnung, dass er gefüllt wird und in der Sicherheit, dass ich bei fehlender Füllung aussteige und nicht weiter in die richtige Richtung fahre.

Wie bei allem ist der Blick auf die Ewigkeit hier ein weiser Ratgeber. Vergänglichkeit, Sinnlosigkeit. So etwas sehe ich jeden Tag und ich versuche gar nicht immer dagegen anzukämpfen. Der schale Geschmack, der bleibt, ist für mich dennoch Grund genug, mir Gottes Design für den Menschen anzusehen. Gott ist kein ausbeuterischer Gott. Er hasst Ungerechtigkeit. Er liebt Aufrichtigkeit, auch gegenüber unseren eigenen Grenzen. Gott gibt uns Bestätigung für die Dinge, die wir aus Liebe für ihn ganz persönlich tun - weil wir auch ganz persönlich von ihm ausgesucht sind, für diese Aufgaben, für diesen Ort, für diese Zeit.

Gott betont an vielen Stellen der Bibel, dass ihm der Sabbat - der Ruhetag - und sein göttlicher Frieden für den Menschen enorm wichtig ist (z.B. vgl. Jesaja 56,4-8). Gleichzeitig wird der faule Mensch mit seiner eigenen Dummheit aufgezogen, er solle sich die Ameisen ansehen und von ihnen lernen (vgl. Sprüche 6,6). Ich bin mir ziemlich sicher, dass es ein lebenslanges Lernen ist, darin zu wachsen.

Wir lernen so vieles und das am besten, wenn wir es üben, auch das Denken. Und während ich zur Zeit mal wieder ein Fitnessprogramm durchgehe, möchte ich auch darauf achten, dass ich mein Herz und mein Leben in diesen Sachen fit halte und mich aus dem Hamsterrad zu springen traue. Wie geht es dir so damit?


meine perfekte Erde

13. Oktober 2014, claudia - Mannablog

Schaue ich zum Fenster raus, sehe ich einen leicht trüben Herbstnachmittag vor mir. Keine Sonne ist zu sehen. Der Himmel hat eine Mischung von blau und grau. Alles in allem, keine sehr hohe Motivation nach draußen zu gehen. 

Auf dem Weg zum Gewächshaus entdecke ich das Licht am Horizont. Hinten, am Ende, dort leuchtet es hell und freundlich. Es ist eine Verheißung auf bessere Zeiten. 

Direkt neben unserem Gewächshaus wachsen ein paar Erdbeerpflanzen. Obwohl Herbst ist, blüht diese Pflanze und hat zeitgleich Früchte. 

Alles zusammen regt meine Phantasie an. Ich stelle mir die Frage, wie ich mir eine perfekte Erde vorstelle und ich fange an zu träumen.

Ausgehend vom abgeernteten Gewächshaus und den blühenden Erdbeeren wünsche ich mir das ganze Jahr über blühen und ernte. Ach wäre das cool, da gäbe es frische Erdbeeren und Spargel auch im November. Was für eine leckere Vorstellung!

Erbeeren und daneben Zitronenbäume? Auch dieses Bild könnte mir gut gefallen. In einem bin ich mir sicher, graue und trübe Tage sind in meiner Vorstellung von einer perfekten Erde abgewählt. 

Während es mich leicht fröstelt, drehe ich in Gedanken das Thermometer auf 25 Grad Celsius. Ja, das ist eine angenehme und Nutzer freundliche Temperatur die mir gut gefällt. Diese Temperatur baue ich in mein Bild von einer perfekten Erde mit ein.

Welche Vorstellungen hast du von einer perfekten Erde? Vielleicht sind dir ja ganz andere Dinge wichtig. Doch bestimmt hast auch du eine Vorstellung davon, wie deine perfekte Erde aussieht. Davon zu träumen lohnt sich auf jeden Fall. 


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