Manna

Das Hamsterrad als Karriereleiter

14. Oktober 2014, Mannablog

Mary, did you know ... that the Dishes don't wash themselves?

Was unterscheidet einen Ersti von einem Studenten, der kurz vor seinem Abschluss steht? Mh, ich schätze, in meinem Fall war es so, dass ich am Anfang ziemlich sorglos in das Studium hinein gelebt habe, als ich ungefähr wusste, wie der Hase läuft. In dieser Woche haben die Erstis an meiner Uni wieder jede Menge Party und Spaß mitgenommen, ich kann ihnen das nicht wirklich übel nehmen.

Ich fühle mich aber irgendwie auch etwas alt, wenn ich merke, dass ich Studium, Job und Karriere immer mehr Wichtigkeit zugemessen habe, je mehr Semester es wurden. Die Unerfahrenheit der ersten Semester war spannend und spaßig. Mit den Jahren habe ich freiwillige Aufgaben übernommen und berufliche Aufträge bekommen - beides hat Zeit und Elan gekostet. Ich möchte damit nicht sagen, dass es schlecht ist, gut zu arbeiten.

Aber seit ich diese Woche in einem Blog den Satz "Das Hamsterrad kann von innen betrachtet wie eine Karriereleiter aussehen." gelesen habe, hat er mich immer wieder heimgesucht und ich hinterfrage meine Motive hinter der ganzen Geschäftigkeit. Ich drehe mich, ständig, um die Dinge, die zu tun sind. Ein paar freie Tage sind Balsam für die Seele, aber auch irgendwie eine Tortur, weil ich es nicht gewöhnt bin, mal etwas nicht wirklich 'Sinnvolles' zu tun.

Da muss ich unweigerlich an den Satz denken, den Jesus zu Martha gesagt hat, als er bei ihr und ihrer Schwester Maria zu Besuch war: "Nur eines aber ist wirklich wichtig und gut! Maria hat sich für dieses eine entschieden, und das kann ihr niemand mehr nehmen." (Lukas 10, 42) Maria hat sich zu Jesus gesetzt und er hat ihr jede Menge erzählt. Ja, eine Frau kann scheinbar auch gebannt zuhören, ohne zu quatschen - wenn da der Sohn Gottes vor ihr sitzt. Martha dagegen hat sich darum gekümmert, dass der Haushalt rund läuft. Was soll ich sagen.

Ich bin wohl die geborene Martha. Wenn man sich mal deutsche Klischees anschaut, dann sind da Planen und Organisieren (Bürokratie!) ganz weit oben. Ich bin gerne zielstrebig und zuverlässig. Wenn ich von einer Sache überzeugt bin, mach ich dafür auch mal etwas mehr als nötig. Die Frage ist nur: Wie lang hält so was an? Eine YouTuberin hat neulich in einem ihrer Videos gemeint, dass man so etwas nicht könnte, wenn man nichts zurückbekommt. Burnout ahoi und so.

Ich verstehe das, weil ich auch schon manchmal gedacht habe, dass dieses ständige Auf-Abruf-Da-Sein einen Standard erhebt, der mir irgendwann auch das Genick brechen kann. Man muss klar seine Meinung, auch diesbezüglich, vertreten. Das ist ein gutes Recht eines Menschen. Dieses Zurückbekommen hat für mich aber auch einen Haken. Es hat nicht jeder, dem ich helfe, die Möglichkeit, mir etwas zurückzugeben. Jegliche Form von Selbstlosigkeit und Hilfsbereitschaft ohne Hintergedanken wird hier ja von vornherein angeknackst.

In der Bibel ist gerade die selbstlose Liebe, die Agape, die Liebe, mit der wir Gottes Wesen am besten widerspiegeln können. So eine Liebe gibt. Ich kann mir ganz viel Anerkennung von meinem Chef erhoffen (siehe diese Werbung: www.youtube.com/watch, von meinen ehrenamtlichen Mitarbeitern, von den Menschen, die mir nicht mehr zurückgeben können als ein Dankeschön oder ein Lob. Aber das kann doch kein gesunder Ausgangszustand sein, wenn ich mit einem leeren Tank losfahre, in der Hoffnung, dass er gefüllt wird und in der Sicherheit, dass ich bei fehlender Füllung aussteige und nicht weiter in die richtige Richtung fahre.

Wie bei allem ist der Blick auf die Ewigkeit hier ein weiser Ratgeber. Vergänglichkeit, Sinnlosigkeit. So etwas sehe ich jeden Tag und ich versuche gar nicht immer dagegen anzukämpfen. Der schale Geschmack, der bleibt, ist für mich dennoch Grund genug, mir Gottes Design für den Menschen anzusehen. Gott ist kein ausbeuterischer Gott. Er hasst Ungerechtigkeit. Er liebt Aufrichtigkeit, auch gegenüber unseren eigenen Grenzen. Gott gibt uns Bestätigung für die Dinge, die wir aus Liebe für ihn ganz persönlich tun - weil wir auch ganz persönlich von ihm ausgesucht sind, für diese Aufgaben, für diesen Ort, für diese Zeit.

Gott betont an vielen Stellen der Bibel, dass ihm der Sabbat - der Ruhetag - und sein göttlicher Frieden für den Menschen enorm wichtig ist (z.B. vgl. Jesaja 56,4-8). Gleichzeitig wird der faule Mensch mit seiner eigenen Dummheit aufgezogen, er solle sich die Ameisen ansehen und von ihnen lernen (vgl. Sprüche 6,6). Ich bin mir ziemlich sicher, dass es ein lebenslanges Lernen ist, darin zu wachsen.

Wir lernen so vieles und das am besten, wenn wir es üben, auch das Denken. Und während ich zur Zeit mal wieder ein Fitnessprogramm durchgehe, möchte ich auch darauf achten, dass ich mein Herz und mein Leben in diesen Sachen fit halte und mich aus dem Hamsterrad zu springen traue. Wie geht es dir so damit?


meine perfekte Erde

13. Oktober 2014, claudia - Mannablog

Schaue ich zum Fenster raus, sehe ich einen leicht trüben Herbstnachmittag vor mir. Keine Sonne ist zu sehen. Der Himmel hat eine Mischung von blau und grau. Alles in allem, keine sehr hohe Motivation nach draußen zu gehen. 

Auf dem Weg zum Gewächshaus entdecke ich das Licht am Horizont. Hinten, am Ende, dort leuchtet es hell und freundlich. Es ist eine Verheißung auf bessere Zeiten. 

Direkt neben unserem Gewächshaus wachsen ein paar Erdbeerpflanzen. Obwohl Herbst ist, blüht diese Pflanze und hat zeitgleich Früchte. 

Alles zusammen regt meine Phantasie an. Ich stelle mir die Frage, wie ich mir eine perfekte Erde vorstelle und ich fange an zu träumen.

Ausgehend vom abgeernteten Gewächshaus und den blühenden Erdbeeren wünsche ich mir das ganze Jahr über blühen und ernte. Ach wäre das cool, da gäbe es frische Erdbeeren und Spargel auch im November. Was für eine leckere Vorstellung!

Erbeeren und daneben Zitronenbäume? Auch dieses Bild könnte mir gut gefallen. In einem bin ich mir sicher, graue und trübe Tage sind in meiner Vorstellung von einer perfekten Erde abgewählt. 

Während es mich leicht fröstelt, drehe ich in Gedanken das Thermometer auf 25 Grad Celsius. Ja, das ist eine angenehme und Nutzer freundliche Temperatur die mir gut gefällt. Diese Temperatur baue ich in mein Bild von einer perfekten Erde mit ein.

Welche Vorstellungen hast du von einer perfekten Erde? Vielleicht sind dir ja ganz andere Dinge wichtig. Doch bestimmt hast auch du eine Vorstellung davon, wie deine perfekte Erde aussieht. Davon zu träumen lohnt sich auf jeden Fall. 


Vom Ende der Geduld

12. Oktober 2014, marcus - Mannablog

Wer Geduld hat erträgt etwas, was er eigentlich lieber nicht ertragen würde. Wo fängt Geduld an und wo hört sie auf? Ein individueller Erklärungsversuch.

Geduld ist eine Eigenschaft, die jeder in seinem Leben irgendwann schon einmal gebraucht hat bzw. noch des Öfteren brauchen wird. Geduld beschreibt laut Duden die „Ausdauer im ruhigen, beherrschten, nachsichtigen Ertragen oder Abwarten von etwas“. Wer also von Natur aus ein eher ruhiger und beherrschter Mensch ist, der nachsichtig mit seinen Mitmenschen ist, hat es wohl leichter geduldig zu sein.

Der Sonntagsfahrer am Montag

Ich kann mich an unzählige Situationen erinnern, die sich in meinem Auto abgespielt haben und mit relativem Zeitdruck und langsam voranschleichenden Verkehrsteilnehmern vor mir im Auto zu tun hatten. Gedanken wie „Das gibt´s doch nicht“, „Fahr endlich weiter du .......“ oder „Gib endlich Gas!“ entwickeln sich dabei am laufenden Band und lösen einander ab. Besser wird es erst, wenn die Gelegenheit zum überholen da war. Ahhhhh. Tief durchatmen und endlich wieder entspannt in den Sitz lehnen. 

Jetzt kommt allerdings die Krux: Schon mal versucht in so einer Situation Geduld zu haben? Das ist nämlich extrem schwer! So sehr ich mich anstrenge, meist wird es doch nur verkrampftes Ausharren oder ein hoffnungsloses Ergeben in die Situation. Mit „ruhigem, beherrschtem, nachsichtigem Ertragen“ hat das an sich meistens eher wenig zu tun....

Der Sonntagsfahrer wenn ich besser drauf bin

Ebenso kann ich an genügend Situationen zurückdenken, an denen ich in der selben Situation die Ruhe selbst gewesen bin. Ruhig und ausgeglichen folgte ich in aller Seelenruhe entspannt dem allgemeinen Verkehr inklusive meinem langsam vorausfahrenden Verkehrsteilnehmer. 

Mit „ruhigem, beherrschtem, nachsichtigem Ertragen“ hatte das allerdings auch in diesem Fall nicht viel zu tun, da ich ja von vorneherein die Ruhe selbst war. Wo fängt also eigentlich Geduld an und wo hört sie auf? Wie kann ich Geduld bekommen, in den Situationen, in denen ich sie wirklich brauche?

Geduld ist, sich in den anderen hinein zu versetzen

Aus meiner Erfahrung ist es unmöglich, Geduld eben mal dann zu bekommen, wenn man sie gerade braucht. Geduld hat laut Definition damit zu tun, dass ich „nachsichtig“ bin. Nachsicht kann ich allerdings nur bekommen, wenn ich versuche mich in den Anderen hineinzuversetzen und mich nicht selbst als den Nabel der Welt betrachte. Denn nur so kann ich verstehen, dass Andere die Dinge anders machen als ich, aus verschiedensten Gründen länger brauchen als ich, etwas vielleicht erst lernen müssen, und so weiter. 

Ruhig und beherrscht sein, dass sind eher Eigenschaften als Verhaltensweisen. Da gibt es also etwas im Vorfeld zu lernen, bevor ich überhaupt in die Situation komme, diese Eigenschaften zu benötigen.

Ruhe und Frieden als Geschenk

Manche Menschen sind von Natur aus mit einer fast göttlichen Ruhe und gesegnet, während Andere Hitzköpfe sind, die nur auf die richtige Gelegenheit warten, um zu explodieren. Für mich ist die Sache etwas einfacher, da ich mich eher zu ersten Gruppe zählen darf. Ich weiß nicht, zu welchen Menschen Du Dich zählst, aber selbst wenn Du eher ein Hitzkopf bist, gibt es dennoch auch für Dich die Aussicht auf Ruhe, Frieden und Geduld.

Es gibt einen Frieden, von dem Jesus sagt, dass nur er ihn uns Menschen geben kann. Niemand sonst. Es soll sogar ein anderer Frieden sein, als der, den wir aus eigener Kraft auf dieser Welt erlangen können. Egal in welcher Situation Du Dich das nächste Mal befindest und fast am ausflippen bist, versuch es mal mit einem Hilferuf an Gott. Noch besser ist natürlich, Du lässt Dir jeden Tag bereits im Voraus die Kraft für den neuen Tag schenken. Und auch wenn es einfach mal nicht klappen will, kannst Du Dich trösten: Irgendwann ist auch die längste Geduld mal zu Ende.


Selbstverwirklichung - entdecke deine Fähigkeiten

10. Oktober 2014, claudia - Mannablog

Liebe Freundin, noch einmal will ich dir schreiben, hast du doch gefragt wie du dein Potential zur Entfaltung bringen kannst.

Oft klingt es so als sei Selbstverwirklichung eine Erfindung der westlichen Welt der letzten Jahre. Dabei ist das total falsch. Wer im Buch Bibel liest, stellt fest, dass es in diesem Buch immer wieder um die Selbstverwirklichung von uns Menschen geht. Sich selbst zu verwirklichen heißt der zu werden der wir sein könnten/ sollten. Dort wird beschrieben, wie Jesus uns Menschen dabei hilft. Er tut das weil wir in Gott einen gemeinsamen Vater haben.

Wenn du ihm vertraust, dann sind deiner Selbstverwirklichung keine Grenzen gesetzt. Je mehr du die Beziehung zu ihnen pflegst und dich mit ihnen beschäftigst um so mehr wirst du wachsen. Du bekommst Fähigkeiten die du vorher nicht hattest. Du siehst Dinge in anderen Menschen die dir vorher nie aufgefallen sind und negative Eigenschaften von dir werden weniger.

Bist du erst einmal auf unserer neuen Erde, wirst du in diesem Wachstum nicht aufhören. Du hast einen neuen so tollen Körper, das du wie ein Adler sehen kannst und hören wie ein Hase . Bis wir einmal alles im Universum erkundet haben, inklusive unseres Körpers wird eine Ewigkeit vergangen sein. Stell dir mal vor, du gehst über Gras und spürst an deiner Fußsohle jeden einzelnen Halm.

Liebe Freundin, Gott will das du wächst und die Gaben und Fähigkeiten die er dir gegeben hat auch verwendest. Wenn du ihm vertraust, dann gibt es für dich von jetzt an bis in Ewigkeit neues zu entdecken und auszuprobieren. Warum ich davon überzeugt bin? Gott ist ein großer Gott der Vielfalt. Beschränktheit passt einfach nicht zu ihm.


Strategien für ein Leben in Frieden

09. Oktober 2014, claudia - Mannablog

Liebe Freundin ja du hast recht, Christen verhalten sich nicht immer wie Nachfolger Jesu. Weil wir aber alle eine Vorstellung davon haben, wie Christen sich verhalten sollten, fällt ein Negativverhalten besonders auf und verletzt oft noch viel mehr.

Weißt du, auch an mir geht das nicht spurlos vorbei. Auch ich bin enttäuscht wenn Christen sich nicht so verhalten wie ich mir einen Nachfolger Jesu vorstelle. Manchmal kann ich damit besser umgehen und manchesmal fällt es mir wirklich schwer.

Inzwischen habe ich mehrere Schritte entwickelt um damit besser umgehen zu können. Hier will ich sie dir gerne weiter geben:

  1. Bei Jesus um Liebe zu dieser Person oder Personengruppe bitten (Habe ein großes Herz und denke nicht immer gleich das Schlechteste von ihnen.)
  2. Bitte für diese Personen für Sorgen und Anliegen und vor allem das Jesus ihnen gutes schenkt
  3. Sprich Vergebung aus, für das Fehlverhalten der anderen Christen
  4. Adressiere geschehenes Fehlverhalten in liebevoller Weise (das geht aber nicht immer und ist nicht immer passend. Weil es auch an dir und deiner Wahrnehmung liegen kann. Mit anderen Worten, du liegst falsch) Deshalb bitte Jesus um Klarheit, ob ein Gespräch richtig ist und wann. Denn: ein Gespräch mag richtig sein, der Zeitpunkt aber falsch, dann ist das Gespräch nicht sinnvoll.
  5. Bleibt in dir die Bitterkeit bestehen, wird es Zeit die Bitterkeit aus deinem Herzen zu schütteln. Schüttele alles wie Staub von dir. Du bist nicht für den anderen Menschen verantwortlich. Sein Fehlverhalten zu dir  ist von diesem Zeitpunkt an seine Sache.
  6. Bitte Jesus darum dir ein immer ehrliches freundliches Herz zu geben im Umgang mit dem anderen Menschen.
  7. Es funktioniert, Hauptsache du willst wirklich! Willst du nicht, kannst du dir sogar das wollen schenken lassen.

Denke immer daran, wir versagen alle in unserem Verhalten anderen gegenüber. Deshalb ist es wichtig, einander zu vergeben und miteinander in Liebe umzugehen.

Stell dir mal vor, wie das Jesus geht, wenn er auf unseren Planeten schaut und nur unbarmherzige Christen sieht die einander nicht vergeben wollen. Jesus Christus sagte auf dieser Erde folgendes: Wenn seine Nachfolger, also wir, einander nicht vergeben wollen, sieht er auch keinen Grund warum er ihnen vergeben soll. Und das wäre doch übel, oder?


Autoren gesucht für Manna

08. Oktober 2014, claudia - Mannablog

Modobonum ist "nur das Gute", daran wird sich auch in Zukunft nichts ändern. Im "Manna-Blog" werden wir weiterhin über unser Leben mit Gott und andere Themen, die uns bewegen, schreiben.

Unser Ziel für die nächsten Monate ist, dass noch mehr Menschen mitbekommen, dass es uns gibt. Die Welt braucht mehr "Gutes". Mehr gute Gedanken, mehr gute Texte. Mehr aufmunternde Worte, mehr Unterstützung. Mehr helfende Hände und letztendlich - mehr Gott.

Seit wir mit modobonum zurückdenken können, schreiben mehrere Leute, jeden Tag, einen Blog, den wir Manna nennen. Der Begriff Manna kommt aus der Bibel und bezeichnet das Brot, welches das Volk Gottes, während seiner Zeit in der kargen Wüstenlandschaft der Sinai-Halbinsel, auf übernatürliche Weise zu essen bekam.

Unsere Welt ist für uns in manchen Lebenssituation ebenso eine Art Wüstenlandschaft, die uns an die Grenzen unserer Existenz bringen kann. Manna nennen wir unseren Blog deshalb, weil wir jedem Menschen etwas mitgeben möchten, was ihn stärken und durch den Tag begleiten kann. Egal ob jemand gerade eine Durststrecke durchmacht oder das Leben in vollen Zügen genießt.

Um Manna lebendig zu gestalten suchen wir Autoren. Wir suchen Menschen die eine Beziehung zu Jesus haben und bereit sind von dieser Beziehung zu erzählen. Aus den Manna- Blogs soll das eigene Erleben spürbar sein. Als Autor ist jeder willkommen der Spaß daran hat. 

Wir freuen uns, dass Du auch mit dabei bist und uns durch dein Lesen, deine Gebete, deine Spenden oder deine Berichte unterstützt.


über 1000 modobooks sind auf der Reise

07. Oktober 2014, claudia - Mannablog

Am vergangenen Wochenende waren wir in Kassel auf dem #E1NSAJ. Die gemeinsame Zeit war sehr schön, das Programm super und die Nächte kurz.

Unter dem Hashtag E1NSAJ wurden Fotos geteilt, Stimmungen und Statements weiter gegeben. Viele Fotos zum Kongress sind unter folgendem Link bei flickr zu finden. Die Vorträge liegen bei Youtube. 

Am Sonntag Nacht waren wir wieder zu Hause. Gestern ging es uns nicht besser als den meisten Anderen. Wir waren platt, da ging nicht so sehr viel. 

Denke ich an den E1NS Kongress zurück, werde ich mich immer an die Begeisterung und Freude über unsere modobooks erinnern. Am Sonntag zur Verabschiedung gingen mit den Teilnehmern fast 1500 modobooks, verbunden mit vielen guten Wünschen, auf die Reise.

Ein lächelndes Gesicht zu sehen, dass einen Moment vorher noch nicht so aussah, ist cool. Die modobooks haben damit den ersten Teil ihres Auftrages erfolgreich erfüllt. Wir wünschen uns, dass sie ihren zweiten Teil genau so gut erfüllen und so zum nachdenken anregen. Wer sein modobook dann wieder auf die Reise schickt und weiter verschenkt, kann die erlebte Freude weiter verschenken. 

So sind nicht nur unsere modobooks auf der Reise, sondern wir mit ihnen. 

PS: Falls du auf ein modobook triffst, dann schick uns doch ein Foto. Wir freuen uns darüber.


Ich bin nicht perfekt

04. Oktober 2014, claudia - Mannablog

Schaue ich von meinem Stuhl aus nach rechts, sehe ich einen Monitor auf dem die Anzahl der Menschen die an Hunger sterben hoch gezählt werden. Wie helfen? Soll ich mich auf dem Weg zum Essen angesprochen fühlen? Ich fühle mich hilflos. Gehe ich in Facebook erfahre ich die neusten Gerüchte über die politische Situation in Nordkorea. Die Kommentare dazu machen mich ratlos.

Die Welt ist komplex geworden. Mit der Komplexität haben die schlechten Nachrichten (die uns erreichen) zugenommen. Es scheint so, als ob es nur noch schlechte Nachrichten und Kritik gibt. An allem und überall gibt es etwas zu kritisieren.

Der Erwartungsdruck perfekt zu sein und perfekt zu handeln wird immer größer. Doch gleichzeitig erlebe ich an mir selbst, dass ich nicht perfekt bin. Und ich muss sogar gestehen, ich will auch nicht perfekt sein. Kenne ich doch genug Menschen die dabei krank wurden. Der Wunsch nach Perfektheit brachte sie ins Grab.

Je mehr ich versuche perfekt zu sein, um so mehr geht meine Stimmung und Freude verloren. Das ist ein Problem, weil ich der Überzeugung bin, dass wir dazu bestimmt sind Freude an unserem Leben zu haben.

Mancher löst dieses Problem und geht in eine innere Migration. Auch bei mir gibt es solche Tage, an denen es scheint als ob das der Einzige gangbare Weg ist. Doch STOP nein! Ich will leben und das mit Freude am Leben. 


Mitarbeiter gesucht - Aktion #E1NSAJ

03. Oktober 2014, claudia - Mannablog

Nach einer kurzen und intensiven Vorbereitungszeit sind wir derzeit in Kassel auf dem #E1NSAJ. Ziel unseres hier seins, ist die Suche nach Verstärkung im Team. Die Umsetzung erfolgt über eine Social Wall auf der Posts aus Facebook, Twitter und Flickr sichtbar gemacht werden.

Gestern morgen hieß es deshalb 4 Uhr aufstehen und 5 Uhr los. Am Mittag waren wir nach einer sehr guten Fahrt am Kongresshaus in Kassel. Danach begann ein Aufbau Marathon von 8 Stunden. 

Irgendwann am Nachmittag war ich so fertig, dass ich beim verspannen Jesus um Hilfe angeschrieben habe. Immer wenn die Schrauben zum verspannen der Seile gar nicht wollten, bat ich um eine dritte Hand und habe sie auch bekommen.

Am Abend um 22 Uhr wurde zum Abschluß noch das modobonum Logo auf dem Stoff befestigt. Dann war unsere Social Wall wirklich fertig. - Nicht nur wir.

Doch Bilder sagen oft mehr als Worte. Deshalb habe ich hier einfach mal eine kleine Bilderserie angefügt.

 

 


Vorbereitungen auf Hochtouren #E1NSAJ

01. Oktober 2014, claudia - Mannablog

Kommende Nacht um 4 Uhr starten wir in Richtung Kassel. Denke ich an die letzen Tage zurück, kann ich nur sagen: "endlich". Ich bin froh, dass es endlich soweit ist. Sind wir mal im Auto, dann ist die Zeit der Vorbereitung abgeschlossen und es geht los.

Wie in jedem Projekt war es auch bei uns. 70% unserer Zeit gehen in die Vorbereitung und nur 30% auf die Durchführung. Gefühlt würde ich sagen, gingen 300% unserer Zeit in die Vorbereitung. Da für uns alle modobonum kein Arbeitgeber ist, sondern "nur" ein Freizeitprojekt, blieben nur die Nächte und die Sonntage für die Vorbereitung.

Die etwas klamme Finanzlage machte diese Vorbereitung nicht einfacher. Wir erlebten, dass Geld in unserer Gesellschaft für manche Dinge einfach nötig ist. Der Spruch "ohne Moos nichts los" gilt auch bei uns. Manches hätte sich mit  Geld einfacher lösen lassen.

Gleichzeitig haben wir in diesen Tagen auch viel Unterstützung und Hilfe erfahren. Allen die Beamer und anderes Equipment zur Verfügung stellen sei deshalb hier ganz herzlich gedankt. 

Heute nun heißt es Checkliste kontrollieren, alles zusammen packen, ja nichts vergessen. Und die Liste ist lang: Schrauben, Hammer, Tacker, Beamer, HDMI Kabel, modobooks, Visitenkarten, Beamer, Stromkabel und Verteiler, Bilderleisten, Halterungen, Spanngurte. Ein Traum, meine Seilspanner sind gerade mit UPS gekommen! 

Wir gehen jetzt wieder packen! 


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