Manna

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Autoren gesucht für Manna

08. Oktober 2014

Modobonum ist "nur das Gute", daran wird sich auch in Zukunft nichts ändern. Im "Manna-Blog" werden wir weiterhin über unser Leben mit Gott und andere Themen, die uns bewegen, schreiben.

Unser Ziel für die nächsten Monate ist, dass noch mehr Menschen mitbekommen, dass es uns gibt. Die Welt braucht mehr "Gutes". Mehr gute Gedanken, mehr gute Texte. Mehr aufmunternde Worte, mehr Unterstützung. Mehr helfende Hände und letztendlich - mehr Gott.

Seit wir mit modobonum zurückdenken können, schreiben mehrere Leute, jeden Tag, einen Blog, den wir Manna nennen. Der Begriff Manna kommt aus der Bibel und bezeichnet das Brot, welches das Volk Gottes, während seiner Zeit in der kargen Wüstenlandschaft der Sinai-Halbinsel, auf übernatürliche Weise zu essen bekam.

Unsere Welt ist für uns in manchen Lebenssituation ebenso eine Art Wüstenlandschaft, die uns an die Grenzen unserer Existenz bringen kann. Manna nennen wir unseren Blog deshalb, weil wir jedem Menschen etwas mitgeben möchten, was ihn stärken und durch den Tag begleiten kann. Egal ob jemand gerade eine Durststrecke durchmacht oder das Leben in vollen Zügen genießt.

Um Manna lebendig zu gestalten suchen wir Autoren. Wir suchen Menschen die eine Beziehung zu Jesus haben und bereit sind von dieser Beziehung zu erzählen. Aus den Manna- Blogs soll das eigene Erleben spürbar sein. Als Autor ist jeder willkommen der Spaß daran hat. 

Wir freuen uns, dass Du auch mit dabei bist und uns durch dein Lesen, deine Gebete, deine Spenden oder deine Berichte unterstützt.

claudia

über 1000 modobooks sind auf der Reise

07. Oktober 2014

Am vergangenen Wochenende waren wir in Kassel auf dem #E1NSAJ. Die gemeinsame Zeit war sehr schön, das Programm super und die Nächte kurz.

Unter dem Hashtag E1NSAJ wurden Fotos geteilt, Stimmungen und Statements weiter gegeben. Viele Fotos zum Kongress sind unter folgendem Link bei flickr zu finden. Die Vorträge liegen bei Youtube. 

Am Sonntag Nacht waren wir wieder zu Hause. Gestern ging es uns nicht besser als den meisten Anderen. Wir waren platt, da ging nicht so sehr viel. 

Denke ich an den E1NS Kongress zurück, werde ich mich immer an die Begeisterung und Freude über unsere modobooks erinnern. Am Sonntag zur Verabschiedung gingen mit den Teilnehmern fast 1500 modobooks, verbunden mit vielen guten Wünschen, auf die Reise.

Ein lächelndes Gesicht zu sehen, dass einen Moment vorher noch nicht so aussah, ist cool. Die modobooks haben damit den ersten Teil ihres Auftrages erfolgreich erfüllt. Wir wünschen uns, dass sie ihren zweiten Teil genau so gut erfüllen und so zum nachdenken anregen. Wer sein modobook dann wieder auf die Reise schickt und weiter verschenkt, kann die erlebte Freude weiter verschenken. 

So sind nicht nur unsere modobooks auf der Reise, sondern wir mit ihnen. 

PS: Falls du auf ein modobook triffst, dann schick uns doch ein Foto. Wir freuen uns darüber.

claudia

Ich bin nicht perfekt

04. Oktober 2014

Schaue ich von meinem Stuhl aus nach rechts, sehe ich einen Monitor auf dem die Anzahl der Menschen die an Hunger sterben hoch gezählt werden. Wie helfen? Soll ich mich auf dem Weg zum Essen angesprochen fühlen? Ich fühle mich hilflos. Gehe ich in Facebook erfahre ich die neusten Gerüchte über die politische Situation in Nordkorea. Die Kommentare dazu machen mich ratlos.

Die Welt ist komplex geworden. Mit der Komplexität haben die schlechten Nachrichten (die uns erreichen) zugenommen. Es scheint so, als ob es nur noch schlechte Nachrichten und Kritik gibt. An allem und überall gibt es etwas zu kritisieren.

Der Erwartungsdruck perfekt zu sein und perfekt zu handeln wird immer größer. Doch gleichzeitig erlebe ich an mir selbst, dass ich nicht perfekt bin. Und ich muss sogar gestehen, ich will auch nicht perfekt sein. Kenne ich doch genug Menschen die dabei krank wurden. Der Wunsch nach Perfektheit brachte sie ins Grab.

Je mehr ich versuche perfekt zu sein, um so mehr geht meine Stimmung und Freude verloren. Das ist ein Problem, weil ich der Überzeugung bin, dass wir dazu bestimmt sind Freude an unserem Leben zu haben.

Mancher löst dieses Problem und geht in eine innere Migration. Auch bei mir gibt es solche Tage, an denen es scheint als ob das der Einzige gangbare Weg ist. Doch STOP nein! Ich will leben und das mit Freude am Leben. 

claudia

Mitarbeiter gesucht - Aktion #E1NSAJ

03. Oktober 2014

Nach einer kurzen und intensiven Vorbereitungszeit sind wir derzeit in Kassel auf dem #E1NSAJ. Ziel unseres hier seins, ist die Suche nach Verstärkung im Team. Die Umsetzung erfolgt über eine Social Wall auf der Posts aus Facebook, Twitter und Flickr sichtbar gemacht werden.

Gestern morgen hieß es deshalb 4 Uhr aufstehen und 5 Uhr los. Am Mittag waren wir nach einer sehr guten Fahrt am Kongresshaus in Kassel. Danach begann ein Aufbau Marathon von 8 Stunden. 

Irgendwann am Nachmittag war ich so fertig, dass ich beim verspannen Jesus um Hilfe angeschrieben habe. Immer wenn die Schrauben zum verspannen der Seile gar nicht wollten, bat ich um eine dritte Hand und habe sie auch bekommen.

Am Abend um 22 Uhr wurde zum Abschluß noch das modobonum Logo auf dem Stoff befestigt. Dann war unsere Social Wall wirklich fertig. - Nicht nur wir.

Doch Bilder sagen oft mehr als Worte. Deshalb habe ich hier einfach mal eine kleine Bilderserie angefügt.

 

 

claudia

Vorbereitungen auf Hochtouren #E1NSAJ

01. Oktober 2014

Kommende Nacht um 4 Uhr starten wir in Richtung Kassel. Denke ich an die letzen Tage zurück, kann ich nur sagen: "endlich". Ich bin froh, dass es endlich soweit ist. Sind wir mal im Auto, dann ist die Zeit der Vorbereitung abgeschlossen und es geht los.

Wie in jedem Projekt war es auch bei uns. 70% unserer Zeit gehen in die Vorbereitung und nur 30% auf die Durchführung. Gefühlt würde ich sagen, gingen 300% unserer Zeit in die Vorbereitung. Da für uns alle modobonum kein Arbeitgeber ist, sondern "nur" ein Freizeitprojekt, blieben nur die Nächte und die Sonntage für die Vorbereitung.

Die etwas klamme Finanzlage machte diese Vorbereitung nicht einfacher. Wir erlebten, dass Geld in unserer Gesellschaft für manche Dinge einfach nötig ist. Der Spruch "ohne Moos nichts los" gilt auch bei uns. Manches hätte sich mit  Geld einfacher lösen lassen.

Gleichzeitig haben wir in diesen Tagen auch viel Unterstützung und Hilfe erfahren. Allen die Beamer und anderes Equipment zur Verfügung stellen sei deshalb hier ganz herzlich gedankt. 

Heute nun heißt es Checkliste kontrollieren, alles zusammen packen, ja nichts vergessen. Und die Liste ist lang: Schrauben, Hammer, Tacker, Beamer, HDMI Kabel, modobooks, Visitenkarten, Beamer, Stromkabel und Verteiler, Bilderleisten, Halterungen, Spanngurte. Ein Traum, meine Seilspanner sind gerade mit UPS gekommen! 

Wir gehen jetzt wieder packen! 

claudia

meine und deine Kindheitsträume

30. September 2014

Ich möchte dir von einem Thema erzählen was mir witziger Weise, vor ein paar Tagen in den Sinn gekommen ist. Kindheitsträume, wer hatte die nicht?

Als ich grad mein Bundesfreiwilligendienst in einer christlichen Kinderkrippe beendet hatte, habe ich mir rückblickend ein paar Gedanken drüber gemacht wie das wohl war als ich noch so klein war. Mittlerweile bin ich schon 18 Jahre alt, ist also schon eine Weile her als ich in diesem Alter war.

An vieles kann man sich ja leider nicht mehr erinnern aber eines werde ich bis heute nicht vergessen, nämlich was mein größter Kindheitstraum war. Aber bevor ich den verrate erzähl ich kurz wie es überhaupt dazu kam.

Ich bin in einem christlichen Elternhaus aufgewachsen und bin mit Abstand die jüngste von 3 Kindern, ich habe 2 ältere Schwestern die für mich damals die größten Vorbilder waren. Wie das aber eben häufig bei den jüngsten Geschwistern nun mal so ist,  darf man oft bei vielen Sachen die die Großen machen, nicht mitmachen! Ich hab mich immer schnell ziemlich alleine gefühlt.

Was dann zu meiner Lieblings Beschäftigung wurde weiß bis heute noch, ich schaute gerne Kinderfilme bei denen es immer einen Superhelden gab. Der Superheld war für mich immer der aller coolste, und ich denke das ich nicht das einzige Kind war das so dachte.

Und nach und nach entstand daraus mein ganz persönlicher Kindheitstraum. Für mich stand fest, ich wollte auch so ein Superheld werden, einer der cool ist, der dazu gehört und dem alle Aufmerksamkeit geschenkt wird. Mal abgesehen davon das dies so ein typischer bekannter Kindheitstraum ist, den wahrscheinlich viele selber hatten, ging es für mich besonders darum dazu zugehören und endlich auch so cool wie meine Schwestern sein zu können.

Natürlich hatte auch ich sehr viel Fantasie und habe mir die größten Abenteuer ausgemalt, die man unbedingt als Superheld erleben wollte. So kam es zu meinem Kindheitstraum und ich muss sagen heute belächle ich diesen Traum und bin ehrlich gesagt froh das es eben nur ein "Kindheitstraum" war.

Heute lässt man die Fantasie weg und denkt viel zu realistisch. Heutzutage hätte ich gar nicht mehr den Mut ein Superheld sein zu wollen. Trotzdem denk ich noch gern daran zurück, als mir das alles noch so möglich erschien.

Vielleicht hat dich meine Geschichte angeregt auch mal an deinen Kindheitstraum zurück zu denken. Vielleicht ist es bei dir auch schon viel länger her als bei mir, aber ich kann sagen egal wie alt  man ist und egal wie lange diese Zeit schon her ist, ist es trotzdem sehr spannend sich mal zurück zu versetzen und über seinen Kindheitstraum nachzudenken, das gehört zu deiner ganz eigenen Lebensgeschichte.

Es grüßt dich Alena 

gastbeitrag

Mein FSJ - Einführungsseminar in München

29. September 2014

Letzte Woche war ich bei meinem FSJ-Einführungsseminar in München. Es war sehr interessant dort und ich konnte auch viel lernen.

Beispielsweise habe ich etwas über das Thema "Gesunde Ernährung" gelernt, oder was in eine Hausapotheke gehört. An einem Tag war das Thema "Nationalsozialismus" dran, mit dem Film Sophie Scholl als Abschluss.

Die meisten Teilnehmer von dem Seminar waren vom CVJM München. Dieser hat zusammen mit der Heide (meine Regionalreferentin) das Einführungsseminar organisiert und durchgeführt. Geschlafen haben wir in einem Studentenwohnheim vom CVJM München, dort gibt es unter anderem die so genannte "Lions WG", die Wohngemeinschaft der Jungs des CVJM München. Mit den Jungs haben wir jeden Abend viel Spaß gehabt, mal waren wir in der Turnhalle und haben bis 24 Uhr Fußball gespielt, ein anderes Mal haben wir einen Film angeschaut.

Da in München derzeit das Oktoberfest läuft, dachten wir uns ein Besuch kann nicht schaden. Wenn man schon mal in München ist, kann man sich auch gleich mal die Wies'n anschauen. Wir waren insgesamt 8 Personen die zusammen auf der Wies'n waren. Wir alle waren das erste Mal da und wollten uns einfach mal umschauen, wie es dort so ab geht. Es war ein kunterbuntes Schauspiel von Fahrgeschäften, wobei man an keinem Schlange stand. Wir sind einmal mit einer Achterbahn gefahren (für 7 Euro) und das reichte uns auch. Wahrscheinlich ging es anderen Besuchern auch so.

Das Skurrilste was ich in den Tagen gesehen habe, war der verrückte Eismacher. Dort habe ich ein Eis mit Hendl-Geschmack gegessen und die Keule gleich dazu bekommen.

Mir hat das Seminar sau viel Spaß gemacht und ich konnte viel lernen. Ich freue mich schon auf das Winterseminar, bei dem ich die ganzen Leute wieder sehen werde.

 

 

Mein Zeitwunder

28. September 2014

Es soll ja so kopflastige Menschen geben, und ja – ominöserweise denke ich da an mich, die ihre Woche in To-Do-Listen vor sich hertragen. Wie ein kleiner Computerbildschirm im Gehirn spult sich vor dem inneren Auge ab, was ich - für die Uni zu tun hab, was regelmäßig gemacht werden muss, was spontan reingekommen ist und natürlich, was für schöne Vorhaben ich habe.

Und – das kommt noch hinzu – ich liebe es normalerweise, diese Dinge alle aufzuschreiben. Listenweise, weil das Abhaken so schön ist. Ich dachte jedenfalls, dass dieses Listenschreiben mich entlastet. Sozusagen den Druck von innen nach außen aufs Papier oder den Desktop-Notizzettel abzuleiten.

Es hat nicht geholfen. Im Nachhinein und nach vielen Monaten oder wahrscheinlich Jahren der Übung weiß ich – es hat mich nur noch mehr unter Druck gesetzt, vor mir eine Liste zu haben, die unerfüllt darauf wartet, geleert zu werden. Und das ist nicht das Einzige: es kommt dazu, dass ich mich mehr und mehr wie eine aufgabenerfüllende Maschine gefühlt habe und das nicht nur bei den Verpflichtungen, sondern auch die Verabredungen und schönen Vorhaben kamen und gingen und kamen und gingen und alles ging irgendwie durch den Fleischwolf der Planung und Erfüllung.

 

Mir hat das in letzter Zeit sehr zu schaffen gemacht und ich habe Gott gebeten, mir diesen Druck zu nehmen. Gott ist keine Maschine, genauso wenig wie wir, und er hat sich – und mir- Zeit gelassen, genug Zeit, um mir klar zu machen, dass ich wirklich nicht mehr alleine kann.

 

Und dann, ohne Vorwarnung, war ich ruhig. Ich kann es nicht anders beschreiben! Ich war diese Woche im Gottesdienst und der Pastor hat für Gottes Frieden für uns gebetet und hat den Himmel sich öffnen gesehen und die Gedanken beruhigten sich. Und es hält immer noch an.

 

Mein Gott, der alle Zeit in seinen Händen hält und der weiß, was morgen ist – im Gegensatz zu mir, der lässt mich jetzt in kleineren Schritten denken. Er hat mir die Last der Pflichten im Hinterkopf genommen, sodass ich ganz entspannt sogar mehr schaffe als vorher. Ich tu einfach, was ich tun muss, wenn ich Zeit habe – und die Zeit ist irgendwie plötzlich einfach mal hier, mal da, vorhanden. Dadurch, dass ich nicht mehr dokumentiere, was ich alles tun muss oder will, hat sich eine Leichtigkeit breit gemacht, die manches vergisst, was ich erfüllt habe, aber genau so auch in genau diesem Moment lebt und glücklich ist, dass Gott die Zeit hält und für mich bereit hält.

Ich bin dafür echt total dankbar und wünsche allen von euch, die auch ihre Probleme mit der Zeit und dem damit verbundenen Druck haben, ein Zeitwunder. Übrigens hatten wir in unserer Hochschulgruppe vor Kurzem einen Abend dazu und ich habe Gott um genau dieses Zeitwunder gebeten – schon als mir das Problem noch gar nicht so bewusst war. Gott kennt uns und unsere Schwächen, schon lange bevor wir selbst uns und sie wirklich kennen. 

Was der Mohrenkopf und der #E1NSAJ Kongress vereint

26. September 2014

Warten kann etwas schweres sein, vor allem wenn wir uns auf etwas freuen. Nicht umsonst gibt es immer wieder attraktive Angebote im Bereich der Sofortfinanzierung. 

Auch wenn es scheint als gäbe es immer alles sofort, manchmal hilft es nicht wir warten. Wir warten auf Weihnachten, den Urlaub und einen neuen Job. Und es gibt auch den einen oder anderen der darauf wartet einen Mohrenkopf essen zu können oder auch zwei.

Wir warten derzeit auch. Wir warten auf den Jugendkongress in Kassel, noch 6 Tage, dann geht es los. 

claudia

Es ist dein Tag

25. September 2014

Es gibt Tage, die irgendwie nicht so laufen wollen, wie mann/frau selbst es will. Kennst du das auch? Du hast eine Vorstellung und schon am morgen läuft alles anders.

Bei mir ist heute so ein Tag. Eigentlich, ja eigentlich ist ein schönes Wort. Heute nützte es mir nur wenig. Mein Tag begann mit einem klingelnden Telefon und Menschen, die von meinem Tag etwas abhaben wollten. So ist es bis jetzt geblieben. Viele Menschen haben sich in eine Reihe gestellt und jetzt ist Abend.

Nun gibt es zwei Varianten, ich kann frustriert davon ziehen und über diesen Tag jammern. Die Option gefällt mir nicht, was kann der Tag denn dafür. Ich habe mich für die das Akzeptieren entschieden. Ich könnte das auch so nennen: Ich habe mich entschieden diesen Tag zu lieben. Mein Tag läuft also anders, als geplant. Deshalb werde ich einige Themen nach morgen schieben und eine neue Tagesplanung in Angriff nehmen. Mal sehen was daraus werden wird.

Ich wünsche dir (auch morgen) einen guten Tag, mit Freude im Herzen und dem Willen sich diese nicht rauben zu lassen. Auch, und vor allem dann, wenn es nicht so läuft wie gewollt.

Atme tief durch, mache einen Moment Pause und dann entscheide dich dafür den Tag zu lieben.

claudia