Manna

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Trifft die Ebola Epidemie auf Barmherzigkeit?

24. September 2014

In den 90iger Jahren gab es einen Spielfilm mit Dustin Hoffman in der Hautprolle: "Outbreak". Als wir den Film damals in der Spätvorstellung anschauten, habe ich das erste Mal von Ebola gehört. Nach dem Film habe ich einige Stunden gebraucht um das Szenario zu verdauen. An große Teile der Handlung kann ich mich nicht mehr erinnern. Hängengeblieben ist die Absperrung einer Stadt durch das Militär, ohne Kontakte zur Außenwelt und ein Ärzteteam das eher an eine Mondlandung erinnert. 

Als im Frühjahr dieses Jahres in der Fachpresse die ersten Berichte aus Westafrika über eine größere Anzahl Ebola Toter zu lesen waren, kam die Erinnerung sofort wieder zurück. Seitdem verfolge ich die Berichte mit einem leichten Unbehagen.

So wie die Zahl der Infizierten und Toten zunimmt, so steigt langsam die Wahrnehmung durch die Presse und die Öffentlichkeit. 

In einer aktuellen Publikation hat das "WHO Ebola Response Team" sämtliche verfügbaren Daten zu dem Ausbruch gesammelt und ausgewertet (NEJM 2014, online 23. September). In den Hochrechnungen geht die WHO davon aus, dass mehr als 20.000 Menschen daran sterben könnten, wenn es nicht gelingt die Epidemie einzudämmen. 

Warum ich darüber schreibe? Ich kann nicht so tun, als ob es mein Herz nicht berührt. Dabei geht es weniger um Angst, als um die Dramatik der Menschen vor Ort. Es betrifft die  an Ebola Erkrankten, ihre Angehörigen oder die Helfer, doch nicht nur sie. Es betrifft die Infrastruktur und das Leben ganzer Landstriche.

In dem Artikel von Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier kommt das besonders zum Ausdruck.

Ich fühle meine Hilflosigkeit, doch nicht nur meine. Es scheint so, als ob es auch vielen anderen Menschen so geht. Doch wegschauen besiegt die Ebola Epidemie nicht.

Benötigt werden nicht nur Freiwillige, Ärzte und Schwestern, sondern auch finanzielle Mittel für Material, Behandlungsmöglichkeiten und Aufklärung vor Ort.

In unserer Ortsgemeinde in Landshut veranstalten wir an diesem Samstag 27.09.2014 um 14.30 Uhr ein "Hauskonzert". Alle Spenden zu diesem Konzert gehen an die Hilfsorganisation ADRA um den Betroffenen der Ebola Epidemie helfen zu können.

In einer Geschichte der Bibel wird von einem Mann berichtet, der unter die Räuber kam und fast erschlagen wurde. In der Schlussfolgerung heißt es, Barmherzigkeit ist einem Menschen zu helfen, obwohl man nichts davon hat. 

 

 

claudia

Sonnenuntergang ein Moment zum chillen

23. September 2014

Diese Woche ist Lukas auf seinem Einführungsseminar zum FSJ und ich merke, wie schnell man sich doch an Abläufe gewöhnen kann. Eine der Aufgaben von Lukas ist es, die Blogs vorzubereiten. 

Da Manuela krankheitsbedingt noch einige Zeit ausfallen wird, ist Manna eine seiner Aufgaben geworden. 

Über den Grund für die Wahl des Sonnenunterganges als Mannabild kann ich nicht sehr viel sagen, aber ich kann etwas spekulieren. Entweder wollte er gerne nach Hause oder er fand das rot so schön. Auf jeden Fall lockt es etwas zum spekulieren. Vielleicht ist es auch einfach ein Moment zum chillen.

Das ist es jedenfalls, was ich dir wünsche. Ich wünsche dir einen Moment zum abhängen und träumen.

claudia

Eustress bei modobonum vorm Jugendkongress

22. September 2014

Immer wieder merke ich, dass es sich lohnt Dinge los zu lassen. Nachdem wir uns gedanklich von einer Teilnahme am Jugendkongress verabschiedet hatten, geschah das Wunder und ein Sponsor war bereit einen großen Teil der Kosten zu übernehmen.

Nun sind wir also auf dem Jugendkongress. Seit der Zusage letzten Donnerstag Abend, sind alle unsere Zellen auf die Organisation und Logistik ausgerichtet. 

Welcher Beamer hat welche Leistung und wie groß ist das Bild was er erzeugt? Das ist im Moment die erste und wichtigste Frage! 

Alex hat sich mit den Leinwänden beschäftigt. Erst wollten wir Traversen verwenden, doch die Anzahl die benötigt würde ist so hoch, dass wir dafür einen LKW benötigen. So haben wir für die Leinwände eine andere Lösung gesucht und gefunden. 

Meine Aufgabe ist es heute, mich um die Bespannung zu kümmern. Welcher Stoff ist leicht und semitransparent um das Bild von der Rückseite aufbringen zu können.

Holger hat die Aufgabe sich um die Inhalte zu kümmern. Er wählt Themen aus und bereitet einen Plan vor. Diese Inhalte müssen mit dem Programmablauf während des Kongresses übereinstimmen und einander ergänzen. 

Chris unterstützt und bei der Vorbereitung der Computer und der Verknüpfung mit den Beamern. 

Unser Ziel ist es, dass die Teilnehmer auch im Internet miteinander über die Inhalte der Veranstaltung sprechen. So können nicht nur die Anwesenden am Kongress teilnehmen, sondern auch die zu Hause gebliebenen. Auf diese Weise kann eine viel größere Gruppe von Menschen erreicht werden.

PS: Wenn es nach Monika und unserem Konto geht, dann benötigen wir weiterhin finanzielle Unterstützung für den Kongress.

 

 

claudia

die verschlossene Tür

19. September 2014

Als wir vor einigen Jahren mit Manna anfingen, entschieden wir uns für Typo 3 als Backend. Zum damaligen Zeitpunkt war Wordpress noch nicht so weit entwickelt. Zu unserem Leidwesen, war diese Entscheidung mit vielen Dornen und Steinen gesät und ist es bis heute. 

Es gibt eine Menge Dinge die wir einfach nicht erklären können. Es wirkt als seien die Nullen und Einsen der digitalen Welt eigenständige Wesen, die es zu besänftigen gilt damit sie tun was sie sollen. Anders können wir es nicht erklären, dass Lukas nicht auf unser Typo 3 zugreifen kann. Wir finden den Fehler einfach nicht. 

Immer wieder probieren wir was Neues aus. Dann scheint es als würde alles klappen, um beim nächsten einloggen wieder vor verschlossener Tür zu stehen.

Um philosophisch zu werden, könnte ich jetzt einfach auf das Leben im Ganzen abgleiten. Doch das will ich gar nicht tun. Es ist einfach ein Frustblog!

claudia

Der Wert (d-)eines Lebens

16. September 2014

http://www.welt.de/politik/ausland/article131647239/Wir-tragen-das-Kreuz-Dann-sollen-sie-uns-toeten.html

In Zentraleuropa sind Krieg und Terror Worte, die für die meisten von uns keinen persönlichen Bezug haben. Doch durch Bilder wird die Distanz plötzlich sehr klein und der Weg in Millisekunden zusammen. In so einem Moment über Ruhe zu schreiben ist mir eigentlich nicht möglich, sehe ich die Bilder doch und kann diese Handlung nicht verstehen.

Wenn Menschen an Evolution glauben und sich und andere mit Terror überziehen, dann ist das schlimm und nicht logisch, würde aber in die Theorie der Weiterentwicklung einarbeitbar sein.

Wenn allerdings Menschen an die Erschaffung dieser Erde und eines jeden Menschen glauben, dann stimmt etwas nicht. Egal, welches persönliche Leid ein Mensch erlebt hat, es rechtfertigt keine Gewalt gegen andere Geschöpfe. Wenn ein Mensch behauptet, an einen Gott zu glauben, der diese Erde geschaffen hat, dann passt die Vernichtung von Leben nicht in das Konzept.

Auch eine Begründung nach dem Prinzip "Auge um Auge, Zahn um Zahn" funktioniert nicht. Jeder, der dieses Zitat anführt, überliest, was der Text sagt. 2.Mo 21 handelt von gegenseitiger Achtung und Rücksichtnahme. Es ist ein Appell an die Verantwortung für das Leben der Mitmenschen und keine Handlungsanweisung zur Rache.

Dein und mein Leben, unser aller Leben ist extrem wertvoll! Es wird Zeit, dass auch wir uns danach verhalten und nicht nur auf andere deuten. Entdecken wir den Wert des Lebens, dann funktioniert Auge um Auge nicht mehr. Terror und Krieg hören auf und wir finden ein kleines Stückchen Ruhe in unserem Leben.

claudia

Hillsong United in Stuttgart

15. September 2014

Es gibt viele christliche Bands, die wie ich finde auch viele schöne Worship-Songs schreiben. Worship ist Englisch und heißt so viel wie anbeten. 

Hillsong United ist  eine sehr bekannte Band, die seit vielen Jahren schon sehr bekannte Worship-Songs schreibt. Und diese Band macht momentan eine Europatour mit dem Namen „Zion“ (so heißt auch ihr neuestes Album)

Letzten Freitag, brach ich mit ein paar Freunden (wir waren insgesamt 10 Personen) auf nach Stuttgart zur Schleyer-Halle, denn dort fand ein Konzert von Hillsong United statt. Wir starteten am frühen Nachmittag in Landshut und hatten dann eine knapp 4 Stunden Fahrt vor uns, mit einem Stopp in München und einem Stopp kurz vor Stuttgart.

Endlich in Stuttgart angekommen, war es schwerer die Jacken an der Garderobe abzugeben, als einen Parkplatz zu finden. Die Garderobe war von einer Menschenschlange umgeben, dessen Teil ich nicht werden wollt. Daher entschloss ich mich einfach, meine Jacke um meine Hüfte zu binden.

Doch dann waren auch wir am Start, als die Band eine halben Stunde später als geplant, auftrat. Die Stimmung war richtig genial, die Musik ebenfalls. Hauptsächlich wurden Lieder von ihrem neuesten Album gespielt, jedoch kamen auch ältere Lieder wie „Mighty to save“ dran. Bei „Mighty to save“ wurde während dem Text „Shine your light and let the whole world see“ dazu aufgefordert, dass jeder das Licht von seinem Handy anmacht und hoch hält, ich sage euch die ganze Halle war hell, allein von den Handys. Es waren keine Scheinwerfer an, außer zwei schwache, die die Band beleuchtet haben. Was für ein tolles Bild!

Als sich gegen Ende noch eine riesige Polonaise bildete, schlossen wir uns in dieser Schlange zu einem großen Ganzen zusammen. 

Von der Rückfahrt habe ich dann nicht viel mit bekommen, da ich, wie die meisten im Auto, schlief. Um, ca. 4 Uhr, daheim angekommen kroch ich in mein Bett und habe erst einmal ausgeschlafen.

Ich kann es nur weiter empfehlen, dass ihr mal auf ein Hillsong United Konzert, es ist richtig nice!

Informationen und Newsletter bereichern das Leben

14. September 2014

Informationen bereichern das Leben ungemein, sie bringen zum Nachdenken und machen folgerichtige Entscheidungen überhaupt erst möglich. So frei und ungezwungen ein Blog auch ist, für handfeste Informationen brauchen wir manchmal ein anderes Medium – den Newsletter.

Das Geschenk des Lesens

Lesen ist eine wahnsinnige Gabe. Die Schrift ist das genialste Informationssystem überhaupt. Sie bewahrt Wissenswertes, Gedanken, ja sämtliche Information auf und kann unabhängig, einzeln, jederzeit abgerufen werden. Hast Du Dir schon einmal überlegt, wie kompliziert das Leben ohne die Schrift in unserer Welt wäre? Sie wäre zum jetzigen Zeitpunkt überhaupt gar nicht mehr wegzudenken. 

Wir schreiben und schreiben

Schreiben ist unsere Art, Dinge mit Dir zu teilen, die uns bewegen. Dank der Schrift kannst Du unsere Gedanken genau dann lesen, wenn es Dir passt. Dank moderner Medien sogar wenige Minuten, nachdem unser Blog überhaupt veröffentlicht wurde. Allerdings ist die Schrift nicht unsere einzige Sprache. Wir lieben auch Bilder, Fotos, Geschichten im Bild- oder Videoformat und Musik. Das Leben ist vielfältig und das Gute zeigt sich auf so viele Arten und Weisen.

So viele Blogs und dann auch noch Newsletter?

Für manches Wissenswerte wollen wir allerdings nicht unseren Blog verwenden, um die Informationen an Dich weiterzugeben. Alles rund um unsere Arbeit, unser Team, besondere Aktivitäten oder Gründe zum Feiern würden wir gerne in regelmäßigen Abständen per Newsletter an Dich weitergeben. Da wir wissen, wie schnell sich so ein Email-Posteingang füllt, versenden wir unseren Newsletter nur einmal im Vierteljahr per Email. Keine Angst also vor elektronischer Überflutung!

Du kannst unseren Newsletter sowohl über unsere Facebook-Seite als auch auf unserer Website abonnieren. Weiterhin gibt es dort unseren täglichen „Manna“-Blog zu lesen. Wir freuen uns darauf, die guten Dinge des Lebens mit Dir teilen zu können!

Liebe Grüße,

Dein modobonum-Team

marcus

Hinter dem Rücken Anderer

12. September 2014

Du kennst das doch sicher auch?

Es wird hinter deinem Rücken geredet, und es entstehen Gerüchte, welche gar nicht stimmen. Selber regst du dich natürlich über so Etwas auf, wenn du es heraus findest, aber wie wäre es denn, wenn du dich mal an deine eigenen  Nase fasst?

Du hast bestimm schon einmal hinter den Rücken von jemanden anderen geredet oder? Ich muss ehrlich gestehen, dass ich mich auch schon oft erwischt habe, wie ich hinter dem Rücken einer anderen Person über sie gesprochen habe.          

Aber warum macht man so etwas?

Meiner Meinung nach gibt es dafür nur einen Grund – Man hat Angst!

Die Leute haben Angst, dass sie die Person, hinter deren Rücken sie reden, auf dem falschen Zeh erwischen. Also ist es einfach, man redet mit jemand anderen, als gleich direkt mit der Person, die es eigentlich betrifft, und dann geht das Prinzip der stillen Post los. Beim weiter erzählen wird was dazu erfunden, oder man hat etwas falsch verstanden und schon brodelt die Gerüchteküche.

Fazit: Wenn du etwas über eine Person erfährst, oder dich etwas über eine Person interessiert, dann frage diese Person selber, wie es mit der Sache aussieht. Das ist für die Person besser, weil dann keine Gerüchte entstehen können und für dich ist das auch besser, da du dann die Wahrheit hörst. Missverständnisse müssen gar nicht entstehen