Manna

Modobonum mit „digitaler Pinnwand“ auf dem Jugendkongress 2014 in Kassel

02. September 2014, claudia - Mannablog

Vom 02.10. - 05.10.2014 findet in Kassel der "Deutsche Jugendkongress" der Adventjugend statt. Das Motto der Veranstaltung lautet "E1INS", was darauf hinweisen soll, dass Jesus Christus unsere Nummer Eins ist und er uns als seine Nachfolger zur Einheit untereinander aufgerufen hat.

Die Ziele des Kongresses liegen auf drei Hauptmerkmalen:

  • Einsetzen für Einheit und Gemeinschaft
  • Einsetzen für Identität und Persönlichkeitsförderung
  • Einsetzen für Nachfolge und Dienst an den Menschen

Modobonum liegen die Menschen am Herzen. Wir stehen dafür ein, dass sich Menschen bewusst für gute und reale Beziehungen entscheiden. Wir wünschen uns, dass moderne Medien zielführend genutzt werden und das Leben in der realen Welt bereichern anstatt es zu ersetzen.

Genau deshalb stellen wir auf dem Jugendkongress in Kassel eine "Social-Wall", eine Art digitale Pinnwand auf Leinwand zur Verfügung, mit deren Hilfe sich Jugendliche vor Ort austauschen und vernetzen können.

Allerdings ist die Realisierung einer solchen Kommunikationsplattform mit enormen Kosten im vierstelligen Bereich verbunden, die wir nicht alleine stemmen können. Wir möchten Dich einladen, mit uns gemeinsam dieses Projekt zu realisieren. Mit Deiner finanziellen Hilfe können wir die "Social-Wall" auf dem Jugendkongress in Kassel Wirklichkeit werden lassen. Wir benötigen zum aktuellen Stand noch professionelle Geräte die wir leihen müssen, um unser Konzept in die Realität umsetzen zu können. Deine finanzielle Hilfe sollte uns spätestens am 10.09.2014 erreicht haben, sonst müssen wir das Projekt leider abbrechen!

Wir würden uns freuen, wenn die Social-Wall umgesetzt werden kann. Es wäre schön auch Dich dort zu treffen und vielleicht sogar von Dir auf unserer "Social-Wall" zu lesen!

Dein modobonum-Team


Der NEUE - ich stelle mich mal vor:

01. September 2014, Mannablog

Wie Claudia schon angekündigt hat, fange ich heute bei Modobonum ein FSJ an, da dachte ich, ich stelle mich mal kurz vor.

Mein Name ist Lukas Basner, ich wohne derzeit in Altdorf, bin 16 Jahre alt und habe jetzt die Realschule beendet.

Zwei meiner größten Interessensbereiche sind zum einen alles was mit der IT zu tun hat und zum anderen alles was mit Veranstaltungstechnik zu tun hat. Ich leite einen Minecraft-Server namens „BaseCraft“, welcher seit über einem Jahr besteht, mittlerweile waren auch mal englischsprachige User auf dem Server.

Ehrenamtlich engagiere ich mich bei „Life Teen Challenge“ in Landshut. Hier arbeite ich vor allem im Bereich der Kinder-, sowie der Teenagerarbeit als Betreuer und Veranstaltungstechniker und bei dem Gottesdienst „LifeTime“ ebenfalls als Veranstaltungstechniker.

Meine negativste Eigenschaft ist, dass ich sehr faul bin! 

Das hat sich auch bei der Schule gezeigt: Ich habe nicht die Noten erreicht, die ich hätte erreichen können, und das habe ich mittlerweile verstanden. Aus diesem Grund will ich den Realschulabschluss wiederholen, nicht das ganze Schuljahr, sondern nur die Prüfungen und als Externer teilnehmen. Doch dieses mal werde ich mich besser vorbereiten und dann auch die Noten schaffen, die ich erreichen könnte!

Warum ich mein FSJ bei Modobonum mache ist ganz einfach:

Ich bin der festen Meinung, dass mich Jesus dort haben will! Womit wir bei dem Punkt „Glaube“ angekommen sind :)

Ja ich glaube an Jesus, ich bin in der evangelischen Freikirche der Life Teen Challenge Gemeinde. Ich wollte ursprünglich eine Ausbildung als Fachkraft für Veranstaltungstechnik oder als Fachinformatiker machen.

Ich wollte quasi mein Ding durchziehen, was dazu führte, dass ich nur Absagen bekam. Gut dachte ich, dann machst du halt ein FSJ das war dann mein Plan B. Auch hier wollte ich wieder mein Ding durchziehen und habe dabei gar nicht auf Gott gehört. Es war nämlich so, dass die Stelle bei Modobonum die erste Stelle war die ich gefunden habe, aber ich habe sie ignoriert. Irgendwann mal, nachdem ich nur Absagen bekommen habe, habe ich mal mit Gott geredet, und er hat mir nochmal die Stelle bei Modobonum gezeigt. Also habe ich dort mal eine E-Mail hin geschrieben, ob die Stelle noch frei wäre. Schnell war klar, dass der Prozess des Bewerbungsgespräches dazu diente, dass mich die Leute besser kennen lernen. Am darauffolgendem Samstag, war dann zusätzlich und ganz „zufällig“ ein Treffen, bei dem ich dann noch mehr Leute von Modbonum kennen lernen durfte. Für mich war klar, dass Modobonum die richtige Entscheidung ist, weshalb ich auch so schnell wie  möglich den Vertrag unterschrieb.

Ich freue mich schon auf das kommende Jahr mit euch!

Wenn ihr noch mehr über mich wissen wollt, könnt ihr mich ja gerne anmailen: „lukas.basner[at]modobonum.de“.


Garten, Erde, Pflanzen und jede Menge Steine in der Seele

16. August 2014, marcus - Mannablog

Die Hortensie im Steinernen Erdreich.
Die Hortensie im Steinernen Erdreich.

Dieses Wochenende waren wir bei Freunden und haben im Garten ein paar Pflanzen in die Erde gebracht, allerdings haben jede Menge Steine die Arbeit ziemlich erschwert. Steine in der Seele sind allerdings noch viel schlimmer.

 

Freunde von uns sind erst kürzlich in ein neues Haus in München gezogen. Anfangs bestand der Garten nur aus Erde, mit der Zeit spross jedoch das erste Grün empor und wurde immer dichter. Um das kleine Gartenparadies etwas zu bereichern, haben wir am Freitag eine Rose, eine Hortensie und einen Flieder ausgepflanzt. 

Erde oder Steine

Die Pflanzen mussten in verschiedene Ecken des Gartens und beim Graben fiel mir auf, wie unterschiedlich die Beschaffenheit des Bodens war. In der ersten Ecke dominierten gefühlte 95 Liter Steine pro 100 Liter Erde – was für ein Glück, dass das Loch nur relativ klein sein musste. Pflanzen war hier mit Abstand am Anstrengendsten. Die Rose und der Flieder kamen in eine andere Ecke des Gartens und glücklicherweise waren hier kaum Steine in der Erde zu finden, lediglich ab etwa 40 cm Tiefe. Das Graben machte hier richtig Spaß und ging schnell von der Hand und das Einsetzen der Pflanzen sogar noch schneller. 

Der Boden ist wichtig – auch später

Wenn man also Dinge pflanzen möchte, ist die Beschaffenheit des Bodens extrem wichtig. Allerdings nicht nur beim Pflanzen selbst, sondern auch später für das Wachstum. Nur weil man das zuerst nicht gleich bemerkt, heißt das nicht, dass es im Laufe der Zeit nicht trotzdem seine Auswirkungen zeigen wird. Das Graben in den Steinen hat mich an ein Problem ganz anderer Art erinnert. 

Das Herz ist wie ein Erdboden

Oft haben wir Probleme unser Innerstes zu verstehen, wirs sind eine Art „Black Box“. Wir verdrängen vieles und wollen vergessen. Nicht umsonst brauchen manche professionelle Hilfe von außen, um bestimmte Dinge aufarbeiten zu können. Sie können ihre Probleme selbst nicht mehr sehen. Wir verändern uns auch als Menschen im Leben, weil Dinge, die uns im Leben begegnen, Auswirkungen auf unsere Seele haben.

Dieses Problem existiert, seit es Menschen gibt, und sie haben es damals nicht besser verstanden als wir heute. Jesus hat damals mit einer Geschichte versucht, seinen Mitmenschen diesen Sachverhalt etwas zu erklären. Kurz gesagt ist unser Herz wie ein Erdboden, der mit verschiedenen Problemen behaftet sein kann. Da gibt es Dornen, Disteln, Steine, hartgetrampelte Wege und Vögel, die unsere Gedanken wegpicken. Wachsen können in seiner Geschichte die Dinge nur dort, wo diese Probleme entfernt werden und gute Erde zum Vorschein kommt. Zwar geht es in der Geschichte von Jesus vor allem um die Beziehung zu Gott, aber dieses Prinzip kann leicht auf unser Inneres im Allgemeinen angewendet werden.

Immer wieder mal umgraben

Ich für meinen Teil lerne daraus, dass ich immer wieder mal Zeit zum Umgraben brauche. Probleme, Schwierigkeiten und Hindernisse für ein vorankommen im Leben müssen immer wieder mal ausgemistet werden. Man würde heutzutage auch einfach „Psychohygiene“ dazu sagen. Also nicht immer nur ohne Pause durchs Leben rennen, sondern immer wieder mal Ruhepausen zum Abschalten und Kraft tanken einplanen. Dann klappt es auch besser mit einem „florierenden“ Leben.

 

Wenn Du die Geschichte selber mal nachlesen möchtest, dann wirst Du hier fündig: Matthäus 13:18-23


Der gestörte Rhythmus der "Inneren Uhr"

03. August 2014, marcus - Mannablog

Jeder Mensch lebt im eigenen Rhythmus in der Zeit.
Jeder Mensch lebt im eigenen Rhythmus in der Zeit.

Schlafen, Wachsein, Hunger, alles folgt einem bestimmten Rhythmus. Der Taktgeber für den Ablauf dieser Abfolge ist unsere sogenannte "Innere Uhr". Unschön wird es, wenn die äußeren Uhren dagegen arbeiten und stören. 

Jeder Mensch auf dieser Welt hat seinen eigenen Rhythmus, dem er folgt. Schlafen, Wachsein, Essen, alles folgt einem bestimmten Schema. Phasen mit viel Energie wechseln sich ab mit Zeiten, in denen wir unsere Ruhe wollen. Leider sind wir aber nicht die einzigen, die gerne unseren Tag bestimmen wollen — bestimmte Verpflichtungen bringen den Feind des natürlichen Aufwachens ins Spiel, den Wecker. 

Im Rhythmus der Welt

Unser Körper wird von einer Uhr gesteuert, die uns unseren Rhythmus vorgibt. Das ist auch in der Natur nichts neues, es gibt Tag und Nacht, Ebbe und Flut, Sommer und Winter und alles hält sich im großen und ganzen daran. Von daher ist es auch logisch, dass uns unser Schöpfer eine Uhr eingebaut hat, die uns hilft, uns in diesen Rhythmus einzufinden und uns darin wohl zu fühlen. Wir werden abends müde, wachen auf, wenn die ersten Sonnenstrahlen unsere Augen kitzeln und bekommen prompt Hunger, damit wir essen und somit Energie für den Tag haben. Ebenso empfinden wir unserem Rhythmus entsprechend eine gewisse "Energiekurve", die uns Zeiten mit viel oder wenig Energie erleben lässt. 

Rhythmusstörungen

Leider kann alles, was einen Rhythmus hat, auch aus diesem kommen. Wir sind abends lange wach, weil wir tagsüber zu wenig draußen waren und zu wenig Bewegung hatten. Die Bildschirme, in die wir schauen strahlen blaues Licht in unsere Augen und verhindern, dass wir müde werden. Wir müssen früher raus, als wir eigentlich wollten und werden entgegen unserem Schlafrhythmus vom Wecker unsanft in die Wirklichkeit zurückgeholt. Unser Körper ist zu schlecht erholt, wodurch auch unser Appetit leidet. Noch schlimmer wird es, wenn wir unregelmäßig arbeiten und zusätzlich am Wochenende bis drei in der früh wach sind. Hinzu kommt, dass auch die zweimal im Jahr stattfindende Zeitumstellung  inzwischen für "Jetleg"-Symptome und Gesundheitsprobleme verantwortlich gemacht wird.

"Den Schlaf hole ich mir zurück"

Am Wochenende  versuchen viele, sich den entgangenen Schlaf der Woche zurückzuholen. Allerdings zeigt die Wissenschaft inzwischen, dass dieses Denken ein Trugschluss ist: einmal verlorener Schlaf kann nicht mehr nachgeholt werden. Man weiß mittlerweile sogar, dass man nicht mehr als acht Stunden im Bett verbringen sollte, weil sich der Effekt der Erholung sonst ins Gegenteil verkehrt. Man fühlt sich gerädert, trotz jeder Menge Schlaf. Die Folgen von zuwenig oder zuviel Schlaf reichen bis hin zu Herzproblemen und Fettleibigkeit. 

Auf den Körper hören

Wie gut, dass uns unser Körper eigentlich immer sagt, was er gerade braucht. Ob wir in dem Moment dann darauf hören können oder wollen, steht auf einem anderen Blatt. Die richtige Dosis Schlaf beträgt für die meisten Menschen zwischen sieben und acht Stunden. Wer also um 6:00 Uhr aufstehen muss, der sollte eigentlich gegen 22:00 Uhr im Bett sein. Wecker sind schlecht, zumindest ist die "Innere Uhr" die bessere Wahl. Die Alternative sind "intelligente Wecker", die die Schlafphasen überwachen und einen in der optimalen Zeit Wecken. Funktioniert nach meiner Erfahrung bestens — ich nutze z.B. die App "Sleep Cycle" fürs iPhone dafür. 

Was lernen wir nun daraus? Hör auf deinen Körper. Bist Du müde leg dich hin oder mach eine kurze Pause. Wenn Du wach wirst und dich gut fühlst, steh auf. Wenn Du jung bist, hör auf meine Worte, wenn Du schon älter bist, weißt Du eh wovon ich spreche. Gott hat uns wunderbare Alarmsysteme einprogrammiert — wir müssen nur darauf hören. 


Geld = Zeit + Talent, stimmt die Formel wirklich?

30. Juli 2014, claudia - Mannablog

Vor einiger Zeit habe ich folgende Aussage gelesen: Geld = Zeit + Talent. 

Auf den ersten Blick empfinde ich diese Aussage als logisch. Wir arbeiten, d.h. wir geben unser Talent und Zeit einem Arbeitgeber und erhalten dafür Geld. Doch wenn ich länger darüber nachdenke entsteht ein schaler Beigeschmack.

Wenn der Spruch stimmt, dann haben die Menschen in Asien wohl weniger Talent. Denn wie ließe es sich sonst erklären das Menschen 10-12 Stunden für einen Hungerlohn arbeiten?

Doch wir brauchen gar nicht bis nach Asien zu gehen. Was ist mit den Erntehelfern oder den Fahrern der Paketdienste. Haben diese Menschen kein Talent?

Ich bezweifle das!

So stelle ich mir die Frage, was ich persönlich anders machen kann. Was habe ich in der Hand? So ganz sicher bin ich mir nicht, welche realen und durchgreifenden Möglichkeiten es für mich gibt.

Doch da fällt mir was sein. Zumindest bei meinem Paketdienst und der Postfrau kann ich das machen. Ich gebe zu, es ist ganz profan, aber wenigstens etwas. Ich bemühe mich freundlich zu sein und ihnen ein paar freundliche Sätze in den Tag hinein zu geben. 

Und

Ich möchte mich hier bei denen bedanken, die ihre Zeit und ihr Talent für wenig Geld zur Verfügung stellen. Vielen Dank bei den vielen Dienstleistern und Unterstützern, ohne die unser Leben nicht funktionieren würde. DANKE!


Zeitmanagement lernen kostet Erfahrung und Zeit

27. Juli 2014, marcus - Mannablog

Mit Zeit umgehen zu lernen kostet vor allem eines: viel Lehrgeld und Zeit. Und manchmal kommen auch dem besten Zeitmanagement ungeplante Sachen in den Weg.

 

Jeder Mensch hat eine begrenzte Menge an Zeit zur Verfügung, nämlich genau 24 Stunden pro Tag. In diese Zeit müssen wir alles packen, was wir tun müssen, was wir tun sollten und was wir tun möchten. Leider schaffen wir meistens nicht alles, und wir müssen anfangen mit unseren Aufgaben wir mit Bällen zu jonglieren. Welche Lösungsansätze gibt es, um wenigsten halbwegs aus dem Dilemma herauszukommen?

 

Müssen, sollen, wollen

Am einfachsten ist es, die anstehenden Aufgaben erstmal in drei Kategorien einzuteilen: Müssen, sollen, und wollen. Das heisst, es gibt Dinge, die müssen wir tun. Dazu gehören fixe Termine wie eine feste Arbeit, essen und trinken, schlafen. Allerdings könnte man essen, trinken und schlafen vielleicht auch in die Kategorie „sollen“ einordnen, denn für sie gibt es keine festen Zeiten und Längen. Schlafen tut ja eigentlich jeder, aber nicht jeder schläft auch so lange wie er eigentlich sollte. Weitere Dinge die wir tun sollten sind z.B. die Pflege unserer Beziehungen, unsere Zähne putzen, die Wohnung aufräumen und regelmäßig nach dem Ölstand im Auto schauen. Und dann gibt es da noch die Dinge, die wir gerne tun „wollen“. Hierunter zählen sämtliche Hobbies und Sport. Wobei man Sport unter Umständen auch in die Kategorie „sollen“ einordnen könnte, je nach Betrachtungsweise.

 

Prioritäten setzen

Je nach Kategorie und Wichtigkeit machen wir manche Dinge dann zuerst und manche nur noch, wenn sie noch Platz haben. Gut ist es, wenn sich z.B. schon am Anfang der Woche Gedanken macht, welche Dinge man wann erledigen möchte. So kann man bereits im Voraus gute Zeiten platzieren und in etwa ausloten, was man alles in seine Woche packen kann. Wichtigen Dingen sollte man hierbei Pufferzeiten einräumen, falls sie etwas länger dauern als man zuerst angenommen hat. Die übrige Zeit hat man dann noch zur Verfügung für Dinge, die man gerne möchte. Oft ist es hilfreich, wenn man wichtige Dinge auch zuerst erledigt, damit sie dann am Ende des Tages nicht unerledigt bleiben müssen, weil noch irgendetwas unvorhergesehenes dazwischen kommt.

 

Das Unvorhergesehene

Das Unvorhergesehen ist ohnehin der Killer Nummer eins für wichtige Aufgaben. Wer kennt die Situation nicht: Man hat sich etwas wichtiges für den heutigen Tag vorgenommen und prompt steht unvorhergesehener Besuch vor der Tür, den man jetzt aber nicht einfach wegschicken kann, weil man ihn erstens gerne hat und zweitens sowieso nur total selten sieht. Allerdings können einem nicht nur seine Mitmenschen sondern auch Dinge einen Strich durch die Rechnung machen, indem sie plötzlich nicht mehr funktionieren.In jedem Fall ist das Unvorhergesehene der Killer Nummer eins für wichtige Aufgaben, vor allem dann, wenn man diese auf den letzten Drücker erledigt. Hätte man zu Erfüllung noch ein paar Tage oder Wochen Zeit gehabt, wäre das alles ja kein Problem gewesen. Aber wenn man den wichtigen Brief noch nicht geschrieben hat und der Computer einen Tag vor dem Stichtag verreckt, dann steigt der Stresslevel und mit ihm der Blutdruck ins unermessliche.

 

Alles schon gehabt

Ich habe solche Szenarien zu  genüge schon gehabt. Dieser Blog, der jetzt erst nachts um 23:00 Uhr hier online geht ist ein weiterer Zeuge dieses Phänomens des schlechten Zeitmanagements. Da ich meinen Blog immer meist erst am Samstag Nachmittag oder Abend schreibe, habe ich keine Pufferzeit mehr zur Veröffentlichung. Und da mein komplettes Wochenende mit unverhofften Vorkommnissen zugepflastert war, hatte ich keine Chance und Zeit mehr zu reagieren. Dieser Blog soll nun also ein monumentaler Zeuge einer gelernten Lehre und einer hoffentlich stattfindender Veränderung in meinem Zeitmanagement werden: Ich schreibe meinen Blog ab nun bereits Anfang oder zumindest Mitte der Woche. Und hoffentlich schafft es meine neue Erkenntnis sich auch auf weitere Bereiche auszudehnen. Ich würde es mir wünschen.

 

Außerdem muss ich eine Sache noch mehr üben, die ich eigentlich inzwischen von meiner Chefin Claudia zu genüge erzählt bekommen habe: Lass dir von Gott helfen, deinen Zeitplan zu machen und bitte ihn, dir auch bei dessen Erfüllung zu helfen. Erstens weiß er, was wirklich wichtig ist, zweitens weiß er, was alles dazwischen kommen wird und drittens kann er Kraft geben, die man selber nicht hat.


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