Manna

Herzlich willkommen - Wie Deutsche leben und glauben

28. Februar 2016, claudia - Mannablog

Gestern waren Alex und ich auf einem Seminar mit dem Titel "Interkulturelle Kompetenz - Fremde Menschen verstehen".

Die Idee hinter diesem Seminar ist recht einfach: " Eine Person mit interkultureller Kompetenz kennt die Gemeinsamkeiten und die Unterschiede zwischen Kulturen und kann mit Offenheit, Empathie und Toleranz darauf reagieren. Jeder von uns denkt ein bischen, dass alle Menschen so sind wie wir selbst. Irgendwann in unserem Leben, erfahren wir den Irrtum hinter unserem denken. Doch wie können wir es besser machen?

Die Erziehung bis zum 6.-8. Lebensjahr legt die Strukturen des Gewissens fest. Dieses bildet die Basis für unsere Werte und unser Verhalten, meistens für den Rest unseres Lebens. Wir hörten von den großen Unterschieden im kulturellen Denken. Dabei ging es im Vergleich oft um westliche und östliche Kulturen. 

Während wir Deutschen eine klare und direkte Sprache wählen, ist der Sprachaufbau in östlichen Kulturen in der Regel indirekt. Zeit ist Geld, ein gerne zitierter Spruch, findet weder in der arabischen Kultur noch bei Japanern einen Wiederhall. Beziehungen sind wertvoller als Qualität und ein Kompromiss hat eine höhere Bedeutung als Wettbewerb.

Deutschland ist nicht erst seit 2015 ein Land in dem viele Kulturen zusammen treffen. Das wurde mir gestern sehr deutlich bewußt. Mir gingen an einigen Stellen kleine Lichter auf, warum unsere Mitchristen aus Russland oft so anders reagieren. Das fordert heraus und läßt mich nach neuen Ansätzen suchen.

Bob verwies auf zwei weiterführende Bücher:

  1. Würde - Respekt - Ehre: Werte als Schlüssel zum Verständnis anderer Kulturen von Karin Schreiner
  2. Scham, die tabusierte Emotion von Stephan Marks

Materialien und weitere Informationen

Herzlich Willkommen ist eine Broschüre die bei der Stiftung christlicher Medien erhältlich ist. Das Heft erklärt in unterschiedlichen Sprachen und sehr einfach wie Deutsche leben und glauben. Die Broschüre ist sehr gut zur Weitergabe geeignet und kann kostenlos (gegen Spende) bestellt werden. http://bundes-verlag.net/aktion/welcome/

Auch der Deutschland Begleiter gibt Informationen über Deutschland und stellt Material zur Verfügung. Damit möchte die Seite die Arbeit der Vereine und Gemeinden lokal unterstützen. http://deutschland-begleiter.de/start.html

Eine Veröffentlichung von Stephan Marks über Scham und Ehre. http://www.wissenschaft-und-frieden.de/seite.php?artikelID=1486


Deutsche christliche Blogs - was machen die eigentlich?

31. Januar 2016, marcus - Mannablog

Prezi-Präsentation: Analyse deutscher christlicher Blogs.
Prezi-Präsentation: Analyse deutscher christlicher Blogs.

Als Blogbetreiber ist es immer interessant, was eigentlich das Umfeld so macht. Da wir hierzu keinerlei vorhandene Daten finden konnten, haben wir selbst eine Datenerhebung vorgenommen.

Die Durchführung einer Bloganalyse von 162 christlichen Blogs aus dem deutschsprachigen Raum erstreckte sich mit Planung und Auswertung über einen Zeitraum von etwa 10 Monaten. Ziel der Erhebung mehrerer Faktoren ist eine Art Bestandsaufnahme der Blogs – wer sind die Betreiber, welche Inhalte produzieren sie, wie setzt sich ihre Zielgruppe zusammen, wie hoch ist ihre Relevanz, wie aktiv gestaltet sich die Ausführung des Blogs und wie lange halten sich bestimmte Blogs über die Zeit hinweg.

Geschlecht und Beruf der Autoren

Der überwiegende Teil der Blogseiten wird mit deutschen „.de“ Endungen betrieben, einige weitere mit „.com“. Andere Endungen kommen kaum vor.

Der Großteil der Blogger ist mit 81 Personen männlich, gefolgt von 40 weiblichen Personen. Zwölf Blogs werden gemischt betrieben und 30 machen hierzu keine Angabe.

Ein Großteil (67%) der Blogs macht keine Angaben zum Beruf des Autors, das übrige Berufsbild zeigt sich mit 20% überwiegend akademisch, Lehrberufe sind lediglich mit 2% vertreten. Allerdings nehmen die Theologen fast 50% der akademischen Berufe ein. Auffällig ist, dass 66 der Blogs zum Zeitpunkt der Datenerhebung zwar noch online aber bereits inaktiv waren oder ein erheblich zurückliegendes Erscheinungsdatum des letzten veröffentlichten Eintrags aufzeigten. Von den regelmäßigen Blogs veröffentlichen 70 monatlich bis wöchentlich. Weitere 14 Blogs veröffentlichen täglich. Zwölf der Blogs veröffentlichen in etwa vierteljährlichen Abständen.

Zeitliche Entwicklung und Social Media

Betrachtet man die Eröffnung neuer Blogs, so lässt sich im Zeitraum von 2002 bis 2014 ein stetiger Anstieg von aktiven Blogs beobachten. Ein stärkerer Anstieg gleich am Anfang der Zeitleiste vor allem zwischen 2006 und 2008 scheint positiv mit der Etablierung von Unternehmen wie Facebook, Wordpress, Youtube und Twitter in Verbindung zu stehen. Ab 2009 wurde damit begonnen, Blogs wieder zu schließen. Auffällig ist ein Anstieg der Schließungen im Zeitraum von 2012 bis 2014.

Bei den Social Media – Plugins auf den Blogseiten führt Facebook mit 57%, gefolgt von Twitter (46%) und Google (26%). Abonnements werden aber auch über Email(33%) und RSS(23%) tätigt.

Inhalt und Darbietung

Inhaltlich bestehen die Blogs zu etwa 75% aus „Andachtsstil“-Veröffentlichungen und persönlichen Berichten. Die restlichen 25% der Blogs befassen sich mit Themen wie Philosophie, Politik, Lifestyle, Design & Kunst, Reise u.a. Die Inhalte sind bei 127 der Blogs mindestens Ansatzweise religiös.

Die Blogs werden vor allem textlich umgesetzt, wobei bei etwa 120 der Blogs auch Bilder zum Einsatz kommen. Videos finden sich auf lediglich 60 Blogs und Audio-Inhalte nur sehr selten.

Beim Thema Vernetzung und Abonennten zeigen sich ganz klar einige Favoriten. Hier scheint auch sichtbar, dass es einige wenige gibt, die versuchen ihre Blogs ansatzweise professionell zu führen. Weitere statistische Analysen hierzu stehen noch aus.

 

Die offizielle Präsentation, die wir auch auf dem Media-Day der Stimme der Hoffnung vorgestellt haben, gibt es hier zum Ansehen.


Bericht vom Lobpreis in der Christuskirche

01. Dezember 2015, claudia - Mannablog

Einmal im Monat treffen sich viele Christen aus unterschiedlichen Kirchen zum gemeinsamen Lobpreis in der Christuskirche in Landshut. An jedem der Termine ist ein Anderer für die Leitung verantwortlich. Letzten Sabbat war es das erste Mal modobonum.

Da unser Team über ganz Deutschland verstreut ist, war die Idee eines digitalen Lobpreises schnell geboren. Als das Programm fertig war, bildeten 7 Lieder den Rahmen um Gebet, Erfahrungsaustausch und einem Mut machenden Wort. 

Wir wissen nicht genau, wie viele Teilnehmer da waren. Ich schätze so um die 50. Es war sehr schön, hinter sich den Chor der Christen zu hören, die trotz aller Unterschiede, miteinander Gott anbeten und Jesus die Ehre geben. 

Immer wieder wird von der Einheit der Christen gesprochen und mancher meint, dass damit ein "Parteibuch"  verbunden ist. Der Wunsch vieler spiegelt sich darin alle Christen in einer Kirche zu vereinen.

Wenn ich das Wort von Jesus richtig verstehe, dann bildet er diese Einheit. Wir verspüren das Bedürfnis nach Einheit und doch streben wir immer wieder nur danach unsere Vorstellung von Einheit durchsetzen zu wollen.

Auf unserer Erde, so wie sie jetzt ist, kann Einheit immer nur zeitlich begrenzt und mit Gewalt anderen gegenüber durchgesetzt werden. Das Bedürfnis von uns Menschen über andere zu herrschen zerstört alles. 

Jesus ist anders. In der Bibel wird ein Bild verwendet vom Körper. Dort werden seine Nachfolger als Glieder eines Körpers beschrieben und Jesus ist der Kopf dieses Körpers. 

Dann wird dazu aufgefordert, auf den Kopf zu hören und sich auf ihn auszurichten und nicht auf die anderen Glieder. Nachdem Motto, Hand und Fuß ihr habt beide unterschiedliche Aufgaben kümmert euch darum. 

Wenn jeder von uns, die wir uns zu Jesus bekennen, mit ihm gemeinsam lebt, dann ist Einheit hergestellt. 


Einladung zum Lobpreis in der Christuskirche

23. November 2015, claudia - Mannablog

Am kommenden Sabbat findet in der Christuskirche in Landshut wieder ein Lobpreisgottesdienst statt. Dieses Mal mit einer Premiere, modobonum ist für den Lobpreis verantwortlich.

Seit vielen Jahren schon, findet jeden letzten Sabbat im Monat ein gemeinsamer Lobpreis Gottesdienst der Kirchen von Landshut statt. Immer um 9.30 Uhr, eine Stunde lang, treffen sich Christen aus den unterschiedlichen Kirchen um miteinander Gott anzubeten und Jesus die Ehre zu geben.

Das schöne ist, dass jeden Monat eine andere Gruppe oder Kirche für den Lobpreis zuständig ist. So gibt es Lebendigkeit, Abwechslung und immer wieder neue Lieder. Wir genießen die Zeit, in der es nicht um Unterschiede und Streit geht, sondern gemeinsame Anbetung. Wie genießen die Zeit des gemeinsamen Gebetes und der Begegnung.

Mancher meint, dass dies doch gar nicht möglich ist. Die Unterschiede werden als das Markante und Entscheidende angesehen. Doch wer bin ich, dass ich die Beziehung meines Bruders oder meiner Schwerster werte? Ich bin nur für mich und mein Leben verantwortlich. (wie wunderbar!)

Im Vorfeld haben wir uns viele Gedanken gemacht, wie wir den Lobpreis gestalten könnten. Langsam nimmt unser Programm Gestalt an. Immer wieder purzeln neue Ideen in unseren Kopf und Freude darauf macht sich in unseren Zellen breit.

Auch du bist herzlich eingeladen, am kommenden Samstag um 9.30 Uhr in die Christuskirche nach Landshut zu kommen. Wir freuen uns auf ein wunderbares miteinander, zur Ehre unseres Königs Jesus Christus.


modobonum im „Adventisten Heute“

18. November 2015, marcus - Mannablog

Nur das Gute verbindet Menschen. Wie modobonum das Knüpfen von Beziehungen fördert - auch zu Gott.

Was bedeutet modobonum eigentlich und was machen die so? Diese Fragen haben wir in der aktuellen Ausgabe der „Adventisten Heute“ beantwortet.

 

Wenn du ein Update über modobonum und unsere Aktivitäten bekommen möchtest, kannst du dich in einem aktuellen Artikel der Zeitschrift „Adventisten Heute“ über uns informieren. Wir geben dir darin einen groben Überblick über uns und unsere Arbeit. Der Artikel ist kostenlos online zu lesen unter 

 

www.advent-verlag.de/cms/cms/upload/adventistenheute/AH-2015-10/index.html

 

Viel Freude beim Lesen wünscht dir das gesamte Team von modobonum.


Weihnachtsbriefmarken 2015 - Porto 2.0

01. November 2015, claudia - Mannablog

Ganz unscheinbar hing das Plakat in der Kirche am Informationsbrett. Wie jedes Jahr im Herbst wurde dort für die Weihnachtsmarken der Paritätischen Wohlfahrtverbände geworden. Fast war ich schon dran vorbei, als mein Blick hängen blieb.

Die Briefmarken sind normale Briefmarken mit einer Sonderspende von 30 ct pro Briefmarke. Empfänger der Pluserlöse der Weihnachtsmarken ist seit über 40 Jahren die Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege e. V. Die in ihr zusammen arbeitenden Organisationen helfen überall dort, wo staatliche Hilfe nicht ausreicht.

Ich blieb stehen und schaute mir das Plakat mit der darauf abgebildeten Kirche an. "Wohlfahrtsmarke mit Musik" war darauf zu lesen. 

Auf dem Plakat ganz unten in der Ecke, konnte ich folgendes lesen:

  1. Post mobil App runter laden
  2. Weihnachtsmarke mit Smartphone oder Tablet scannen
  3. Frohe Weihnachten mit "Stille Nacht,heilige Nacht!"

Zu Hause ging ich ins Internet um nach der Aktion zu suchen und mehr Informationen zu finden. Als Erstes kam ich zum Onlineshop und erfuhr, dass die Briefmarken ab 2.11.2015 verfügbar sind. Doch etwas über die Musikapp erfuhr ich nicht.

Nach einigem Suchen fand ich auch eine Seite mit weiteren Informationen zur Briefmarke und zum Motiv. Allerdings stand auch dort nichts von einer App und Musik. 

So bleibt nur auf die Briefmarken zu warten und das dann auszuprobieren. Schade!

Ausprobieren werden wir es auf jeden Fall, denn ich finde die Idee gut.

 

 

 

 


Wochenrückblick - oh happy day

09. Oktober 2015, claudia - Mannablog

oh happy day - der Blick nach vorne

Letzte Woche bekamen wir einen langersehnten Bescheid. Doch der Reihe nach, will ich die ganze Geschichte erzählen.

Im Frühjahr lernten wir eine junge syrische Christin kennen die in Schweden gestrandet war und nun versuchte nach Deutschland zu kommen. Eines Tages hieß es, dass sie gelandet sei. Doch gemäß Dublin Abkommen wurde der Antrag auf Asyl abgelehnt.

An das Telefonat mit ihr kann ich mich noch gut erinnern. Wir waren auf dem Weg in den Urlaub. Eine tiefe Machtlosigkeit machte sich breit. Sie erreichte uns noch viele hunderte Kilometer entfernt.

Beti stellte einen Antrag auf Prüfung ihrer Ablehnung und das Warten begann. Viele Wochen, einfach nur warten. Warten auf Antwort. In der letzten Woche nun kam endlich Antwort. 

Oh happy day. Was für eine Freude und Begeisterung, dass sie bleiben darf. Es war richtig zu spüren, wie die Entspannung über die Nervenbahnen durch den Körper zog. Was für eine gute Nachricht. Eine Nachricht, die den Blick nach vorne richtet und Neues entstehen läßt.

oh happy day - Ordination heißt Neues beginnt

Ein paar Tage später waren wir zur Ordination eines neuen Pastors in die Kreuzkirche der Baptisten eingeladen. Für mich war es das erste Mal, dass ich an einer Ordination teilnahm und ich war schon sehr gespannt.

Da ich in einem anderen Projekt derzeit viele Räume und Gebäude besichtige, war ich auf das Gebäude gespannt. Wir fanden große und helle Räume vor, die Offenheit ausstrahlen, eine Vielzahl von Kinderräumen, die schön gestaltet und dekoriert waren. Ein großer Mittelraum der eine Art Verbindungsglied zwischen den einzelnen Bereichen bildet und gleichzeitig auch den Treffpunkt bildet, ist sicher auch ein symbolischer Knotenpunkt, der junge und alte miteinander vereint.

Ordiniert und damit für den Dienst als Pastor eingesegnet wurde Johnatan Walzer. Er hat in München Theologie studiert und lebt bereits seit 6 Jahren mit seiner Familie in der Gemeinde. Mit seiner Einsegnung beginnt für die Familie ein neuer Lebensabschnitt, Neues beginnt. Er ist nun der offizielle Pastor der Baptisten in Landshut geworden. 

In der Predigt ging es um vier Elemente die für einen Pastor im Dienst wichtig sind. Das erste Element stellt den Blick auf Jesus in den Mittelpunkt. Die Feierstunde wurde von viel Musik und Gesang zur Ehre Jesus umrahmt. Im Nachgang gab es gutes Essen und selbstgebackenen Kuchen, oh happy day.

oh happy day - ein neuer Fußbodenbelag

Es gibt noch ein sehr persönliches oh happy day. In der kommenden Woche beginnen in unserer Kirche die Arbeiten am Fußboden. Über 25 Jahre ist der Fußboden nun schon in Benutzung. Nach einer langen Vorbereitungszeit, beginnen in der kommenden Woche die Arbeiten daran.


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