Manna

Wandern bedeutet Anstrengung und Erfolg

25. Juni 2014, claudia - Mannablog

Es sollten nur etwas mehr als 300 Höhenmeter Unterschied sein. Im Nachhinein betrachtet, war das auch alles ganz entspannt. 

Als wir aber auf dem Schneefeld standen und der Trampelpfad scheinbar senkrecht nach oben wollte, streckten sich die Schritte in die Länge. Die zwei untersten Gestalten gehören jedenfalls auch noch zu uns. 

Oben an der Hütte in der Sonne im Windschatten des Hauses, war alles ganz schnell vergessen und einfach nur gut.


If Words were my Language

24. Juni 2014, Mannablog

In letzter Zeit komme ich immer wieder mit der englischen Sprache in Berührung. Zum Einen kenne ich ein paar Leute, mit denen ich auf Englisch rede und zum Anderen lese ich gerade ganz gern Sherlock Holmes. Mir macht es vor allem Spaß laut zu lesen, weil ich da noch mehr das Gefühl für die Sprache bekomme (und eine heisere Stimme gratis dazu). Schaden kann es ja eigentlich auch nicht, an seiner Aussprache zu feilen. Ich komme damit zwar nie an die tollen Akzente heran, die die unterschiedlichen Muttersprachler setzen, aber zumindest kann ich irgendwann so gut werden, wie es mir persönlich möglich ist.

learn a languageVor einer Weile habe ich mir in der Drogerie so einen English Breakfast Tea gekauft. Für das ultimative englische Frühstücksgefühl, direkt nach dem Aufwachen sozusagen. Naja, nicht wirklich. Er schmeckt mir zwar gut und wahrscheinlich macht mich der Schwarze Tee darin auch etwas munterer, aber ich fühle mich deshalb nicht mehr der anderen Seite des Ärmelkanals zugehörig.

 

Eine Fremdsprache ist an sich ganz praktisch, wenn man in einer Situation ist, in der man sie braucht. Beim Urlaub im Ausland oder beim Auslandssemester, beim beruflichen und privaten Kontakt mit unterschiedlichen Kulturen, im Sprachkurs etc. Aber solange man sie nicht akut braucht, hockt sie unbenutzt in ihrer Schublade. Damit sie nicht völlig eingestaubt ist, wenn sie dann doch mal gebraucht wird, muss sie immer wieder in den Mund genommen werden und das Gehirn durchwandern. So blöd das klingt. Und vielleicht geht es dir dann auch wie mir manchmal – dass du in der Fremdsprache denkst und dir überlegen müsst, wie das, was du sagen willst, denn gleich in deiner Muttersprache ausdrückbar ist.

 

Mir ist in letzter Zeit aufgefallen, wie wichtig es ist, eine bestimmte Sprache fließend sprechen zu können. Ich meine die Beziehungssprache mit Gott. Es gibt Zeiten, da spreche ich lieber mit Freunden über das, was mich beschäftigt und ich denke Gott hat uns auch bewusst als soziale Wesen geschaffen. Aber es gibt auch die Tage, an denen ich genau weiß, dass ich mir damit zwar irgendwas von der Seele reden würde, aber keine Antwort auf der ganzen Welt mir das geben könnte, was Gott mir geben kann.

Vielleicht kennst du solche Momente, wo du innerlich mit dir selbst kämpfst und dir eine Sache zu groß und unfassbar scheint, um sie mit Worte auszudrücken. Ich merke, dass es mir hilft, auch und besonders diese unausgesprochenen Worte vor Gott zu bringen. Er hat versprochen, meine Gedanken schon zu hören und zu verstehen, bevor ich sie in zurechtgelegten Worten an ihn richte. Diese Sprache ist vertraut und von so einem Frieden und Geborgenheit geprägt, dass alleine das Wissen um seine Fürsorge manchmal Antwort genug ist.

 

cracks in your wallIch habe letztes Wochenende mal wieder intensiv Musik gehört, diese Art von Musikhören, wo man einfach nur dasitzt und zuhört – mit den Ohren, dem Gefühl, dem Herzen – auf Text und Musik. Klingt kitschig, nennt man glaube ich genießen. Jedenfalls wollte ich ein paar schöne Lieder für jemanden zusammenstellen, der gerade viel um die Ohren hat (nur eben vielleicht nicht die passende Musik), und dabei ist mir ein Lied besonders aufgefallen. Jason Gray – „Fear is Easy, Love is Hard“ heißt es. Es geht darin darum, dass ein Mensch sich lieber einigelt anstatt zuzulassen, dass die Liebe in ihm das Licht anmacht. Es geht darum, dass wir manchmal krampfhaft an den Mauern um unser Herz festhalten und aus blöden Situationen heraus bitter werden.

make my words a beautiful bouquetIch möchte nicht hart und bitter werden und mein Herz ummauern. Das Herz soll nicht auf Krawall gebürstet sein, sondern Liebe sammeln und weitergeben. Was denkst du, das klingt doch besser – oder? Für mich ist der beste Weg dahin, den Abfluss zu benutzen. Meine Sprache mit Gott einzusetzen und zu erleben, was sie und er mit mir machen.


Schöne Verpackung für unschöne Dinge

21. Juni 2014, marcus - Mannablog

Geschenktorte!
Geschenktorte

Eine schöne Verpackung kann es schaffen, ganz alltägliche und unschöne Dinge oder Geschenke ansehnlich zu machen. Manchmal kommt es eben auf die Verpackung an. 

Gestern galt es wieder einmal ein Geburtstagsgeschenk zu verpacken, allerdings wussten die Beschenkten bereits, was sie bekommen werden. Dies erhöhte natürlich den Druck, eine einfallsreiche Verpackung zu präsentieren, damit das Geschenk wenigstens äußerlich einen Aha-Effekt verursacht. Wie ich finde, und man auf dem Foto auch erkennen kann, ist uns das auch durchaus gelungen. 

Unschönes schön verpackt

Unser Geschenk war in diesem Fall nicht unschön, aber es gibt manchmal andere Dinge, die unschön sind und trotzdem an den Mann gebracht werden müssen. Das nagende Problem mit dem Arbeitskollegen, der sich so unschön verhalten hat; die verletzenden Worte des Partners; die schlechte Eigenschaft des Freundes, die bereits alle nervt, aber niemand traut sich was sagen. Es gibt viele unschöne Dinge, die einfach einmal gesagt werden müssen, damit etwas wieder ins Lot kommen oder sich die Situation ändern bzw. bessern kann. 

Allerdings kommt es natürlich ganz darauf an, wie man das Gesagte verpackt. Denn mit einer schönen Verpackung und langsam geöffnet, lässt sich so ziemlich alles, was eigentlich nicht gut ankommt, besser ertragen und annehmen. Oft haben die Betroffenen ja ohnehin schon eine gewisse Vorahnung, um was es denn in etwa geht, und die gelungene Verpackung kann dabei helfen, den richtigen Einstieg zu finden. 

Wie kann eine schöne Verpackung aussehen?

Wie kann aber jetzt eine schöne Verpackung aussehen? Das kommt natürlich als erstes ganz drauf an, was man für eine Beziehung zum Betroffenen hat. Wichtig ist schon einmal ein Gespräch unter vier Augen, also alleine mit dem anderen. Von Vorteil ist es, einen ruhigen Moment zu planen und das am Besten auch in vertrauter oder angenehmer Umgebung. Gut sind auch gleiche Augenhöhe, eine Körperhaltung ohne Konfrontation und eine Sprache, die nicht beschuldigt sondern auf das subjektive Empfinden eingeht, wie es einem selbst mit dem Verhalten des anderen geht. Von Vorteil ist es natürlich auch, wenn man sich gut mit seinem Gesprächspartner versteht, aber auch wenn dies nicht der Fall ist, kann ein solches Konfliktgespräch erfolgreich geführt werden. 

Natürlich klingt das alles auf dem Papier recht einfach, strategisch und geordnet. In Wirklichkeit sind solche Gespräche immer unangenehm zu beginnen. Und egal wie gut man die Theorie beherrscht, ist jedes Gespräch doch wieder ein Unikat. 

Egal, was Du in nächster Zeit verpacken musst, ich wünsche Dir gute Einfälle, viel Mut und viel Geduld beim "wieder auspacken"!


Wo kann ich Gott treffen?

18. Juni 2014, gastbeitrag - Mannablog

Hast du dir jemals Gedanken gemacht über Fragen wie diese: Warum sagst du Amen nach dem Beten? Ist Gott so wie dein leiblicher Vater und er hat nie Zeit? Wo kann ich Gott treffen?

All diese Fragen und viele weitere stellt Schlunz. Eigentlich ist es ein Kinderbuch und Schlunz ist ein Junge, den die Familie im Wald findet. Doch bezeichnender Weise ist es eine christliche Familie und Schlunz mischt die Familie mit seinen Fragen auf.

Der Schlunz erzählt eine sehr schöne und liebevolle Familiengeschichte und ganz nebenbei gibt es eine leichte Einführung in den christlichen Glauben.

Der Schlunz ist nicht nur ein Buch für Kinder. Es ist geschrieben für uns alle. Es ist leicht zu lesen und sorgt für eine gesunde Bewegung der Lachmuskulatur. Eine Freundin hatte mir das Buch geliehen, als wir über die Frage diskutierten, wie ich Christsein schreibe. Am liebsten würde ich ganze Passagen daraus einfach zitieren.

Leider tun wir viel zu viel in unserem Leben ohne unser Handeln zu hinterfragen. Mit Schlunz in der Familie geht das nicht. Er hinterfragt unsere Handlungen und christlichen Verhaltensmuster. Im Buch von Harry Voß gelingt dieses Hinterfragen erfolgreich. 


Dein Talent für andere Menschen

15. Juni 2014, marcus - Mannablog

Mein Twitter-Avatar. (c) Michael Rose
Mein Twitter-Avatar. (c) Michael Rose

Jeder Mensch hat Talente und Dinge, die er besonders gut kann, mit auf seinen Lebensweg bekommen. Talente machen an sich schon Spaß, werden aber erst so richtig gut, wenn man sie für andere einsetzt.

 

 

Wenn jemand etwas besonders gut kann, was sich meistens sogar schon in jungen Jahren abzeichnet, dann sagen wir: der hat ein Talent dafür. Und tatsächlich gibt es für Talente sogar familiäre Häufungen. Nicht umsonst ist es, dass Kinder von berühmten Musikern oder Schauspielern oft in deren Fußtapfen treten und ebenso in diesem Bereich tätig werden.

 

Dein Talent

Egal welches Talent Du hast, es ist etwas besonderes. Vielleicht bist Du gut in Mathematik, tust Dich superleicht dabei die verschiedensten Sprachen zu lernen, bist musikalisch oder künstlerisch veranlagt oder hast akrobatische Fähigkeiten. Möglicherweise liegen Deine Gaben aber auch auf kulinarischer Ebene und Du verstehst es wie kein anderer, leckeres Essen zuzubereiten. Was auch immer Deine Begabung ist, ich gehe mal davon aus, dass Du sie gerne tust, denn alles was einem leicht von der Hand geht macht von Haus aus schon mehr Spaß als Dinge wie nicht wirklich gut können. Wobei das jetzt nicht heißt, dass es auch immens viel Spaß macht neue Dinge zu lernen.

 

Für andere Menschen

Mit Sicherheit geht es Dir aber auch so wie mir: Ein Talent macht an sich zwar schon Spaß, so richtig gut wird es allerdings erst, wenn man es mit anderen teilt. Oft möchte man einfach, dass die anderen mitbekommen wie gut man etwas kann, eigentlich liegt es einfach an der Tatsache, dass es Spaß macht Dinge mit anderen zu teilen. Und wenn jeder etwas anderes gut kann, kommt sehr oft sogar eine richtig gute Mischung dabei heraus – ich denke nur mal einige dieser richtig guten Bandmusiker, die unser Leben mit ihren Talenten wirklich bereichern.

 

Macht Freude

Vor ein paar Tagen habe ich morgens meine Twitter-Timeline gelesen und bin auf einmal fast erfroren: Hat doch glatt jemand einfach meinen Twitter-Avatar (also das Bild meines Accounts) „gezeichnet“. Ich dachte mir sofort, was das jetzt wieder für ein Spinner ist, bestimmt wieder irgendein Spam. Beim genaueren betrachten des Bildes und des Twitter-Nutzers, der mir das Bild gesendet hatte, viel es mir wieder ein. Ich hatte bestimmt schon vor einem halben Jahr zufällig von einem Künstler erfahren, der fremde Menschen zeichnet, wenn man ihm einen Tweet mit einem bestimmten Hashtag sendet. Das hatte ich dann damals wohl getan, und ein halbes Jahr später hatte ich nun meine persönliche Zeichnung erhalten. 

 

Paperfaces

Der Künstler hinter dem Projekt „Paperfaces“ heißt Michael Rose und zeichnet jeden Tag ein bis zwei Fremde. Ich finde es toll, dass dieser Mensch sich neben seiner Familie die Zeit nimmt, etwas was er gut kann mit anderen zu teilen und ihnen eine Freude zu machen. Wer lieb nachträgt, bekommt sein Bild auch in der Originaldatei und darf diese frei verwenden. Ich habe mich bei Michael Rose bedankt und ihm versprochen, dass ich seine Arbeit in einem Blogbeitrag würdigen werde. Das habe ich hiermit gern getan! Auf seiner Webseite mademistakes.com könnt ihr euch die bisherigen Portraits ansehen und selbst eines in Auftrag geben, wobei ich mir nicht sicher bin, ob dies immer noch kostenlos ist, da er vor Anfrage wohl kaum retten konnte.

Hier könnt ihr euch den Entstehungsprozess meines Portraits ansehen.

 

Vielleicht hast Du ja bereits die ein oder andere Idee, wie Du dein Talent mit anderen teilen kannst. Übrigens, falls Dein Talent das Schreiben ist, dann melde Dich doch einfach bei uns und teile Dein Talent mit anderen!


Aufblicken auf ...

13. Juni 2014, claudia - Mannablog

Aufblicken auf ... In der Regel blicken wir aufwärts, wenn wir aufblicken.

Wir blicken auf Menschen, Ziele, Wünsche, die Zukunft und die Vergangenheit. In welche Richtung blicken wir? Aufblicken auf, kann nach unten oder oben gehen.

Worauf blickst du?

Das Foto entstand in Dresden, als wir gemeinsam mit dem modobook auf Entdeckungsreise waren.


zu warm zum schlafen - Tips um sich Abkühlung zu verschaffen

12. Juni 2014, claudia - Mannablog

Der Süden Deutschlands leidet immer noch unter südländischen Temperaturen. Gestern Abend wollte ich es nicht glauben, 28 Grad Celsius waren um 20 Uhr noch auf dem Thermometer zu lesen. Wahnsinn!

Und so waren nicht nur wir, sondern auch die Nachbarn noch bis 22 Uhr im Garten. Ans schlafen gehen war gar nicht zu denken. Was also tun um selbst abzukühlen und das Schlafzimmer, bzw. Bett auch.

So fingen wir an kreativ zu spinnen. Was läßt sich tun? Hier unsere Sammlung möglicher und unmöglicher Ideen zur Abkühlung:

1. Tiefkühlung

Unsere Tiefkühlung ist nicht so groß, dass ein ganzes Bett hinein paßt. Da unsere Bettdecken derzeit aber nur aus dem Bettbezug bestehen, ist es gar kein Problem die Bettdecken in einer Tüte in die Tiefkühlung zu stecken. Frisch heraus genommen, ist das ein herrliches Gefühl.

2. der Profane - die Lüftung

Wenn es am Abend kühler wird, Fenster auf und Durchzug. Am Besten ohne Licht, dass keine Mücken oder ähnliche Plagegeister den Weg herein finden. Wenn es am morgen kühler ist, lüften wir alle Räume intensiv und machen es dann den Italienern nach. Es werden alle Fenster geschlossen, inkl. Rolladen. Das gibt dann untertags eine ganz witzige Stimmung.

3. Wasser marsch

Ein Freund von uns duscht immer kalt. Derzeit machen wir es ihm nach. Am Abend vor dem Bett gehen duschen wir kalt. Das ist eine herrliche Erfrischung nach Wärme und Staub des Tages. Wer sich dann nicht ganz abtrocknet, sondern durch die Luft trocknen läßt, erlebt dadurch noch einen zusätzlichen Kühleffekt.

4. Körnerspeicher

Vom Primelchen kam der Tipp das Körnerkissen oder Kühlaccus in die Tiefkühlung zu legen und am Abend mit ins Bett zu nehmen.

5. Genießen

Wenn immer möglich, sollten wir die Zeit am Abend genießen. Gemeinsam mit der Familie oder Freunden auf der Terrasse oder im Biergarten sitzen, Zeit miteinander verbringen und die lauen Abende und Nächte bewusst erleben. Viel zu schnell geht die Zeit vorbei und es wird wieder kalt. 

Noch mehr Empfehlungen gibt es im Netz zu finden. Was auch immer du von diesen Tipps übernimmst, wir wünschen dir eine gute Nacht!


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