Manna

Berufstätig oder nicht - Mütter sind Frauen mit Kindern

21. März 2014, gastbeitrag - Mannablog

Auf die Frage, ob Mütter erwerbstätig sein sollten, gibt es keine richtige Antwort. Demzufolge aber auch keine falsche. Trotzdem wird seit Jahren in den Medien – in der Gesellschaft überhaupt – heftig über sie diskutiert. Hat eine Frau ihre beruflichen Wünsche, ihren Drang zur Selbstverwirklichung, gefälligst zurückzustellen, sobald sie sich für Kinder entscheidet? Oder ist sie dann das „Heimchen am Herd“?

Meine Erfahrung ist: Die größten Feinde von Müttern, die mit dieser Problematik zu tun haben, sind nicht die Arbeitgeber, ist nicht „die Gesellschaft“ – es sind wir Mütter selbst, untereinander. Unglaublich, mit welcher Bösartigkeit da getuschelt wird: „Wusstest du? Die x hat ihr Kind mit einem halben Jahr in die Krippe gegeben! Das ist doch unmöglich!“ – „Verstehst du das, dass y nicht endlich wieder anfängt zu arbeiten? Die muss doch zu Hause vor Langeweile sterben mit ihrem Kind!“

Die fiktiven Briefe einer berufstätigen an eine nicht berufstätige Mutter (und umgekehrt) der Ärztin Dr. Carolyn Ee sind darum so anrührend wie utopisch. Wenn wirklich eine solche Achtung und Wertschätzung unter uns herrschen würde, gäbe es deutlich weniger Gerede und dafür viel mehr tatkräftige gegenseitige Unterstützung.

Dabei ist das Aufeinander-Herumhacken aus meiner Sicht ziemlich leicht zu durchschauen: Es drückt nichts anderes aus als die Unsicherheit bezüglich der eigenen Entscheidungen und des eigenen Lebenskonzeptes. Eine Mutter, die sich gut überlegt hat, wie sie das mit dem Beruf und den Kindern regeln will, was zu ihr und ihrer Familie passt, und die auch dazu steht, hat es nicht nötig, einen anderen Lebensentwurf schlecht zureden.

Ich für mich persönlich habe herausgefunden, dass ich ohne Job nicht zufrieden sein kann. Und ich bin übrigens auch fest davon überzeugt, dass Gott sich freut, wenn ich mit Elan und Spaß meiner Arbeit nachgehe. Andererseits möchte ich mich auch in angemessener Weise um meine wunderbaren Kinder kümmern. Beides klappt nicht ohne Kompromisse, aber es klappt. Ich möchte es nicht anders haben. Das heißt jedoch nicht, dass für eine andere Mutter nicht etwas völlig anderes gelten kann.

Hören wir doch auf, einander die Fähigkeit zu sinnvollen eigenen Entscheidungen abzusprechen und konzentrieren wir uns lieber darauf, uns gegenseitig zu respektieren und zu unterstützen!


Das Licht des Orients

20. März 2014, claudia - Mannablog

Manchmal ist es das Unerwartete, was am Ende die größte Begeisterung hervorruft. 

Es war an der Zeit Weihnachtsgeschenke zu kaufen. In einem christlichen Buchladen waren wir auf der Suche nach CDs recht erfolgreich. Alex ging mit einem kleinen Stapel in der Hand zum Anhören und ich nutzte die Zeit, um im Laden nach etwas Besonderem zu stöbern. 

Jedes Mal, was einmal im Jahr war, wurde ich mit einem Buch fündig. Doch dieses Mal schien es als gäbe es nichts was in die Kategorie "Besonders" passt. Doch dann entdeckte ich etwas versteckt das Buch mit dem Titel: "Das Licht des Orients".

Etwas zögernd nahm ich es in die Hand und las die Beschreibung auf der Rückseite. Erst wollte ich es wieder zurück stellen, doch ein Blick in Richtung meines Mannes zeigte mir, dass ich noch Zeit hatte. So fing ich an einmal quer zu lesen.

Als wir etwas später unsere Geschenke bezahlten, befand sich "Das Licht des Orients" auch dabei. Inzwischen sind einige Monate ins Land gegangen, ein großer Teil meiner Familie hat das Buch bereits gelesen. Jeder war gleichermaßen beeindruckt. 

"Das Licht des Orients" beinhaltet viele Erlebnisse die Christen in der arabischen Welt erlebten. Es ist die einfache Alltagssprache, das Vertrauen und die Bereitschaft zum lieben, was das Buch so fesselnd macht. 

Es sind viele kleine Geschichten aus dem Leben, aus dem gemeinsamen Alltag. Sie bezeugen Gottes Macht und seine Liebe zu uns Menschen. Ganz nebenbei gibt das Buch Einblicke in eine für uns Mitteleuropäer völlig fremde Welt. 

Ich möchte dir das Buch "Das Licht des Orients" empfehlen. Es spielt keine Rolle ob du an diesen Gott der Bibel selbst glaubst oder nicht. Das Buch ist lohnenswert für den eigenen Bücherschrank, zum selbst lesen und zum kaufen und weiter verschenken. 


Du bist wertvoll

18. März 2014, claudia - Mannablog

Du schaust in den Spiegel und siehst kein ebenmäßiges Gesicht und du bist zu klein für dein Gewicht? Dein Chef meckert nur und ist nie zufrieden? Dann ist dir auch herzlich egal, dass in der Bedürfnispyramide Dinge wie Selbstwert und Geliebtsein ganz oben stehen. Du fühlst dich wie ein immer leerer werdender Schlauch. Je mehr du auf andere siehst, was sie scheinbar haben und wie toll sie doch sind, umso kleiner wird dein Selbstwert. Es ist wie der Sog eines Strudels, einmal begonnen ist es schwer diesen zu durchbrechen.

Dabei ist es nicht so schwer, diesem Strudel zu entrinnen. Hast du dich mal vor den Spiegel gestellt und angeschaut, was alles schön ist an dir? Es gibt ganz sicher vieles, was schön ist. Bist du unzufrieden mit deiner Kleidergröße, dann überarbeite dein Ess- oder Bewegungsverhalten. Das geht, auch wenn es nicht einfach ist.  Schreibe dir dein aktuelles Gewicht auf einen Zettel und wo du hin willst. Dann schreibe immer dein aktuelles Gewicht darauf. Den Zettel hänge an den Kühlschrank oder vor die Süßigkeiten, so dass du immer wieder daran erinnert wirst. Bei und gibt es einen einfachen Weg. Ich kaufe keine Süßigkeiten ein, also sind auch keine da. :-) Um die Abteilung Süßigkeiten im Laden mache ich einfach einen Bogen.

Aber eigentlich ist dein Wert von diesen ganzen Dingen unabhängig. Du bist wertvoll, sehr sogar! Egal, ob dein Partner dir das noch sagt oder nicht. Du bist etwas ganz Besonderes. So wie du bist nur du und niemand sonst auf der Welt. Keiner sieht die Welt so wie du, keiner kann die Dinge und hat die Begabungen, die du hast. Und sage nicht, du hast keine! Jeder Mensch wurde gewollt. Der Herr dieser Erde hat dich gewollt und zwar so wie du bist. Er tat es, weil er dich liebt und mit dir zusammen sein will.

Dein Selbstwert ist nicht von anderen Menschen abhängig, sondern nur von dir selbst. Wenn du dir einredest nichts zu sein, dann glaubst du es am Ende selbst noch und das obwohl es falsch ist. Vielleicht solltst du dir lieber einen Zettel an den Kühlschrank hängen auf dem steht: ich kann das, denn ich bin wertvoll!

Dir langt diese Begründung noch nicht, warum ausgerechnet du wertvoll sein sollst? Wo du dich selbst als wenig wertvoll ansiehst? Es gibt jemanden der dich liebt und wollte das es dich gibt. Sein Name ist YHWH. Er hat seinen Sohn sterben lassen nur für dich. Ohne den Tod seines Sohnes, wäre dein Leben auf dieser Erde nur Staub und hätte keine Perspektive. Dein Wert wäre nicht bleibend. Doch weil dieser Sohn für dich gestorben ist, ist dein Leben nicht nur in sich selbst wertvoll, sondern es ist doppelt wertvoll. Du hast einen doppelten Wert erhalten.

Deshalb noch einmal: du bist wertvoll!


Der Zeitpunkt der besten Ideen

16. März 2014, marcus - Mannablog

Eine musikalische Idee, festgehalten im iPad.
Eine musikalische Idee, festgehalten im iPad.

Die besten Ideen kommen meist dann, wenn man gerade keine Zeit hat. Ein Plädoyer für das Aufnahmegerät und eine stille Minute.

 

 

Ideen sind etwas wahnsinnig wertvolles. Ohne Ideen gäbe es keine Erfindungen, keine Lösungen für Probleme, keinen Fortschritt. Ideen sind weder örtlich noch zeitlich limitiert und sie sind nicht auf einen ausgewählten Personenkreis begrenzt. Das bedeutet: jeder kann Ideen haben und das jederzeit und an jedem Ort. 

 

Der Ursprung der Idee

Ideen entstehen durch die unterschiedlichsten Gegebenheiten. Manchmal gibt es eine Notwendigkeit, die eine Idee erfordert, z.B. wenn in Unternehmen bestimmte Prozesse besser organisiert werden sollen. Manchmal geht es um Gegenstände, die bestimmte Abläufe erleichtern oder überhaupt erst möglich machen. In einigen Fällen, entspringt aus einer Idee sogar eine völlig neue Technologie, die unsere Zukunft verändert. Und manchmal ist eine Idee ein rein kreatives Konstrukt, welches das Leben einfach nur schöner macht, wie z.B. ein schönes Lied oder ein tolles Kunstwerk.

 

Der Zeitpunkt der Idee

Vielleicht hast Du auch schon die Erfahrung gemacht, dass es mit den Ideen leider oft so ist, dass man sie nicht im voraus planen kann. Man ist gerade mit etwas völlig anderem beschäftigt und „Baam!!“: plötzlich ist sie da im Kopf, die Idee. Blöd nur, wenn man seine aktuelle Tätigkeit gerade nicht verlassen kann, dann läuft die Idee nämlich Gefahr, vergessen zu werden. Und das wäre in den meisten der Fälle wirklich ärgerlich.

 

Das Festhalten der Idee

Ideen müssen festgehalten werden, und das am Besten sofort. Leider ist es einem in den meisten Fällen nicht so ohne weiters möglich, eine Idee schriftlich festzuhalten. In vielen Fällen ist es für die meisten Ideen sogar unzureichend, sie schriftlich zu fixieren. Die Lösung für dieses Dilemma liegt heutzutage in jedermanns Hand: Das Diktiergerät. Natürlich hat nicht jeder ein Diktiergerät in der Tasche, aber einen Gegenstand, der diesem sehr nahe kommt und sogar noch vielseitiger einzusetzen ist: das Smartphone. Um eine Idee festzuhalten, brauchst Du also in den meisten Fällen nur drei Dinge – dein Handy, einen einigermaßen „privaten“ Ort und etwa ein bis zwei Minuten Zeit.

 

Eine gute Idee

Ich hatte mit meiner Frau gestern Nacht das Glück, dass sie eine gute Idee hatte, genügend Zeit vorhanden war und auch ein Werkzeug um diese festzuhalten. Der Zeitpunk war zwar, wie in so vielen Fällen, für eine richtig gute Idee mal wieder typisch: Mitternacht. Um 1:30 Uhr waren wir dann im Bett, mit einer guten Idee im iPad festgehalten.

 

Ich wünsche Dir, dass Du gute Ideen hast und auch stets die Möglichkeit hast, diese an Ort und Stelle festzuhalten.

 


Weißt du eigentlich wie lieb ich dich habe?

13. März 2014, claudia - Mannablog

Beim stöbern im Bücherregal ist mir ein Geschenk meiner jüngeren Schwester in die Hände gefallen: "Weißt du eigentlich, wie lieb ich dich hab?"

Schmal von Größe und zart von den Farben, wird der um so gewichtigere Inhalt sofort klar: "Weißt du eigentlich, wie lieb ich dich habe?" 

Ist es nicht die Frage schlecht hin? Weißt du, wie sehr du geliebt wirst und liebst? Manchmal scheint es so, als würde diese Frage mit jedem Lebensjahr mehr in den Hintergrund treten. Doch nein, diese Frage ist viel wichtiger als ein Hausbau und der nächste Karriereschritt. Diese Feststellung ist wichtiger als recht haben wollen und der Versuch dieses durch zu setzen.

"Weißt du eigentlich, wie lieb ich dich habe?" Es lohnt sich über diese Frage nachzudenken und es lohnt sich diese Frage zu stellen. 

"Weißt du eigentlich, wie lieb ich dich habe?"

 

Beim stöbern im Bücherregal habe ich ein Geschenk meiner jüngeren Schwester gefunden: Weißt du eigentlich, wie lieb ich dich hab?"

Es ist ein kleines Büchlein, nicht groß von Format und Dicke, aber groß wenn es um den Inhalt geht. Weil der kleine Hase nicht schlafen gehen will, fängt er an dem großen Hasen zu erzählen wie lieb er ihn hat.

 


Bienen beim Trinken

12. März 2014, claudia - Mannablog

Bei uns an der Terrasse steht eine Vogeltränke. Hauptnutzer ist unsere Hausamsel. Ihr beim Baden und Trinken zuzuschauen macht immer wieder Freude. Nach einem solchen Bad finden wir die Tränke mit einem deutlich reduzierten Wasserstand, dafür die Fläche drum herum gut gegossen.

Derzeit aber hat eine für uns neue Nutzergruppe die Tränke okkupiert. Nach der Definition von Alex sind des Bienen. Mama meint, dafür wären sie zu klein. Ich weiß es nicht. Der Einfachheit halber bleiben wir mal bei Bienen.

Sobald es warm wird sind sie da, bis zum Abend. Ein reger Flugbetrieb, der sich von uns nicht irritieren lässt. Sie kommen, wir wissen nicht woher, trinken und fliegen weg. In Spitzenzeiten gibt es einen regelrechten Konkurrenzkampf um den Platz am Wasser. Dabei kann auch mal eine Biene ins tiefe Wasser kommen und ertrinken.

Es ist wirklich erstaunlich. Als wir dieser Tage die Hecke direkt daneben schnitten, gab es keine Unterbrechung im Flugverhalten und Störung. Wir und diese kleinen Tiere leben friedlichen nebeneinander.

Alex achtet immer darauf, dass genug Wasser für sie da ist. Meistens tut er es am Abend, damit kein Tier dabei zu schaden kommt. Als neulich eine Biene am Ertrinken war, half er bei der Rettung. Ein kleiner Buchszweig war schnell gefunden und zur Rettung in den Weg geschoben. 

Für die Biene war das Rettung von außen. Plötzlich gab es da einen Halt und Sicherheit, ohne dass sie selbst diese hätte machen können. Als ich Alex dabei zuschaute musste ich an meinen Vater im Himmel denken und lachen. Ich glaube, manches Mal ist sein Handeln an uns ähnlich dem Verhältnis von uns zu diesen kleinen Bienen. 


Menschliches Versagen

09. März 2014, marcus - Mannablog

Der Regenbogen mitten im Sturm. Copyright: Marcus Eitzenberger
Der Regenbogen mitten im Sturm. Copyright: Marcus Eitzenberger

Wenn Unfälle passieren, bei denen man nicht genau weiß, was der Auslöser war, geht man der Sache auf den Grund. Technische Systeme werden überprüft und Menschen befragt. In nicht wenigen Fällen lautet das Ergebnis „Menschliches Versagen“.

Wir Leben in einer Welt, in der Unfälle leider an der Tagesordnung stehen. Täglich hören wir von Verkehrsunfällen, Explosionen oder Bränden in Fabriken, Gebäudeeinstürzen und vielem mehr. Woran das Problem liegt, lässt sich meist auf den ersten Blick nicht erkennen. Um der Ursache auf die Spur zu kommen müssen Untersuchungen eingeleitet werden, die die Sachlage aufzuklären versuchen.

Technischer Defekt oder menschliches Versagen?

Letztendlich läuft es bei Unfällen in so gut wie allen Fällen auf zwei mögliche Ursachen heraus: Technischer Defekt oder menschliches Versagen. Technischer Defekt bedeutet, dass ein Bauteil seine Bestimmung nicht mehr erfüllen konnte und durch den Defekt ein abnormales Verhalten an den Tag gelegt hat oder überstrapaziert wurde. Das Gute am technischen Defekt ist, dass primär erstmal kein Mensch daran Schuld ist, außer es wird festgestellt, dass bei der Konstruktion grobe Fehler begangen wurden. Der Unfall war halt „Pech“.

Menschliches Versagen bedeutet….ja was bedeutet das eigentlich? Laut Definition bedeutet menschliches Versagen folgendes:

1. das Geforderte, Erwartete nicht tun, leisten können, nicht erreichen; an etwas scheitern

2. plötzlich aufhören zu funktionieren, nicht mehr seine Funktion erfüllen

Wenn ein Mensch die Anforderungen die an ihn gestellt werden plötzlich nicht mehr erfüllen kann, wenn er dem nicht mehr nachkommen kann, was man vom ihm erwartet, dann versagt er. Vielleicht geht es lange gut, aber es kommt der eine Moment, wo er plötzlich aufhört zu funktionieren. Wenn dadurch ein Unfall ausgelöst wird, der auf tragische Art viele Menschenleben kostet, ist das natürlich besonders schlimm. Der arme Mensch, der diese Tragödie durch sein Versagen auslöst, ist dann der Sündenbock der Nation, auch wenn ihn vielleicht andere dazu gebracht haben, seine Grenzen so lange zu überschreiten bis er nicht mehr kann und ihm ein Fehler passiert.

Das persönliche Versagen

Meist brauchen wir allerdings gar nicht so weit von uns wegsehen, wenn wir von versagen sprechen. Ohne dass ich dich kenne weiß ich, dass Du dieses Gefühl des Versagens genauso kennst wie ich. Die nicht bestandene Prüfung, die kaputte Beziehung, das falsche Wort, schon wieder das gleiche falsche Verhalten. Die Gute Nachricht ist, dass Versagen zum Leben gehört, denn keiner von uns ist perfekt. Wir leben in einer Welt, die nicht perfekt ist und genauso haben wir als Menschen Fehler und Schwächen. Das Problem beginnt da, wo wir mit diesem Versagen umgehen müssen. Je größer das Versagen, desto schwieriger ist es natürlich auch damit umzugehen, denn die Schuldgefühle können massiv sein – besonders wenn andere Menschen in Mitleidenschaft oder sogar in den Tod gezogen worden sind. 

Vergebung

Die Lösung für das Drama des menschlichen Versagens ist Vergebung. Vergebung nimmt die Schuld eines Menschen weg und gibt ihm die Möglichkeit wieder frei atmen zu können. Leider gibt es manchmal Schuld, die eine Vergebung braucht, die kein Mensch mehr gewähren kann, weil die Last viel zu groß ist, als dass sie ein Mensch wegnehmen oder tragen könnte. Wie gut, dass der Urheber der Vergebung kein Mensch ist sondern Gott selbst. Die letzte Instanz der menschlichen Existenz, der Schöpfer allen Lebens und jeglicher Intelligenz hat dir bereits vergeben. Du kannst frei sein, egal welche Last du trägst. Du kannst deine Last abgeben und ein freies Leben führen, denn Gott hat dich lieb und hat schon vor langer Zeit für eine Lösung gesorgt. Gottes Vergebung ist wie ein Regenbogen mitten im Sturm. Gib ihm die Chance, dir zu helfen.


Light oder Premium

07. März 2014, Mannablog, Empfehlung Buch

Ich möchte an der Stelle Schleichwerbung vermeiden, deshalb etwas abstrahiert ausgedrückt: vielleicht bist du auch Nutzer des grünen Musikstreaminganbieters. Für mich ist das liebe Programm wirklich ein Geschenk des Himmels und dass es jetzt sogar gratis auf Smartphone und Co nutzbar ist, hat dem Anbieter von meiner Seite gleich ein paar Sympathiepunkte mehr eingebracht.

Wie dem auch sei – ich bin zugegebenermaßen ein durchschnittlicher Nutzer der Gratisversion. Das heißt, ich muss mit Werbung leben. Ist okay. Besonders unaufdringlich sind dabei die Banner, die sich tonlos über die Playlisten schieben. Umso ausdrucksvoller sind für mich die präzisen Botschaften wie „Premium klingt besser“.

So schlecht klingt die kostenlose Version doch gar nicht, dachte ich mir bei der ersten Konfrontation mit dieser Werbebotschaft. Eigentlich sogar ziemlich gut, nach meinem Empfinden! Ich weiß sozusagen gar nicht, was ich verpasse, bis ich mal in den unfassbar phänomenal guten Hörgenuss der Premiumversion eingeweiht werde. Danach werde ich wohl immer den Aufwärtsvergleich im Hinterkopf haben. Oder so ähnlich.

Mich hat das an unsere Welt erinnert. Wir leben eindeutig nicht in einer Welt, die grenzenlos und endlos ist. Ein mal um die Welt und dann kommt da nichts mehr. Und nicht nur reisetechnisch kommen wir an unsere Grenzen. Jeder einzelne Mensch wird nach einem ereignisreichen Tag müde und muss seinen Energietank mit Schlaf neu aufladen. Konzentration braucht Zucker, der Magen was zu essen. Und so weiter. Wir wissen selber, welche Grenzen wir haben, auch wenn wir uns vielleicht was anderes vormachen wollen.

Nehmen wir mal an, diese Welt ist nicht alles und diese Lightversion gefällt uns eigentlich trotz mancher Mängel ganz gut. Könnten wir den Gedanken wagen, dass wir uns damit zufrieden geben, weil wir nicht wissen, was besser ist? Ich meine damit nicht das unterdrückte Bedürfnis nach Revolution, nicht die Illusion, dass wir die Welt, wie sie ist, einfach mal umkrempeln können.

Ich meine den festen Glauben und die Hoffnung darauf, dass diese Welt nur der Anfang ist und einen Ausblick auf das Premiumpaket geben soll. Aber wie kommen wir an das vollkommene Leben, in Ewigkeit, Fülle, eben „all inclusive“ ran? Gott bietet uns an, das Ticket dafür bei ihm abzuholen. Und nicht nur das – er möchte nicht nur namenlose Gäste auf dem himmlischen Traumschiff, er möchte jeden seiner Gäste wie einen VIP behandeln. Darunter zählt eine enge Beziehung, eine Festanstellung im Personal, Notrufmöglichkeiten, Body Guards und Care-Pakete. Freier Zugang zum Boardbuffet.

Premium klingt besser. Premium lebt sich besser, aber man muss halt was dafür bezahlen. Aber wie ist das mit den guten Dingen? Was nichts kostet, ist auch nichts wert. (Im Fall von dem gratis Musikstreaming muss ich da allerdings vorsichtig widersprechen…) Interessante Denkanstöße zu diesem Thema, eine sehr spannende, lebensnahe und gleichzeitig verwirrende Story hat sich der Autor Thomas Franke für seinen neuen Roman„Der Spiegel des Schöpfers“ überlegt. Lies doch mal rein – ich kann es kaum aus den Händen legen.


Tanken und die Preise, ein Lotteriespiel

05. März 2014, claudia - Mannablog

Jeder Autofahrer der seine Tankrechnung selbst bezahlen muss, hat die gleiche Herausforderung. Wie gelingt es einen guten Preis für den Kraftstoff seines Autos zu erhalten.

Dieser Tage fuhren wir an 4 unterschiedlichen Tankstellen innerhalb von 10 km vorbei. Jede dieser Tankstellen gehört zu einem anderen Betreiber und jede hatte einen anderen Preis. Dabei waren die Schwankung nicht im Bereich von ein bis zwei Cent. Nein, nein. Die Schwankung betraf insgesamt 15 Cent pro Liter/ Diesel. 

Damit nicht  genug, schwanken die Preise doch innerhalb von Stunden in signifikanten Größenordnungen hin und her. Damit ist tanken manchmal eher mit einem Lotteriespiel zu vergleichen.

Eigentlich erstaunlich, dass wir als Bevölkerung das so anstandslos mit uns machen lassen. Doch wie auch immer, hier habe ich eine Empfehlung für eine App., bzw. einen Link zu einer Internetseite. "mehr tanken" gibt es kostenlos mobil für Android und Apple Produkte. Dort nutzen wir es schon lange, seit gestern auch die dazu gehörende Webseite.

Die Bedienung ist einfach und selbsterklärend. Ort, Umkreis und gewünschten Kraftstoff eingeben und unten erscheinen die Tankstellen sowie die Preise, inkl. Zeitpunkt der Aktualisierung.

In der App. ist es weiterhin möglich die Preise einer Tankstelle selbst zu aktualisieren um dadurch anderen Lotterie- Unwilligen zu helfen.

Das erinnert mich daran, dass ich ja heute auch noch tanken fahren muss. Dann will ich doch gleich mal bei "mehr tanken" vorbei schauen.


Empfehlung für Christen mit Wunsch zur Veränderung

04. März 2014, claudia - Mannablog

Bruder Yun ist inzwischen über 50 Jahre alt und lebt in Deutschland. Geboren und aufgewachsen ist er in China. Dort verbrachte er insgesamt sieben Jahre seines Lebens in Gefängnissen, weitere Jahre innerhalb des Landes auf der Flucht. Alles das, weil er mit 16 Jahren sein Leben Jesus Christus übergeben hatte. 

Das Leben von Yun ist geprägt von Freude und Leid, von großen Siegen und dem Bekenntnis Gottes zu uns Menschen. Während "Heavenly Man" seine Lebensgeschichte erzählt, ist "Christus hat uns doch befreit" ein Aufruf an uns Christen zur Nachfolge.

In drei Teil gegliedert, geht es um

  1. Unsere Freiheit in Christus
  2. Ströme lebendigen Wassers
  3. Kämpfer für Christus

Ich habe das Buch in Etappen gelesen. Immer wieder musste ich nachdenken, mich und mein Handeln hinterfragen. Brauchte die Zeit der Begegnung mit Gott und Jesus Christus. 

Aussagen wie: "Wenn Sie nicht mehr in der Lage sind, die Stimme Gottes zu hören, besteht die Gefahr, dass Sie einem dem menschlichen ICH dienenden Evangelium folgen und sich in falscher Sicherheit wiegen." fordern heraus.

Seine bedingungslose Liebe und Leidenschaft für Jesus Christus, seine Treue und Bereitschaft auf Gottes Weisung zu hören sind in diesen Zeilen wieder zu finden. Sie sind es die anstecken und Mut machen.

"Christus hat uns doch befreit" ist für Christen mit Wunsch zur Veränderung geschrieben. Für Alle die eine leere in ihrem Herzen verspüren und sie füllen möchten. Das Buch fordert heraus und damit zu einem Bekenntnis vor sich selbst und vor Gott.  


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