Manna

Ein paar persönliche Gedanken zur Freiheit

15. Januar 2014, claudia - Mannablog

Freiheit ist eine gefährliche Sache. Diese Erkenntnis kam nicht nur mir alleine, irgendein kluger Mann vor mir hat das wohl auch schon mal formuliert. Warum aber ist das so?

Wir alle sehnen uns nach Freiheit. Freiheit wird besungen, in Filmen, Romanen und Geschichten beworben und erträumt. Das Wort Freiheit scheint eine magische Anziehungskraft zu besitzen. Überall wo Freiheit beworben wird, gibt es eine Anzahl Menschen die diesem Angebot folgen wollen. 

Ich habe für Freiheit folgende Definition gefunden: Freiheit ist die Möglichkeit, durch persönliche Entscheidungen sein Leben selbst zu gestalten, mit allen Konsequenzen, die diese nach sich ziehen. Anders ausgedrückt: Freiheit bedeutet, dass ich die freie Wahl habe zwischen mehreren Möglichkeiten zu entscheiden. 

Wir leben in einer Welt mit vielen Abhängigkeiten. Manches Mal scheint es, als ob es immer einen (oder mehrere) andere Menschen gibt, die einem die Entscheidung abnehmen (wollen) oder die andere nach ihrem eigenen Willen beeinflussen wollen. Manches Mal scheint es als ob wir alle Möglichkeiten der Entscheidung selbst tragen - das kann die Familie sein, die Gesellschaft um einen herum, der Arbeitgeber. 

Da gibt es die großen Entscheidungen unseres Lebens mit Beruf und Partnerwahl und es gibt die kleinen Entscheidungen: Was kaufe ich und auf wen höre ich? In der Regel haben wir die Freiheit der persönlichen Entscheidung. Wir können wählen, welchen Weg wir gehen.

Manchmal passiert es, dass der Berg, auf den wir schauen, so groß ist, dass er unbezwingbar scheint. Die Freiheit gibt uns die Möglichkeit den Berg zu umgehen, davor stehen zu bleiben, darüber zu steigen oder eine Schaufel zu nehmen und ihn in kleinere Berge zu zerteilen. Welche Variante wir wählen, ist unsere persönliche Entscheidung. Wir alleine sind dafür verantwortlich. Wir können auch niemanden anders dafür verantwortlich machen. 

Ja, ich weiß, dass manchmal Dinge geschehen, in denen wir nicht die Freiheit einer Entscheidung hatten. Doch bereits beim Umgang mit dem Erlebten greift unsere persönliche Freiheit. Um beim Bild mit dem Berg zu bleiben, stellt sich die Frage: Beherrsche ich den Berg oder der Berg mich?

Freiheit heißt die Wahl zu haben. Diese Wahlmöglichkeit ist das große Geschenk Gottes YHWH an uns Menschen. Immer wieder bin ich erstaunt, wie hoch er diese Entscheidungsfreiheit von uns Menschen einstuft. Er akzeptiert auch die Entscheidungen, die aus seiner Sicht nicht gut für uns sind. Manche Entscheidung in meinem Leben lassen mich heute beschämt zu Boden blicken. Als ich diese Entscheidung damals traf, hat er mich gewarnt, aber er hat mir die Freiheit meiner Entscheidung gelassen.

Freiheit heißt die Wahl zu haben. Denn nur wer die Wahl hat, kann selbständig handeln und ist damit für sein Handeln auch selbst verantwortlich. Wer selbst verantwortlich ist, kann dafür auch selbst zur Verantwortung gezogen werden. Als Christen sind sie der Überzeugung, dass Gott Gerechtigkeit schaffen wird. Dafür ist die persönliche Freiheit zur Entscheidung zwingende Grundlage.

Wir sind nicht gezwungen einen Berg, eine Situation über uns herrschen zu lassen. YHWH sagt uns zu, dass uns nichts bezwingen kann. Es sei denn, wir wollen das. So steht unsere Entscheidung am Anfang allen Handelns.  

Manchmal müssen Berge scheinbar alleine bezwungen werden und manchmal braucht man Freunde, die mit einem gemeinsam die Schaufel in die Hand nehmen und den Berg bezwingen wollen.

Du sagst, du schaffst das nicht? Nur Mut, du schaffst das! Ich bin mir sicher! Willst du dich dem Berg stellen und ihn bezwingen, dann hast du alle Unterstützung von YHWH, die du brauchst. Er hilft dir dabei erfolgreich zu sein. Am Beginn aber steht deine Freiheit, die Freiheit deiner Entscheidung. Ist diese Entscheidung getroffen, wird vielleicht noch manche Träne fließen, doch du wirst Sieger sein.

So gesehen ist Freiheit etwas sehr Bemerkenswertes. Freiheit gibt uns die Möglichkeit unser Leben in die Hand zu nehmen und selbst zu gestalten.


Wenn ich nur noch einen Tag zu leben hätte

14. Januar 2014, claudia - Mannablog

Wenn ich noch einen Tag zum Leben hätte, dann würde ich mich mit meinem Mann auf die Bank setzen und mich einfach an ihn anlehnen. Luther soll darauf geantwortete haben: ich würde noch ein Apfelbäumchen pflanzen. Anselm Grün und einige andere haben zu dem Thema ganze Bücher und Abhandlungen geschrieben. Doch am Ende bleibt es eine persönliche Antwort auf die Frage: Wenn ich noch einen Tag zu leben hätte.

Wir alle werden mehr oder weniger von unserem Alltag bestimmt. In der Regel ist Arbeit das zentrale Element unseres Alltags. Je nach Alter, ist das dann Schule, Uni, Beruf, Haushalt,... aber jeder empfindet es als Arbeit.

Wenn ich noch einen Tag zu leben hätte... Was würdest du dann tun? Deiner Arbeit sagen, lass mich in Ruhe? Würdest du mit deiner Familie anders umgehen. Gibt es noch Themen, die unbedingt angesprochen werden müssen oder sollte Versöhnung geschehen?

Meistens leben wir in unserem Alltag ein Leben auf Kosten Anderer. Auf Kosten unserer Beziehungen, Kraft, Ruhe, Freiheit. Uns wurde es irgendwann bewusst, dass es Zeit wird diesen Punkt zu ändern. Seitdem arbeiten wir an einer Verschiebung unserer Prioritäten. Das ist nicht einfach, aber es lohnt sich.

Greife dir auch einen Punkt in deinem Leben und verschiebe nicht auf morgen. Gehe heute anders mit den Menschen um dich herum um. Nimm dir heute Zeit nicht morgen. Du musst ja nicht gleich einen halben Tag auf der Bank sitzen, auch eine halbe Stunde kann eine Ewigkeit sein... Und glaub mir, das geht und ist ein Gewinn für dich persönlich.

Den Gedanken, wenn ich noch einen Tag zu leben hätte, formuliert das Buch auch. Dort heißt es: und erinnere uns daran, das wir sterben müssen, auf das wir klug werden.

Ich wünsche dir und mir diese Klugheit heute und jeden weiteren Tag.


Explosion auf Facebook und ein neues Gesicht

12. Januar 2014, marcus - Mannablog

Foto: OrestArt, CreativeCommons Lizenz

Silvester ist vorbei, das neue Jahr hat begonnen und wir haben, allerdings ohne Feuerwerksraketen, bereits im Dezember eine wahre Explosion auf Facebook erlebt. Unsere Website hat dadurch keinen Schaden genommen, ganz im Gegenteil, sondern wir blicken mit einem neuen Gesicht ins neue Jahr 2014.

Wir sind als Team allesamt gut im neuen Jahr angekommen, der Alltag hat uns wieder, sowohl in der Arbeit als auch hier bei modobonum. Wir hoffen, dass auch du gut über die Jahresgrenze gekommen bist und mit guten Gefühlen und einer ordentlichen Portion Elan in das Leben im Jahr 2014 starten konntest.

Unser guter Start hat eigentlich bereits vor etwa zwei Monaten begonnen. Wenn du die Entwicklung auf Facebook ein wenig mitverfolgt hast, wirst du festgestellt haben, dass sich seit Ende November einiges getan hat. Eigentlich friert ja im Winter alles zu und das Wachstum macht eine Pause, bei uns schießen jedoch die „Likes“ wie Pilze aus dem Boden. Mittlerweile haben wir unseren 500. „Like“ bereits hinter uns gelassen. Wir freuen uns, dass modobonum einen solchen Anklang findet und freuen uns auf eine tolle und ereignisreiche Zeit im neuen Jahr.

Modobonum stand von Anfang an für „nur das Gute“, und daran wird sich auch in Zukunft nichts ändern. Im „Manna-Blog“ werden wir weiterhin über unser Leben mit Gott und andere Themen, die uns bewegen, schreiben. Unser Ziel für die nächsten Monate ist, dass noch mehr Menschen mitbekommen, dass es uns gibt. Die Welt braucht mehr „Gutes“. Mehr gute Gedanken, mehr gute Texte. Mehr aufmunternde Worte, mehr Unterstützung. Mehr helfende Hände und letztendlich – mehr Gott.

Jeden Tag gibt es mehr Nachrichten, mehr Meldungen und mehr Wissen. Viel mehr, als man als Mensch überhaupt verarbeiten kann. Vieles davon, wahrscheinlich das meiste, bringt einen obendrein nicht einmal weiter oder behindert sogar. Modobonum setzt sich auch dieses Jahr zum Ziel, über Dinge zu schreiben, die für Menschen wirklich relevant sind – oder zumindest zum Nachdenken anregen.

Wir freuen uns, dass auch du weiterhin mit dabei bist und uns durch dein Lesen, deine Gebete, deine Spenden oder deine Empfehlung unterstützt. Schlag uns doch deinen Freunden auf Facebook vor, teile unseren Blog und tu deinen Mitmenschen dadurch etwas Gutes.

Wenn du dich gerne aktiv bei uns beteiligen möchtest, z.B. als Schreiber, kannst du dich gerne an uns wenden.

 

Das gesamte modobonum-Team wünscht Dir ein gutes Jahr 2014!

 


Schreihals und Leckermäulchen

11. Januar 2014, Mannablog

Wir haben bald Mitte Januar und alle Vorsatznehmer können sich jetzt schon mal dem alljährlichen Check aussetzen: ist der alte Trott wieder da oder haltet ihr noch durch?

Wenn du zu den Menschen gehörst, die nur Phasen haben, in denen ihnen Dinge wichtig sind, dann kann ich dir eine Denkweise empfehlen, die ich neulich gehört habe. Sie besagt, dass man Dinge so lange einübt, tut, übt, bis man sich daran gewöhnt hat und sie ein Teil des Lebens geworden sind. Die Zeitspanne, in der das passiert, kann zwei Wochen sein, ein Monat, ein Jahr …

Mich beschäftigt zum Jahresanfang 2014 unter anderem das Thema Gesundheit. Wir können seelisch, körperlich und geistlich ungesund leben und merken es vielleicht, wenn es ab und an mal weh tut. Aber wissen wir, was wir angehen müssen, damit der Motor wieder gesund läuft?

Ich bin gerade dabei, meine Ernährung ein bisschen umzustellen. Dabei lasse ich die Süßigkeiten, übertrieben gezuckerten Getränke, Kuchen etc. größtenteils weg und greife nur mal auf sie zurück, wenn ich zum Beispiel für eine Uniaufgabe unbedingt etwas Energie brauche und gerade unterwegs bin. Die Übung des Weglassens ist für mich eine Form herauszufinden, woran sich mein Körper gewöhnt hat und wonach er schreit. Ich merke: er schreit nach vielen Dingen, besonders am Anfang der Umgewöhnung. Aber er kann schreien wie er will, denn auch ohne die vermeintlich total wichtigen Leckereien kann ich gut leben. Vielleicht sogar besser? 

Auf Dinge zu verzichten, bringt mich in eine Lage, in der ich kreativ werden muss. Oder ich muss mich zumindest auf die Suche nach Alternativen begeben. Auf einmal öffnen sich Welten von interessanten Rezepten, Obstsmoothies, Nüssen, Trockenfrüchten, Teesorten und ergänzend auch Sportübungen. Ich schaue über meinen Tellerrand, im wahrsten Sinne des Wortes, und kann eine geschmackliche und erlebnisreiche neue Welt entdecken, statt nur routiniert das selbe zu kochen und zu konsumieren und dabei das Bewusstsein dafür zu verlieren.

Praktisch heißt das für mich, dass ich mir auch bewusst dafür Zeit und Energie nehme. Ja, ich habe ein Ziel und ja, dafür möchte und darf ich mir auch Zeit nehmen. Ein Ziel muss es doch wert sein, dass ich dafür etwas von meiner Zeit und meinem Aufwand abknapse, oder? Ich habe mir also einen Stabmixer gekauft, damit ich Obst und Gemüse zu Shakes verarbeiten kann. Diverse Sportübungen liegen ausgedruckt auf meinem Schreibtisch und ein paar passende ganz einfache Sportgeräte daneben. Ständig muss ich neuen Tee kochen. Ich muss öfter und vielleicht auch teurer einkaufen gehen, weil das gesunde Zeug eben etwas von mir verlangt. Aber es gibt mir auch etwas. Die Investition und Vorbereitung wird sich hoffentlich lohnen. Und letztendlich glaube ich auch, dass wir vor Gott dafür verantwortlich sind, wie wir mit unserem Körper umgehen.

Wie im körperlichen Bereich gibt es auch seelische und geistliche Bereiche, in denen wir vielleicht unausgeglichen leben, einseitig. In denen es sich lohnt, mal was wegzulassen und es durch etwas anderes zu ersetzen und zu schauen, ob sich unser Zustand dann verbessert.

Konsumierst du nur und wirst nicht selbst kreativ und aktiv? Erwartest und nimmst du nur statt zu geben? Redest du nur anstatt zu handeln und hörst nicht mehr, was Gott dir sagen möchte?

Was ist es dir wert, dein gutes Ziel zu erreichen?

Fang doch in diesem Jahr an, einen gesunden Lebensstil einzuüben.

Viel Erfolg dabei!


Zwei Dinge gleichzeitig tun

05. Januar 2014, marcus - Mannablog

Warum zwei Dinge zu tun meistens nicht gut ist – und warum man es manchmal trotzdem machen sollte.

 Zwei Dinge gleichzeitig zu tun ist in vielen Fällen keine wirklich gute Idee und kann negative Folgen haben. In manchen Fällen sieht die Sache jedoch anders aus und es kann sogar positive Wirkungen haben.

Don´t drink and drive

Wahrscheinlich ist dir der Slogan "Don´t drink and drive" bekannt. Das heißt soviel wie "Trink nicht wenn du noch fahren musst" und bezieht sich auf die dumme Idee, Alkohol zu trinken, wenn man noch Auto fahren muss. Nicht dass Alkohol trinken generell recht intelligent ist, führt es doch auf Dauer zu einer Minderung der Intelligenz. Fühlst man sich jedoch im angetrunkenen Zustand wie auf dem Nürburgring, kann das nicht nur den Führerschein sondern im schlimmsten Fall das Leben kosten. Ähnlich verhält es sich, wenn man tankt und gleichzeitig eine Zigarette raucht - als wäre rauchen nicht an sich schon schädlich genug. 

Weitere gesundheitsgefährdende Tätigkeiten sind z.B. Baden und schon mal die Haare in der Wanne föhnen oder auf der Autobahn irgendwas im Handschuhfach oder am Autoradio fummeln. Weniger gefährlich aber ärgerlich für die Mitmenschen ist es z.B. am Telefon mit jemandem zu reden, während man gleichzeitig irgendwas anderes macht und dadurch den Faden verliert. Ebenso ungern gesehen ist reden während man irgendwas Unwichtiges im Handy schaut.

Kreise und Klopfen

Auf der anderen Seite gibt es auch Dinge, die sich richtig förderlich auswirken können, wenn du sie gleichzeitig machst – dabei wird sozusagen das Gedächtnis trainiert. Immer wieder gern gewählt ist z.B. mit der Hand vor dem Bauch kreisen, während du dich mit der anderen Hand auf den Kopf klappst. Auch fordernd beim ersten Mal: Gegenseitiges Armkreisen während du auf einem Bein steht. Wenn du ein Instrument spielst und singst, kannst du ja mal versuchen zu singen, während du auf deinem Instrument einen gegenläufigen oder anders gearteten Rhythmus spielst. Je nach Song kann das ziemlich schwierig sein, fördert aber die Konzentration und Koordination aus eigener Erfahrung enorm.

Ich kann dich also für den Großteil deiner Aktivitäten nur ermutigen, immer nur eine Sache auf einmal zu tun. Man weiß inzwischen, dass das sogenannte "Multitasking" nicht zu mehr Produktivität sondern eher zu weniger führt. Eine der beiden Sachen bleibt dabei meist auf der Strecke, effektive Kommunikation wird behindert, und das ärgert nicht nur die anderen, sondern am Ende auch dich selbst. Obendrein fühlen sich andere Menschen schnell unbeachtet oder zurückgestellt, wenn du sie nur nebenbei beachtest. Mehr Zufriedenheit entsteht, wenn du an einer Sache dranbleibst und diese auch zu Ende führst. Es wird schon nicht umsonst sein, dass unser Schöpfer dafür gesorgt hat, dass unsere volle Konzentration immer nur auf eine Sache gerichtet ist.

Wenn du allerdings in speziellen Fertigkeiten deine Konzentration verbessern möchtest, probier ruhig einmal aus, mehrere Sachen gleichzeitig zu machen – allerdings am besten im geschützten Rahmen als Übung.

Zum Schluss möchte ich mit dir noch ein musikalisches Beispiel teilen, wie schön es sich anhören kann, wenn man mehrere Sachen gleichzeitig macht:

 

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Wie du mich ansiehst

04. Januar 2014, Mannablog

Gott nahe zu sein ist mein Glück.

Der Losungsvers für dieses Jahr ist für mich gleichzeitig bewundernswert und herausfordernd. Ich finde es toll, dass da jemand sagt, dass er nur Gott braucht, um glücklich zu sein. Das könnte ja, wenn man das auf einen beliebigen anderen Menschen erweitern kann, die ultimative Glücksformel sein!

Zum anderen fordert mich der Vers heraus: Ich weiß, dass es mir gut geht, wenn ich Gott nahe bin. Mit anderen Worten, wenn ich ihn kennenlerne und mit ihm in einem innigen Zwiegespräch stehe, durchgehend. Er als mein erster Ansprechpartner, als mein Freund, mein Geliebter, mein Vater. So viele Rollen, die sich gegensätzlich anhören und doch für mich durch Jesus, den Vater-Gott und den Heiligen Geist erfahrbar sind.

Dennoch ist mir nicht immer klar, dass Gott nahe zu sein das volle Glück bedeutet. Vielleicht sind meine Emotionen ja nicht der Gradmesser von Glück. Der Glaube erfordert – ja, eben meinen ganzen Glauben, Hingabe und auch eine gewisse Disziplin, um die neue Realität von Gottes verändernder Kraft in meinem Leben umzusetzen.

Ich weiß, wenn ich bei Gott bin und mich verstanden weiß, wenn ich offen mit ihm reden kann und er mir vertraut ist, dann macht es mich zufrieden, gibt mir Frieden. Mein Schöpfer stillt meinen Hunger nach allem, was mich nur auf Zeit satt macht. Gott nahe zu sein verlangt von mir aber auch, dass ich ruhig sitzen bleibe. Er schaut mich an und wartet darauf, dass ich seinen Blick erwidere. Zu oft ist mein Blick auf so viel anderes gerichtet. Unterhaltung, Beruf, Zukunft, andere Menschen und ein dickes Ego drängen sich mir ins Blickfeld … oder ich suche sie selbst, wie man es sehen will.

Für das neue Jahr möchte ich mir vornehmen, Gott in mein Blickfeld zu nehmen. Jesus klopft an unsere Herzenstüren, er poltert geradezu aus Sehnsucht nach jedem einzelnen Menschen. Wenn wir ihn hineinlassen wird er uns in den Arm nehmen und mit uns essen. Ja, er isst mit uns – so steht es in der Bibel! Jesus nimmt sich Zeit, unterhält sich mit uns, erzählt uns seine tiefsten Gedanken und teilt mit uns sein Brot des Lebens. Er ist der Bräutigam, der eifersüchtig um seine Braut wirbt. Geh ich darauf ein?

Wie wollen wir dem Liebes-Gebot jemals nachkommen können, wenn wir die Liebe zu Gott hinten anstellen und alles andere statt ihr füttern? Wenn wir Gott lieben, lieben wir auch andere und aus der Liebe zu Gott wird alles andere wachsen. Gott hat uns versprochen, wenn wir ihn an die erste Stelle setzen, wird uns alles andere hinzugegeben.

Möchtest du in diesem Jahr herausfinden, ob dieses Versprechen trägt? Wir sind mehr für ihn als die Spatzen, die Gott nicht ungesehen vom Himmel fallen lässt. 


modobook auf Reisen

03. Januar 2014, claudia - Mannablog

Zwischen den Jahren war das modobook in Thüringen unterwegs. Genauer gesagt, war es im Thüringer Wald. Nicht das Bayern nicht genug Wald hätte, doch es will unbedingt Deutschland besser kennen lernen.

Das viele reisen macht das kleine modobook etwas zerknautscht. Es scheint fast wie im Leben von uns Menschen zu sein. Je älter wir werden und je mehr wir erleben um so mehr Falten und Knicke bekommen wir.

Weil mich mancher nach dem Wetter fragte. Wie auf dem Bild sichtbar, ist auch hier kein Schnee.


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