Manna

Der Versand der Kalender für 2014 beginnt heute

01. November 2013, claudia - Mannablog

Die letzten Tage waren wir bereits fleißig beim vorbereiten und einpacken. Nun ist es soweit, die ersten Freude- Kalender von 2014 gehen auf die Reise.

 

Der Versand der Kalender für 2014 beginnt heute

 

Am Anfang allen packens stand eine Liste. Diese Liste ist wichtig, weil unser Kalender eine limitierte Auflage ist. Jeder Kalender hat eine Nummer und ist damit einmalig. Und es freut mich, wenn ich sehe wie sich die Kalender Nummern einem Besteller zuordnen.

Als nächstes war das Thema Verpackung dran. Wie nur verpacken wir unsere kleine (für uns wertvolle) Kalender Auflage so sicher, dass keinem etwas auf dem Transportweg passiert? Also bestellten wir erst einmal dicken Karton. In diesen werden die kleinen Bestellungen verpackt.

Heute geht es mit packen und beschriften weiter. Auf das die Kalender das tun was sie sollen, Freude bereiten.


Freude im Kalender - gibt es bei uns zu kaufen

30. Oktober 2013, claudia - Mannablog

Freude ist etwas sehr Individuelles. Diese in dreizehn Kalender- Motiven auszudrücken, war eine spannende Aufgabe. Nun ist der Freude- Kalender fertig. Wir finden, er trägt seinen Titel "Freude" zurecht.

Der Kalender für das nächste Jahr ist bei uns eingetroffen. In einer Kleinauflage entstand für das nächste Jahr eine Kalender-Gemeinschaftsarbeit. Das Thema war Freude und diese Aufgabe haben die Fotografen sehr unterschiedlich, teilweise erstaunlich umgesetzt. Für jeden Monat hatte ein Fotograf die Aufgabe Freude zum Ausdruck zu bringen und ich muss gestehen, das war bis zuletzt spannend.

Eine Herausforderung lag in der Wahl der Motive. Ist Freude nicht etwas sehr Persönliches und Emotionales? Meistens waren Menschen auf den ausgewählten Motiven. Es waren spontane Fotos von Straßenszenen, mitten aus dem Leben. Doch damit trennten sich die Wege, die Motive erreichten den Kalender nicht. Die Persönlichkeitsrechte dieser Menschen wollten wir achten und deshalb entschieden wir uns für Kalender ohne diese sogenannten Schnappschüsse. Nun sind es 9 unterschiedliche Fotografen, die Motive für den Freude Kalender beisteuern. Auf der letzten Seite sind sie kurz vorgestellt. Die Zusammenarbeit hat uns allen viel Spaß gemacht.

Wie in den letzten Jahren ist der Kalender in A4 Format mit Ringung. Der Stil des Kalenders ist in diesem Jahr komplett anders. Ein Grund liegt sicher bei den unterschiedlichen Fotografen und ihrer Umsetzung, aber auch an odo von Modobonum. 

Die Kalender gibt es nun bei uns zu kaufen für 9 € inklusive Versand. Bitte einfach eine E-Mail an uns schreiben. Das Ziel der Kalender ist es Freude zu bereiten, also ideal zum Verschenken.


Segenregen ohne Schirm

28. Oktober 2013, Mannablog

Ich hoffe, du hast ein gutes Leben. Ich kenne deine Geschichte nicht oder durch welche schwierigen Zeiten du gehen musst(est). Es ist nicht wirklich leicht, für viele Leute zu schreiben, die alle unterschiedliche Herkünfte haben und Erwartungen und die etwas womöglich als Beleidigung sehen könnten, was ich als selbstverständlich sehe.

Besonders, was das Thema Segen Gottes betrifft, fällt es mir schwer anderen davon zu erzählen. Klar, es ist schön, das Gute, was man erlebt, mit Menschen zu teilen, die sich mit freuen. Aber es gibt auch Menschen, die lassen die Freude eines anderen nicht an sich ran und reagieren mit Vorwürfen – entweder dem, dem es gut geht oder Gott gegenüber – warum es ihnen selbst nicht ebenso gut geht.

Und dennoch lebe ich auch nur ein Durchschnittsleben und der Segen, würde ich meinen, den Gott mir gibt, ist durchschnittlich und nichts, worauf man neidisch sein müsste. Vielmehr will ich, wenn ich darauf hinweise, dass Gott mich gesegnet hat, Mut machen, seinen Blick zu schärfen oder Segen nicht immer im Schema „glänzt und macht glücklich“ oder im „jetzt und sofort“ zu suchen.

Meiner Erfahrung nach erkenne ich Segen oft erst im Nachhinein. Viele Schritte auf dem Weg, von dem ich meine, dass Gott ihn mir vorbereitet hat, sind zu Anfang wirklich eine Überwindung und mit Anstrengung oder dem typischen Alltagsgefühl verbunden. Da ist es ein Auf und Ab und irgendwie sehe ich da nicht viel Sagen- bzw. Segenhaftes.

Vielleicht gibt es auch in deinem Leben Zeiten, wo du dir nicht erklären kannst, wie du an einen Punkt kommen konntest, wo es dir wirklich gut geht. Ja, gut! Du schwebst für einen Moment auf einer Wolke oder bist mit einer Sache in deinem Leben zumindest richtig zufrieden. Oder es gibt die Zeit, in der Dinge, die dir eine Stütze waren, einfach wegklappen und dir das Loch und Ungleichgewicht, das zurückbleibt, sehr zu schaffen machen.

In beiden Situationen ist es sehr wertvoll, sich auf die Suche nach den Segenswegen zu machen, die einen zum Heute geführt haben. Aus dem einen hat sich das nächste ergeben, plötzlich kam das und obwohl du es gar nicht wolltest, war es plötzlich so und – es war gut, denn dadurch war das andere so und so. Oder aber wir suchen uns im umgekehrten Fall den Abzweig, den wir genommen haben. Wo sind wir abgekommen, von dem, was wir eigentlich als richtig festgestellt haben? Oder müssen wir vielleicht unsere Sicht auf die Dinge verändern? Ist das, was mir gerade fehlt, gerade wirklich dran oder zeigt es mir falsche Prioritäten? Vergesse ich womöglich Segen aus der Vergangenheit oder vernachlässige aus dem Mangelgefühl heraus Situationen und Menschen, denen ich selbst ein Segen sein kann?

Segen ist zum Wahrnehmen da. Ich merke, er ist da und ich glaube ihm, dass er „wahr“ ist – entgegen allen Befürchtungen, dass nach dem Hoch ein Tief kommt oder dass die Situation sich irgendwie blöd eingefahren hat. Ich wünsche dir viel Segenregen und dass du dich durchweichen lässt und dich nicht von deinem Schirm selbst davon abkapselst. 


Gravity - Im Vakuum des Weltalls

27. Oktober 2013, marcus - Mannablog

Sonne über der Erde
Sonne über der Erde

Das Weltall ist ein Ort, der nicht für Menschen gemacht ist und übt gerade deshalb große Faszination aus. Der Film "Gravity", zu deutsch "Schwerkraft" führt uns an die Grenzen der menschlichen Existenz.

Es sieht alles so schön aus dort. Es ist einerseits unheimlich dunkel und andererseits leuchtet die Erde in ihrem makellosen blauen Schimmer. Man hört nichts, absolute Stille beherrscht den Raum. Einzig die Funksprüche der Astronauten und den von der Bodenstation übermittelten Radiosender kann der Zuschauer hören. Die Atmosphäre ist erhaben und zugleich bedrückend, es ist jederzeit offensichtlich, dass dieser Ort nicht für Menschen gemacht ist. Allein der Schutzanzug schützt die Crew vor dem Ersticken und der eisigen Kälte.

Trümmer fliegen umher und bedrohen den Einsatz. Als das Inferno losbricht, die Kommunikation zur Erde unterbrochen wird, da sämtliche Satelliten in einer Kettenreaktion zerstört werden, und der einzige Ankerpunkt, das Spaceshuttle, zerstört ist, wird urplötzlich offenbar was vorher niemand wahrhaben wollte: Dieser Ort ist nicht für Menschen. Einsamkeit. Abgeschnitten vom Leben. Der Sauerstofftank des Raumanzugs fast leer. Niemand ist mehr da, der einen hört.

Letztendlich gibt es nur noch eine Überlebende, die verzweifelt versucht, einen Weg zurück zur Erde zu finden. Am Ende ist sie soweit, dass sie mit dem Tod rechnen muss, da ihr Rettungsshuttle keinen Treibstoff mehr hat. Sie versucht verzweifelt einen Funkpartner auf der Erde zu finden und schafft dies sogar - er versteht sie allerdings nicht. Allein und am Ende ihrer Hoffnung angelangt, gibt sie auf.

Es fällt nicht schwer, sich in diese Frau hineinzuversetzen, gibt es ihre Situation doch tausendfach auf dieser Erde. Dieser Moment, wenn kein Mensch mehr da ist, der einem helfen könnte, ganz egal ob jemand physisch anwesend ist oder nicht. Das Gefühl vollkommen allein zu sein, ohne auch nur ein einziges Wesen, dass den Schmerz und die Angst verstehen und einem helfen könnte. Die Angst, dass es gleich alles vorbei ist und das Leben endet.

Gerne hätte ich der einsamen Frau in ihrem Shuttle gesagt, dass sie nicht allein ist. Dass es jemanden gibt, der bis ans Ende der Welt mit ihr geht. Der selbst an Orte mitgeht, die nicht für Menschen gemacht sind. Die Angst an solchen Orten kann unfassbar groß werden und doch lässt uns der Gott des Weltalls und der Erde eines wissen: Seine Liebe kann uns jegliche Angst nehmen. Zu wissen, dass er uns liebt, besiegt die Angst und ist stärker als der Tod.


Psalm einer Pusteblume

26. Oktober 2013, Mannablog

Heute gibt es ein Gedicht, dass ich durch Zufall entdeckt habe und das mir sehr gut gefallen hat.

 

Den Duft der Rosen verbreite ich nicht,
köstliche Früchte reifen nicht an mir,
die Größe der Königskerze ist nicht mein Maß, 
die Farbenpracht der Lilie nicht meine Zier,

Dennoch schäme ich mich nicht
und verkrieche mich,
lasse mich nicht entmutigen,
mir meine Lebensfreude nicht schmälern,
den Lebensraum durch keinen Gartenzaun
begrenzen.

Vielmehr wachse und blühe ich überall,
zahlreich und unübersehbar nach meiner Art,
nein, Herr, nach deiner Art, denn du, mein Gott,
hast mich so und nicht anders gewollt.

Ich wachse auf Wiesen und an Straßenrändern,
auf Müllplätzen und in Gärten. 
Ich danke dir, Herr, dass ich überall Heimat finde.

Wer blüht, verblüht und muss welken.
Ich sträube mich nicht dagegen, 
nehme das Welken an
und lass? mich zu neuem Leben verwandeln.
Ich danke dir, Herr, für das Alt- und Neuwerden.

Nun strecke ich mich dem Wind entgegen,
wachse Blumen und Gräsern über den Kopf.
Der Wind ist mein rauer, aber herzlicher Freund.
Er bläst mir ins Gesicht
und trägt meine Samenkörner
wie kleine Fallschirme davon.

Ich danke dir, Herr, für meinen Freund, den Wind.
Wer mich findet, darf mich pflücken,
pusten und lachen,
denn du, Herr, hast mich zum Nutzen der Tiere
und zur Freude der Kinder erschaffen.

Helmut Herberg


Emotionen bei Christen unerwünscht

25. Oktober 2013, claudia - Mannablog

Wenn ich von ein paar Strömungen innerhalb der Christen absehe, dann hat sich ein recht emotionsloser Umgang mit dem Menschen eingebürgert. Emotionen werden als schlecht angesehen, im Maximalfall noch in der Ehe/Familie toleriert. Im Verhältnis zum Nächsten und zu Gott, wird zwar von Beziehung gesprochen, die Emotion sollte dabei aber am Besten außen vor bleiben.

Dieser Tage bin ich über einen Bericht im Lukas gefallen, der mich so beschäftigt hat, dass ich mein Schlafen etwas verschoben habe.  Hier die Kurzfassung mit meinen Worten: Petrus hat mit Jesus bereits viel erlebt, hatte sich aber noch nicht entschieden ganz und in Vollzeit mit Jesus zu gehen. Petrus und seine Freunde hatte eine ganze Nacht über keinen einzigen Fisch gefangen, dann sagt Jesus: probiere es doch noch mal, fahre raus und das mitten am Tag. Menschlich unsinnig, trotzdem tut es Petrus. Dieses Fischen wird extrem erfolgreich und es macht in Petrus klick. Es war die emotionale Begegnung, die das Gehörte und Gesehene mit aller Macht in sein Herz transportierte. In dem Moment war alles klar und seine Konsequenz auch.

Christen können theologisch routiniert sein. Ohne eine emotionale Begegnung mit Jesus wird es in ihnen nicht klick machen. In meinen Augen ist dies fatal, fehlt doch das entscheidende Band, was eine Beziehung knüpft, festigt und erhält. Viel schlimmer finde ich aber, dass etwas ganz Entscheidendes fehlt. Es ist die Freude und Begeisterung an dieser Beziehung.


erlebt, unsere erste Besprechung per Telefon

21. Oktober 2013, claudia - Mannablog

Letzte Woche habe ich etwas Tolles erlebt, wir hatten unsere erste Besprechung per Telefon.

Ich glaube da muss ich etwas weiter ausholen. Bei uns in der Kirche gibt es im Rahmen des wöchentlichen Gottesdienstes eine gemeinsame Bibelarbeit. Man trifft sich als Gruppe und bearbeitet ein Thema miteinander, z.B. das Leben von Jesus Christus auf dieser Erde. Diese 45 Minuten sind geprägt vom gemeinsamen Gespräch. Indem jeder etwas beiträgt kommen neue Aspekte und Gedanken.

Für die Gesprächsleiter gibt es dafür eine separate Vorbereitungszeit. Seit dieser Woche findet sie Donnerstag Abend per Telefon statt. Es gibt für alle die Möglichkeit von zu Hause aus an dem Gespräch teilzunehmen. Im Grunde ist es erstaunlich, wie lange es doch dauert, bis etwas, dass in der Wirtschaft etabliert ist, auch in der Kirche ankommt. Der Komfort ist sehr hoch, auch wenn es im ersten Moment etwas ungewohnt ist.

Heute nun begannen wir unser Telefonat mit einem leeren Akku. Der Akku hatte einen Defekt, das Telefon war nicht geladen. Ich fragte mich, wie wohl das Telefon durchhalten wird ohne Akku. Da bat ich meinen Vater, YHWH um Hilfe. Das Telefon sollte doch bitte durchhalten bis zum Ende des gemeinsamen Gespräches, von 45 Minuten. Jeder von uns weiß, dass ein leeres Akku was fleißig piepst keine 45 Minuten durchhält, unser Telefon heute Abend hat genau das getan.

Jetzt weiß ich nicht so sicher worauf ich mehr stolz bin, auch meinen Vater YHWH oder meine irdische Familie, die Geschwister der Kirche die bereit sind sich auf etwas Neues einzulassen.


Maler ohne Leinwand

20. Oktober 2013, marcus - Mannablog

Berglandschaft am Morgen
Berglandschaft am Morgen

Arten, künstlerisch tätig zu werden gibt es viele. Am gängigsten verbreitet ist wahrscheinlich die Malerei auf Leinwand. Ich kenne sogar einen Künstler, der in die Luft malt und ja - man kann es sehen.

Künstlerisch tätig zu sein, Kreativität auszuleben, scheint ein Urtrieb im Menschen zu sein. Ich kenne so gut wie keinen Menschen, der nicht irgendetwas Künstlerisches macht. Egal ob er einen Garten gestaltet oder Webseiten, Fotografie betreibt oder Kupferstiche anfertigt, eigene Möbel baut oder raffinierte Gerichte kreiert, Musik komponiert oder Stücke auf einem Instrument interpretiert - überall sehe ich einen Künstler am Werk.

Eine sehr weit verbreitete und gesellschaftlich sehr anerkannte Kunstform ist die Malerei auf Leinwand oder Papier. Ich selbst bin zwar kein großer Maler, auch wenn ich mich bereits darin mit Freude versucht habe. Allerdings kann ich schon beurteilen was mir gefällt und was nicht, so wie jeder von uns, und es gibt einen Künstler, der hat einfach eine der genialsten "Maltechniken".
Er malt mit Licht auf Luftpartikeln und zaubert dabei wahnsinnige Farben und Stimmungen. Ich habe noch keinen Menschen gesehen, der das so genial hinbekommt wie er. Als ich letztens morgens mit dem Fahrrad unterwegs war, bin ich an seiner Luftleinwand vorbeigekommen und habe seine Kreation für dich auf Foto festgehalten. Einfach genial was unser Schöpfer jeden Abend und Morgen auf den Himmel zaubert.


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