Manna

Maler ohne Leinwand

20. Oktober 2013, marcus - Mannablog

Berglandschaft am Morgen
Berglandschaft am Morgen

Arten, künstlerisch tätig zu werden gibt es viele. Am gängigsten verbreitet ist wahrscheinlich die Malerei auf Leinwand. Ich kenne sogar einen Künstler, der in die Luft malt und ja - man kann es sehen.

Künstlerisch tätig zu sein, Kreativität auszuleben, scheint ein Urtrieb im Menschen zu sein. Ich kenne so gut wie keinen Menschen, der nicht irgendetwas Künstlerisches macht. Egal ob er einen Garten gestaltet oder Webseiten, Fotografie betreibt oder Kupferstiche anfertigt, eigene Möbel baut oder raffinierte Gerichte kreiert, Musik komponiert oder Stücke auf einem Instrument interpretiert - überall sehe ich einen Künstler am Werk.

Eine sehr weit verbreitete und gesellschaftlich sehr anerkannte Kunstform ist die Malerei auf Leinwand oder Papier. Ich selbst bin zwar kein großer Maler, auch wenn ich mich bereits darin mit Freude versucht habe. Allerdings kann ich schon beurteilen was mir gefällt und was nicht, so wie jeder von uns, und es gibt einen Künstler, der hat einfach eine der genialsten "Maltechniken".
Er malt mit Licht auf Luftpartikeln und zaubert dabei wahnsinnige Farben und Stimmungen. Ich habe noch keinen Menschen gesehen, der das so genial hinbekommt wie er. Als ich letztens morgens mit dem Fahrrad unterwegs war, bin ich an seiner Luftleinwand vorbeigekommen und habe seine Kreation für dich auf Foto festgehalten. Einfach genial was unser Schöpfer jeden Abend und Morgen auf den Himmel zaubert.


Buntmacher

19. Oktober 2013, Mannablog

„Du machst meine Welt bunter“ - diesen Werbespruch habe ich seit einigen Tagen in meiner Wohnung stehen. Gedankenverloren hatte ich die Karte mit den bunten Buchstaben und fallenden Herbstblättern einfach mit der Post rein geholt und sie nicht weggeschmissen.

Bunte Herbstblätter sind für mich faszinierend. Ich verbinde damit Erinnerungen an früher, wo wir Unmengen an Blättern erst zusammengeharkt haben und dann reingesprungen sind. Herbstblätter verändern ihre Farbe und das ist so ein schönes Naturphänomen! Sie setzen Akzente entgegen der Gleichförmigkeit.

Mit Farben ist das so eine Sache – sie sind da bzw. nehmen wir sie wahr und wir nehmen sie als ganz selbstverständlich an, zumindest, wenn unsere Sicht nicht eingeschränkt ist. Aber so richtig lebenswichtig sind sie nicht – oder vielleicht doch? Schwarzweißfilme oder -fotos haben manchmal etwas Tristes, Altes oder auch Schickes an sich. Aber stellen wir uns mal vor, wir würden ständig in einer völlig farblosen Welt leben: was würde uns fehlen?

Farben sind motivierend, geben Antrieb und Freude und setzen Emotionen unterschiedlichster Art in Gang. Sie laden zu Kreativität ein und werden aus ihr geboren. Gut kombiniert und eingesetzt können sie beeinflussen, ob und was wir wie tun.

Ich denke, Gott hat die Welt absichtlich mit solchen Extras versehen, mit bunten Blättern und farbenfrohen Tieren, vielfarbigen Menschen. Das ist für mich Ausdruck von Liebe und Vielfalt, von Lebens- und Schaffensfreude. Und doch gibt es Zeiten, da ist der Herbsthimmel grau und er zieht bis zum Abend nicht auf. Farben verblassen, wenn das Licht fehlt. Im Winter machen wir Kerzen und Lichterketten an, damit wir mehr sehen, damit auch Farben wieder wirkungsvoll werden und sich trotz der natürlichen Dunkelheit entfalten können.

Vielleicht machst du gerade eine graue Zeit durch. Verblassen die Farben, die du gestern noch deutlich gesehen hast, vor deinen Augen? Jesus sagt in der Bibel, dass er das Licht der Welt ist. Er ist gekommen, um Licht in deine graue Zeit zu bringen, um dir den Weg hell zu machen und dir zu zeigen, wo du langgehen kannst. Schau mal genau hin – vielleicht siehst du auch vor dem Ende des Winters die bunten Blätter, die um deine Füße rascheln. 


Wünsche und Träume im Glas deines Lebens oder eine Flüssigkeit, die alles wieder klar werden lässt

18. Oktober 2013, claudia - Mannablog

Stell dir mal vor, du würdest alles was dein Leben ausmacht in ein Glas füllen. Was füllst du in das Glas deines Lebens hinein? Als erstes kommen sicherlich unsere Wünsche und Träume. Das, was wir alles haben wollen, wenn wir nur könnten. Da gibt es die Grundbedürfnisse nach Sicherheit, Liebe und Anerkennung. Dazu kommen unsere Träume und die sehen bei jedem von uns anders aus. Sei es eine besondere Karriere oder eine besondere Familie. Welche Wünsche und Träume hast du für dein Leben? Der nächste Teil, der im Glas unseres Lebens ist, besteht aus der Gesellschaft um uns herum. Die Gesellschaft beeinflusst unser Leben. In den meisten Zeiten fällt uns das noch nicht einmal auf. Es ist schick Stress zu haben. Wer keinen Stress hat, macht etwas falsch. Unsere Gesellschaft gibt Werte, Wünsche und Träume vor. Es liegt in dem Moment an mir und dir, ob wir diese Vorstellungen unserer Gesellschaft übernehmen wollen. Ein weiterer Teil im Glas unseres Lebens ist unsere Familie und Freunde. Sie erzählen uns ihre Träume und Wünsche. Dabei wollen sie manchmal ihre (nichterfüllten) zu unseren machen. Jeder dieser Teile hat selbst eine schöne leuchtende Farbe. Schüttest du diese aber in deinem Glas des Lebens zusammen, kommt eine eigenartige Farbe dabei raus. Das sieht nicht wirklich prickelnd aus und genau so fühlt sich manchmal unser Leben auch an. Also heißt es, auf die Suche gehen nach einem Mittel, das die Farbe wieder schön bekommt. Das Schöne an dieser Flüssigkeit ist, dass sie die anderen nicht neutralisiert. Sondern die Farben des Regensbogens spiegeln sich darin wieder, wenn die Flüssigkeit klar ist. So gebe ich in das Glas meines Lebens noch eine weitere Komponente. Ich bekomme diese bei Gott, dem, der das Universium geschaffen hat. Er gibt diese Flüssigkeit zum Klarmachen umsonst. Sie kostet nichts und ist in Überfluss vorhanden. Je mehr du davon in das Glas hinein gibst um so klarer wird die Brühe deines Lebens. Und das ist doch cool oder? Bezug und Versand dieser Flüssigkeit sind kostenlos. Bestellung funktioniert folgendermaßen: Gott, es heißt dass du etwas hast was mein Leben wieder klar macht. Bitte schicke mir ganz viel davon. Wenn ich mir dabei selbst im Weg stehe, dann hilf mir von der Leitung zu steigen. Danke für deine Lieferung!


Freude-Kalender 2014 ist da!

16. Oktober 2013, claudia - Mannablog

Freude ist etwas sehr Individuelles. Diese in dreizehn Kalender- Motiven auszudrücken, war eine spannende Aufgabe. Nun ist der Freude- Kalender fertig. Wir finden, er trägt seinen Titel "Freude" zurecht.

Der Kalender für das nächste Jahr ist bei uns eingetroffen. In einer Kleinauflage entstand für das nächste Jahr eine Kalender-Gemeinschaftsarbeit. Das Thema war Freude und diese Aufgabe haben die Fotografen sehr unterschiedlich, teilweise erstaunlich umgesetzt. Für jeden Monat hatte ein Fotograf die Aufgabe Freude zum Ausdruck zu bringen und ich muss gestehen, das war bis zuletzt spannend.

Eine Herausforderung lag in der Wahl der Motive. Ist Freude nicht etwas sehr Persönliches und Emotionales? Meistens waren Menschen auf den ausgewählten Motiven. Es waren spontane Fotos von Straßenszenen, mitten aus dem Leben. Doch damit trennten sich die Wege, die Motive erreichten den Kalender nicht. Die Persönlichkeitsrechte dieser Menschen wollten wir achten und deshalb entschieden wir uns für Kalender ohne diese sogenannten Schnappschüsse. Nun sind es 9 unterschiedliche Fotografen, die Motive für den Freude Kalender beisteuern. Auf der letzten Seite sind sie kurz vorgestellt. Die Zusammenarbeit hat uns allen Freude gemacht.

Wie in den letzten Jahren ist der Kalender in A4 Format mit Ringung. Der Stil des Kalenders ist in diesem Jahr komplett anders. Ein Grund liegt sicher bei den unterschiedlichen Fotografen und ihrer Umsetzung für Freude, aber auch an odo von Modobonum. In diesem Jahr ist Modobonum der Herausgeber des Kalender.

Wer Interesse an einem (oder mehreren) Freude Kalendern hat, kann einfach mit uns oder mit modobonum Kontakt aufnehmen.


Den Willen anderer Menschen akzeptieren

13. Oktober 2013, claudia - Mannablog

Schon als Kind habe ich gelernt, den Willen anderer Menschen zu akzeptieren. Inzwischen bin ich ein paar Jahre älter geworden. Doch auch heute noch ist eines meiner Lebensprinzipien, den Willen eines anderen Menschen zu akzeptieren.

Den Willen anderer zu akzeptieren, bedeutet sie als Persönlichkeit als Mensch wahrzunehmen und zu achten. Für unsere Mitmenschen heißt das aber im Umkehrschluß, dass sie für ihre Entscheidungen auch selbst verantwortlich sind. Sowohl für die Positiven wie für die Negativen.

In der Regel fahren wir mit dieser Einstellung sehr gut. Manchmal allerdings laufen uns Menschen über den Weg, wo es uns schwer fällt ihren persönlichen Willen zu akzeptieren. Wir mögen diese Menschen und sie treffen Entscheidungen, die wir für unklug halten. Wie sollten wir in so einer Situation mit ihnen umgehen? Sollen wir versuchen sie zu einer Meinungsänderung zu bewegen? Sollen wir sie ziehen lassen und den "Staub von unseren Füßen schütteln" (Zitat NT)

Es beschäftigt uns weiter, eine wirkliche Antwort haben wir bis jetzt nicht gefunden.


Ruhe, Sabbat und ein Grund zum Feiern

12. Oktober 2013, Mannablog

Claudia hat mir die Aufgabe gegeben einen Blog über Ruhe zu schreiben. Um es etwas schwerer zu machen kam sie mit einem Text um die Ecke, der in 2. Mose 21 steht. Es geht um den Sabbat und hier sind meine Gedanken dazu:

Gott gab Mose das Sabbatgebot. Sabbat - was ist das für dich?

Sabbat bedeutet (mit etwas) aufhören; (von etwas) ruhen“ sowie „feiern“. Feiern - das heißt, es gibt jede Woche einen Feiertag, das ist total genial. Wer sonst kann sagen, dass er einmal pro Woche ein Fest feiert? Gottes Volk wird sich von allen anderen durch den Sabbat unterscheiden, dem Fest am Ende der Woche. Nach der ganzen Arbeit, dem Stress in der Woche und den vielen Terminen hast du einen ganzen Tag, an dem du dich davon erholen kannst. Du kannst Kraft schöpfen für die neue Woche und du kannst dir Zeit nehmen, denn es sind 24 h ohne Arbeit und Terminen! Wenn das nichts ist!

Ich geh am Sabbat in den Wald und genieße die Ruhe dort, lausche dem Vogelgezwitscher und freue mich über die wunderbare Natur. Es gibt nichts Schöneres für mich als einen Waldspaziergang.

Gott hat so wunderbar geplant und vorausgedacht. Alle 7 Tage ein Feiertag. Mancher sucht nach einem Grund zum Feiern, dabei ist das doch ganz einfach.

Und: Gott selbst nahm diesen Feiertag für sich in Anspruch, denn "am siebenten Tage ruhte er und erquickte sich." (2. Mo 31,17). Stell dir vor, Gott erquickte sich. Ich würd zu gern mal sehen, wie das ausgesehen hat. Gott, der nicht schlafen muss, ruht sich aus. Ich finde das lustig.

Ich wünsche dir jedenfalls auch einen herrlichen Sabbat. Feier an diesem Tag und nimm dir Zeit zum Ruhen.


Satt geliebt

11. Oktober 2013, Mannablog

Kennst du das Gefühl, dass du etwas unbedingt haben möchtest, aber es einfach nicht geht?

Ich denke, besonders in Beziehungen kommt man mal in diese Situation. Wir sind Menschen und haben Ansichten und Vorhaben und wir können andere nicht manipulieren bzw. wenn wir es versuchen, dann zerstört das den Sinn einer freiwilligen Beziehung.

Ich glaube, besonders Frauen neigen dazu, enttäuscht zu sein, wenn Dinge nicht so laufen, wie sie es sich von ihrem Partner wünschen oder wenn er andere Prioritäten setzt als sie. Ich habe neulich (von einem Mann!) gelesen, Männer seien notorisch auf sich selbst bezogen und egoistisch. Ob das stimmt, sei mal dahingestellt. Aber es ist ja auch so, dass Frauen nicht besser sind. Nur dass sie ihren Egoismus womöglich an ihrem Partner anders auslassen – mit Konfrontation und Vorwürfen. Hinter diesen stecken meist Verletzungen oder die Unsicherheit, ob man (frau) sich sicher und geliebt fühlen kann und welchen (Stellen-)Wert der Partner der Frau in seinem Leben zuschreibt.

Was ich in Gesprächen und aus Ratgebern herauslese ist der Fakt, dass viele Dinge nicht wirklich auf die andere Person in böser Absicht abzielen. Ich bin der Überzeugung, dass es jedoch in vielen persönlichen Leben relativ feste Muster gibt, die man unbedingt verfolgen möchte. Dort ist vielleicht wenig Flexibilität vorhanden, liebgewordene Dinge sein zu lassen, etwas zu verpassen. Da werden Dinge wichtiger als Personen. Das Internet wird für manche wichtiger als der Zweck von Social Media, nämlich mit anderen Menschen leichter in Kontakt zu treten. Stattdessen driften Menschen teilweise weiter auseinander, weil sie sich auf diese „Krücke“ mehr verlassen als auf den anderen als reale Person.

Wenn Vertrauen herrscht, dann können wichtige Prioritäten auch wichtig bleiben. Gleichzeitig weiß ich, der andere vergisst mich nicht. Vertrauen sich selbst gegenüber bewirkt, dass ich Dinge bewusster entscheide und gestalte und nicht mich gestalten lasse, zum Beispiel von meiner Routine.

Letztlich ist es aus Sicht des Leidtragenden eine Frage der Geduld und der Wahrnehmung. Alles, was wir einander geben, ist ein Geschenk. Wir verschenken Zeit unseres Lebens, die nie wiederkommt. Sie macht sich in womöglich keiner offensichtlichen Weise bezahlt, aber sie zahlt einen guten Lohn auf das Beziehungskonto. Gehen wir von uns selbst aus und nicht vom anderen. Schauen wir auf die Wahrheit und lassen uns in Momenten, wo Dinge egoistisch scheinen, nicht von diesen Gefühlen bestimmen. Ich habe erlebt, dass der Blick auf die Wahrheit davon abhält, dass man sich zu sehr in eine Sache hinein steigert. Und wenn ich mich gar nicht erst in eine falsche Denke hineingesteuert habe, ist sie auch kein Teil meiner Erinnerung, auf die ich zurückgreife und in die ich zukünftige Verhaltensmuster meines Gegenüber unüberlegt stecken kann.

Über all diesen Dingen, die wir im Laufe unseres Leben lernen, stehen die Zusagen Gottes, dass wir ihm unendlich wichtig sind. Dieses Wissen und die tiefe Überzeugung dieser Liebe bewirkt, dass die Abhängigkeit von nicht-kontinuierlicher menschlicher Liebe schwächer wird. Ist ja auch logisch: wenn ein Mensch der Überzeugung ist, er wird konstant von jemandem geliebt, der die Liebe selbst ist, dann hat er nicht mehr den übermäßigen Drang, noch mehr Liebe zu bekommen.

Die Welt ist liebeshungrig. Willst du satt werden? 


modobook auf reisen

10. Oktober 2013, claudia - Mannablog

Im September ist unser modobook auf reisen gegangen und hat sich in Europa etwas umgeschaut. 

Unter anderem war das modobook dabei auch in der Schweiz, mitten in den Bergen. Irgendwann fanden wir es etwas verwirrt und unentschlossen auf der Wiese.

Man hört richtig, wie es vor der Frage stand. Gehe ich jetzt einfach in Richtung Berge und laufe oder fahre ich weiter per Anhalter mit?

Es entschied sich dann für einen kleinen Spaziergang um am Ende der Pause doch weiter mit uns mit zu fahren.

Es ist durchaus möglich, dass unsere Faulheit etwas auf die Reiseaktivitäten des modobook abgefärbt haben. 


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