Manna

Mein Gott, ich hab dich gar nicht erkannt

27. September 2013, Mannablog

Fragst du dich auch manchmal, wie Gott ist? Voraussetzung dafür ist wahrscheinlich, dass du dich dazu aufgerafft hast, ihm deinen Glauben zu schenken. Aber auch wenn du das nicht getan hast, spielt es eine große Rolle, als wen du ihn dir vorstellst.

Mit den Jahren kommen mir auch mehr Fragen darüber, wem ich da mein Leben und mein Vertrauen gegeben habe. Die Frage, ob ich Gott kenne, wirft in mir Zweifel auf, ob der Gott, den ich meine zu kennen, der Gott ist, der diese Welt geschaffen hat.

Es gibt im Leben eines Christen unterschiedliche Zeiten und sie sind sicherlich bei jedem anders. Soweit kann ich nur von mir reden. Ich habe Gott in meiner Kindheit erklärt bekommen. Ich habe seinen Charakter vorgelebt bekommen und oftmals auch nicht – und in diesen Situationen aber seine Gnade und Vergebung erlebt. Mit den Jahren wächst ein Bild heran, in der Jugendzeit wird es in Frage gestellt. Man stellt einfach mehr Fragen an das Leben, an sich, an den Schöpfer. Oder man ist so sehr abgespeist mit einem Bild, dass man keine Fragen stellt. Der Glaube ist dann mehr oder weniger bewegungslos, vielleicht sogar tot?

Ich merke, dass es Fragen gibt, die ich wahrscheinlich nicht gestellt habe, weil ich meinte, Gott ist so, wie ich ihn die letzten zwanzig Jahre erlebt und erzählt bekommen habe. Alles, was ich über ihn schreibe, ist nur ein Abbild von meiner eigenen Erfahrung, von dem, was ich aus der Bibel seinem Charakter zuschreibe und dem, was andere mir über ihn erzählen. Diese Woche ist mir etwas bewusster geworden: dass Gott meine engstirnige Sicht nicht nötig hat. Und dass ich es nötig habe, über den Erfahrungsrand zu sehen.

Warum? Das Bild, das wir von Gott haben, prägt in starker Weise, ob und wie wir mit ihm in Kontakt treten, welche Beziehung sich zwischen ihm und uns entwickelt und ob wir Liebe weitergeben oder Dogmen. Ich beneide manchmal die Menschen, die Gott erst in der Mitte ihres Lebens kennenlernen und dann aber wirklich als den Gott, der er ist. Ich glaube, weil sie vorher ganze Sache mit sich und ihrer Weltanschauung ohne Gott gemacht haben, lassen sie sich dann auch so richtig auf Gott ein.

Manchmal habe ich den Eindruck, dass langjährige Christen etwas zaghaft sind und bloß nichts falsch machen wollen. Eben genau das Bild widerspiegeln, das man von verstaubten Kirchenbänken bekommen kann. Ein festes Bild von Gott und als Lebensaufgabe, dieses starre und womöglich kranke Bild von ihm weiterzugeben? Sind wir uns zu fein oder zu ängstlich, um uns die Hände „schmutzig“ zu machen und ignorieren dabei Stagnation und Staub? Bequem? Vielleicht, aber unfrei und dumm.

Schauen wir uns doch mal an, wie Gott ist – neugierig und nicht besserwisserisch. Er hat ein Universum geschaffen von unglaublicher Größe und ausbalancierter Genauigkeit. Er hat die Erde geschaffen, auf welchem in liebevoller Detailverliebtheit lebendige Wesen denken, kommunizieren, Generation für Generation ihren Planeten mitgestalten. Eine Natur, die gewaltig und bunt ist, vielseitig und in ihrer unberührtesten Form den Menschen in seinem Innersten berührt. Die großen Canyons oder eine blühende Wüste, ein Wasserfall – das ist beeindruckend, oder nicht?

Und jetzt die Frage: Kann ein Gott, der so etwas geschaffen hat, ein böser grauer Schlucker sein, der es nötig hat, mit dem Hammer auf seinen selbst errichteten Richtertisch zu schlagen, um sein Selbstwertgefühl zu pushen? Diese Frage schreit quasi zum Himmel – und die Antwort müsste vielmehr laut lachend zurück schreien: Der Gott, der das alles geschaffen hat und zudem Mensch wurde, um den Menschen in seine ursprüngliche Verbindung mit ihm zu bringen, der muss wahnsinnig kreativ, vielschichtig, bunt, humorvoll, intelligent und unbegreiflich sein. So unbegreiflich, dass wir wohl die Ewigkeit damit verbringen werden, seine Schönheit zu erfassen. Fangen wir doch jetzt schon an.


Meine Freiheit, deine Freiheit oder was Freiheit wirklich ist

26. September 2013, claudia - Mannablog

Jeder Mensch ist frei, doch seine Freiheit endet bei seinem Nächsten. So sagte irgendein großer Philosoph vor einiger Zeit.

Jeder Mensch möchte frei sein und hat gleichzeitig damit seine ganz persönliche Vorstellung. Für manche ist Freiheit mit der Möglichkeit verbunden, ins Bett zu gehen wann ich will oder zu essen was ich will. Bei anderen geht es um Arbeit oder die Abhängigikeit zu einer Bank oder Institution.

Es gibt sogar einige die Freiheit noch weiter definieren wollen. Sie wollen frei sein von jeglichen Bindungen. In diesen Freiheitsbegriff fällt die Möglichkeit jegliche Bindungen zu lösen oder zu knüpfen, auch die zu Gott.

Dabei ist Freiheit etwas ganz anderes: Freiheit ist die Möglichkeit Entscheidungen zu treffen für oder gegen etwas, in die eine oder andere Richtung.

Als Gott den Menschen schuf, gab er uns Menschen die Freiheit der persönlichen Entscheidung. Freiheit ist also nicht etwas zu tun oder nicht zu tun, das ist nur die Auswirkung. Überhaupt eine Entscheidungsmöglichkeit zu haben und nicht fest gebunden zu sein, dass ist Freiheit.

So ist es auch Freiheit, sich für oder gegen Gott zu entscheiden. Alles Nachfolgende was daraus resultiert sind die Konsequenzen dieser Entscheidung.

Und wie lebst du Freiheit? Vielleicht ist es an der Zeit, neu mit Freiheit zu beginnen.


Nachgedacht über das Leben

25. September 2013, claudia - Mannablog

Meine kleine Gabelhäkelei hat in fünf Punkten über das Leben nachgedacht.

Endlich fertig! Vor einem Jahr im Urlaub begonnen, sollte tatsächlich ein Jahr vergehen und der nächste Urlaub kommen, bevor meine Gabelhäkelei fertig wird. Gabelhäkelei ist inzwischen recht selten, weil der Anfang zwar leicht, aber die Fertigstellung ihre Tücken hat. Vor einiger Zeit hatte ich mal ein Bild gefunden und Mama gezeigt, sie gab mir dann die Anleitung zum Selberbauen. Als ich nun heute meine Knöpfe annähte, verknüpfte sich meine Häkelei mit meinem Blog.

Ausdauer: Obwohl ich nicht immer daran gearbeitet habe, blieb das Ziel der Fertigstellung bestehen. Konsequent, immer wenn es mal etwas Zeit gab, arbeitete ich mich weiter auf das Ziel zu. Haben wir ein Ziel, das wir erreichen wollen, dann kommen wir um Ausdauer nicht drum rum.

Zeiteinschätzung: Als der erste Teil fertig war, zeigten sich die Tücken und die Zeiteinschätzung musste überarbeitet werden. An eine schnelle Fertigstellung innerhalb von drei Wochen war nicht mehr zu denken. Es wurde klar, dass noch viele Stunden auf dem Weg dahin liegen werden. Also stellte sich die Frage, verschiebe ich den Zieltermin oder erhöhe ich die Stunden für die Fertigstellung. Da für Zweiteres keine Möglichkeit bestand, blieb nur den Termin zu verschieben.

Realitätssinn: Als ganz langsam Stück für Stück wuchs und mir meine Fehleinschätzung in Bezug auf die benötigte Zeit bewusst wurde, blieb mir nur die Ehrlichkeit, dies mir selbst auch einzugestehen. Dieser Realitätssinn sorgte für eine neue Zeitplanung.

Ausprobieren: Nicht immer gelingen die Dinge einfach und auf Anhieb. Manchmal gibt es einfach keine exakte Anleitung. Das ist nicht nur bei meiner Gabelhäkelei so, sondern auch im Leben. Wir wollen, dass alles reibungslos und einfach gelingt und stellen fest, dass wir probieren müssen. Ist etwas der richtige Weg oder vielleicht ein ganz anderer? Bei meiner Gabelhäkelei habe ich vier Versuche gebraucht, bis die Knöpfe in der richtigen Weise angenäht waren. Dabei sollte man meinen, dass Knöpfe annähen etwas Einfaches und Simples ist. Indem Fall war es leider nicht so, nur durch die unterschiedlichen Versuche gelang das perfekte Ergebnis.

Freude: Ich freue mich, dass ich mein Ziel erreicht habe und das Werk endlich fertig ist. Mit anderen Worten, Freude gehört dazu!


Jesus heilt heute Kranke- meine Geschichte

24. September 2013, gastbeitrag - Mannablog

Heute kommt der Beitrag von Philipp, vielen Danke an dich, dass du uns an deinen Erfahrungen teilhaben lässt!

In der Bibel stehen viele Gebete zu Gott, von Völkern und Königen gesungen. In einem davon (Psalm 103) können wir nachlesen, wie sich ein König an die vielen Dinge jubelnd erinnert, die er mit Gott erlebt hat. Vergebung, alle Krankheiten geheilt, viel Geschenktes, aber auch die Ehre haben, beten zu dürfen und daraus resultierend ein Leben, dass nie vollkommen zum Erliegen kommt. Als Jesus vor ca. 2000 Jahren hier auf dieser Erde war, wird massig von übernatürlicher Krankenheilung berichtet. Aber auch danach, so kann man es in der Apostelgeschichte nachlesen, geschahen Wunderheilungen - Wunder zwischen vielen anderen Wundern. Und dies hat bis heute nicht abgerissen.

Ich möchte in diesem Manna von einer persönlichen körperlichen Heilung schreiben. Ich saß an dem Tag im Gottesdienst, ein Stuhl stand vorne, da das Lobpreisteam auf das Herz gelegt bekommen hat, dass heute Heilung, im Bereich Rücken und zu kurze Beine, geschehen soll. Es begann die Lobpreiszeit und ich wollte Gott stehend  im Gesang loben und preisen. Doch mit der Zeit fing mein verkrümmter Rücken an sich zu melden, wie eigentlich jedes Mal bei längerem Stehen. Ich erinnerte mich an die Worte des Lobpreisleiters, während meine Rückenschmerzen weiter zunahmen, und ich fragte mich, ob ich das Heilungsangebot nicht einfach mal ausprobieren soll. Schlimmstenfalls kann ja nur nichts passieren. Doch ich war mir unsicher und forderte in Gedanken Gott auf, dass wenn ich nach vorne gehen soll,  er jemandem folgenden Satz eingibt: „Hier ist noch einer mit Rückenschmerzen, aber du traust dich nicht nach vorne…“ Eine Minute später sagte der Lobpreisleiter genau diesen Satz; somit setzte ich mich vorne auf den Stuhl. Schließlich kam eine Christin und legte mir gemäß der Bibel die Hände auf. Auf einmal spürte ich die Nähe Gottes, das Licht und die Kraft von ihm, extrem stark. Ich kniete einige Zeit nieder - wow! Letztlich stand ich auf und ging zu meinen Platz zurück, die Rückenschmerzen waren erst einmal weg. Dies war vor ein paar Monaten und seit diesem Tag hatte ich selbst bei größerer Rückenbelastung niemals mehr Rückenschmerzen… Danke, Jesus!

Jesus heilt auch heute, körperlich und psychisch, als Zeichen dafür, dass wir seinen Worten ruhig glauben können. Für dich hat er ebenfalls diese wunderbaren Zusagen! In ihm liegt die Vergebung aller Schuld, er ist der Erretter und Barmherzige, der jugendliche Kraft gibt. Das größte aber ist, und darum geht es letztlich, dass er uns,  das ewige Leben verspricht, ein ewiges Leben nach dem Tod ohne Tod, Krankheit, Nacht und Trübsal. Er starb für unsere Schuld, wir müssen dazu nur JA sagen. Unser jetziger Körper wird irgendwann sterben, er ist einfach nicht für die Ewigkeit gedacht. Auch nicht jede Krankheit wird heute übernatürlich geheilt werden. Aber ich will daran gedenken, was er, der sich (beispielsweise durch Wunderheilung) offenbart, uns zugesagt hat.


Deinen Fingerabdruck gibt es nur ein einziges Mal

22. September 2013, marcus - Mannablog

Die Iris macht dich einzigartig.
Die Iris macht dich einzigartig.

Apple hat gestern das iPhone 5s vorgestellt, ein Smartphone, welches den Fingerabdruck als Sicherheitsmerkmal nutzt. Ziemlich praktische Sache, denn den gibt es nur genau einmal.

 

Spätestens seit es das Internet gibt, muss sich auch Otto-Normalverbraucher mit Kennwörtern und Zahlencodes herumschlagen. Was man sonst höchstens noch von der Kreditkarte oder EC-Karte kannte, hat seit den Zeiten der Email-Kommunikation jeder mehrfach, gezwungenermaßen, im Kopf. Die meisten machen es sich einfach und vergeben für mehrere Webseiten einfach ein und denselben Nutzernamen inklusive Passwort, was hinsichtlich Sicherheit eine mittlere Katastrophe darstellt. Auf Smartphones sieht es gleich nochmal um einiges schlimmer aus: Etwa die Hälfte aller Handy-Besitzer verzichten völlig auf einen Passwortschutz. Sollte das Handy einmal verloren gehen bzw. gestohlen werden, ist es dem Dieb oft ein leichtes, das komplette Digitale Leben seines Opfers in die Hand zu nehmen.

 

Den Fingerabdruck als Passwort zu benutzen ist in diesem Sinne ein wirklich intelligenter Schachzug. Dein Fingerabdruck ist einmalig auf dieser Welt und er gleicht keinem anderen. Bei der Menge an Menschen auf dieser Welt ist es schon ziemlich unglaublich, dass es ein Merkmal gibt, das jedem Menschen auf ganz besondere Weise gehört und zwar nur diesem. Selbst eineiige Zwillinge, so sehr sie sich auch ähnlich sein mögen, haben nicht den selben Fingerabdruck. Ein fast noch genaueres Merkmal stellt die menschliche Iris des Auges dar. Systeme, die diese als Sicherheitsmerkmal verwenden, weisen eine Fehleranfälligkeit von nahezu Null auf.

 

Was mich persönlich an all diesen Tatsachen bewegt, ist der Umstand der Einzigartigkeit. Genauso wie dein Fingerabdruck einmalig ist, bist auch du selbst einmalig und unwiederbringlich. Du hinterlässt mit deiner Anwesenheit eigene Spuren, dein Auge ist ein Fenster in deine einzigartige Seele. Ich bin mir sicher, dass unser Schöpfer keinen Fingerabdruck und auch keine Iris benötigt, um dich sicher identifizieren zu können, vielmehr hat er dir diese Merkmale gegeben, weil er dir damit etwas sagen möchte: 

„Du bist einzigartig. Wenn du einmal sterben solltest, dann wird es deinen Fingerabdruck nicht mehr geben und auch deinen Blick wird kein anderes Auge ersetzen können. Ich möchte dass du lebst und für alle Ewigkeit sehen und fühlen kannst, wie sehr ich dich liebe.“

 

Ich wünsche Dir, dass Du dich jeden Tag erinnerst, dass du kein Zufall bist und auch kein Massenprodukt, von dem es tausende gibt. Sieh dir morgens im Spiegel in deine eigenen Augen und schau dir deine Fingerkuppen an, bevor du an die Arbeit gehst. Du bist einzigartig, ein Geschöpf Gottes. Er liebt dich.


Leben mit Billy

21. September 2013, Mannablog

Bestimmt hatten einige von euch vor einigen Wochen auch den neuen Katalog des netten schwedischen Möbelhauses im Briefkasten. Mir macht es eigentlich Spaß, mir die vielen Möglichkeiten der Wohnungseinrichtung anzusehen. Ich weiß genau, ich werde nie jedes Möbelstück und jede Kombination besitzen und das will ich auch nicht. Aber es ist schön sich auszumalen, wie man alles Mögliche arrangiert und zu einem wohnlichen Ort macht.

Ein durchschnittliches Leben baut sich meistens langsam auf, der Haushalt ist nicht am ersten Tag in der eigenen Wohnung vollständig. Da wird noch der und der Topf, ein Regal und ein Teppich dazu gekauft – wenn man nicht zu den Menschen zählt, die von Anfang an in ein Leben starten wie das einer jahrelang eingelebten Familie mit Haus.

Mir ist aufgefallen, dass man am Beispiel Wohnungseinrichtung ganz gut ableiten kann, wie jemand lebt. Wie jemand mit dem, was er hat, umgeht und wie er auf die Zukunft schaut. Wir haben die Wahl, ob wir uns auf den Tag freuen, an dem wir endlich einen größeren Kühlschrank oder ein kuscheliges Sofa unser Eigen nennen können. Wir können uns ausmalen, wie viel besser unser Leben dann sein wird. Oder wir entscheiden uns, dass wir mit und aus dem, was wir gerade haben, das Beste machen. Und mehr noch als eine Entscheidung ist es das Einsehen und Erkennen: das was ich habe, ist wirklich gut und gut genug, wenn – ich – mich verändere und damit arbeite. Denn oft richten wir auch unser Ich auf das Optimum oder zumindest die verbesserte Version dessen aus, was wir noch erwarten. Wir sagen „Ja, ich bin zickig. Aber mein Freund soll sich auch endlich mal um das kümmern, was ich ihm immer sage.“ und „Meine Wohnung ist chaotisch, aber ich habe einfach zu viele Sachen für den wenigen Platz.“

Das sind typische Ausreden dafür nicht mit dem Gegebenen arbeiten zu wollen. Das ist mir mehr bewusst geworden. Dankbarkeit und Zufriedenheit in diesem Leben sind auch damit verbunden, dass wir die Dinge nicht nur akzeptieren, sondern wirklich damit „leben“.

Und die Dinge, in denen wir wirklich zu wenig haben, die können wir Gott hinlegen. Kratzen wir allen Glauben und Vertrauen zu ihm hin zusammen. Konzentrieren wir uns nicht auf die mangelhaften Aspekte in unseren Umständen, sondern schauen auf ihn, der die Vollkommenheit und Fülle alles Guten ist. Er hat seinen Kindern sogar versprochen, dass er für sie wunderschöne Wohnungen im Himmel einrichtet. Und ich meine, Gott wohnt in der Ewigkeit, wie gut muss eine Wohnung sein, wenn er ewig Zeit hat, um sie zu perfektionieren?


Party - und der Gastgeber sagt: Ich kenne euch nicht

20. September 2013, claudia - Mannablog

Eine Party findet statt, es ist ein rauschendes Fest. Doch Einlass bekommt nur wer den Gastgeber kennt. Die Menschen klopfen also an die Tür, der Gastgeber öffnet und die draußen Stehenden bitten um Einlass. Doch dann geschieht Unfassbares, der Gastgeber sagt zu ihnen: ich kenne euch nicht.

Ist doch erstaunlich. Einlass bekommt, wo der Gastgeber die Beziehung bestätigt. Der Satz „ich kenne euch nicht“ sagt klar, dass es nicht langt, dass die Anklopfenden den Gastgeber kennen. Der Gastgeber öffnet nur, wenn er diese Menschen von seiner Seite her  auch kennt.

Mit dem Bild ist die Beziehung der Menschen zu Jesus Christus gemeint. Er ist der Gastgeber, der die Party veranstaltet. Es langt nicht zu sagen, ich kenne die Bibel oder ich habe schon von dir, Jesus, gehört. Es langt nicht zu sagen, ich gehe in die Kirche. Es langt auch nicht, alle Regeln und Gebote zu halten. Es ist egal, was wir für Opfer bringen und meinen für ihn zu tun. Trotzdem sagt der Gastgeber: „ich kenne euch nicht“

Einzig und allein eine echte Freundschaft zum Gastgeber selbst öffnet die Tür zur Party.  

Wer nachlesen will: Die Texte stehen in Lukas 13 Vers 25 und in Matthäus 25, Vers 11-12.


Müllpaketentsorgung ist möglich

19. September 2013, claudia - Mannablog

Jeder Mensch macht Fehler, also auch du und ich. Wir machen Fehler und fühlen uns schuldig, uns selbst oder anderen gegenüber. Schuld ist wie ein 20 kg-Müll-Paket. Es ist schwer und du musst es tragen, weil es keine Möglichkeit zur Entsorgung gibt.

Jesus macht das Angebot das Paket zu übernehmen und für uns zu entsorgen. So gibt es die Möglichkeit von dieser Schuld frei zu werden. Dieses Angebot anzunehmen geht im ersten Moment recht einfach:

Ich sage: Hallo Jesus, ich habe Mist gebaut und folgendes getan was nicht richtig war…. Bitte entschuldige und nimm mir dieses Schuld - Müll - Paket weg.

Dann geschieht etwas Spannendes, was du im ersten Moment vielleicht gar nicht merkst. Dieses Schuldpaket wird von dir weg genommen und du bist den Müll los. Jesus hat deine Schuld genommen.

Nach einiger Zeit kommt die Herausforderung. Du hörst dich denken: wie so einfach kann das doch gar nicht sein. Meine Schuld ist so groß, ich kann mir selbst nicht vergeben. Hörst du in dieser Weise auf dich selbst, dann kommt dein Paket wieder zu dir zurück. Denn du beweist damit, dass du an das Angebot von Jesus nicht wirklich glaubst. Indem du so denkst, beleidigst du Jesus. Er schleppt dein Paket zur Müllentsorgung. Wenn Jesus deine Schuld hat, dann kannst du sie ja selbst nicht mehr haben. Denn das Paket kann nur einer haben, entweder er oder du.

Dein Ruf, ich kann mir nicht vergeben, fordert Jesus auf, das Paket an dich wieder zurück zu geben. Deshalb ganz wichtig: Versucht dir irgend jemand, (auch du selbst) weis zu machen, dass die Schuld noch da ist, oder du dir nicht selbst vergeben kannst, dann baue einen Stopp in deinen Kopf.

Schuld weg ist weg!


Entscheidungen treffen

17. September 2013, gastbeitrag - Mannablog

Ich habe etwas Wunderbares erlebt. Ich habe eine Musikanlage, die spielt nur Lieder, die ich mag. Sie ist programmiert mit meiner Musik. Wenn ich kein Album aussuche, stellt die Anlage die Lieder selbst zusammen. Ja, sie trifft sogar meine momentane Gefühlslage. So geschah es gestern, als ich das erste Lied hörte: "Als ich ganz unten war, da zogst du mich hoch, als ich am Ende war, da sagtest du mir, das was mir das Ende schien, der Anfang sei bei dir. Ich weiß nur eines, dass dir mein Leben gehört, mach was daraus, was du willst, du machst es nicht verkehrt." Ich fühlte mich gerade um einige Kilos leichter. Nicht, weil ich eine erfolgreiche Diät hinter mir hatte, nein, ich hatte endlich eine wichtige Entscheidung getroffen. Kennst du dieses Gefühl? Nach monatelangem Grübeln, nach schlaflosen Nächten, nach vielen Gesprächen und vielen unterschiedlichen Meinungen ist sie endlich da, deine Entscheidung. Kinder Gottes hören seine Stimme, heißt es. Aber du kannst die vielen Stimmen, die auf dich einprasseln von der Stimme Gottes manchmal nicht mehr unterscheiden. Dann fühle ich mich wie gelähmt, weil ich keine Fehlentscheidung treffen will. Eines weiß ich inzwischen: Wenn du Gottes Stimme hörst, dann zieht Frieden in dein Herz. Und wenn du darauf antwortest, dann kommt noch mehr Frieden und du möchtest tanzen. So ging es mir bereits, als ich das Lied von Manfred Siebald hörte und ich tanzte dazu. Muss ich eine Entscheidung schnell treffen, kann es mir passieren, dass ich voll daneben lande, obwohl ich nach Gottes Willen gefragt habe. Jesaja sagt über Gott: ?Mit eigenen Augen werdet ihr ihn als euren Lehrer sehen. Und kommt ihr vom richtigen Weg ab, so hört ihr hinter euch eine Stimme. Halt, dies ist der Weg, den ihr einschlagen sollt.? (Jesaja 30, 20) Also, entspann dich. Gott kennt dein Herz. Er will dein Bestes und passt auf dich auf. 


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