Manna

Wunder geschehen, einfach so

21. August 2013, claudia - Mannablog

Manchmal geschehen Wunder, nur sind wir leider viel zu sehr mit anderem beschäftigt um sie wahrzunehmen.

Ein Wunder kann alles mögliche sein. Eine einfache Erklärung für Wunder liegt in der Unerklärlichkeit des Geschehens. Weil wir etwas nicht erklären können, darum ist es für uns ein Wunder.

Im Grunde gibt es bei einem Wunder keine Sortierung in größere und kleinere Wunder. Etwas Unerklärliches ist und bleibt unerklärlich, ob ein Herz wieder zu schlagen anfängt oder ein Mensch plötzlich seine Meinung ändert.

Unser Leben besteht aus vielen Wundern. Sie sind es, die dem Leben Spannung und Dynamik geben. Doch damit Wunder geschehen, müssen wir sie wahrnehmen und akzeptieren. Wir Menschen in der westlichen Welt, die von Wissenschaft, Erklärung und Logik geprägt sind, haben nicht immer Platz für Wunder. 

So kann es sein, dass sie unsichtbar bleiben. Sie geschehen trotzdem, nur leider sehen wir sie nicht. Oder aber sie geschehen nicht mehr, weil wir gar nicht daran glauben wollen. 

In der Regel wollen wir keine Wunder haben, denn wenn Wunder geschehen würden, hätte dies Konsequenzen für uns und unser Leben. Wir wären gezwungen unser Unwissen und unsere Ohnmacht einzugestehen. Und wer will schon sich selbst oder Anderen sein Unwissen preisgeben?

Ein Wunder geschieht nicht einfach so. Für ein Wunder muss es einen Initiator geben, jemanden, der Ursprung des Wunders ist. Gibt es diesen Initiator eines Wunders, dann fordert das Wissen um seine Existenz uns heraus. Wollen wir das? Ein Wunder einzugestehen, heißt die Erkenntnis für: es gibt noch mehr zwischen Himmel und Erde. 

Manchmal sind Wunder Geschenke an uns Menschen. Es sind Geschenke, dieses Initiators. Tragisch ist wenn sie eingepackt im Abholregal stehen bleiben. Das Wunder wurde bestellt und der Initiator hat das Wunder zur Abholung bereit gestellt, doch weil nicht an das Wunder geglaubt wird, wird es nicht abgeholt. So entgeht ein Geschenk und eine Chance. Schade!

Wunder geschehen, heute noch und immer wieder. Glauben wir daran?


Das Bild im Spiegel oder Empfehlungen zum Umgang mit Fältchen und co.

19. August 2013, claudia - Mannablog

Unser Morgen lief erst einmal anders als geplant. Wie sagte ich doch gerade noch zu meinem Mann: "Unsere Körper sind keine Maschinen". Das will ich zum Anlass nehmen und etwas schreiben für, nein besser, gegen das Älter werden.

Nichts tut weh, es geht uns gut, jung und dynamisch starten wir in den Tag. Die Arbeit wartet, Termine stehen an und so arbeiten wir Menschen vor uns hin. Ein Tag vergeht, noch ein Tag vergeht, eine Woche, ein Jahr. Die ersten grauen Haare kommen und sie werden mehr. Am Anfang ist es noch leicht, das eigene Altern zu ignorieren. Doch irgendwann lässt es sich auch vor sich selbst nicht mehr verleugnen. (Wie auch mein Blick in den Spiegel zeigt. Unfassbar, da sind graue Haare und kleine Falten.)

Dass wir älter werden und am Ende sterben, können wir genau so wenig beeinflussen wie die Alterserscheinungen. Der Schlafrhythmus verändert sich, die Kraft lässt nach. Der Blick in die Welt wird anders, Wege sind eingefahren und schwerer zu verändern..... Noch nicht einmal die Menge der grauen Haare und die Anzahl der Falten liegt in unserer Hand.

Über die Art wie wir leben, können wir diesen Prozess des Älter werden aber ein Stück weit beeinflussen.

Dazu gehören:

  1. Arbeit: Wie viel stresse ich mich selbst und lasse ich mich stressen? Stress fördert das Altern unseres Körpers.
  2. Ernährung: Ausgewogen, Abwechslungsreich und nicht zu viel
  3. Drogen: Drogen, auch Alkohol und Nikotin sind als Turbos für das Altern zu bezeichnen
  4. Bewegung: mindestens eine halbe Stunde pro Tag, so sagt man
  5. Sauerstoff und Sonne: Beides brauchen wir um gesund zu sein und uns gesund zu fühlen
  6. Freunde: Freunde bringen Lachfältchen ins Gesicht und mildert so die Sorgenfalten

Älter werden gehört aktuell zu unserem Leben, wie die Luft zum atmen. Doch es liegt an uns, ob es für uns selbst Chance oder Fluch ist. 


Müdigkeit - Woher kommt sie eigentlich?

18. August 2013, marcus - Mannablog

Alle Tage wieder das Gleiche: Es wird Abend und die Müdigkeit schlägt ein. Aber woher kommt die Müdigkeit eigentlich?

Wir alle kennen sie sehr gut, die Müdigkeit. Sie macht weder vor Säuglingen, Kindern, Erwachsenen noch alten Menschen halt. Auch Tiere können sich ihrem Einfluss nicht entziehen. Warum man eigentlich müde wird und schlafen muss, ist in der Wissenschaft nicht abschließend geklärt. Es gibt verschiedenste Meinungen, die wahrscheinlich alle mehr oder weniger richtig sein könnten.

Gründe für den Schlaf

Evolutionstheorethiker gehen davon aus, dass der Schlaf lediglich eine Anpassung an die unterschiedlichen Gegebenheiten zur Tages- und Nachtzeit war. Der Schlaf hätte sich gleichzeitig mit der Entstehung immer komplizierterer Gehirne entwickelt, je komplexer das Gehirn, desto größer der Schlafbedarf. Die „Erhaltungstheorie“, die ebenso in diese Richtung geht, sieht den Schlaf als Schutzfunktion, um das Gleichgewicht in der Natur zu erhalten. Solange der Löwe schläft, jagt er nicht, andere Tiere können sich erholen. Tiere, die versteckt schlafen, laufen weniger Gefahr entdeckt zu werden.  Die „Regenerative Hypothese“ geht davon aus, dass sich der Mensch und die Tiere im Schlaf regenerieren, also erholen. Das Immunsystem wird wieder gestärkt, Wunden heilen schneller und vieles mehr. Das klingt sehr plausibel, ist es doch tatsächlich so, dass man sich nach einem guten Schlaf äußerst erholt fühlt.
Die Ontogene Theorie besagt, dass der REM-Schlaf, also der Teil des Schlafes, in dem sich die Augen stark bewegen, besonders für die Entwicklung von Babys wichtig ist. Sie erklärt allerdings nicht, wieso Erwachsende diese Schlafphasen ebenso durchleben. Eine weitere Vermutung ist, dass der Mensch in seinem Schlaf Erinnerungen verarbeitet. Das Gehirn nutzt also diese „Aus-Zeit“, um Dinge, die uns beschäftigen, zu sortieren und in Verbindung zueinander zu versetzen. Eventuell sind Träume ein Teil dieses Prozesses. Wieder eine andere Theorie geht davon aus, dass sich nachts sämtliche Körpersysteme wieder kalibrieren, was nötig sei, da sie tagsüber „unterschiedlich schnell laufen“ würden.

Schlaf ist schön und wichtig

Was auch immer das Geheimnis des Schlafes ist, du wirst mir bestimmt beipflichten, dass er gut tut. Nach einem richtig anstrengenden Tag gibt es nichts Schöneres, als ins Bett zu fallen und das Gefühl zu haben, dass man sich jetzt gleich auflöst. Wichtig ist der Schlaf obendrein, denn man weiß, dass Schlafmangel krank macht. Jeder Mensch hat ein Schlafbedürfnis, welches seinem Zustand entspricht. Egal wie lange dein Körper also benötigt, du solltest ihm den Schlaf gönnen. Es tut sowohl dir als auch den Menschen um dich herum gut. Und alle Aktivitäten tagsüber gehen leichter von der Hand.
Übrigens steht in der Bibel, dass Gott überhaupt nicht schläft. Das muss auch toll sein, könnte ich mir gut vorstellen, so ganz ohne Schlafbedürfnis zu sein. Wie sieht es mit deinem Schlaf aus?


Wittenberg, Luther und seine Stadtkirche

17. August 2013, claudia - Mannablog

Gerade beenden wir einen Kurzbesuch in Wittenberg. Auf dem Weg von Berlin nach Bayern lag es passend am Weg, so fanden wir. Wittenberg früher ja, aber heute? Mit diesen Gedanken begannen wir unseren Weg durch die Stadt

Wittenberg war im Spätmittelalter eine pulsierende Stadt der Politik und Wissenschaft. Der sächsische Kurfürst Friedrich der Weise schuf hier in Wittenberg eine Universität ersten Ranges. Hier war es auch Martin Luther, der seine Thesen an die Schlosskirche schlug und damit die Welt verändern sollte.

Wittenberg ist keine große Weltstadt. Die Menschen sind gemütlich, Ruhe liegt bei aller Geschäftigkeit in der Luft. Große Teile der Stadt sind bereits saniert und strahlen im Sonnenlicht um die Wette. Touristenströme aus allen Ländern der Erde kommen in diese kleine Stadt in Sachsen-Anhalt, die vom Ruhm der vergangen Zeit lebt. Eigentlich ist es erstaunlich, dass es der Stadt nicht gelang mit dem Ruhm und der Größe mitzuwachsen. Das, was zu Luthers Zeit eine bedeutende Stadt war, entwickelt sich nicht weiter, sondern blieb gemütlich und der Tradition verwurzelt. Im Grunde ist das wohl auch der Fehler der Verantwortlichen vergangener Zeiten. Machten sie sich doch an dem schuldig, was Luther so sehr kritisierte.

Die Stadtkirche und ihre Orgel

Am Ende eines Ganges durch Wittenberg landeten wir in der Stadtkirche. An ihr sind die Spuren der Vergangenheit noch gut sichtbar. Krieg und Versöhnung prägten diese Kirche und ihre Erscheinung. Wie überall in Wittenberg wird derzeit in großen Stil renoviert. 2017 zum Lutherjahr soll alles perfekt sein und glänzen. Obwohl die Kirche derzeit im Renovierungsfieber steckt, spielte die Kantorin Frau Heike Mross-Lamberti ein kleines Abendkonzert von einer halben Stunde.

Diese halbe Stunde genügte. Die Minuten mit Schuhmann und Bach waren die beste Botschaft über Luther und sein Leben. Wittenberg versucht sich seiner Geschichte zu stellen und das ist wie bei einem Menschen. Manchmal ist es einfach und schön und dann wieder schmerzhaft und unangenehm. Wer sich auf Wittenberg und seine Menschen einlässt, der erlebt eine Stadt abseits der Touristenströme und dann ist es eine Stadt, die lohnenswert ist zu besuchen.

Vielen Danke Frau Mross-Lamberti für diese wunderbare kleine Entführung mitten in der Wittenberger Stadtkirche. Ich wünsche Ihnen und Ihrer Orgel eine wunderbare neue Eröffnung in 2017, wenn alles fertig ist und Orgel und Stadtkirche die Botschaft von Luther (und eigentlich über die Liebe zu den Menschen) in die Welt tragen werden.  


Das ist doch krank!

16. August 2013, Mannablog

Ich bin in einer Generation groß geworden, die schon früh gelernt hat, zu beurteilen und zu kritisieren. Eigenständige Individuen müssen heute klare Aussagen zu – einfach allem – abgeben können. Und wenn sie es nicht in Worte fassen, dann kommunizieren sie es doch wenigstens passiv, durch Kleidung, Auftreten, Vermeiden oder den Like auf Facebook. 

Es ist wirklich wichtig, dass wir uns klar von Dingen distanzieren, die wir als schädlich ansehen. Sich eine Meinung über etwas zu bilden, hilft bei der Selbstreflektion und dem Verfolgen eines einheitlichen Lebensstils. Aber es gibt da eine Sache, die schon Jesus bei seinen Mitmenschen angekreidet hat (ja, er durfte verurteilen – wenn wir schon beim Thema sind – denn der ohne Sünde ist, darf den ersten Stein werfen, oder?). Der Stein sollte aber nicht verletzen, da bin ich mir ziemlich sicher, sondern zurechtrücken: Ihr sollt nicht übereinander richten!

Darin steckt der Kern: Richte nicht über andere Personen. Beurteile nicht ständig die Laune, den Erfolg, das Verhalten, die Masken der anderen. Ich habe gemerkt, wie anstrengend und zermürbend es sein kann, sich mit den Fehlern gerade der sehr nahestehenden Menschen auseinanderzusetzen. Auseinandersetzen, ja, oder sie zersetzen, auseinandernehmen, im Detail und mit der Lupe betrachten. Und dem anderen dann fein seziert aufzeigen.

Mein Bruder war diese Woche bei mir zu Besuch. Eine Sache, die ich an ihm – leider – oft sehr nervig fand: den Heuschnupfen. Taschentüchervorräte und -verschleiß, und bei den ohrenbetäubenden Schnaubern und tränenden Augen (okay, ich übertreibe) musste ich immer wieder denken: Junge, steck mich nicht an!

Dabei weiß ich, dass das Heuschnupfen ist und der ist eigentlich nicht ansteckend. Das Problem liegt außerhalb von meinem Bruder. Und ich sehe nur seine Reaktion. Nun ja, heute habe ich gemerkt, dass ich auch hin und wieder meinen Taschentuchvorrat anzapfe. Eigentlich vielleicht sogar täglich. Irgendwie ist mir das gar nicht aufgefallen und war für mich ganz normal. Aber Moment, wir haben Sommer, nicht wahr? Eigentlich auch fühlbar. Kaum hatte ich den Gedanken formuliert: „Na den Schnupfen hast du doch garantiert von deinem Bruder!“, kam mir die Erleuchtung – wie wäre es denn damit, in Erwägung zu ziehen, dass ich das selbe Problem wie er habe oder zumindest in abgeschwächter Form?

Das war für mich irgendwie ein Denkzettel. Nicht dass mich Schnupfen so wahnsinnig beschäftigt, aber die Fehlersuche und das Abschieben von Verantwortung auf andere – ja, die Suche nach dem Schuldigen – treibt der Mensch im Allgemeinen oft sehr weit. Dabei muss er, manchmal, gar nicht weit schauen, nämlich nur bis in sein Herz.


Schutz vor Gefahr

15. August 2013, claudia - Mannablog

Wir leben in unseren Tag hinein und machen uns in der Regel keine Gedanken über Gefahren für uns und unsere Lieben und das ist auch gut so. Ein Leben in Angst und mit ständiger Gefahr ist kein Leben. Selbst dann nicht, wenn mann davon ausgeht, dass man sich an Gefahr auch ein Stück weit gewöhnen kann.

Geschehen aber in unserem Umfeld und Leben kritische Situationen, dann werden wir daran erinnert wie schnell unser Leben aus den Fugen gerät. Uns wird bewußt, wie instabil uns Leben ist und wie sehr wir auf Schutz angewiesen sind um zu überleben.

Alex und ich haben gestern eine ganze Legion solcher unsichtbaren Helfer benötigt. Diese Helfer bauten um uns und unser Auto einen dünnen aber undurchdringbaren Wall an Sicherheit. Es war wie eine Art unsichtbarer Rettungsring. Er sorgte dafür, dass zwischen uns und anderen Autos ein kleiner Spalt Sicherheit blieb.

So blieben wir unbeschadet und erreichten sicher unser Ziel. Danke Gott Vater für deine Helfer die uns schützten!

 

 

 


grenzenlose Freiheit

13. August 2013, claudia - Mannablog

Über den Wolken muß die Freiheit wohl grenzenlos sein, so heißt es in einem Lied.

Grenzenlose Freiheit, der Klang der beiden Worte bringt in jedem von uns eine andere Seite zum klingen. Einer stellt sich Geld zum wegnehmen viel vor, ein anderer Familie und viele Kinder oder die Freiheit Risiken eingehen zu können, ohne Konsequenzen fürchten zu müssen.

Wie auch immer unsere Vorstellung zu grenzenloser Freiheit ist, irgendwie sehnen wir uns alle danach.

Passend dazu fand ich ein sehr schönes Bild, was irgendwie das Dilemma in dem wir stecken verdeutlicht. Da wollen wir wie die Luftballons zum Himmel in die grenzenlose Freiheit aufsteigen und bleiben in den Bäumen des Lebens hängen.

So brauchen wir jemanden, der uns hilft den Himmel zu erreichen.

 

 


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