Manna

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Begeisterung! - wir werden schneller

24. März 2015

Morgen nun ist der große Tag. Morgen bekommen wir eine Glasfaserleitung direkt zu uns gelegt. Zwischendurch war es so unwahrscheinlich, dass ich schon gar nicht mehr daran glauben wollte.

Seit zwei Jahren bemühen wir uns um eine 100 Mbit Leitung. Doch egal was wir anstellten, es war einfach nicht machbar. Wir haben wirklich alles probiert. Externe Anbieter, Funkübertragung, Satelittendirektverbindung. Es sollte einfach nicht sein. Dann fanden wir jemanden, der uns helfen wollte. Wir bekamen ein Spezialangebot für eine 10 Mbit Leitung. Sie sollte 450 EUR im Monat kosten. => undenkbar!

Bei einem Empfang trafen wir den Bürgermeister und baten ihn um Unterstützung. Da bis zu diesem Zeitpunkt die Telekom immer die Verantwortung bei der Stadt sah.

Mit allen Informationen vom Bürgermeister ging es dann an den Vertriebsvorstand der Telekom. Kurze Zeit später meldete sich von dort eine freundliche Stimme, die Unterstützung ankündigte. 

Von diesem Moment an sollte es noch ein gutes Jahr dauern. Es entstand in der Zwischenzeit ein freundlicher Kontakt zum Service Vorzimmer des Vertriebsvorstandes. Diesen Mitarbeitern sei an dieser Stelle sehr herzlich gedankt!

Wir jedenfalls sind sehr begeistert und sehen in großer Erwartung auf den Tag morgen. Dabei sind die 100 Mbit nur der eine Teil der Freude im Team. Die noch größere Begeisterung lösen die 40 Mbit im Upload aus.

In der Konsequenz bedeutet das für morgen, dass wir eventuell nicht oder nur eingeschränkt erreichbar sein werden.

claudia

Magst du für mich beten?

23. März 2015

Amen.de

Heute morgen schickte mir ein Freund den Link von Amen.de. Neugierig wie ich bin, war mein Weg sofort auf diese Seite zu gehen und zu schauen.

Amen.de ist ein Angebot seine Sorgen abzugeben und für sie beten zu lassen. Das intensiv genutzte Angebot gibt es bereits seit 2013. Innerhalb der letzten 24 Stunden wurden auf diese Weise 2399 Gebete gesprochen, 158 Ermutigungen weiter gegeben und 46 neue Anliegen formuliert. 

Ein Blick auf mitfreuen, gibt einen kleinen Einblick in die vielen dankbaren Reaktionen derer die Gebet empfangen haben.

Magst du für mich beten? Dieser Satz beschreibt das Angebot von Amen.de sehr treffend. Menschen die Unterstützung im Gebet suchen, finden hier eine offene und herzliche Aufnahme, bei gleichzeitiger Verschwiegenheit.

Unsere Empfehlung: Amen.de - so soll es sein

claudia

Studium, Mind Maps, Handschrift und der "Jot Script"

22. März 2015

Der Stift fürs iPad: Jot Script von Adonit.
Der Stift fürs iPad: Jot Script von Adonit.

In meinem letzten Blog habe ich euch von verschiedenen Möglichkeiten der handschriftlichen Erfassung von Notizen erzählt. Ich habe mich nun bis auf weiteres für eine bzw. zwei davon entschieden. Eine davon ist der "Jot Script" von Adonit.

 

Die gute alte Handschrift

Bevor ich mit dem „Experiment“ Handschrift begonnen hatte, hätte ich kaum geglaubt, dass ich jemals wieder soviel mit der Hand und einem Stift schreiben würde. Zu sehr hatte ich mich bereits an das Tippen auf einer Tastatur gewöhnt. Einige Notizblätter später merke ich nun allerdings, wie reizvoll es für mich ist, auf die gute alte Handschrift zurückzugreifen. Das liegt für mich vor allem an folgenden Gründen:

  • meine Handschrift ist persönlich. Es ist meine eigene Schrift, sie gehört zu mir. Man kann mich sogar daran erkennen.
  • Ich habe beim Schreiben wirklich das Gefühl, dass meine eigenen Gedanken direkt auf das Papier „fließen“.
  • Ich habe beim Schreiben irgendwie eine natürlichere Haltung als beim Tippen. Zumindest fühlt es sich so an.
  • Meine Schrift ist wieder konsistenter und schöner geworden. Sieht schon wieder viel mehr nach echter Schrift als nach Gekrakel aus
  • Es fühlt sich einfach gut an, mit der Hand und einem Stift zu schreiben

Für mich hat sich die Beschäftigung mit dem Thema also schon vollends rentiert.

 

Handschrift und Mind Maps

Ein weiterer Grund für meine Begeisterung über das Schreiben ist die gewonnene Freiheit auf dem Papier. Ich bin nicht mehr von Zeilen abhängig und von limitierten Eingabegeräten wie Tastatur und Maus. Ich habe das ganze Blatt für mich, kann dort zu Schreiben anfangen, wo es mir passt und bin nicht auf Text eingeschränkt.

 

Wer schon einmal probiert hat, mit Mind Maps oder Zeichnungen zu arbeiten, die das aufzubereitende Thema illustrieren, wird bestimmt festgestellt haben, wie viel besser sich auch komplizierte Sachverhalte merken und im Gehirn abspeichern lassen. Mit dem Stift und meiner Hand kann ich beliebig zwischen normalem Text, Mind Maps und Zeichnungen wechseln. Genial oder?

 

Best of both worlds. Der „Jot Script“ von Adonit.

Wie ich euch im letzten Blog schon berichtet habe, bin ich trotz allen Vorteilen des Schreibens mit dem Stift ein absoluter Fan der elektronischen Möglichkeiten. Ich habe nun ein weiteres Produkt getestet, und zwar den „Jot Script“ von Adonit. Der Script ist ein Stift, der sich per Bluetooth mit dem iPad verbindet und es ermöglicht, sehr genau auf dem Display zu schreiben und dabei sogar die Hand darauf ablegen zu können, ohne dass das Display irritiert wird. Die Hand wird einfach nicht als Eingabemedium erkannt. Tolle Sache!

 

Natürlich braucht es dafür kompatible Apps, die den Stift unterstützen, und eine richtig gute ist die App „Good Notes“. Damit kann man verschiedene Notizbücher anlegen und darauf schreiben wie auf Papier. Und das Beste: Sie erkennt sogar meine Handschrift. Das funktioniert zumindest so gut, dass ich innerhalb eines Notizbuches nach Text suchen kann und mir die App alle Textstellen auflistet, an denen das Wort vorkommt. Genial!

 

Leider habe ich heute keine Zeit euch den Jot Script im Video vorzustellen, aber wenn ihr Glück habt, schaffe ich das bis nächste Woche.

 

Wie geht es weiter?

Momentan bin ich mit dieser Lösung wirklich zufrieden, die ich zusätzlich zu "normalen" Notizen auf echtem Papier verwende. Allerdings würde ich gerne noch den „Livescribe 3 Pen“ testen. Vielleicht komme ich in nächster Zeit ja dazu irgendwo ein Exemplar aufzutreiben. Bis dahin würde mich interessieren, wer von euch sich eine Lösung wie den Adonit "Jot Script" ebenso für sein tägliches Schreiben vorstellen könnte.

marcus

modobook - Buch der Entscheidung

18. März 2015

Geht es dir wie uns, dann hast du bestimmt einige Freunde, die schon alles haben. Oder sie sind einfach von Natur aus schwer zu beschenken, wenn es eine Kleinigkeit sein soll.

Vielleicht gibt es auch einen Menschen in deinem Leben, den du gerne etwas aufmuntern oder ihm einfach eine kleine Aufmerksamkeit zukommen lassen möchtest – und es sollen nicht schon wieder Pralinen sein.

Oder du suchst auch einfach etwas, was du herausholen kannst und lesen, wenn alle anderen wieder einmal mit ihrem Handy herumspielen.

Was auch immer in deinem Fall zutrifft, das modobook ist für dich. Es gibt deinen Freunden Zeit sich hinzusetzen und gleich ein paar gute Gedanken dazu. Es ist so ungewöhnlich, dass es garantiert als kleine Aufmerksamkeit durchgeht...wetten! Und: Es ist keine Praline!

Außerdem eignet es sich hervorragend als Handyersatz: Du kannst in der Hosentasche damit herumspielen, darin lesen und mit den Fingern über die Seiten streichen.

Das modobook ist ein Comic mit zwei Geschichten aus dem Leben. Es ist in verschiedenen Farben erhältlich und seine Herstellung kostet uns pro Stück in etwa einen Euro. Weil wir es aber nicht verkaufen möchten, geben wir es gegen eine freiwillige Spende an Dich weiter.

Bestellen kannst du es hier.

Zur finanziellen Unterstützung unseres modobooks findest Du hier unsere Bankverbindung:
IBAN DE07 4306 0967 8213 7923 00
BIC GENODEM1GLS
GLS Gemeinschaftsbank

marcus

Der Frühling ist da!

17. März 2015

Heute habe ich anstatt einem Text zum Nachdenken einfach ein Bild zum Freuen. Dieser erste Frühlingsbote stammt aus unserem Garten und drückt die Gefühle aus, die auch meine Frau und ich haben:

Es wird langsam Zeit für den Frühling

Der Frühling bringt neuen Schwung, Gesundheit und Kraft, Leben und neue Perspektiven. 

Ich wünsche Dir einen wundervollen Frühling. Nicht nur in der Natur sondern auch in deinem Leben. 

marcus

Stifte, Evernote, Handschrifterkennung und Dein Gehirn

15. März 2015

Stifte: digital oder analog?
Stifte: digital oder analog?

Computerprogramme um Handschriften zu erkennen, haben so ihre Tücken. Wie gut Dein Gehirn darin ist, Handschriften zu erkennen, zeigt sich erst im Praxisvergleich.

 

Letzte Woche habe ich in unserem ersten Video-Blog darüber gesprochen, dass es dem Gedächtnis extrem hilft, Dinge selbst per Hand und Stift aufzuschreiben. Untersuchungen haben gezeigt, dass „Schreiber“ sich Dinge viel besser merken konnten als „Tipper“. Da ich als spätberufener Psychologiestudent dieses Wissen natürlich für mich nutzen möchte, stehe ich nun vor der Frage, wie ich als „Tipper“ das Schreiben am Besten in meinen „Workflow“ einbinde.

 

Analog Schreiben und digital Aufbewahren

Da ich vor Jahren in die Fraktion der „Tipper“ gewechselt habe und nur noch sehr selten (außer in der Arbeit) einen Stift in der Hand habe, stellt sich mir nun natürlich eine wichtige Frage: Wie kann ich das „analoge“ Schreiben am Besten so digital aufbewahren, dass der Text für mich weiterverwendbar ist?

 

Nach einiger Recherche im Internet sind eigentlich nur vier Möglichkeiten übrig geblieben, dieses Unterfangen zu bewerkstelligen:

 

  1. Ein elektronischer Stift, dessen Schreibbewegungen über einen kleinen Empfänger aufgenommen werden, der am Papier befestigt wird. Mit dabei: Handschrifterkennung
  2. Ein elektronischer Stift, der selbst aufzeichnet, dafür aber spezielles Papier benötigt. Mit dabei: Handschrifterkennung
  3. Ein normaler Stift, das Geschriebene Einscannen und per Evernote-Premium-Account-Handschriftenerkennung durchsuchbar machen.
  4. Ein digitaler Stift fürs iPad und die Notizen direkt elektronisch „zu Papier“ bringen.

 

Die Version unter Punkt 1 habe ich momentan zu Hause und bin überhaupt nicht begeistert. Der Stift zeichnet einfach nicht absolut zuverlässig auf, der Text weist jede Menge Artefakte auf. Die Handschrifterkennung lässt auch extrem zu wünschen übrig bzw. erkennt nur Schrott. Ob das am System oder an meiner Handschrift liegt kann ich jetzt nicht direkt nachvollziehen :)

 

Version 2 würde ich gerne ausprobieren, aber ich habe einige bedenken: Die Stifte sind noch teurer, wegen der verbauten Elektronik etwas klobiger, laut Rezensionen teils sehr anfällig für vorzeitiges Ableben und das Spezialpapier muss immer gekauft werden. Allen voran sind hier wohl die Stifte von Livescribe zu nennen.

 

Version 3 gefällt mir vom Schreiben her sehr gut (Juhu, ein normaler Stift!), allerdings kostet Evernote in der Premiumversion 5 Euro im Monat. Vielleicht teste ich das Ganze mal, ob das eine Lösung sein könnte. Auch nur dann, wenn hier die Handschrifterkennung besser ausgereift ist.

 

Version 4 scheint durch Bluetooth-Lösungen bereits recht ausgereift, besonders Stifte von Adonit machen einen sehr guten Eindruck. Ob das Schreiben auf Glas allerdings auf Dauer wirklich angenehm ist, müsste ich tatsächlich ausprobieren. Apps fürs iPad mit Handschrifterkennung gäbe es wohl auch, z.B. „GoodReader 4“. Allerdings habe ich auch hier wieder keine Ahnung wie ausgereift diese wirklich ist.

 

Das Gehirn ist der beste „Erkenner“

Abschließend kann ich sagen, dass mir beim Praxistest des Digitalstiftes enorm bewusst geworden ist, wie gut unser Gehirn im Erkennen von Mustern, Symbolen und Handschriften ist. Würde unsere eingebaute Handschrifterkennung genauso schlecht funktionieren wie das von mir getestete Computerprogramm, dann hätte die Menschheit ein ernstes Problem (zu den anderen ernsten Problemen, die sie eh schon hat). Wir können Gott wirklich dankbar sein, dass die menschliche Hard- und Software so dermaßen ausgereift ist!

 

Und wie geht es weiter?

In diesem Punkt bin ich mir noch nicht hundertprozentig sicher. Der von mir getestete Stift geht auf jeden Fall wieder an den Händler zurück. Den Stift unter Punkt zwei würde ich mir gerne mal vor Ort ansehen. Somit bleibt als nächster Schritt die Punkte 3 und 4 zu testen.

 

Bin ich der einzige mit solchen Problemen oder gibt es jemanden, der sich bereits mit der Thematik auseinandergesetzt hat? Hat jemand von euch bereits Erfahrungen damit gemacht, die er mir mitteilen könnte? Ich freue mich über jeden Kommentar. Natürlich werde ich euch in einem meiner nächsten Blogs auf dem Laufenden halten, welche Lösung ich erstmal anwenden werde.

marcus

Gut für dich

11. März 2015

Ein Lebensmitteldiscounter wirbt zur Zeit mit dem Slogan „Gut ist, was gut für dich ist“. Im Laufe der Fastenzeit muss ich immer wieder darüber nachdenken, was wirklich gut für mich ist. Es kommen automatisch angebliche Bedürfnisse auf, wenn man daran gewöhnt ist, immer gefüllt zu sein und dann etwas weg fällt. Als Mensch fühle ich mich oft von meinem Geschmacksempfinden, meiner Gewohnheit angetrieben. Wenn ich an die süße Schokolade gewöhnt war, fällt es schwer mich auf etwas Gesundes zu beschränken.

Aber ich merke auch, wie die Umgewöhnung mich sanft, aber bestimmt von Dingen ablöst, die eben nicht wirklich gut für mich sind. Diese Dinge „schmecken“ ohne Frage großartig, aber so richtig satt machen sie nicht. Und ich merke, dass sie mir auf Dauer nicht gut tun. Vielleicht sind sie es nur für einen bestimmten Zeitabschnitt, vielleicht nur in bestimmter Dosierung, vielleicht auch nicht für mich, aber für jemand anderen.

Ich glaube, das Prinzip der Gewohnheit an angeblich gute Dinge kann man besonders beim Thema Besitz beobachten. Während der Mensch nackt und ohne Habe auf die Welt kommt, sammelt er sich seinen Besitz zusammen, wenn er aufwächst. Und nicht nur bei mir, auch bei anderen Menschen, die konsumorientiert leben, muss ich feststellen, dass Dinge teilweise unreflektiert gekauft, konsumiert und vergessen werden. Dass es sich einfacher lebt ohne den Ballast von Verschwendung und Luxus. Und wo ist Luxus noch Luxus, wenn man merken muss, dass man seine Verantwortung für die eigenen Ressourcen damit missbraucht und nur an sich denkt? Ohne Rücksicht auf Verluste anderer.

Diese Woche lief im TV das Finale vom "Bachelor" und wieder einmal wurde klar, dass einem Menschen auch unterschiedliche Menschen gleichzeitig ans Herz wachsen können. Weil man es zugelassen hat und dabei wohl vorrangig kalkuliert hat, was man selbst bekommen kann – einen liebevollen Menschen, einen eigenständig smarten Menschen – aber was „gut für dich“ ist und für wen du Gutes tun und das Beste sein kannst, das ist eher außen vor. Meine Schlußfolgerung: ich muss nicht auf jeden Geschmack kommen.

Mit diesen Gedanken nach zwei Wochen Fasten möchte ich euch Mut machen, liebgewonnenem Ballast Tschüss zu sagen und zu erleben, wie sich das Leben anschließend wieder zusammenfügt – neu und heilsam.