Manna

(S)Ein Zeitplan

12. April 2013, Mannablog

Ich muss Ende Mai meine letzte Hausarbeit abgeben und dafür brauche ich unbedingt etwas Motivation, damit ich auch noch meine Bachelorarbeit im vorgesehenen Zeitraum gut über die Runden bringe. Mit meinem Freund habe ich abgemacht, dass ich bis in einer Woche fertig sein muss, sonst passiert das eine oder das andere bleibt aus.

Nach unserer Abmachung habe ich mich gleich an die ersten Seiten gesetzt. Das grobe Gerüst und die Überschriften standen, das provisorische Inhaltsverzeichnis, die Seitenzahlen. Am nächsten Tag ging es weiter, es kamen etwa fünfzehn Seiten dazu plus einige noch unausgefüllte Tabellen und Leerseiten. Das Literaturverzeichnis hat sich gefüllt. Der Samstag sah für mich nicht mal sehr stressig aus, ich hab gelesen, geschrieben trotz Zahnschmerzen, war mit einem Kumpel unterwegs und hatte zwischendurch richtig Zeit. Nun war ich so im Schreibfieber, dass ich am liebsten den Sonntag auch noch dazu genutzt hätte. Aber nein, mir wurde klar, dass Gott den Ruhetag für mich und für ihn und uns beide reserviert hatte. Also musste ich mich zusammenreißen und die Hausarbeit weitgehend von mir wegschieben. Der Tag war im Endeffekt auch echt schön, zumal meine Zahnschmerzen einfach verschwunden waren.

Am Montag konnte ich dann wieder weiterschreiben und abends meinem Freund das Zwischenergebnis zeigen. Als er sah, dass die Arbeit schon über 20 Seiten hatte, hat er erst mal gefragt, ob ich vielleicht so ein Zeitwunder gehabt hätte, wie bei Jesus und der Vermehrung von Brot und Fischen. Im Nachhinein glaube ich, dass er gar nicht so Unrecht hatte.

Ich glaube, Gott gibt uns manchmal einen ganz persönlichen Motor, um Aufgaben, die uns zwar wichtig scheinen, aber für ihn nur zweitrangig sind, gut und schnell über die Bühne zu bringen. Dafür bin ich ihm sehr dankbar, denn hätte ich nicht diese Motivation und den Einfall mit dem Zeitplan gehabt, würde ich wahrscheinlich noch unnötige Zeit vor den leeren Seiten sitzen. Stattdessen habe ich jetzt genug Zeit, die Feinarbeit zu machen und bin gleichzeitig offen für das, was Gott für die nächste Zeit womöglich als wichtiger ansieht. Zum Beispiel die Zeit mit ihm. Und wofür noch, da lasse ich mich überraschen.

Gott hat für uns alle seinen „wunder“-baren Zeitplan und ich wünsche dir, dass du ihn erlebst.


Wir suchen ...

11. April 2013, marcus - Mannablog

Zu allen Zeiten haben Menschen Dinge gesucht. Egal ob etwas verloren gegangen ist, ob das Pferd abgehauen oder ein Matrose ins Wasser gefallen ist - gesucht wurde schon immer. Der erste Suchende war übrigens Gott, als er im Garten Eden nach Adam suchte. Wenn auch nur spielerisch, aber immerhin. Übrigens: er sucht immer noch. Dich und mich. Aber das ist eine andere Suche. Die Suche hat sich, wenn man sie mal global betrachtet, im Laufe der Jahrhunderte exponentiell entwickelt. Je mehr Antworten man z. B. auf naturwissenschaftliche Phänomene bekommen hat, desto mehr Fragen wurden aufgeworfen und - richtig erkannt: Man suchte wieder. Aber nicht nur Wissenschaftler suchen. Ottonormalverbraucher sucht auch, z. B. nach Schnäppchen, Infos, Fahrplänen, Stars, wissenschaftlichen Artikeln und vielem mehr.Mit der Erfindung des Internets wurde die Suche nochmals um einiges leichter, und seit Google der Platzhirsch im Suchgewerbe ist, kann wirklich jeder noch so suchfaule Mensch keine Ausreden mehr hervorbringen. Es sei denn, er hat keinen Internetzugang mit entsprechendem Endgerät. Eines allerdings fehlte dem Vorgang der Suche noch: Man brauchte immer einen festen Internetanschluss, einen PC und einen Stuhl zum Hinsetzen. Es blieb also nichts als zu hoffen, dass man sich seine Fragen bis zum nächsten Rechner gut merken konnte. Oder man schrieb sie halt auf. Ein paar ganz Mutige haben jedoch, äußerst umständlich, auf klobigen Mobiltelefonen ein Vermögen ausgegeben, um in den Genuss der sofortigen Befriedigung ihres Wissensdurstes zu kommen. Da war mobiles Internet noch richtig teuer, und ordentliche Telefone Mangelware. Und nein - ich war keiner von denen, falls du das jetzt denkst :) Aber die Suchenden konnten wirklich sehr froh sein, als eine Wendung eintrat. Im Jahr 2007 wird das erste iPhone auf den Markt gebracht und hat die Suche das erste mal wirklich mobil gemacht. Und das auch noch so, dass man ohne Krampf an das Wissen gelangen konnte. Zugegeben war das alles immer noch etwas teuerer als jetzt, aber es war ein erster Schritt. Heute sind so gut wie alle Mobiltelefonhersteller nachgezogen, und haben ihrerseits Massen an sogenannten „Smartphones“ im Angebot, was soviel heisst wie „Intelligentes Telefon“. Jetzt kann endlich richtig gesucht werden! Nichts und niemand ist zu keiner Zeit vor den Suchenden sicher! Die Suche entwickelt schon fast ein Sucht-Potential (wer Lust hat kann ja mal nach der Anzahl des Wortes „Such“ in diesem Newsletter suchen *grins*), so einen enormen Vorteil kann sie dem ins Internet Eingeweihten bieten. Jetzt stellt sich natürlich für uns die Frage: nach was suchen denn die Menschen eigentlich? Nichts leichter, als das herauszufinden. Wikipedia z. B. bietet einen Dienst an, auf dem genau diese Informationen herausfinden kann.Dieser Dienst heisst wiki-watch.de er bringt wirklich sehr interessante Dinge ans Licht. Wusstest du z. B., dass Wikipedia in den letzten 2 Wochen 289,96 Millionen Mal benutzt wurde, und das allein im deutschsprachigen Raum? Das ist schon eine beeindruckende Zahl oder? Und es sind nur Suchen, die auf Wikipedia stattgefunden haben. Gar nicht auszudenken, wie diese Zahl z. B. für Google aussieht....

Warum schreibe ich das alles? Ganz klar, durch diese Instrumente haben wir es heutzutage relativ leicht, herauszufinden, was die Menschen beschäftigt. 
Die Kunst ist es jetzt nur noch, mögliche Antworten anzubieten, und das ist ja eine der Daseinsberechtigungen für modobonum. Um dieser Aufgabe nachkommen zu können, suchen wir (ach nein, auch wir suchen!) Tagesblogger, damit an jedem Tag ein neuer Gedanke zum Tag erscheinen kann. Wir suchen Blogger, also Schreiberlinge, die über Themen schreiben, die sie selbst und andere bewegen, z. B. Umgang mit Krankheit, Leid, Trauer, Hoffnung geben und Freude, Motivieren, und Karriere fördern, Zukunft und Wiedersehen, Liebe, Gesundheit,…..
Natürlich sollen das keine theoretischen Abhandlungen sein, denn wir wollen ja unsere Plattform mit LEBEN füllen. 
Vielleicht fühlst du dich jetzt ja angesprochen, aber du weißt nicht, ob du das kannst. Keine Angst, denn wir haben einen kleinen Leitfaden zusammengebastelt, der dir dabei helfen soll, den richtigen Start zu bekommen.

Wenn du es jetzt gar nicht mehr erwarten kannst, dass dein erster Blog live gehen wird, dann melde dich einfach bei einem vom Team, auf der Webseite oder poste uns auf Facebook! Wir werden uns bei dir melden und dir alles Notwendige zukommen lassen

Wenn du also eine kreative Aufgabe in einem tollen Team suchst (ja auch du suchst!), dann bist du bei uns goldrichtig. Gott segne dich bei deiner Entscheidung!


Während der Prüfungen ...

10. April 2013, gastbeitrag - Mannablog

Heute gibt es was Besonderes und ich freue mich sehr darüber: Wir haben einen Gastbeitrag von Philipp. Er ist Informatikstudent in Paderborn und möchte gern hin und wieder über seine Erlebnisse mit und seine Gedanken über Gott und Jesus schreiben. Aber nun lest selber:

Erstes Semester Informatikstudium. Prüfungsphase. Ich betete: „Wenn du willst, dass ich weiter Informatik studiere, dann lass mich die Prüfungen gut überstehen [du bist mein Vater], wenn nicht, lass mich in allen 3 Modulen durchfallen!“

Ich bestand 2 (selbst das schwere Modul) und trotz Gebetes, auch von anderen Seiten, fiel ich als Programmierer in „Grundlagen der Programmierung 1“ durch, welch „Ironie des Schicksals“. Ich bereitete mich mehr praktisch und breitgefächert vor, abgefragt wurde jedoch nur speziell erweiterte Übungsaufgaben, der Schwierigkeitsgrad war überzogen, das stellte nicht nur ich fest. Selbst einer sehr Guter aus meiner Gruppe erreichte „nur“ eine 1.7. Ich entschied mich, direkt einen zweiten Anlauf zu nehmen, aber auch Gott zu fragen, warum ich gerade in dem Modul so unterwartet durchgefallen bin.

Für den 2. Prüfungstermin musste ich extra eine Woche in meine Studienstadt. Das war aber im Nachhinein betrachtet ganz gut, denn, mit dem Heiligen Geist getauft, konnte ich am Mitarbeitergespräch des Studentenbibelkreises teilnehmen.

Und dann war die Prüfung, nun sehr viel leichter als letztes Mal. Und dann kam das Ergebnis: beste Arbeit, 1.0! Man muss wissen, eine bestandene Prüfung darf nicht wiederholt werden. In der ersten Prüfung wäre höchstens eine 3 drin gewesen. Danke Herr! 

Wenn wir uns darauf einlassen, werden wir von Gott geleitet- und seine Wege sind immer die Besten. In seiner Gnade hat er sich uns angenommen und möchte uns den Weg zeigen. Nicht immer wirst du alles auf einmal verstehen, vielleicht kommt manchmal der Gedanke hoch, dass Gott unmoralisch oder ungerecht ist. Was ich aber gelernt habe: Gott ist unser Vater, auch im Alltäglichen, dem ich vollkommen vertrauen kann. „Wie groß sind deine Werke, HERR! Sehr  tief sind deine Gedanken. […] Er ist mein Fels, und kein Unrecht ist an ihm.“ Auszug Ps. 92


Menschen sind nicht perfekt

08. April 2013, Mannablog

Familie ist wichtig. Sie trägt uns mit all unseren Macken und steht uns bei, wenn wir Probleme haben. So sollte es sein. 
Leider ist es in der Realität oft anders. Ich bin ungeduldig und fauche die Tochter an, obwohl sie gar nichts dafür kann. Ich bin vielleicht nur total genervt wegen ... und dann kriegt mein Vater meinen Stress zu spüren, weil er neben mir steht und mich anspricht. Eigentlich will ich das gar nicht. 
Was würde Jesus in meiner Situation tun? Diese Frage sollte Christen helfen, mit Menschen in rechter Weise umzugehen.

Aber auch da holt mich die Realität spätestens dann ein, wenn ein Nichtchrist mir diese Frage stellt, um mein Verhalten zu kommentieren. 
Ja, wenn ich es doch nur immer könnte -  mich optimal und angemessen verhalten. Geduldig und liebevoll bleiben, auch wenn sich mal wieder die ganze Welt gegen mich verschworen zu haben scheint, wenn ganz nach Murphies Gesetzt schief geht, was nur schief gehen kann und natürlich alle Anderen an dem Schuld sind, was mir missglückt und die gute Laune verhagelt, wenn... Du weißt, was ich meine, da bin ich mir sicher. 
Christsein heißt für mich zunächst einmal mir einzugestehen, dass ich nicht wie Jesus bin. In der Bibel finde ich nirgends die Aufforderung, selbst zu einer Art Gott zu werden. Ich bin Mensch - und Menschen machen Fehler. Du genauso wie ich. Deshalb überfordert mich die Frage "Was würde Jesus tun?" 
Allerdings kann ich mich als Mensch bewusst dazu entscheiden, mich mit meinen Fehlern auseinander zu setzen. Ich kann mit anderen darüber reden, was ich immer wieder verbocke und wo ich mich gerne ändern möchte. Und ich kann Jesus bitten, mir dabei zu helfen. 
Wobei? Nicht dabei, so zu werden wie er, aber dabei, zu einer reifen Persönlichkeit zu werden. Das ist mein Ziel, das möchte ich erreichen und es geht allen Menschen so, sie sind auf dem Weg dorthin,  Christen und Nichtchristen, Alte und Junge. Aber weißt du, was cool ist? Ich bin auf diesem Weg nicht alleine. Ich hab' da einen bei mir, der mich versteht, mich liebt und mir helfen will, anzukommen. Kommst du mit? 


Für meine Überzeugung

07. April 2013, marcus - Mannablog

Es gibt Situationen, in denen man lieber keine Überzeugung gehabt hätte. Nämlich genau dann, wenn die eigene Meinung denen der anderen Menschen um einen herum widerspricht; und das in einem wichtigen, empfindlichen Punkt. Mit einer richtigen Überzeugung ist es allerdings so, dass man sie kaum für sich behalten kann. Sie muss fast raus, sie ist eigentlich fast von alleine schon sichtbar. Bei manchen Menschen erkennt man sie schon allein an der Kleidung, sie wird dort auch gerne zur Schau gestellt, egal ob es sich um musikalische, sportliche oder ethische Überzeugungen handelt.

Wenn man nun allerdings der einzige in einer großen Gruppe Menschen ist, der eine andere Vorstellung hat, fühlt man sich oft besser, wenn man sich still verhält und am Besten nicht auffällt. Wie verloren kommt sich z. B. ein Fan im Flügel der gegnerischen Fußballmannschaft vor, in voller, eigener Fan-Montur. Wie viel Mut er wohl bräuchte, um dort trotzdem für seine Mannschaft zu jubeln?

Es gab in der Geschichte immer wieder Menschen, deren Mut ich bewundern muss. Wie hoch der Preis auch war, sie sind für ihre Überzeugungen eingestanden. Ob sie nun Mahatma Gandhi, Martin Luther King oder Oskar Schindler hießen. Selbst gegen stärkste Strömungen haben sie weiterhin das getan, was sie tun mussten. Die Liebe zu ihren Mitmenschen hat sie dazu getrieben.

Sie alle sind nur kleine Beispiele der Liebe Gottes zu uns Menschen. Jesus selbst sagte zu der Gruppe Menschen, die ihm folgte, dass kein Mensch eine größere Liebe beweisen kann, als dass er sein Leben für jemand anders gibt. Es hat nicht mehr lange gedauert, bis er selbst sein Leben für seine Freunde, also uns, gegeben hat. Seine Liebe zu uns hat ihn dazu getrieben.

Ich wünsche dir und mir, dass wir diese Liebe auch in unseren Herzen haben, egal welche Konsequenzen daraus entstehen könnten. 


Deutschland sucht den Superstar. Und du?

06. April 2013, marcus - Mannablog

Heute schreibe ich mal über ein Thema, das mich eigentlich nicht wirklich interessiert, und das normalerweise auch gar keinen Eingang in meine Gehirnwindungen findet, da ich keinen Fernseher habe. Würde natürlich auch über das Internet funktionieren - aber nein, danke. Wir waren Nachmittags bei Freunden und haben gemeinsam Kuchen gegessen, und uns im Anschluss noch ein öffentliches Klavierkonzert angehört, es war ein wirklich schöner Nachmittag, und der Pianist war wirklich sehr gut. Abends nach dem Essen war unsere Energie etwas raus, und so haben wir uns entschieden einfach mal dem Fernseher die Unterhaltung zu überlassen, und zwar in Form von Dieter Bohlen und seiner "professionellen" Jury. Oder "Dschurie" wie seine Kandidaten sagen würden. Ich möchte jetzt gar nicht all zu sehr auf das Gesehene direkt eingehen, nur vielleicht soviel: armes Deutschland. Da suchen sie händeringend nach einem Superstar, zu dem alle aufschauen können und ihn bewundern können. Und alles, was die Fernsehlandschaft in Bohlens Sendung hervorzubringen vermag, ist ein Haufen Jugendliche, kaum dem Kindesalter entkommen, die nach Zuneigung, Anerkennung und Bestätigung hungern. Dabei sind diejenigen ja nur die Spitze des Eisbergs, der größte Teil der Hungernden hat es ja nicht einmal bis in die Vorausscheidung geschafft. Und der noch größere Teil hat bestimmt nicht einmal getraut, sich überhaupt anzumelden. 
In meinen Augen schafft es diese Sendung, etwas darzustellen, was immer stärker in allen Bereichen der Menschheit erkennbar wird: Die Suche, das Hungern danach, jemand Besonderes zu sein, größer zu sein als man ist, endlich einmal gesehen zu werden. Um das zu erreichen macht die stellvertretende Horde Jugendlicher so ziemlich alles, was die Jury von ihnen verlangt und was denen eventuell gefallen könnte. Sechzehnjährige Kinder prostituieren sich halb vor der Kamera, spielen die harten Typen und legen sich auf Wunsch der Jury eine ?neue Fassade zu?, die mehr rockt als die eigene Persönlichkeit. Und abends brechen sie dann in Tränen aus, weil der ganze Druck und die Angst zu versagen zu groß wird. Ist ja auch völlig klar, selbst wenn es das Schicksal eines jeden von uns wäre ein Superstar zu werden, dann würden wir das ganz bestimmt nicht über Nacht werden. Jede Pflanze braucht Zeit zum Wachsen, und mit uns Menschen ist das nicht anders.
Wenn ich an dieser Stelle die Fernbedienung in die Hand nehme, den Fernseher ausschalte und einfach mal in die Runde schaue - also hier in unsere deutsche Runde - dann sehe ich eigentlich das gleiche Bild, es gibt kaum einen Unterschied zur inszenierten Supershow Bohlens. Überall sehe ich Menschen, die nach Anerkennung hungern, danach hungern, geliebt zu werden, gelobt zu werden, jemanden zu haben, der sie zu etwas Besonderem macht. Und die sich auch immer wieder einmal eine ?neue Fassade? zulegen, um anzukommen. Wenn wir mal ehrlich sind, dann haben wir doch alle dieses innere Bedürfnis, von jemandem, zu dem wir aufsehen, Bestätigung zu bekommen. Und noch viel mehr. 
Ich bin mir ziemlich sicher, dass auch DU zu diesen Leuten gehörst. Du bist mit Sicherheit auch auf dieser endlosen Suche nach Zuneigung, Anerkennung, Bestätigung und dem Schulterklopfer, der dir sagt, dass du etwas gut gemacht hast. Vielleicht bist du auch einer von den Leuten, die über die Möchtegern-Superstars im Fernsehen lachen. Dabei gibt es genügend Situationen auch in deinem Leben, wo dir das Lachen bereits vergangen ist, stimmt´s?
Während Deutschland noch nach dem einen Superstar sucht, der am Schluss dann glücklich grinsen kann (zumindest bis er aus seinem Traum aufwacht ), suchen Millionen Deutsche trotz vieler Enttäuschungen nach ihrem Platz im Leben. Nicht immer ist das für uns selbst ganz offensichtlich, und doch werden wir diese Aussage bestätigen müssen, wenn wir ganz ehrlich zu uns sind. Und diese Suche wird nicht aufhören, bis wir diesen Platz gefunden haben.
Ich wünsche dir viel Erfolg beim Suchen. Falls du mal bei deiner Suche nicht weiterkommst oder einfach nicht fündig wirst, oder schon überall ohne Erfolg gesucht hast, dann wirf doch einfach auch mal einen Blick in die Geschichte von Jesus in der Bibel. Dort haben schon mehr Menschen ihren Platz gefunden als du vielleicht denken würdest.


Heillos effizient

05. April 2013, Mannablog

Bringt sich der moderne Mensch um ein besonderes Geschenk? Bringt er sich womöglich um etwas Essentielles? Du kennst bestimmt Menschen, die nur auf ihre eigenen Ziele konzentriert leben. Vielleicht ertappst du auch dich selbst dabei, dass dir für deine Karriere, deine Beziehung, dein Glück, deine Effizienz andere (Dinge) schlichtweg egal sind.

Ich habe heute mit Freunden das neue Semesterprogramm unserer Hochschulgruppe geplant. Vorher haben wir uns einen Plan für das Planen gemacht – drückt das nicht schon die deutsche Mentalität aus? Jedenfalls ist mir aufgefallen, dass ich noch vor Kurzem davon ausgegangen wäre, der effizienteste Weg sei der schnellste: die Liste, die vor mir liegt, wird abgearbeitet und zwar ohne große Umschweife. Das klingt irgendwie schrecklich rational und wie eine donnernde Leistungsmaschine, die keine Rücksicht auf Personen und Gefühle nimmt. Aber sind wir heute nicht manchmal geradezu dazu getrimmt, genau so im Job vorzugehen – sachlich, zielstrebig – sodass sich das womöglich auch auf private Angelegenheiten auswirkt? Da ist der Partner, wie er eben ist, mit Schwächen behaftet und wir sagen ihm diese klipp und klar und hinterher folgt gleich noch die Liste mit den Eigenschaften, die wir uns früher mal für unseren Traumpartner notiert haben. Fehlt nur noch der Satz „Ich kann so nicht arbeiten!“

Meine Güte, drehen wir uns um uns selbst. In der Bibel heißt es schon, dass wir aus Staub geschaffen sind und wir werden wieder zu Staub. Unser Leben wird als Haschen nach dem Wind beschrieben und auf der Jagd nach persönlichem Glück und schnellen Ergebnissen können wir uns selbst und unsere Erwartungen nicht einholen. Gerade diese Woche hat mir wieder jemand erzählt, dass ihn das Erreichen seiner Zieletappen nicht glücklich gemacht hat. Vielmehr hat es ihn leer zurück gelassen, weil auf dem Treppchen nichts stand, was ihn satt machen konnte. Kein Festessen, nur der schale Geschmack, dass man sich selbst übertroffen hat.

Am Anfang dieses Mannas habe ich geschrieben, dass wir Menschen heutzutage vielleicht an dem Wahren vorbeileben: ich meine damit die Bereitschaft, sich auf die Situationen einzulassen, in die wir gestellt sind. Ich meine damit, zuzuhören, da zu sein, wirklich da. Den Prozess wert zu schätzen und das nicht nur aus gutem Willen, sondern verstehen zu lernen, dass in der Entwicklung einer Sache, in dem stückweisen Gehen, Stehenbleiben und Rücksichtnehmen auf andere wirklich ein Wert steckt. Ich glaube, darin finden wir viel mehr Sättigung und ich wünsche jedem Leser, dass er das in seinen eigenen Erlebnissen erfahren wird.


Was Christen aus der Werbung über Emotionen lernen können

04. April 2013, claudia - Mannablog

In den letzten Jahren hat ein Wandel im Marketing statt gefunden. Dieser Tage habe ich alte Werbeprospekte gesehen und fand das ganz interessant. Früher war der Schwerpunkt in Werbeflyern und Marketingunterlagen die Weitergabe von Produktinformation. Alles war sehr sachlich aufgebaut.

Heute sind die Unterlagen weniger auf Produktinformationen ausgerichtet. Der Schwerpunkt liegt in der emotionalen Ansprache. Die erste Werbung, bei der mir das konkret auffiel, war die Zott-Sahne-Werbung. Kannst du dich noch daran erinnern? Die Familie kommt vom Einkaufen heim, die Idylle schlechthin. Tolles Aussehen, tolle Einrichtung, tolle Kinder, ect. Alle zusammen lassen sich in Freude aufs Sofa fallen und essen einen Joghurt.

Seit dem wurde diese Art von Werbung ausgebaut. Es zeigte sich, dass wir Menschen darauf anspringen. Unternehmen haben erkannt, dass wir Menschen Emotionen haben und es ein Bedürfnis gibt diese anzusprechen.

Wenn nur wir Christen auch entdecken würden, dass Menschen Emotionen haben. Gott hat uns Emotionen gegeben und wir Christen kommunizieren nur an den Kopf. Dabei tun wir Gott und uns Menschen damit unrecht. Eine Beziehung zu Gott zu haben geht nur über unsere Emotionen. Freude, Liebe, Trauer sind wichtige Bestandteile für eine gelingende Beziehung. Willst du also erfolgreich Werbung machen für diese Beziehung, dann geht es nur wenn wir eine emotionale Beziehung weitergeben.


Nur ein kleines Lächeln

03. April 2013, gastbeitrag - Mannablog

Hast du dich schon mal gefragt, warum wir eigentlich lachen? Es wird Frühling, die Sonne scheint, eigentlich sollten alle glücklich sein und das tun, aber...?
Manchmal lacht man vor Freude, manchmal weil es lustig ist, manchmal um andere aufzumuntern, manchmal auch, wenn man sich über jemanden auslacht, es soll auch Leute geben, die lachen, wenn sie traurig sind, ein gefälschtes Lächeln schmerzt auch im Gesicht,...
Diese Ausführungen könnten vermutlich noch endlos weitergehen. Aber warum um alles in der Welt hat Gott sich entschieden uns mit Gefühlen und Emotionen zu machen? Wäre es nicht manchmal viel einfacher ohne?
Als ich noch ein Kind war, was ich eigentlich immer noch bin, habe ich gelernt, dass ein einzeiges Lächeln die Welt verändern und verbessern kann. Mit einer Freundin habe ich dann vor gut 2 Jahren ein Spiel gemacht. Wir sind durch Berlin gelaufen und haben versucht so viele wie möglich Leute zum Lachen zu bringen ohne dabei was zu sagen. Auf alle Fälle hatten wir viel Spaß und am besten funktioniert hat es, wenn man mit einer roten Schaumstoffnase die Leute angelächelt hat...
Versuch doch heute mal, 10 Leute zum Lachen zu bringen, sie glücklich zu machen und schreib deine Erfahrung hier auf!


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