Manna

Freud und Leid mit der Familie

22. März 2013, claudia - Mannablog

Aussage: Familie ist wichtig

Antwort: Warum?

Aussage: Weil wir Familie brauchen um gemeinsam durchs Leben zu gehen. Wir tragen und kümmern uns um einander.

Antwort: Ich dachte, ich muss alleine durchs Leben gehen.

Aussage: Nein

Es gibt Zeiten in unserem Leben, da spielt die Familie keine große Rolle. Wir suchen unseren Weg ins Leben, dabei scheint die Familie im Weg zu sein.

Erst später begeben wir uns wieder auf die Suche nach Familie. Familie ist nicht immer leicht und manchmal sogar unbequem. Trotzdem gehört Familie in unser Leben. Sie zeigt uns unsere Wurzeln und gibt auf manches Antwort.

Besonders wichtig an Familie ist für mich noch ein weiterer Aspekt: Familie hat die Aufgabe, füreinander einzustehen und einander zu tragen. Wir leben nicht jeder für uns alleine. Wenn wir uns um einander kümmern, ist das manchmal mühsam. Am Ende zeigt sich aber, dass genau diese Zeiten uns zusammenschweißen.

Ach, und an Familie lernen wir uns selbst nicht immer so wichtig zu nehmen. Über den eigenen Schatten springen, d. h. auch mal zurückzustecken, ist in der Familie notwendig, wenn Zusammenleben funktionieren soll.

Ich stelle immer wieder fest, dass es sich lohnt. Deshalb: Nur Mut und viel Spaß mit der Familie!


Zahnlose Platzhalter

20. März 2013, Mannablog

Du hast die Wahl Dinge zu ändern oder nicht. -

Vor einigen Jahren hat mein Kieferorthopäde festgestellt, dass sich eine Zyste vor dem nachwachsenden zweiten Zahn eingenistet hatte. Ich hätte lange warten können, bis mein Eckzahn herausgewachsen sein würde, wäre das nicht entdeckt worden. Während einer OP bekam ich etliche Spritzen in den Kiefer gerammt und sah durch das Loch im OP-Überhang die blutige Angelegenheit, die sich in meinem Mund abspielte. Aber danach wuchs der Zahn nach und ich konnte meine Brackets bekommen.

Manche Angewohnheiten in unserem Leben versperren den Platz für den wahren Platzbesitzer. Sie entstehen oft unbemerkt und nisten sich ein, werden heimisch. Erst, wenn das Erwartete, also das Gute, das eigentlich an seinen Platz gehört, ausbleibt, bemerkt man die Enttäuschung: der Zahn wächst nicht nach und es stellt sich ein Mangelempfinden ein. Was habe ich falsch gemacht, dass mein Verhalten mich nicht glücklich macht?

Dieses Mangelempfinden wird auf Dauer auch nicht durch besseres „Essen“ oder äußerliches „Zähneputzen“ besser, sondern es braucht die innere Entschlossenheit: Ich kann alles durch den, der mich mächtig macht, Christus! (Zitat, Bibel) Ich kann auch diese Zyste, diese mir lieb gewordene, aber platzeinnehmende Angewohnheit hinter mir lassen.

Lassen wir Gott daran oder winden wir uns lieber und kommen mit den Unzulänglichkeiten klar, die uns ein fehlender Zahn bereitet? Jesus möchte unsere hindernden Gewohnheiten aus unserem Leben „heraus operieren“. Da, wo sie waren, ist erst einmal ein Freiraum und vielleicht sogar Schmerz. Wir meinen dann, es sei ein Verlust, vielleicht denken wir auch es war die falsche Entscheidung und wir verpassen jetzt etwas. Aber es ist schlicht und einfach: ungewohnt. Und auch diese ungewohnte Situation kann sich wenden zu neuen Gewohnheiten, die gesund sind. Ich glaube, dass Gott für alle unsere Platzhalter eine Alternative hat. Aber solange wir keinen Platz dafür haben, haben wir wahrscheinlich auch keine Augen dafür, oder? Oder kümmerst du dich um etwas, von dem du weißt, dass du dafür in deinem Plan sowieso keine Zeit hast?

Mit der Zeit wächst der gesunde Zahn nach: gesunde Gewohnheiten, die flexibel sind. Die Früchte bringen, das heißt sie haben auch einen Nutzen – wie der Zahn. Gibt es auch bei dir Potential für neue Zähne?


Soziales Netzwerk

17. März 2013, marcus - Mannablog

Hast du eigentlich schon einmal darüber nachgedacht, wie deine sozialen Strukturen so aussehen? Wieviel Familie gibt es in deinem Leben? Wie viele Freunde hast du? Ist deine Arbeit so gestaltet, dass du jeden Tag mit vielen Menschen zu tun hast? Kennst du deine Arbeitskollegen, sprich: Weißt du etwas über ihre soziale Situation? Wie viele deiner Familie und Freunde sind in deiner Nähe, sind verfügbar, wenn du sie brauchst? Wenn du diese Fragen still für dich beantwortest, dann hoffe ich für dich, dass du dabei ein Lächeln in deinem Gesicht hast. Denn egal wie viel Familie oder Freunde du hast, wenn du glücklich bist so wie es ist, dann ist es in Ordnung. Wenn du nicht glücklich bist, gibt es zwei Möglichkeiten. Entweder ich wünsche dir, dass jemand in dein Leben tritt, der sich um dich kümmert. Dies wird aller Wahrscheinlichkeit nach eher ein langes Warten nach sich ziehen. Die andere Option wäre, dass ich dir wünsche, dass du die Kraft bekommst, dich um jemanden zu kümmern, der dich braucht. Du wirst sehen, wie dein soziales Netzwerk plötzlich wachsen wird, wenn du selbst aktiv wirst anstatt darauf zu warten, dass jemand anders in dein Leben tritt. Der einzige Hinderungsgrund in diesem Fall bist du selbst.
Du bist nicht allein? Alles bestens? Sei froh. Ich wünsche dir, dass du genügend Zeit hast, dich um alle Menschen zu kümmern, die dir wichtig sind. Und vielleicht noch ein bisschen dazu, für diejenigen, die deine Hilfe brauchen. Die Liebe zu anderen Menschen und denen die uns brauchen, ist das was das Leben lebenswert macht. Deshalb hat Gott und dieses Gesetz auch gegeben: Liebe Gott und liebe deinen Nächsten. Darin ist alles was wichtig ist zusammengefasst. Dann funktioniert es auch mit unseren sozialen Netzwerken. Auch im Internet hier bei Facebook. 


Wenn morgen heute ist

14. März 2013, Mannablog

Eine Fernbeziehung, eine neue Umgebung, der Umzug, … solche Gedanken haben mich verfolgt, als ich in der letzten Woche über meinen weiteren Studienverlauf nachgedacht habe. Vielleicht werde ich an einer anderen Uni studieren als jetzt, in einer anderen Stadt und muss mich komplett neu eingewöhnen. Auf einen Schlag gesehen war das so viel – so allumfassend. Und wenn ich daran gedacht habe, dass ich meinen Freund, wenn überhaupt alle zwei Wochen ein bis zwei Tage sehen würde, lag mir das erst mal echt schwer im Magen.

Bis meine Mutti mir am Telefon einen Satz gesagt hat: „Lebe und sieh jeden einzelnen Tag.“ So einfach und trivial diese Worte klingen mögen – sie erleichtern auch enorm den Umgang mit Veränderungen und Neuanfängen. Es ist kein Geheimnis und Menschen haben das schon in den verschiedensten Weisheiten festgehalten: der Berg, der sich vor mir auftürmt, kann man besten erklommen werden, wenn ich jeden Schritt nacheinander gehe und mich darauf konzentriere. Damit nehme ich dem unbestimmten Ungetüm etwas von seiner einschüchternden Größe.

Wenn wir dramatisieren wollen, dann holen wir schnell mal solche Größen hervor: ach, wir werden uns dann eh nie sehen, nie telefonieren, der Kontakt bricht ab, wir schaffen das eh nicht mehr dort hin, ich finde für mein Hobby bei dem Job eh keine Zeit mehr. Irgendwo bremst das uns selbst aus – Gott hat uns Kreativität gegeben und die Fähigkeit, unsere Zeit zu ordnen, organisieren und gestalten. Wenn wir Schritt für Schritt unseren Tag gestalten, dann werden wir Hoffnung in den kleinen Dingen sehen, auch wenn das große Ganze für uns unüberschaubar ist. Im Endeffekt hat doch jeder Tag seine 24 Stunden und niemand lebt im Zeitraffer oder in Slow Motion und erlebt eine Zeitspanne in ihrer ganzen Länge auf einmal.

Im Buch Prediger beschreibt die Bibel, dass alles in unserem Leben seine Zeit hat. Seine - festgesetzte - Zeit. Und wir dürfen so frei sein, diese Zeiten nicht aus ihrer Ordnung zu reißen und im Vornherein zu leben, sondern so, wie sie kommen. Denn in der Bibel heißt es auch, dass jeder Tag seine eigenen Sorgen hat, jeder Tag sorgt für sich. Lebst du im Heute? Auch morgen?


Ein Geschenk zum Verwenden - die Basisbibel

13. März 2013, claudia - Mannablog

Letzte Woche habe ich ein sehr schönes Geschenk bekommen. Es sieht toll aus, ist selbsterklärend und lässt sich leicht bedienen: die Basisbibel der Deutschen Bibelgesellschaft.

Vor einigen Jahren entschied die Deutsche Bibelgesellschaft, dass sie eine neue Bibel auf den Markt bringen wollen. Sie sollte für die jetzige Zeit sein und trotzdem nahe am Urtext. So begann ein herausforderndes Projekt. Die Basisbibel war am Enstehen.

Inzwischen gibt es das Neue Testament und die Psalmen. Die Basisbibel ist auch digital erhältlich, als App für sämtliche mobilen Endgeräte und als Software für den Rechner. Die Basisbibel ist zweispaltig aufgebaut. Innen steht der Text und außen zusätzliche Erklärungen, die das Lesen und Verstehen einfacher machen.

Es gibt Themenseiten und zum schnellen Finden auch ein Farbregister. Besonders gefällt mir aber die Idee mit der Verknüpfung von Papier und Internet. Die Bibelgesellschaft nennt das Crossmedial. So ist die Seitenzahl gleichzeitig eine Internetadresse über die weitere Informationen abrufbar sind.

Mit der Basisbibel ist der Bibelgesellschaft etwas sehr Gutes gelungen. So reihe ich mich ein zu denen, die mit Ungeduld auf die Gesamtausgabe der Basisbibel warten. Meine Empfehlung: Die Basisbibel lohnt sich!


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