Manna

Was mich unser Zyperngras lehrte und nebenbei noch ein paar Tips zur Pflege

12. März 2013, claudia - Mannablog

Noch nie hatte ich ein besonders gutes Händchen für Zyperngras. Schon immer fand ich das toll, doch das hat mich nicht davon abgehalten, das Gießen zu vergessen.... Nach einer Zeit, war es dann einfach nur noch Stroh. Also habe ich das Experiment Zyperngras eingestellt.

Letzten Herbst waren wir bei der Familie zu Besuch und mein Blick fiel auf einen wunderbar aussehenden Stock Zyperngras und ich klagte mein Leid. Daraufhin meinte Alex, komm lass es uns doch nochmal probieren. Gesagt, getan. Ein paar Gräser abgeschnitten und zu Haus verkehrt herum ins Wasser gestellt zum Wurzeln. Mit den Wurzeln dran ging es in einen Übertropf den wir einfach reichlich mit Wasser bedeckten. Als Düngung bekam er eine Hand Hornspäne unter die Erde gemischt.

Jetzt im Frühjahr, habe ich das Zyperngras in einen Glastopf gestellt, nochmal etwas mehr Erde und Hornspäne dazu und siehe, es quillt über. So ein wunderschönes Zyperngras hatte ich noch nie! Ich bin total begeistert und weiß auch nicht so genau warum. Es steht in der vollen Südseite und hat jede Menge Sonne. Teilweise ist es etwas anstrengend mit Gießen, einmal täglich ist eine Herausforderung. Doch es sieht einfach wunderschön aus!

Von dem Zyperngras habe ich etwas gelernt. Das ist wie Gottes Segen. Keiner weiß so richtig  wie es funktioniert, aber es funktioniert erstaunlich gut und immer wieder. Danke für das schöne Zyperngras.


Es blüht ...

11. März 2013, Mannablog

Leider ist das Foto schon etwas älter und nicht aktuell. Aber als kleiner Vorgeschmack auf die bunte Jahreszeit dient es allemal :)

In diesem Sinne lasst euch heute ein bisschen Sonne auf den Kopf scheinen (wo es geht) und für alle, die "schlechtes" Wetter haben: Viel Spaß mit dem Foto, es wird auch wieder besser!


Vorfreude

10. März 2013, marcus - Mannablog

Vorfreude ist etwas wirklich Schönes. Manchmal ist die Vorfreude sogar noch schöner als das Ereignis, das man voller Spannung erwartet. Wenn ich etwas intensiver darüber nachdenke, könnte es sogar sein, dass man manche Ziele einzig und allein wegen der Vorfreude hat. Ich kann mich noch sehr gut erinnern an die Weihnachtsabende, als ich noch ein Kind war. Wenn ich eine Vermutung hatte was ich bekommen könnte, dann habe ich mich schon Wochen vorher auf den Moment gefreut, an dem ich mein Geschenk in den Händen halten würde. Und es war ein richtiges Glücksgefühl, als es endlich soweit war. Doch dieses Glücksgefühl war einfach nicht bereit für immer in mir anwesend zu bleiben. Langsam aber sicher verschwand es.

Heute, als erwachsener Mann ist es immer noch genauso. Ich habe Vorfreude auf viele verschiedene Dinge. Momentan freue ich mich darauf, dass ich im Frühjahr einen Raum im Dachboden ausbauen werde und diesen dann für mich nutzen kann. Dort kann mein Zeug dann auch endlich mal liegen bleiben (im Gegensatz zum Rest der Wohnung). Ich freue mich auf das Audio-Interface, dass ich vorbestellt habe. Ich freue mich auf den Frühling und den Sommer und die Wärme, die er mitbringt. Und ich kann alle diese Dinge kaum erwarten. Das ist so, obwohl ich genau weiß, dass die extreme Freude abflauen wird und einer gewissen Art von „Normalität“ Raum machen wird, sobald das Ziel erreicht ist. Und das ist wahrscheinlich auch gut so. Wenn sich alle Freuden für immer festsetzen würden und kumulieren, dann würde ich wahrscheinlich irgendwann explodieren....
Die Tatsache, dass es nicht nur mir so geht, zeigt mir, dass wir Menschen so gemacht wurden. Wir sind dazu bestimmt, uns auf immer neue Sachen freuen zu können.

Ich weiß nicht auf was du dich gerade freust. Ich wünsche dir aber, dass du - selbst wenn du diese Sache dann bekommen hast - auch immer dafür dankbar sein kannst. Sei dir jeden Tag bewusst, dass alles ein Geschenk ist. Nichts ist selbstverständlich. Nimm dir jeden Tag Zeit, für das was du hast und für die Freude darüber zu danken. Es wird deinem Herz gut tun.


Internationaler Frauentag - Sinn und Ziel oder warum es ihn überhaupt gibt

08. März 2013, claudia - Mannablog

Heute ist internationaler Frauentag. Doch wie entstand der Tag, der heute mit Blumen und Geschenken begangen wird?

Als vor gut einhundert Jahren der Frauentag entstand, war er kein Tag zum Feiern und Gratulieren. Es war ein Tag des Kampfes der Frauen für Gleichberechtigung und Wahlrecht. Frauen zogen auf die Straße, weil sie als gleichwertige Partner in der Gesellschaft gesehen werden wollten.

1908 gründeten amerikanische Frauen eine Bewegung mit dem Ziel, das Wahlrecht auch für Frauen zu erreichen. Der Termin 8.3. als jährlicher Feiertag wurde erst 1921 festgelegt. Es geschah als Erinnerung an die Frauen von St. Petersburg. Die armen Frauen dort waren es, die an diesem Tag ihrer Not und Verzweiflung mit Protesten Luft machten. Der Ruf nach Brot und Feuerholz brachte die Frauen auf die Straße.

Keine romantischen Gedanken, sondern der Wunsch nach Gerechtigkeit ließ den internationalen Frauentag entstehen. Inzwischen ist der internationale Frauentag in vielen Ländern nationaler Feiertag. Indem der Tag gefeiert wird, täuscht er über viele Nöte und Missstände von Frauen in aller Welt hinweg.

Dabei geht es vielen einfach nur um gleiche Rechte. Es gibt um die Anerkennung als gleichwertiger Teil der Gesellschaft. Um Anerkennung der Arbeitskraft von Frauen und um Anerkennung ihrer Persönlichkeit. Deshalb sollte der Tag lieber wieder das sein, als was er einmal begann. Ein Tag des Kampfes für die Anerkennung von Frauen.


Sonnige Herzjustierung

06. März 2013, Mannablog

Und ich schreibe schon wieder über das Wetter … nicht, dass es gerade so langweilig um mich herum ist, aber Gott spricht manchmal durch seine Schöpfung recht laut, wenn wir zuhören. Und außerdem geht es heute auch noch um was anderes. Wie schon angedeutet – das Wetter beeindruckt mich momentan. Die Sonne weckt mich, sie strahlt in ihren schönsten Gelbtönen durch die Jalousien auf der Arbeit, auf der Zugfahrt wärmt sie mich durch das Fenster, die Vögel zwitschern. Wow! Da kann man schon mal die Augen schließen und muss nichts anderes tun.

Mir ist aufgefallen, dass ich am ersten Sonnentag gute Laune hatte und ich mich an der Sonne gefreut habe. Als am zweiten dann irgendwas blöd war, war die Sonne plötzlich nicht mehr so hell. Ja, diese Ansprüche - dabei könnten wir es uns so viel leichter machen, und gerade das fällt uns so schwer.

Mein Freund meinte gestern zu mir, dass so vieles von der Einstellung abhängt. Erstens: Gott sieht unsere Motive und unser Herz. Zweitens: sie beeinflussen unser Verhalten und unser Empfinden vom Tag.

Wenn Einstellungen also so viel beeinflussen, dürfen wir ruhig den Mut haben, sie öfter mal zu hinterfragen. Sie zu ändern, das bedeutet meist ungewohnt und anders als sonst zu handeln. Aber es bedeutet auch, dass man neues Terrain betritt, das die eigene Welt größer werden lässt und uns frei macht für Denken und Erleben außerhalb der Blockaden von negativen Einstellungen.

Die Wahrheit macht uns frei. Denn die Wahrheit ist die Einstellung, die Gott hat. Die er voll und ganz ist. Die Wahrheit ist, dass Gott jede Situation in seiner Hand hält und uns anleiten möchte, wie wir mit seiner Hilfe aus negativen Einstellungen und Verhalten herauskommen können. Wie wir weise werden. Manchmal verhalte ich mich so unweise, nur weil eine Einstellung sich eingeschlichen hat, die ich nicht wieder verbanne. Das muss nicht sein, dafür ist Jesus nicht extra gekommen.

In vielen Situation ist Liebe die Wahrheit und auch die wahre Einstellung. Liebe bewirkt, dass wir geduldig mit jemandem umgehen, der unsere Geduld stark strapaziert. Sie bewirkt, dass wir etwas mit Hingabe tun, was nicht uns selbst dient. Dass wir aus Liebe etwas nicht tun, weil der, den wir lieben, das nicht gut findet.

So können wir in vielen Situationen anders reagieren, als wir es eigentlich tun würden – nicht ungeduldig oder egoistisch. Wollen wir das überhaupt? Wenn du das möchtest, dann bitte Gott um seine Weisheit, die er gerne weitergibt und um seine Liebe, die dir hilft, Einstellungen an den Nagel zu hängen, die es nicht wert sind.


Unser ökologischer Handabdruck

04. März 2013, claudia - Mannablog

Gestern habe ich das erste Mal von unserem ökologischen Handabdruck gelesen und musste Google zum Unterschied zwischen ökologischen Hand- und Fußabdruck befragen.

Bis dahin kannte ich nur unseren ökologischen Fußabdruck, also das was wir verbrauchen. Nach der bei wikipedia stehenden Definition gehört alles zum ökologischen Fußabdruck was benötigt wird um Lebensstil und Standard eines Menschen (unter Fortführung heutiger Produktionsbedingungen) dauerhaft zu ermöglichen. Dazu gehören auch die Flächen, die für Nahrung, Kleidung, Energie, Entsorgung, Recycling, etc. benötigt werden.

Der ökologische Handabdruck ist die Folge aus den Erkenntnissen zum Fußabdruck. Nur wenn wir mit unseren Händen handeln, können wir an dem Fußabdruck etwas ändern. Alex Steffen schreibt dazu: "Unser Ziel ist es, unsere negative Beeinflussung der Erde innerhalb der uns gegebenen Lebensspanne auf Null herunterzufahren."

Als Alex und ich so zusammen saßen, fragten wir uns, was wohl unser ökologischer Handabdruck ist. Wie sieht es mit dir aus? Im Grunde ist der Ansatz: verbrauche nicht mehr als du hast, logisch. Doch immer wieder hören wir in unserem Alltag, dass Kredite einfach zu bekommen sind. Warum soll das also in der Ökologie nicht auch gelten?

Die Vorderung nach einem Hinterfragen unseres Handelns ist berechtigt. Ich möchte sogar weitergehen und sagen, es ist an der Zeit. Erst wenn wir selbst bei uns anfangen und einen ökologischen Handabdruck anstreben, können wir von Anderen das gleiche erwarten.

 


Und warum ist das nicht einfacher?

04. März 2013, gastbeitrag - Mannablog

Manchmal oder besser oftmals frage ich mich, warum alles so kompliziert ist. Könnte mir jemand erklären warum? Nur warum!
Warum ist es so schwierig, das zu tun, was richtig ist, wenn wir es doch wissen? Lass mich dir ein Beispiel geben: Fernsehen... Ja, wir wissen alle, dass es nicht wirklich gut ist, dass es uns in keinster Weise vorwärts bringt, dass es uns nicht die Dinge lehrt , die wir wirklich für unser Leben brauchen - Dennoch tun wir es und verschwenden unsere Zeit... Jap und dann finden wir eine Ausrede: Es entspannt uns und letztlich fühlt es sich besser an, in eine unrealistische Welt abzutauchen, weil unser persönliches Leben ja zu langweilig ist!
Lass uns ehrlich sein: So ist es nicht vorgesehen und wir alle wissen das, ob wir es zum ersten Mal oder zum tausendundersten Mal hören... Aber wissen wir auch wie es sein sollte? Wie würde sich das anfühlen? Wie würde es aussehen?
Gott fordert uns auf, in ständigem Kontakt mit ihm durch Gebet und Bibelstudium zu stehen, um ihn und uns selbst dabei besser kennen zu lernen... Dabei verändert sich alles, unser Denken, unser Handeln, unser Reden... Stell dir mal kurz vor: Wir sprechen nicht mehr über den neuesten Film oder die letzte Talkshow, sondern darüber, was wir an diesem Tag in unserm Bibelstudium rausgefunden haben. Über unsere Erfahrung mit Gott. EINE BESSERE WELT - das ist, was es sein soll.
STOPP! Es ist nicht so einfach wie es hier geschrieben wurde... Es ist ein Kampf, du musst dich dafür Tag für Tag entscheiden , oder besser Stunde für Stunde oder besser Minute für Minute oder besser jede Sekunde, jeden Moment deines Lebens, dass du nahe bei Gott bleiben möchtest und nicht wieder anfängst deine eigenen Wege zu gehen... Ja es ist nicht einfach, aber ich möchte das trotzdem! Möchtest du mich begleiten?!


Verständigungsschwierigkeiten

02. März 2013, gastbeitrag - Mannablog

Da kommt man schon mal an die Grenzen der Kommunikation mit unserer Sprache. Das ist irgendwie immer wieder ein Thema, das mir im Alltag begegnet. Ich sage etwas oder bekomme etwas gesagt, aber verstanden wird was anderes als beabsichtigt ist. Haben wir nicht genügend Worte in unserer Sprache um uns eineindeutig auszudrücken? Es scheint nicht so.

Aber woran ganz genau liegt das? Liegt es vielleicht daran, dass wir Stück für Stück nicht mehr direkt miteinander kommunizieren, sondern nur noch über ein Medium und wir uns dabei Dinge wie Mimik, Gestik, Stimmlage und dergleichen mitunter nur vorstellen? Oder liegt es vielleicht auch daran, dass wir immer nur verstehen, was wir verstehen wollen? Bevor unser Gegenüber den Mund aufgemacht hat, wissen wir schon, was er sagen will oder was nicht. Hat er somit noch eine Chance, etwas Unerwartetes zu tun? Weil die Kommunikation von Mensch zu Mensch schon so schwierig ist, wagen wir es auch gar nicht erst, mit Gott zu kommunizieren. Aber hier ist die gute Nachricht: Gott wird dich niemals falsch verstehen, weil er dich kennt und dich gemacht hat. Die Frage ist nur, ob du ihn richtig verstehst... Gott möchte aber, dass wir ihn richtig verstehen und hat uns auch dafür viele Hilfsmittel gegeben, er hat uns eine "Anleitung" gegeben, die Bibel und wenn diese auch manchmal nicht die Worte hat, die wir verstehen, können wir ihn fragen und er wird uns antworten! Probier es doch aus!

Worte können heilen, aber auch verletzen, so sagt man. Was für einen Einfluss möchtest du ausüben mit deinen Worten? Versuche doch jeden Tag einer anderen Person schöne Worte zu schenken, ihm oder ihr zu sagen, was du an ihr magst. Wir freuen uns, wenn du deine Erfahrungen hier postest!


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