Manna

Gott hat auch einen Eigennamen

28. Januar 2013, claudia - Mannablog

Kennst du das auch? Manche Menschen hast du lange nicht gesehen und trotzdem ist die Beziehung sofort wieder vertraut und es ist so als wäre die Zeit stehen geblieben. So geht es uns mit lieben Freunden in der Nähe von Basel. Schon lange kennen und schätzen wir uns. Zusätzlich ist Viktor eine excellente Quelle in Bezug auf alte hebräische Sprache. Nicht nur weil er die Sprache herkunftsbedingt gut kann, nein er hat dies auch studiert und gerade seine Dissertation abgeschlossen.

Deshalb kam ich mit einer speziellen Frage zu ihm. Hier ist die kurze Zusammenfassung von 3 Stunden Ausführungen.

Die Frage war: Hat Gott einen Eigennamen, so wie ich Claudia heiße und Alex Alexander. Ohne lange nachzudenken, kam die Antwort aus seinem Munde: YHWH. Ob allerdings die Aussprache so richtig ist, wie wir diesen Begriff kennen, das konnte er nicht sagen. Spannend für mich war seine Aussage, dass es in einem bestimmten Bereich der Bibel, den Psalmen sogar eine Namensabkürzung gibt: YH. Ob das allerdings eine Art liebkosende Abkürzung dazu ist, konnte er nicht sagen. Mir hat das aber gefallen.

Weiter erzählte Viktor, dass es Wissenschaftler gibt die mit dem Namen Gottes YHWH ein Problem haben, weil er einmalig ist.  Alle unsere Namen haben irgendeine Bedeutung, die sich herausfinden lässt. Der Name YHWH stellt eine Herausforderung dar, was seine Bedeutung betrifft.  Theologisch betrachtet ist das auch klar, weil Gott ist Gott und nicht du und ich. Doch das lässt sich Sprachwissenschaftlich nicht beweisen.

Der Name Gottes YHWH taucht bereits im Rahmen der Entstehung der Erde das erste Mal im Buch auf, nicht erst als Mose Gott nach seinem Namen fragt. Interessant ist die Antwort darauf. Sie lautet: ich bin. Für mich ist dieses "ich bin" die Erklärung für YHWH. So wie Claudia wohl die Verschlossene heißt und Alexander der Beschützer.

Ich werde das YHWH bei mir im Blog einführen. Damit habe ich endlich ein Problem gelöst. Nun kann ich über YHWH schreiben und seinen Namen verwenden und nicht nur seinen Titel. Warum mir das wichtig ist? Mir ist dieser Gott wichtig, weil ich ihn mag. So wie mir Alex wichtig ist und ich ihn bei seinem Namen rufe. YHWH sagt ja auch zu uns, dass er uns mag und deshalb bei unserem Namen ruft. 


Schneeflocken-Blog

27. Januar 2013, marcus - Mannablog

Eine Woche ist es nun schon wieder her, dass ich meine Tage im Schnee verbracht habe. Mit Sicherheit hat der ein oder andere die Bilder gesehen, die ich dort gemacht habe. Es ist schon lange her, dass ich so viel Schnee gesehen habe, wie da in Österreich in dieser Gegend herumlag. 
Der Höhepunkt der Woche war für mich der Mittwoch, an dem es über Nacht etwa 20cm Neuschnee auf die Piste schweben lies. Wir waren die ersten auf der Piste und konnten unsere Spuren in den frischen Schnee ziehen. Da an diesem Tag kaum Menschen da waren, hat dieser Zustand auch fast die ganze Zeit angehalten. Besonders begeistert hat mich auch die Konistenz des Schnees, so locker und luftig, es war unmöglich den Schnee zum Zusammenkleben zu bringen. 
Könnte man an Ort und Stelle die einzelnen Flocken unter dem Mikroskop betrachten, würde man auch feststellen, dass jede von ihnen anders aussehen würde. Eine jede war auf ihrem Weg von den Wolken zur Erde anderen Bedingungen ausgesetzt und wurde durch diese auch etwas unterschiedlich gestaltet. So unterschiedlich sie sind, passen sie doch zusammen und verbinden sich gemeinsam zu einer wunderschönen Schneelandschaft. 
Mit uns Menschen ist es doch ähnlich: wir sind alle unterschiedlich und wurden durch unsere Erlebnisse im Leben und die unterschiedlichen Umstände anders geprägt. Und doch sind wir alle hier und müssen miteinander auskommen, ob wir wollen oder nicht. 
Wenn wir es aber tun, und gut mit unseren Mitmenschen Zusammenleben, dann kann daraus auch etwas wunderbares entstehen. Gott hat uns selbst durch den Schnee ein Beispiel dafür gegeben. 
Ich wünsche uns allen die Erfahrung eines harmonischen Zusammenlebens. 


Der Mensch ist ein Gewohnheitstier

26. Januar 2013, claudia - Mannablog

Der Mensch ist ein Gewohnheitstier. Wir kochen den gleichen Stil, unser Kleidungsstil ist immer ähnlich. Wir gehen auf die gleichen Internetseiten und kommen gar nicht auf die Idee, daran etwas zu ändern. Es ist unser Alltag und das ist gut so.
Mir geht es so mit YouTube. In der Regel spielt YouTube keine sehr große Rolle in meinem unterwegs sein im Netz. Doch letzte Woche habe ich YouTube entdeckt. (Ja nicht alles ist toll, aber ich muss das ja nicht anschauen.)
So kam ich darauf, dass es sich lohnt in den Katalog seiner Gewohnheiten auch mal etwas Neues aufzunehmen. 
Es ist gut, dass uns Gott die Neugier geschenkt hat. Ohne sie würden wir unser Denken und Verhalten nie hinterfragen und ändern. 
Jetzt muss ich lachen. Ich denke daran wie ich als junge Frau gewesen bin. Ich glaube, wenn ich mir heute begegnen würde, ich würde schreiend davon laufen. 
Nur Mut, es lohnt sich Neues zu entdecken und Alltag zu ändern.
Herzliche Grüße an dich.


Eingelaufene Prozesse und ein Lob

25. Januar 2013, claudia - Mannablog

Kennst du das auch? Da gibt es einen gut funktionierenden Prozess und alles ist gut. Doch dann geschieht das "Unfassbare" und der Prozess gerät durcheinander. So geht es uns gerade: Manuela ist im Urlaub übers Wochenende, doch nicht nur das. Viel schlimmer, sie ist komplett offline. Damit ist unsere Verantwortliche für das tägliche Manna nicht da. In Prozesssprache ausgedrückt: Manuela sorgt jeden Tag dafür, dass es einen Blog gibt und er auch überall veröffentlicht wird. Durch ihr offline sein, ist dieser Prozess gestört. 
Daraus ergeben sich für mich mehrere Schlußfolgerungen:
1. Der Prozess funktioniert im Normalfall super. Manuela macht ihre Sache sehr gut. (LOB!)
2. Bis Montag wird es wohl etwas anders laufen, weil der Prozess durch ihren Urlaub ins trudeln gekommen ist.
3. Prozesse die im Normalfall laufen, sollten für ihr laufen auch einmal gelobt werden.
=> Mach mit! Schaue in deinem Alltag bei dir, wo es einfach läuft. Dann packe ein großes Lob aus deiner Tasche und lobe die daran Beteiligten.
Hier unser Lob an Manuela: DANKE, für dein treues Kümmern um Manna den Blog von modobonum. Ohne dich sehen wir trudelnd aus. :-)


Gott ist?

23. Januar 2013, claudia - Mannablog

Texte zum Selberlesen: 

2. Mose 3,6; 1. Mose 17,1; 1.Mose 28,13; 1.Mose 46,3; 2.Mose 14,18; 2.Mose 20,2;

Über die Jahrhunderte hinweg ist es Tradition, Gott einfach "Gott" zu nennen. Im Allgemeinen wird damit im christlichen Sprachgebrauch an den Gott der Bibel gedacht. Wobei das Wort Gott sich nicht nur im christlichen Sprachgebrauch findet. Wikipedia beschreibt das Wort einfach als übernatürliche Macht.

Immer wieder bin ich bei der Verwendung des Begriffes "Gott" auf die Frage mit dem Namen gekommen. Seit wir in Europa nicht mehr nur vom Gott der Bibel als Gott reden, stelle ich bei der Verwendung des Begriffes Gott eine Art Verwirrung vorhanden ist. Ist Gott = Gott? Ist Gott immer der gleiche Gott? Und die Sache mit den unterschiedlichen Religionen? Alle beten doch Gott an.

Deshalb möchte ich heute hier meinen Vater vorstellen. Er ist in dem Buch, was wir Bibel nennen, beschrieben.

In der Bibel 2. Mose 3,14 stellt er sich selbst vor und sagt: " ich bin" auf die Frage des Mose, wie sein Name ist. Weiter heißt es: "der Herr, der Gott eurer Väter,..."

Wir wissen ihn zu beschreiben durch sein Handeln: als Schöpfer, Lebensspender, Vater. Sein Name "ich bin" ist von all dem die Quintessenz. "Ich bin" ist nicht verhandelbar und fordert uns heraus. Wenn er "ich bin" ist, dann ist er nicht einfach in einer Reihe zu allen von Menschen geschaffenen Göttern. Wir versuchen zu interpretieren, zu analysieren und zu verstehen. Dabei vergessen wir, dass "ich bin" ein lebendiges Wesen ist und nicht ein Geschöpf unserer Phantasie. Warum fragen wir ihn nicht einfach, so wie es Mose tat? Er startete eine Beziehung mit "ich bin" und wir können dies noch genau so tun wie er damals.

Für mich ist "ich bin" mein Vater. In meinem Leben nehme ich ihn als genau das wahr. Ich sehe sein Handeln und seine Fürsorge. "Ich bin" ist keine Kreation meiner Phantasie. "Ich bin" ist der Herr und Vater meiner Vorfahren, er ist meiner und der von vielen Menschen auf dieser Erde.

Gleichzeitig ist "ich bin" ein Versprechen, auf das ich mich immer verlassen kann. "Ich bin" ist da, beständig und unveränderlich. Er ändert sich nicht, ist eine Eigenschaft, die er an sich selbst immer wieder betont, damit wir Menschen es nicht vergessen. "Ich bin" ist immer treu und wird immer treu bleiben." Ich bin" ist real!


Entscheidungen ... ihh!

21. Januar 2013, claudia - Mannablog

Ich weiß nicht so genau woran es liegt, dass es manchen Menschen leichter fällt als anderen eine Entscheidung zu treffen. Viele haben regelrecht Angst vor Entscheidungen. Sie versuchen sie zu umgehen und eine Entscheidung auszusitzen, nur um nicht selbst eine Entscheidung treffen zu müssen. Durch dieses Aussitzen wird meistens auch eine Entscheidung herbeigeführt und damit können sie hinterher sagen. Ich wars nicht....

Bei meiner Mama in der Küche hängt ein Spruch. " Wer arbeitet macht Fehler. Wer keine Fehler macht, ist ein fauler Hund". Auch wenn der Spruch in dem Zusammenhang hinkt, wird mit ihm eines klar. Fehlerhafte Entscheidungen zu treffen, gehört zu unserem Leben dazu. Doch es ist besser eine falsche Entscheidung zu treffen als gar keine.

Gestern erzählte mir eine Freundin, wie massiv die gesundheitlichen und psychischen Auswirkungen sein können, wenn wir Entscheidungen aufschieben. Du weißt, dass du dich entscheiden musst und tust es nicht. Du kennst den Weg, der vor dir liegt und triffst nicht die Entscheidung um den ersten Schritt zu tun. Irgendwann wirst du krank.

Schleichst du schon lange wie die Katze um den heißen Brei. Ich muss dir aus eigenem Erleben sagen, der Brei der Entscheidung kühlt nicht ab. Er bleibt heiß. Manchmal wird er mit der Zeit sogar heißer. Deshalb nur Mut, triff deine Entscheidungen heute und schiebe sie nicht weiter raus.

Du wirst sehen, was für ein herrliches befreiendes Gefühl es ist wenn es endlich getan ist. Es ist wie der Geruch von Frühling nach einem langen Winter.


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