Manna

Glückliche Dreiecksbeziehung

17. Januar 2013, Mannablog

Kennst du die Erwartung an das Leben, dass es irgendetwas geben muss, das dich vollkommen erfüllt und glücklich macht? Ich kenne diesen Wunsch von mir und vielen anderen auch, dass sich irgendwann so ein dauerhaftes Gefühl der Zufriedenheit und des inneren Friedens einstellt. Besser geht’s nicht und so. Ich habe hier, mit Ausnahme von einigen Momenten, nichts gefunden, das mich total glücklich macht. Meistens hat mich irgendetwas enttäuscht und wenn es nur Kleinigkeiten waren, die Enttäuschung, dass wieder keine Vollkommenheit da war, wo ich hoffte sie zu finden.

Ob geschenkt oder erarbeitet – in unserem Beruf oder einer Partnerschaft und wo auch sonst noch können wir nicht auf Dauer erfüllt werden. Die Dinge sind schnelllebig, sie gehen irgendwann vorbei, Schönheit verblasst, Erinnerungen verschwinden, die Liebe eines Menschen ist seine eigene Entscheidung und mit Mühe verbunden. 

Ich habe in den letzten Tagen viel mit Gott gesprochen, oder besser – er hat mit mir gesprochen. Ich habe mal bewusst nicht viel gesagt und er genaugenommen auch nicht, aber ich habe in vielen Situationen nicht nur die Dinge um mich herum wahrgenommen, sondern gleichzeitig meine geistlichen Antennen auf Empfang gestellt. Und so war es ein stiller Dialog, ein Abstimmen, was Gott jetzt denkt, wertschätzt, von mir möchte. Wo bei den anderen gerade der Schuh drückt, wie er mein Gegenüber sieht. Eine Art Vertrauen, dass er meine Aufmerksamkeit auf das lenkt, was ihm wichtig ist und dadurch, dass ich es wiederum vor ihn bringe, er sich darum kümmert.

In einer Zeitschrift habe ich gestern gelesen, dass wir Zeit, die wir in andere investieren, sowieso lieber abtreten und es uns selbst glücklich macht. Das Tolle an meinem himmlischen Papa ist, dass er dieses Glück im Prinzip in eine Dreiecksbeziehung stellt: er, ich, andere. Dadurch geht der Blick weg von mir, weg von meinen Problemchen, ich bekomme direkte Hinweise vom Chef des Universums überhaupt. Und während ich mehr auf andere achte, wird auch die Beziehung zu Jesus gestärkt, denn wenn ich viel mit jemandem rede, wird er mir auch wichtig. Das Vertrauen wird gestärkt und irgendwann ist es ganz selbstverständlich, dass ich ihn in alles einbeziehe.

Ein bisschen Training macht da echt was aus. Erwarte Antworten, genieße seine Gegenwart und Stille, sei einfach da, er ist es sowieso. Und sei gespannt, welche Sinne er anspricht.

Diese Art von Kommunikation mit Gott macht uns zufriedener und senkt die überzogenen Erwartungen, die wir an Umstände oder Mitmenschen stellen. Ich wünsche dir ganz tolle Erfahrungen damit!


Informationsverarbeitung oder "Hörst du mich?"

15. Januar 2013, gastbeitrag - Mannablog

Kennst du das auch? Die Information ist einfach weg. Du willst das zu mir gesagt haben? Nicht mehr zu finden in meinem Kopf, kann ich mich nicht daran erinnern. Einfach so.

Das geht schon am frühen Morgen los: Der Wecker klingelt und will mir vermutlich damit sagen, dass es Zeit zum Aufstehen ist. Doch diese Information wird sofort rausgefiltert und als unwichtig abgetan. Noch im Schlaf bewegt sich meine Hand zum Wecker und stellt ihn aus. Wenn ich dann einige Stunden später aufwache und mich wundere warum es so spät ist, wird dann der Wecker beschuldigt nicht richtig zu funktionieren. Klingt ja auch logisch oder?

Ein anderes Beispiel, wie wir Informationen einfach mal rausfiltern habe ich erlebt, als ich meinen Onkel besuchte. Wir standen auf einem S-Bahnhof in Berlin und unterhielten uns. Wann unsere Bahn kommen müsste hatten wir bereits gecheckt und somit war eigentlich alles geklärt. Doch mit im Gespräch unterbrach uns eine junge Frau und fragte, was denn auf dem Bahnsteig durchgesagt wurde. Um ehrlich zu sein hatte ich nicht einmal mitgekriegt, dass etwas durchgesagt wurde, geschweige denn was.

So oft tun wir Dinge einfach als unwichtig ab, bevor wir sie überhaupt richtig wahrgenommen haben. Ich glaube, oftmals verfahren wir auch so, wenn Gott mit uns reden möchte. Viele Menschen sagen, sie hätten Gott noch nie zu ihnen reden hören. Aber der Hase läuft genau anders herum. Gott versucht ununterbrochen mit uns Kontakt aufzunehmen. Während wir diese Information ohne weiteres rausfiltern. Was genau soll Gott tun, dass du ihm zu hörst? Versuche doch mal ganz bewusst an diesem Tag darauf zu achten, wo Gott versucht zu dir zu sprechen und dies nicht einfach bloß herauszufiltern sondern darüber nachzudenken und ihm zu antworten.


Christen und die glatte Fassade

13. Januar 2013, claudia - Mannablog

Christen haben ein Problem mit glatten Fassaden.

Auf der einen Seite sind sie Christen und empfinden den Anspruch, der an sie gestellt wird, ganz instinktiv. Auf der anderen Seite sind sie Menschen und da läuft nicht immer alles so wie sie wollen. Doch wie damit umgehen?

Viele Christen haben das Empfinden, dass bei ihnen immer alles gut, toll und erfolgreich sein muss. Ist das nicht der Fall, zweifeln sie an sich selbst, an ihrer Umwelt und am schlimmsten - an ihrem Gott.

Eine (zugegeben wenig erfolgreiche aber oft benutze) Strategie ist die glatte Fassaden-Haltung. Da gibt es eine wunderschön polierte und glatte Fassade, denn was nicht sein darf, ist einfach nicht. Doch diese Haltung hat zwei Negative zur Folge:

  1. Der Mensch selbst geht daran kaputt
  2. Die Menschen um ihn herum nehmen ihn nicht ernst. Im schlimmsten Fall wenden sie sich von ihm ab.

Versuchen wir als Christen mit so einer glatten Fassade unseren Glauben als ein attraktives Angebot weiter zugeben, dann macht unser Handeln diese Botschaft unglaubwürdig. Es ist also doppelt gefährlich, wenn Christen eine wunderschöne glatte Fassade aufbauen, die nicht der Realität entspricht.

Um all dem vorzubeugen gibt es nur ein Mittel. Zugegeben, es ist nicht immer angenehm, aber es ist ein einfaches Mittel. Es ist die Wahrheit zu leben. Es kann sein, dass es manchem den Atem verschlägt, weil wir das gar nicht mehr gewöhnt sind. Aber es ist auf jeden Fall das Einzige was uns glaubwürdig sein lässt. Deshalb lohnt es sich die glatte Fassade aufzugeben.


Unruhig? Innere Ruhe finden, Antwort hier im Blog

12. Januar 2013, claudia - Mannablog

Es gibt Zeiten in unserem Leben, die einfach unruhig sind. Egal was wir tun und versuchen um zur Ruhe zu kommen, es will alles nicht so richtig gelingen. Die Themen, Sorgen und Ängste wollen einfach nicht verschwinden.

Recht schnell kommt man im Internet zu allen möglichen obskuren Seiten, die einem helfen wollen zur Ruhe zu kommen. Hoffnung keimt auf nach Hilfe und innerer Ruhe. Es wird wieder ausprobiert und getestet. Dabei ist der Einsatz von Zeit und Geld oft nicht das eigentliche Thema. Viel schlimmer ist, das immer wieder enttäuschte Vertrauen. Ruhe finden. Ich glaube, mit einer Lösung lässt sich tatsächlich Geld verdienen.

Auf der Suche nach Ruhe bin ich zu einer einfachen und unspektakulären Antwort gekommen. Manche meinen, dass sie kostenlos ist. Ich bin mir da nicht sicher. Es gibt ja die Aussage, was nichts kostet das taugt auch nichts. In meinem Leben konnte ich feststellen, dass der Wunsch zur Ruhe kommen zu wollen, der Anfang eines Prozesses ist. Es erfordert Nachdenken und Entscheidungen und es erfordert die Bereitschaft mit neuen Augen auf etwas zu schauen und das ist nicht einfach. Von daher ist es nicht kostenlos.

Doch was heißt zur Ruhe kommen nun konkret? Liest du meinen Blog öfter, dann wirst du schmunzeln und kennst die Antwort schon.

Ich komme zur Ruhe, wenn ich ein Gespräch mit dem Erbauer dieser Erde führe. Wenn ich mit ihm rede (und bereit bin auf ihn zu hören), dann gibt er mit Antwort. Manchmal sieht die ganz anders aus, als ich das gerne hätte. Aber egal, es funktioniert. Mit der Sicht meines Erbauers, bekommt die Welt ein anderes Gesicht und ich komme zur Ruhe. Das Coole an der Sache ist, dass dies immer wiederholbar ist.

Es lohnt sich, probiere es mal aus!


Neu anfangen ...

11. Januar 2013, claudia - Mannablog

Hast du dir auch schon einmal gewünscht neu anzufangen und alles Geschehene hinter dir zu lassen?

Neu anfangen, die alten Fehler nicht noch einmal machen, ein weißes Blatt Papier neu beschreiben. Wer wünscht sich das nicht? Eine neue Chance zur Gestaltung haben.

Im Internet geht das ganz leicht. Einfach ein neuer Name, vielleicht auch ein neues Foto und los gehts. Doch irgendwie merken wir mit der Zeit, dass wir uns nicht geändert haben. Unsere Persönlichkeit ist gleich geblieben. Wir haben die gleichen Macken und den gleichen Geschmack. So laufen wir wieder gegen die Wand. Ist das neu anfangen?

Neu anfangen als ein Kreislauf, der immer wieder von vorn beginnt. Lernen wir wie im Film "und täglich grüßt das Murmeltier" aus unserem Leben oder ist es nicht öfter so, dass der Kreislauf scheinbar undurchbrechbar ist?

Am Anfang steht unser Wille zur Veränderung, ohne diesen und unsere Entscheidung ist kein Neuanfang möglich. Doch es gibt Bereiche, da langt unser Wille nicht. Die Vergangenheit, auch wenn wir sie nicht mehr wollen, bindet uns mit unsichtbaren Seilen fest an sich. Unsere Persönlichkeit ändert sich nicht und will einfach stur bleiben.

Ich kenne nur einen Weg diese Seile der Vergangenheit endgültig zu durchtrennen und ich kenne nur einen Weg mein Verhalten zum positiven und das beständig zu verbessern. Keine Therapie und keine Namensänderung helfen da, nur allein Jesus der Löser hat die Macht diese Seile zu durchtrennen und einen Neuanfang möglich zu machen. Aus eigenem Erleben kann ich sagen: das funktioniert!

Anleitung:

Hallo Jesus, ich bitte dich sei du mein Löser und schneide die Seile in die Vergangenheit durch. Von folgenden Dingen (Aufzählung) bitte ich dich mich zu befreien. Bitte verändere du mich und mein Verhalten (Punkt nennen), denn ich mag so nicht mehr sein. Danke!


Erobere die Eisfläche

10. Januar 2013, Mannablog

Ich war heute mit Freunden auf der Eisbahn. Es war recht mild, aber hat irgendwann angefangen zu regnen - Sprühregen - und wir waren zum Ende hin klatschnass. Aber auch glücklich!Meine Eislaufbahn – was für ein Wortspiel - ist kurz erzählt: Ich komme ursprünglich aus einem sehr kleinen Dorf, das aber umgeben ist von vielen Seen. Auf denen sind wir als Kinder oft Schlittschuhfahren gegangen oder wir sind zu Fuß um die Löcher geschlichen, die irgendwelche Übermütigen ins Eis geschlagen hatten. Abends ging es dann mit sehnsüchtigen Blicken auf die zerkratze Seeoberfläche durchgefroren nach Hause. Daran erinnere ich mich echt gern zurück.
Letztes Jahr bin ich dann das erste Mal auf einer künstlichen Eisbahn Schlittschuh gefahren. Eigentlich ist das auch super, aber mich hat es nach einigem Üben und mit einem Schwung Übermut dann so ungünstig hingelegt, dass mein Herz die nächsten Tage ungewöhnlich schnell gerast ist und ich gar nicht mehr wusste, wo es denn noch hin wollte – jedenfalls war wohl eine Rippe geprellt.
Heute bin ich mit dementsprechend zaghaften Schritten auf die rutschige Oberfläche getreten – ein Schritt nach dem anderen, tief durchatmen, verzweifeln, erinnern, den anderen zusehen. Ich hab total stark gespürt, wie mich die schlechte Erfahrung und die Angst davor gelähmt haben. Du bist ganz bestimmt auch schon mal hingefallen und das nicht unbedingt auf dem Eis. Vielleicht wurdest du in einer Beziehung enttäuscht und traust seitdem deinen Mitmenschen nicht mehr richtig über den Weg. Oder du hast versagt, als du etwas Neues ausprobiert hast und willst seitdem lieber in deinem gewohnten Terrain bleiben. Naja, bei mir gibt es da auch einige Eisflächen, mal abgesehen von der richtigen.
Während ich von den anderen immer wieder überholt wurde, ist mir aufgefallen, dass ich vor Angst die ganze Zeit auf die zwei Meter vor mir fixiert war und meine Schritte sehr kurz hielt. Ich habe mich zu sehr auf das konzentriert, was mir Angst gemacht hat und mir zu sehr ausgemalt, was passieren könnte und vor allem hat mich die Unsicherheit gelähmt. Auch das kannst du ganz gut auf dein Leben übertragen. Erwartest du vielleicht zu viel von einem Partner? Bist du dir gegenüber vielleicht zu fehlerunfreundlich und willst alles perfekt hinkriegen?
Die erste Stunde verbrachte ich mit weiteren Übungen. Und was soll ich sagen – in der kommenden Stunde war ich wieder voll drin. Es gibt einige tolle Gefühle – schnell Auto fahren, mit dem Wind in den Haaren auf dem Rad und … bei Musik über das Eis zu gleiten. Die Angst war einfach nicht mehr da, ich habe mich quasi einfach „fallen gelassen“ ohne zu fallen und habe damit mein kleines Trauma überwunden. Und während ich mich langsam wieder ans Schlittschuhfahren rangetraut habe, habe ich Gott gebeten, dass er mich hält und habe mir vorgestellt, wie er mich festhält. Und das hat er nicht nur, als ich es wieder gelernt habe, sondern auch und besonders, als es dann wieder wie von selbst klappte. Denn das ist auch ein wichtiger Punkt in unserem Leben mit ihm: dass er zwar unser Mentor und Kraftgeber ist, wenn wir schwach sind, aber auch unsere Kraft und unser Freund bleibt, wenn wir uns stark und sicher fühlen.Und was ist deine momentane Eisfläche?


Die Empfehlung des Tages: besser leben ohne Schuld oder Zeit zum Vergeben

08. Januar 2013, claudia - Mannablog

Heute Morgen haben wir ein paar Verse in der Bibel gelesen, die uns nachdenklich in den Tag entließen. Das Erste, was mir nach dem Lesen dieses Textes einfiel, waren die Verantwortlichen bei Tepco in Japan. Die Führung tut wenig, um ihre Schuld wiedergutzumachen, sofern es überhaupt geht. Mein Mann richtet den Blick auf unser Leben persönlich.

In Matthäus 6,14.15 steht: Wenn ihr denen vergebt, die euch Böses angetan haben, wird euer himmlischer Vater euch auch vergeben. Wenn ihr euch aber weigert, anderen zu vergeben, wird euer Vater euch auch nicht vergeben.

Schuld, Versagen ... Wir alle werden schuldig. Keiner ist unfehlbar. Wir töten mit Worten und Betrügen mit den Augen. Wir wollen mehr und mehr, zu Lasten anderer. Wir handeln wider besseres Wissen und sind damit alle gleich in Gottes Augen.

Die Bibel schreibt in Römer 3,12 "Keiner tut Gutes, auch nicht ein Einziger." Als Menschen eine Frau steinigen wollten, sagte Jesus zu den Verantwortlichen seiner Zeit: "Wer von euch ohne Sünde ist, der soll den ersten Stein auf sie werfen!" (Johannes 8,7)

Interessanterweise trennt Gott Schuld nicht in Kategorien. Für ihn ist Schuld Schuld, egal ob es eine Lüge ist oder ein Mord. Weil wir alle von ihm Vergebung brauchen, erwartet er das Gleiche auch von uns: "und vergib uns unsre Sünden; denn auch wir vergeben allen, die an uns schuldig werden" (Lk. 11, 4).

Nicht immer ist das leicht und einfach. Der Text gibt uns eine wichtige Motivation, sich mit Erlebtemn auseinander zu setzen. Alles beginnt mit unserem Willen zum Leben. Nicht vergeben wollen ist wie ein Gift, was sich immer tiefer in uns hineinfrisst und und uns am Ende zerstört.


erlebt, Spaziergang im Schwarzwald

07. Januar 2013, claudia - Mannablog

Spazieren gehen stand auf der Tagesordnung als nächster Punkt. Alex wollte seine Kamera mitnehmen um Rehe zu fotografieren, denn wo, wenn nicht im Schwarzwald?So stapften wir durch den Wald, doch keine Rehe waren zu sehen. Nach einigen Kilometern meinte Alex: Wo sind die Rehe?  Es sind keine zu sehen, geschweige denn zu fotografieren. Meine Antwort: bitte doch deinen Vater, YHWH, dass er dir Rehe schickt.So setzten wir unseren Weg durch den Wald fort. Wir begannen ein Thema miteinander zu diskutieren und achteten nicht so sehr auf den Weg und den Wald drum rum. Als es plötzlich neben uns raschelte und wir hörten wie sich die Tiere fluchtartig von uns entfernten. Alex konnte die Rehe noch von hinten sehen bevor sie im Gebüsch verschwanden.So hat unser Gott und Vater, YHWH unsere Bitte erhört. Nur hätten wir auch hinschauen müssen und seine Erfüllung wahrnehmen.


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