Manna

erlebt, Spaziergang im Schwarzwald

07. Januar 2013, claudia - Mannablog

Spazieren gehen stand auf der Tagesordnung als nächster Punkt. Alex wollte seine Kamera mitnehmen um Rehe zu fotografieren, denn wo, wenn nicht im Schwarzwald?So stapften wir durch den Wald, doch keine Rehe waren zu sehen. Nach einigen Kilometern meinte Alex: Wo sind die Rehe?  Es sind keine zu sehen, geschweige denn zu fotografieren. Meine Antwort: bitte doch deinen Vater, YHWH, dass er dir Rehe schickt.So setzten wir unseren Weg durch den Wald fort. Wir begannen ein Thema miteinander zu diskutieren und achteten nicht so sehr auf den Weg und den Wald drum rum. Als es plötzlich neben uns raschelte und wir hörten wie sich die Tiere fluchtartig von uns entfernten. Alex konnte die Rehe noch von hinten sehen bevor sie im Gebüsch verschwanden.So hat unser Gott und Vater, YHWH unsere Bitte erhört. Nur hätten wir auch hinschauen müssen und seine Erfüllung wahrnehmen.


Warum ich will, dass du auf der neuen Erde bist

05. Januar 2013, gastbeitrag - Mannablog

Ich weiß gar nicht so genau, wo ich da anfangen soll, was ich alles mit Dir auf der neuen Erde erleben will.  

Erst ein mal sollten wir ganz am Anfang die neue Hauptstadt des Universums bestaunen. Eine Stadt, die Gott selbst erschaffen hat und auch höchst persönlich darin wohnt. Die Bibel sagt, dass dies auch der Grund ist, warum dort nicht mal mehr die Sonne gebraucht werden würde, weil Gottes Schönheit einfach mal alles erhellt. Aber damit nicht genug die Stadt ist aus reinsten Diamanten gebaut in den schillerndsten Farben und jeder hat in dieser Stadt eine eigene Wohnung persönlich von Gott nach einzelnen Bedürfnissen zubereitet. Ohh WOW. 

Als zweites dann oder vielleicht sogar noch davor mit dir in der Ersten Reihe zuschauen wie Gott alles neu erschafft, auch in 6 + 1 Tagen. Stell dir doch mal nur für einen Moment das vor. Da ist Gott und Gott sagt "Hier soll ein großer Baum stehen!" und einen Moment später steht er da und wir schauen zu. Oder Gott erschafft eine neue Farbe. Kannst du dir das vorstellen? Eine Farbe, die komplett neu ist. Noch nie gesehen. Und wir sitzen einfach da und fragen unseren Himmlischen Papa "Und wie nennst du diese Farbe?".

Auch noch was, was wir unbedingt zusammen tun sollten: die Schulbank drücken ;-). Ja, vielleicht nicht dass was du dir unter schön vorstellst, aber ich glaube auf der neuen Erde ist das gigantisch. Schau, erstmal müssen wir keine Schulbücher mehr mit schleppen und Notizen machen? Ach Quatsch. Jedes einzelne Wort was gesprochen wird, behalten wir in unserem Gedächtnis und dabei muss man nicht mal vorsichtig sein, dass jemand Blödsinn erzählt, weil dieses Wort wird nicht mehr existieren, weil es irrelevant ist. Unterrichtet von einem Engel, Gabriel, erklärt dieser uns wie die Planeten in -zig Millionen Lichtjahren zusammenwirken und was sich Gott beim Erschaffen dabei gedacht hat. Als ExkusionsTour fliegen wir diese dann auch mal für eine Woche besuchen. Und wenn wir eine Prüfung machen müssten würde jeder mit 1+ abschließen ohne es noch mal extra dafür wiederholen zu müssen. Missverständnisse wird es auch nicht mehr geben, weil wir eine neue Sprache sprechen "himmlisch" oder "neuerdisch", wo man alles ausrücken kann was momentan vielleicht nur durch Umschreibungen funktioniert.

Oh ja wir werden unseren persönlichen Schutz- und BegleitEngel endlich sehen und mit ihm reden. Zurückschauen wo er uns Beschützt hat oder anderweitig zur Seite Stand. Und er zeigt uns dass alles in einer Technologie, die wir uns gar nicht erträumen könnten. Mehr als horizontweite Aufnahmen, die wir vielleicht sogar anfassen, riechen, schmecken oder … können.

Und dann singen wir zusammen mit den Engel und spielen auf unsere Goldenen Instrumenten, wie das klingen wird. Und das Lied werden wir nicht vergessen.

Wenn Gott diese Lieder zu seiner Ehere hört, vielleicht singt er auch mit uns. Oder wenn Gott lacht. Freude, die bis in jede Zelle unseres Körpers vordingt. Und das Echo von Gottes lachen schallt einfach einige tausend Jahre nach durchs Universum.

Natürlich werde ich dich auch in mein selbstgebautes Haus einladen. Wie das aussehen wird? Mhm das will ich an dieser Stelle glaube ich noch gar nicht verraten. Aber den allerschönsten Raum, von dem will ich dir erzählen, weil du ihn nie sehen wirst. Es ist mein "Jesus Raum". Nur Jesus und ich in diesem Raum und dass für einige Tausend Jahre und wenn die Tausend Jahre um sind, dann frag ich Jesus "Hast du noch mal tausend Jahre für mich Zeit?" und er wird antworten "Na klar!". Und selbst wenn wir uns dass nicht vorstellen können soviel Zeit wie Jesus mit mir verbringt, wird er auch mit dir verbringen.

Einmal in der Woche kommen wir dann alle in die Hauptstadt um dort gemeinsam zu feiern und Gott, dem König des Universums zu sagen wie krass er ist. Essen dort gemeinsam jeden Monat Baum-des-Lebens-Frucht. Mhmmm stell dir mal vor diese Frucht schmeckt jeden Monat anderes oder vielleicht sieht sie auch jeden Monat anders aus. Aber selbst nach tausend Jahren wissen wir noch wie die erst war.

Es gibt noch so viel mehr was ich mit Dir dort tun möchte. Eine Universumsreise, Bundig Jumping von der Stadtmauer, den Schneeplaneten besuchen, andere Lebewesen entdecken, mit den Bibelhelden forschen, und vieles vieles mehr. Auf was ich mich am meisten freue? Mit Gott persönlich zu reden und in seiner unmittelbaren Gegenwart zu sein. 

Aber all das, was ich hier beschrieben habe wäre nicht einmal halb so lustig und spannend, wenn ich es allein tun müsste. Du solltest auf alle Fälle da sein!!!


Inspirierte Songwriter

04. Januar 2013, Mannablog

Die Psalmen singen von Gott. David und andere Songwriter brachten in ihnen ihre Sorgen, Zweifel und Hoffnung zum Ausdruck. Sie schütteten ihr ganzes Menschsein bei ihm aus, dem Gott, der ihnen sein Ohr pausenlos geliehen hat.

Ist es nicht irgendwie faszinierend, dass wir Gott alles erzählen und so ehrlich echt Mensch sein dürfen, wenn wir vor ihn kommen? So ganz anders als einstudiert und gesittet sind die Texte, die ich in den Psalmen nachlesen kann.

Und neben der Selbstoffenbarung finden sich dort auch große poetische Loblieder auf den König der Könige. Mit anschaulichen Beispielen aus der Natur und unserem Alltag wird die Größe Gottes umschrieben, bis der Leser selbst beeindruckt ist von der Allmacht und liebevollen Fürsorge unseres Herrn.

In einem Vers heißt es „Du lässt Quellen entspringen und zu Bächen werden.“ (Psalm 104,10a) – das gibt uns Sicherheit dafür, dass unsere Wüste von Zweifeln wieder von dem Wasser des Lebens überflutet wird. An anderer Stelle wird der natürliche Tageslauf der Sonne und des Menschen beschrieben und zeigt damit, wie viel Ordnung in Gottes Schöpfung steckt. Die Meere werden als unermesslich weit beschrieben, wie die Vergebung, die Jesus uns schenkt. „... und die gefährlichen Meeresungeheuer – du hast sie geschaffen, um damit zu spielen.“ Psalm 104, 26 „Leviatan“ werden die Meeresungeheuer in dem Zusammenhang auch genannt – gegnerische Mächte gegenüber Gottes Schöpfermacht. Für Gott sind sie nur Spielzeug und destruktiv statt schöpferisch.

Ja, ER hört uns, er hat die Kontrolle über seine Schöpfung, er beweist seine Güte und Größe auch in den Dingen, von denen wir umgeben sind. Dieser Gott kann genau diese Eigenschaften auch in uns zeigen – bist du bereit dafür?

Die Bitte, die der Psalmist in Psalm 86 äußert, kann auch unsere Bitte werden: „HERR, zeige mir den richtigen Weg, damit ich in Treue zu dir mein Leben führe! Lass es meine einzige Sorge sein, dich zu ehren und dir zu gehorchen!“ Wenn wir Gottes Wesen nicht kennen, ist es schwer sein Leben so an jemanden auszuliefern. Aber wir dürfen ihn kennen lernen, unter anderem in den Psalmen, und ihm nach und nach mehr vertrauen. Er ist vertrauenswürdig.


Sprache - meinst du wirklich, was du sagst?

03. Januar 2013, gastbeitrag - Mannablog

"Oh Alter, hat der Glück gehabt, dass ich mein Messer bei der Gerichtshilfe abgeben musste. Dem hätte ich sonst mal seine Eingeweide von innen gezeigt."

Nicht das du meinst, ich hätte mir einen billigen Krimi angeschaut. Nein,  ich war Gesprächszeuge gegen Mittag in der Straßenbahn.  In diesem Jargon unterhielten sich zwei Teenager noch eine ganze Weile lang. Die Bahn war voll und nur an den schweigenden Gesichtern der Mitfahrer, konntest du eine Missbilligung erahnen. Aber gesagt hat niemand etwas. Auch ich nicht.

Ja warum nicht? Hatte ich Angst?  Eigentlich nicht. Ich wusste einfach nicht, wie mische ich mich ein.

Was sage ich? Warum sage ich etwas? Was will ich bewirken, wenn ich mich einmische?

Jesus hat sich eingemischt. Er hatte keine Berührungsängste. Da sitzt der Zolleintreiber Zachäus versteckt auf einem  Baum. Er wollte sich diesen Jesus wenigstens einmal anschauen. Er hatte schon viel von ihm gehört. Über seine Liebe, sein Wissen, seinen Mut gegenüber den Pharisäern. Dieser Jesus  nahm kein Blatt vor den Mund. "Von außen hält man euch für fromm, innerlich aber steckt ihr voller Heuchelei und Ungehorsam gegen Gott. Ihr Scheinheiligen! Ihr Nattern, ihr Schlangenbrut! Wie wollt ihr der Höllenstrafe entgehen." (Matth.23), hatte er öffentlich zu den Geistlichen seiner Zeit gesagt.

Jesus kommt zu dem Baum, auf dem Zachäus  sitzt, schaut hoch und sagt: "Zachäus komm schnell runter, ich will heute dein Gast sein." Das ist ja unerhört empören sich  die anderen. "Wie kann er nur zu einem Gauner und Betrüger gehen?"

Jesus wusste, warum er auf der Erde lebte. Deswegen mischte er sich ein, weil er "gekommen ist, um Verlorene zu suchen und zu retten." (Lukas 19) Noch am Kreuz, in seinen letzten Atemzügen hat er sich in das Gespräch der  Schwerstverbrecher rechts und links von ihm eingemischt. (Lukas 23,43) und zu einem sagt er: "Du wirst mit mir im Paradies sein."


Das Alte wird weggeräumt

02. Januar 2013, marcus - Mannablog

Es ist früh am Morgen und alles ist still. Die lauteste Nacht des Jahres ist vorbei. Überall, wo man hinsieht, die abgebrannten Überreste von Böllern und Feuerwerkskörpern. Hier und da steht eine Raketenbatterie, fast so als ob sie noch rauchen würde und die letzten Reste ihrer Existenz aushauchte. Aus der Ferne sieht es fast skurril aus, die menschenleeren Straßen so voll mit Feuerwerksschrott. So erhöht über der Stadt ist der Überblick sehr gut, und es ist gut zu erkennen, wie die Putzkolonnen anrücken, um die Umgebung wieder in den Ursprungszustand zurückzuversetzen. 
Es gibt die verschiedensten Ansichten, Gedanken und Gefühle über Silvester und Neujahr. Für manche ist es einfach ein weiteres Fest als Grund zum Betrinken, einige genießen den Jahreswechsel in der Natur um von einem erhöhten Standpunkt das Farbenspiel der Raketen zu beobachten und andere feiern im Kreis von Freunden einen geselligen Abend mit Spielen. Und dann gibt es noch die notorischen Silvesterverweigerer, die nichts Besonderes am Jahreswechsel finden. Sie sind eh schon weit vor Mitternacht muffig ins Bett gegangen.
Das alte Jahr ist nun vorbei, und im Rückblick gibt es bestimmt viele Dinge, die anders vielleicht besser gelaufen wären, hätte es die Möglichkeit gegeben, die Szenen noch einmal zu leben. Viele dieser Dinge liegen im Leben noch umher, so wie der Raketenschrott, und hindern daran nach vorne zu sehen und voranzukommen. Wir merken das, und vielleicht kommen daher auch die guten Vorsätze für das neue Jahr, in dem wir alles besser machen wollen. 
Endlich mehr Zeit für die Kinder und den Partner nehmen. Nicht mehr so spät ins Bett gehen, weniger Süßigkeiten und mehr Sport. Mehr Geld an wohltätige Einrichtungen spenden. Nicht mehr lügen, schlecht über andere Leute reden und über Arbeitskollegen herziehen. Nicht mehr diese dunklen Gedanken haben, die niemals ein anderer erfahren darf. Manche dieser guten Vorsätze schaffen wir vielleicht wirklich umzusetzen, zumindest eine Zeit lang. Aber was ist mit den Dingen, die wir einfach nicht in den Griff bekommen, die uns aber so beschäftigen, dass wir uns wirklich schlecht dafür fühlen?
Es ist noch immer still, und die Putzkolonne ist auch noch da und geht ihrer Arbeit nach, die Straßen zu säubern. Ich sitze da und bin froh, dass ich jemanden habe, der in meinem Leben aufräumt, der den alten Schrott beseitigt und den Weg frei macht für Neues. Ich habe mir auch ein paar Dinge vorgenommen, die im neuen Jahr besser werden müssen, und ich bin froh, dass mir mein Gott dabei helfen wird, diese Dinge umzusetzen. Und dass er mir auch hilft mit den Folgen umzugehen, falls es mal wieder nicht so geklappt hat, wie ich mir das eigentlich vorgestellt habe. Gott hat uns Menschen hierfür sogar sein Ehrenwort gegeben.
"Und doch ist es Gott allein, der beides in euch bewirkt: Er schenkt euch den Willen und die Kraft, ihn auch so auszuführen, wie es ihm gefällt." (Philipper 2:13)
Was immer aus dem alten Jahr zurückgeblieben ist, lass es von Gott aufräumen. Und wenn du Hilfe brauchst, deine Vorsätze umzusetzen, dann sag es ihm, er wird dabei dabei helfen.
Ich wünsche dir einen guten Start in das neue Jahr 2013!


Glückwünsche an dich Kalender - zum neuen Jahr 2013

01. Januar 2013, claudia - Mannablog, Feiertag

Nun ist es geschehen, wieder einmal beginnt laut Kalender ein neues Jahr. Dir Kalender wollen wir dazu ganz herzlich gratulieren. Wir wünschen dir alles Gute für deine 365 Tage. Wir wünschen dir viel Freude und Gesundheit. Wir wünschen dir, dass dein Jahr weniger Leid und Tränen hat als dein letztes Jahr.

Bitte Kalender, können wir uns zu deinem Geburtstag auch etwas wünschen? Wir wünschen uns deine Entspanntheit. Erinnere uns immer wieder daran, dass du unabhängig bist und nicht wir deine Herren. Bitte Kalender achte auch auf ein gutes Gleichgewicht von Arbeit, Freizeit und Entspannung. Vor allem aber wünsche ich mir von dir Zeiten der Begegnung mit Freunden und Menschen, die erst noch meine Freunde werden.

In diesem Sinn wünschen wir allen ein gutes Jahr 2013!


Umsonst ist nicht teuer genug

30. Dezember 2012, marcus - Mannablog

Wir sind gestern Abend in München unterwegs gewesen, und was soll ich sagen - es war echt eine Menge los. Leute über Leute, auf den Straßen, in den Geschäften, einfach überall. Wir hatten ein paar Erledigungen zu tätigen und schafften es so, einen Großteil der Münchner Einkaufsmeile abzulaufen um von Geschäft zu Geschäft zu kommen. Schlange stehen war vorprogrammiert, allerdings fand dies eigentlich immer IN den Geschäften statt. Selbst in den namhaften, äußerst gut besuchten Etablissements wie Nespresso oder Apple konnten sich die Kunden im Laden aufhalten, es war irgendwie für alle Platz. EIN Geschäft wartete jedoch mit einer anderen Philosophie auf.

Dort wurde die Schlange nach draußen verlegt. Das Warten begann also noch BEVOR man überhaupt einen Blick in die Räume des Gebäudes werfen konnte. Eine bessere Attraktion hätte man sich gar nicht ausdenken können, und so sammelten sich immer mehr Leute in und auch um die Schlange herum. Ich würde sogar fast so weit gehen zu sagen, dass dies eine geniale PR-Masche seitens Abercrombie and Fitch war. Ich kann mir im Ernst nicht vorstellen, dass es in einem Klamottenladen nicht genug Platz für die Leute gegeben hätte, vor allen Dingen weil die Eröffnung ja mittlerweile auch schon wieder einige Zeit zurück liegt.

Was lernen wir daraus? Mach dich rar und teuer und alle wollen unbedingt etwas von dir haben. Vielleicht hätte auch Jesus die Preisgestaltung für den Eintritt in sein Reich nochmal überdenken sollen. "Umsonst und für Jeden" scheint den meisten Menschen einfach nicht teuer genug zu sein. Vielleicht wissen sie aber auch nur nicht, wie extrem teuer die "Freikarte" von Jesus erkauft wurde.


Waschgang grauer Herzen

28. Dezember 2012, Mannablog

Seit Tagen ist es bei uns grau und ungemütlich. Zu Weihnachten hat es geregnet, der Himmel hat sich seitdem nicht aufgezogen. Oder ich hab die Zeiten verschlafen...

So grau wie der Himmel über uns, so grau ist auch das Herz vieler Menschen. Ja, nach außen scheint es nicht immer so. Und weil wir uns denen gegenüber, die uns nett begegnen, auch ohne Gott nett verhalten, könnte man daraus auch schließen, dass der Mensch ein reines Herz hat und vom Guten bestimmt wird.

Aber das Herz ohne Jesus ist grau, wenn es nicht die besondere Reinigungsprozedur durchgemacht hat. Jesus, der auf der Erde die Füße seiner Jünger wusch, wäscht auch unsere Herzen – mit seinem Blut voller Vergebung und Leben pur.

Ohne diese Reinigung sind wir so grau, wie mit Wasser besprenkelte Klamotten, die eigentlich ein superstarkes Waschmittel benötigen. Und wie das Ergebnis dann aussieht, dazu kannst du jede Menge Werbespots finden.

Grau ist nicht gleich schwarz. Grau ist eine Mischung aus gut und böse – nichts Konsequentes, aber etwas Verblichenes und Verschwommenes. Warum ist ein graues Herz nicht erfüllend? Weil es nicht durch die klare Brille sieht, die das Ziel vor Augen hat, das Gott uns in die Wiege gelegt hat.

Ein graues Herz gibt sich mit dem zufrieden, was es als Erfüllung empfindet und geht ein Auf und Ab des Alltags mit – und weiß schlichtweg nicht, was es bedeutet, wenn Gott es einmal im Schleudergang gewaschen hat. Es hat nie die Frische gerochen, die Helligkeit von klarem Weiß genossen, war nicht das entspannte weiche Herz, das auch dem härtesten Gegner in Liebe begegnet ist.

Als Kinder Gottes sind wir wie in die Waschwanne geschmissen, in einem ständigen Waschprozess und werden nicht einfach in der Schmutzwäsche liegen gelassen. Wir müssen uns nur dazu bereit erklären – und den Waschgang als Notwendigkeit und Segen wahrnehmen. Die Frische spüren wir trotzdem schon, das schmutzige Wasser wird immer und immer wieder durch frisches Wasser ersetzt und die Freude auf die Vollkommenheit des reinen Herzens im Himmel ist ein Antrieb, den ich als graues Herz nicht hatte.

Willst du dich in Gottes Waschgang begeben?


Weihnachten ist anderen eine Freude machen

26. Dezember 2012, claudia - Mannablog

Endlich (oder schon) ist der letzte Weihnachtsfeiertag gekommen, morgen ist Weihnachten wieder vorbei. Geschenke sind ausgepackt und die besinnliche Zeit neigt sich zu Ende. Wie hast du die Tage gestaltet? War deine Familie bei dir oder hast du allein gefeiert? Was ist Weihnachten für dich? 

Ich glaube, dass es in Bezug auf die Bedeutung von Weihnachten nur zwei Gruppen von Menschen gibt. Die, die Weihnachten mögen und die für die Weihnachten nichts bedeutet. Interessanterweise ist es auch so im Leben. Es gibt Menschen, für die Jesus alles ist und für andere hat er keine Bedeutung.

Wir feiern Weihnachten, weil es zu unserer Familie gehört wie das familieneigene Stollenrezept und Lebkuchen. Weihnachten ist Freuen, dass es die Familie und die Freunde gibt und vor allem ist Weihnachten dazu da, anderen eine Freude zu machen. Ich glaube, das ist der eigentliche Sinn von Weihnachten. Jemandem anders eine Freude machen und vielleicht dabei über den eigenen Schatten springen. Das ist der Sinn, der Weihnachten zu Grunde liegt, denn Jesus wurde auf dieser Erde geboren und das war das größte Geschenk was wir Menschen bekamen. Wäre Jesus nicht geboren worden, hätte es keine Rettung für uns Menschen gegeben.

Wir wünschen dir einen frohen und freudigen zweiten Weihnachtsfeiertag!

Hier findest du noch Weihnachtsmusik vom Thomaner Chor.


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