Manna

Das besondere Weihnachtsgeschenk - unsere limitierte Auflage

11. Dezember 2012, claudia - Mannablog

Dieses Jahr gibt es ihn wieder unseren dejongsblog-Kalender. Für das Jahr 2013 haben wir uns etwas Besonderes ausgedacht. Versand ist auch als Weihnachtsgeschenk möglich.

Das Jahr 2013 steht unter dem Motto Wege. Wir alle sind auf einem Weg unterwegs und jeder Weg sieht anders aus. Diese Gedanken haben wir aufgegriffen und in Bildern ausgedrückt. Hier ein kleiner Vorgeschmack auf Wege 2013.

Der Wege-Kalender ist im A4 Format mit Ringung zum Aufhängen. Es ist wie immer eine limitierte Auflage und nur noch wenige sind verfügbar. Der Kalender ist nur über uns zu beziehen und hat keine ISBN Nummer. Deshalb können wir unseren Wege-Kalender auch zu einem guten Preis von 8 € (+ 2 €  Versand) abgeben. Bei einer größeren Bestellmenge reduzieren sich die Versandkosten und werden entsprechend der tatsächlichen Kosten abgegeben.

Möchtest du den Kalender gleich als Geschenk direkt versenden, ist das auch kein Problem. Bitte schreibe das einfach in die Bestellung dazu. Wir erlauben uns in dem Fall noch 1,5 € zur Weihnachtsverpackung zu berechnen. Bestellung bitte hier.

Unser Wege-Kalender ist ein besonderes Weihnachtsgeschenk, das Freude macht.


Auf dem Weihnachtsmarkt

10. Dezember 2012, gastbeitrag - Mannablog, Feiertag

Heute war ich auf dem Weihnachtsmarkt. Ich konnte vor lauter Menschen kaum treten. Von überall her strömten sie zusammen. Für Winterbeginn war richtig schönes Wetter. Ich wollte einfach nur von einem Ende zum anderen laufen, doch die Menschenmassen hinderten mich voran zu kommen. Ich brauchte eine kleine Ewigkeit. 20 Minuten später war ich am Ziel meiner Weihnachtsmarkt-Reise.

Manchmal braucht man eben länger, um ans Ziel zu gelangen. Ebenso ist es in der Glaubenssache. Bei mir war es so: Ich wurde erst als Erwachsener Christ. Aber ich sage mir: Hauptsache man wird es überhaupt, statt nie!

Das Gute ist, dass Jesus auf die Entscheidung für ihn wartet. Er reicht uns seine freundschaftliche Hand jeden Tag aufs Neue. Wir Menschen dürfen seine Hand nehmen und er geht mit uns zusammen durchs Leben!

Ich finde das wunderbar, einfach beruhigend.


Ich helf dir ... gleich.

09. Dezember 2012, marcus - Mannablog

Letzten Dienstag wurde von der "New York Post" ein Foto auf der Titelseite veröffentlicht, das einen Mann zeigt, der in wenigen Sekunden von einer einfahrenden U-Bahn zerquetscht werden wird. Unter Tatverdacht steht ein 30-jähriger Obdachloser, der den 58-jährigen Familienvater Ki-Suck Han nach einem Streit auf die Gleise gestoßen haben soll. Sekunden nachdem der Fotograf der New York Post den Auslöser gedrückt hatte, endete das Leben dieses Menschen auf tragische Art und Weise.

Es sind mehrere Dinge, die mich an dieser Tragödie massiv erschrecken.

Warum stößt jemand einen anderen Menschen aufgrund eines banalen Streits vor eine einfahrende U-Bahn? Hat er keinen Respekt vor dem Leben? Hat er einfach nicht nachgedacht, also rein aus dem Moment heraus gehandelt, ohne die Konsequenzen zu bedenken? War er betrunken? Hat er - selbst wenn ihm der andere Mensch egal gewesen ist - nicht einmal an seine eigene Zukunft gedacht? Oder hat er vielleicht nichts mehr zu verlieren?

Warum gibt es niemanden, der dem Familienvater hilft? Selbst wenn sonst niemand anwesend gewesen wäre (was in einer U-Bahn Station äußerst unwahrscheinlich ist), dann hätte es immer noch den Fotografen und den Täter selbst gegeben. Warum drückt jemand lieber den Auslöser einer Kamera, anstatt die kostbaren Sekunden zu nutzen um zu helfen? Hatte er "zufällig" seine Kamera schon bereit oder musste er sie vielleicht erst noch aus einer Tasche holen?

Warum erkennt der Täter nicht, dass er krassen Mist gebaut hat und eilt seinem Opfer zu Hilfe?

Warum schockiert es uns nicht, dass ein solches Bild die Titelseite einer Tageszeitung schmückt? Sind wir es schon gewohnt, Zuschauer solcher Gewaltexzesse zu sein?

Haben wir uns schon an eine Welt gewohnt, in der 15-Jährige einen Linienrichter tot treten, weil er eine - in ihren Augen - falsche Entscheidung getroffen hat?

Ich muss mir in letzter Zeit sehr oft diese Fragen stellen. Wo in aller Welt - und vor allem wie - haben die Menschen dieser Welt ihr Herz verloren? Wo ist ihnen die Barmherzigkeit, Demut und Liebe abhanden gekommen? Wer hat ihnen das Einfühlungsvermögen, die Güte, Geduld und den Frieden geraubt?

Ich wünsche dir und mir ein Herz, dem es nie an Liebe, Freude und Frieden, Geduld, Freundlichkeit und Güte, Treue, Bescheidenheit und Selbstbeherrschung mangelt.

"Ich gebe euch ein neues Herz und einen neuen Geist. Ich nehme das versteinerte Herz aus eurer Brust und schenke euch ein Herz, das lebt." (Hesekiel 36:26)


Gespaltene Herzen

07. Dezember 2012, Mannablog

Es geht gerade eine Werbung durch die Fernsehsender und Internetvideos: du kannst sein, was du willst, und auch mehrere Rollen gleichzeitig spielen. Auf den Plakaten der Kampagne sind „gespaltene Personen“ zu sehen.

Ich bin eigentlich kein Gegner davon, dass zum Beispiel jüngere Mütter auch arbeiten gehen können oder Studenten neben ihrem Studium auch schon den einen oder anderen Job annehmen. Und was es noch für Beispiele geben mag. Aber wenn man sich mal etwas in das Prinzip dieser Kompromisse eindenkt, wird klar: nicht alles, nicht alle Lebensentwürfe lassen sich so leicht kombinieren. Ein Teil wird auf jeden Fall den Kürzeren ziehen und in irgendeiner Weise vernachlässigt werden.

Und wie ist das mit unserem Glauben? Faule Kompromisse und geteilte Herzen gibt es in diesem Bereich doch schon genug. Ich vermute, dass er auf der Welt zahlreiche Christen, wenn nicht sogar alle irgendwann mal trifft: der harte Kampf zwischen Gast- und Bewohner-Sein auf dieser Welt. Wir wollen uns ausleben, wir haben Träume, wir haben Vorstellungen, was uns glücklich macht oder machen soll.

In der Bibel steht mehrfach, dass wir unsere Gaben für Gott einsetzen und nicht untätig herum sitzen sollen - wozu wären wir sonst hier zu Gast? Und Gott gibt uns auch Träume, auf die wir zu leben. Aber es ist ein Unterschied, ob wir uns von unseren Gefühlen und Erfahrungen diktieren lassen, was uns gut tut oder ob wir Gott vertrauen, dass seine Gebote und Verheißungen uns zum Besten dienen. Wenn wir mit unserem eigenen Kopf durch die Wand wollen, während Gott uns auf der anderen Seite die Tür aufhält, sind wir selbst die Leidtragenden.

Der Weg durch Gottes Türen ist oft der, der uns nicht sofort befriedigt und in Fast-Food-Manier ruhig stellt. Gottes Wege sind aber die, auf denen wir langfristig sicher, zufrieden und glücklich sein werden. Wenn wir uns an ihn halten, anstatt blind alle Rollen mitzuspielen, die uns so einfallen und gefallen, dann werden wir auch keine geteilten Herzen mit jeder Menge  

Überlege dir mal, wo du momentan vielleicht lieber schnell mit dem Kopf durch die Wand willst, obwohl Gott dir auf dem längeren Weg eine offene Tür und eine solide Grundlage verspricht.


Der richtige Zeitpunkt?

03. Dezember 2012, claudia - Mannablog

Heute Morgen lauschte ich unfreiwillig einem interessanten Gespräch. Der Inhalt dieses Gespräches wurde für mich der Anlass für diesen Blog. Kurz zusammengefasst, ging es um den richtigen Zeitpunkt für die Taufe eines Menschen, der sein Leben Jesus übergeben hat.

Spontan musste ich an unsere Eheschließung denken. Als wir uns für einander entschieden hatten, dauerte es genau 4 Wochen bis zum Termin auf dem Standesamt. Denke ich an die Erwartungshaltung vieler Christen und Kirchen, dann hätten wir nach dieser Entscheidung noch mindestens … wenn nicht noch länger warten müssen.

Jetzt gibt es mehrere Gründe den Tauftermin nach hinten zu schieben.

1.       Die Christen in der Kirche halten sich für würdig über das Herz und die Beziehung eines anderen Menschen mit Jesus zu entscheiden.

2.       Mancher der getauft wurde, hat seine Beziehung mit Jesus danach irgendwann an den Nagel gehangen.

Gründe, die für eine Taufe direkt nach einer Entscheidung sprechen:

1.      Die Beziehung mit Jesus Christus wird durch die Taufe bestätigt und gefestigt.

2.      Die Taufe ist der Beginn einer Beziehung nicht die Belohnung für treues Kirchegehen.

3.      Durch die Taufe wird der alte Mensch sichtbar begraben und ein neuer Mensch fängt zu leben an.

Meine Schlussfolgerung:

Ich plädiere dafür die Taufe als das zu sehen, als das was sie gedacht ist. Als Beginn eines neuen Lebens mit Jesus.

Ist die Aussage, „wir sind nicht zuständig für die Entscheidungen anderer Menschen“, richtig, dann gibt es keinen Grund die Taufe zu verzögern.

Denke ich an den Beginn meiner Ehe, dann füllt sich mein Herz heute noch mit Freude.


Versteckte Talente

02. Dezember 2012, marcus - Mannablog

Am letzten Donnerstag hatten wir die Jahresabschlussfeier unseres Krankenhauses. Diese Abende sind immer sehr entspannt. Es sind viele Leute da, es gibt gutes Essen und auch die Stimmung ist sehr gut. Was mich an diesen Abenden immer ganz besonders beeindruckt ist die ?Verwandlung?, die die Menschen durchmachen. In der Klinik hat jeder Berufskleidung, alle sind mehr oder weniger in ?Säcke? gekleidet, und somit sieht auch jeder irgendwie gleich und sehr alltäglich aus. 
Was für eine Wandlung findet jedoch mit den Menschen statt, wenn man sie mal in einem feierlichen Ambiente im privaten Leben erleben kann! Die Frauen und Mädels haben sich richtig herausgeputzt und auch die Männer sieht man endlich mal mit Frisur, Jackett und schicken Schuhen. Ein erlebter Unterschied wie Tag und Nacht. Vor allem ist es auch interessant, wie sich die unterschiedlichen Persönlichkeiten auch unterschiedlich kleiden und geben. Die einen kommen in Tracht, die anderen sportlich - elegant und wieder andere richtig edel. 
Als wäre dieses Vorher - Nachher - Erlebnis nicht schon genug gewesen, sind an diesem Abend auch noch einige versteckte Talente zu Tage gefördert worden. Mitarbeiter aus dem Sozialdienst haben einen Bauchtanz zu orientalischer Musik vorgeführt, ein Mitarbeiter im Lager schmetterte kroatische Volksmusik. Wie sich herausstellte, hat er eigentlich Musik studiert und arbeitete in seiner Heimat als Musiklehrer. Hier empfindet er jedoch seine Sprachkenntnisse als nicht ausreichend, um auf diesem Gebiet weiter zu arbeiten. Eine weitere Mitarbeiterin klinkte sich in die anwesende Band ein und sang mit ihnen ein Lied mit.

Es erstaunt mich einfach, wie solche Talente im Alltag untergehen. Obwohl ich täglich mit diesen Leuten zu tun habe, erkenne ich nur das, was mir vor Augen ist. All diese wunderbaren Dinge sind mir bisher verborgen geblieben. So ist es doch immer mit uns Menschen. Wir sehen nur das, was unsere Augen auch wirklich physisch sehen können. Das was einen anderen, der uns begegnet, wirklich ausmacht, ist schwer für uns zu ergründen. Mit Gott ist es anders. Er sieht nicht das was wir sehen. Er blickt tief in dein und mein Herz. Er weiss genau was uns bewegt und welche Talente und Fähigkeiten in uns schlummern. Für mich ist das ein tolles Gefühl, zu wissen, dass Gott alles über mich weiß. Er möchte all diese tollen Dinge fördern und voll zur Geltung bringen. 


Führen und Leiten

25. November 2012, marcus - Mannablog

Diese Woche war bei mir irgendwie das Thema Führen und Leiten angesagt. Eigentlich ist es das schon länger, da ich dahingehend eine Weiterbildung mache, aber die letzen Tage hat es mich auch in einigen privaten Bereichen ereilt. 
Was ich dabei extrem gemerkt habe ist, dass es ganz erheblich vom Leiter abhängt, wie es den Menschen - seinem Team - geht. Leiten funktioniert nämlich auf verschiedene Arten, verschiedene „Führungsstile“. 
Im Laissez-faire Stil hat der Leiter nicht genug Biss sich durchzusetzen, und lässt deshalb alles einfach geschehen. Dort setzen sich dann meist willensstarke Mitarbeiter an die Spitze und werden somit zum „heimlichen Chef“. 
Im autoritären Stil behandelt der Leiter seine Mitarbeiter von oben herab und diktiert seine Vorstellungen ohne Rücksprache und Gespräch auf seine „Lakaien“ herab. Es gibt kaum Kooperation, kaum Raum für Entfaltung.
Erst heute war eine sehr gute Freundin bei uns und hat uns ihr Herz ausgeschüttet. Mitarbeiter scheinen seit geraumer Zeit im stillen gegen sie gehetzt zu haben. Ihr Chef hat sie zum Gespräch zitiert, und liess ihr den Termin erst am selben Tag ausrichten. Erfahren hat sie es dann fünf Minuten zu spät - von der Reinigungskraft. Das Verhalten des Leiters selbst im Gespräch widersprach allen Regeln der Kommunikation, die ich momentan auch lerne, und kann mit gutem Gewissen als Mobbing bezeichnet werden.
Es ist traurig, wie viele Leiter jegliche Menschlichkeit abgelegt haben, und ihre Mitmenschen wie ein wertloses Stück Fleisch behandeln. Sie haben das wahre Führen und Leiten schon lange verlassen. Es geht ihnen nicht um den Menschen, sondern allein um Geld, Einfluss und Macht.
Ich muss unweigerlich daran denken, wie Jesus seinen Jüngern erzählt hat, was Leiten und Führen eigentlich wirklich bedeutet. Jemand der über Andere Chef sein will, soll eigentlich ihr Diener oder Angestellter sein. Er soll seine Macht also zum Besten einsetzen, für die Menschen, die ihm anvertraut sind. Er macht uns sogar selbst vor, wie er das meint. Er kam auf diese Welt, um den Menschen zu dienen, um sie zu heilen und an ihrer Seite zu stehen. Alles was er tat, geschah aus Liebe, bei Gott gibt es keinen Zwang. Sein Herz voller Liebe zu den Menschen drängte ihn zu dem Leben, das er lebte. Obwohl er sich nie als Chef aufführte, niemandem Geld zahlte, damit er mit ihm mit ginge, und niemanden zu etwas zwang, taten die Menschen bereitwillig worum er sie bat. Er brauchte kein autoritäres Verhalten, denn er hatte Autorität. Er zeigte uns Menschen damit einen anderen Führungsstil. Man würde heute wahrscheinlich „Kooperativer Führungsstil“ dazu sagen.
Gott bezieht dich in seine Führung mit ein. Er möchte dass du verstehst worum es im Leben geht. Er möchte dich fördern und das Beste aus dir herausholen, ganz ohne Druck und ohne Zwang, allein durch seine Liebe große Liebe zu dir.
Wie hast du seine Führung in deinem Leben erlebt? Wie führst du andere? 


Jetzt - gesegnet und in Farbe

22. November 2012, Mannablog

Ich habe vor vier Jahren begonnen in Übermaß an Mitteilungsbedürfnis und gemeinsam mit einer Freundin einen Blog zu schreiben. Nach zwei Jahren und hunderten Einträgen war Schluss damit. Zum Einen wegen meinem Umzug und zum Anderen, weil das Ganze mehr oder weniger einer Witzesammlung von alltäglichen Begebenheiten zu gleichen schien und für Außenstehende weniger interessant war.

Jetzt habe ich mir das Ding mal wieder angeschaut und musste an vielen Stellen ziemlich über mich selbst lachen. Aber nicht nur über mich und meinen Schreibstil damals, auch über die Erinnerungen, die hochkamen. Die Leichtigkeit, mit der ich die 16 bis 18 genommen habe, und gleichzeitig die Ernsthaftigkeit und die Sorgen, die sich immer mal Bahn brechen wollten.

Es kann leicht passieren, dass wir die Vergangenheit als einen Block von Unverstand, trivialer Kindheit oder schweren Zeiten hinter uns stellen. Doch diese Sicht ist überhaupt nicht ausgewogen. Unser Vater im Himmel hat uns Tag für Tag begleitet, er hat Türen geöffnet und uns Freude an kleinen wie größeren Dingen gegeben.

Mir wird immer mehr klar, wie schnell alles vergeht. Meine letzten Wochen waren voll von schönen Erlebnissen, aber auch Arbeit. Und es geht weiter und weiter. Wir können und sollen die Vergangenheit gerne ruhen lassen und nach vorn schauen, denn dort liegt die Ewigkeit. Aber wir dürfen Gott auch dankbar sein für das Erlebte und vor allem aus der Freude an den Erinnerungen lernen, dass wir unser Leben auch jetzt so wertschätzen sollten, wie es ist. In einem Jahr können uns wichtige Menschen weggezogen sein, unser Beruf anders aussehen, unser Status in unserer Gesellschaft und Familie. Dann ist es doch schade zurück sehen zu müssen und festzustellen, dass diese Zeit nur in der Retrospektive einzigartig und lebenswert war, ja sogar von Gott einzigartig gesegnet.

Halte danach doch mal bewusst in dieser Woche Ausschau. 

anne


Gib mir deine Zeit

18. November 2012, marcus - Mannablog

Hast du schonmal jemanden gehabt in deinem Leben, der deine Zeit wollte? 
Ich seh dich schon mit mir schmunzeln. Blöde Frage, was? Natürlich hast du jemanden gehabt, der deine Zeit wollte, und nicht nur einen; und wenn es nur deine Katze war, die dir fordernd um die Beine strich (Disclaimer: Dies ist keine Aufforderung für weiteren #catcontent auf Youtube *grins*). Und um ehrlich zu sein, kannst du dich nicht einmal aus der Gruppe der ?Zeitforderer? ausnehmen. Du bist doch selber einer von  ihnen. Du brauchst die Zeit deiner Eltern, deiner Kinder, deiner Lehrer, deines Chefs, deiner Arbeitnehmer, deiner Großeltern, deiner??..
Es gibt die verschiedensten Gründe, warum du diese Zeit der anderen brauchst. Dir fehlt Wissen, Möglichkeiten, Geld, Können und vor allem  Liebe, Zuneigung und Anerkennung. Solange die Menschen dir dabei helfen können, deine Defizite auszugleichen, ist deine Welt weitestgehend in Ordnung. Du kannst deine Bedürfnisse stillen und die Ziele erreichen, die du dir gesetzt hast. Problematisch wird es dann, wenn du es mit Menschen zu tun hast, die dir aus verschiedensten Gründen ihre Hilfe verweigern oder dich sogar im schlimmsten Falle boykottieren. Besonders schlimm wird es, wenn dir Menschen Liebe, Zuneigung und Anerkennung verwehren. Es tut weh. 
Zeit für jemanden haben bedeutet also jemandem Gutes zu tun. 
Wenn ich daran denke, wie viel Gutes mir mein Gott tut, und wie viel Zeit er für mich hat, dann wird mir erst wirklich bewusst, wie wenig Zeit ich oft im Gegenzug für ihn habe. Ich glaube es tut ihm weh. 
Wie gut, dass er wegen genau dieser Problematik einen Tag in der Woche dafür ausgewählt hat, an dem ich mir diese Zeit ganz bewusst nehmen kann. Dieser Tag tut einfach gut, und ich glaube nicht nur mir, sondern auch Gott. Ich wünsche dir auch so einen Tag, an dem du einfach einmal Zeit hast, noch mehr als sonst, für alle Wesen, die dir wichtig sind. Katze, Mensch und Gott. 


Eisig kalt und hoch motiviert

16. November 2012, Mannablog

Es ist toll zu sehen, wie Gott uns Menschen so sozial geschaffen hat, dass wir uns gegenseitig ermutigen, stärken und aufhelfen können. Gemeinschaft tut nicht nur gut, sie kann auch durch den gegenseitigen Austausch von Zielen und Gedanken gesunde Grundsteine für die Zukunft legen. 

Ich hab es endlich geschafft, mal zum Fitness zu gehen. Alleine könnte ich mich kaum dazu motivieren, erst recht nicht bei den kalten Temperaturen. Man kommt aus dem Studio, wo es warm war – nicht nur wegen der Heizung- und dann ist es eisig kalt. Wie soll das erst im richtigen Winter werden?! Aber mit jemandem, der diese Entscheidung auch trägt, ist das alles viel leichter. Auch die anstrengenden, ewig lang wirkenden Minuten auf dem Hometrainer und die Gewichte, die die Beine stemmen müssen, ja auch das.

Gemeinsame Ziele, Ermutigung. Ich bin Gott sehr dankbar, dass er uns nicht als Eremiten geschaffen hat, die immer aus eigener Kraft alles – im wahrsten Sinne - stemmen müssen. Die Powermen und -women, die sich selbst motivieren und alles schaffen können. Gott hat uns Menschen gegeben, die unsere Freunde werden können, die unser Gutes wollen, es hervorkehren und denen wir genauso begegnen können. Und sollen. Erst das gegenseitige Hineingeben in ein Ziel, Investieren in eine Vision und in Freundschaften bewirkt eine Ausgeglichenheit in der Beziehung und auch in Projekten und Ähnlichem. 

Nur in unserer Freundschaft zu Gott ist es etwas anders – ihm können wir niemals das zurückgeben, was er uns gibt. Er ist nicht unser Kumpel, den wir motivieren müssen, die Welt zu retten. Nein. Er ist der Schöpfer und er schenkt uns Kraft für unseren Tag und Kraft, um den des Anderen ebenfalls zu erleichtern. Was wir Gott zurückgeben können, ist unser ehrliches, offenes Herz, das sich von ihm führen lassen möchte und den Dank für das Vorrecht, motiviert zu werden und motivieren zu dürfen.

Wozu fehlt dir momentan die Motivation? Beginne doch damit, jemand Anderen zu motivieren – er tut es dir bestimmt gerne nach. 


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