Manna

Religion ist Beziehung oder Erfüllungsgehilfe

15. November 2012, claudia - Mannablog

Ich las neulich folgenden Satz: "In manchen Teilen der Welt ist die Religion im Grunde eine Kraftquelle, die nur dazu dienen soll, die Herausforderungen des Alltags zu meistern."  Spontan wollte ich das Wort "manchen Teilen" streichen. Während ich darüber nachdachte, setzte sich dieser Satz in meinem Kopf fest und fing an immer wieder einmal in mein Bewusstsein zu hüpfen. Nachfolgend kannst du mein Ergebnis lesen:

Es gibt für uns Menschen tatsächlich nur zwei Arten, mit Religion und dem dazu gehörenden Gott umzugehen. Entweder starten wir in eine ganz normale Beziehung oder aber wir betrachten Religion als Erfüllungsgehilfen. Dabei ist diese Einstellung bei allen Arten von Religion anzutreffen. Ob Atheismus, Heldenverehrung oder Esoterik - immer dient die Ausübung der Religion dazu, sich selbst wohl zu fühlen.

Wie dieses Denken im Christentum Einzug hielt, vermag ich nicht zu sagen, aber angekommen ist es. Dabei ist das Christentum (und auch das Judentum) auf Beziehung ausgelegt. Eine Beziehung funktioniert aber nur, wenn zwei Wesen Interesse daran haben.  Jeder, der eine Beziehung zu YHWH sucht, wird ihm begegnen.  

Der Gott YHWH existiert und das ohne uns. Er braucht uns nicht, um seine Existenz nachzuweisen. Er hat alle Macht im Universum, aber (für mich immer wieder erstaunlich) er mag uns Menschen auf der Erde. Deshalb will er mit ihnen in Beziehung leben. In dem Moment, wo das geschieht geht es nicht um YHWH als Erfüllungsgehilfe, sondern um Freundschaft und Vertrauen.

YHWH hilft uns, weil wir mit ihm in Beziehung leben. Es ist kein Erfüllungsgehilfe für uns, diese Reihenfolge ist ihm sehr wichtig. Das merke ich immer wieder im Alltag. Je mehr ich ihn persönlich suche und Zeit mit ihm verbringe, um so stärker sind die positiven Auswirkungen im Alltag zu merken. (Danke YHWH, Hab dich auch lieb!) 


Weiterbildung in das Medien- und Presserecht

14. November 2012, claudia - Mannablog

Nicht jeder, der im Internet unterwegs ist, ist selbst Journalist. Doch trotzdem lohnt es sich, dem Medien- und Presserecht eine gewisse Aufmerksamkeit zu widmen.

Themen wie das Persönlichkeitsrecht, publizistische Sorgfalt, Recherche über das Thema, Recht am eigenen Wort und Namen, das Recht am eigenen Bild und der Bereich der Haftung im Medienrecht sind Themen, die nicht nur Journalisten aus Zeitung, Funk und Fernsehen betreffen.

Sobald ein Beitrag im Internet veröffentlich ist, sind diese Fragen auch für einen persönlich relevant. Dabei spielt es oft keine große Rolle ob es ein privater Blog ist. Deshalb macht eine Weiterbildung zum Thema Medien- und Presserecht nicht nur für Blogger, sondern auch für die Verantwortlichen einer gemeinnützigen Webseite Sinn.

Die christliche Medienakademie bietet so eine Schulung am 23.-24.11. in Wezlar an. Kurzentschlossene sind herzlich willkommen.


Umstellung der Webseite

12. November 2012, claudia - Mannablog

Gestern begann bei uns die heiße Phase der Umstellung auf das neue Design.

Ende November kannst du dich nicht nur auf ein neues Design freuen, auch im Inhalt wird es Veränderungen geben. Mit dem neuen Design fangen wir an, die Bandbreite der modobonum-Webseite zu erweitern. So wird es nicht mehr nur den Manna-Blog geben, sondern eine Menge mehr.

Am Anfang des gestrigen Tages stand ein großes Fragezeichen, gefolgt von einer Phase des Schwitzens. Als klar wurde, dass die Aktivierung einiger Funktionalitäten klappt, setzte eine gewisse Entspannung ein. Nun beginnen wir die neuen Inhalte in die Datenbank einzupflegen. Aus Ressourcengründen geschieht dies im laufenden Betrieb der Datenbank.

Deshalb könnten Veränderungen sichtbar sein oder die Seite komisch aussehen. Es sind nur Kleinigkeiten, doch sie lassen sich nicht immer verhindern. Also nicht wundern, wenn etwas anders ist als bisher, dann liegt es daran, dass wir in unsere Datenbank viel Neues einfüllen. Wenn alles optimal läuft, dann ist aber gar nicht sichtbar und alles bleibt wie gewohnt.

Willst du uns unterstützen, dann kannst du das tun, indem du uns Fotos schickst und Bibeltexte, die dir gefallen.

Und vor allem kannst du Support leisten, indem du unseren Auftraggeber bittest uns zu helfen. Danke für deine Fürbitte.


Gib mir die Welt

11. November 2012, marcus - Mannablog, Empfehlung Link

Schon vor einiger Zeit - ich glaub es sind schon etwa zwei Jahre - hat mir ein Freund von einem Film erzählt, den ich mir seither unbedingt mal ansehen wollte. Darauf gekommen waren wir, als ich ihm im Gespräch eröffnete, dass ich eigentlich überhaupt keine Ahnung habe, wie eigentlich das Finanzsystem dieser Welt funktioniert.
Ich behaupte jetzt einfach einmal ins blaue hinein, dass du davon auch nicht wirklich viel Ahnung hast. Vielleicht täusche ich mich jetzt auch und tue dir Unrecht, aber das nehme ich in Kauf. Wenn du oder ich nämlich mehr Ahnung hätten, dann hätten wir und alle anderen schon vor langer Zeit beginnen können, diesem System ordentlich Probleme zu bereiten. Da sich nun aber weder ich noch du bisher genauer dafür interessiert haben, leben wir weitgehend unbedarft in unserer kuscheligen kleinen Welt weiter. Mehr oder weniger. Denn gestern Abend habe ich es dann endlich mal geschafft, mir den Film - sogar mit meinem Freund zusammen - anzusehen. Ich muss sagen, ich bin wirklich erstaunt, ernüchtert und ausgekuschelt. Der Film hat mich wirklich beeindruckt, erklärt er doch auf einfache und anschauliche Weise das Leid mit dem lieben Geld, die Schulden der Menschen und die Krise in der wir uns als Menschen auf dieser Welt, in diesem System befinden. Er zeigt ganz klar, wieso die einen immer reicher und die anderen immer ärmer werden. Wieso die einen nicht wissen wohin mit ihrem Geld, und die anderen nicht wissen, woher sie das nächste Essen bekommen sollen.
Es ist wirklich ernüchternd, so klar vor Augen geführt zu bekommen, wo die Gier und Machtgeilheit eines Menschen ihn hinführen kann.

Ich muss dir wirklich sagen, ich bin froh, dass ich in Gott jemanden habe, der mir Hoffnung und Perspektive gibt über dieses Leben hinaus. Egal was mit dieser Welt in den nächsten Jahren noch passieren wird, ich weiss, dass Gott da ist, und dass er bereits eine neue Welt im Sinn hat, in der es wertvollere Dinge gibt als Geld.

Wenn ich dich neugierig gemacht habe, dann schau doch selber mal in den Film rein. Du brauchst nur nach dem Titel „Fabian Gib Mir Die Welt Plus 5 Prozent“ googlen. Oder du nimmst einfach den unten stehenden Link auf Youtube (auch wenn du ihn anderswo vielleicht in besser Qualität findest).

http://www.youtube.com/watch?v=ctHV8B5IJrI 


Feiertag, feiern, Ruhe und was das alles mit Linsen zu tun hat

09. November 2012, claudia - Mannablog

Morgen ist ein besonderer Tag, wir wollen feiern. Deshalb habe ich rote Linsen eingeweicht, um morgen daraus einen Linsensalat zu machen. Dabei las ich auf der Verpackung einen ganz interessanten Satz: Meistens wird in der arabischen Küche am Abend ein Linsengericht gereicht. Damit ist es das erste Gericht des neuen Tages.

Für mich war das neu. Es wird also nicht nur in der jüdischen Kultur der Tag am Abend begonnen. Ich persönlich bin ja ein ganz großer Fan dieses Prinzipes, auch wenn das konsequente Umsetzen in der westlichen Welt nicht so einfach ist. Auch der Feiertag Gottes, der Sabbat, beginnt am Freitag Abend. Gott hat diesen siebten Tag als Feiertag geplant. Was ja eigentlich total klasse ist. Jede Woche einen serienmäßigen Feiertag. Nicht erst nach einem Grund suchen müssen um zur Ruhe zu kommen, sondern einfach in Anspruch nehmen.

Nur das mit dem Anfang des Feiertages gelingt uns nicht immer richtig gut. Gestern war wieder so ein Tag, an dem wir länger im Freitag hängen geblieben sind als gewollt. Dabei haben wir schon vor Längerem festgestellt, dass es sich lohnt den Sabbat bereits am Freitag abend mit einer kleinen Party willkommen zu heißen. Je besser uns das gelingt um so besser wird der Tag als Ganzes.

Wir wünschen dir einen schönen Feiertag. Eine Feiertag mit Ruhe und Freude, mit Gemeinschaft und Lachen. ... und ohne Alltag.


Segensmotoren

08. November 2012, Mannablog

Dir ist bestimmt schon aufgefallen, dass Gott uns manchmal zu Dingen herausfordert, die wir eigentlich ungern tun wollen. Das kann aus Bequemlichkeit oder aus Angst und Ungewissheit sein, wie auch immer der Mensch gestrickt ist.

Aber Gott hat uns als seine Kinder in dieser Welt stationiert, damit wir ein Segen sind und diesen Segen auch weitergeben. Und das bedeutet auf lange Sicht gesehen, dass wir nach einigen Jahren nicht mehr an dem Punkt stehen dürften, wo wir mal angefangen haben. Wenn Gott unser Leben bewegt, dann bewegt er unser Herz, unseren inneren Motor. Unser Herz bildet dann Wünsche und Tatendrang aus, die uns wiederum als gesamten Menschen bewegen.

Jesus kann unser Herz so in Gang bringen, dass unser Blick für die Bedürfnisse unserer Mitmenschen geschärft wird und dass wir nicht mehr mit dem Finger auf andere zeigen, die sich nicht darum kümmern. Es kann so weit kommen, dass wir intuitiv davon ausgehen, dass dies unsere Aufgabe ist.

Wir haben alle ein Leben, das Verpflichtungen enthält und meist auch wenig Zeit zur freien Gestaltung. Ich glaube, wenn wir trotzdem den Impuls von Gott höher stellen und nicht ignorieren, wir nicht nur ein Segen sein können, sondern selbst gesegnet werden.

Dann stellt sich die Erkenntnis ein, dass Gottes Pläne und Sicht so viel größer ist als unsere eigene und dass es total wertvoll ist, was wir durch ihn tun dürfen.

Wenn sich in deinem Leben demnächst die Möglichkeit ergibt jemandem ein Segen zu sein bzw. du Gott an deinem Herzensmotor werkeln spürst, dann stemme nicht deinen Fuß so lang auf die Bremse, bis du nicht mehr kannst. Das raubt dir unnötig Kraft, die dir Jesus sonst eigentlich von sich aus abgeben möchte.


Neue Studie: Rauchen senkt die Lebenserwartung -auch bei Frauen

07. November 2012, claudia - Mannablog

In der medizinischen Fachzeitschrift "The Lancet" wurde jetzt im Oktober eine Studie über die Auswirkungen des Rauchens bei Frauen vorgestellt. Untersucht wurden 1,2 Millionen gesunde Frauen, die im Mittel 55 Jahre alt waren. Die Prospective Studie lief über 12 Jahre hinweg in Großbritannien.

Am Ende dieser Zeit waren sechs Prozent der Frauen gestorben. Raucherinnen, die auch drei Jahre nach Studienbeginn noch qualmten, hatten im Vergleich zu den Frauen, die nie geraucht haben, eine dreifach erhöhte Sterberate, also gesunktene Lebenserwartung. Im Ergebnis, so wurde geschlussfolgert, starben zwei von drei Raucherinnen in Folge ihres Tabakkonsums.

Ins Verhältnis zur Sterberate in Großbritannien gesetzt, entspricht das einem Verlust von elf Lebensjahren.  Als Konsequenz daraus ist die Wahrscheinlichkeit, vor dem 70. Lebensjahr zu sterben bei 24 Prozent.  Im Vergleich zu 9 Prozent bei Nie-Raucherinnen.

Nachgewiesen wurde auch eine direkte Abhängigkeit zwischen der Anzahl der gerauchten Zigaretten und der Lebenserwartung der Frauen. Je mehr Zigaretten umso schlechter. Die Ursachen für die zusätzlichen Todesfälle lagen in den klassischen raucherbedingten Erkrankungen wie COPD, Lungenkrebs, KHK und Schlaganfall.

In der Studie konnte auch nachgewiesen werden, dass es zu jedem Alter sinnvoll ist mit Rauchen aufzuhören. Ein Rauchstopp vor dem 40. Lebensjahr senkte das erhöhte Sterberisiko um 90 Prozent. Frauen, die mit 50 Jahren das Rauchen einstellen, senken damit immer noch das Risiko einer tabakbedingten Sterblichkeit um zwei Drittel.

Im Vergleich zu Frauen, die nie geraucht haben, hatten die Frauen, die mit 40 Jahren aufhörten, trotzdem noch eine um 20 Prozent erhöhte Sterblichkeitsrate.

"Wenn Frauen wie Männer rauchen, dann sterben sie auch wie Männer", schreiben die Studienautoren um Kirstin Pirie von der Oxford University. Es lohnt sich für beide, Männer und Frauen, das Rauchen zu lassen.


Das könnte ich nie

04. November 2012, marcus - Mannablog

Das könnte ich nie. Bestimmt kommt dir dieser Satz auch bekannt vor. Er wird gerne in den unterschiedlichsten Situationen angewandt, um zum Ausdruck zu bringen, dass man entweder die eigenen Fähigkeit nicht als ausreichend einschätzt, oder um seinem Gegenüber klarzumachen dass man selber nie so waghalsig, halsbrecherisch, hinterlistig oder auch gemein wäre. ?Das könnte ich nie? ist also entweder eine bewundernde oder verachtende Aussage. In der Natur dieser Aussage liegt die Tatsache, dass man das betreffende Verhalten noch nicht durchgeführt hat, geschweige denn ausprobiert hat. Sonst könnte man ja nicht die Aussage treffen ?Das könnte ich nie?. Denn wenn ich etwas probiert habe, wäre höchstens die Aussage ?Das kann ich nicht? richtig. Selbst in diesem Fall ist es aber fraglich, ob man es lange genug versucht hat, um wirklich mit Sicherheit eine Unfähigkeit, das betreffende Verhalten zu erlernen, ausschließen zu können.

 

Woran liegt es eigentlich, dass wir manchmal so schnell und voreilig über unser eigenes Können urteilen? Sollten wir es eigentlich inzwischen nicht besser wissen? Wir sind vom Brabbeln zum Sprechen, vom Krabbeln zum Gehen, vom kindlichen Wissen zum erwachsenen Wissen gekommen. Doch wir beachten das gar nicht, denn das ist ja ?normal? so. Wir haben gelernt in einem sozialen Gefüge zu leben, haben eine Schule besucht und üben einen Beruf aus. Und alles haben wir irgendwie geschafft. Alles sind Tätigkeiten in Bereichen die wir vorher noch nie ausgeübt haben. Und trotzdem haben wir, habe ich, hast du es irgendwie geschafft. Vielleicht sind Schule und Beruf aber gerade deine Problembereiche (?Das kann ich nicht.?) und du hast deine Erfolge eher im Sport. Oder du du fährst die schnellsten Rennen in Need for Speed und kennst dich in World of Warcraft besser aus als in deinem Heimatort.

Was auch immer in deinem Leben gerade los ist, wo auch immer du das Gefühl hast, dass du an dieser Stelle niemals weiter kommen wirst: Lass dir nichts einreden. Du kannst mehr als du dir selber zutraust, du hast es ja auf deinem Lebensweg bereits bewiesen. Mensch, du hast mal als Baby angefangen und alles gelernt was du jetzt kannst!

 

Auch wenn du vielleicht momentan das Gefühl hast, deine Ziele nicht zu erreichen, möchte ich dir Mut machen. Es gibt ein Ziel, an dem du hundertprozentig ankommen wirst, egal was oder wie viel du kannst. Es gibt einen Lebensweg auf dem du nicht alleine unterwegs sein musst, und auf dem du dich auch nicht verlaufen kannst.

 

?Eine feste Straße wird dort sein, den ?heiligen Weg? wird man sie nennen. Wer unrein ist, darf sie nicht betreten, nur für das Volk des Herrn ist sie bestimmt. Selbst Unkundige finden den Weg, sie werden dort nicht irregehen.?

(Jesaja Kapitel 36 Vers 8)


Leopard küsst Maus oder ein Ort zum Träumen, der Realität wird

03. November 2012, claudia - Mannablog

Es gibt ein Zitat im Buch der Bücher, dass die Fantasie der Leser schon immer angeregt hat. Dort heißt es, dass es eine Zeit geben wird, in der der Löwe Gras frisst und das Lamm neben ihm das Gleiche tut. Stell dir mal vor, Löwe und Lamm und beide fressen Gras. Keiner muss Angst haben vorm anderen. Das Lamm wird nicht zum Nachtisch verspeist. Was für eine Zeit wird das wohl werden? Es heißt von dieser Zeit, dass die Bäume 12x Früchte tragen werden im Jahr. Dabei ist für manchen die Zusage, dass keine Tränen mehr geweint werden die größte. Gestern habe ich bei einem Freund in Facebook eine Reihe Fotos gesehen. Den Link zu Facebook habe ich mal rein gesetzt, ob es allerdings geht, bin ich nicht sicher. In einem der Fotos küsst eine Leopard eine kleine Maus. Ich vermute zwar eine Fotomontage, aber schön ist das Foto allemal. Immer wenn ich das Nase voll habe, stelle ich mir einen gigantischen Garten vor und das Gras kitzelt an meinen Fußsohlen beim Drübergehen. Während ich so über das Gras laufe, spüre ich nicht nur einfach das Gras, sondern jeden einzelnen Halm, wie er die Nerven meiner Fußsohlen streichelt. Es ist schön, einen Ort zu haben, von dem man träumen kann. Doch besonders schön ist es wenn klar ist, dieser Ort wird einmal Realität sein. 


Talenteschmiede

02. November 2012, Mannablog

In letzter Zeit fällt mir wieder auf, wie sehr es mir Spaß macht zu schreiben, zu zeichnen und zu illustrieren. Während meinem Praktikum und Aufträgen neben dem Studium wurde ich immer wieder aufgefordert, mal dies und das zu probieren. Nun denke ich, zwanzig Jahre sind schon eine Menge Zeit, in der man viel gelernt hat. Aber, und das wird mir auch klar (gemacht), ausgelernt habe ich deswegen noch lange nicht. Manche Abläufe müssen erst richtig geübt oder Ideen in Umwegen und neuen Bahnen ausgedacht werden.

Es gibt wirklich wundervolle Designer, die einen Hammer nach dem anderen raushauen und man könnte meinen, für sie ist das nicht mehr mit Arbeit verbunden. Aber jeder Ideenfindungs- und Umsetzungsprozess braucht neuen Elan und Motivation. Ein routinierter Arbeiter hatte in seiner Anfangszeit ganz sicher auch Schwierigkeiten, aber er wäre niemals zu seinem heutigen Stand gekommen, wenn er nicht weiter gemacht oder sich gegen gut gemeinten Rat gesträubt hätte.

Es ist ein Privileg, dass Gott uns Fähigkeiten und Talente gegeben hat, die wir vermehren und in dieser Welt zu seiner Ehre einsetzen dürfen. Zu leicht will unser Gegenspieler uns diesen Schatz rauben und uns dazu bringen, ihn in der Erde zu vergraben oder ihn so sehr zu polieren, nur um Anerkennung von Menschen zu bekommen.

Ich glaube, diese zwei Wege halten uns maßgeblich davon ab, die von Gott geschenkten Talente sinngemäß umzusetzen: der Blick auf uns selbst und die Reaktionen anderer und die Mutlosigkeit. Vielmehr ist es doch sinnvoll, auf den Erfinder zu sehen und mit ihm Rücksprache zu halten, ihm soll es gefallen! Und wie froh können wir sein, dass unser Gott so geduldig mit uns ist und uns auf dem vielleicht manchmal holprigen Weg an der Hand hält.
Wir brauchen von ihm nicht erwarten, dass wir von jetzt auf eben in irgendeiner Weise perfekt sind. Aber wir dürfen erwarten, dass er uns das nötige Handwerkszeug, den Verstand und die Weisheit gibt und Segen schenkt für das, was er mit uns vor hat.
Hast du gerade mit Anfangsschwierigkeiten zu kämpfen oder steckst du irgendwo in der Mitte fest, weil du nicht mit dem Schöpfer der Talente Rücksprache gehalten hast?


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