Manna

deMotiviert

01. November 2012, gastbeitrag - Mannablog

Hast du manchmal das Gefühl, dass du es nicht schaffen kannst? Du schaust an die Dinge, die du besitzt oder hast und irgendwie macht es dich alles nur unzufrieden? Es ist schwierig für dich zu lachen, weil alles zu kompliziert und anstrengend ist?

Ich möchte dich heute ermutigen!!! Es gibt Dinge, die nur du tun kannst. Kein anderer ist dazu in der Lage, nur du. Du bist wertvoll, so wie du bist. Vielleicht bist du gerade in einer Situation, wo du dir wünschen würdest, dass sie schnellstmöglich vorbei geht. Betrachte es heute doch einfach mal als Herausforderung. Als Herausforderung zu wachsen und Gutes zu tun. Nimm dir doch ganz kurz noch Zeit und schreib auf wofür du heute dankbar sein kannst. Was hat dir Gott heute geschenkt zum Lachen und wo möchte er dich herausfordern?

Ein Beispiel kannst du auf Youtube sehen: http://www.youtube.com/watch?v=mznQld0q3p4


Einen Schritt voraus ...

30. Oktober 2012, gastbeitrag - Mannablog

Im ganzen Universum gibt es nur ein einziges Wesen, das die Zukunft kennt. Nicht die Engel, kein Mensch mit seinen "miesen Tricks", nur Gott allein kennt das, was morgen und danach passiert. Wenn ich mehr darüber nachdenke, bin ich auch echt froh, dass es so ist und nicht anders. Zur gleichen Zeit gibt es mir auch ein Gefühl von Sicherheit und Schutz. Schau, Gott, der nur mein Bestes will, kennt die Zukunft. Er weiß, bevor es soweit ist, dass ich ein Problem mit irgendetwas haben werde. Darum trifft er auch schon Vorbereitungen, dass wir es nicht schwerer haben als es sein muss.

Genau das habe ich in der vergangenen Zeit mehrfach erlebt. Dinge, die ich nicht einfach so neben bei mal abarbeite und sagen kann 'ist schon okay', könnte ich viel gelassener hinnehmen, weil Gott mich irgendwie schon auf die Themen hingewiesen hatte und ich so darüber nachdenken musste, auch wenn mir der Sinn dahinter nicht wirklich in diesem Moment klar war.

Lange schon bevor wir überhaupt nur mit Gott reden, weiß er bereits was wir sagen wollen. Dennoch wartet er voller Geduld und Liebe bis wir alles zu ihm gebracht haben. Doch zu beantworten beginnt er unsere Anfragen schon viel eher. Probier es doch heute einmal aus. Bitte ganz konkret wie Gott dir in einer Situation helfen soll. Und dann denk darüber und schau zu, wann er bereits damit begonnen hat.


Gott ist?

29. Oktober 2012, claudia - Mannablog

Texte zum Selberlesen: 2. Mose 3,6; 1. Mose 17,1; 1. Mose 28,13; 1. Mose 46,3; 2. Mose 14,18; 2. Mose 20,2.

Über die Jahrhunderte hinweg ist es Tradition, Gott einfach "Gott" zu nennen. Im Allgemeinen wird damit im christlichen Sprachgebrauch an den Gott der Bibel gedacht. Wobei das Wort Gott sich nicht nur im christlichen Sprachgebrauch findet. Wikipedia beschreibt das Wort einfach als übernatürliche Macht. Immer wieder bin ich bei der Verwendung des Begriffes "Gott" auf die Frage mit dem Namen gekommen. Seit wir in Europa nicht mehr nur vom Gott der Bibel als Gott reden, stelle ich bei der Verwendung des Begriffes Gott eine Art Verwirrung vorhanden ist. Ist Gott = Gott? Ist Gott immer der gleiche Gott? Und die Sache mit den unterschiedlichen Religionen? Alle beten doch Gott an. Deshalb möchte ich heute hier meinen Vater vorstellen. Er ist in dem Buch, was wir Bibel nennen, beschrieben. In der Bibel 2. Mose 3,14 stellt er sich selbst vor und sagt: " ich bin" auf die Frage des Mose, wie sein Name ist. Weiter heißt es: "der Herr, der Gott eurer Väter,..." Wir wissen ihn zu beschreiben durch sein Handeln: als Schöpfer, Lebensspender, Vater. Sein Name "ich bin" ist von all dem die Quintessenz. "Ich bin" ist nicht verhandelbar und fordert uns heraus. Wenn er "ich bin" ist, dann ist er nicht einfach in einer Reihe zu allen von Menschen geschaffenen Göttern. Wir versuchen zu interpretieren, zu analysieren und zu verstehen. Dabei vergessen wir, dass "ich bin" ein lebendiges Wesen ist und nicht ein Geschöpf unserer Phantasie. Warum fragen wir ihn nicht einfach, so wie es Mose tat? Er startete eine Beziehung mit "ich bin" und wir können dies noch genau so tun wie er damals. Für mich ist "ich bin" mein Vater. In meinem Leben nehme ich ihn als genau das wahr. Ich sehe sein Handeln und seine Fürsorge. "Ich bin" ist keine Kreation meiner Phantasie. "Ich bin" ist der Herr und Vater meiner Vorfahren, er ist meiner und der von vielen Menschen auf dieser Erde. Gleichzeitig ist "ich bin" ein Versprechen, auf das ich mich immer verlassen kann. "Ich bin" ist da, beständig und unveränderlich. Er ändert sich nicht, ist eine Eigenschaft, die er an sich selbst immer wieder betont, damit wir Menschen es nicht vergessen. "Ich bin" ist immer treu und wird immer treu bleiben." Ich bin" ist real! cdj


Schnee von gestern

28. Oktober 2012, marcus - Mannablog

Die letzte Nacht hat bei mir etwas länger gedauert, da ich den Großteil leider wach sein musste und mich daher Vormittags nochmal hinlegte. Anders als erwartet konnte ich sogar tatsächlich nochmal schlafen und wurde erst gegen Mittag wieder wach und stand auf. Zu meiner Überraschung schwebten mir beim Blick aus dem Fenster eine zunehmende Menge an Schneeflocken entgegen, die sich wohl auf dem ansonsten eher herbstlich - trist - regnerisch aussehenden Untergrund äußerst fremd fühlen mussten. 

Es hat mich wirklich in Staunen versetzt, wie extrem akkurat unser Wetterbericht heutzutage meist ist, der diesen Schneefall ja schon Mitte der Woche vorhergesagt hatte. Die moderne Technik macht es uns möglich sogar ein klein wenig den Vorhang der Zukunft beiseite zu ziehen und wenigstens Wettertechnisch der Zeit einen Schritt voraus zu sein. 

Hitzewellen, Kaltfronten, Regenstürme und auch unser kleiner Schneefall können somit vorhergesagt und die Menschen vor eventuellen Katastrophen gewarnt werden - was diesmal bei unseren paar Flöckchen eigentlich keinen großen Gewinn bringt. 

Die ersten Flocken, die im anbrechenden Winter so fallen, sind am nächsten Tag meistens schon wieder Schnee von Gestern. Es ist alles weg, weil der Boden einfach noch zu warm ist, um den Kristallen einen dauerhaften Untergrund zu bieten. Erst wenn es noch kälter wird und wiederholt schneit, beginnt sich eine dünne, zauberhafte weiße Decke auf der Erde zu bilden. Und auf einmal wird dann alles stiller. 

 Mit allem, was tagtäglich so auf uns einfällt, dürfen wir es genauso handhaben. Wir können es zwar meist nicht vorhersagen wie das Wetter, es muss uns aber trotzdem nicht ewig belasten. Oft ist es am nächsten Tag schon wieder Schnee von Gestern. Und wenn es mal länger dauert, dann dürfen wir trotzdem wissen: der nächste Frühling kommt bestimmt. 

Zieh dich zurück in die geborgene Wohnung und wärme dich am Feuer der Liebe. Bringt garantiert jedes Eis zum schmelzen. 


Ein friedlicher und entspannter Tag

27. Oktober 2012, Mannablog

Danke an Sandra Widulle für diesen wunderbaren Bericht.

Heute habe ich meinen freien Tag, d. h. ich gönne mir einen Tag Urlaub. Schon vor einigen Wochen habe ich mit meiner Freundin ausgemacht, dass wir in die Sauna gehen werden. Nun liege ich hier auf einer bequemen Liege, den Blick gerichtet auf eine große Fensterscheibe, die von oben bis unten und von links nach rechts reicht. Links neben mir auf der Liege liegt Doris. Zwischen und befindet sich ein kleines Tischchen, worauf wir unsere Getränke und unser Buch liegen haben. Es ist so angenehm, so ruhig. Im Hintergrund plätschert ein Brunnen, die Frau rechts neben mir knistert mit ihrer Zeitung. Ich schweife mit meinen Augen durch die große Glasscheibe ins Freie. Draußen ist ein herrlicher Sauna-Garten. Der Himmel ist grau, keine Sonne. Dennoch fliegen die Vögel von einem Ast zum anderen. Vorhin war ich auch draußen. Ein kleiner künstlich angelegter Bach gleitet sacht wie eine Schlange durch den Garten. Es war erfrischend mit den Füßen darin zu laufen. Danach habe ich meine Füße abgetrocknet und in warme selbstgestrickte Socken gepackt.

Immer zur vollen Stunde gibt es einen bombastischen Aufguss. Zwei habe ich heute schon miterlebt: „Rose-Sandelholz“und „Kirsche-Minze“. Es tut so gut! Die Wärme, die Hitze, die wie Feuer auf meiner Haut prickelt. Es belebt die Seele.

Langsam kommt die Sonne zum Vorschein, die Wolken verziehen sich, der Himmel wird blau. Eine Frau im weißen Bademantel steht im Sonnenlicht und trinkt ihren Kaffee. Meine Freundin neben mir ist in ihr Buch vertieft. Alles ist so friedlich.

Danke, dass ich heute diesen Frieden empfinden darf. Danke, Gott, dass du mir Frieden schenkst.

„Freundlich blicke er euch an und wende euch seine Liebe zu! Er sei euch nahe und schenke euch Glück und Frieden! (4. Mose 6, 25 und 26)


Gut Ding will Weile haben

26. Oktober 2012, claudia - Mannablog

Von meiner Kindheit her kenne ich den Spruch: gut Ding will Weile haben.

Ganz instinktiv legt sich meine Nase in Falten und bekommt Runzeln. Wie, damit etwas gut wird, braucht es Zeit? Das kann doch nicht sein.

He Claudia: kannst du das nicht mal kurz machen? Ja klar, ich schicke es dir in den nächsten Tagen. Doch dann merke ich, dass die Einschätzung falsch war. Es braucht Zeit, bis sich Texte gestalten und entwickeln. Es braucht Zeit, bis Ideen ausformuliert sind und wer will das schon?

Wir leben in einer Zeit, in der alles schnell gehen muss. Keiner hat mehr Zeit oder wollen wir uns die Zeit nur nicht nehmen?

Haben wir verlernt einen Entwicklungsprozess auszuhalten? Sind wir bereit den Dingen auf den Grund zu gehen?

Gut Ding will Weile haben. Stöhn! Auch wenn es mir nicht gefällt, die Aussage bestätigt sich immer wieder in unserem Leben. Wir erleben es in unseren Beziehungen und in der Arbeit von modobonum.

Etwas zu machen ist das eine, aber etwas gut zu machen braucht Zeit. Wenn wir uns die Zeit nicht nehmen, beschneiden wir unseren Erfolg von vornherein. Deshalb gilt auch heute noch: gut Ding will Weile haben und manchmal muss das einfach ausgehalten werden.


Jesus ist kein Facebook-Kumpel

25. Oktober 2012, Mannablog

Ich merke es an mir selbst – ich bin nicht gerne allein. Und das ist auch der Grund, warum ich mich ablenke, wenn ich mal ein Wochenende nur zu Hause verbringe und nichts zu tun habe (oder mich davon ablenke, daran zu denken) …

Keine Frage, die sozialen Netzwerke wurden genau aus dem Grund so wunderbar aufgenommen: sie erwecken den Eindruck, man hätte immer Zugriff auf soziale Kontakte, auf potentiell neue Freunde oder auch einfach nur die Möglichkeit, am Puls der Zeit oder zumindest der Facebookkontakte zu sitzen. Du hast die Möglichkeit, schnell mit jemandem in Kontakt zu treten und kannst auch tiefgängige Gespräche führen. Zumindest, wenn man die Emotionen in kreative Smileys verpackt, die möglichst das herüber bringen, was man fühlt. Doch das ist nicht immer möglich und es besteht meist eine breiter Interpretationsfreiraum, wie der Andere etwas gemeint hat oder was er gerade denkt. Uns wichtige Personen können wir meist trotzdem noch im realen Leben treffen und dann Missverständnisse wieder ausbügeln und richtig miteinander reden. Im Chat ist es doch meist nur oberflächliches Geplänkel.

Doch bei Gott ist das anders. Er ist kein Facebookfreund, mit dem ich mal hin und her schreiben kann, zappen zwischen verschiedenen Seiten, verschiedenen Tätigkeiten und dann wieder zu ihm zurückkomme. Wenn wir Gott nicht nur als oberflächlichen Kontakt in unsere „Liste“ aufnehmen wollen, dann müssen wir abschalten. Als Erstes die Medien um uns herum, dann die Gedanken und Sorgen, die wir mit uns herumschleppen und zuletzt die Zweifel, dass Gott vielleicht gar nicht Zeit für uns hat.

Und dann können wir ihm in Ruhe alles bringen. Das mag eine Umstellung sein, vielleicht sogar eine ziemlich schwierige. Die Stille auszuhalten und mit ihm allein zu sein, der zwar wie die Onlinekontakte nicht sichtbar ist, aber in der Stille auch keine Alternative bietet, führt zu Gesprächen, die uns wirklich aufbauen. Und nicht zuletzt unsere Beziehung zu Gott. Jesus ist kein Facebook-Kumpel, du bist ihm wichtiger als dass er mit dir nur einen kleine Chat führen möchte. Hast du heute Zeit für ihn?


Angst besiegen

24. Oktober 2012, Mannablog

Es ist mir noch nie so aufgefallen, wie in den letzten Wochen. Immer wieder und unabhängig voneinander ging es um das Thema Angst. Deshalb soll es jetzt um das Besiegen von Angst gehen.

Wir können vor allem Angst haben, vor der eigenen Arbeitslosigkeit, vor Krankheit, vor Ablehnung, ... Angst findet immer wieder einen Weg in unser Bewusstsein. Es kriecht durch den Fernseher und über das Internet oder über Aussagen von Freunden in unsere Ohren und von dort direkt in unser Herz. Ist es dort einmal angekommen, fährt die Angst ihre Greifarme aus, umklammert unser Herz und droht uns die Luft zu nehmen.

Wir versuchen auf die Angst einzuschlagen und sie zu vertreiben, doch irgendwie bleibt sie hartnäckig. Also fangen wir an uns mit allen möglichen Dingen abzulenken. Wir machen Extremsport, suchen den Adrenalinkick im Streit, bauen Nebenkriegsschauplätze auf. Alles das ist aber nicht unsere eigentliche Baustelle. Die Angst bleibt und mit ihr die Frage, wie sie zu besiegen ist.

Eine wichtige und starke Waffe ist die Zeit. Sie kann Angst besiegen. Wir haben auf die Komponente Zeit keinen Einfluss. Die Zeit vergeht und mit ihr kommt und geht die Angst wie von alleine. Es heißt einfach durchhalten und warten. Uns fällt dieser Teil sehr schwer. Warten, eine unangenehme Situation aushalten ist für uns ungewohnt. Lieber laufen wir weg und versuchen die bevorstehende Situation zu vermeiden. Dann ist die Angst vorbei weil die Prüfung geschrieben ist oder das Rentenalter unbeschadet erreicht wurde. Das Angstmachende ist eingetroffen und musste ausgehalten werden oder es konnten erfolgreich vermieden werden. Dann heißt es Glück gehabt, wieder einmal geschafft. Doch nicht immer funktioniert das so, manchmal bleibt die Angst und will seine Greifarme nicht lösen.

Deshalb gibt es eine wichtige Aussage die uns heute noch genauso gilt. Jesus sagte zu seinen Freunden folgendes: "In der Welt habt ihr Angst, aber lasst euch nicht entmutigen: Ich habe die Welt besiegt."Deshalb hier mein Vorschlag zum Angst besiegen: "Hallo Jesus, ich habe Angst vor ... Du hast aber darüber bereits gesiegt, diesen Sieg will ich auch in Anspruch nehmen. Deshalb brauche ich keine Angst mehr haben, also vertreibe sie bitte. Löse die Greifarme der Angst die mir die Luft nehmen. Danke, dafür. So soll es sein."


Unsere IT und die Bienen

22. Oktober 2012, Mannablog

Ich soll mal was Lustiges schreiben war die Aufforderung.

Derzeit ist bei uns im Bau Hochbetrieb. Eigentlich war nur die IT vom Hochbetrieb betroffen. Doch wie das so ist, wenn die IT in Pflegestatus ist, hat das Auswirkungen auf alles. Manuela fing an ihren neuen Laptop zu installieren. Unser Server bekommt neue Netzwerkkarten, mehr Speicher. Die Ordner werden aufgeräumt, Ordnung zieht auch in unsere IT ein.

So glich unser Büro eher einem Bienenstock und einem großen Hinundhergewusel. Irgenwann fing ich an meine Bienen in Struktur zu bringen. Sie sollten nur noch im Muster durch die Gegend fliegen. Ein immer wieder angeflogener Punkt war die Kaffeemaschine. Sie wusste gar nicht was los ist bei dem plötzlich gestiegenen Verbrauch.

Es ist schon ein lustiges Bild, wenn du Bienen im Bau hin und her fliegen hast. Irgendwann wird der Bau wieder leer sein und alle Bienen sind wieder auf der Wildbahn.


Ein schöner Tag

21. Oktober 2012, marcus - Mannablog

Gestern war ein schöner Tag. Es war schönes Wetter, und ich war an diesem Sabbat mit meiner schönen Frau im schönen München. Jetzt wirst du dich vielleicht fragen was ich mit München und Ruhe verbinde. Gut, schön ist es ja, darüber kann man diskutieren - zumindest ist es das an vielen Orten. Aber Ruhe, ob das in einer Stadt so hinhaut…..Ich kann dir sagen, es stimmt wirklich. Wir waren nämlich im Westpark, haben in der Nähe der U-Bahn-Station unser Auto abgestellt und sind dann „rein ins Vergnügen“ - äh, die Ruhe. Ich konnte mich noch erinnern, dass ich mit modobonum einmal dort gewesen war, als wir ebenso an einem Sabbat Mittag dort einen Spaziergang machten, weil Claudia in der Adventgemeinde Waldrieden etwas über Gott erzählte (man könnte auch sagen „predigte“, aber das ist Fachjargon). Es ist beeindruckend, wie die Münchner es geschafft haben, aus einer Grünfläche mitten in München solch einen Ort der Ruhe und der Begegnung zu schaffen. Nicht dass es dort still gewesen wäre oder wenige Leute gewesen wären - und doch war keiner der Menschen dort im Stress. Die Leute grillten, lagen im Gras, balancierten auf der Slackline, gingen spazieren, joggten, fütterten die Wasservögel, hörten Musik, spielten mit ihren Kindern, und und und … Als wir dort so gingen, und auch jetzt noch, ist mir bewusst geworden, dass Ruhe nicht primär etwas mit Stille und möglichst wenigen Leuten zu tun hat. Es hat mit dem Ort und der Einstellung der Menschen zu tun. Als wir später gegen Sonnenuntergang wieder aus dem Park schlenderten, holte uns das quirlige Leben Münchens wieder ein. Durch eine kleine Veränderung an den Umständen fanden wir uns, nicht nur örtlich gesehen, in einer anderen Welt wieder. Ich glaube nicht, dass in wir in Gottes neuer Welt einmal mit wenigen Leuten, die spärlich gesät sind, rechnen dürfen. Ich glaube auch nicht, dass es dort immer mit andächtiger Stille zu geht. Aber es wird ein anderes, ein tolles Lebensgefühl sein. Ein Leben ohne Sorgen, ohne Hektik, ohne Angst, ohne Druck. Es wird dort einfach schön sein. 


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