Manna

Perspektive Leben ist am Start

15. Oktober 2012, claudia - Newsletter

 

Perspektive Leben ist am Start. Wir haben seit Ende letzter Woche einen e-Mail-Account und eine quasi noch leere Webseite. Ein Facebook-Konto ist eingerichtet, ebenso Twitter und google+.  (Alles läuft unter Perspektive Leben).

Starten wollen wir im November mit der Gruppe 9. Klasse bis 2. Semester. Das Konzept ist bereits erfolgreich erprobt und kann nun in einen Rollout gehen. Wir nennen diesen Kurs Power Package. Weil es ein Power Package fürs Leben ist. Es sind 10 Einheiten mit jeweils 2 Stunden, dazu kommt noch weiteres Material zum Selbststudium.

Wir wollen unseren Jugendlichen Wege zeigen, wie sie selbst entdecken, was sie gut können. Wir wollen Sie ein Stück ihres Weges begleiten und ihnen Unterstützung geben, ihren eigenen Weg zu gehen. Unsere Jugend hat eine Vielzahl an Möglichkeiten ihr Leben zu gestalten und wir wollen ihnen zeigen wie sie das tun können.

Die Kurse sind 1 Mal pro Woche Nachmittags und werden derzeit in Landshut und München angeboten, Regensburg wäre auch möglich. Alle anderen Orte bitte anfragen.

Die ersten Entwürfe für die Poster sind da. Das Logo ist noch in Arbeit. Die Webseite ist noch sehr rudimentär. Passend für unsere aktuelle Zielgruppe starten wir deshalb mit Facebook in Bezug auf Termine, ect. Suchst du also Perspektive Leben, dann schau bitte bei Facebook vorbei.

 


Endlich ist es da - mein erstes Buch, Titel: Trauma und Traumabewältigung

15. Oktober 2012, Mannablog, Empfehlung Buch

Ich bin das erste Mal Mama geworden. Mein Baby ist ein Buch. Der Titel des Buches ist: Trauma und Traumabewältigung - Handlungsempfehlungen für die Psychische Erste Hilfe

Vier Jahre bin ich mit ihm schwanger gewesen. Über die Jahre war nie ganz klar, ob es das Licht der Welt erblicken wird. Es war wie bei einer Risikoschwangerschaft. Dann stand die Geburt kurz bevor. Es war eine bange Zeit. Wird das Buch ohne Fehler sein? Ich muss sagen, es bereitete mir einige kurze Nächte.

Und nun ist es da! Es ist gelb und sieht gut aus, wobei ich wohl voreingenommen bin. (Was sich so gehört als Mutter.) Der Papa des Buches hat am Freitag letzte Woche die Nachricht der Geburt verkündet. Geburtstermin war der 1. Oktober. Du kannst es dir auch anschauen im Netz und falls es dich interessiert, natürlich auch kaufen.

Ich bin jedenfalls MEGA-stolz. Ein eigenes Buch haben nicht viele.

Der Titel des Buches gibt im Grunde auch gleich den Inhalt wieder: Trauma und Traumabewältigung, Handlungsempfehlungen für die Psychische Erste Hilfe. Auf der Seite vom Ziel- Verlag steht eine gute Einführung dazu.

Ziel des Buches: Es soll Menschen helfen, die von einem Unfall, Gewalt oder sonstigen traumatischen Ereignissen betroffen sind mit dem Erleben zurechtzukommen. Das Buch ist in erster Linie eine Anleitungsempfehlung für die Helfenden betroffener Menschen.


Die Bilder des Schöpfers

14. Oktober 2012, marcus - Mannablog, Newsletter

Eigentlich hätte dieser Blog schon vergangene Woche deine Augen erreichen sollen, aber trotz aller Bemühungen habe ich es nicht geschafft, diese Zeilen zu schreiben. Die Zeit hat mich einfach zu fest im Griff gehabt, und so liest du diese Zeilen druckfrisch von heute Morgen. Ich bin letzte Woche am Sonntag mit Holger auf dem Media Day der Stimme der Hoffnung gewesen. Ziel dieses Tages war es, alle kreativen Köpfe aus dem deutschsprachigen Raum unter ein Dach zu bringen, um ihre Projekte vorzustellen. Und welcher Ort könnte dafür besser geeignet sein als ein Medienzentrum?

Wir waren wirklich froh als wir am Sonntag Morgen dort angekommen waren, da es im Vorfeld noch nicht einmal sicher gewesen war, ob wir es tatsächlich dorthin schaffen würden. Würde das modobook rechtzeitig fertig werden? Würden Gott die Gebete um meine Gesundheit erhören? (Wobei die letzte Frage für Claudia und Alex nie zur Debatte stand - ER WIRD!!) 

Am Sonntagmorgen um 9:30 Uhr fanden sich sowohl Holger und ich als auch die modobooks rechtzeitig vor dem Gebäude der Stimme der Hoffnung wieder, um ein letztes Mal den Ablauf unserer Präsentation durchzugehen.

Die Liste der anwesenden Kreativen förderte einige bekannte Gesichter zutage, und es waren auch einige Zuschauer vorhanden, die entweder Holger oder mir nicht fremd waren. Nach einer kurzen Einleitung und einem wirklich guten Impulsreferat ging es endlich an die Vorstellung der Projekte. Auch hier hatte Gott vorgesorgt und unser Gebet für einen zeitlichen Platz relativ weit vorne gesorgt. Wir betraten als dritte die Bühne um das modobook vorzustellen. Die Reaktion darauf bereits während der Vorstellung schien durchweg positiv, und auch später in den Pausen blieb Zeit für einige Gespräche mit Interessierten. 

Die Projekte der anderen Teilnehmer erstreckten sich von Internetseiten über Buchprojekte hin zu Film- und Firmenvorstellungen sowohl von Professionellen als auch Laien. Insgesamt war ich wirklich beeindruckt, welches Potential dort entfesselt wurde, und wie viel geballte Kreativität sich dort zeigte. Es war uns auch möglich Kontakte zu knüpfen, die vielleicht für zukünftige Projekte interessant sein könnten. 

Für uns als modobonum war dieser Tag meiner Ansicht nach ein voller Erfolg. Es war schön dort gewesen zu sein, und mitzuerleben, wie sich Gottes Wort bewahrheitet hat:

„Dann sprach Gott: Nun wollen wir Menschen machen, ein Abbild von uns, das uns ähnlich ist!“ (1. Mose 1:26).

Die Kreativität unserer Erschaffers spiegelt sich wirklich in den Menschen wieder.

Falls du mehr über das modobook wissen möchtest, dann melde dich einfach entweder in den Kommentaren auf Facebook oder unter info@modobonum.de


Unverdient, aber wichtig ...

10. Oktober 2012, Mannablog

Heute war eigentlich ein schöner Tag, bis ich in der Straßenbahn kurz vor dem Aussteigen stand. Ich wollte nach dem Praktikum nach Hause, bin also zum Bahnhof gefahren. Als die Haltestelle durchgesagt wurde, sah ich von Weitem noch, wie Kontrolleure die Fahrgäste um ihre Ausweise baten. Schön und gut, ich habe eine Monatskarte. Ich dachte aber, ?nee, den holst du jetzt nicht extra raus, bist wahrscheinlich eh gleich draußen?. So war dem dann aber nicht, da eine Person mich doch noch ansprach. Also hab ich die Karte rausgesucht ? und - sie war nicht ausreichend. Ich wurde schon leicht ungehalten, als die Frau meinte, ich bräuchte eine extra Kundenkarte und solle doch bitte mit zu ihrem Kollegen folgen. 
 Als würde ich abgeführt werden. Die Leute drumherum haben schon gefragt, ob "wieder jemand erwischt wurde". Na super. Hatte ich meine knapp 40 Euro für insgesamt vielleicht 35 Fahrten doch schon bezahlt und wartete nun wie auf Kohlen, dass die Kontrolleurin meinen Perso begutachtete, alle Informationen in ihr Gerät tippte und mir schließlich nach einer gefühlten Ewigkeit einen Zettel gab. Ich war sowieso schon innerlich ziemlich sauer, weil mein Zug in dem Moment abgefahren war, aber später merkte ich auch noch, dass ich einen Strafbetrag zahlen muss und mir bei einer Stelle einen Stempel holen soll, von deren Standort ich keinen Schimmer habe. 
Aber das eigentlich Blöde war, ich hab mich schlicht und einfach ungerecht behandelt gefühlt. So, wie viele Menschen es tun, ob sie bestohlen werden, ob ihnen ein Geld gekürzt wird, jemand Liebes stirbt etc. - nur in Kleinformat. Ich hatte nirgendwo gesehen, dass ich einen Extra-Ausweis brauche und hatte das somit nicht absichtlich falsch gemacht. Aber die Konsequenzen darf ich trotzdem tragen. 
 Als ich im Zug später drüber nachgedacht habe, wurde mir irgendwie klar, dass dieses innerliche Gemeckere doch etwas übertrieben war. Könnte es nicht sein, dass Gott mir hier einen kleinen Denkzettel für meinen Stolz geben wollte? Wie schon angedeutet - Ungerechtigkeit im Kleinen. Den Umgang damit zu lernen ist total wichtig, besonders wenn ich an die Logik Gottes denke. Als Jesus auf der Welt unterwegs war, hat er nach dem Schlag die andere Wange hingehalten. Und wie sollen wir das lernen, wenn nicht durch Learning by Doing?! Viel Geduld beim Üben!


modobook 1 ist offiziell vorgestellt

07. Oktober 2012, claudia - Newsletter, Mannablog

Nachdem letzte Woche das modobook aus der Druckerei kam, war heute Vormittag die offizielle Vorstellung. Marcus und Holger hatten die Aufgabe auf dem Mediaday modobonum zu vertreten und das modobook vorzustellen.

Kurz und prägnant sollte die Vorstellung sein. So steckte viel Arbeit in wenigen Minuten Präsentation. Bis zuletzt wurde daran gefeilt. Heute morgen um 2.35 Uhr kam die finale Version bei uns auf dem Rechner an.

Die Arbeit hatte sich gelohnt. Die Präsentation ist super geworden und genau so gut lief auch die Präsentation vor Ort.

Vielen Dank auch von dieser Stelle an Marcus und Holger! Ihr wart toll!


Die Stunde der Bibel 2.0

06. Oktober 2012, claudia - Mannablog

Immer noch sind wir auf der Suche nach einem neuen Modell für das, was die alten "Bibelstunden" nennen. Gemeint ist damit ein persönliches Auseinandersetzen mit dem Inhalt der Bibel. Bibelstunden heißt es wohl deshalb, weil Lesen und Nachdenken nicht nebenbei geschieht, sondern eher die eine oder andere Stunde erfordert.

Wie macht man einen Einstieg in das Buch Bibel? Einfach anfangen mit lesen? Sind Erklärungen dazu nötig oder erklärt sich die Bibel von alleine? Sollten Fragen gestellt werden mit Antwort oder lieber ohne. Wie viele Texte können in einem Thema zusammen gefasst werden? Welche Themen sind überhaupt interessant?

Bis jetzt haben wir keine Antwort darauf. Machen wir uns einfach viel zu viele Gedanken? Irgendwie komme ich immer wieder auf diese Frage zurück. Ein paar Wochen haben wir noch bis wir die Antwort umsetzen müssen. Ende November soll die Seite online gehen und dann wird unsere Entscheidung stehen.

Vielleicht spielen wir einfach mal mit dem Titel: Stunde der Bibel 2.0. Mal sehen, was dabei raus kommt.


Die erste modobook-Lieferung ist da

05. Oktober 2012, claudia - Mannablog, Newsletter

Am Ende war es einfach spannend. Hatten wir irgendwo einen Fehler beim Setzen gemacht? Stimmen die Farben oder sehen die Farben komisch aus? Wird unser erstes modobook so gut werden wie gewünscht?

Heute Mittag um 14 Uhr klingelte der Postbote und brachte eine Palette mit vielen Kartons. Und alles ist gut, die Farben passen, die Seiten sind in der richtigen Reihenfolge, die Größe stimmt auch.

Ich muss gestehen, daß wir sehr stolz darauf sind.  Danke an unser Team für die gute Arbeit. Jeder von euch hat Anteil am Entstehen. Vielen Dank!

Nachtrag: Gerne schicken wir dir ganz viele zum Verschenken und Weitergeben. Die Produktionskosten liegen bei 1? pro Stück. Bitte beachte das bei deiner Bestellung und sende an modobonum einen entsprechenden Gegenwert.


Wie ich Christus näher kennenlernte

04. Oktober 2012, gastbeitrag - Mannablog

Heute gibt es wieder einen Gastbeitrag. Dieses Mal aus München von Christian: Wie ich Christus näher kennenlernte

Mein Zwillingsbruder war damals “unser Benjamin” und eines Tages entdeckte ich mein eigenes biblisches Vorbild – mit etwa zehn Jahren. Auch Joseph kämpfte in der Fremde um seine Identität. Lange vor dem babylonischen Exil musste er bereits eine Art von Jerusalem in seinem Herzen beschworen haben (Jer 51,50).

Seit meiner Jugend wollte ich in die Grundlagen des Glaubens eindringen und habe ich mich zum Studium deshalb Anfang der 80er Jahre ganz bewusst in „Quarantäne“ begeben. Ich dachte, ich könne mich Gott denkend nähern, d.h. ich wollte jeweils begründen können, was ich im Glauben für richtig halte. Aus 40 Tagen wurden Jahre. –Gleichzeitig war ich aber auch jemand, der sein Leben immer wieder aufs Spiel setzte. Früher verletzte ich mich und andere durch Unerfahrenheit und Experimente. Als ich Ende der 80er Jahre auf meine erste Hochschulprüfung zusteuerte, zankte ich mich mit meinem Mitbewohner, sodass ich alles verlor: die Geliebte, die Wohnung und ihn.

Nach einigen Umwegen lernte ich schließlich Jesus Christus näher kennen – erstmals durch ein gleichalteriges Paar aus meiner Nachbarschaft. Ich hatte viel nachgedacht über Religion, aber vor dem Anspruch Jesu hatte ich mich immer gedrückt. Johannes der Täufer sagt uns: „Er muss wachsen, ich aber muss abnehmen. Der von oben her kommt, ist über allen [Menschen]“ (Joh 3,30.31). Nach beinahe zehn Jahren des Studierens war ich in eine Sackgasse geraten, weil meine eigenen Ansprüche mich überforderten. Mit der Bitte um Hilfe ging ich auf die Knie und versprach ein Jahr lang die christliche Gemeinde meiner Nachbarn zu besuchen.

Jesus hörte mein Gebet. Zwei Monate später machte ich eine Erfahrung wie David, der Goliath überwand. Auf einer akademischen Geburtstagsfeier kam der letzte Sprecher aus meiner Heimatstadt. Er hatte das Publikum durch gewagte Thesen gegen sich aufgebracht. Schließlich sagte er zu den anwesenden Philosophen: “Sie kennen doch das 5. Buch Mose und die Aufforderung, den Sabbat zu heiligen, weil Gott sein Volk aus Ägypten befreit hat. Können Sie mir den Zusammenhang erklären?” In mir war plötzlich alles hellwach, obwohl der überwiegende Teil der Vorträge an diesem Tag wie in einer fremden Sprache an mir vorüber gegangen war. Ich kannte die Antwort selbst nicht. Dennoch meldete ich mich, nachdem alle anwesenden Professoren den unverhohlenen Spott ihres Kollegen machtlos hatten hinnehmen müssen.

Eine Kraft erfasste mich, mir fielen Zitate und Argumente zu, an die ich zu Beginn meiner Rede noch nicht gedacht hatte und nach einer langen Pause, in der man eine Stecknadel hätte fallen hören, gab sich mein Gegenüber geschlagen. Wenige Tage später erhielt ich mit einem Anruf die lang ersehnte Hilfe zugesagt: Mein Begleiter blieb mir die nächsten drei Monate bis zur Abgabe der Prüfungsarbeit treu. Denn Gott erhört Gebete, auch wenn seine Boten nicht mit zwei Flügeln sichtbar des Wegs kommen. Davon konnte Joseph rückblickend ebenfalls ein Lied singen.


Verlogene Postkarten

03. Oktober 2012, Mannablog

Ich hab letzte Woche einer Freundin eine Postkarte geschickt, aus einer Stadt hier in der Nähe, weil ich im Urlaub nicht zum Postkartenschicken gekommen bin. In dem Zusammenhang kam meinem Freund eine Idee: „Ey, wie wär denn das, wenn man in jeder Stadt x-beliebige Postkarten von anderen Orten kaufen könnte und die dann verschickt – nach dem Motto: Da war ich!!?“ 
Ganz lustige Vorstellung, aber auch irgendwie sinnlos, nicht wahr? Man kann anderen vielleicht was vormachen, aber sich selbst ja nicht auf Dauer. Und immer die fern abgelegenen Strände und Orte vor Augen zu haben und sich fiktive Geschichten dazu auszudenken muss doch auch irgendwann eine Sehnsucht nach der Realität dessen bewirken.
Ich denke, das Prinzip können wir auch auf unser Glaubensleben übertragen. Bist du jemand, der gerne vom Glauben redet und von den großen Taten, die du für Gott vollbringst oder machst du große Versprechungen? Malst du dir eine Zukunft zurecht oder einen Alltag, der perfekt ist; spielst du anderen Menschen vor, bei dir sei alles in Ordnung; bist du im Gottesdienst immer schön zurechtgemacht, aber eigentlich ist es nicht so toll, wie es nach außen hin scheint?
Das ist wie wenn du Postkarten verschickst, die nicht vom Ort kommen, der darauf abgebildet ist. Du sendest eine falsche Nachricht und baust deinen eigenen Stolz auf, obwohl du eigentlich weißt, du solltest echt und ehrlich sein. Vielleicht hast du gerade nicht „das Geld für den Urlaub“, vielleicht brauchst du Hilfe – finanziell, in deiner Ehe, Beziehung oder Familie.
Vertraue deinem himmlischen Vater, dass er dein Kleines nimmt und sich darum kümmert. Er hat Brot und Fische vermehrt, Manna geschickt, er kann auch deine Situation segnen! Sei nur ehrlich vor ihm und vor deinen Mitmenschen. Schicke ihnen die Postkarten von Glaubensorten, die du gesehen hast, wo du Gottes Wirken gespürt hast. Aber zeige auch die Fotos von schlechten Hotelzimmern, von dunklen Gassen und lass dir dabei helfen, dass du in Zukunft richtige Entscheidungen triffst.


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