Manna

Und warum habe ich das jetzt wieder verdient?

18. September 2012, marcus - Mannablog

Zwei Tage ist es jetzt her. Es war wieder einmal so ein Tag, an dem man seine beiden Tragegestelle am Besten überhaupt nicht aus dem Bett gehievt hätte. Eigentlich hat der Tag ganz gut begonnen, aber schon recht bald nach dem Aufstehen hat das Unglück seinen Lauf genommen.
Nachdem die Kette vom Fahrrad gerissen war, habe ich den Rest des Weges zum Bahnhof mit meinem neuen modifizierten Tretroller zurückgelegt, nur um auf halbem Weg festzustellen, dass sich ein halber Liter Sojamilch über meine Utensilien im Rucksack gegossen hatte. Der einzige Trost (nachdem die nagelneue Daunenjacke auch etwas von der Milch abbekommen hatte) war, dass das iPad, welches ich im Rucksack mit hatte, größtenteils verschont geblieben war, nichts Dramatisches.
Gefühlt hab ich mich, als hätte sich die ganze Welt gegen mich verschworen, und obendrein war ich ja noch am Anfang meines Arbeitsweges. Ich hatte also noch lange genug Zeit um mir über das Geschehene den Kopf zu zerbrechen.
Vielleicht hast du ja so eine Situation auch schon erlebt, in der du das Gefühl hattest, dass einfach alles schief geht. Das fühlt sich irgendwie ungerecht an, egal wie schlimm die Ereignisse tatsächlich sind.
Vielleicht mag deine Situation für Außenstehende ja lächerlich und klein aussehen, aber ich kann es verstehen, wenn sie das für dich nicht ist. Vielleicht drückt dich ja unterbewusst schon seit längerem etwas ganz anderes, und diese "Kleinigkeit" von gerade eben hat einfach nur dein Seelenfass zum Überlaufen gebracht.
Man kommt oft auch unweigerlich auf den Gedanken, warum man das eigentlich alles durchmachen muss. "Habe ich etwas Schlimmes verbrochen, dass mir das jetzt passieren muss?" "Ich tue doch zurzeit eigentlich nur Gutes, warum geht es mir so schlecht?! Ich habe das doch nicht verdient!"
Im Bericht über das Leben von Jesus, den sein Freund Johannes geschrieben hat, begegnet Jesus einem Mann, der blind geboren wurde. Da die Menschen damals glaubten, dass Krankheit oder Unheil auf ein böses Verhalten zurückzuführen wäre, wollten die Freunde von Jesus natürlich gerne wissen, was dieser Mann denn verbrochen hätte, dass er so ein Unglück erleiden muss.
Jesus lässt sie bei dieser Gelegenheit nicht im Unklaren darüber. Er erklärt ihnen ganz eindeutig, dass dieses Schicksal nicht die Folge von schlechten Taten ist.
Nachlesen kannst du das Ganze im Buch Johannes, im Kapitel neun, von Anfang an:
Unterwegs sah Jesus einen Mann, der von Geburt an blind war. »Meister«, fragten die Jünger, »wer ist schuld daran, dass dieser Mann blind ist? Hat er selbst Schuld auf sich geladen oder seine Eltern?« »Weder noch«, antwortete Jesus. »Vielmehr soll an ihm die Macht Gottes sichtbar werden. (Johannes 9:1-3 HFA)
Gott ist nicht einer, der alle deine schlechten Taten mit Leid und unangenehmen Dingen aufwiegt. Wenn Gott alle schlechten Dinge, die durch unseren Egoismus und Starrsinn ausgelöst werden, mit Leid und Gemeinheiten abrechnete, dann würde es uns bestimmt um einiges schlechter gehen.
Viele unangenehme Tage und auch schlimmeres Leid sind sehr oft eine Verkettung unglücklicher Umstände. Die Kette des Fahrrads ist einfach gerissen weil sie alt war, die Milchtüte war halt leider beschädigt, und ich hatte eben obendrein noch die neue Jacke an. Wir haben zu viel Stress, ernähren uns schlecht, haben keine Zeit, sind Umweltgiften ausgesetzt und haben schlechte Gene. Wir leben eben nun mal auf einer zum großen Teil kranken, kaputten Erde.
Ich habe an diesem Morgen dann während der Zugfahrt noch eine Andacht gelesen, die nicht besser hätte passen können.
Es ging darum, dass wenn man mit Gott lebt und ihn als Freund hat, die Chance bekommt an solchen Erfahrungen zu wachsen und immer mehr Stärke und Durchhaltevermögen zu bekommen.
Ich wünsche dir, dass du, egal in welcher Situation du auch sein magst, nie vergisst, dass der Gott des Himmels und dieser Erde trotzdem bei dir ist und sich um dich kümmert.
"Glücklich sind alle, die ihre Stärke in dir suchen, die gerne und voll Freude zu deinem Tempel ziehen. Wenn sie durch ein dürres Tal gehen, brechen dort Quellen hervor, und ein erfrischender Regen bewässert das Land. So wandern sie mit stets neuer Kraft, bis sie vor Gott auf dem Berg Zion stehen. Denn Gott, der Herr, ist die Sonne, die uns Licht und Leben gibt, schützend steht er vor uns. Niemand ist so gut zu uns wie er, durch ihn gelangen wir zu hohem Ansehen. Wer ihm rückhaltlos ergeben ist, den lässt er nie zu kurz kommen. Herr, du Gott über Himmel und Erde! Glücklich ist jeder, der sich auf dich verlässt! (Psalm 84:6-8, 12, 13 HFA) 


Die neue Erde

17. September 2012, Mannablog

Als ich zum ersten Mal davon hörte, dass Gott einen Plan für uns hat und dass seine Kinder einmal eine neue Erde bewohnen werden, war ich fasziniert. Es gibt viele verschiedene Ansichten darüber, wie es dort sein wird. Eines aber ist sicher: Es wird noch phantastischer sein als wir uns diese neue Erde vorstellen können. Keine Krankheit mehr, alles Negative wird verschwunden sein, es wird uns so richtig gut gehen. Immer wieder wird es Neues zu entdecken geben und wir werden begeistert sein wie schön alles ist. Alles ist viel schöner als du dir erträumen kannst. Und es wird uns vorher nicht gelingen, uns das alles vorzustellen. Selbst unsere tollsten Erwartungen wird die neue Erde noch übertreffen. Ach, ist das schön, davon zu träumen bis der Traum einmal Realität wird. Jedes Mal, wenn ich daran denke, breitet sich als erstes ein breites Grinsen auf meinem Gesicht aus. Wie schön ist es, wenn ich mit meiner Familie und Freunden ohne Streit und mieser Laune leben kann. Dann kann ich endlich ein Pferd streicheln ohne auf Allergien oder so was komisches Rücksicht nehmen zu müssen. Ich kann quer durchs Weltall fliegen, ohne dass mein Kopf zu explodieren droht. Dann gibt es keine schlechten Mathenoten mehr, denn wir werden alle unser Gehirn voll nutzen können. Bis dahin heißt es warten und geduldig sein. Aber das ist es doch wert, oder?


Unser Apfelbaum und seine roten Äpfel

16. September 2012, claudia - Mannablog

In unserem Garten steht ein kleiner Apfelbaum. Es ist ein Baum wie ein Märchen. Er hat wunderschöne, saftig grüne Blätter, die einfach in den Tag hinein leuchten.

In diesem Jahr sind seine Äpfel besonders schön. Sie leuchten nicht nur wenn die Sonne scheint. Fast wirkt es als ob seine Äpfel besonders intensiv strahlen, wenn es trüb und grau ist. Was für eine herrliche Farbkombination zwischen dem Grün der Blätter und dem Gelb-Rot der Äpfel. Dabei ist kein Apfel gleich. Jeder hat eine andere Farbgebung zwischen gelb und rot.

Von meinem Schreibtisch aus kann ich auf unseren kleinen Apfelbaum schauen und er grüßt mich zurück. Unser Apfel macht mir Mut, wenn ich nicht gut drauf bin und er lacht mit mir, wenn ich mich freue.

Seine Früchte leuchten und strahlen in unsere Welt hinein, egal was um ihn herum geschieht. Unser Apfelbaum tut dabei nichts Besonderes. Er ist einfach nur Apfelbaum, er hat grüne Blätter und lässt seine Früchte wachsen und von der Sonne rot färben.

Mein Learning: Manchmal scheint weniger mehr zu sein.


Bitte gib Geld, habe 5 Kinder

15. September 2012, claudia - Mannablog

Es klingelte an der Tür von Freunden, draußen stand ein südländisch aussehender Mann mit einer Plastiktüte in der Hand und einem kleinen Zettel. Sein einziger Satz war: "Bitte gib Geld, habe 5 Kinder."

Dieser Satz und seine inhaltliche Verbindung blieben bei mir hängen. Wo sind wir nur angekommen, dass 5 Kinder als Grund zum Betteln verwendet werden. Anscheinend funktioniert es auch noch.

Betteln ist nichts anderes als eine besondere Art von Verkaufen. Der Bettler verkauft, i.d.R. gegen Geld, dem Spender ein gutes Gefühl. Der Bettler nutzt dazu alle erfolgreichen Marketing- und Vertriebsmöglichkeiten die ihm zur Verfügung stehen.

Ein Mensch, der bettelt, wird also nur dann 5 Kinder als Grund seines Bettelns angeben, wenn es auch funktioniert. Warum meinen wir 5 Kinder seien ein Grund um betteln zu müssen. (Stimmt, ich habe gut reden, wo wir es noch nicht mal bis zu Einem geschafft haben.) 

Für mich heißen 5 Kinder eine knappe Haushaltkasse. 5 Kinder heißen für mich auch, andere Werte zu leben. Eines aber sind 5 Kinder in Deutschland auf keinen Fall - ein Grund um betteln zu gehen. 


Langeweile oder lange Weile?

13. September 2012, claudia - Mannablog

Als ich am Freitag im Flieger nach Berlin flog, versuchte eine Mutter ihrer Tochter etwas über das Wort Langeweile zu erzählen. Eine Reihe weiter hinten konnte ich ihrem Gespräch folgen. Im Verlauf dieses Gespräches wanderte ein breites Grinsen in mein Gesicht und mein Kopf nahm das Wort Langeweile mit aus dem Flieger hinaus.

"Oh ich habe so eine Langeweile!" Wer kennt diese und ähnliche Aussagen nicht? Auch wenn diese Zeit schon eine Weile her ist, irgendwann einmal haben sie die Meisten von uns gebraucht. Doch was ist mit ihr, der Langeweile?

Lange Weile ist etwas Wunderbares, so sagte die Mutter im Flieger, denn es heißt, dass du Zeit hast. Du hast eine lange Weile Zeit. Im Grund ist damit dieses Wort total super. Ich habe Zeit, eine lange Weile. Wer kann das schon von uns behaupten?

Dabei ist Langeweile eines Sache unseres Kopfes. Wir fühlen uns unterfordert oder haben eine Zwangspause und schon fängt sich das Rad an zu drehen. Denke ich an Krankheit, in der wir auch eine Zwangspause bekommen, da würde ja auch keiner sagen, ich habe Langeweile. Mit anderen Worten, ob ich Langeweile oder lange Weile habe, hängt von uns selbst ab. In einem bin ich mir sicher. Egal wie du die beiden Worte schreibst, sie sind gut und wichtig für uns selbst. In diesen Zeiten in denen wir scheinbar nichts tun, arbeitet unser Körper vor. Er sorgt in dieser Zeit für Kraft um die nächsten Aufgaben und Herausforderungen gut bestehen zu können. Deshalb wünsche ich dir eine lange Weile Zeit in dein Leben hinein.

Hier ist mein Tipp zum Thema: Wie wäre es heute abend mit einer langen Runde Zeit für dich? Setze dich einfach aus Sofa und tue nichts. Während du so da sitze, denke doch mal über das Thema Langeweile nach und was dir für Ideen dazu kommen.


Labertaschen und Workaholics

12. September 2012, Mannablog

Vielleicht kennst du das Gefühl – man wiegt sich über einen längeren Zeitraum in einer gewissen Sicherheit, was auch immer betreffend, und dann wird man plötzlich bloß gestellt und merkt, man ist kaum weiter als am Anfang oder liegt einfach völlig falsch. 
Mir ging es neulich so, als ich im Zug saß. Gott hatte in mir das Thema „Passiver geistlicher Stolz“ losgetreten und mir war der Spruch „Denn die Weisheit dieser Welt ist in Gottes Augen Torheit. In der Schrift heißt es: »Gott fängt diejenigen, die sich für weise halten, mit ihrer eigenen Klugheit.« (1. Korinther 3,19) im Kopf herum gegeistert.
Ich saß also da und spielte auf meinem iPad, als ich die Gespräche der Mitreisenden mitbekam. Das Abteil war ansonsten still, deswegen hab ich mich nicht bemüht weg zu hören. Die Art, wie sich die Mädels unterhalten haben, fand ich im ersten Moment befremdlich. Die Einen haben viel gemeckert, die Andere war meiner Meinung nach so höflich und nett, dass ich mir nicht vorstellen konnte, dass jemand so „gestellt“ redet. Vielmehr kam mir der lasche Umgangston der Anderen als normal vor. Aber als ich mir angehört habe, was sie sagte, wurde ich doch irgendwie eines Besseren belehrt. Mir wurde klar, dass diese Person eine total liebe Art hatte und großzügig und wertschätzend mit Anderen umging. Und gleichzeitig habe ich gemerkt, dass ich selbst schon wieder am Urteilen war.
An der Stelle fing meine Fassade an zu bröckeln – ich habe mich gefragt, was am Ende meines Lebens übrig bleibt, wenn alles gesagt und geschrieben ist und … umgesetzt? In den kommenden Tagen habe ich bewusst versucht, mich nicht in passiven Glaubensbekenntnissen auszuruhen und mich in mein geistlich gemachtes Bett zu kuscheln, sondern aktiv zu tun, wozu Jesus gekommen ist. Es ist doch vorwiegend im Umgang mit unseren Mitmenschen, dass wir üben können, auf den Heiligen Geist zu hören und zu helfen, zu dienen, wo es geht.
So weit, so gut. Empfehlen kann ich das auf jeden Fall! Aber wir müssen Gott aktiv mit einbeziehen und ihn bitten, uns als seine Werkzeuge zu gebrauchen und uns davor zu schützen, dass wir in blinden Aktivismus verfallen und irgendwann den irren Gedanken verfolgen, dass wir uns durch unsere Selbstgerechtigkeit vor Gott gerecht machen könnten.
Dazu – bleibe an der Quelle. Wo bist du noch passiv und redest lieber, anstatt zu tun?


erlebt: mein Lufthansa-Flug nach Berlin

11. September 2012, claudia - erlebt Erfahrungen, Mannablog

Am Freitag wollte ich mit der Lufthansa nach Berlin fliegen, zum Bloggertreffen. Bereits aus dem Urlaub heraus, hörten wir die Meldungen über den Streik des Kabinenpersonals. Bereits am Donnerstag wurden viele Flüge Aufgrund des Streikes annuliert. Doch egal wie trüb die Aussichten waren, mit meinem Flieger nach Berlin zu kommen. Ich war mir sicher, wenn mein Vater mich nach Berlin bringen will, dann komme ich da auch mit der Lufthansa hin.

Am Freitag morgen überwog die Neugierde und ich warf einen Blick ins Netz und schaute auf den Flugplan der Lufthansa. Ich muß gestehen, in dem Moment war selbst ich sprachlos. Alle Flüge zwischen München und Tegel waren annuliert, bis auf meinen. Der Flug wurde von Cityline durchgeführt einer Tochter der Lufthansa mit 80 Plätzen und ich war dabei. (Normal ist die 4 fache Kapazität) Als ich in den Flieger stieg und in die Gesichter der Menschen schaute, stieg ein Lächeln in mein Gesicht. Was keiner der Menschen wußte, dass ich der Grund für den Flug war. Ich bin mir sicher, dass meine Lufthansa-Maschine nur wegen mir flog.

Das fiel sogar einem Geschäftspartner auf, der diese Einschätzung genau so bestätigte. Jetzt bin ich in Berlin und gespannt, was die Zeit noch alles bringen wird.


Bericht von der 2. christlichen Bloggertagung in Berlin

10. September 2012, claudia - Mannablog, Newsletter

Freitag und Samstag fand in Berlin die 2. christliche Bloggertagung statt, unter dem Motto: "blog the word" und modobonum war auch dabei. Noch aus Berlin kommt von mir ein kleiner Bericht.

Wie bereits vor zwei Jahren fand das christliche Bloggertreffen im Betahaus statt. Die christlichte Medienakademie war wie immer ein umsichtiger Gastgeber. In kleiner Runde von 15 Mann und 2 Frauen trafen wir uns zum Gedankenaustausch über das Bloggen, das Internet und das was uns voranbringt. Es gab ein "Hallo schön dich (wieder) zu sehen" in die Runde. Mancher kannte sich nur aus dem Netz, umso größer war die Freude über die persönliche Begegnung und Umarmung. 

Doch was heißt eigentlich christlich? Im Grunde bewegen alle Blogger die gleichen Themen: Umgang und Entwicklung von Themen, Schlagworte setzen und Links, Umgang mit Suchmaschinen, Werbung und Recht. Alles das stand auf dem Programm und noch einiges mehr.

Wie bloggt man als Christ, um Menschen in unserem Land Hoffnung und Perspektive zu geben? Voneinander lernen, nach dem Motto "Was funktioniert gut?" war im Grunde der Hauptagendapunkt. Immer wieder bin ich erstaunt, wie unterschiedlich Blogs und Webseiten sind. Sie ergänzen sich auf harmonische Weise und geben so ein umfassendes Bild über die vielen Fassetten unseres Lebens.

Am Rande der Bloggertagung gab Claudia ein kleines Interview über unsere Ziele und Beweggründe für Bibel TV. Der genaue Sendetermin ist noch nicht bekannt, voraussichtlich am Donnerstag.

Sicher wird es wieder eine Bloggertagung für Christen geben. Vielleicht wird der Rahmen dann noch etwas größer sein und die ganze Gruppe der Netzaktiven adressieren. Es war eine gute Zeit miteinander.


Zurück in die Vergangenheit

09. September 2012, marcus - Mannablog

Hast du dir schon einmal gewünscht, in die Vergangenheit zurück gehen zu können? Ein paar Jahre, ein paar Monate oder vielleicht auch nur die paar Sekunden, bevor du die dummen Worte gesagt hast, die du jetzt nicht mehr zurück nehmen kannst? Nur dieses eine Mal, es wäre so schön, alles ungeschehen machen zu können….
Leider ist das nicht so einfach, wie wir es uns oft vorstellen. Es gibt unzählige Filme, die dieses Thema aufgreifen; Zurück in die Zukunft und Source Code sind nur zwei Beispiele dafür. Was ist es in uns, dass uns so sehr danach ringen lässt, Dinge ungeschehen zu machen, etwas anders oder besser zu machen?
Wir Menschen sind im Grunde leider fehlbare, schwache, ahnungslose Geschöpfe. Und der Umstand, dass wir Fehler machen, weil wir uns oft selbst zu wichtig nehmen, bereitet uns sehr oft Probleme. Meist sind es nur kurze, kleine, fast unscheinbare Taten oder Worte, die andere Verletzen und eine Lawine ins Rollen bringen, die wir im Leben nicht wieder stoppen können. Manchmal entscheiden wir uns vielleicht falsch, weil uns ein Spleen oder eine Leidenschaft von dem abhält, was wirklich gut für uns ist. Und wenn wir merken, dass wir da gerade Mist gebaut haben, dann ist es schon zu spät.
Stell dir vor, es gibt jemanden, der die Zeit in seiner Hand hat. Vor ihm liegt die Zukunft genauso ausgebreitet wie die Vergangenheit. Er lebt weder Gestern, noch Heute, noch Morgen, denn er steht über der Zeit. Vor ihm liegt alles das wie ein offenes Buch. Er hat schon immer gewusst, dass du und ich ihm eines Tages Schwierigkeiten bereiten würden. Also hat er einfach die Zeitmaschine angemacht und alles zurückgedreht bevor wir alles noch schlimmer machen würden….
Nein, natürlich hat er das nicht gemacht. Denn sonst wären du und ich heute nicht hier. Er wusste, dass du die richtige Entscheidung gewesen bist. Auch wenn du manchmal unausstehlich bist, und du dich selber nicht leiden kannst. Auch wenn du jeden Tag andere verletzt oder herabwürdigst, Du warst die richtige Entscheidung, weil er dich liebt. Er will dich haben. Du bist für Gott so wichtig, dass er vor mehr als zweitausend Jahren seinem Leben ein Ende gesetzt hat, damit du heute atmen kannst. Er hat die Hölle durchgemacht, damit du den Himmel haben kannst. Er ist nicht den einfachen Weg gegangen.
Wenn du also wieder einmal gerne am Rädchen der Zeit drehen würdest, dann denk an den Schöpfer der Zeit. Es lohnt sich - so wie er - die Dinge wieder gerade zu biegen. Das Leben ist es wert. Die Menschen um dich herum sind es wert.


Ganz der Papa

07. September 2012, Mannablog

Kennt ihr das auch, wenn man Babies / Kinder sieht, und sie im Aussehen oder ihrer Art der Mama oder dem Papa sich ähneln, dass dann ein Satz immer wieder gesagt wird?
Genau, dieser!
„Ganz die Mama“ - „Ganz der Papa“
Aber wie sieht das aus mit unserm „himmlischen Papa“?
Sieht man sein Wesen in unserm /meinem Handeln, in meinen Worten,…?
Kann man IHN in uns wiederfinden?
Hast du schon mal das stolze Gesicht des Kindes gesehen, wenn man ihm sagt: „Boah Stefan, du kannst das ja schon fast so gut wie Papa“?
Wie viel mehr dürfte es uns als Christen bedeuten, wenn man zu uns sagt: „Ganz der Papa“.
Hast du das schon mal gesagt bekommen?
Hast du das schon mal jemand gesagt?
NEIN?
Also hier mein Tipp:
Nicht mehr lang, dann ist Gottesdienstzeit! Da hat es doch jemand, zu dem du dies sagen kannst.

Probiere es doch mal aus.
ich bin gespannt auf eure Erlebnisse, wie diese(r) dann reagiert.


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