Manna

f  |   t  |   m

danke sagen

12. Februar 2015

Foto: Gerd Altmann, CC0 Public Domain, Pixabay

Im letzten Jahr irgendwann habe ich mal Pixabay entdeckt. Dort gibt es Fotos unter einer CC0 Public Domain Lizenz, die kostenfrei verwendet werden dürfen. Für unser Manna eine sehr schöne Sache.

In den letzten Monaten kam ein Fotograf immer wieder bei Blogs von mir zum Einsatz. So möchte ich ihm diesen Blog widmen und auf diese Weise danke sagen.

Sein User bei Pixabay ist "geralt", eine Zusammensetzung seines Namens. Über 6000 Bilder sind von ihm dort zu finden. Ich finde das beeindruckend. Nicht nur die Menge der Bilder ist es, sondern die Mischung. Viel Grafik und Kreatives in Bilder umgesetzt. 

Jeder der Fotos macht und bearbeitet, weiß um den Aufwand der manchmal hinter einem einzigen Bild steckt. Da ist Zeit nötig um eine Idee zu entwickeln. Diese gepaart mit Können ergibt erst DAS Ergebnis. Was nützt das eine ohne das Andere?

Was wäre unser Manna und mein Blog ohne Fotos und Menschen wie ihn? Er wäre eine Typowüste. Erst Bilder machen Worte lebendig. So als wären die Bilder die Umsetzung unserer Worte und Gedanken.

Es gehört also Offenheit und die Bereitschaft zur persönlichen Transparenz dazu, wer über 6000 Fotos von sich zur Verfügung stellt. Diese Fotos geben einen Eindruck vom Menschen hinter der Kamera. 

Danke

Hallo Gerd, vielen Dank für deine Leidenschaft, mit der du fotografierst und am Rechner bearbeitest. Vielen Dank für die viele Zeit und dein Engagement! Vielen Dank für weitere Bilder von dir bei Manna.

Foto: Gerd Altmann, CC0 Public Domain, Pixabay

claudia

Manche haben eine Uhr, andere haben Zeit.

08. Februar 2015

Uhr, Zeit – oder beides?
Uhr, Zeit – oder beides?

Menschen haben unterschiedliche Auffassungen von Zeit. Warum nehmen manche es mit der Uhr eigentlich etwas genauer und andere nicht?

 

Unterschiede im Zeitempfinden und im Umgang mit dem Diktat der Uhr sind mit Sicherheit nicht rein kulturellen Ursprungs. Pünktlichkeit oder „dehnbare“ Zeitbegriffe haben jeden von uns mit Sicherheit schon einmal richtig geärgert, je nachdem in welchem „Lager“ wir uns wiederfinden.

 

Uhr, Zeit – oder beides?

Gestern haben wir in einer größeren Gruppe über Pünktlichkeit und zeitliche Abläufe innerhalb von Veranstaltungen diskutiert. Wie man sich vorstellen kann, drifteten die Meinungen teilweise stark auseinander. Den einen ist Pünktlichkeit extrem wichtig, den anderen darf es ruhig etwas lockerer zugehen. Wenn beide Gruppen an ein und derselben Veranstaltung teilnehmen sollen, gilt es gute Lösungen zu finden, mit denen beide Leben können – die, denen die Uhr wichtig ist und jene, welche lieber etwas mehr Zeit hätten.

 

Ein Freund aus Afrika, der an dem Tag auch da war, meinte zu mir nur: „Ihr in Europa habt die Uhr und wir haben Zeit“. Wer bei ihm zuhause für 19 Uhr einlädt, rechnet mit seinen Gästen etwa eine Stunde später. Ob diese Lösung flexibler ist, darum lässt sich allerdings streiten, denn wer diese Regel nicht kennt, wird von den Einheimischen vorgewarnt „auf keinen Fall vor 19.30 Uhr zu kommen!“ Also doch wieder Pünktlichkeit, nur im anderen Gewand.

 

Stell dir vor, es gäbe keine Zeit

Stell dir einmal vor, es gäbe tatsächlich keine Zeit. Du wirst nicht älter, verlierst also keine Zeit. Nichts muss zu einem bestimmten Termin fertig werden, weil du sowieso ewig lebst und alle Zeit der Welt hast. Ob du dich mit jemandem heute, morgen oder in tausend Jahren triffst ist eigentlich egal, denn eintausend Jahre sind nicht weiter weg vom „Ende“ der Unendlichkeit als morgen oder Übermorgen.

 

Keine Deadlines mehr.

 

Kein Termindruck.

 

Einfach nur Leben.

 

Spürst Du schon, wie der Stress sich abbaut und Du beginnst richtig zu leben? Was würdest Du mit all Deiner Zeit machen? Wie würdest Du sie verbringen? Ich wünsche Dir, dass Du es schon jetzt schaffst, immer wieder einmal solche „Zeitlosen“ Inseln in deinem Leben unterzubringen. Sei es im Urlaub, jeden Tag am Abend oder einmal in der Woche durch einen Tag der Entspannung und Ruhe. 

marcus

Zeitlosigkeit: Modernes Design für Vergangenheit und Zukunft

23. Januar 2015

Auch die ehemalige DDR konnte schon Retro.
Auch die ehemalige DDR konnte schon Retro.

Es gibt Dinge, die sind einfach Zeitlos. Egal ob sie bereits vor 50 Jahren oder gestern erst auf den Markt gekommen sind, sie werden immer gut aussehen. Auch in 100 Jahren noch.

Design zeigt die Zeitepoche

Jedes Werkstück, Gerät oder Kunstwerk, dass aus Menschenhänden hervorgeht, sieht ganz bestimmt aus, hat ein bestimmtes „Design“. Viele Designs kann man einer ganz bestimmten Zeitepoche zuordnen, so wie es z.B. bei Kunstwerken üblich ist. Auch Möbel fallen ganz besonders stark in einen bestimmten „Zeitgeist“ und lassen uns so zumindest erahnen, wen sich ihre Erbauer vielleicht zum Vorbild genommen haben. Gleiches gilt auch für technische Geräte und Bauwerke.

Am Freitag z.B. habe ich Bilderbücher sortiert, die Flüchtlingskindern zum Lesen lernen erhalten sollen. Aus welcher Zeit diese in etwa stammen, lies sich nicht in erster Linie am Abnutzungsgrad feststellen, sondern vor allem an ihrem Design. Wobei auch hier wieder alt nicht gleich schlecht war. Es gab durchaus Bücher mit einem zwar alten, aber dennoch zeitlosen Design. Allerdings waren diese leider die Ausnahme....

Design verändert Leben

Gutes Design sieht nicht nur momentan gut aus, es überdauert viele Jahre. Darüber hinaus behindert sein Aussehen nicht seine Funktionalität sondern unterstreicht diese sogar noch. 

Wer eine Wohnung betritt kann mit wenigen Blicken sehr interessante Feststellungen über den Besitzer der Wohnung treffen. Welche Möbel befinden sich darin? Herrscht ein bestimmter Stil vor? Gibt es unterschiedliches Mobiliar aus verschiedenen Jahrzehnten? Ist dieses ansprechend kombiniert oder einfach nur unansehnlich zusammengewürfelt? Ist die Wohnung klar, hell und aufgeräumt oder dunkel, zugestellt und staubig? Sehr schnell kann man so einen Blick in das innere des Wohnungsbesitzers erhaschen.

Aber nicht nur, dass wir durch die Dinge mit denen wir uns umgeben anderen einen Blick in uns hinein erlauben. Die Dinge um uns herum sind auch im Stande uns zu verändern. Nicht umsonst flüchten sich so viele Menschen in ihrer Freizeit in die Natur – diese Umgebung übt einfach einen beruhigenden Einfluss auf uns aus.

Echte Designer machen das Beste für die Menschen

Echte Designer erschaffen Dinge, die gut sind. Dinge die das Leben schöner machen und es erleichtern. Ihre Produkte sind so gestaltet, dass sie uns immer wieder aufs neue in ihren Bann ziehen.

Einer der besten Designer, meiner Meinung nach, ist und bleibt der Schöpfer des Universums und der Erde, denn seine Kreationen erfüllen sämtliche Anforderungen an gutes Design: Seine Erfindungen sind schön und praktisch zugleich. Sie strahlen Ruhe, Majestät und Kraft aus. Sie sind zeitlos und überdauern tausende von Jahren. Wenn sie nicht sterben oder kaputt gehen würden, könnte man fast sagen, sie sind für die Ewigkeit gemacht. Im wahrsten Sinne des Wortes.

marcus

Meine Scherbenhaufen

23. Januar 2015

Foto: Hans Braxmeier, CC0 Public Domain, Pixabay

Mein Jahr hat ganz motiviert angefangen. Ich möchte in diesem Jahr heiraten und bis dahin noch ordentlich trainieren. Ich muss sagen, dass mein Vorhaben, wie in einigen Jahren zuvor, im Januar bisher echt gut umsetzbar gewesen ist.

Wenn man so übermotiviert ist, kann es schnell mal passieren, dass man es übertreibt. Ich habe zum Beispiel zwischendurch am Tag öfter mal Lust auf ein paar Übungen und denke mir dann, dass ich die Aufwärmung doch weglassen kann. Das Ergebnis merke ich, wenn ich am nächsten Morgen mit Schulterschmerzen aufwache.

Die Grenzen des menschlichen Körpers sind nur ein Teil der Dinge, die mich daran erinnern, dass ich nur ein Mensch bin, nur ein Geschöpf, nur aus Staub gemacht und mit Gottes Atem versehen. Ich habe in meinem Leben schon eine stolze Anzahl an Tassen und sonstigem Geschirr fallen lassen bzw. in meiner kleinen Wohnung ungünstig abgestellt, sodass sie sich verselbstständigt haben. Anfangs war es für mich unglaublich ärgerlich. Wie kann ich nur so dumm sein, wieso passiert das gerade mir und so weiter. Früher habe ich wahrscheinlich versucht, mich vor meiner Familie zu rechtfertigen, dass ich an dem Missgeschick nicht wirklich selbst Schuld war.

Wenn man niemanden hat, vor dem man sich rechtfertigen muss, muss man selbst mit der Situation zurechtkommen. Da liegt das gesamte Zimmer voller Scherben und der Kopf muss kühl bleiben. Inzwischen habe ich mir so viel Ruhe angeeignet, dass ich mich nicht mal mehr großartig darüber aufrege, sondern einfach das Kehrblech hole und so strategisch schlau wie möglich versuche, jede Scherbe zu erwischen. Dann kommt alles in den Müll und fertig.

Solche Momente sind natürlich trotzdem nicht toll. Aber ich habe mit der Häufigkeit dieser Erlebnisse gelernt, dass ich mich nicht rausreden kann, wenn ich etwas Dummes angestellt habe. In vielen Lebensbereichen muss ich Verantwortung übernehmen, ob ich will oder nicht. Es ändert sich nichts, wenn ich die Schuld auf andere oder auf die Umstände schiebe. Die Scherben fegen sich nicht selbst auf, wenn ich meiner kleinen Küche die Schuld gebe.

Und so, denke ich, kann jeder von uns seinen Charakter schulen lassen, indem er unangenehme Situationen nutzt, um darin zu lernen und Persönlichkeitsmerkmale wie Ungeduld oder Faulheit in Gutes umwandeln zu lassen. Frei nach 2. Korinther 3,18: „Wir alle aber stehen mit unverhülltem Gesicht vor Gott und spiegeln seine Herrlichkeit wider. Der Herr verändert uns durch seinen Geist, damit wir ihm immer ähnlicher werden und immer mehr Anteil an seiner Herrlichkeit bekommen." Warum sollte Gott nicht unsere Schwächen, unseren Alltag dafür benutzen?

Fanatiker, Engstirnigkeit und jede Menge Gotteskrieger

18. Januar 2015

Hatred by Ben Slow, Foto: MsSaraKelly, Flickr. https://creativecommons.org/licenses/by/2.0/
Hatred by Ben Slow, Foto: MsSaraKelly, Flickr. https://creativecommons.org/licenses/by/2.0/

Wir alle kennen sie, die Gotteskrieger und engstirnigen Fanatiker. Jeder ist schon einmal einem Fanatiker begegnet, aber wie wird man eigentlich einer?

Wer in letzter Zeit auch nur halbwegs die weltweiten Nachrichten mitverfolgt hat, muss unweigerlich eines feststellen: Die Fanatiker sind auf dem Vormarsch. Allen voran die selbsternannten, islamistischen Gotteskrieger. Aber auch im ganz normalen Alltag begegnen wir ihnen immer wieder. Dabei stellt sich mir eine Frage: Wo kommen sie eigentlich her, die ganzen Fanatiker?

Fanatismus

Nicht nur, dass in der Wortendung „-ismus“ schon eine festgefahrene Richtung festgestellt wird, steckt im „Fanatismus“ auch noch der „Fan“ drin. Wer Fanatiker ist, hat sich also mit Leib und Seele einer ganz bestimmten Sache verschrieben. Was jedem Fanatismus innewohnt, ist die Glorifizierung einer bestimmten Idee, Vorstellung oder Einstellung. Mit dazu gehört auch bei vielen Fanatikern auch eine extrem hohe emotionale Wertschätzung von Objekten, Tätigkeiten oder Interessen. Wer gerne mehr zur Definition wissen möchte, kann sich ja bei Wikipedia belesen. Aber ja nicht für eine offizielle Arbeit verwenden, gell!

Fanatiker

Fanatiker halten ihre eigene Vorstellungswelt für unbedingt wahr und verteidigen ihr Weltbild vehement. Sie sind im allgemeinen intolerant gegenüber anderen Meinungen und versuchen andere Menschen von ihren Ansichten zu überzeugen. Sie sind für keinerlei Infragestellung ihrer Überzeugungen zugänglich und sind wegen mangelndem kritischem Denken und Selbstreflexion nicht für Argumente offen.

Der Werdegang des Fanatikers

Ich habe mir in letzter Zeit des öfteren die Frage gestellt, wie man eigentlich zum Fanatiker wird. Ein paar markante Eckpunkte sind mir dabei aufgefallen. Falls Du also Interesse hast, Fanatiker zu werden, könntest Du Dich an folgende Liste halten:

? Es ist sehr hilfreich, generell schon einmal wenig Interesse an anderen Menschen zu haben

? Versuche auf keinen Fall, Dich in andere Menschen hineinzuversetzen oder sie verstehen zu wollen.

? Beschäftige Dich recht einseitig. Lies nur Dinge, die mit deiner Meinung übereinstimmen. Höre nur eine bestimmte Art von Musik. Probiere nichts Neues, bleib bei Altbewährtem. Und so weiter, you get the idea.

? Umgib Dich am Besten nur mit Menschen, die deiner Meinung sind und genauso fanatisch sind wie Du. Dann kommst Du nicht auf andere Gedanken und läufst nicht Gefahr, dein Weltbild hinterfragen zu müssen.

? Definiere Dich total über dein engstirniges Weltbild und mache es Dir zum Auftrag, es gegen alles und jeden zu verteidigen. Auf diese Weise wird dich jegliche Kritik unglaublich kränken und in deinem Stolz verletzen. Das wird dir dabei helfen dein Weltbild mit noch mehr krankhaftem Biss zu verteidigen.

Die Liste wird wahrscheinlich nicht vollständig sein und man müsste ein paar Punkte vielleicht noch verbessern. Aber im großen und ganzen solltest Du auf diese Weise gute Chancen haben, ein totaler Fanatiker zu werden!

Fanatismus und Gott

Genauso wie es in allen anderen Bereichen Fanatismus gibt, macht dieses Phänomen auch im Bereich „Gott“ keinen Halt. Und das erleben wir momentan weltweit in besonderem Ausmaß mit dem „Islamismus“. Allerdings gibt es Fanatiker in jeder anderen Glaubensrichtung auch, vielleicht nicht ganz so blutig und unmenschlich. Muss nicht einfach sein für Gott, wenn alle ihn für einen Tyrannen halten, nur weil solche Deppen in seinem Namen seelische und körperliche Grausamkeiten begehen. Dabei sieht Gottes Liste ganz anders aus:

Zeige Interesse an Deinen Mitmenschen

Versuche dich in sie hineinzuversetzen und zu verstehen

Beschäftige Dich breit, informiere Dich und sei bereit Dich selbst in Frage zu stellen. Prüfe alles, aber behalte nur das Gute.

Misch Dich unter die Menschen und sei ihr Freund. So bekommst Du neue Gedanken und kannst für Dein Leben dazulernen.

Definiere Dich über Gottes Liebe zu Dir. Du musst weder Gott, noch Deinen Glauben, Deine Einstellung, Hobbys oder Vorlieben mit Gewalt verteidigen. Akzeptiere die Meinung anderer und hab sie trotzdem gern.

Die Liste ist wahrscheinlich genauso wenig vollständig, aber sie sollte ganz gut im Stande sein, Dich vor Fanatismus zu bewahren, falls Du das willst. Such Dir einfach die Liste raus, die Dir besser gefällt. Viel Erfolg dabei!

marcus

Komm Schatz, wir hören uns ein paar Geräusche vom letzten Urlaub an!

11. Januar 2015

Sonnenschein am Chiemsee.
Sonnenschein am Chiemsee.

Urlaubsfotos kann jeder. Mit einem kleinen Trick werden sogar die akustischen Erinnerungen an den letzten Urlaub wieder lebendig.

Wenn meine Frau und ich in Urlaub fahren, dann darf eines ganz bestimmt nicht fehlen: eine Kamera, um schöne Erinnerungen einzufangen und mit nach Hause zu nehmen.

Fotoalbum

Vor ein paar Jahren hat Emma auch damit begonnen, Fotobücher zu gestalten. Auf diese Weise fristen die besten Bilder auch kein unbeachtetes Dasein auf irgendeinem elektronischen Datenträger. Und wenn jemand die Bilder sehen möchte, kann man das Album herumreichen, wie in den guten, alten Zeiten.

Geräuschealbum

Auf der Suche nach einem kleinen Aufnahmegerät für unterwegs bin ich im Internet beim Stöbern nach Testberichten auf Leute gestoßen, die im Urlaub Geräusche aufnehmen. Neben den Bildern, was so ziemlich jeder macht, nehmen diese Menschen sich also Erinnerungen in Form von Geräuschen an ihr Urlaubsland mit. Ich muss zugeben, dass mich diese Idee wirklich fasziniert hat. Im Nachhinein kommt es mir sogar sehr komisch vor, dass ich noch nie selber auf diese Idee gekommen bin. Vor allem, weil ich ja Hobby-mäßig ohnehin schon ein sehr akustischer Mensch bin.

In meinen nächsten Urlaub wird mich also neben meiner Frau und dem Fotoapparat auch ein kleines Aufnahmegerät begleiten. Ich bin jetzt schon gespannt, welche Geräusche mir vor das Mikrofon laufen werden. 

Welche Geräusche würdest du in deinem Lieblingsurlaubsland aufnehmen?

marcus

Schweigen - aus Trauer? - oder bedeutet es wegschauen?

07. Januar 2015

Heute Mittag erreichte mich die Meldung von dem Anschlag auf das französische Satiremagazin Charlie Hebdo in Paris. Nach meinem Wissenstand starben bei dem Anschlag 12 Menschen. Sie verloren ihr Leben, weil sie nicht wegschauen wollten, sondern Satire als ein Mittel der Kommunikation und des Dialoges verwendeten.

Szenenwechsel - wegschauen?

Als wir mit dem Manna Blog 2011 starteten, trafen wir eine Entscheidung einstimmig. Wir wollten keine kritischen Themen in die Hand nehmen. Im Laufe der Zeit ist die Liste der Themen die in der Öffentlichkeit kritisch betrachtet werden immer länger geworden. Gefühlt gibt es immer jemanden der sich auf den Schlips getreten fühlt, sogar wenn es um die Liebe geht. Die Kritik und der Umgang sind lieblos, keiner möchte freiwillig zum Freiwild erklärt werden.

Wenn ich so nachdenke, dann könnte ein Schweigen auch als wegschauen verstanden werden. Wegschauen, das ist ein Wort was mich an die Geschichte des 20. Jahrhunderts erinnert. In vielen Jahrzehnten war wegschauen die kollektive Haltung vielen Menschen.

Nachdenken

Seit einigen Wochen beschäftigt mich die Frage, ob die Entscheidung von damals nicht überdacht werden sollte. Da gibt es Pegida, die Wirtschaftspolitik, die Kindererziehung und und und ... 

Dabei bin ich der Überzeugung, dass das Leben nicht schwarz - weiß ist. Nicht auf dieser Erde und nicht in unseren Zeiten. Als Autor möchte man im Blog zu einem Punkt kommen und das bei ca. 400 Worten. Wer schreibt, weiß um diese Herausforderung. Werden kontroverse Themen angefasst, ist persönliche Vorarbeit nötig und vor allem muß die Frage nach der eigenen Position geklärt sein. Und dann gibt es auf manche Themen einfach mehr Fragen als Antworten.

Wir sind kein Journalistischer Blog, wir sind überzeugte Nachfolger Jesu, was bedeutet das für den Inhalt?

Zurück zum Thema schweigen

Als ich heute die Nachrichten und einige Twitterbeiträge #CharlieHebdo laß, stellte sich mir die Frage des Preises. Ist das den Preis des eigenen Lebens wert?

Christen sollen sich zum Wohl der Menschen in ihrem Land einsetzen, so erinnere ich mich. Für mich gehört das Mitreden dazu. 

Und doch möchte ich schweigen. Ich möchte schweigen, um den Menschen in Paris dadurch meine Achtung auszudrücken. Ich möchte schweigen um mit ihnen zu trauern und meinen Respekt zum Ausdruck zu bringen.

claudia

Ein Jahr geht zu Ende - was bleibt und was kommt

31. Dezember 2014

Quelle: Gerd Altmann, CC0 Public Domain, Pixabay

Während ich die Unterlagen für das Finanzamt fertig mache, höre ich einen Vortrag den ich in 2011 gehalten habe. 

In dem Vortrag geht es um Relevanz von uns, in unserem Leben und Alltag. Der Vortrag erinnerte mich daran, dass wir einmal loszogen, um den Menschen in Deutschland die gute Nachricht zu bringen. Dafür waren wir bereit viel zu geben, was ist davon nach drei Jahren geblieben?

Der Vortrag war eine Aufforderung an uns Christen für die Menschen in unserem Umfeld Relevant zu sein. Es ist wichtig, dass sie die gute Nachricht hören! Welcher Mensch möchte schon, dass sein Leben sinnlos ist, ein Hauch im Wind.

Während ich mir selbst zuhöre, merke ich wie ich zu mir selbst rede und es macht mich sehr nachdenklich. 

Das Jahr geht zu Ende, was bleibt? Schaue ich auf die Aktivitäten, ist das geleistete ein kleines Wunder, bei der personellen und finanziellen Ausstattung. Das beantwortet aber immer noch nicht die Frage: "was bleibt". Es bleiben Begegnungen und Beziehungen. Es bleibt die Liebe meiner Familie und die Erkenntnis einen großartigen Vater zu haben. 

Schaue ich in die Zukunft, dann war ich noch nie so ratlos und planlos, wie gerade heute. Wenn man selbst merkt, dass Vertrauen nur Worte sind, aber die Taten ausbleiben, ruft das nach Veränderung. 

Doch Veränderung braucht Zeit zum reflektieren. Diese Zeit werden wir uns erst noch nehmen (müssen). In einem bin ich mir sicher, Veränderung ist nötig und gut.

Vielleicht gehört es zu Sylvester dazu, dass Menschen etwas melancholisch sind, eigentlich doof. Es beginnt etwas neues und wir haben es in der Hand. Es liegt an uns, wie wir die Seiten des neuen Jahres beschreiben. Sind es Seiten voller Zuwendung und Liebe?

Das ist es was wir uns wünschen. Wir wünschen uns Nachfolger Jesu, die für ihre Mitmenschen relevant sind. Wir wünschen uns Menschen, die einander lieben und um einander werben.

Wir wünschen dir und deiner Familie ein Jahr mit viel Freude und Erfolg!

claudia

Schnee im Alpenvorland trotz globaler Erwärmung

28. Dezember 2014

Orchidee im Schnee. Foto: Marcus Eitzenberger.
Orchidee im Schnee. Foto: Marcus Eitzenberger.

Endlich ist der Schnee bei uns im Alpenvorland da. Und das trotz globaler Erwärmung, was bin ich froh.

Wissenschaftler malen ja schon düstere Bilder über die schneearme Zukunft unserer schönen Alpenvorlands. Was bin ich froh, dass diese Prognosen anscheinend noch etwas ausständig sind. Wenn ich heute morgen aus dem Fenster sehe und die kleinen Schneeflocken auf die Erde niederfallen sehe, dann wird es mir echt wehmütig ums Herz, bei dem Gedanken an tropisches Klima hier. Das kann mit getrost gestohlen bleiben ehrlich gesagt.

Wie denkst du darüber? Freust Du Dich über den Schnee oder hättest Du lieber Palmen?

marcus