Manna

Teile deines Lebens oder doch ein Ganzes?

23. August 2012, Mannablog

Derzeit sitze ich viele Stunden am Konzept für Perspektive Leben. Dabei fiel mir etwas Interessantes auf. Wir gliedern unser Leben in einzelne Teile. Das geschieht unbewusst und ohne dass wir es steuern. Es ist in unserer Gesellschaft verankert und wird von uns allen so gelebt.

Es gibt den Teil Arbeit und den Teil Freizeit, es gibt einen Teil Kindheit und den Teil Ausbildung. Es gibt den Teil der unangenehm ist, damit ich mir den angenehmen Teil leisten kann. Dabei ist es unerheblich um welche Komponenten es geht. Das Beispiel Arbeit/Urlaub passt einfach gut zur Sommerzeit im August.

Viel Arbeit => gleich teurer Urlaub => große Erholung

Ich bin davon überzeugt, dass dieses Modell nicht angedacht war, als der Mensch entstand. Der Mensch ist dazu bestimmt, als ein Ganzes zu existieren und nicht in einzelen Lebensteile gegliedert. Würden wir nicht so viel in Teilen denken, sondern unser Leben als ein Ganzes betrachten, würden wir anders damit umgehen. Jeder Tag unseres Lebens soll Freude und Befriedigung beinhalten und das sowohl auf Arbeit als auch in der Freizeit. Wir sind viel zufriedener mit uns und unserem Leben, wenn wir das umsetzen.


Zweifel unerwünscht oder wie Gebet erfolgreich wird Teil 5

21. August 2012, Mannablog

Nach kurzer Unterbrechung hier nun der letzte Teil zum Gebet.

Wünsche an Gott haben wir alle viele. Viel Geld, ein toller Job, ein Haus, Urlaub, Familie, Gesundheit, Frieden. Beim darüber Nachdenken erlebt die Liste der Wünsche eine Veränderung. Wir fangen mit Besitz an und kommen dann erst zum eigentlichen Leben. Es trennen sich die Dinge, die unwichtig werden, die, die wir selbst erledigen können und die unmöglichen voneinander. Und es gibt die Kategorie der Zweifel. Am Anfang sind wir der Überzeugung, dass Gott alles kann. Doch schnell schleichen sich Zweifel ein. Will er das wirklich, kann er das, hat das für ihn eine Bedeutung? Ist das überhaupt sein Wille? Erfüllt er meine Bitte wirklich? Muss ich erst irgendwelche Leistungen erbringen? Bin ich gut genug? Wir alle kennen diese oder ähnliche Fragen. Die Frage ist, wie wir uns entscheiden. Ignorieren wir unsere Zweifel oder geben wir ihnen nach? Bin ich mir in einem Punkt nicht sicher, dann frage ich mich, ob das, was ich wünsche, seinem Willen entspricht. Wenn das der Fall ist, dann entscheide ich nicht zu zweifeln. Das ist nicht immer einfach aber erfolgreich. 


Zu wenig Platz bei Papa? - Teil 2

19. August 2012, gastbeitrag - Mannablog

Heute nun Teil 2 des Beitrags von Mircea.

Halt! Stopp! Wie ging das noch einmal mit der Deeskalation? Schnelles Handeln ist gefragt. Ich setze beide auf den Boden, hebe ihn auf mein rechtes Knie und will ihr auf das linke Knie verhelfen. Aber ich bin nicht schnell genug. Er hat blitzschnell seine Beine ausgestreckt und mein linkes Knie ?gesperrt?. Die Botschaft ist klar: ?Hier gibt es keinen Platz für Dich! Es ist mein Papa?. Mit blitzenden Augen stürzt sie sich nach vorn auf seine in Beißhöhe liegenden Beine. Ein Glück, dass er sie rasch zurückgezogen hat, sonst hätte er auch ihre spitzen Zähne zu spüren bekommen. Nun sitzen sie beide eingeschnappt auf meinen Knien und werfen sich feindselige Blicke zu. Ich bin zumindest froh, dass das Kämpfen aufgehört hat. In meinen Gedanken hallt die Stimme eines Kollegen wider: ?Wenn man Kinder hat, versteht man Gott besser!?, hatte er gesagt. Ich muss ihm

oft zustimmen. Auch in diesem Moment. Viele Fragen jagen durch meinen Kopf. Weshalb müssen sie sich so streiten? Wieso schon in diesem jungen Alter? Warum wollen sie dem Anderen keinen Platz einräumen? Woher kommt diese große Eifersucht? Ich liebe sie doch beide! Merken sie das nicht? Warum wollen sie alles nur für sich? Ich persönlich bin fest davon überzeugt, dass es auf Gottes linken und rechten Knie viel Platz für unterschiedliche ?Kinder? gibt.


 Hast du deinen Platz bei Gott, unserm Papa, schon eingenommen? Und wie steht es um deine Gefühle anderen gegenüber? Willst du, dass auch sie einen Platz haben oder bist du neidisch?

 

 


Zu wenig Platz bei Papa - Teil 1

18. August 2012, gastbeitrag - Mannablog

Heute kommt der Beitrag Mircea - vielen Dank an dich! Aufgrund der Länge wurde er auf zwei Tage aufgeteilt. 

Ich öffne die Haustür und trete ein. Ein paar Sekunden lang bleibt es still. Dann haben sie mich entdeckt. Ein lautes
„Papa, Papa“ ertönt, und schon rast mein Sohn mit den großen Schritten eines Vierjährigen auf mich zu. Die 23 Kilo, die sich mit Wucht in meine Arme werfen, bringen mich fast aus dem Gleichgewicht und die kleinen aber doch kräftigen Arme, die sich um meinen Hals schlingen, rauben mir für einen Moment den Atem. Das zweite, piepsigere „Papa, Papa“ – wie ein Echo des ersten – warnt mich, dass es einen weiteren „Angreifer“ gibt. Trippelschritte hallen auf dem Laminatboden und versuchen genauso schnell wie die großen das Ziel zu erreichen. Man merkt aber, dass sie noch wackelig und ungeübt sind. Ein Ziehen an meinen Mantel, gekoppelt mit einem weiteren „Papa, Papa“ gibt mir zu verstehen, dass auch sie, die Anderthalbjährige auf den Arm will. Das wird ein interessanter Balanceakt. Aber ich fühle mich pudelwohl. Ich habe nichts gesagt, ich habe nichts gemacht, ich bin einfach nur da und diese zwei kleinen Menschen finden mich toll. Das passiert mir sonst nicht oft. Wow! Das muss Liebe sein! Ich würde den Moment gern festhalten. Er ist so harmonisch. Fast heilig! Ein schrilles Kreischen durchbricht die Harmonie und bohrt sich durch das Gehör bis tief in die Seele. Es kommt von ihr. Er versucht gerade mit aller Kraft sie von meinem Arm zu schubsen. „Es ist mein Papa!“ ertönt der korrekt formulierte, aber durch zusammengebissene Zähne hinausgeschleuderte Satz. „Mein Papa“, schreit die piepsige Stimme zurück und die kleine, mit spitzen Fingernägeln versehene Hand meiner Tochter gräbt sich in die weiche Wange meines Sohnes. Ein lauter Schmerzensschrei erschallt und kurz darauf laufen die Tränen. Und zwar auf beiden Seiten.


Sicherheit erhalten oder wie Gebet erfolgreich wird Teil 4

17. August 2012, Mannablog

Eines unserer großen Bedürfnisse ist Sicherheit. Wir sehnen uns nach Sicherheit im Leben, im Beruf, in der Familie und auch in unserer Beziehung zu unserem Vater im Himmel. Dann bitten wir ihn um etwas und das nächste, was wir denken ist: es passiert ja doch nicht. Sag mal, kommunizierst du so auch mit deiner Familie? Dann, muss ich dir sagen, solltet ihr an euerem Verhalten zueinander etwas ändern. Familie heißt einander vertrauen und vertrauen gibt Sicherheit. In unserer Familie lernen wir einander zu vertrauen, so geben wir einander Sicherheit. Vertrauen lernen wir aber nur, indem wir a) bereit dazu sind, dem anderen zu vertrauen, vor allem, wenn ich sein Handeln nicht verstehe, und b) indem ich dem anderen auch klar mache, dass ich ihm vertraue. (Dann sollte dein Verhalten aber nicht das Gegenteil zeigen.) Indem du vertraust, scheint es so, als ob du Sicherheit abgibst. Gleichzeitig bekommst du aber eine viel größere Sicherheit zurück. Es ist die Sicherheit, angenommen zu sein. Es ist die Sicherheit, dass dein Gegenüber dich wertschätzt und dieses Vertrauen unter keinen Umständen zerstören will. Genau das geschieht auch mit deinem Vater im Himmel. Du bekommst Sicherheit und das macht Gebet erfolgreich.


Fürbitte oder wie Gebet erfolgreich wird - Teil 3

16. August 2012, Mannablog

Dem Gott des Buches Bibel ist Beziehung extrem wichtig. Immer wieder fordert er deshalb seine Menschen dazu auf, Beziehung zu pflegen. Das betrifft sowohl die Beziehung zu ihm, als auch die Beziehung zu unseren Mitmenschen. Im Text, den Jakobus geschrieben hat, kommt dieses Prinzip der Beziehungspflege in besonderem Maße zum Tragen. Jakobus sieht es als ein Schlüsselelement für ein erfolgreiches Gespräch mit Gott. Es geht um Fürbitte. Fürbitte heißt, ich bitte Gott, dass er in deinem Leben etwas Bestimmtest tut. Es ist keine Bitte für mich, sondern für einen anderen. Als ich vor Jahren immer wieder das gleiche Anliegen zu Gott brachte, kam er irgendwann und meinte: so, nun bitte nicht mehr für dich, sondern für andere. Er fing an meine Augen zu öffnen für viele Sorgen, Ängste und Krankheiten anderer Menschen. Erst als ich bereit war, auf mein Anliegen zu verzichten und anderer Menschen Sorgen zu ihm brachte, kümmerte er sich auch um meine Baustelle. Inzwischen gibt es eine lange Liste, viele Seiten lang und jedes der darin stehenden Anliegen wird täglich von mir vor Gott gebracht. Ich erlebe, wie Gott dieses Prinzip erfolgreich macht. Er tut es in meinem Leben und im Leben der anderen. Inzwischen würde ich das Verhältnis als 90% zu 10% beschreiben. Nach meinem Empfinden ist dies eine gute Mischung. 9 Anliegen von Menschen um dich herum und 1 Anliegen von dir. Probiere es mal aus, es lohnt sich!


Beten wie Elia oder wie Gebet erfolgreich wird - Teil 2

15. August 2012, claudia - Mannablog

Das Buch Bibel schreibt sehr viel über das Thema Gebet. Letzte Woche allerdings sind wir über einen Bibeltext gefallen, der uns noch nie vorher ins Bewusstsein kam. Hier ist Jakobus 5,16-18 NL: "Bekennt einander eure Schuld und betet füreinander, damit ihr geheilt werdet. Das Gebet eines gerechten Menschen hat große Macht und kann viel bewirken. Elia war ein Mensch wie wir, doch als er darum betete, dass kein Regen fallen sollte, regnete es dreieinhalb Jahre lang nicht auf der Erde! Dann betete er um Regen, und es regnete vom Himmel. Das Gras wurde grün, und die Erde brachte wieder Früchte hervor." Willst du, dass Gott dein Gebet erhört, dann ist es nicht nur wichtig rauszufinden ob er das für richtig hält und tun will, du musst auch alles, was sein Eingreifen begrenzt, aus dem Weg räumen. Deine Schuld ist wie Leim. Je weniger Leim zwischen Gott und dir ist, um so besser kann geschehen, was du willst das geschieht. Schuld ist wie Sekundenkleber und Kraftkleber zusammen. Der Leimentferner ist Jesus. Du nimmst ihn und übergibst ihm deine Schuld und er löst sie weg.


Wie Gebet erfolgreich wird - Teil 1

14. August 2012, claudia - Mannablog

Kennst du das auch, du hast ein Bauchgefühl, dass etwas nicht stimmt, aber du weißt nicht, warum. So ging es mir gestern auch. Thema war das Gebet, also Gespräch mit Gott. Christen tauschten sich darüber aus, was Gebet für sie bedeutet, warum sie beten. Es gab keinen Punkt, der falsch war, also stellte ich mir die Frage, was mich an dem Gespräch irritierte. Das Erlebte bewegte mich. Am Nachmittag fiel es mir dann wie Schuppen von den Augen.

Alle Gespräch zum Thema Gebet drehten sich nur um unser Befinden, um unsere Sicht auf Gott und die Welt, auf das was uns gut tut. Das ist an sich eine menschliche Betrachtungsweise, komma aber... Wir lernen recht schnell in unserem Leben, dass ein Gespräch kein Monolog ist, sondern ein Dialog, in dem es gilt, auf den anderen einzugehen und darauf zu hören, was er sagt und meint.

Warum nur tun wir uns im Gespräch/ Gebet mit Gott so schwer, ihn um seine Meinung zu fragen? Erhört Gott eine Bitte von uns nicht, sagen wir: es war nicht sein Wille. Hallo, warum fragen wir ihn nicht einfach nach seinem Willen? Inwieweit sind wir als Christen bereit, ein reales Gespräch mit Gott zu beginnen und nicht einfach darauf los zu reden?

Ich wünsche mir ein Gespräch/ Gebet mit Gott in dem es nicht um uns geht, sondern um ihn und seine Vorstellungen. Ich bin davon überzeugt, wenn unser Gespräch mit Gott so ist, dann werden wir erleben das Dinge geschehen, die wir nie für möglich gehalten hätten.


An das grüne Monster oder lieben lernen

13. August 2012, claudia - Mannablog

Vor einigen Tagen habe ich über Liebe geschrieben. In den nachfolgenden Gesprächen machte mich die Antwort vom grünen Monster nachdenklich. Er schrieb, dass abgesehen von seiner Mutter noch keiner zu ihm gesagt hat: ich habe dich lieb. Ich habe mich deshalb entschlossen (stellvertretend) an dieser Stelle dem grünen Monster einen Blog zu schreiben.

Hallo grünes Monster, ich kenne nur dein Profilbild und weiß im Grunde nichts aus deinem Leben. Warum verlief dein Leben so? Das macht einen Blog an dich einfach und schwierig zugleich.

Grün ist eine sehr schöne und entspannende Farbe. Wir alle brauchen grün, bringt sie uns doch dazu runter zu fahren und zu entspannen. Ich wünsche dir, dass du so zu den Menschen in deinem Umfeld bist. Sei ein Ruhepool für sie. Gebe den Menschen Mut zu Leben. Schau, wie sie sich freuen, dass du grün bist. Gib ihnen von deiner Ruhe und Gelassenheit und sie werden dir von ihrer Energie und Liebe zurückgeben. Dann kann es allerdings passieren, dass du gelegentlich nicht mehr grün bist, sondern vielleicht blau oder rot.

Weißt du, mein grünes Monster, Monster mögen vielleicht nicht attraktiv und hübsch sein. Trotzdem sehen wir regelmäßig in unserem Leben, dass nicht das Äußere Menschen anziehend macht. Du wirst anziehend sein, wenn dein Herz für die Menschen in deinem Umfeld schlägt. Setze dich für sie ein. Zapfe dir Liebe von der großen Tankstelle YHWH. Ziehe dich als Monster nicht von den Menschen zurück. Kennst du Samson von der Sesamstraße? Denke an ihn und dann trau dich!

Grüne Monster können sehr liebenswert sein, wenn sie es wollen. Als Antwort werden die Menschen diese Liebe erwidern. Dann kommt der Tag an dem ein Mensch dich umarmt und zu dir sagt: ich habe dich lieb.


Darf es noch etwas mehr Wahrheit sein?

12. August 2012, marcus - Mannablog

Gerade eben habe ich einen Bericht über eine Studie gelesen, die online durchgeführt worden ist. Ziel der Studie war es, herauszufinden, ob die Verwendung unterschiedlicher Schriftarten Auswirkungen darauf hat, ob Menschen den Inhalt eines Textes als glaubwürdig einstufen. 
Die Studie war als A/B - Test angelegt. Es wurde dabei eine Art Fragebogen ausgefüllt, bei dem es darum ging, den Wahrheitsgehalt verschiedener Aussagen zu bewerten. Die etwa 45.000 Menschen, die daran teilnahmen, erhielten den Fragebogen dabei in einer von sechs verschiedenen Schriftarten. Es stellte sich dabei heraus, dass es tatsächlich eine Schriftart gibt, die Menschen ganz besonders dazu veranlasst die Aussage eines Textes als wahr einzustufen. Genauso bringt wieder eine andere Schriftart Menschen in besonderem Maße dazu, den Inhalt eines Textes als unwahr zu beurteilen.
Den ganzen englischsprachigen Artikel gibt es hier zu lesen.
Dieser Bericht hat mir wieder einmal eindrucksvoll vor Augen geführt, wie empfänglich und manipulierbar wir Menschen sind. Ohne dass es uns bewusst ist, wird unsere ?Realität? durch Dinge geprägt, von denen wir eigentlich oft nicht die geringste Ahnung haben, ob sie so tatsächlich richtig und wahr sind.
Kann es sein, dass auch dein ganzes ?Glaubensgebäude?, dein Weltbild, aus ?Tatsachen? besteht, die du von anderen übernommen oder irgendwo gelesen hast? Wissenschaftler, Kirchenleiter, Politiker. Sie alle erzählen uns wie die Welt funktioniert, wie Gott aussieht und unser Leben am Besten abzulaufen hat. Evolution und ein teilnahmsloser Gott, ein menschliches System des Zusammenlebens, das allein auf diese Welt ausgerichtet ist.
Ich möchte dich ermutigen, deinen Blick frei zu machen für eine neue Sicht über diese Welt, eine neue Sicht über Gott. Lass dich nicht damit abspeisen, dass das Buch über Gott schon zu alt ist um relevant für dein Leben zu sein. Lass dir nichts darüber erzählen, was drin steht. Nimm dein Welt- und Gottesbild selbst in die Hand. Lies am Besten einfach selber nach und mach dir Gedanken  darüber. Du wirst erstaunt sein, wie viel Neues du über die Welt und Gott entdecken wirst. Dann kann dir auch niemand mehr irgendwelche Märchen erzählen. Du wirst es selber wissen, und zwar besser.


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