Manna

Einladung nach Berlin zu "Christen im Netz"

31. Juli 2012, claudia - Mannablog, Newsletter

Heute gibt es einen Werbeblog für eine modobonum-Veranstaltung in Berlin im September. Organisator ist der KEP. modobonum unterstützt diese Veranstaltung u.a. mit dem Hauptvortrag am Freitagabend.

Liebe Blogger und am Netz Interessierte,

vom 7. bis 8. September 2012 gibt es die zweite christliche Bloggertagung in Berlin. Wer bloggt, twittert, auf YouTube, in Facebook oder anderen Netzwerken publiziert, ist dazu herzlich eingeladen. Es ist die Möglichkeit zum gemeinsamen Austausch, Vernetzen, für Inputs und Inspiration. Die Themen sind interessant und vielseitig. Für jeden, der im Netz unterwegs ist, gibt es etwas zum sehen und hören. Neue Ideen werden besprochen und alte Wege zur Diskussion gestellt.

Zusätzlich ist es möglich in einer Session selbst ein Thema vorzustellen. Bitte reicht dafür bis zum 1. August Themenvorschläge und Beiträge ein. Bitte entweder per Mail an uns oder direkt auf der Homepage: www.bloggertagung.de. Dort stehen auch einige Ideen zur thematischen Inspiration.

Anmeldung zur Teilnahme an der Tagung bitte bis 17. August ebenfalls über diesen Weg.
Wir freuen uns auf die gemeinsame Zeit!
Bitte sagt auch anderen von der Tagung "Christen im Internet" und ladet sie dazu ein.


Reifen ohne Luft oder was erwartest du von anderen

30. Juli 2012, claudia - Mannablog

Am Freitag morgen um 8 Uhr stand meine jüngere Schwester frustriert in der Tür. Ihr Fahrrad hatte einen Platten. Sie vermutete, dass jemand ihr den Reifen zerstochen hatte. Das frustrierte sie daran besonders.

Also hatte Alex Erbarmen und fing an den Reifen und damit unser Primelchen lieb zu haben. Es folgte das normale Programm. Luft aufpumpen und Loch suchen. Nach einiger Zeit stellte sich ihre Vermutung als falsch heraus. Weder der  Reifen noch der Schlauch waren beschädigt. Sie waren einfach nur alt und porös.

Also starteten wir mit der Reparatur. Als der Reifen runter war kam die Überraschung. Wer auch immer den Schlauch eingebaut hatte, ... Der Schlauch war viel zu groß für das Rad und war geknickt eingelegt worden. (Ich wusste gar nicht das so etwas möglich ist.) So war das Rad am Ende ein Wunder, dass es so viele Jahre gefahren ist.

Für unser Primelchen war das eine Lehre, nicht immer nur das Schlechte von anderen zu erwarten. Und wie sieht es mit dir und mir aus?


Der schmale Weg

29. Juli 2012, marcus - Mannablog

Letzte Woche hat es keinen Blogeintrag von mir gegeben, aber diese Woche bin ich wieder da. Der Grund hierfür ist, dass meine Frau und ich auf den Straßen Rumäniens unterwegs gewesen sind, um dort Familie und Freunde zu besuchen. Wer mit der baulichen Situation des Strassenbelags dort etwas vertraut ist, der wird wissen, was das bedeutet. Gerade von den traumhaft (wirklich!) ausgebauten Autobahnen Ungarns kommend, findet man sich plötzlich auf einer Fahrbahn wieder, die mehr einem Schweizer Käse ähnelt als einer für Autoverkehr ausgelegten Transportbahn. Das Ergebnis davon ist, dass man gezwungen ist, vielmehr auf die Straße zu achten als man es in Deutschland gewohnt ist. Kurz mal in Gedanken sein oder abgelenkt mit dem Beifahrer sprechen kann dazu führen, dass man sich unverhofft in einem Schlagloch wiederfindet, das einen im günstigsten Fall in einen kurzen Schock versetzt. Im ungünstigsten Fall ist der Reifen inklusive Felge und eventuell noch schlimmerem hinüber. Mit der Zeit gewöhnt man sich jedoch daran, dass eine Autofahrt mehr einer Rallye gleicht als einer normalen Autofahrt. Schlimm wird es erst dann, wenn dann zwischendurch wieder eine wirklich gut ausgebaute Strecke kommt, die einen in Sicherheit wiegt. Und zack - da war es schon, das unverhoffte Schlagloch. Gott sei Dank konnte ich das Steuer jedes Mal noch rechtzeitig herumreißen. 

Unweigerlich musste ich an die Aussage in der Bibel denken, dass es im Leben grob gesagt zwei Wege gibt, die man gehen kann. Eine breite Straße (man könnte auch Autobahn sagen) und einen schmalen Weg (man könnte auch ?die Straßen Rumäniens? dazu sagen). Auf der breiten Straße gibt es keine Probleme, es gibt wenig Kurven, keine Schlaglöcher. Und es sind unheimlich viele Leute darauf unterwegs. Man kann darauf fahren ohne großartig aufpassen oder nachdenken zu müssen, der breite Weg fährt sich fast von allein. Auf dem schmalen Weg sieht das ganze ein wenig anders aus. Es ist alles sehr kurvig, überall sind Schlaglöcher, man muss ständig aufpassen wohin man fährt. Fahren erfordert erhöhte Konzentration.
Wenn ich dich jetzt fragen würde, auf welcher Straße du lieber unterwegs wärst, dann würdest du mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit die Autobahn als angenehmere und entspanntere Reise wählen. Ich denke so ziemlich jeder würde sich aus Bequemlichkeit für diese Variante entscheiden. 
Interessant ist allerdings, dass uns Jesus in der Bibel vor genau diesem Weg warnt und den schmalen Pfad als Reiseroute empfiehlt. Ausgerechnet den Weg, auf dem Steine rumliegen, Schlaglöcher kraterähnlich den Weg verzieren und das Vorankommen viel langsamer geschieht. Für Gott ist es jedoch nicht wichtig, dass unsere Lebensreise möglichst angenehm verläuft, sondern dass wir am Ziel ankommen. Jesus warnt uns, dass die breite Autobahn im Desaster enden wird. Der schmale Weg ist es, der uns an ein Ziel führt, für das sich die Reise gelohnt hat. Wenn du dich jetzt fragst warum, dann wird es  Zeit, dass du dieser Frage endlich mal auf den Grund gehst, oder?

Auch wenn das Fahren auf Rumäniens Straßen teilweise echt anstrengend war, es hat auch sehr viel Spaß gemacht. Lass dich also nicht vom ?schmalen Weg? entmutigen. Auf DEM Weg wird es garantiert nicht langweilig.
Was ist der letzte schmale Weg, den du gegangen oder gefahren bist? Wenn du möchtest dann teil ihn mit uns!


Gott kümmert sich um Mensch und Katze

28. Juli 2012, gastbeitrag - Mannablog

Den meisten Menschen ist bekannt, dass sich Katzen, wenn sie Schmerzen haben, zurückziehen. Und genau das tat unsere Katze auch. Sie, die zum Fressen immer pünktlich erschien und nach der man die Uhr stellen konnte, kam nicht mehr. Alles Rufen und Suchen half nichts.

Nach Tagen kam sie miauend und abgemagert wieder heim. Wir haben sie mit ins Haus genommen und sind am nächsten Tag mit ihr zum Tierarzt gefahren. Dort bekam sie eine Aufbauspritze und weil sie sich gut erholte, gemeinsam mit uns grillte und nach Leckerli Ausschau hielt, nach zwei Tagen noch eine weitere.

Leider war es nur ein kurzes Aufatmen für Mensch und Tier, denn nach weiteren zwei Tagen verschwand unsere Katze wieder. Die Ungewissheit, ob sie noch lebt oder was sonst mit ihr geschehen ist, quälte uns sehr. Dann kam der verregnete Samstag. Mein Mann hatte den ganzen Nachmittag vor Erschöpfung geschlafen mit dem Ergebnis, dass er am Abend noch lange im Bett wach lag und las. So hat er auch gegen Mitternacht das klägliche Miauen gehört und hat unsere Katze ins Waschhaus getragen. Am Sonntag lag das Häufchen Unglück dort und ich spürte, dass sie es trotzdem genoss, dass ich sie kraulte. Sie hob sogar noch ein bisschen den Kopf zur Seite, dass ich besser an sie heran kam.

Wir konnten uns auf diese Weise noch gut von ihr verabschieden. Als wir nach dem Mittagessen wieder nach ihr sehen wollten, war sie inzwischen verstorben. Auch wenn es kein Happy End gab sind wir sehr dankbar, dass Gott unsere Gebete erhört und die Katze zu uns zurückgeführt hat. Wir wissen, dass sie verstorben ist und konnten sie mit allen Katzenehren bestatten.


Heute gibt’s was zu feiern

27. Juli 2012, Mannablog

Irgendwie habe ich lange Zeit Christsein mit etwas Schwerem verbunden. Das Ende ist bald nahe, die Welt wird vergehen in ihrer Lust … solche Bibelverse und Proklamationen konnten mir ganz schön nachgehen. Über der Zukunft lag eine graue Decke aus Ungewissheit und Trübsal. 
Aber wo hat unser Gott gesagt, wir sollen Trübsal blasen? Er hat doch gesagt, wir sollen uns freuen, denn unsere Errettung ist nah, wenn es um uns herum stürmischer wird. Er hat gesagt, wir sollen uns in ihm freuen, sollen uns freuen, dass wir zu seiner göttlichen Familie gehören dürfen.
 Wir können rummotzen, uns aufregen, dass der Sommer nicht einkehrt, dass es dann wiederum zu warm ist oder dass Kriege und Krisen verhindern, dass wir in unser Wunschurlaubsland fliegen können. Luxusprobleme. Heute ist der Tag, den der Herr zum Festtag gemacht hat. Diesen Bibelvers gibt es tatsächlich und er ist nicht auf einen bestimmten Tag in der Vergangenheit oder Zukunft gemünzt. Er meinte HEUTE. Egal, wann dieses Heute ist. Du kannst diesen Text auch noch in einem Jahr oder 20 Jahren lesen und Gottes Zusage wird immer seine Gültigkeit haben. 
Es gibt einen schönen Spruch, der uns klar macht, dass Gott mit uns eine Geschichte schreibt und gleichzeitig jede einzelne geschriebene Zeile ein Geschenk an uns sein lässt: Gestern ist Geschichte, Morgen ist noch ein Mysterium, Heute dagegen ist ein Geschenk!
Und dieses Geschenk verdanken wir keinem Geringeren als dem, der uns tagtäglich Mist bauen sieht. Von dem, der uns trotzdem Geschenke anvertraut und uns damit die Chance gibt, uns durch ihn zu bewähren. Er kann uns dadurch über Größeres stellen.
 Ich möchte dich motivieren, Gottes Geschenke anzunehmen. Schau sie dir an, sie werden nicht immer schön daher kommen. Manchmal musst du einem Tag erst mal eine ordentliche Schicht Paketklebeband entreißen und erst unter der etwas dickeren Kartonschicht das Geschenk sehen. Und manchmal bist du selbst das Geschenk – für jemand anderen. Und das wiederum ist meist für dich selbst das größte Geschenk, glaub mir!


26. Juli

26. Juli 2012, Mannablog

Dieses Datum ist etwas ganz Besonderes für mich!

Deshalb, weil mein Sohn Geburtstag hat, aber auch weil mein Sohn und ich diesen 26. Juli vor 12 Jahren um Haaresbreite nicht überlebt hätten.

Ich war damals 21 Jahre alt. Hochschwanger. Der Arzt hatte mich schon vorgewarnt, dass das Baby groß sei. Aber wie groß, das hatte selbst der Arzt nicht gedacht.

Hier die Eckdaten: um 8.30 Uhr begannen die Wehen. Kurz nach 10 Uhr war ich im Krankenhaus und nur gute 3 Stunden später war er - Stefan - da. Stefan = 55 cm Körpergröße, 4110 g, 11 cm Kopfdurchmesser. Fazit: viel zu schnell für so ein großes Baby.

Ich verlor extrem viel Blut. Und das Baby wollte einfach nicht rauskommen.
Ich sah die Sorgenfalten in den Gesichtern des Arztes und der Hebamme.
Nach einer Zeit wurden die beiden hektischer, unruhiger, lauter.
 "Was ist los?", fragte ich. "Der Puls des Kleinen ist kaum mehr messbar!" Die Antwort hörte ich nur noch wie im Halbschlaf, und so leise und fern. 
 Ich sah kaum mehr etwas hell und deutlich. "Bleiben Sie wach! Nicht einschlafen!" rief mir die Hebamme zu, während sie mich rüttelte.
Endlich war er draußen. Ich kam so langsam wieder zu mir.
Benommen fragte ich die Hebamme, was los sei, ob es dem Baby gut geht, warum es noch nicht schreit. Die Sekunden schienen wie Stunden. Und dann die Erlösung: ER SCHRIE.
 Sie legte mir ein blaues Kind auf den Oberkörper und dann legte die Hebamme meine Hand auf mein Baby (ich war noch zu schwach).
Ich danke Gott, dass Er uns an diesem Tag beschützt hat.
Dass wir jedes Jahr am 26. Juli Geburtstag feiern dürfen.
Und das ist doch soooo ein schönes und großes Geschenk, oder?
 Danke Gott.


Bist du bereit?

25. Juli 2012, Mannablog

Am Wochenende durfte ich eine Predigt hören - wow.
 Die Geschichte steht in Matthäus Kapitel 14 ab Vers 22.
Die Jünger sind alleine auf dem stürmischen See unterwegs. Als ihnen plötzlich Jesus begegnet, laufend übers Wasser!
Nachdem sie ihn erkannt hatten, bittet Petrus Jesus um was.
Nein, nicht: „Bitte besänftige das Unwetter“, nein, Petrus bittet Jesus darum, dass ER ihn befähigt auch auf dem See gehen zu können.
Jesus sagt nur ein Wort: „Komm“.
Und Petrus steigt aus dem Boot, lässt es los, schaut auf Jesus und läuft los.

Wie sieht das mit mir, dir, uns aus?
Vielleicht bist du gerade beim Umziehen, vielleicht fängst du bald ne neue Stelle an, vielleicht kommst du nach den Ferien in eine andere Schule, bekommst eine neue Lehrerin, vielleicht stehst du grad davor dich für einen Neuanfang zu entscheiden und alte Gewohnheiten zu lassen,…..
Fällt es dir leicht, das Alte loszulassen, auszusteigen und zu gehen?
Aber vergiss nicht, so wie bei diesem Erlebten von Petrus, es steht einer da, der dir helfen will und kann, WENN du Ihn drum bittest.
 Probiere es doch auch mal aus.


Mein Wille gegen den anderer Menschen

24. Juli 2012, claudia - Mannablog

Gestern ging es um das Akzeptieren der Entscheidungen anderer Menschen. Geprägt ist diese Einstellung aus unserer Beziehung zu YHWH. Wir haben unseren Vater Gott als jemanden kennen gelernt, der den Willen von uns Menschen absolut akzeptiert. Ich bin der Überzeugung, dass ihm das nicht immer leicht fällt. Er sieht noch viel deutlicher, wo unsere persönlichen Fehlentscheidungen hin führen. Trotzdem akzeptiert er die Entscheidung des Willens von uns Menschen. Mich erstaunt und beeindruckt dies. Es ist für mich eine Motivation mit meinen Mitmenschen in dieser Weise umzugehen. Auch wenn es mir nicht immer gelingt.

Trotzdem geschieht es, dass Gott eine Mauer in unsere Entscheidung setzt. Nach dem Motto: bis hierher und nicht weiter. Er akzeptiert unseren Willen gegen die Mauer laufen zu wollen, doch er setzt die Mauer zum Schutz für uns oder für andere Menschen.

Auch wenn wir denken, wir leben und entscheiden nur für uns allein, so ist diese Einschätzung eine glatte Fehleinschätzung unsererseits. Treffen wir also eine Entscheidung nach unserem Willen, so hat diese immer Auswirkungen auf andere Menschen. Wir betrügen uns selbst, wenn wir das leugnen.

Ich persönlich bin für manche Mauer in meine Leben dankbar.


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