Manna

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Gott ist schuld!?

14. Juli 2012

So ungefähr könnte ein Gastbeitrag sein, wenn Gott YHWH ihn schreiben würde:

He du, ich will mich mal beschweren. Wie ich es mache, ist es doch falsch! Schicke ich Wolken und Regen damit alles wächst und grün bleibt, bekomme ich Kritik zu hören. Regnet es zu wenig, dann bekomme ich es um die Ohren geworfen. Ist es endlich mal warm und die Menschen sitzen und genießen die Wärme, so höre ich: oh ist das warm, kann es nicht kälter sein?

Immer ist irgendwas nicht in Ordnung und immer bin ich Gott YHWH Schuld. Ich bin Schuld für die Fehler der Menschen und ihr Verschulden an der Natur. Ich bin Schuld, dass sie keine treuen Verwalter sind, sondern die Erde ausbeuten. Ich bin Schuld, wenn etwas nicht nach ihrem Willen läuft und sie lieblos miteinander umgehen.

Dann kommen die Menschen und ich höre nur negative Worte. Wenn die Menschen dann fertig sind, fällt ihnen ein, dass ja alles durch Evolution von alleine entstanden ist. Warum kommen sie dann vorher überhaupt zu mir?

Hallo ihr Menschen, wenn es mich nicht gäbe wäre eure Erde bereits leer und tot. Wenn es mich nicht gäbe, würdet ihr euch alle gegenseitig umbringen und die Liebe wäre nicht mehr vorhanden. Ich bin für euer Verhalten nicht verantwortlich, sondern jeder einzelne Mensch selbst. Doch weil ich jeden einzelnen Menschen lieb habe, halte ich meine Hände über diese Erde. Und das obwohl ihr nur das Schlechte von mir denkt.

He du, siehst du nicht, wie ich jeden Tag meine ganze Liebe in deine Erde lege?

Mauern

13. Juli 2012

Mauern sind ja gut, wenn sie einen vor etwas beschützen.
Aber wenn wir Mauern vor uns haben, die uns hindern, weiter zu gehen, dann sind sie echt mies.
Wenn wir direkt vor ihnen stehen, erscheinen sie uns so riesig und gewaltig. Kaum zu bewältigen.

Aber es gibt EINEN, der genannt wird „Allerhöchster Mauereinreißer“ oder auch „DER Helfer beim Mauern-überwinden“.
Sein Name: Jesus.
Und Er ist echt der Beste, der Sauberste,… in diesem „Geschäft“.
Scheinen die Mauern noch so unüberwindlich, so riesig, teils auch mit Stacheldraht drumrum,…
Jesus schafft sie alle! GARANTIERT.
Du brauchst ihm nur den Auftrag erteilen, ihn dann machen lassen und auf seine Ratschläge hören.
Lasst uns diese Mauern beseitigen, überwinden. 
Probiere es doch auch mal aus! 
Oder hast du bereits schon Erfahrung mit Mauern und ihm gemacht, dann lass uns dran Anteil haben.
Ich bin gespannt, welche Mauern bei dir eingerissen, überwunden oder sogar gesprengt wurden.

Wir stellen ein!

12. Juli 2012

Bei modobonum tut sich jede Menge, auch wenn es nach außen ruhig scheint. Doch nur weil es eine Zeit lang etwas stiller um uns geworden ist, heißt das nicht, dass wir uns auf die faule Haut gelegt haben. Ganz im Gegenteil, wir arbeiten ständig an unserer Vision. Wir wollen einladen in eine persönliche Beziehung mit YHWH, dem Gott der alles geschaffen hat und erhält.

Wir freuen uns sehr, heute bekannt geben zu können, dass wir ab sofort durch die Zusammenarbeit mit dem "Ring Missionarischer Jugendbewegungen" Jugendlichen die Möglichkeit geben können, ein Freiwilliges Soziales Jahr bei uns zu leisten! Wir bieten Einblick in den Bereiche Medienarbeit (Internet / Informationstechnologie) mit der Auswahl eines persönlichen Schwerpunktes. Zur Auswahl stehen Programmierung, Web-Kommunikation oder Artwork. Desweiteren wird unser Alltag von pädagogischen und sozialen Aspekten bestimmt, die sowohl die Verknüpfung von Realität und digitaler Welt beinhalten als auch die Arbeit im Team und das Mentoring von Jugendlichen.

Das FSJ soll Freude bereiten und eine Vorbereitung auf das spätere Arbeitsleben sein. Unser Wunsch ist es ein effektives und kreatives Arbeitsklima zu fördern. Deshalb wird es leider nur einem einzigen Bewerber möglich sein in unserem Team mitzuarbeiten. Die Mindestzeit für ein FSJ sind 6 Monate. Ein kleines Taschengeld als Anerkennung wird gezahlt.

Wir wollen unseren FSJ-ler fördern und erwarten deshalb Offenheit und Ehrlichkeit. Wir von modobonum leben diese ehrliche und offene Atmosphäre zu Gott, im Team und zu den Menschen in unserem Umfeld.

Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit und danken dir für deine Werbung und Weiterempfehlung. Vielleicht kennst du ja sogar jemanden, der in unser Team passen würde?

 

 

Bis bald,

 

dein modobonum Team.

marcus

Unfähig, aber berufen?

12. Juli 2012

Zu meinem Geburtstag habe ich in diesem Jahr einige schöne Sachen bekommen, obwohl ich kaum erwartet hatte, was zu kriegen. Gäste lassen sich ominöserweise nicht so leicht davon überzeugen, dass sie nichts schenken müssen. Jedenfalls habe ich etwas sehr Sinnvolles bekommen. Klein und fein – eine Schachtel mit 101 Bibelversen für Frauen. Den Nachtrag kann man aber auch weglassen, da es eigentlich allgemein ermutigende Verse sind, die sich für jeden gut eignen. 
Heute hatte sich angeboten, dass ich aus der Box mal etwas „Ermutigung ziehe“. Wir standen heute mit meiner christlichen Hochschulgruppe vor der Wahl der neuen Leiter. Davon hab ich hier ja schon mal erzählt. Jedenfalls gab es nicht viele Leute zur Wahl, aber viele Zweifel und Kombinationsmöglichkeiten.
Die gezogenen Sprüche, die ich zum Treffen mitbringen konnte, passten wie die Faust auf's Auge: „Ich bin allem gewachsen durch den, der mich stark macht.“ (Philipper 4,13) und „Ich sage dir noch einmal: Sei mutig und entschlossen! Hab keine Angst und lass dich durch nichts erschrecken; denn ich, der Herr, dein Gott, bin bei dir, wohin du auch gehst!“ (Josua 1,9) Damit wollte Gott mich scheinbar von jeden Restzweifeln befreien. Ich bin ihm sehr dankbar dafür! „Gott beruft keine fähigen Menschen, sondern er befähigt die Berufenen.“ Im nächsten Semester bin ich im Leitungsteam und möchte Gott vertrauen, dass er mir die Weisheit und den klaren Blick schenkt, den ich brauche.
Gott beruft seine Kinder in Aufgaben, die ihre natürlichen Fähigkeiten übersteigen. Ist das nicht toll? Vertrau ihm, er hat Großes mit dir vor und er befähigt dich dazu! Was könnte das bei dir gerade sein?

Drum prüfe wer sich ewig bindet

11. Juli 2012

Hochzeiten sind was Schönes. Man sieht welche, die man schon lang nicht mehr gesehen hat. Die Liebe ist förmlich zu spüren.
Jeder gibt sich Mühe, dass dieser Tag ein perfekter Tag für das Brautpaar ist. Alle sehen soooo schick aus. Die besten Anziehsachen wurden aus dem Schrank geholt, oder auch neu gekauft.
Viele Geschenke, Beiträge, Spiele,…
 …..doch…ich sags…..und soooo leckeres Essen. Wunderbare Buffets und Essenskreationen. Mmhmm. Es ist ein berauschender Tag (Abend, Nacht).

Alles ist schön und unvergesslich.

Aber hilft das auch beim Alltag? Bei den Sorgen? Wenn Schicksalsschläge da sind?

„Drum prüfe wer sich ewig bindet“. Find ich gut. Man muss vorher sich sicher sein: JA genau dieser Mann, diese Frau.
Wie verhält der Partner sich in schwierigen Situationen?
Ist er da, wenn ich ihn brauch?
Ist er mir eine Hilfe, oder nicht, oder macht er es sogar noch schlimmer?
Kann ich mir vorstellen mit ihm das ganze Leben zu verbringen, „auf ewig“ so wie es heißt? Mit all seinen schönen aber auch mit all seinen Schattenseiten?

Die gleichen Fragen, die gleichen Prüfungen dürfen wir auch bei Gott gebrauchen.

Also ich hab dies gemacht. Und… Gott hat mit 1+ bestanden.
Er ist bei mir in jeder Situation. Er ist mir Trost. Er steht mir bei. Er führt mich wieder raus.
Er hat immer den perfekten Rat. Auf Ihn kann ich mich immer verlassen.
Er ist immer da. Er Nimmt sich immer Zeit für mich. Ja. Ja, ich kann mir nicht nur vorstellen, sondern ich weiß, dass ich mit Ihm mein ganzes Leben, ja die Ewigkeit verbringen will und werde.

Probiers auch mal bei deinem Partner, aber auch bei Gott aus:
„drum prüfe wer sich ewig bindet“.

Kerstin

Mut ist gar nicht so einfach

10. Juli 2012

Am Wochenende war ich zu Besuch bei meinen Großeltern und meinem kleinen Cousin Pascal (6). Auf dem Programm stand auch eine Gartenfeier zum Geburtstag meines Onkels. Im Garten gab es für den Kleinen jede Menge Dinge, die unbedingt angeguckt werden müssen. Da er aber viel zu ängstlich ist, musste Oma, Mama, Cousine und was noch alles festhaltbar war, an der linken Hand mit ihm durch den Garten streifen. 

Es ist erstaunlich, was einem Kind so alles Angst machen kann. Da war der Hund, gut, das kann ich verstehen. Aber Angst vor Schmetterlingen und Fischen? Er wollte auf die Schaukel und hatte Angst als ich ihn auf das Brett heben wollte.

Am Ende jedoch hat er den Pool entdeckt, ein großes Wasserbecken und da musste er natürlich unbedingt rein. Mich hat fasziniert, dass die Angst plötzlich wie weg gewesen ist. Das Problem war dann eher, ihn wieder rauszukriegen.

Und wenn wir erwachsen werden – wie ist das mit der Angst? Hast du Angst? Wovor?

Da ist es gut zu wissen, dass wir diese Dinge auch vor Gott bringen können, denn er ist die Hand an unserer Seite. Er will mit uns gehen, gerade dann, wenn wir Angst haben. Nur Mut, es lohnt sich. Pascal weiß das nun auch.

Einfach spitze, dass du da bist

09. Juli 2012

Findest du es auch so toll, einfach mal gedrückt zu werden?
Findest du es auch so toll, nette Worte von jemandem über dich zu hören?
Findest du es auch so toll, wenn jemand dir sagt, dass er dich vermisst oder dass er dich gern hat?
Ja?
Find ich auch toll. Ich find es toll, dass ich solche Freunde haben darf.
Die mir ihr Ohr und ihre Zeit schenken, wenn mal der "Schuh drückt".
Die mich aufbauen, wenn ich am Boden bin.
Die sich freuen, die ein Strahlen ins Gesicht bekommen, wenn sie mich sehen.
Das tut gut!
Heute hab ich mal wieder eine Aufgabe für dich, mich und uns alle.
Du hast bestimmt auch solche Freunde, oder?
Und ich glaub es ist mal an der Reihe, dass wir ihnen danke sagen.
Vielleicht mit Worten, vielleicht mit einer lieben Nachricht, vielleicht mit einem Blümchen, oder doch eher was Süßes?
Bist du bereit?
Ach, was frag ich? Klar doch! Find ich spitze.
Vielleicht kannst du schreiben, für was du dankbar bist.
Und vielleicht kannst du anderen Tipps geben, wie du deinem Freund gesagt hast: "Einfach spitze, dass du da bist".
Ich freu mich. Und ich glaub, ich werde nicht die Einzige bleiben. 

Unterschiedliche Eigenschaften

08. Juli 2012

Die letzten Tage habe ich zu einem großen Teil mit einer einzigen Frage verbracht, die ihrerseits wieder neue Fragen aufgeworfen hat. Vor einem halben Jahr habe ich mir ein neues Macbook Pro gekauft. Ich bin auch begeistert davon, es ist eine richtige Powermaschine und hat so richtig Dampf drauf. Der Nachteil ist allerdings, dass ich es relativ häufig mitnehme, und es dafür eigentlich fast schon etwas schwer ist. Versteh mich nicht falsch – das ist auf der einen Seite schon jammern auf hohem Niveau. Aber wenn ich es mehrmals die Woche mit in den Bereitschaftsdienst und mit in die Weiterbildung nehme, dann sind 15” und 2,5 Kilo irgendwann einfach etwas groß. So überlege ich nun, mir ein MacBook Air zuzulegen mit 11” und etwa einem Kilogramm Gewicht. Es hat alles was ich brauche, nur ist es halt leider nicht mehr so Leistungsfähig wie das Pro. Eigentlich reicht es voll aus für alle wichtigen Aufgaben die ich so damit erledige. Und doch bleibt der Restzweifel, ob ich nicht doch irgendwann mal die Power brauchen könnte. Denn momentan war die Rechenleistung nur nötig für die ein oder andere Runde Rallye fahren....

Mit uns Menschen ist es im Endeffekt doch nicht anders. Manche sind groß und dick und haben dafür mächtig was in der Birne. Andere sind klein und dünn und haben ihre Leistung eher in anderen Bereichen. Und dazwischen gibt es noch ganz viele Abstufungen und Eigenheiten. Und doch ist jeder von uns für irgendetwas gut. Meistens sogar für mehrere Dinge. Wichtig ist nur, dass wir den Wert in unseren Mitmenschen und uns selbst erkennen. Egal ob du ein Macbook Pro oder Macbook Air bist, du hast viele gute Seiten. Du bist gut genau so, wie dich dein Ingenieur gebaut hat.  Es wird nur Zeit dass du deine Stärken erkennst, akzeptierst und rauslässt.

Und für mich bleibt jetzt immer noch die Entscheidung zwischen Pro oder Air. Was würdest du machen? Schreib mir einfach deine Meinung in den Kommentaren! 

marcus

Großputzaktion auf Arbeit

06. Juli 2012

Heute kommt der Beitrag von Anie. Vielen Dank! 

Ich hatte heute Großputzaktion bei der Arbeit. Beim Ausräumen der obersten Regale ist mir eine Krippe auf den Kopf gefallen und hat leichte Spuren auf meiner Stirn hinterlassen. Sie war Gott sei Dank nicht schwer und ich konnte an Ort und Stelle  darüber lachen.
 Jetzt kommen mir aber noch andere Gedanken zu diesem Vorfall. Gottes Geschenk an uns - sein Sohn Jesus - ist auch heruntergefallen auf diese Erde und hat als Kreuz bis heute, ja bis in unser Leben hinein Spuren hinterlassen.
 Zuerst mal bei Gott selber - krasse Spuren von Leid und Schmerz - die seine Liebe zu uns auszeichnen. Aber auch Spuren in meinem Leben und ich wünsche mir, sichtbar nach außen für andere. Ich wünsche mir Spuren auf meinem Gesicht, die von der Liebe, dem Werk Jesu und der Hoffnung zeugen, so dass sie anderen Mut machen, sodass sie auch ihr Gesicht Gott zuwenden.

Ich wünsche uns allen, dass wir Gottes Spuren sehen in seinem Wort, in dieser Welt, in unserem Leben, in diesem Tag - und dass wir Ihm vertrauen, dass die Spuren Seinem guten Plan folgen.

Anie

Alexander

Sonne, wo bist du?

06. Juli 2012

Seit Tagen regnet es und Wolken machen den ganzen Himmel dicht.
Da hab ich mich gefragt: Hey Sonne, wo bist du?
Und heute Morgen erinnerte ich mich an ein Foto, das ein lieber Bruder gemacht hatte.
Auch an das, was ich dazu kommentierte, erinnerte ich mich wieder.
Manchmal kommen die Ratschläge, die man anderen gibt, wie ein Bumerang zurück. So war es diesmal auch wieder. Gut so.

Die Sonne ist immer da, nur manchmal sehen wir sie vor lauter Wolken nicht mehr. Aber sie ist da!
Mit Gott ist das auch so: Er ist immer da, auch wenn wir vor lauter Lebens-Wolken Ihn nicht mehr sehen, ist Er dennoch IMMER da.
Beruhigend, oder?

Also, kein "Sonne, wo bist du?" sondern "Mal schauen, wenn ich dich wieder sehen kann"

PS: Danke an  Rosario Alongi für das schöne Bild von der Sonne :)