Manna

Um des lieben Frieden willens

20. Juni 2012, Mannablog

Es gibt Menschen, vor allem Christen, die meinen, um des lieben Friedens willen immer wieder die „andere Wange“ hinhalten und alles stillschweigend mit Liebe ertragen und zudeckeln zu müssen.
Ich war bis vor kurzem auch so ein Mensch, so ein Christ.
Aber Gott hat es nicht so gewollt, dass wir alles ohne Widerworte ertragen sollen.

Ich hab diese Lektion mal wieder in den letzten Wochen lernen dürfen.
Es ist einfach falsch, wenn eine Person mir immer wieder und immer wieder weh tut, und ich mich dann noch immer wieder mit ihm an einen Tisch setze und auf heile Welt tue. Wenn das dann noch die Gelegenheit ist für ihn, mir wieder weh zu tun, und ich wieder nichts sage.
Hier sei gesagt, dass ich damit nicht meine, dass wir immer und überall sofort und direkt unsre Meinung den anderen um die Ohren werfen sollen. Ganz gewiss nicht!
Aber ich hab für mich beschlossen, um MEINES lieben Friedens willen, nicht mehr alles stillschweigend zu erdulden, und den Deckmantel der „Liebe“ drüber zu stülpen. 
Wenn es die Person zulässt, werde ich es ansprechen, und versuchen es mit dieser Person zusammen aus der Welt zu räumen. Und wenn diese Person es nicht zulässt, geh ich ihr aus dem Weg, und probiere es irgendwann noch einmal.
Und in Zukunft frage ich mich auch mal nach MEINES Friedens willen.
Lass nicht mehr so viel anstauen. Und so ist eine Aussöhnung oft viel früher möglich.
Also kein Deckmantel der „Liebe“, sondern wahre Liebe, wahrer Friede, für beide.


Das Foto auf dem Schreibtisch

19. Juni 2012, Mannablog

Hast du auf deinem Schreibtisch ein Foto von deinen Liebsten stehen? Von deinen Kindern? Deinem Ehepartner? Deinem Haustier? Ein Foto, an dem sie besonders hübsch aussehen? In einem netten Kleid, ein Foto, mit einem Lächeln auf dem Gesicht? Du stellst das Foto, das in einem schönen Rahmen ist, auf einen guten Platz. Und wenn du während der Arbeit auf das Foto schaust, kannst du dich freuen, dass du Menschen in deinem Leben hast, die dich lieben und die du lieben darfst. 
Es ist früh am Morgen. Du liegst noch im Bett. An der Haustür klingelt es. Widerwillig stehst du auf, im Pyjama und Pantoffeln schlappst du zur Tür. Du öffnest, lugst hinaus und der freundliche Postbote übergibt dir ein Paket. Oder du liegst im Krankenhaus. Dir geht es schlecht, die Haare sind seit Tagen nicht gewaschen und gekämmt, du siehst echt elend aus.
Stell dir vor, dass statt des Postboten ein Fotograf vor der Tür steht und ein Foto von dir macht oder möchtest du im Krankenhaus fotografiert werden? Sicherlich ist es dir lieber, wenn ein Bild von dir gemacht wird, auf dem du in deinem schönsten Kleid, deinem besten Anzug und deinem freundlichsten Lächeln abgebildet bist. Ein Foto, so wie wir es von der Werbung kennen.
Und wie ist es, wenn plötzlich Gott vor dir steht? Er macht keinen Termin aus, damit du dich vorbereiten kannst. Er klopft an deine Herzenstür, du darfst ihm öffnen, egal wie du aussiehst. Dein Haar muss nicht frisch frisiert sein, du darfst im Schlafanazug kommen. Und wenn Gott an dein Krankenbett tritt, darfst du sein, wie du dich im Moment fühlst. Er streichelt dir über den Kopf und möchte dein Arzt sein. Gott macht jeden Tag, jede Stunde ein Foto von dir. Er liebt dich in jeder Lebenslage. Es ist befriedigend zu wissen, dass Gott jeden Menschen liebt und dass er immer um uns ist.
„Von allen Seiten umgibst du mich, ich bin ganz in deiner Hand.“ (Psalm 139, 5)


Ich wünsch dir alles Gute

18. Juni 2012, Mannablog

Die letzten Wochen haben wieder einige aus meinem Bekannten- und Verwandtenkreis Geburtstag gehabt. Und was wünscht man Geburtstags“kindern“ so in der Regel?: „Ich wünsch dir alles Gute“.
Heute Morgen kam mir dann die Fragen:
* ob wir denn überhaupt wissen, was das Gute ist, das man wünscht?
* ob das Gute, was wir wünschen und meinen auch das Gegenüber so für gut befindet?
Ich persönlich wünsche mir folgendes Gute:
* Gesundheit
* keine finanziellen Sorgen
* ein 2. Auto, damit ich nicht so viel laufen muss und so oft andre um Hilfe fragen muss (ich tu mich echt schwer dabei)
* Friede, Freude, ... (nein heute kein Eierkuchen ;o) und Liebe in der familiären- , Verwandtschafts- und Bekanntenebene.

Aber tut dieses Gute auch mir gut?
Beispiel:
Ich lese so gern, vor allem die Bibel.
2010 gab es eine Zeit, in der ich einfach nicht mehr dazu kam. Mein Alltag war so vollgestopft.
Ich sehnte mich so sehr danach wieder Zeit mit Rumforschen in der Bibel zu verbringen, dass ich Gott bat, mir doch bitte dabei zu helfen, und mir freie Zeit im Alltag schaffen solle.
Naja, Er erhörte dieses Gebet, aber ganz und gar nicht wie ich das erhofft hatte.
Bekam eine schwere Gehirnerschütterung, mit Schwindel, 3D-Sehen,….
Als ich ins Krankenhaus sollte, da noch eine Gehirnblutung vermutet wurde, durfte ich erkennen, dass dies von Gott kam. Ich durfte in dieser Zeit so viel Zeugnis geben, wow! Und ´ne Auszeit verschaffte Er mir auch, da ich ein paar Wochen fast nur im Bett lag, mich nur um mich kümmern konnte, mehr ging echt nicht, AUßER Bibel lesen und hören. Ja, bei mir braucht Er manchmal doch die Hammermethode. Aber ich war dankbar, für das Gute, das Er mir schenkte. Er weiß doch am besten was gut für mich ist.


Die Schublade

17. Juni 2012, marcus - Mannablog

Du kennst sie bestimmt auch, diese Schublade. Du weißt schon, welche ich meine. Die Schublade, die du niemandem zeigen würdest, weil sie dermaßen unaufgeräumt ist, dass es einfach peinlich wäre. Zu allem Übel denkst du auch noch so gut wie jeden Tag an diese Schublade, denn du benutzt sie eigentlich fast täglich. Und selbst wenn du sie einmal nicht öffnest, dann reicht allein schon ihr Anblick aus, dass du wieder daran denken musst, sie endlich einmal aufzuräumen. 
Ich kenne dieses Verhalten genauso, und ich werde mich jetzt einfach mal erdreisten es "dumm" zu nennen. Nicht einfach so, nein, ich werde es sogar mathematisch beweisen.
Angenommen du denkst dreimal am Tag für jeweils wenigstens zehn Sekunden daran, diese Schublade aufräumen zu müssen (Was denke ich eine faire mittlere Zeitangabe ist). In einer Woche hast du so bereits drei Minuten und 30 Sekunden damit verschwendet, die Schublade NICHT aufzuräumen. Ein Monat ist bei so einer Sache ja bekanntlich gar nichts, und so sind es inzwischen 15 Minuten geworden, nach zwei Monaten sogar eine halbe Stunde. Du hast dich also in zwei Monaten ein halbe Stunde damit herumgeschlagen die Schublade NICHT aufzuräumen, obwohl du sie in wahrscheinlich höchstens zehn Minuten locker aufräumen hättest können.
Oder denk doch einfach mal an den Freund oder die Freundin, die du schon seit zwei Jahren nicht mehr angerufen hast. Das ärgert dich wirklich, denn ihr hattet euch doch wirklich gern. Wenn du drei mal die Woche für jeweils eine Minute an sie denkst, dann hättest du in den zwei Jahren schon mehr als zweieinhalb Stunden Zeit gehabt mit ihr zu telefonieren. Du hast also praktisch zweieinhalb Stunden deines Lebens damit verbracht NICHT mit ihr zu telefonieren.
Und das sind jetzt nur zwei Beispiele dafür, wie wir Energie in Dinge stecken, die wir NICHT tun. Es liegt an dir allein, wie du in Zukunft mit solchen Energiefressern umgehen wirst. Eines kann ich dir allerdings ganz gewiss sagen: Es NICHT zu tun ist eindeutig dumm. Es bindet deine Energie an unerledigte Dinge, die dich stark beschäftigen und davon abhalten Dinge wirklich zu TUN!
Allerdings gibt es dabei einen Haken: Manche Dinge fallen uns einfach extrem schwer. Wir haben einfach keine Zeit oder Lust. Was wird die Freundin / der Freund sagen nach soviel Zeit? Verstehen wir uns überhaupt noch? Um ehrlich zu sein: DU WEIßT ES NICHT. Du spinnst es dir einfach zusammen. Vielleicht ist es ganz anders und er / sie wird sich riesig freuen, von dir zu hören.
Wenn es dir jetzt immer noch schwer fällt, dann gibt es noch einen Weg, den du am Besten schon von Anfang an wählen kannst. Bitte Gott, deinen Schöpfer, um Hilfe. Er hat dich gemacht, und er kann dir auch Kraft und Mut geben, deiner Angst ins Auge zu sehen. Probier es einfach mal aus.


Wer hat den schönsten ...?

16. Juni 2012, Mannablog

Kennst du das Lied hier noch:
„Wer hat den schönsten Schuh? Den schönsten Schuh, den hast nur du!“
Ich will heute mal dieses Lied etwas umschreiben und umfunktionieren,.. bist du dabei?
Klar doch!
„Wer hat den schönsten Blog? Den schönsten Blog, den hast nur du!“
Und das wollen wir nun machen!
Hier sind die Stichworte, die in deinem Blog vorkommen sollten:
*Fußball
*Gott/Jesus
Mal schauen, was dir dazu einfällt.
Ach so, die Länge des Beitrag kannst du selber bestimmen, allerdings nicht länger als 300 Worte und nicht kürzer als 10 Worte ;)

Bitte an folgende Email schicken: claudia@modobonum.de 
Und veröffentlicht wird er dann vielleicht unter dem Titel: „EM 2012-Teil …“.

Wer hat den schönsten Blog? Den schönsten Blog, den hast nur…..


Der Blick im Tunnel oder wo auf der Treppe stehst du?

15. Juni 2012, claudia - Mannablog

In den letzten Tagen sind Alex und ich viele Tunnel gefahren. Es ging rein in den Tunnel und war schlagartig dunkel. An der Seite waren ein paar Positionierungslichter für die Orientierung und wir fuhren. Die Straße ging um die Kurve, sie ging nach unten oder stieg an, aber was auch war wir fuhren weiterhin im Tunnel. Doch dann irgendwann wurde es wieder hell, wir sahen das Ende des Tunnels und plötzlich waren wir draußen.

Genau so ist unser Leben auch. Es gibt immer irgendeinen Tunnel. Sei es die Arbeit, eine Situation in der Familie, die Finanzen. Als bei mir mein ganzes Leben in Scherben schien, bekam ich ein Bild von einem befreundeten Maler gemalt. Dieses Bild hängt bei uns an einer zentralen Stelle und erinnert uns an die Vergänglichkeit von "Glück".

Damals galt für mich nur das Prinzip Hoffnung. Doch wie das aussehen sollte hätte ich nicht beantworten können. Je nach Situation definierte ich für mich eine Position auf der Treppe. Mal bin ich ganz oben und schaue auf das was kommt und manchmal stehe ich ganz unten und habe die Treppe noch vor mir.

Was wir in unserem Leben gelegentlich vergessen ist die kleine schwarze Tür der persönlichen Entscheidung. Während wir die Treppe nach oben steigen, kommen wir nicht nur der Perspektive näher, sondern auch dieser Tür. Immer wieder habe ich festgestellt, dass Menschen am Ende nicht die Perspektive wählten, sondern die Tür.

Wo stehst du? Wie entscheidest du?


Sich trauen zu vertrauen

14. Juni 2012, Mannablog

„Vertraust du mir überhaupt?!“ - Ich hätte immer wieder verdient, diesen Satz von Gott um die Ohren geschlagen zu bekommen.
Ich wurde letzte Woche gefragt, ob ich im nächsten Semester in meiner Hochschulgruppe im Leitungsteam mitarbeiten möchte. Meine Reaktion nach einer Woche Bedenkzeit war: „Ich trau mir das nicht zu!!“
Mir ist dann nach ein paar Stunden klar geworden: es geht hier gar nicht um mich! Es geht hier darum, dass Gott in meiner Schwachheit stark ist. Er braucht mich eventuell an einer bestimmten Stelle und ich rede mich raus, weil ich unsicher bin über meine Fähigkeiten.
Ich bin immer noch unsicher, wie ich mich entscheiden werde. Aber ich habe Gott die Frage nach seinem Willen gestellt und ich warte jetzt auf seine Antwort.
Was soll das denn für eine Vertrauensbeziehung sein, bei der ich letztendlich doch nur mir selbst vertraue?!
Immer wieder gibt es Umwälzungen und Neues, mit dem jeder Mensch individuell konfrontiert wird. Wir können Berufsentscheidungen treffen, können Hobbies pflegen oder eine Familie gründen. Wir können unseren Wohnort wechseln und eine neue Gemeinde besuchen, unseren Freundeskreis erweitern oder gewisse Verantwortungspositionen übernehmen.
Egal, was jetzt oder demnächst in deinem Leben ansteht: traue Gott alles zu! Wage den ersten Schritt, wenn du meinst, Gott gibt dir grünes Licht. Das Tollste ist: Gott wird dich nicht nur halten und dich wie auf Flügeln von Adlern tragen, wenn es wirklich sein Wille war. Nein, er wird dir auch den Weg wieder hinaus zeigen und zu dir stehen und dir Weisheit schenken, wenn du ihn fragst. Er schreibt auf krummen Linien gerade.


Es regnet, es regnet, die Erde wird nass

13. Juni 2012, Mannablog

Heut ist mal wieder ein Regentag.
Den ganzen Tag schon Regen, Regen, Regen.
Da fiel mir das Lied ein, das ich vor paar Jahren komponierte.
Naja, ok,?die Melodie gibt?s schon und der Text haut dich wirklich nicht vom Hocker.
Aber damals war die Stimmung so wie das Wetter - trübe.
?Es regnet, es regnet, die Erde wird nass? lautet der Titel und der Text (Melodie: Ihr Kinderlein kommet, die erst Zeile). Und das wird unendlich wiederholt. Bis einem was Besseres einfällt, was man bei diesem Wetter machen kann oder es zu regnen aufgehört hat.
Ja, beim ersten Mal singen war es wirklich so öde, wie es sich grad rausliest!
Aber zwischenzeitlich singen wir das ?Lied? mit einer Freude in der Stimme, weil wir Favoriten haben, was bei Regenwetter gemacht wird. Und deshalb können wir uns selbst über einen Regentag uns freuen.
Kannst du mit Freude ?Es regnet, es regnet, die Erde wird nass? singen, weil du spitzen Favoriten für Regentage hast?
Und welche sind das?


Auch ohne Schuld?

12. Juni 2012, claudia - Mannablog

Vor langer Zeit sollte eine Frau gesteinigt werden, weil sie fremd gegangen war. Als es um ihre Verurteilung ging, waren die Menschen sehr bemüht sie so schnell wie möglich umzubringen. Doch da geschah etwas ganz Erstaunliches. Ein Mann stellte sich gegen alle Anderen. Er verteidigte die Frau nicht mit einer flammenden Rede, er beschimpfte auch nicht die "Heiligen". Er veränderte die Situation mit einem einzigen Satz: "Wer unter euch ohne Schuld ist, werfe den ersten Stein." Die Botschaft war klar und einfach und kam beim Publikum an. Ganz langsam löste sich die Gruppe der Anderen auf und der Mann war mit der Frau allein.

Wir alle erleben in unserem Umfeld Versagen. Wir versagen und andere versagen an uns. Schuld entsteht und diese Schuld steht zwischen uns, sie lähmt uns, bindet unser Denken und Handeln. Dieser eine Satz bricht alles auf und verändert. In unseren Urteilen sind wir schnell dabei, den anderen auch zu steinigen. Wir heben den ersten Stein und dann ... Hoffentlich ist dann dieser Mann an unserer Seite und ruft seinen Satz zu uns.


"Getroffen"

11. Juni 2012, Mannablog

Kennst du noch das Spiel „Schiffe versenken?“.
Mein Sohn sitzt grad an diesem Spiel und versucht die Schiffe zu treffen und zu versenken.
H9 – Feuer – BlubbBlubb.
Blaue Flotte Ziel eingeben. E7 – Feuer – BlubbBlubb.
H8 – Feuer – Brrrccch – Treffer – Roten Flugzeugträger getroffen.
Oh das erinnert mich daran, als ich noch auf der Suche war nach dem wahren Glauben.
In so vielen Glaubensrichtungen ließ ich mein Radar los, und schoss ins Unbekannte.
Aber überall machte es BlubbBlubb.
Eines Tages verstand ich die richtige Art Christ zu sein. Ich musste meine Denkweise grundlegend ändern. Keine Kirche dieser Welt kann dir die Treffer-Karte für das ewige Leben geben.
Dies kann nur Jesus, Gottes Sohn. Wenn man verstanden hat, wer Er ist, was Er getan hat und dass Er das auch für DICH getan hat,…erst dann heißt es bei dir „Treffer“.
Spätestens jetzt zeigt Er dir dann, in welchen Gewässern du dich aufhalten sollst – also in welcher Gemeinde dein Platz ist.
Und wenn wir dann unser altes Leben versenkt („Treffer-versenkt“) haben, können wir durch Ihn erneuert werden. Und Er kann uns zu einem guten „Radar“ für andere Menschen schaffen.
BlubbBlubb oder Treffer-versenkt? Wofür entscheidest du dich?


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