Manna

Schreiberlinge gesucht

30. Mai 2012, Mannablog

Heute kommt mal wieder ein Aufruf zum Mitschreiben. :)
Ich weiß, es ist schönes Wetter und viele Leute sind im Urlaub. Gerade deshalb gibt es nach wie vor nicht genug Beiträge für den täglichen Blog.
Wenn du also Zeit und Lust hast, schreib doch auch einen Beitrag, damit du weiterhin jeden Tag etwas zu lesen hast.
In diesem Sinne wünschen wir euch allen einen gesegneten Tag.


Vertrauen

29. Mai 2012, Mannablog

Wie damals bei den Waltons steht auch uns eine Weltwirtschaftskrise bevor, oder wir sind schon mitten drinnen. Jedenfalls reden einige Leute davon, was auf uns in kürzester Zeit zukommen soll. Ich selber sehe so manches als Spekulation an. Ich habe das Glück in einem Land zu leben, wo es mir und meiner Familie verhältnismäßig gut geht. Ich habe jeden Tag einen gefüllten Kühlschrank, der Weg zum Aldi ist nicht weit und mein Magen kennt Hunger nicht. Ich wohne in einem gemütlichen kleinen Haus, habe sogar einen Garten, in dem Blumen und so manches Kraut wächst. Mein Mann und ich haben Arbeit und die Kinder gehen zur Schule. Ich bin zufrieden. Und dennoch werde ich fast täglich damit konfrontiert, dass dieser Luxus in bevorstehender Zeit zu Ende sein soll. Da höre ich, dass die Renten nicht mehr sicher sind, unser Bargeld bald nichts mehr wert ist und dass die Banken, wo ich mein Geld habe, geschlossen werden sollen. Ich gehe fast jeden Tag in den nahegelegenen Supermarkt, um das zu kaufen, was ich für diesen Tag brauche. Ich liebe keine Bevorratung. Dennoch wird mir in letzter Zeit immer wieder erklärt, ich solle einen Vorrat für schlechte Zeiten schaffen. Dies fällt mir schwer, mir geht es gut und ich will nicht wahrhaben, dass dies mal anders sein könnte.

Blind in die Zeit hineinlaufen, die mir geschenkt wird, ist nicht gut. Jeden Tag mit Gottes Hilfe rechnen, das ist das, was mir Halt gibt. Ich danke Gott, dass er mir Zufriedenheit schenkt und die Gewissheit, dass ich mich immer auf ihn verlassen kann. Er stand mir schon in vielen Krisen bei und darauf vertraue ich auch weiterhin.


Und sie wollten sie umbringen oder Ruhe und Pfingsten

28. Mai 2012, claudia - Mannablog

Die erste Gemeinde gründete sich von ganz alleine. Die Freunde Jesu hatten den Wunsch sich zu treffen um miteinander zu reden.  Je mehr sie von dem Erlebten erzählten, umso größer wurde die Gruppe der Freunde Jesu.

Recht schnell schon wollten die Gegner Jesu diese Gruppe umbringen. Es wurde ein Meeting einberufen und sie diskutierten darüber wie sie dies in die Tat umsetzen könnten. Ein Wort gab das Andere und die Fetzen flogen. Doch einer hatte sich noch nicht geäußert, Gamaliel. Er ergiff das Wort und alle lauschten.

An Beispielen zeigte er, dass Jesus nicht der erste religiöse Spinner war. Viele Gruppen vor Jesus waren schnell wieder verschwunden. Ein paar Jahre in denen die Begeisterung hoch schwappte. War der Führer erst einmal tot, dann ging alles wieder unter.

Deshalb war Gamaliel's Vorschlag einfach: bringt sie nicht um. Ihr Leben wird zeigen, woher die neue Lehrer kommt und ob sie Bestand hat. Damit sagte er nichts anderes als Jesus einige Zeit vorher: An ihrem Verhalten werdet ihr meine Freunde erkennen.

Gamaliel ging noch einen Schritt weiter in seiner Begründung: Oder wollt ihr am Ende gegen Gott selbst kämpfen?

Seit der Entstehung der ersten Gemeinde mit Freunden Jesu, sind viele Jahrhunderte ins Land gegangen. Immer wieder kam die Frage auf: bringen wir sie um? Nicht immer ging es so glimpflich aus für die Freunde Jesu, die erst einmal Ruhe hatten. Doch die Gruppe der Freunde Jesu wuchs und wuchs und verbreitete sich rund um die Erde.

Nachzulesen ist die Geschichte in der Bibel: Apostelgeschichte 5,33


Familienzusammenführung

27. Mai 2012, marcus - Mannablog

Ich sitze in der Küche unserer Verwandtschaft in Österreich und bin satt und zufrieden. Wenn ihr dies lest ist es schon Sonntag, aber jetzt gerade ist es noch Samstagabend. Wir haben gerade gegessen - was wir gefühlt schon den ganzen Tag tun - und sitzen gesprächig um den Tisch herum. Mit "wir" meine ich eine Gruppe von zehn Leuten, die alle miteinander Familie sind, aber aus den unterschiedlichsten Orten und mit verschiedensten Sprachen.

An Sprachen gibt es Deutsch, Englisch, Ungarisch, und Rumänisch anzubieten, und es wird alles bunt durcheinander geredet. Die Personen kommen aus Deutschland, Österreich, USA, Ungarn und Rumänien.

Die meisten von uns haben sich bereits viele Jahre nicht mehr gesehen und umso schöner war es, dass wir gemeinsam diesem Tag heute verbringen konnten.

Falls es auch in deinem Leben Menschen gibt, die du schon lange nicht mehr gesehen hast, und gerne würdest, wünsche ich dir, dass es möglichst bald geschehen kann.

Noch viel besser: wenn es nach Gott geht, dann wird es einmal einen Ort geben, an dem wir uns alle wiedersehen können, und auch nicht mehr getrennt werden. Auch dort wird es dann viel Freude und auch viel zu Essen geben!

Wie viel von unserem Essen heute übrig geblieben ist, kannst du auf dem Foto sehen bzw. nicht mehr sehen.

Leere Teller, volle Mägen

Danke fürs www! ODER: Zufälle gibt’s nicht, oder?

26. Mai 2012, Mannablog

Ich war gestern mal wieder Gott dankbar, dass es das www gibt. Ich hatte am Samstag in einer Gemeinde eine junge Frau kennengelernt. Wir durften wirklich ein sehr gutes Gespräch führen und eine schöne Zeit miteinander verbringen. Sie ist eigentlich nicht von hier, sondern von einem anderen Land und studiert ein Semester hier in Deutschland. Ihre Zeit ist schon fast wieder um, also schon mal danke, dass ich sie jetzt noch kennenlernen durfte. Danke.

Da sie auch auf einer Internetplattform ist, auf der ich unter anderem auch bin, wollten wir uns da treffen.
Am Sonntag schaute ich rein, gab ihren Benutzernamen ein, und…. Ach nein, da sind so viele unter diesem Namen, welche ist sie bloß? Manche Bilder waren eindeutig, manche aber nicht. Bei einer schließlich dachte ich: das muss sie sein. Aber die Zweifel waren zu groß. So ging der Sonntag auch vorbei. Am Montag schaute ich wieder rein, und diesmal drückte ich auf Freundschaftsanfrage, mit den Worten „Bitte lass es die Richtige sein!“. Paar Sekunden später kam schon die Antwort: „JAAAA, ich bin die Richtige!“. Ich hatte sie zum perfekten Zeitpunkt angestupst, denn in 15 Minuten hat sie ein sehr wichtiges Gespräch, in dem sie Zeugnis über ihren Glauben und ihre Beziehung zu Gott geben darf. Und da käme ich grad richtig, zum Helfen, zur Gebetsunterstützung.
Ich war erstaunt, wie perfekt Gottes Zufall mal wieder war (nicht zufällig, sondern zugefallen von Gott; so definiere ich dieses Wort).
Mit Gebet durfte ich sie durch dieses Gespräch durchtragen helfen. Es war eine tolle Erfahrung für uns. An diesen „Zufall“ werden wir uns noch lange erinnern und müssen nochmals danke sagen, dass es das www gibt.

Hast du auch schon mal solche „Zufälle“ erlebt?

kd


Die Parkuhr

25. Mai 2012, Alexander - Mannablog

Ich war heute wieder mit den abonnierten Zeitschriften unterwegs. Als ich in die kleine Seitenstraße der Ansbacher Straße einbog, hörte ich bereits das Mähen der Schafe und das Gaggern der Hühner und Gänse. Ich blieb für einen Augenblick stehen und schaute über den Zaun. Da sah ich kleine Meerschweinchen. Die erblickte ich heute zum ersten Mal. Ich liebe diesen kleinen Zoo. Ein paar Schritte weiter am Gartentor stand die Frau, die hier wohnte. Ich sprach sie an und erzählte ihr, dass ich mich jede Woche freue, hier mit dem Rad vorbeizufahren. Wir redeten über die Tiere, die Meerschweinchen, die Gänse. Sie erzählte von ihren Kindern, die sich auch an den Tieren erfreuen. Da fiel mein Blick auf eine alte Parkuhr, die sie im Hof stehen hatte. Freudig sagte ich ihr, dass ich dies genial finde. Sie meinte, die Parkuhr haben sie aus dem Schuppen geräumt und nun neben die Bank gestellt. Und jeder der sich hinsetzen will, muss was reinwerfen. Das war natürlich nur im Spaß gemeint. Ich kam ins Nachdenken. Eine Parkuhr an einer Bank. Bezahlen fürs Ausruhen? Um seine Haushaltskasse aufzubessern ist dies eine lustige Idee. Viel schöner ist es aber, wenn man umsonst einen Ruheplatz bekommt, auftanken kann, verschnaufen darf. 
In der Bibel lesen wir in Matthäus 11,28: „Kommt her zu mir, alle, die ihr mühselig und beladen seid; ich will euch erquicken.“ Wie schön ist doch dieses Angebot. Gott stellt uns eine Bank zur Verfügung, auf der wir Platz nehmen dürfen.
Haben auch wir in unserem Garten, vor unserem Haus eine Bank auf der sich unsere müden und erschöpften Nachbarn ausruhen dürfen?

sw


Thermorosen

24. Mai 2012, Mannablog

Das erste Mal habe ich Rosen geschenkt bekommen ? rot, voll in der Blüte, einfach wunderschön! Zu sechs Monaten Beziehung, für jeden Monat eine.

Ich hab mich total gefreut, als mein Freund damit bei mir vorbeikam. Besonders, weil ich echt nicht damit gerechnet hätte. Blumen lassen das Herz von so mancher Frau höher schlagen ? warum eigentlich?!

Vielleicht, weil sie so etwas Lebendiges haben, weil man sie pflegen muss, weil sie mit ihrer Farbigkeit Lebensfreude ausstrahlen und einfach mit ihrer Schönheit einen Raum positiv beeinflussen. Und vermutlich auch aufgrund ihrer symbolischen Bedeutung in unserer Kultur. Rosen, Liebe, na klar.

Ich stand mit den tollen Gewächsen erst mal unschlüssig im Raum herum ? noch überrascht, fasziniert von dem tollen Rot und ? mir klar werdend, dass ich keine Vase habe. So was sollte man vielleicht doch mal da haben, aber als Student besitze ich neben Kunstblumen eh nur eine Grünpflanze.

Mein Blick fiel auf einen Tonblumentopf, in dem eine dieser Kunstblumen ihr Dasein fristet. Aber schon bald konnte ich feststellen, dass die Rosen hoffnungslos zu lang waren. Also kam die Schere zum Einsatz. Ein paar Blätter ab ? aber immer noch keine Idee, wie es weitergehen sollte.

In meine afri cola- Flasche passen keine sechs Rosenstängel, auch wenn das wahrscheinlich ganz fash aussehen würde. Nein, meine Wahl fiel notgedrungen auf meine Thermoskanne.

In einem Rausch des Gruppenzwangs hatte ich die mir noch in Schulzeiten gewünscht- als alle damit ihren Kaffee und Tee in die Schule mitbrachten. Seitdem steht sie eigentlich ungenutzt herum und staubt ein.

Und ? ich mag den Anblick! Die Rosen strecken sich aus der Kanne in ihren kräftigen Farben wie aus einer metallisch glänzenden Kunstinstallation. Macht sich in meiner Wohnung super! ;)

Ich denke, viele Dinge muss man auch an sein Leben anpassen. Oder das Leben passt sich an die Umstände an. Die Rosen wurden beschnitten, der Charakter von uns Menschen wird beschnitten.

Wir haben vielleicht nicht die tollste Vase und passen vielleicht nicht perfekt in unser Umfeld, aber unser Umfeld und wir selbst werten sich gegenseitig auf und bringen die Schönheit und den Sinn, die Gott in beides gelegt hat, zum Vorschein.

Auch mal wieder Lust auf eine Tasse Kaffee aus der Thermoskanne? Oder doch lieber auf die Rosen?

ak

Thermorosen

Ich geh zu Fuß zur Schul´

23. Mai 2012, Alexander - Mannablog

Sie ist wieder gestartet: Die alljährliche „Zu Fuß zur Schule“-Woche. Die Kinder lernen schon eine Woche vorher die Lieder und bekommen DEN Ausweis mit.
Für jedes Mal, das sie zu Fuß in die Schule laufen oder wieder nach Hause, bekommen sie einen Stempel. Ein richtiges Wetteifern ist im Gange: „schau ich hab schon 4 Stempel“.
Am Montag in der Früh gab es ein Fest im Schulhof. Die Lieder wurden gesungen, die Kinder bekamen ihre Buttons und alle stürmten danach ins Schulgebäude, hochmotiviert.
Am Freitag ist dann Abschluss-Feier, mit Singen, mit ….
Ja, ihr kennt ja die „coolen“ Lieder gar nicht. :)
Hier mein Favorit: „Und alle Kinder singen laut“, das Lied wird zur Melodie von „die Affen rasen durch den Wald“ gesungen.
(kursiv = Refrain)
1.) Die Schüler rasen in die Schul‘
auf flinken Füßen, oh wie cool,
und alle Kinder singen laut:
„Wir geh’n zu Fuß zur Schul‘,
wir geh’n zu Fuß zur Schul‘,
denn wer zu Fuß geht, der ist supercool,
wir geh’n zu Fuß zur Schul‘,
wir geh’n zu Fuß zur Schul‘,
denn wer zu Fuß geht, der ist cool“.
2.) Schon morgens sind wir super drauf,
wir stehen extra früher auf,
und alle Kinder singen laut: (Refrain)
3.) Links, rechts, links, schau’n wir uns um,
dann macht es niemals rums und bum. …
4.) Die Erstklässler sind zwar noch klein,
sie schaffen’s trotzdem schon allein. …

Wie sieht das eigentlich mit uns aus?
Können wir auch zu uns sagen: Wer zu Fuß geht, der ist supercool? Ich glaube, bei diesen Spritpreisen sollten wir das mal ausprobieren:
Ich geh zu Fuß und lass mein Auto stehn,
das kann man dann auch am Kontostand sehn!
kd


Wissen über Gott und die Bibel oder Christ?

22. Mai 2012, claudia - Mannablog

Es gibt viele Menschen, die ein beeindruckendes Wissen der Bibel haben. Sie wissen, wo was steht und wie was gemeint sein soll. Immer wieder stehe ich daneben und bin einfach nur erstaunt. Mit ihrem Wissen der Bibel beeindrucken sie nicht nur mich, sondern auch andere Menschen. Dadurch werden sie in der Wertung gleich etwas größer.

Dass dieses Wissen aber nur Wissen ist und (leider) nur selten eine Umsetzung im Alltag findet, habe ich wahrgenommen, aber nicht verstanden. Dir fällt sicher auch jemand ein, der Wunderbares aus der Bibel erzählt. Schaust du aber in sein Leben, dann findest du das Wissen nicht. Es hat keine Verbindung gefunden in den Alltag.

Erst habe ich diese Menschen bewundert, inzwischen tun sie mir glatt leid. Das Wissen über die Bibel und das Wissen über Gott ohne Umsetzung in unserem Leben ist leider nichts wert. Es ist nicht mehr als der Inhalt eines Buches. Auf diese Weise verwendet ist Gott nur Mittel zum Zweck, mehr nicht.

Willst du Christ sein, dann geht es um Beziehung. Um deine Beziehung zu diesem Gott. Erst wenn du ihm begegnest, beginnt sein Wort zu leben. Es verändert und hat eine wahnsinnige Kraft und Dynamik. ohne diese Beziehung zu YHWH, zu diesem Gott, bleibt alles nur Wissen.

cdj


EM 2012 Teil 1

21. Mai 2012, Alexander - Mannablog

Bald ist es wieder so weit. Am 8. Juni um 18 Uhr geht es los: die EM 2012.
Bei jedem Spiel: 1 Ball, 11 Spieler pro Mannschaft, 2 Teams, und eine Unmenge an Fans am Spielfeldrand und am Bildschirm.
16 Teams kämpfen um den Titel.

Was ist aber die beste Gewinnchance?
*Dass zig Millionen für die Spieler ausgegeben wurde?
*Dass der Altersdurchschnitt unter 25 Jahre liegt?

Für mich ist es eine Eigenschaft, die auch Ehepaare, Familien, Firmen, Abteilungen, …. haben sollten.
EINS-SEIN!
Es ist von Vorteil den Anderen ganz genau zu kennen: mit seinen Schwächen, seinen Stärken, seinen Eigenheiten. Ihn dann bestmöglich in das Team einzufügen und gezielt zu fördern. Auch sollten sich die einzelnen Teammitglieder/Ehepartner/Mitarbeiter schleifen lassen vom anderen. Jeder hat Kanten und Ecken und nur bei gegenseitigem Schleifen, passen die zwei (Elf) immer besser zusammen.  Aber nur schleifen, keine „Rumpser“ wie beim Boxauto. Denn damit macht man mehr kaputt als dass man eine Einheit schafft.
Als Einheit hat man die besten Chancen auf Erfolg. Sei es als Fußballmannschaft, in der Ehe oder in der Firma.

Was ist für dich das Element, das die bestmöglichste Gewinnchance gewährt?

kd


To top

Nach oben