Manna

Freude

11. Mai 2012, Alexander - Mannablog

Ich hatte sehr schlecht geschlafen. Da kannst du dir bestimmt meine Laune vorstellen. Ich zog halblebig mein morgendliches Programm durch, brachte erst meinen Sohn auf den Weg und dann kam meine Tochter dran. Sie hatte erst zur zweiten Stunde Schule und hatte das Bedürfnis, dass ich sie zur Schule begleite. Luftsprünge vor Freude tat ich nicht. Aber nachher revidierte ich meine Meinung. Es war das Beste, was mir passieren konnte. Es war gutes Wetter, frische Luft… okay, okay bevor du hier aufhörst zu lesen: es wurde wirklich gut. Meine Tochter ist ein richtiges Strahlekind (naja meistens zumindest) und das steckt an. Im Schulhof angekommen, rannte sie dann freudestrahlend auf ihre Freunde zu. Sie spielten noch im Schulhof bis es klingelte. Bei jedem Kind konnte man die pure Freude im Gesicht ablesen. Meine Freude ging mit großen Schritten auf der Skala nach oben. Nachdem ich dann noch mit zwei Freudinnen gesprochen hatte, war mein Freudepegel im grünen Bereich angekommen. Ich machte mich auf den Heimweg, aber da wartete noch ein „Schmankerl“. Just in dem Moment als ich in unsere Straße (zu Fuß) einbog, bog auch eine liebe Nachbarin ein (mit dem Auto). Sie ist hochschwanger – Anfang Juni ist es soweit (zumindest laut Berechnung) -, sie ist meines Alters und wir verstehen uns echt gut. So hatten wir noch ein fast einstündiges Gespräch. Es war schön, mit ihr die Freude zu teilen, und ihr zu sagen, dass ihre Gefühle, Gedanken, Taten für eine Hochschwangere absolut normal sind. Es tat gut. Nach dieser Stunde gingen wir beide mit einem Lächeln nach Hause. Ich bin echt dankbar, dass meine Tochter mich „mitgeschliffen“ hatte, denn so konnte sich der Tag vollkommen ändern, für mich und meine Umgebung.

Wann hast du dich das letzte Mal so richtig gefreut? Und über was?  Bin gespannt auf deine Freudebringer.

kd


Meine Elite-Beziehungen und meine Prioritäten

10. Mai 2012, Alexander - Mannablog

Das heutige Manna ist für mich selbst eher traurig. Ich hoffe trotzdem, dass ein Impuls für dich dabei ist. Mir ist in dieser Woche etwas klar geworden, das mich auf eine gewisse Art betroffen gemacht hat. Zum anderen denke ich, dass darin viel Potential steckt.

Stell dir vor, du hast einen Topf voll Energie, Liebe und Zuwendung und du darfst den Inhalt an alle Menschen, mit denen du zu tun hast, frei verteilen, wie du es für richtig hältst.

Der Haken kommt an der Stelle, an der ich als Mensch selbst entscheiden darf oder muss, wie ich die Prioritäten meiner Beziehungen setze. Bin ich in einer Beziehung, dann möchte ich am liebsten möglichst viel Liebe und Zeit in meinen Partner investieren.

Doch dabei kann die eine oder andere platonische Freundschaft ins Hintertreffen geraten. Sie liegt einfach auf Eis und irgendwann ist sie erfroren und ich wundere mich, wie das passieren konnte.

Das kann vorkommen, auch wenn ich die andere Person noch sehe, aber Vorurteile und fehlende tiefe Gespräche sich häufen. Aber natürlich auch bei räumlicher und zeitlicher Trennung, weil man nach dem Motto „Aus den Augen, aus dem Sinn“, den Anderen einfach verdrängt.

Ich habe mir überlegt, dass ich meine Zeit und Zuwendung so verteilen möchte, wie Gott es auch machen würde. Vor ihm gelten nicht nur meine ausgewählten Elite-Beziehungen, die ich hege und pflege. Vor ihm zählt auch die ehrliche, wenn auch vielleicht kurze Zeit und Liebe, die ich Menschen gebe, die mir viel gegeben haben oder die mir kaum etwas zurückgeben können. Einfach, weil es sie gibt.

Ich will dir nicht unterstellen, dass du auch so unachtsam mit manchen Freundschaften umgehst. Aber falls es doch solche Stellen gibt, die mal ein Pflaster nötig haben, warte nicht, bis sie sich zur Fleischwunde ausgeweitet haben.

ak


Perspektive Leben ist dienen, oder erfolgreiche Manager - Menschen

09. Mai 2012, claudia - Mannablog

Derzeit lese ich ein wunderbares Buch über Ehe. Wobei, eigentlich geht es gar nicht um Ehe, sondern um unsere Einstellung zu unseren Mitmenschen. Die These von Gary L. Thomas besagt, Beziehung gelingt, wenn die Menschen einander dienen. Das ist nicht immer populär. Wer steckt denn gerne zurück, draufhauen ist einfacher und schneller.

Als ich einer Freundin davon erzählte, fiel ihr eine Studie zu Managern ein. Sie berichtete, dass die Manager besonders erfolgreich sind, die ihrer Firma und ihren Mitarbeitern dienen. Interessant oder?

Weil wir in der Regel mit dienen nicht viel anfangen können, hier mein Definitionsversuch. Dienen heißt den anderen Groß machen und nicht sich selbst. Dienen gelingt nur, mit einem klaren Selbstwert. Ohne diesen ist dienen nicht möglich. Dienen heißt also, dem Anderen immer das Beste geben und das auch so meinen. Doof ist, das es damit bei mir selbst anfängt und ich nicht darauf warten kann, bis mein Gegenüber handelt.

Ich wünsche mir solche Freundschaften, Ehen, Familien, Chefs und Manager.


Christen sind nicht perfekt

08. Mai 2012, claudia - Mannablog

Heute Morgen sind wir mit vielen Christen zusammen um gemeinsam Jesus Christus zu begegnen. Das Erlebte wurde auf meine interne Festplatte gebannt. Es war beeindruckend miteinander zu singen. Ziel aller Lieder war es das eigene Herz Jesus zu übergeben und ihm die Ehre zu erweisen. Während ich mich so umschaue und die Menschen um mich herum ansehe, wird mir bewusst, wie unterschiedlich wir Menschen sind.

Ich sah Menschen unterschiedlichen Alters. Manche Gesichter sind mit Falten vom Leben gezeichnet, abgearbeitet. In anderen Gesichtern war der Stolz des eigenen Herzens zu sehen. Es gab fröhliche Gesichter und traurige Augen. In manchem ist die Liebe zu ihrem Herrn Jesus sichtbar und mancher ist noch auf der Suche nach der Begegnung mit ihm.

Hier sind keine perfekten Christen, keine perfekten Menschen. Hier sind Menschen wie du und ich. Christen sind nie perfekt, sind Menschen Christen, dann wollen sie sich gebrauchen lassen von Jesus Christus. Wenn Christen denken, dass sie perfekt sind, dann sind sie für Jesus Christus nicht mehr zu gebrauchen.

Begegnest du Christen, die nicht nach deiner Vorstellung handeln, dann habe Erbarmen mit ihnen und verurteile sie nicht. Nimm sie an wie sie sind, als Menschen.
cdj


Die Frau im Café

06. Mai 2012, marcus - Mannablog

Die Frau kam auf mich zu, und ich bemerkte sie erst, als sie schon direkt vor dem kleinen Couchtischchen stand. „Ich darf das abräumen, oder?” Ich hatte es noch nicht geschafft, meine Lippen zu einem Wort der Zustimmung zu formen, da hatte sie das Tablett auch schon in der Hand und brachte es zu einem der fahrbaren Regale mit Metallschienen, die genau für die Tabletts gemacht waren. 

Ich hatte an diesem Morgen einen Termin in einer Autowerkstatt, um die Frontscheibe meines Autos reparieren zu lassen. Um die Wartezeit von vier Stunden zu überbrücken, machte ich mich auf den Weg in die Stadt und entschloss mich im McCafé ein kleines Frühstück zu mir zu nehmen und dabei ein wenig zu lesen. Normalerweise sieht mein Morgen ganz anders aus, und so fand ich Gefallen daran, einfach noch ein wenig Zeit mit Lesen auf der Couch zu verbringen.
Die Frau war mir schon aufgefallen, als ich mich setzte. Sie sah verbraucht aus, hatte eine Tasche und paar Tüten neben sich liegen, und war damit beschäftigt irgendetwas Kleines zu essen, und an ihrem fast leeren Getränk zu nippen. Während ich frühstückte und las, schenkte ich ihr keine weitere Beachtung.
Nun aber hatte sie meine Aufmerksamkeit erregt.

Sie setzte sich wieder und machte sich daran, ein kleines Stück Folie zu öffnen. Sie musste das Gebäck, welches man zum Café bekommt, vom Tablett genommen haben. Das war also ihre Absicht gewesen. Jetzt hatte ich es auch verstanden. Die Frau hatte wohl Hunger. Als sie mich anblickte, fiel mir auf, dass ich sie angestarrt hatte, und um sie nicht zu verunsichern, wendete ich rasch meinen Blick ab. Ich wollte sie ansprechen, aber was sollte ich sagen? Ich würde mich dumm fühlen, ihr Geld anzubieten, wenn sie es vielleicht gar nicht brauchte oder mochte. Meine Gedanken überschlugen sich, und während ich sie aus dem Augenwinkel beobachtete kramte ich mit meiner Hand nach etwas Geld in meiner Hosentasche. Es reichte noch genau für einen Italian-Bagel. Ich schaltete also die Kritikerstimme in meinem Kopf ab und folgte meinem Herzen zwei Meter hinüber zu dieser Frau. Ich weiß nicht mehr was ich genau sagte. Irgendetwas mit Tablett, Hunger, Essen und Geld. Was auch immer es war, bevor ich fertig war hielt die Frau schon ihre Hand hin und nahm die paar Euro entgegen. Ich drehte mich um und ging an meinen Platz zurück.
Die Frau packte zusammen und verschwand. Als wäre sie nur hier gewesen, um dieses bisschen Hilfe entgegenzunehmen.
Ich war erleichtert. Es fühlte sich gut an, auf mein Herz gehört zu haben.

Ich möchte dich ermutigen, auf dein Herz zu hören. Natürlich sollst du auch nachdenken, überlegen, Pro und Contra abwägen und genau prüfen. Aber am Schluss, da solltest du auf dein Herz hören. Es weiß sehr oft viel besser, was gut und richtig ist.
me


sooo gläubig, Vertrauen und wem vertraust du?

05. Mai 2012, claudia - Mannablog

Gestern Nacht hatte ich ein interessantes Gespräch. Unter anderem wurde dabei eine Frage an mich gestellt, die ich sinngemäß hier wiedergeben und beantworten möchte. Wobei es eigentlich mehr wie eine Feststellung klang, als nach einer Frage. Ich wurde gefragte, ob ich: sooo gläubig bin. Geantwortet habe ich in ungefähr dieser Weise: Nein sooo gläubig bin ich nicht. Ich habe eine Beziehung zu Gott.

Was heißt es gläubig zu sein? Was ist eigentlich damit gemeint? Gläubig kommt von glauben, an etwas oder eine Person. Im Grund hätte ich die Frage wohl mit: "ja ich bin..." beantworten sollen. Denn auch wenn diese Frage gezielt auf ein Verhältnis zu Gott bezogen war, so hat mein Gegenüber schon recht. Wir glauben alle, die Frage ist nur an was.

Die meisten Menschen glauben an sich selbst. An ihre Ideen und Kraft, an ihre Leidensfähigkeit und und und. Warum? Ersetze einfach mal glauben durch vertrauen. Schauen wir mit dieser Brille in unser aller Leben, merken wir, dass wir als erstes und intensivstes uns selbst vertrauen.

Deshalb bleibe ich doch lieber bei meiner Antwort von gestern Abend. Sooo gläubig bin ich nicht, ich habe eine Beziehung zu Gott und vertraue ihm. (und das lohnt sich :-))

cdj


Freunde finden, Freundschaft beginnen

04. Mai 2012, claudia - Mannablog

Spontane Wünsche an den Blog von heute? Antwort: Was Schönes. Hm, da hatte ich es nun. Nachfolgend mein Vorschlag dazu:

Kannst du dich noch erinnern, wann du das letzte Mal eine Postkarte geschrieben hast. Nein, nicht am Computer, sondern real, mit Stift und Briefmarke und so? Gestern hatte ich einen kleinen Workshop, in dem es darum ging, wie man Freunde (wieder) findet. Als Übung am Abschluss schrieben alle Teilnehmer eine Postkarte an einen (neuen) Freund ihrer Wahl.

Mach doch auch mit beim Freunde finden. Noch nie hat es so herrlich schöne Postkarten gegeben. Es gibt alles für jeden Geschmack und Geldbeutel. Ausreden wie "ich habe keine schöne Schrift" oder "ich weiß nicht was" gelten nicht. Um es dir aber leichter zu machen, hier mein Textvorschlag:

Wir haben so lange nichts von einander gehört und das ist schade. Deshalb möchte ich dir ganz herzliche Grüße senden. Ich hoffe, dass es dir (und deiner Familie) gut geht und würde mich sehr freuen, wenn wir mal wieder voneinander hören (oder sehen). Bis dahin wünsche ich dir alles Gute, (sei umarmt) von ...

*Die Texte in der Klammer, sind wahlweise, je nach Variante.

Freundschaft beginnt immer bei uns, nie beim anderen. Deshalb mache mit und versende ein Lächeln.

cdj


Wir haben ein neues Konto!

03. Mai 2012, marcus - Newsletter

modobonum steht für "nur das Gute". Deshalb sind wir ständig - in jeglicher Hinsicht - bemüht, diesen Grundsatz auch in die Tat umzusetzen. So kommt es, dass wir nun auch unser Bankkonto entsprechend zu einer Bank umgezogen haben, die uns in diesem Bestreben unterstützen kann. Beziehungsweise wir sie. Diese Bank heißt GLS Bank und betont bereits auf der Einstiegsseite ihrer Internetpräsenz ihre sozial-ökologische Ausrichtung. Laut ihrem Selbstverständnis ist Geld nur ein soziales Gestaltungsmittel, um ihr Ziel - die nachhaltige Entwicklung der Gesellschaft und ihrer Lebensgrundlagen - zu verwirklichen. Beispiele ihrer Förderungen finden sich u. a. auf dem Gebiet der ökologischen Landwirtschaft oder der regenerativen Energien.

 

Wir freuen uns, eine Bank gefunden zu haben, die mit ihren Zielen unserem christlichen Weltbild und Selbstverständnis entspricht. Geld, das uns gespendet wird, dient somit nicht nur in erster Linie dem Sinn und Zweck von modobonum, sondern arbeitet obendrein für eine Bank mit nachhaltigen Zielen. Wer sich noch ein wenig mehr über unsere neue Bank informieren möchte, kann sich gerne auf deren Internetpräsenz www.gls.de umsehen.

 

Die neue Bankverbindung lautet wie folgt:

modobonum e.V.

GLS

Konto 8213792300

BLZ 430 609 67

 

Es wäre schön, wenn möglichst viele von euch ausprobieren könnten, ob eure Überweisungen - wie von den Banken versprochen - auch innerhalb eines Bearbeitungstages ankommen. 

 

Gottes Segen wünscht euch das gesamte modobonum Team! Vielen Dank für Eure Unterstützung!


Wenn Christen streiten

03. Mai 2012, claudia - Mannablog

Als ich anfing über den Blog von heute nachzudenken, wollte ich eigentlich meine Blogempfehlungsreihe: "warum bist du Christ" fortsetzen. Als ich so anfing und las, entschied ich mich kurzfristig um.

Bis jetzt habe ich noch nichts Vergleichbares gefunden. Kein Thema erhitzt die Gemüter so sehr, wie wenn Menschen über ihren Glauben streiten. Dabei bilden Christen leider viel zu oft keine Ausnahme.

Gestritten wird über alles, denn grundsätzlich kann jeder Punkt aus persönlicher Sicht bestritten werden. Wobei ich mir oft nicht sicher bin, ob es wirklich um die Sache, sprich das Streitobjekt, geht. Vielmehr bin ich zu der Überzeugung gekommen, dass es um den Fakt des "Recht haben wollens" geht. Es kann einfach nicht sein, dass eine andere Meinung auch gilt. Auf die Idee, dass beide Parteien falsch liegen könnten, kommen wir in der Regel noch viel weniger. Bin ich bereit meine Meinung von Gott korrigieren zu lassen? Oder schließe ich diese Option von vornherein aus? Wer im Bibelserver "Streit" eingibt, bekommt eine lesenswerte Liste von Aussagen darüber.

Wir Christen sollten alle Energie, die wir zum Streiten verwenden, umlenken. Es wird Zeit, dass wir unseren Blick vom Streitobjekt weg, auf Gott richten. Wenn wir auf Gott schauen, dann sehen wir seine Liebe zu uns Menschen und merken in unseren Herzen, dass wir anstelle zu streiten lieber seine Liebe an die Menschen weitergeben.

cdj


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