Manna

Von Entscheidungen und Ratgebern

10. April 2012, Alexander - Mannablog

Unser Alltag ist voll von Entscheidungen.

Soll ich die Hose anziehen, oder diese hier?

Soll ich eine Banane essen oder eher einen Apfel?

Soll ich die Pflanze nochmals versuchen aufzupäppeln oder kommt sie gleich in den Komposter?

Soll ich jetzt tanken oder ist es morgen 2 Cent billiger?

Soll ich zu Freunden über die Autobahn oder übers Land fahren?

Soll ich den Text so oder so schreiben?

Ist sie dann noch meine Freundin, wenn ich ihr ehrlich antworte oder verschönige ich es lieber?

…..

Wir haben die Entscheidungsgewalt.

Wir dürfen / müssen uns entscheiden. Aber was ist, wenn es uns zu viel ist? Was ist, wenn wir nicht mehr wissen, was gut und richtig ist? Wo finden wir dann Hilfe?

Ich kann euch sagen, wo ich meine Hilfe suche und finde: Hilfe bei Entscheidungen suche ich bei meiner Familie, meinen Freunden und laubensgeschwistern. Ihre Meinung ist mir wichtig. Die perfekte Hilfe bekomm ich aber bei Gott. Auch wenn sie mir manchmal nicht gefällt, aber ER weiß perfekt was ich brauche und was nicht. ER hat alle, wirklich alle Hintergrundinfos und sieht auch die Zukunft.

Und ER hat immer Zeit für mich. Versteht mich schon bevor ich meine Gedanken ausspreche. Und ER weiß, wie man es mir zeigen und sagen muss, so dass ich mich richtig entscheide. Auch wenn wir nicht immer einer Meinung sind, bin ich dennoch dankbar, dass ich Ihn als Ratgeber haben darf. Hast du einen, den du um Rat fragen kannst?

kd


Mein Gott ist ein gehasster Gott und er liebt die Menschen trotzdem

09. April 2012, claudia - Mannablog

Heute feiern wir Ostern. Für die Christen ist es das höchste Fest im jährlichen Kalender. Manchmal tritt beim Feiern der eigentlich Grund etwas in den Hintergrund.

Interessanterweise gibt es zwei Feiertage in unserem Kalender, die dokumentieren, wie sehr Gott gehasst wird und wie sehr er bereit war uns Menschen trotzdem zu lieben. Gott sandte seinen Sohn auf diese Erde, doch die Menschen lehnten ihn ab. Das alleine war ihnen aber nicht ausreichend genug. Sie wollten ihn sogar umbringen und taten alles um diesen Wunsch umzusetzen.

Der Hass gegen ihn hörte damit aber nicht auf. Von Generation zu Generation wird er übertragen wie ein Virus. Alles wird geliebt und verehrt. Der Gott der Bibel wird gehasst.

Mit Gottes Verhältnis zu uns ist wie mit den Osterfeiertagen. Es gibt sie für alle und nicht nur für Christen. Alle kommen in den Genuss eines langen Wochenendes. So ist es auch mit Gott. Er sandte seinen Sohn für alle Menschen, auch für die, die ihn hassen. Gott liebt jeden Menschen und hat, als die Menschen im größten Hass seinen Sohn ermordeten, den Menschen das größte Geschenk gemacht. Dadurch, dass Jesus an einem Freitagnachmittag starb, wurde eine Brücke geschlagen zu den Menschen. In meinen Augen ist es das Erstaunlichste, was ein Gott tun kann. Darin wird für mich seine eigentliche Größe zum Ausdruck gebracht. Er als Gott braucht mich nicht. Er fühlt sich nicht besser oder schlechter, stärker oder schwächer. Ein Gott, der uns Menschen liebt, obwohl wir so sind wie wir sind, was für eine wunderbare Vorstellung. Frohe, gesegnete Ostern!

cdj


Perfekte Organisation

08. April 2012, Mannablog

Ich befinde mich seit diesem Donnerstag in Mannheim auf einem Jugendkongress. Falls du dich fragst, was ich mit meinen über 30 Jahren immer noch auf solchen Veranstaltungen zu suchen habe: Man gilt dort bis 35 Jahre immer noch als Jugendlicher. Ich habe also noch zwei Jahre Zeit, bevor ich mir was anderes überlegen muss um - meinem inneren, gefühlten Alter entsprechend - noch teilnehmen zu können.
Insgesamt befinden sich ca. 1500 Jugendliche aus ganz Deutschland und sogar Europa bzw. USA hier auf einem Schulgelände in Mannheim.
Neben den Veranstaltungen und Workshops, die hier stattfinden, gibt es noch eine andere Sache, die mich wirklich fasziniert: die Organisation der Örtlichkeit und der logistischen und zeitlichen Abläufe. Es erfordert schon einiges an gut strukturierter Planung, um 1500 Individuen wohl geordnet durch einen 5 Tage dauernden Kongress zu schleusen.
Angefangen bei der Anmeldung, über Schlafplatz-Verteilung, Duschzeiten, Essensausgabe, Security, Workshop-Verteilung, Ordner für Veranstaltungen, Organisation der Mitwirkenden und Sprecher bis hin zur Ton- und Lichttechnik. Und all den Dingen, die ich jetzt aufgrund meiner fehlenden Kenntnis noch vergessen habe. Die Planung all dieser Dinge fängt schon Monate vorher an und hört erst auf, wenn alles wieder vorbei ist.
Und das alles für eine eigentlich recht kleine Anzahl von „nur” 1500 Menschen. Es gibt ja noch viele größere Events, zum Beispiel eine Fußball-Weltmeisterschaft.

So sehr mich dieser organisatorische Aufwand und das Können der Verantwortlichen auch erstaunt, es gibt einen „Veranstalter”, der noch viel größeres leistet. Er hält alle Planeten des Universums auf ihren Bahnen und die gesamte Anzahl aller Atome an ihrem Platz. Er hat unsere Sonne vollgepackt mit Energie, damit wir es hier auf Erden schön warm haben. Er hält die Erde genau im richtigen Abstand, damit auch nichts verbrennt oder erfriert. Er organisiert die Jahreszeiten und den Kreislauf des Wassers. Er kümmert sich darum, dass das empfindliche Gleichgewicht des Lebens auf dieser Erde nicht gestört wird.

Leider haben wir Menschen es geschafft, dieses Gleichgewicht gleich an mehreren Stellen ordentlich durcheinanderzubringen. Ich denke hierbei aber nicht einmal vor allem an die Natur, sondern noch viel mehr an unser zwischenmenschliches Gleichgewicht. Hass, Krieg, Terror, Geiz, Neid und andere Dinge sind immer zur Stelle, wenn es darum geht, unser Leben zu vergiften. Und es hinterlässt nicht nur Spuren bei den anderen. Du kennst die Stellen in deiner Seele, die wehtun, bestimmt nur zu gut.
Wenn es dir da so geht wie jedem anderen Menschen auch, dann habe ich eine gute Nachricht für dich: Gott lenkt nicht nur die großen Angelegenheiten. Noch viel lieber kümmert er sich um die Details mit Namen „Du”.
Wenn du also heute oder auch morgen das Gefühl hast, dass deine Selbstorganisation am Zusammenbrechen ist, und einfach alles langsam viel zu kompliziert wird, dann lass dir doch einfach mal helfen. Es kostet dich nichts, außer ein kleines „Bitte”. Es gibt niemanden, der dein Chaos besser in den Griff bekommen könnte als dein Schöpfer. Das musst du einfach erlebt haben.
me


Trennung von Freizeit und Arbeit - auch das gehört zu Sabbat feiern

07. April 2012, claudia - Mannablog

Vor 20 Jahren spielten Handy, Internet und die immerwährende Erreichbarkeit keine Rolle in unser aller Leben. Inzwischen sind Internet, Handy und die ewige Erreichbarkeit normal.
Ich bin begeistert darüber und nutze die damit verbunden Möglichkeiten als normale Bestandteile unseres Alltags. Gleichzeitig erleben wir, wie diese Art zu leben unsere Kraft und Energie verbraucht. Immer erreichbar zu sein ist dabei nur eine Schwierigkeit. Die Erwartungshalten den Arbeitnehmern gegenüber hat sich verändert. Am Anfang war es nur die IT-Industrie, inzwischen zieht sich diese Vorstellung aber in alle Bereiche unserer Gesellschaft. Keiner sieht mehr ein Problem darin, dass der Mitarbeiter abends um 20 Uhr noch erreichbar ist oder e-Mails beantwortet. Egal ob Freizeit, Urlaub oder Krankheit, Informationen werden immer geliefert und unbewusst werden Antworten erwartet. Abschalten wird zum Fremdwort und irgendwann verlernt.
Umso erstaunlicher finde ich die Regelung, die YHWH in den 10 Geboten verankerte. Er machte deutlich, dass der Tag der Erholung, der Sabbat, auch eine klare Trennung von Arbeit und Erholung darstellt. Gott sagt, dass wir 6 Tage arbeiten dürfen und 1 Tag ruhen. Seine Vorstellung zum Ruhen umfasst dabei alle Bereiche unseres Lebens, auch das Handy und die Mails. Ich bin der Überzeugung, dass dieser Tag der Ruhe und der Erholung noch nie so wichtig war wie heute. So etwas wie Brei, von jedem ein bisschen, gibt er eine klare Absage.
Sabbat feiern heißt das Büro zusperren, im Telefon, am Rechner und auch im Kopf und das finde ich genial.
cdj


Bald ist Ostern

05. April 2012, Mannablog

Oh oh, als ich eben nachdachte, wer heute für den Blog verantwortlich ist, fiel mir ein, dass heute Donnerstag ist und damit ich. Wie schnell ist doch die Woche um und es ist schon fast Wochenende und diesmal auch gleich noch Ostern. Ich freue mich auf morgen, wo ich nicht zur Arbeit muss. Die Woche war sehr anstrengend. Wie ging es dir? Wie war deine Woche? Bist du schon auf Ostern vorbereitet? Ich werde zu meinem kleinen Cousin fahren und mit ihm die Ostereier jagen und ich freue mich irre, ihn wiederzusehen, auch wenn eine fast siebenstündige Fahrt noch vor mir liegt. Schreib doch mal, was du an Ostern machst.
md


Auf wen schaust du?

04. April 2012, Alexander - Mannablog

Es gibt Leute und Gedanken, die einen nieder machen: du kannst das nicht - du bist nur Ballast - schau die kann es besser – der hat gelacht...lacht der über dich – mir wird alles zu viel - ….
Was machen solche Sprüche, solche Gedanken mit dir?
Du fängst an, dich nicht mehr zu lieben. Du fängst an, Gott nicht mehr zu glauben, dass Er dich liebt und dir wunderbare Gaben
geschenkt hat. Deine Gedanken kreisen nur noch darum.
Du fühlst dich immer mieser. Du bist zu immer weniger fähig.

Das hier hilft:
„Sieh nicht auf die Menschen, wie sie sich verhalten,
sieh nicht auf die Dinge, wie sie sich gestalten,
denn Menschen und Dinge sind immer voll Schein.
Sieh nicht auf dich selbst und die fehlenden Kräfte,
sieh nicht den Tag und die vielen Geschäfte,
sieh Stunde um Stunde auf Jesus allein.
Der treu uns geblieben im wechselnden Leben,
der gerne und ganz uns sein Leben will geben,
ER trägt uns, wir sollen nur kindlicher sein.
Sieh nicht auf die Not und die weinenden Nächte,
sieh nicht auf den Feind und die Finsternismächte,
sieh einzig und immer auf Jesus allein.“
(unbekannter Autor)
Es klappt! Probier's!
kd


Aufruf

03. April 2012, Mannablog

Heute gibt es keinen

Blog, da wir zu wenig Schreiberlinge haben. Das ist daher ein Aufruf an dich, wenn du die Beiträge magst und dich freust, jeden Tag einen zu lesen, dann beteilige dich doch! Schreibe selbst oder sag es einem Freund, der schreiben kann und will. Dann gibt es auch bald wieder jeden Tag einen Text!


Wochenstart

02. April 2012, Mannablog

Wochenstart

Eine neue Woche hat angefangen und mit ihr beginnt für mich ein neuer Abschnitt: Heute ist mein erster Arbeitstag und ich muss sagen, ich bin schrecklich nervös :).

Dabei gäbe es eigentlich keinen Grund. Ich freue mich auch auf die neuen Aufgaben. Und außerdem ist Gott ja bei mir und was soll mir da schon passieren? Ich wünsche dir, dass deine Woche gut und vor allem heute ein erfolgreicher Tag wird. Gott hilft auch dir, wenn du ihn bittest. Von daher: Nur Mut, es wird ein guter Tag!

md


Umzüge am Besten sein lassen

01. April 2012, marcus - Mannablog

Ein guter Freund von mir ist jetzt, nach etwa zwei Jahren, von der Schweiz wieder hierher nach Bayern zurückgekommen. Obwohl er dort eigentlich nur studiert hatte, und gemeinsam mit zwei anderen Jungs in einer Wohngemeinschaft lebte, hat er es doch geschafft, ein ganzes Auto inklusive Dachbox an persönlichen Dingen anzusammeln. Die beiden Billy-Regale, die dort mangels Platz im Auto zurückbleiben mussten, wollen wir am Besten nicht mal erwähnen.

Als sein Vater und er am Freitagabend zurück kamen, hatten sie einen ganzen Tag Autofahrt, einpacken und Sachen schleppen hinter sich. Die Beiden waren sichtlich geschafft und froh, dass ich ihnen wenigstens Zuhause dabei helfen konnte, die Sachen in die Wohnung zu bringen.

Nun ist ja ein Auto inklusive Dachbox noch ein mengenmäßig wirklich erträglicher Stauraum für Umzugsgüter. Und trotzdem stellen Umzüge für mich immer ein absolutes Übel dar. Das liegt aber nicht daran, dass ich auf keinen Fall woanders wohnen wollen würde, sondern eher an der Tatsache, dass sich mir die Tätigkeiten - Sortieren, Einpacken, Runtertragen, ins Gefährt stapeln, Fahren, aus dem Gefährt in die Wohnung tragen, Auspacken, Einräumen - als gänzlich unangenehm darstellen. 

Nun bin auch ich in meinem jungen Leben schon etwa fünfmal umgezogen, und mit jedem Mal waren es mehr Sachen, die von A nach B gebracht werden mussten, als beim letzten Umzug. Wir häufen im Laufe unseres Lebens immer mehr Sachen an, ab und zu misten wir mal aus, aber die Tendenz ist generell steigend. Und irgendwann einmal haben wir dann den Ort gefunden, an dem wir am Liebsten für immer bleiben würden. Es ist ein schönes Gefühl, endlich angekommen zu sein. Aber sind wir das wirklich?

 

Ganz am Ende sind wir noch nicht, denn irgendwann wird jeder von uns nochmal gehen, ein letztes Mal. Das Beste daran aber ist, dass es bei diesem Umzug nicht mehr notwendig sein wird, irgendetwas einzupacken und mitzunehmen. Du kennst bestimmt auch den Spruch „Das letzte Hemd hat keine Taschen”.

Gott selbst hat uns nämlich versprochen, dass er alles für uns bereit machen wird. Er hat viele Wohnungen und Häuser, die momentan noch nicht bewohnt sind, weil wir noch hier auf dieser Erde sind. Und dort ist auch eines dabei, das für dich reserviert ist, und so eingerichtet ist, wie du es dir schon immer gewünscht hast. Du kannst das nachlesen in der Bibel, bei Johannes im Kapitel vierzehn.

Lass dich also nicht entmutigen, wenn du dich nirgends so richtig Zuhause fühlst, oder wenn du immer von einem Ort zum anderen wechseln musst. Wenn Gott eines Tages alles neu machen wird, dann gibt es dort auch einen Platz für dich.

me


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