Manna

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Wo kann ich Gott treffen?

18. Juni 2014, gastbeitrag - Mannablog

Hast du dir jemals Gedanken gemacht über Fragen wie diese: Warum sagst du Amen nach dem Beten? Ist Gott so wie dein leiblicher Vater und er hat nie Zeit? Wo kann ich Gott treffen?

All diese Fragen und viele weitere stellt Schlunz. Eigentlich ist es ein Kinderbuch und Schlunz ist ein Junge, den die Familie im Wald findet. Doch bezeichnender Weise ist es eine christliche Familie und Schlunz mischt die Familie mit seinen Fragen auf.

Der Schlunz erzählt eine sehr schöne und liebevolle Familiengeschichte und ganz nebenbei gibt es eine leichte Einführung in den christlichen Glauben.

Der Schlunz ist nicht nur ein Buch für Kinder. Es ist geschrieben für uns alle. Es ist leicht zu lesen und sorgt für eine gesunde Bewegung der Lachmuskulatur. Eine Freundin hatte mir das Buch geliehen, als wir über die Frage diskutierten, wie ich Christsein schreibe. Am liebsten würde ich ganze Passagen daraus einfach zitieren.

Leider tun wir viel zu viel in unserem Leben ohne unser Handeln zu hinterfragen. Mit Schlunz in der Familie geht das nicht. Er hinterfragt unsere Handlungen und christlichen Verhaltensmuster. Im Buch von Harry Voß gelingt dieses Hinterfragen erfolgreich. 


Ein schöner Tag

21. Oktober 2012, marcus - Mannablog

Gestern war ein schöner Tag. Es war schönes Wetter, und ich war an diesem Sabbat mit meiner schönen Frau im schönen München. Jetzt wirst du dich vielleicht fragen was ich mit München und Ruhe verbinde. Gut, schön ist es ja, darüber kann man diskutieren - zumindest ist es das an vielen Orten. Aber Ruhe, ob das in einer Stadt so hinhaut…..Ich kann dir sagen, es stimmt wirklich. Wir waren nämlich im Westpark, haben in der Nähe der U-Bahn-Station unser Auto abgestellt und sind dann „rein ins Vergnügen“ - äh, die Ruhe. Ich konnte mich noch erinnern, dass ich mit modobonum einmal dort gewesen war, als wir ebenso an einem Sabbat Mittag dort einen Spaziergang machten, weil Claudia in der Adventgemeinde Waldrieden etwas über Gott erzählte (man könnte auch sagen „predigte“, aber das ist Fachjargon). Es ist beeindruckend, wie die Münchner es geschafft haben, aus einer Grünfläche mitten in München solch einen Ort der Ruhe und der Begegnung zu schaffen. Nicht dass es dort still gewesen wäre oder wenige Leute gewesen wären - und doch war keiner der Menschen dort im Stress. Die Leute grillten, lagen im Gras, balancierten auf der Slackline, gingen spazieren, joggten, fütterten die Wasservögel, hörten Musik, spielten mit ihren Kindern, und und und … Als wir dort so gingen, und auch jetzt noch, ist mir bewusst geworden, dass Ruhe nicht primär etwas mit Stille und möglichst wenigen Leuten zu tun hat. Es hat mit dem Ort und der Einstellung der Menschen zu tun. Als wir später gegen Sonnenuntergang wieder aus dem Park schlenderten, holte uns das quirlige Leben Münchens wieder ein. Durch eine kleine Veränderung an den Umständen fanden wir uns, nicht nur örtlich gesehen, in einer anderen Welt wieder. Ich glaube nicht, dass in wir in Gottes neuer Welt einmal mit wenigen Leuten, die spärlich gesät sind, rechnen dürfen. Ich glaube auch nicht, dass es dort immer mit andächtiger Stille zu geht. Aber es wird ein anderes, ein tolles Lebensgefühl sein. Ein Leben ohne Sorgen, ohne Hektik, ohne Angst, ohne Druck. Es wird dort einfach schön sein. 


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