Manna

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Sich trauen zu vertrauen

14. Juni 2012, Mannablog

„Vertraust du mir überhaupt?!“ - Ich hätte immer wieder verdient, diesen Satz von Gott um die Ohren geschlagen zu bekommen.
Ich wurde letzte Woche gefragt, ob ich im nächsten Semester in meiner Hochschulgruppe im Leitungsteam mitarbeiten möchte. Meine Reaktion nach einer Woche Bedenkzeit war: „Ich trau mir das nicht zu!!“
Mir ist dann nach ein paar Stunden klar geworden: es geht hier gar nicht um mich! Es geht hier darum, dass Gott in meiner Schwachheit stark ist. Er braucht mich eventuell an einer bestimmten Stelle und ich rede mich raus, weil ich unsicher bin über meine Fähigkeiten.
Ich bin immer noch unsicher, wie ich mich entscheiden werde. Aber ich habe Gott die Frage nach seinem Willen gestellt und ich warte jetzt auf seine Antwort.
Was soll das denn für eine Vertrauensbeziehung sein, bei der ich letztendlich doch nur mir selbst vertraue?!
Immer wieder gibt es Umwälzungen und Neues, mit dem jeder Mensch individuell konfrontiert wird. Wir können Berufsentscheidungen treffen, können Hobbies pflegen oder eine Familie gründen. Wir können unseren Wohnort wechseln und eine neue Gemeinde besuchen, unseren Freundeskreis erweitern oder gewisse Verantwortungspositionen übernehmen.
Egal, was jetzt oder demnächst in deinem Leben ansteht: traue Gott alles zu! Wage den ersten Schritt, wenn du meinst, Gott gibt dir grünes Licht. Das Tollste ist: Gott wird dich nicht nur halten und dich wie auf Flügeln von Adlern tragen, wenn es wirklich sein Wille war. Nein, er wird dir auch den Weg wieder hinaus zeigen und zu dir stehen und dir Weisheit schenken, wenn du ihn fragst. Er schreibt auf krummen Linien gerade.


Wissen über Gott und die Bibel oder Christ?

22. Mai 2012, claudia - Mannablog

Es gibt viele Menschen, die ein beeindruckendes Wissen der Bibel haben. Sie wissen, wo was steht und wie was gemeint sein soll. Immer wieder stehe ich daneben und bin einfach nur erstaunt. Mit ihrem Wissen der Bibel beeindrucken sie nicht nur mich, sondern auch andere Menschen. Dadurch werden sie in der Wertung gleich etwas größer.

Dass dieses Wissen aber nur Wissen ist und (leider) nur selten eine Umsetzung im Alltag findet, habe ich wahrgenommen, aber nicht verstanden. Dir fällt sicher auch jemand ein, der Wunderbares aus der Bibel erzählt. Schaust du aber in sein Leben, dann findest du das Wissen nicht. Es hat keine Verbindung gefunden in den Alltag.

Erst habe ich diese Menschen bewundert, inzwischen tun sie mir glatt leid. Das Wissen über die Bibel und das Wissen über Gott ohne Umsetzung in unserem Leben ist leider nichts wert. Es ist nicht mehr als der Inhalt eines Buches. Auf diese Weise verwendet ist Gott nur Mittel zum Zweck, mehr nicht.

Willst du Christ sein, dann geht es um Beziehung. Um deine Beziehung zu diesem Gott. Erst wenn du ihm begegnest, beginnt sein Wort zu leben. Es verändert und hat eine wahnsinnige Kraft und Dynamik. ohne diese Beziehung zu YHWH, zu diesem Gott, bleibt alles nur Wissen.

cdj


Meine Elite-Beziehungen und meine Prioritäten

10. Mai 2012, Alexander - Mannablog

Das heutige Manna ist für mich selbst eher traurig. Ich hoffe trotzdem, dass ein Impuls für dich dabei ist. Mir ist in dieser Woche etwas klar geworden, das mich auf eine gewisse Art betroffen gemacht hat. Zum anderen denke ich, dass darin viel Potential steckt.

Stell dir vor, du hast einen Topf voll Energie, Liebe und Zuwendung und du darfst den Inhalt an alle Menschen, mit denen du zu tun hast, frei verteilen, wie du es für richtig hältst.

Der Haken kommt an der Stelle, an der ich als Mensch selbst entscheiden darf oder muss, wie ich die Prioritäten meiner Beziehungen setze. Bin ich in einer Beziehung, dann möchte ich am liebsten möglichst viel Liebe und Zeit in meinen Partner investieren.

Doch dabei kann die eine oder andere platonische Freundschaft ins Hintertreffen geraten. Sie liegt einfach auf Eis und irgendwann ist sie erfroren und ich wundere mich, wie das passieren konnte.

Das kann vorkommen, auch wenn ich die andere Person noch sehe, aber Vorurteile und fehlende tiefe Gespräche sich häufen. Aber natürlich auch bei räumlicher und zeitlicher Trennung, weil man nach dem Motto „Aus den Augen, aus dem Sinn“, den Anderen einfach verdrängt.

Ich habe mir überlegt, dass ich meine Zeit und Zuwendung so verteilen möchte, wie Gott es auch machen würde. Vor ihm gelten nicht nur meine ausgewählten Elite-Beziehungen, die ich hege und pflege. Vor ihm zählt auch die ehrliche, wenn auch vielleicht kurze Zeit und Liebe, die ich Menschen gebe, die mir viel gegeben haben oder die mir kaum etwas zurückgeben können. Einfach, weil es sie gibt.

Ich will dir nicht unterstellen, dass du auch so unachtsam mit manchen Freundschaften umgehst. Aber falls es doch solche Stellen gibt, die mal ein Pflaster nötig haben, warte nicht, bis sie sich zur Fleischwunde ausgeweitet haben.

ak


sooo gläubig, Vertrauen und wem vertraust du?

05. Mai 2012, claudia - Mannablog

Gestern Nacht hatte ich ein interessantes Gespräch. Unter anderem wurde dabei eine Frage an mich gestellt, die ich sinngemäß hier wiedergeben und beantworten möchte. Wobei es eigentlich mehr wie eine Feststellung klang, als nach einer Frage. Ich wurde gefragte, ob ich: sooo gläubig bin. Geantwortet habe ich in ungefähr dieser Weise: Nein sooo gläubig bin ich nicht. Ich habe eine Beziehung zu Gott.

Was heißt es gläubig zu sein? Was ist eigentlich damit gemeint? Gläubig kommt von glauben, an etwas oder eine Person. Im Grund hätte ich die Frage wohl mit: "ja ich bin..." beantworten sollen. Denn auch wenn diese Frage gezielt auf ein Verhältnis zu Gott bezogen war, so hat mein Gegenüber schon recht. Wir glauben alle, die Frage ist nur an was.

Die meisten Menschen glauben an sich selbst. An ihre Ideen und Kraft, an ihre Leidensfähigkeit und und und. Warum? Ersetze einfach mal glauben durch vertrauen. Schauen wir mit dieser Brille in unser aller Leben, merken wir, dass wir als erstes und intensivstes uns selbst vertrauen.

Deshalb bleibe ich doch lieber bei meiner Antwort von gestern Abend. Sooo gläubig bin ich nicht, ich habe eine Beziehung zu Gott und vertraue ihm. (und das lohnt sich :-))

cdj


Keramik klingt gut!

29. April 2012, marcus - Mannablog

Wir waren gestern bei einem sehr guten Freund und seiner Frau zum Essen eingeladen, und wir haben die Zeit dort wirklich sehr genossen. Es war sehr, sehr lecker, wir haben uns sehr gut unterhalten und eine Menge Spaß gehabt. Da sein Vater Töpfer ist, und richtig schöne Keramik herstellt - die natürlich beim Sohn in Hülle und Fülle vorhanden ist - sind wir dadurch zuerst auf geschichtliche Themen gekommen und später auf diverse Eigenschaften von Keramik. Sie sieht nicht nur absolut schön aus, sondern hat auch noch ganz andere wundervolle Merkmale, die man nicht auf den ersten Blick erkennen kann: Sie klingt. 
Und ganz besonders gut klingt eine spezielle Art von Keramik, das Steinzeug. Das Besondere an dieser ist, dass sie bei wesentlich höheren Temperaturen gebrannt wird als andere Keramik. Und sie klingt einfach schön.
Interessant dabei ist allerdings, dass man, sobald sich ein noch so kleiner Riss in ihr befindet, vergeblich auf den Klang warten kann. Dann klingt nämlich gar nichts mehr, es scheppert nur noch dumpf.
Irgendwie erinnert mich das an die Beziehungen in unserem Leben. Wir freuen uns daran, wenn alles heil und schön ist, dann ist alles wie schöne Musik, und es „klingt” einfach alles gut. Leider kommt es nur allzu oft vor, dass Risse in unseren Beziehungen entstehen, und dann klingt gar nichts mehr. Dann scheppert es nur noch, leider manchmal im wahrsten Sinne des Wortes, und die Gewalt eskaliert. Und wenn es zu weit geht, dann stehen wir oft vor den Scherben unserer zerbrochenen Hoffnungen auf ein gutes Leben.
Manchmal ist es das Leben selbst, das diese Scherben verursacht, aber sehr oft sind wir Menschen selbst schuld an den Rissen in unseren Beziehungen.
Ein Mann hat einmal geschrieben, dass ein Mensch, der ohne Liebe lebt, keinen Wohlklang erschaffen kann. Er macht nur grässlichen Lärm. Die Liebe ist es, die am Ende alles trägt.
Wenn du dich jetzt fragst, was Liebe wirklich ist, und warum sie so einen schönen Klang verursacht, dann nimm dir einmal das „Buch” zur Hand (die Bibel), und lies dort im 1. Korinther das Kapitel 13. Ich bin mir sicher, dass dich das, was du dort liest nicht kalt lässt. Vielleicht ist dieses Wort sogar in der Lage, den ein oder anderen Riss in deinem Leben wieder zu kleben.
me


Tipps zur Beziehungspflege

16. April 2012, claudia - Mannablog

Beziehungen sind wichtig. Für viele stehen diese bei Umfragen an erster Stelle. Alle reden davon und darüber. Doch irgendwie beschleicht mich immer mehr das Gefühl, als würden wir lieber darüber reden, als Beziehungen wirklich pflegen.

Sowohl Freunde als auch Familienangehörige leider an einer Art Dauerstress. Nie haben sie Zeit, Besuche sind selten und meistens kürzerer Natur. Kommen dann noch Kinder dazu, wird die Situation noch spannender. Dabei ist uns allen klar, dass Beziehungen gepflegt werden wollen. Doch was machen die nur falsch?

Eine Freundin sprach davon, dass auch Beziehungen Ballast sein können. Er drückt und engt ein, dabei wäre aufräumen sinnvoller. Wenn das so ist, dann gibt es Potential zum Optimieren. Vielleicht gibt es auch in deinem Leben Beziehungen die auf Eis gelegt werden sollten. Nicht alles tut uns selbst gut und ist sinnvoll.

Manchmal langt aber schon einfach ein bisschen weniger. Auch mit nur einem Telefonat pro Woche mit Freund/in ist es möglich zu überleben. Auch wenn manche Frau sich ein Leben ohne ihre beste Freundin gar nicht vorstellen kann.

Bei uns ist es wohl eher umgekehrt. Wir haben einen kleinen Kreis von Freunden. Wir schätzen uns gegenseitig und trotzdem kann es mal vier Wochen überhaupt keine Gespräche zwischen uns geben. Wenn wir uns allerdings hören und sehen, dann ist die Zeit immer sehr schön und entspannt.

Beziehungen sind Momente in denen wir entspannen können, weil wir uns wohl fühlen. Dies ist die Basis einer jeden Beziehung.
cdj


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