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Exodus: Götter und Könige

23. Oktober 2014, Mannablog

Erst Noah, dann Moses. Die Reihenfolge in der die Bibel derzeit neu verfilmt wird ist schon merkwürdig. Als erstes wurde die Geschichte von Noah verfilmt.

Ich fand den Film nicht schlecht, jedoch hat Hollywood meiner Meinung nach etwas übertrieben. Zum Beispiel ist in der Bibel nichts von irgendwelchen gefallen Engeln zu finden. Dennoch der Grundgedanke kam gut zur Geltung!

Jetzt warte ich gespannt auf die Verfilmung der Geschichte von Moses. Der Titel „Exodus: Götter und Könige“ lässt schon vermuten, dass hier wieder viel dazu erfunden wird.

„Exodus: Götter und Könige“ kommt im Dezember in die deutschen Kinos und ich werde schauen, dass ich ihn mir anschauen werde, jedoch kommt im Dezember auch der dritte Teil von „Der Hobbit“ in die Kinos und zweimal in einem Monat ins Kino zu gehen und dann noch die Geschenke für Weihnachten besorgen, das wird ein bisschen viel.

Es geht um Erwählung und die Verantwortung seine Welt verändern zu wollen. Was ist das Wichtigste in deinem Leben? Wofür bist du bereit zu kämpfen? 

„Exodus: Götter und Könige“ bringt die innere Auseinandersetzung: wer ist Gott? ich oder doch ein anderer? auf den Höhepunkt. Ob das Absicht war? Wie werden die Zuschauer diese Frage für sich selbst beantworten? Das finde ich ist eine spannenden Frage.

Ich habe mal ein paar Informationen über den Film gesucht, die ich euch nicht vorbehalten möchte:

Der Regisseur heißt Ridley Scott. Ridley  war unter  Andrem der Regisseur von Alien, Königreich der Himmel und Robin Hood.

Wer für die Kamera verantwortlich ist, hat mich etwas überrascht: Sein Name ist Dariusz Wolski. Darius hat schon bei Ein perfekter Mord, Fluch der Karibik und Pirats oft he Caribbean – Am Ende der Welt mitgewirkt.

Moses  wird von Christian Bale gespielt. Christian ist ein sehr beliebter Schauspieler und hat schon in Filmen wie Batman Begins, Terminator – Die Erlösung und Auge um Auge mit gespielt.

Aaron wird von  Joshua Paul gespielt. Aaron konnte man schon in Hoffnungslos verliebt, Smashed und Need for Speed sehen.

Zusätzlich wirken noch Joel Edgerton, Sigourney Weaver als Tuya, Emun Elliott, Sir Ben Kinsley, John Turturro als Seti und Indira Varma als Miriam als Darsteller mit.

Bisher kannte ich nur „Die zehn Gebote“ als Verfilmung der Geschichte von Moses, welchen ich jedes Jahr um Ostern im Fernsehen anschaue. Deshalb bin ich schon auf die Neuverfilmung  gespannt .

Ich werde mir den Film auf jeden Fall anschauen, ob im Kino oder auf DVD bleibt sich ja im Endeffekt egal.

 


Gratulation an die Deutsche Bibelgesellschaft

16. April 2014, claudia - Mannablog

Am vergangenen Freitag wurden Dr. Christoph Rösel und Reiner Hellwig mit einem Festgottesdienst in der Schlosskirche im Alten Schloss in Stuttgart in ihre Aufgaben bei der Deutschen Bibelgesellschaft (DBG) eingeführt. Dr. Rösel ist neuer Generalsekretär der Bibelgesellschaft und Reiner Hellwig übernimmt die Verlegerische/Kaufmännische Leitung.

Der DBG-Verwaltungsratsvorsitzende Dr. Johannes Friedrich führte Rösel und Hellwig im Gottesdienst ein. Er verwies auf die bleibenden Aufgaben der Bibelgesellschaft. So hätten inzwischen ein Viertel der deutschen Haushalte keine Bibel. In einer Predigt zu Psalm 93 ging der neue Generalsekretär unter anderem auf die Gründungsgeschichte der Bibelgesellschaften und aktuelle Herausforderungen durch neue Medien und Kommunikation ein. Dabei betonte er, dass Gott in allen Veränderungen beständig sei. „Er war vor aller Zeit und seine Herrschaft wird allen Wandel überdauern“, so Friedrich.

Der 49-jährige Rösel war zuletzt Professor für Altes Testament und Prorektor an der Evangelischen Hochschule Tabor, Marburg. Reiner Hellwig ist 47 Jahre alt und war zuletzt Kaufmännischer Leiter und Prokurist des Thienemann-Verlags in Stuttgart. Der Diplom-Ökonom Reinhard Adler wurde in den Ruhestand verabschiedet. 

Wir von modobonum wünschen dem neuen Team um Dr. Rösel einen guten Start und viel Segen von Gott für diese verantwortungsvolle Aufgabe. Wir freuen uns auf eine weiterhin gute Zusammenarbeit. 

Gleichzeitig möchten wir uns bei seinem Vorgänger Herrn Adler für seine Unterstützung und die gute Zusammenarbeit in den vergangenen Jahren herzlich bedanken. Wir wünschen Ihnen alles Gute für Ihren aktiven Ruhestand und viel Gesundheit. 

herzliche Grüße vom ganzen modobonum Team


Die Bibel ist Gottes Wort

12. Februar 2014, claudia - Mannablog

Ist die Bibel Gottes Wort? War der Titel eines Vortrages, den wir vor einiger Zeit hörten.

Bei der Überschrift musste ich sofort an die mühevollen Versuche der "Väter" denken, die mit Bibeltexten dieses argumentieren wollten. Um so mehr war ich dann von einer anderen Argumentationsreihe überrascht.

Als erster Grund für die Wahrheit der Bibel wurde ihre Verbreitung angeführt. Sie ist in 400 Sprachen komplett übersetzt.  Nur alleine der Gideonbund hat in 12 Monaten 56 Millionen Bibeln verteilt.

Obwohl immer wieder versucht wird die Bibel zu zerstören und schon alleine die langen Zeitabstände ein Überleben dieses Buches unmöglich machen, ist sie heute noch genau so vorhanden wir vor (fast) 2000 Jahren. Weiter ging es mit einer Begründung der Bibel als Gottes Wort in der Archäologie. Ist es nicht erstaunlich, dass die Bibel von 40 Autoren in einem Zeitabschnitt von 1500 Jahren geschrieben wurde und trotzdem in sich logisch und stimmig ist? Dabei haben wir schon Schwierigkeiten uns während unseres Lebens nicht zu widersprechen.

Weiter ging es in die Vorhersagen der Bibel (oft auch Prophetie genannt). Schon die 61 Vorhersagen, die  auf das Leben Jesus eingetroffen sind, stellen die Statistik vor nicht ausdrückbare Zahlenkolonnen.

Als letztes Argument, dass die Bibel wirklich Gottes Wort ist kam das persönliche Erleben. Alles andere sind Daten, Zahlen und logisch klingende Informationen. Doch das persönliche Erleben der Bibel als Gottes Wort lässt es zu etwas Emotionalem werden. In diesem Moment beginnt die Bibel zu leben.

Ich muss gestehen, es ist ein Leben der Herausforderung und es ist ein wahnsinnig buntes Leben. Deshalb ist die Bibel nicht nur ein tolles Buch, sondern wirklich Gottes Wort.


Liebe in einer Idealbeschreibung

07. Februar 2014, claudia - Mannablog

Am Wochenende haben wir gemeinsam mit Freunden einen Text in der Bibel auseinander genommen. Allen Christen ist dieser Text in Lukas 10,27 gut bekannt. Dort heißt es »Liebe den Herrn, deinen Gott, von ganzem Herzen, mit ganzem Willen und mit aller deiner Kraft und deinem ganzen Verstand! Und: Liebe deinen Mitmenschen wie dich selbst!«

Obwohl das unser gemeinsamer Ausgangspunkt war, gelangte jeder zu einem anderen Gedankenstrang.

Ist das nicht eine interessante Antwort auf die Frage: "Was muß ich tun um das ewige Leben zu erben?" Erstaunlich ist auch, dass diese Antwort nicht erst von Jesus erfunden wurde. Sie taucht bereits ganz am Anfang der Geschichte dieser Erde auf. Uns viel weiter auf, das schon vor langer Zeit diese Aussage als die Kurzfassung aller Gesetze angesehen wurde.

Schon alleine, dass der Gott  des Universums sich die Liebe der Menschen wünscht ist im Grunde genommen unvorstellbar. Er hat alles, er kann alles, ohne ihn lebt nichts. Und trotzdem wirbt er um die Liebe und Anerkennung seiner Geschöpfe der Menschen.

Dabei ist er in seiner Beschreibung zur Liebe ganzheitlich und damit sehr modern unterwegs. Er beschreibt den Menschen in seiner Gesamtheit. Kein Bereich ist ausgelassen. So ist diese Aufzählung auch eine Motivation und Anleitung zur Liebe zwischen uns Menschen.

Suchst du eine Erklärung wie Liebe sein sollte, dann hast du mit diesem Satz die Idealbeschreibung und wenn du willst eine Orientierung für dich. 


Sprachverständnis und der "Aha-Effekt"

26. Januar 2014, marcus - Mannablog

Stéphanie Kilgast http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/2.0/deed.de

Sprache ist unser hauptsächliches Mittel, um Informationen weiterzugeben. Ob wir die Informationen auch immer verstehen können, steht auf einem anderen Blatt. 

Die Rolltreppe, die nach unten führt ist ziemlich lang. Dicht gedrängt stehen die Menschen hintereinander, wobei sie links eine Trasse für diejenigen lassen, die es eilig haben. Das macht man in München so. Endlich unten angekommen, gehe ich den Bahnsteig entlang und steuere auf einen der Glaskästen zu, hinter denen ich einen Streckenplan vermute. Ich habe Glück und finde gleich einen, der mir in vertrauter Weise zeigt, welchen Zug ich nehmen muss, um mein Ziel zu erreichen.

Vertrautheit

Ich verstehe den Fahrplan, weil ich schon in jungem Alter lesen gelernt habe und mittlerweile weiß, wie ich mich auf solch einem Streckennetz orientieren muss. Gott sei Dank ist man als Mensch ja intelligent und kann mit so ziemlich allem umgehen lernen, was einem das Leben vor die Augen bringt. Irgendwann ist eine bestimmte Sache vertraut, und man muss nicht mehr überlegen und herausfinden, wie es funktioniert. Man kann es einfach. Und selbst wenn es nur so eine banale Sache ist, wie diesen Streckenplan zu lesen nüchtern betrachtet ist es eine Meisterleistung des Gehirns.

Das ist keine Selbstverständlichkeit, ich habe eine ähnliche Situation schon Indien erlebt...allerdings mit weniger Erfolg. Die Schrift auf dem Fahrplan gestalte sich genauso kringelig und schwierig zu lesen für mich, wie alles andere. Ich war auf fremde Hilfe angewiesen. Die Schrift war mir einfach nicht vertraut, und somit war es mir auch unmöglich, die für mich wichtige Information herauszuholen.

Vergangenheit

Nicht nur in anderen Kulturen stoßen wir Menschen somit auf eine manchmal fast unüberwindbare Barriere. Wir brauchen bloß einmal ein altes Buch zur Hand nehmen und versuchen, darin zu lesen. Erstens wird uns bereits die alte Schrift dabei Schwierigkeiten bereiten und zweitens die Wahl der Wörter inklusive Grammatik und Ausdrucksweise. Das Buch wird sich lesen, als wäre es aus einer anderen Welt, was es letztlich auch ist. Aber nicht nur mit Büchern ist das so mit Filmen erleben wir es ähnlich. Sogar Möbel und Kleidung erscheinen uns sonderbar, wenn sie aus einer anderen Zeit als der unseren sind.

Das Alte im neuen Gewand

Viele verstehen sich jedoch meisterlich darin, Kleidung oder Möbel aus einer anderen Zeit neu zu interpretieren oder gekonnt in heutige Mode und Architektur einzubinden. Somit schaffen sie etwas Neues, was uns das Alte behalten lässt. Dies geschieht aber in einer Art und Weise, die wir verstehen und deren Schönheit wir begreifen können. Auch Filme und Bücher werden neu gemacht. Ein Stück Inhalt — übersetzt und relevant gemacht für unsere Zeit. Ein wahrer "Aha-Effekt".

Auf diese Weise wurde z.B. Shakespeares "Romeo und Julia" in einer neuen Geschichte verfilmt, die Millionen Zuschauer im Kino zum Weinen brachte.

Ein anderes Stück Literatur erfährt seit Jahrhunderten den selben Prozess: es wird an die Sprache einer neuen Generation angepasst. Die Bibel ist ein Buch, das jeder neuen Generation etwas zu sagen hat. Die Geschichten, die wir darin finden, berühren auch heute noch das Herz von Millionen Menschen. Kaum jemand kann sie allerdings in ihrer originalen Sprache und Fassung lesen, die meisten tun sich ja schwer sie in altem Deutsch zu lesen.

Für mich ist das auch absolut logisch. Es gibt einen Grund, warum wir Menschen immer wieder das Alte mit dem Neuen verbinden: nur so kann es unser Herz berühren, weil es unsere Sprache spricht.

Ich wünsche dir, dass du dich immer wieder davon begeistern lässt, nach alten Schätzen zu graben und diese neu für dich zu entdecken. Falls die Bibel bisher für dich nur ein angestaubtes, altes Buch mit einer komischen Sprache war, dann versuche doch einmal, sie in deiner eigenen Sprache zu entdecken. Du findest bestimmt eine Übersetzung, die deine Sprache spricht.


Hauptsache feiern

25. Dezember 2013, marcus - Mannablog

Es ist soweit, endlich feiern wir mal wieder. Heute ist Weihnachten dran, und die ganze Welt feiert mit. Aber warum feiern denn eigentlich alle an diesem Wochenende das “frohe Fest”?

Neulich waren wir im Auto unterwegs und im Radio wurde eine Art Quiz veranstaltet. Der Moderator stellte einer ahnungslosen Kandidatin Fragen bezüglich Weihnachten, fünf an der Zahl. Diese reichten von “Was wird eigentlich an Weihnachten gefeiert?” bis hin zu “Wann und wo wurde Jesus geboren?”. Leider hatte die gute Frau überhaupt keine Ahnung, was sie antworten sollte.

Es ist schon eine komische Angelegenheit mit uns Menschen, dass das Feiern meistens wichtiger ist, als der Grund, der dem Feiern zugrunde liegt. Das war damals schon in meiner eigenen Jugend so, und setzt sich fort in der Menschheit, wo man auch hinsieht. Inzwischen ist Heiligabend einer der am besten besuchten Disco- und Tanztempelabende überhaupt. Hauptsache feiern, egal was.

Während die Menschheit nun also feiert, und nicht einmal genau weiß was eigentlich, vergeht eine Gelegenheit, denjenigen kennen zu lernen, um den es bei der ganzen Geschichte geht.

Vielleicht hast du dich schon immer mal gefragt, was man Weihnachten denn so feiert, oder wie diese alte Geschichte denn weitergegangen ist. Es kann auch sein, dass du gerne wissen würdest, warum sie so berühmt geworden ist, dass sogar unsere westliche Zeitrechnung darauf basiert. Dann nimm dir doch einmal in einer ruhigen Minute das Buch - die Bibel - zur Hand, und lies die Geschichte von Jesus einfach mal nach. Ein guter Start wäre das Matthäus-Evangelium, gleich von Anfang an.

Du kennst das alles schon? Dann lies es einfach noch mal. Du wirst erstaunt sein, wie viel Neues dir noch begegnen wird!

Ich wünsche dir frohe Feiertage und eine ruhige Zeit, in der auch die Gelegenheit zum Nachdenken nicht zu kurz ist.


Das Böse ist immer hässlich

22. Dezember 2013, marcus - Mannablog

Das Böse – hässlich dargestellt. Bild: Antoine Glédel, Wikipedia Commons
Das Böse – hässlich dargestellt. Bild: Antoine Glédel, Wikipedia Commons
Das Gute – schön dargestellt.
Das Gute – schön dargestellt.

In Filmen oder Geschichten allgemein geht es oft um den Kampf zwischen Gut und Böse. In den meisten Fällen wird das Böse hässlich dargestellt. Ist das so?

Der Kampf zwischen Gut und Böse ist in Filmen oder Bücher oft der Treibstoff für eine gelungene, spannende Geschichte. Interessant ist dabei allerdings, wie das Böse und auch das Gute dabei dargestellt werden.

Es hat schon im Mittelalter angefangen, als der Teufel von der Kirche als ein rotes stierähnliches Wesen mit Hörnern, Hufen und Dreizack in der Hand dargestellt wurde. Moderne Interpretationen greifen auch zu rasiermesserscharfen Zähnen, zerfurchtem Gesicht ohne Haut und drakonisch, abnormal veränderten Augen. 

Auch in Fantasy-Romanen wie z. B. „Herr der Ringe“ sind die bösen Zeitgenossen eigentlich immer als „Monster“ dargestellt, hässliche Kreaturen wie z.B. Orks, denen man im Dunkeln nicht begegnen möchte. Die guten Wesen hingegen sind entweder normal oder als besonders schön dargestellt, im obigen Beispiel z. B. als Elben.

In Geschichten oder Filmen, in denen nur reale Menschen vorkommen, sind die „weniger guten“ oft an ihrem finsteren Blick oder fiesen Aussehen für den Zuschauer leicht zu erkennen.

Diese Art der Darstellung scheint logisch und ist für uns auch nachvollziehbar. Denn missmutige, mürrische Menschen festigen im Laufe ihres Lebens oft tatsächlich eher uneinladende Gesichtszüge und Verfall spiegelt sich meist in Verfremdung und üblem Gestank wieder.

Dennoch frage ich mich, ob diese Art der Darstellung von Gut und Böse immer der Wahrheit entspricht. Ist es nicht so, dass wir im wirklichen Leben oft nur sehr schwer erkennen können, wer uns etwas  Böses will? Versteckt sich das Böse nicht auch hinter Dingen, die wir primär nur sehr schwer durchschauen können? Kann sich nicht vieles, was für uns Menschen am Anfang noch gut aussieht, in Zukunft als schlecht herausstellen? 

Viele Geschichten und Filme haben diese viel subtilere Darstellung des Bösen aufgegriffen und zeigen es in einem schönen Gewand. Erst wenn dieses abgelegt ist, lassen sich die wahren Ausmaße der Katastrophe erkennen.

Wie lässt sich aber erkennen, ob es etwas gut für uns ist oder nicht, oder ob wir einem Menschen vertrauen können oder nicht? Leider funktioniert es oft nur so, dass wir uns ansehen, was das Ergebnis ist, was dabei herauskommt. Die Bibel nennt das „an den Früchten erkennen“. Vieles erkennen wir leider erst am Ende, wenn sich die Frucht voll entwickelt hat.

Ich wünsche dir für dein Leben, dass du ein waches Auge dafür hast, was gut für dich ist und was nicht. Sehr oft schaffen wir das auch nicht alleine, sondern brauchen jemanden, der uns einen gut gemeinten Rat oder eine eindringliche Warnung ausspricht. Menschen können das, aber sie wissen leider auch nicht alles.

Ich bin froh, dass ich Gott in meinem Leben habe, denn es gelingt mir seitdem zumindest die größten Katastrophen zu umschiffen. Außerdem habe ich mit ihm jemanden an meiner Seite, der stärker ist als ich, sollte ich mich doch einmal in einer wiederfinden.


Liebesbrief für dich

11. Dezember 2013, claudia - Mannablog

Mein Kind... Du magst mich nicht kennen, aber ich weiß alles über dich. Ich weiß, wann du sitzt und wann du aufstehst. Ich bin mit allen deinen Wegen vertraut. Selbst die Haare auf deinem Kopf sind gezählt. Denn du wurdest in meinem Ebenbild erschaffen. In mir lebst du, bewegst du dich und existierst du. Denn du zählst zu meinen Nachkommen. Ich kannte dich, noch bevor du empfangen wurdest. Ich erwählte dich, als ich die Schöpfung plante. Du warst kein Versehen. Denn alle deine Tage waren in mein Buch geschrieben. Ich bestimmte den genauen Zeitpunkt deiner Geburt und den Ort, an dem du leben würdest. Du bist erstaunlich und wunderbar erschaffen. Ich habe dich im Leib deiner Mutter gestaltet. Und ich brachte dich hervor am Tag deiner Geburt. Diejenigen, die mich nicht kennen, haben ein falsches Bild von mir vermittelt. Ich bin nicht fern und zornig, sondern Ausdruck vollkommener Liebe. Und es ist mein Wunsch, dich mit meiner Liebe zu überschütten. Einfach, weil du mein Kind bist und ich dein Vater bin. Ich habe dir mehr zu geben als jeder irdische Vater es je könnte. Denn ich bin der vollkommene Vater. Jede gute Gabe, die du empfängst, kommt aus meiner Hand. Denn ich bin dein Versorger und gebe dir alles, was du brauchst. Meine Pläne für deine Zukunft waren immer hoffnungsvoll. Denn ich habe dich immer schon geliebt. Meine Gedanken über dich sind so zahllos wie der Sand am Meer. Und ich jauchze über dich vor Freude. Ich werde nie aufhören, dir Gutes zu tun. Denn du bist mein kostbares Eigentum. Von ganzem Herzen und von ganzer Seele ist es mir eine Freude, dich fest zu gründen. Ich möchte dir große und unfassbare Dinge zeigen. Wenn du mich von ganzem Herzen suchst, wirst du mich finden. Freue dich an mir , und ich werde dir geben, was dein Herz begehrt. Denn ich bin es ja, der diese Sehnsucht in dir weckte. Ich kann mehr für dich tun, als du dir überhaupt vorstellen kannst. Denn ich bin der, der dich ermutigt. Ich bin auch der Vater, der dich in all deinen Nöten tröstet. Wenn du niedergeschlagen bist, bin ich dir nahe. Wie ein Hirte sein Lamm auf seinen Armen trägt, so trage ich dich an meinem Herzen. Eines Tages werde ich jede Träne von deinen Augen abwischen. Und ich werde jeden Schmerz wegnehmen, den du auf dieser Erde erlitten hast. Ich bin dein Vater und ich liebe dich wie meinen Sohn Jesus. In Jesus offenbart sich meine Liebe zu dir. Er ist der genaue Ausdruck meines Wesens. Er kam, um zu zeigen, dass ich für dich bin, nicht gegen dich. Und um dir zu sagen, dass ich dir deine Sünden nicht anrechne. Jesus starb, damit du und ich versöhnt werden können. Sein Tod war der höchste Ausdruck meiner Liebe zu dir. Ich gab alles auf, was ich liebte, um deine Liebe zu gewinnen. Wenn du noch nicht mein Kind bist, nimm doch das Geschenk meines Sohnes Jesus an, dann nimmst du mich an. Und nichts wird dich je wieder von meiner Liebe trennen. Komm nach Hause und ich werde das größte Fest feiern, dass es im Himmel je gegeben hat. Ich bin immer Vater gewesen und werde immer Vater sein. Meine Frage lautet: Willst du mein Kind sein? Ich warte auf dich. In Liebe, dein Vater, der allmächtige Gott.


Sabbat, Ruhe, Alltag, Lust und Gott

23. November 2013, claudia - Mannablog

Als ich eben darüber nachdachte, was ich zu Ruhe schreiben soll, fiel mir ein Text ein, der von Lust handelt. Also ab ins Internet, gesucht und gefunden. Hier ist er: "Tut an meinem heiligen Tag, dem Sabbat, nicht, was ihr wollt, sondern erlebt ihn als Wonne und ehrt den heiligen Tag des Herrn. Ehrt ihn, verfolgt nicht eure eigenen Interessen, geht nicht euren Geschäften nach und spart euch leeres Geschwätz." (Jesaja 58, 13) In der Übertragung "neues Leben" ist die Lust durch Wonne ersetzt, eigentlich schade. Ich finde die Lust zu schön.... Gott hat einen Tag reserviert, an dem wir ruhen können. Wer die Bibel liest, stellt fest, dass ihm der Tag wichtig ist. Gott sagt klar, dass er diesen Tag ausgesondert hat und er formuliert selbst wie er sich diesen Tag vorstellt. Schon alleine das finde ich erstaunlich. Dadurch, dass Gott persönlich diesen Tag ausgewählt hat, bleibt sein definierter Sinn bestehen. Sogar wenn wir das anders sehen. Du fragst was ehren heißt? Nun das ist einfach, die Erklärung steht im Text, sofort dahinter. Wenn du nicht in deinem Alltag weiter gehst, sondern von deiner Arbeit ruhst, dann ehrst du diesen Tag. Geschäfte meint nicht das einkaufen, sondern alles das was deinen Alltag bestimmt. Bist du ein Kind des Computers, dann lasse die Kiste doch auch Sabbat machen, .... (Ich weiß, ist nicht einfach, aber ein klasse Gefühl.) Ach und das Geschwätz,... Schau einfach mal worüber du den ganzen Tag so quasselst. Je mehr ich darüber nachdenke um so mehr ahne ich was hinter einem Sabbat als Ruhetag stecken kann. Wie sehr wir doch während des Sabbat im Alltag gefangen sind, egal ob im Kopf oder den Händen. Herr, Gott, bitte Hilfe!


erlebt, unsere erste Besprechung per Telefon

21. Oktober 2013, claudia - Mannablog

Letzte Woche habe ich etwas Tolles erlebt, wir hatten unsere erste Besprechung per Telefon.

Ich glaube da muss ich etwas weiter ausholen. Bei uns in der Kirche gibt es im Rahmen des wöchentlichen Gottesdienstes eine gemeinsame Bibelarbeit. Man trifft sich als Gruppe und bearbeitet ein Thema miteinander, z.B. das Leben von Jesus Christus auf dieser Erde. Diese 45 Minuten sind geprägt vom gemeinsamen Gespräch. Indem jeder etwas beiträgt kommen neue Aspekte und Gedanken.

Für die Gesprächsleiter gibt es dafür eine separate Vorbereitungszeit. Seit dieser Woche findet sie Donnerstag Abend per Telefon statt. Es gibt für alle die Möglichkeit von zu Hause aus an dem Gespräch teilzunehmen. Im Grunde ist es erstaunlich, wie lange es doch dauert, bis etwas, dass in der Wirtschaft etabliert ist, auch in der Kirche ankommt. Der Komfort ist sehr hoch, auch wenn es im ersten Moment etwas ungewohnt ist.

Heute nun begannen wir unser Telefonat mit einem leeren Akku. Der Akku hatte einen Defekt, das Telefon war nicht geladen. Ich fragte mich, wie wohl das Telefon durchhalten wird ohne Akku. Da bat ich meinen Vater, YHWH um Hilfe. Das Telefon sollte doch bitte durchhalten bis zum Ende des gemeinsamen Gespräches, von 45 Minuten. Jeder von uns weiß, dass ein leeres Akku was fleißig piepst keine 45 Minuten durchhält, unser Telefon heute Abend hat genau das getan.

Jetzt weiß ich nicht so sicher worauf ich mehr stolz bin, auch meinen Vater YHWH oder meine irdische Familie, die Geschwister der Kirche die bereit sind sich auf etwas Neues einzulassen.


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